Make my Monday - der Kreativ Podcast von VOK DAMS

Christopher Werth

Dein kreativer Start in die Woche! Montage sind zäh, grau und unsexy? Nicht mit uns. Mit MAKE MY MONDAY machen wir den ungeliebten Wochenstart zum Highlight. Jeden Montag erwarten dich in maximal 15 Minuten kreative Impulse, spannende Insights aus der Welt des Event- und Live-Marketings und echte Geschichten, die bewegen, überraschen und inspirieren. 🎙️ Host: Christopher Werth, Chief Creative Officer bei VOK DAMS – Kreativkopf, Storyteller und Visionär. 🚀 Ein Podcast, der dich mit frischen Ideen in die neue Woche katapultiert. Jeden Montag neu auf allen gängigen Streaming-Plattformen. Feedback oder Themenvorschläge? Schreib uns an: podcast@vokdams.de

  1. 2d ago

    TETRIS - Creative Tools against Brainrot #2

    Sieben verschiedene Spielsteine, ein einfaches Prinzip und über 40 Jahre Erfolgsgeschichte: Tetris ist eines der bekanntesten Videospiele der Welt. Doch kann uns der Gaming-Klassiker auch dabei helfen, kreativer zu arbeiten und unseren Kopf wieder freizubekommen? In dieser Folge von Make My Monday stellt Christopher Werth das zweite Tool seiner Reihe „Creative Tools against Brainrot“ vor: Tetris. Bei der Vorbereitung auf das VR-Festival Immersive X hat er den Klassiker in einer Virtual-Reality-Version wiederentdeckt und dabei eine überraschende Erfahrung gemacht. Nach einer intensiven Runde Tetris fühlte sich sein Kopf frei an, und er konnte mit einem frischen Blick zu seinen eigentlichen Aufgaben zurückkehren. Doch hinter dem simplen Spiel steckt auch eine außergewöhnliche Geschichte. 1984 entwickelte der sowjetische Programmierer Alexey Pajitnov Tetris auf einem Computer in Moskau. Über verschlungene Wege gelangte das Spiel in den Westen, wurde durch den Nintendo Game Boy zum weltweiten Phänomen und entwickelte sich zu einem der erfolgreichsten Games aller Zeiten. Eine Geschichte voller Erfindergeist, internationaler Verhandlungen und ungewöhnlicher Freundschaften, die inzwischen sogar verfilmt wurde. Christopher wirft außerdem einen Blick auf die Wissenschaft. Denn Tetris wurde tatsächlich mehrfach auf mögliche Auswirkungen auf unser Gehirn untersucht. Eine Studie aus dem Jahr 2009 fand beispielsweise Veränderungen in bestimmten Hirnregionen nach regelmäßigem Tetris-Spielen. Dass uns das Spiel automatisch intelligenter macht, ist damit allerdings nicht bewiesen. Viel interessanter ist deshalb eine ganz praktische Frage: Was passiert, wenn wir unsere Arbeit für fünf oder zehn Minuten unterbrechen und uns bewusst mit einer kleinen, spielerischen Herausforderung beschäftigen? Statt durch Social Media zu scrollen, können wir unseren Kopf mit einer einfachen Aufgabe beschäftigen, die Konzentration verlangt, Spaß macht und uns gedanklich Abstand vom Arbeitsalltag gewinnen lässt. Eine Folge über einen genial einfachen Spieleklassiker, die Geschichte einer außergewöhnlichen Idee und die Kunst, sich zwischendurch eine wirklich gute Pause zu gönnen. Der Monday Takeaway: Belohne dein Gehirn mit einer kleinen Herausforderung statt mit endlosem Doomscrolling. Manchmal reichen schon fünf Minuten Tetris, um anschließend wieder mit frischem Blick an die Arbeit zu gehen.

    TETRIS - Creative Tools against Brainrot #2
  2. Oct 26

    Workslop? Lass dir von AI nicht das Hirn vollmüllen! Talk mit Jan Filipzik

    Mit künstlicher Intelligenz können wir heute in wenigen Minuten produzieren, wofür wir früher Stunden oder Tage gebraucht haben. Präsentationen, Konzepte, Analysen, Texte – theoretisch ist die Menge an Output nahezu unbegrenzt. Doch was passiert, wenn unser Gehirn mit diesem Tempo nicht mehr mithalten kann? In dieser Folge von Make My Monday spricht Christopher Werth mit Jan Filipzik über einen fundamentalen Widerspruch der modernen Arbeitswelt: Während KI unsere Produktivität enorm steigert, bleibt unsere Fähigkeit, Informationen zu verstehen, einzuordnen und sinnvoll zu verarbeiten, begrenzt. Die neue knappe Ressource ist deshalb nicht mehr unbedingt unsere Arbeitszeit, sondern unsere geistige Kapazität. Ein besonders sichtbares Symptom dieser Entwicklung ist Workslop: KI-generierte Arbeitsergebnisse, die auf den ersten Blick professionell aussehen, bei genauerem Hinsehen aber wenig Substanz besitzen und anderen Menschen zusätzliche Arbeit verursachen. Doch Jan geht noch einen Schritt weiter: Selbst hochwertige KI-Ergebnisse können zum Problem werden, wenn ihre schiere Menge uns und unsere Kolleg:innen überfordert. Gemeinsam diskutieren Christopher und Jan, was das für Wissensarbeit, kreative Prozesse und den Umgang mit KI bedeutet. Warum ist es wichtig, eigene Gedanken zu entwickeln, statt sich jede Idee von einer KI liefern zu lassen? Was passiert mit unserem kreativen Gespür, wenn wir Texte nur noch zusammenfassen lassen, anstatt sie selbst zu lesen? Und warum kann es sinnvoll sein, die durch KI gewonnene Zeit nicht sofort wieder mit noch mehr Aufgaben zu füllen? Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, auf KI zu verzichten. Im Gegenteil: Richtig eingesetzt kann uns KI die Freiheit geben, uns wieder intensiver mit den Dingen zu beschäftigen, die wirklich unsere Aufmerksamkeit verdienen. Selbst denken, Ideen entwickeln, Zusammenhänge verstehen und kreative Lösungen finden – während KI uns bei anderen Aufgaben unterstützt. Eine Folge über Produktivität, mentale Belastung, kreative Eigenständigkeit und einen bewussteren Umgang mit künstlicher Intelligenz. Der Monday Takeaway: Mehr Output ist nicht automatisch mehr Wert. Nutze KI, um Freiräume zu schaffen, nicht, um dein Gehirn mit immer mehr Arbeit zu überlasten.

    Workslop? Lass dir von AI nicht das Hirn vollmüllen! Talk mit Jan Filipzik
  3. Oct 19

    Dead Internet Theory – Eine Chance für Kreativität? Talk mit Hannes Schwarm

    Was passiert, wenn im Internet irgendwann mehr Maschinen miteinander kommunizieren als Menschen? Wenn KI Inhalte produziert, Bots darauf reagieren und Algorithmen daraus lernen, was sie als Nächstes ausspielen sollen? Willkommen in der Welt der Dead Internet Theory. In dieser Folge von Make My Monday spricht Christopher Werth mit Hannes Schwarm über eine Theorie, die lange als skurriles Internet-Meme galt, inzwischen aber einen erstaunlich realen Kern besitzt. Denn immer größere Teile des Internets bestehen aus automatisiertem Traffic, KI-generierten Inhalten und digitalen Agenten, die zunehmend eigenständig miteinander interagieren. Was ursprünglich als Plattform für den Austausch zwischen Menschen gedacht war, entwickelt sich immer stärker zu einer digitalen Welt, in der Maschinen Inhalte für andere Maschinen produzieren. Von KI-generierten YouTube-Kanälen über virtuelle Influencer bis zu automatisierten Marketingkampagnen entsteht ein Kreislauf, in dem menschliche Kreativität und echte Kommunikation zunehmend in den Hintergrund geraten können. Doch Christopher und Hannes bleiben nicht bei der düsteren Diagnose stehen. Sie diskutieren vor allem die Chancen, die sich daraus für Kreative, Unternehmen und Marken ergeben. Dabei identifizieren sie drei spannende Gegenbewegungen: Unhinged Communication, also bewusst persönliche, unperfekte und unverwechselbare Kommunikation. Das Cozyweb, in dem sich Menschen wieder in kleineren, vertrauensvollen Communities austauschen. Und schließlich die Rückkehr zu echten Live-Erlebnissen, bei denen Begegnungen, Emotionen und gemeinsame Erfahrungen entstehen, die kein Algorithmus ersetzen kann. Gerade für Marken eröffnet sich damit eine große Chance: Während digitale Inhalte immer austauschbarer werden, gewinnen Authentizität, Persönlichkeit und reale Erlebnisse an Bedeutung. Eine Folge über die Zukunft des Internets, die Grenzen künstlicher Kommunikation und eine überraschend positive Perspektive für menschliche Kreativität.

  4. Oct 12

    Anti-Enshittification: Pluribus und das Apple-TV-Prinzip

    Immer mehr Werbung, steigende Preise, austauschbare Inhalte: Viele digitale Angebote scheinen mit der Zeit eher schlechter als besser zu werden. Dieses Phänomen hat einen Namen: Enshittification. Aber was passiert, wenn ein Unternehmen bewusst den entgegengesetzten Weg einschlägt? In dieser Folge von Make My Monday spricht Christopher Werth über eine überraschend positive Entdeckung: die Apple-TV-Serie Pluribus. Nach Monaten ohne große Begeisterung für neue Serien hat ihn ausgerechnet diese ungewöhnliche Mischung aus Science-Fiction, Mystery, Dystopie und Satire wieder richtig gepackt. Die Serie stammt von Vince Gilligan, dem kreativen Kopf hinter Breaking Bad und Better Call Saul, und erzählt eine ebenso absurde wie originelle Geschichte über eine Welt, in der fast alle Menschen plötzlich glücklich und perfekt miteinander verbunden sind. Nur eine schlecht gelaunte Schriftstellerin widersetzt sich diesem kollektiven Glück. Doch warum ist gerade diese Serie so interessant? Und was hat das mit Kreativität, Markenführung und Unternehmensstrategie zu tun? Christopher schaut hinter die Kulissen von Apple TV und beschäftigt sich mit einer Strategie, die sich bewusst vom Wettbewerb abhebt: Weniger Inhalte, dafür ein konsequenter Fokus auf hochwertige, originelle Produktionen. Während andere Streaminganbieter ihre Kataloge immer weiter ausbauen, setzt Apple TV auf ein überschaubareres Angebot mit einem klaren Qualitätsanspruch. Daraus entsteht die eigentliche Kreativlektion dieser Folge: die Tentpole-Strategie. Statt überall mitzumachen, konzentrieren sich erfolgreiche Marken auf wenige herausragende Angebote, die Aufmerksamkeit erzeugen und das gesamte Portfolio tragen. Eine Folge über außergewöhnliches Storytelling, mutige Positionierung und die Chance, gerade dann erfolgreich zu sein, wenn man bewusst nicht das tut, was alle anderen machen.

    Anti-Enshittification: Pluribus und das Apple-TV-Prinzip
  5. Oct 5

    The Witcher – Was Kreative von CD PROJEKT RED lernen können

    Was können Kreative von einem Monsterjäger und einem polnischen Gaming-Studio lernen? Eine ganze Menge. In dieser Folge von Make My Monday taucht Christopher Werth in die Welt von The Witcher ein – genauer gesagt in die kreative Arbeit hinter The Witcher 3 und das Studio CD PROJEKT RED. Denn hinter dem Erfolg des Spiels steckt weit mehr als Technologie: Hunderte Menschen aus unterschiedlichsten Disziplinen arbeiten gemeinsam daran, eine komplexe Welt, glaubwürdige Charaktere und Geschichten zu erschaffen, die Spieler:innen emotional erreichen. Besonders spannend ist dabei der kreative Prozess. Bei CD PROJEKT RED braucht es zunächst Raum: zum Experimentieren, Spielen, Weiterdenken und auch zum Spinnen. Viele Ideen entstehen, die besten werden ausgewählt und anschließend im Team immer wieder überarbeitet und verbessert. Kreativität wird so als gemeinsamer Prozess verstanden. Dazu kommt ein Anspruch, der das Team verbindet: relevante, außergewöhnliche Spiele und Geschichten zu entwickeln. Christopher leitet daraus zwei zentrale Prinzipien für kreative Teams ab: eine gemeinsame Mission, die größer ist als das Tagesgeschäft, und genügend Zeit und Freiheit, damit wirklich gute Ideen entstehen können. Und dann gibt es noch eine Lektion vom Questdesign: Wer Erlebnisse entwickelt, sollte die Welt konsequent aus der Perspektive der Menschen betrachten, die sich später durch sie bewegen. Eine Denkweise, die nicht nur für Games funktioniert, sondern genauso für Events, Kommunikation und kreative Konzepte.

    The Witcher – Was Kreative von CD PROJEKT RED lernen können
  6. Sep 28

    Creative Tools against Brain Rot #1: Pomodoro Technik

    25 Minuten. Eine Aufgabe. Keine Ablenkung. Mehr braucht es manchmal nicht, um wieder wirklich ins Arbeiten zu kommen. Mit dieser Folge startet Make My Monday die neue Reihe „Creative Tools against Brain Rot“. Christopher Werth stellt darin einfache, erprobte Kreativ- und Produktivitätstechniken vor, die dabei helfen, das eigene Gehirn zu fordern, konzentrierter zu arbeiten und sich im KI-Zeitalter nicht jede Denkleistung abnehmen zu lassen. Den Anfang macht ein Klassiker: die Pomodoro-Technik. Ihre Geschichte beginnt Ende der 1980er-Jahre mit dem italienischen Studenten Francesco Cirillo und einer tomatenförmigen Küchenuhr. Aus einem simplen Experiment mit kurzen, konzentrierten Arbeitsphasen entwickelte sich eine Methode, die bis heute weltweit eingesetzt wird: Für eine festgelegte Zeit gibt es nur eine Aufgabe – keine Mails, kein Social Media, kein Multitasking. Danach folgt eine kurze Pause. Christopher erzählt, wie er das Prinzip selbst mit einer Sanduhr nutzt, warum das Umdrehen inzwischen zu einem echten Fokus-Ritual geworden ist und weshalb geschützte Arbeitszeit gerade im kreativen Alltag so wertvoll ist. Denn wer permanent Nachrichten beantwortet, Meetings verfolgt und zwischen Aufgaben springt, ist vielleicht den ganzen Tag beschäftigt, ohne wirklich voranzukommen. Außerdem geht es um Cal Newports Time-Blocking-Ansatz: Statt nur eine To-do-Liste zu schreiben, bekommt jede Aufgabe einen konkreten Platz im Tag. So wird aus einzelnen Fokus-Sprints ein bewusster Umgang mit der eigenen Zeit. Der Monday Takeaway: Die besten Methoden müssen nicht kompliziert sein. Entscheidend ist, sie tatsächlich anzuwenden. Oder anders gesagt: Werde wieder Chef oder Chefin deiner eigenen Zeit.

    Creative Tools against Brain Rot #1: Pomodoro Technik

About

Dein kreativer Start in die Woche! Montage sind zäh, grau und unsexy? Nicht mit uns. Mit MAKE MY MONDAY machen wir den ungeliebten Wochenstart zum Highlight. Jeden Montag erwarten dich in maximal 15 Minuten kreative Impulse, spannende Insights aus der Welt des Event- und Live-Marketings und echte Geschichten, die bewegen, überraschen und inspirieren. 🎙️ Host: Christopher Werth, Chief Creative Officer bei VOK DAMS – Kreativkopf, Storyteller und Visionär. 🚀 Ein Podcast, der dich mit frischen Ideen in die neue Woche katapultiert. Jeden Montag neu auf allen gängigen Streaming-Plattformen. Feedback oder Themenvorschläge? Schreib uns an: podcast@vokdams.de

You Might Also Like