Make my Monday - der Kreativ Podcast von VOK DAMS

Christopher Werth

Dein kreativer Start in die Woche! Montage sind zäh, grau und unsexy? Nicht mit uns. Mit MAKE MY MONDAY machen wir den ungeliebten Wochenstart zum Highlight. Jeden Montag erwarten dich in maximal 15 Minuten kreative Impulse, spannende Insights aus der Welt des Event- und Live-Marketings und echte Geschichten, die bewegen, überraschen und inspirieren. 🎙️ Host: Christopher Werth, Chief Creative Officer bei VOK DAMS – Kreativkopf, Storyteller und Visionär. 🚀 Ein Podcast, der dich mit frischen Ideen in die neue Woche katapultiert. Jeden Montag neu auf allen gängigen Streaming-Plattformen. Feedback oder Themenvorschläge? Schreib uns an: podcast@vokdams.de

  1. Warum neue Musik dein Gehirn rettet

    18H AGO

    Warum neue Musik dein Gehirn rettet

    Wir hören oft dieselben Sounds, dieselben Muster, dieselben Formeln. Genau darin liegt das Problem. Denn Kreativität entsteht selten dort, wo alles vertraut ist. Sie braucht Reibung, Überraschung und manchmal auch Irritation. In dieser Folge von Make My Monday geht es um ein Musikduo, das genau das liefert: etwas, das sich nicht sofort einordnen lässt, das sperrig, neu, verrückt und gleichzeitig faszinierend ist. Christopher Werth nimmt das kanadische Duo Angine de Poitrine zum Anlass, um über die Kraft des Neuen zu sprechen und darüber, warum es für unser Gehirn und unsere Kreativität so wichtig ist, regelmäßig aus den eigenen Hörgewohnheiten auszubrechen. Die Folge eine Einladung, sich bewusst mit künstlerischer Fremdheit zu konfrontieren. Warum fühlen sich manche Werke sofort aufregend an, andere erst einmal anstrengend? Was macht Musik heute noch wirklich originell, gerade in einer Zeit, in der KI immer mehr Durchschnitt produziert? Und warum kann gerade das Ungewohnte ein so starker Kreativ-Booster sein? Ergänzt wird die Folge durch zwei Perspektiven aus dem Team: Claudia und Kassandra reflektieren das Duo aus musikalischer Sicht und zeigen, wie unterschiedlich man auf radikale Kunst reagieren kann. Zwischen Faszination, Distanz, Mystik und der Frage nach echter Emotionalität entsteht ein spannender Denkraum über Kunst, Originalität und Wirkung. Der zentrale Impuls: Wer kreativer denken will, sollte nicht nur konsumieren, was ihm ohnehin gefällt. Manchmal braucht es genau den Sound, der erst einmal stört, um neue Räume im Kopf zu öffnen.

    11 min
  2. Warum Oper das radikalste Live-Erlebnis ist

    APR 6

    Warum Oper das radikalste Live-Erlebnis ist

    Kurz vor den Oscars lästert Timothée Chalamet über Ballett und Oper und liefert damit unfreiwillig die perfekte Vorlage, um über eine Kunstform zu sprechen, die oft unterschätzt wird und gleichzeitig so viel Kraft in sich trägt wie kaum eine andere. In dieser Folge von Make My Monday geht Christopher Werth der Frage nach, warum Oper weit mehr ist als ein verstaubtes Hochkulturformat. Es geht um Oper als Gesamtkunstwerk, als Kraftwerk der Gefühle und als Tempel der Ernsthaftigkeit – und damit um eine Form von Live-Erlebnis, die in ihrer Intensität, Dichte und Wirkung auch für unsere heutige Event- und Kreativwelt hoch relevant ist. Christopher erzählt von seinen eigenen Erfahrungen an der Oper, von der besonderen Energie hinter den Kulissen und davon, warum Oper zwar Zeit, Konzentration und ein gewisses Einlassen verlangt aber genau deshalb so wertvoll ist. Wer sich darauf einlässt, erlebt nicht nur Musik, Bühne, Licht, Kostüm und Bewegung in maximaler Verdichtung, sondern auch eine Form von Aufmerksamkeit, die in unserer schnelllebigen Gegenwart selten geworden ist. Die Folge zeigt, warum Oper für Kreative inspirierend ist, was sie über Emotion, Ritual und Erlebnisdramaturgie lehrt und weshalb sie in vielerlei Hinsicht ein Vorläufer moderner Live-Kommunikation ist. Gleichzeitig gibt es ganz praktische Tipps für alle, die zum ersten Mal in die Oper gehen möchten: vom Timing bis zum richtigen Umgang mit dem Applaus. Eine Einladung, sich auf ein echtes In-Real-Life-Erlebnis einzulassen. Und vielleicht auf einen der besten Deals der deutschen Kulturlandschaft gleich mit.

    20 min
  3. MAR 16

    Oscars 2026: Die Kunst zwischen Standard und Überraschung

    Die Oscars sind eines der wenigen globalen Events, die jedes Jahr Milliarden Menschen erreichen. Große Bühne, große Stars, große Emotionen. Doch was passiert, wenn alles perfekt funktioniert, aber der Moment fehlt, über den am nächsten Tag alle sprechen? In dieser Episode von Make My Monday wirft Christopher Werth einen Blick auf die Oscar-Verleihung 2026. Regie führte erneut Hamish Hamilton, das Bühnenbild im Dolby Theatre überzeugte, und auch Host Conan O’Brien lieferte souverän ab. Sein Opening-Monolog, das filmische Cold Opening und die kleinen Einspieler sorgten für Unterhaltung – doch echte Überraschungen blieben aus. Natürlich gab es starke Gewinner des Abends: One Battle After Another dominierte mit sechs Oscars, Sinners gewann vier und Frankenstein überzeugte besonders in den kreativen Gewerken wie Set-Design, Maske und Kostüm. Ein besonders bewegender Moment war der Oscar für Cinematography an Autumn Durald-Arkapaw – ein historischer Moment für Diversität in dieser Kategorie. Doch aus Event-Perspektive stellt sich eine interessante Frage: Reicht Perfektion aus? Christopher analysiert die Oscar-Show aus der Sicht von Kreativen und Eventstrateg:innen. Er erklärt, warum große Veranstaltungen immer zwei Dinge gleichzeitig brauchen: perfekte Standards – und mutige kreative Momente. Der Monday Takeaway dieser Episode: Große Events funktionieren nur dann wirklich, wenn sie beides liefern – perfekte Hygiene-Faktoren und kreative Überraschungen. Die Oscars 2026 waren ein beeindruckend produziertes Event auf höchstem Niveau. Aber die Momente, über die man noch Jahre später spricht, entstehen meist dort, wo jemand den Mut hat, über das Erwartbare hinauszugehen. Und noch eine Erkenntnis bleibt: Manche Kunstformen funktionieren einfach am besten gemeinsam – im Raum, auf der großen Bühne oder auf der großen Leinwand. Vielleicht ist das der wichtigste Reminder dieser Oscar-Nacht: Große Geschichten verdienen große Orte.

    14 min
  4. MAR 9

    Der Bridgerton-Effekt

    Bridgerton ist mehr als eine erfolgreiche Netflix-Serie. Bridgerton ist ein Paradebeispiel dafür, wie Events Geschichten erzählen können. In der Welt der Regency-Zeit entscheidet ein Ball über Status, Beziehungen und manchmal sogar über das ganze Leben. Kronleuchter, Seide, Orchester – doch hinter der opulenten Oberfläche steckt ein klares Prinzip: Events sind soziale Bühnen. Hier entstehen Begegnungen, hier wird gesehen und bewertet, hier beginnt Drama. Genau deshalb funktionieren sie so gut – damals wie heute. In dieser Folge von Make My Monday geht es nicht um Serienkritik oder Kostüme. Es geht um die Mechanik hinter dem Phänomen. Warum Bridgerton Millionen Menschen fasziniert. Warum die Figur Lady Whistledown zeigt, wie mächtig Gossip und Storytelling sein können. Und warum die Bälle der Serie eigentlich perfekte Experience-Design-Cases sind. Christopher Werth und Claudia Santoso schauen auf Bridgerton aus der Perspektive von Kreativen und Eventstrateg:innen. Sie sprechen über Eskapismus in einer überreizten Gegenwart, über die Rolle von Ritualen und über die Magie von Veranstaltungen, bei denen man nie genau weiß, was passieren wird. Der Monday Takeaway dieser Episode ist einfach: Große Events sind keine Programme. Sie sind Bühnen für Geschichten. Menschen kommen nicht nur wegen des Inhalts. Sie kommen wegen der Möglichkeit, Teil einer Geschichte zu werden. Vielleicht trifft man jemanden, vielleicht passiert etwas Unerwartetes, vielleicht beginnt genau hier das nächste Kapitel. Und genau diese Serendipity ist das, was großartige Events ausmacht.

    17 min
  5. Godzilla und die Formel der perfekten Idee

    MAR 2

    Godzilla und die Formel der perfekten Idee

    Godzilla ist mehr als das erfolgreichste Monster der Filmgeschichte. Godzilla ist ein Paradebeispiel für eine perfekte Idee. 1954, neun Jahre nach Hiroshima und Nagasaki, sitzt ein japanischer Produzent im Flugzeug und verbindet zwei Dinge, die vorher nichts miteinander zu tun hatten: die Angst vor Atomkraft und ein urzeitliches Monster aus den Tiefen des Meeres. Aus dieser Kombination entsteht eine Figur, die seit über 70 Jahren Generationen begeistert, im Kino, im Streaming und in der Popkultur. In dieser Folge von Make My Monday geht es nicht um Special Effects oder Serienkritik. Es geht um die kreative DNA hinter Godzilla. Um die Kraft einer Idee, die aus einer emotionalen Wahrheit geboren wurde. Und um die Frage, warum starke Konzepte immer dann entstehen, wenn zwei scheinbar getrennte Welten neu miteinander verbunden werden. Christopher Werth zeigt, warum Godzilla mehr ist als ein Monsterfilm. Warum der erste Film wie ein dokumentarischer Albtraum inszeniert wurde. Warum ein 100-Kilo-Gummianzug Filmgeschichte schrieb. Und warum die Narben des Monsters mehr erzählen als jede CGI-Explosion. Der Monday Takeaway dieser Episode ist klar: Innovation ist selten radikal neu. Sie ist fast immer eine kluge Kombination. Atomangst plus Urzeitwesen ergibt Godzilla. Chemielehrer plus Midlife Crisis ergibt Breaking Bad. Couchsurfing plus Hotelplattform ergibt Airbnb. Große Ideen entstehen, wenn wir Welten verbinden. Und genau das ist unser Job als Kreative.

    13 min

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Dein kreativer Start in die Woche! Montage sind zäh, grau und unsexy? Nicht mit uns. Mit MAKE MY MONDAY machen wir den ungeliebten Wochenstart zum Highlight. Jeden Montag erwarten dich in maximal 15 Minuten kreative Impulse, spannende Insights aus der Welt des Event- und Live-Marketings und echte Geschichten, die bewegen, überraschen und inspirieren. 🎙️ Host: Christopher Werth, Chief Creative Officer bei VOK DAMS – Kreativkopf, Storyteller und Visionär. 🚀 Ein Podcast, der dich mit frischen Ideen in die neue Woche katapultiert. Jeden Montag neu auf allen gängigen Streaming-Plattformen. Feedback oder Themenvorschläge? Schreib uns an: podcast@vokdams.de