Die Drei von der Taxstelle

Steuerkanzlei Tomas Di Stasio

Steuern sind trocken? Nicht bei uns! Willkommen bei Die Drei von der Taxstelle – Voll Besteuert. Wir sind euer Video-Podcast für alles, was in der Welt der Finanzen wirklich zählt. Ob in kurzen, prägnanten Impulsen für den schnellen Überblick, in ausführlichen Deep-Dives, die in die Tiefe gehen, oder im Dialog mit hochkarätigen Gästen aus der Branche: Wir liefern euch die Expertise, die ihr braucht. Wir analysieren aktuelle Urteile, hinterfragen neue Gesetze und besprechen den ganz normalen Wahnsinn zwischen Paragraphen und Praxis. Drei Köpfe, eine Mission: Steuern alltagstauglich erklären!

  1. 6d ago

    Dubai und Steuern: Ist das Steuerparadies wirklich so einfach?

    Keine Einkommensteuer, keine Gewerbesteuer, niedrige Körperschaftsteuer und fertig?  Wenn du Social Media glaubst, klingt Dubai steuerlich ziemlich verlockend: Unternehmen gründen, Wohnsitz verlagern und künftig kaum noch Steuern zahlen.  Ganz so einfach ist es allerdings nicht.  In dieser Folge der Drei von der Taxstelle schauen wir genauer hin: Wie finanziert sich Dubai eigentlich, wenn viele klassische Steuern wegfallen? Welche Gebühren entstehen? Wann bleibt trotz Umzug eine Steuerpflicht in Deutschland bestehen? Und warum können ein Zweitwohnsitz, die Familie in Deutschland oder die Geschäftsleitung einer Firma entscheidend sein?  Außerdem sprechen wir über die Wegzugsbesteuerung, die fehlende Möglichkeit eines Doppelbesteuerungsabkommens zwischen Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten und darüber, warum ein Umzug nach Dubai steuerlich deutlich mehr Vorbereitung braucht, als es auf Social Media manchmal aussieht.  Darum geht es in der Folge  Warum Dubai trotz niedriger Steuern Einnahmen erzielt  Welche Rolle Gebühren und Abgaben spielen  Mainland und Free Zone: Wo liegen die Unterschiede?  Wann du trotz Umzug in Deutschland steuerpflichtig bleiben kannst  Welche Rolle dein gewöhnlicher Aufenthalt und deine Familie spielen  Wann eine Gesellschaft in Dubai trotzdem in Deutschland steuerpflichtig sein kann  Was das fehlende Doppelbesteuerungsabkommen mit Dubai bedeutet  Wann eine beschränkte Steuerpflicht in Deutschland bestehen bleibt  Was hinter der Wegzugsbesteuerung steckt  Unser Fazit  Dubai kann steuerlich attraktiv sein. Entscheidend ist aber, wie dein konkreter Fall aussieht. Wo lebst du tatsächlich? Wo lebt deine Familie? Wo wird dein Unternehmen geführt? Welche Einkünfte erzielst du weiterhin in Deutschland? Und welche Vermögenswerte oder Unternehmensbeteiligungen bleiben hier?  Ein internationaler Umzug ist deshalb kein Thema für eine pauschale Checkliste aus dem Internet. Die steuerlichen und persönlichen Rahmenbedingungen müssen zusammen betrachtet werden.  Du denkst über einen Umzug nach Dubai oder in ein anderes Land nach? Dann lass deine persönliche und unternehmerische Situation vor dem Umzug steuerlich prüfen! Und wenn du mehr über die Wegzugsbesteuerung und mögliche Gestaltungen hören möchtest, schreib uns das in die Kommentare. Vielleicht machen wir daraus eine eigene Folge.  Abonniere Die Drei von der Taxstelle, damit du keine neue Folge verpasst.  Hier geht's direkt zu unserer Homepage: ⁠⁠https://www.steuerkanzlei-distasio.de/⁠⁠    Kontaktformular: ⁠www.steuerkanzlei-distasio.de/kontakt  Kapitelmarken 0:00 Steuern vs. Gebühren: Was bei Dubai oft untergeht  2:08 Das Klischee vom Nullsteuerland  04:57 Welche Steuern gibt es in Dubai?  05:35 Mainland oder Free Zone?  06:21 Umsatzsteuer und Einkommensteuer  08:10 Wann endet die deutsche Steuerpflicht wirklich?  08:54 Wohnsitz und gewöhnlicher Aufenthalt  09:48 Gesellschaft in Dubai, Geschäftsleitung in Deutschland  11:22 Das fehlende Doppelbesteuerungsabkommen  13:30 Die steuerliche Checkliste beim Wegzug  14:49 Wegzugsbesteuerung: ein oft unterschätzter Punkt  17:03 Social Media vs. steuerliche Realität

  2. Sep 14

    Fachkräftemangel, KI & Jobs der Zukunft: Wie sich unsere Arbeitswelt gerade verändert

    Gibt es wirklich zu wenig Fachkräfte? Oder finden Unternehmen die richtigen Menschen einfach immer schwerer?  In Folge 79 sprechen wir mit Marco Megerle von weConsulting über einen Arbeitsmarkt, der sich gerade an vielen Stellen gleichzeitig verändert. Es geht um Fachkräftemangel, Recruiting und Employer Branding, aber auch um die Frage, was Menschen heute von einem Arbeitgeber erwarten und welche Fähigkeiten in fünf Jahren entscheidend sein werden.  Marco bringt konkrete Zahlen mit: Bei Steuerfachangestellten stehen deutschlandweit zehntausende offene Stellen nur wenigen Arbeitssuchenden gegenüber. In Nürnberg ist die Situation noch angespannter. Gleichzeitig erleben wir in unserer eigenen Kanzlei, wie wichtig neben der fachlichen Qualifikation die persönliche und menschliche Passung im Team ist.  Wir sprechen darüber, warum Selbstführung, Resilienz, Lernfähigkeit und der Umgang mit KI immer wichtiger werden, welche Rolle Führungskräfte dabei übernehmen müssen und weshalb gute Kommunikation in einer zunehmend automatisierten Welt an Bedeutung gewinnt.  Außerdem geht es um Generation Z, die Zukunft des Handwerks, Hidden Champions in Nordbayern und eine durchaus kontroverse Frage: Was würde passieren, wenn Minijobs deutlich eingeschränkt würden?  Eine Folge über Arbeit, Unternehmertum und die Frage, wie wir eigentlich in Zukunft zusammenarbeiten wollen.  Unsere Themen im Überblick:  Warum Fachkräftemangel mehr ist als eine Frage der Anzahl verfügbarer Bewerber  Was Unternehmen beim Recruiting und Employer Branding besser machen können  Warum Werte und persönliche Passung bei Neueinstellungen entscheidend sind  Wie angespannt der Markt für Steuerfachangestellte aktuell ist  Was junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wirklich von Arbeitgebern erwarten  Warum Purpose allein keine gute Arbeitskultur ersetzt  Weshalb Handwerk in Zukunft wieder deutlich an Bedeutung gewinnen könnte  Welche Jobskills 2030 gefragt sein werden  Warum Selbstführung, Resilienz und lebenslanges Lernen wichtiger werden  Welche Rolle KI im Arbeitsalltag und in der Führung spielen wird  Warum der menschliche Kontakt gerade in der Beratung ein Wettbewerbsvorteil bleibt  Welche Folgen Einschränkungen bei Minijobs für Unternehmen und Beschäftigte haben könnten  Wie viel Flexibilität ein moderner Arbeitsmarkt braucht   Wie erleben Sie beziehungsweise erlebt ihr den Fachkräftemangel in eurem Unternehmen? Und welche Fähigkeit wird aus eurer Sicht bis 2030 am wichtigsten?  Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare oder meldet euch über Instagram und LinkedIn. Und wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns über ein Abo und eine Bewertung.  Hier geht's direkt zu unserer Homepage: ⁠⁠https://www.steuerkanzlei-distasio.de/⁠⁠    Kontaktformular: ⁠www.steuerkanzlei-distasio.de/kontakt    Kapitelmarken: 0:00 Warum wir die Hidden Champions nicht vergessen dürfen  1:12 Intro Marco Megerle  4:20 Haben wir wirklich einen Fachkräftemangel?  8:48 Arbeitsmarkt und wirtschaftliche Stärke in Nordbayern  13:22 Generation Z, Leistung und Purpose  22:18 Warum das Handwerk wieder an Bedeutung gewinnt  28:35 Steuerfachangestellte: Wie angespannt ist der Markt?

  3. Sep 7

    Bezahlt, aber nie geliefert: Ist der Vorsteuerabzug trotzdem möglich?

    Anzahlung geleistet, Vorsteuer gezogen und dann kommt die bestellte Leistung nie. Ist der Vorsteuerabzug damit automatisch weg?  Genau mit dieser Frage hat sich der BFH beschäftigt. Ausgangspunkt war ein Anlagebetrug rund um Photovoltaikanlagen. Daraus entstanden gleich mehrere spannende Fragen für die Praxis: Wie genau muss eine Anzahlungsrechnung sein? Muss ausdrücklich „Vorkasse“ daraufstehen? Und was passiert mit der Vorsteuer, wenn die Leistung später überhaupt nicht erbracht wird?  In dieser Folge schauen wir uns an, warum das BFH-Urteil für Unternehmen deutlich relevanter ist, als es das Wort „Anzahlungsrechnung“ zunächst vermuten lässt.  Das Wichtigste aus der Folge  Wann du Vorsteuer aus einer Anzahlung ziehen kannst   Wie konkret die zukünftige Leistung beschrieben sein muss   Warum „Vorkasse“ nicht zwingend auf der Rechnung stehen muss   Was bei einer späteren Nichtlieferung passiert   Warum der Zeitpunkt der Zahlung entscheidend ist  Wie du Anzahlungsrechnungen in der Praxis sauber absicherst   Der BFH bestätigt dabei: Für den Vorsteuerabzug aus einer Vorauszahlung müssen Rechnung und Zahlung vorliegen und die künftige Leistung hinreichend bestimmt sein. Wusste der Rechnungsempfänger bei Zahlung allerdings, oder hätte er vernünftigerweise wissen müssen, dass die Leistung voraussichtlich nicht erbracht wird, kann der Vorsteuerabzug versagt werden.   Unser Praxis-Tipp  Bei Anzahlungsrechnungen gilt: So konkret wie möglich, auch wenn rechtlich nicht jedes Detail zwingend erforderlich ist.  Wenn Anzahl, Bezeichnung, Artikelnummer, Auftrag oder weitere Informationen zur geplanten Leistung bekannt sind, gehören sie möglichst sauber in die Rechnung beziehungsweise in die dazugehörige Dokumentation. Das erspart später Diskussionen auf beiden Seiten.  Und wenn du eine Anzahlungsrechnung erhältst: Prüfe sie am besten vor der Überweisung. Dann lässt sich eine Korrektur meistens deutlich leichter durchsetzen.  Du arbeitest regelmäßig mit Anzahlungen oder Vorauszahlungen? Dann lohnt sich diese Folge besonders.  Abonniere „Die Drei von der Taxstelle – Voll Besteuert“, damit du keine neue Folge verpasst. Und wenn du eine Steuerfrage hast, über die wir unbedingt sprechen sollten: Schreib uns auf Instagram, LinkedIn oder direkt in die Kommentare.  Hier geht's direkt zu unserer Homepage: ⁠⁠https://www.steuerkanzlei-distasio.de/⁠⁠    Kontaktformular: ⁠www.steuerkanzlei-distasio.de/kontakt  Kapitelmarken  0:00 Vorsteuerabzug bei Anzahlungen: Worum geht es? 6:49 Warum die rückwirkende Betrachtung problematisch sein kann 9:19 Wie genau muss die Leistung beschrieben werden? 11:03 Anzahlungsrechnung vs. Schlussrechnung 11:48 Praxis-Tipp: Rechnung vor der Zahlung prüfen 12:38 Was passiert, wenn die Leistung nie erbracht wird? 13:27 Betrugsfall: Wann kann der Vorsteuerabzug trotzdem möglich sein? 15:13 Das positive Signal des BFH-Urteils 15:26 BFH vom 04.12.2025, V R 38/23

  4. Aug 24

    Riester 2.0: Was das neue Altersvorsorgedepot ab 2027 wirklich bringt

    Die Riester-Rente bekommt ein Update. Diesmal könnte es tatsächlich interessant werden!  Mit dem geplanten Altersvorsorgedepot ab 2027 soll private Altersvorsorge flexibler und kapitalmarktorientierter werden. Aktien und ETFs sollen möglich sein, der Kreis der Förderberechtigten wird größer und auch bei den staatlichen Zulagen ändert sich einiges.  Aber wie attraktiv ist „Riester 2.0“ wirklich? Wer profitiert besonders? Wie funktioniert die Besteuerung? Und was solltest du tun, wenn du schon einen alten Riester-Vertrag hast?  Darüber sprechen wir in dieser Folge der Drei von der Taxstelle – Voll Besteuert. Natürlich mit Zahlen, Beispielen und unserer Einschätzung, wo die Chancen liegen und wo die Tücken wahrscheinlich wieder im Detail stecken.  Die wichtigsten Punkte  Warum die bisherige Riester-Rente häufig enttäuscht hat   Was sich mit dem Altersvorsorgedepot ändern soll  Warum Aktien und ETFs plötzlich möglich werden   Welche Selbstständigen künftig ebenfalls profitieren könnten   Wie Grund- und Kinderzulagen funktionieren sollen  Warum Familien und Menschen mit geringerem Einkommen besonders profitieren können   Wie die spätere Auszahlung besteuert wird   Was mit bestehenden Riester-Verträgen passieren könnte   Warum vorschnelles Kündigen keine gute Idee ist   Weshalb Altersvorsorge weiterhin auf mehrere Säulen gehört   Du hast bereits einen Riester-Vertrag oder überlegst, wie du deine Altersvorsorge künftig aufstellen willst?  Dann hör dir die Folge komplett an, denn gerade bei bestehenden Verträgen lohnt es sich, erst genau hinzusehen, bevor du etwas kündigst oder wechselst.  Wenn du Fragen hast, schreib sie uns in die Kommentare oder melde dich bei uns auf Instagram oder LinkedIn.  Und natürlich: Kanal abonnieren, Folge liken und keine neue Ausgabe der Drei von der Taxstelle verpassen.  Hier geht's direkt zu unserer Homepage: ⁠⁠https://www.steuerkanzlei-distasio.de/⁠⁠    Kontaktformular: ⁠www.steuerkanzlei-distasio.de/kontakt  Kapitelmarken  0:00 Aktien und ETFs für die Altersvorsorge? 1:46 Warum Riester reformiert werden soll 6:14 Wer beim neuen Altersvorsorgedepot mitmachen kann 8:10 Kapitalmarkt statt Beitragsgarantie 9:27 ETFs, Fonds und gedeckelte Depotkosten 10:30 So soll die neue staatliche Förderung funktionieren 12:30 Kinderzulage: Für Familien besonders interessant 15:20 Sonderausgabenabzug und Fördergrenzen 18:00 Leibrente, Auszahlungsplan und 30-Prozent-Entnahme 19:52 Was passiert mit bestehenden Riester-Verträgen?

  5. Aug 17

    Verfahrensdokumentation Kasse: Was muss rein – und warum ist sie so wichtig?

    Wer darf kassieren? Was passiert bei einer Kassendifferenz? Wie kommen die Daten aus dem Kassensystem in die Buchhaltung?  Genau solche Fragen gehören in eine Verfahrensdokumentation für die Kasse.  In dieser Folge von „Die Drei von der Taxstelle – Voll Besteuert“ nehmen wir uns einen Hörerwunsch vor und zeigen, was eine gute Verfahrensdokumentation leisten sollte, warum sie gerade bei bargeldintensiven Unternehmen relevant ist und weshalb sie weit mehr sein kann als ein Dokument für die nächste Betriebsprüfung.  Denn im besten Fall beschreibt sie schlicht und nachvollziehbar, wie eure Kasse im echten Unternehmensalltag funktioniert.  Das Wichtigste in dieser Folge  Was eine Verfahrensdokumentation Kasse eigentlich ist  Welche technischen Angaben hineingehören  Wie Kasse und Buchhaltung zusammenspielen  Wer welche Verantwortung trägt  Warum Stornos und Fehler nachvollziehbar sein müssen  Welche Rolle das interne Kontrollsystem spielt  Was bei Kassendifferenzen passieren sollte  Warum regelmäßige Aktualisierungen wichtig sind  Wie die Dokumentation beim Onboarding helfen kann  Warum lohnt sich eine Verfahrensdokumentation?  Eine gute Verfahrensdokumentation schafft Klarheit darüber, wie Prozesse tatsächlich gelebt werden: vom Kassieren über Änderungen und Stornos bis zur Datenübertragung in die Buchhaltung.  Das kann nicht nur bei einer Betriebsprüfung oder unangekündigten Kassennachschau hilfreich sein. Auch neue Mitarbeitende, Steuerberatung und Unternehmen selbst profitieren davon, wenn Abläufe, Verantwortlichkeiten und Kontrollmechanismen sauber dokumentiert sind.  Und ganz wichtig: Ihr müsst nicht mit der perfekten Version starten.  Viele Unternehmerinnen und Unternehmer haben ihre Abläufe längst im Kopf. Der erste Schritt ist, dieses Wissen einmal strukturiert zu Papier zu bringen – und die Dokumentation anschließend mit dem Unternehmen weiterzuentwickeln.  Ihr habt noch keine Verfahrensdokumentation für eure Kasse oder seid unsicher, ob eure bestehende Dokumentation zu euren tatsächlichen Abläufen passt?  Dann sprecht uns gerne an. Wir unterstützen euch dabei, eure Prozesse strukturiert aufzunehmen und eine Lösung zu entwickeln, die zu eurem Unternehmen passt.  Und wenn ihr weitere Themenwünsche habt: Schreibt sie uns in die Kommentare oder meldet euch über Instagram oder LinkedIn.  Hier geht's direkt zu unserer Homepage: ⁠⁠https://www.steuerkanzlei-distasio.de/⁠⁠    Kontaktformular: ⁠www.steuerkanzlei-distasio.de/kontakt  Abonniert „Die Drei von der Taxstelle – Voll Besteuert“, damit ihr keine neue Folge verpasst! Kapitelmarken  0:00 Ein Hörerwunsch: Verfahrensdokumentation Kasse 2:34 Wozu braucht man eine Verfahrensdokumentation?4:40 Betriebsprüfung und Kassennachschau 7:42 Kassensystem, Software und Schnittstellen 8:22 Wer darf die Kasse bedienen? 8:53 Das interne Kontrollsystem 11:18 Warum Fehler und Stornos dazugehören 13:29 Wann die Dokumentation angepasst werden muss 14:54 Verfahrensdokumentation fürs Onboarding

  6. Aug 3

    Corona-Hilfen zurückzahlen? Was das Urteil aus Köln für Unternehmen bedeutet.

    Obwohl die Corona-Pandemie im März 2020 begann, sind viele Unternehmen und Steuerkanzleien noch immer mit Schlussabrechnungen, Nachfragen und Bescheiden beschäftigt. Ein Urteil des Verwaltungsgerichts Köln bringt nun eine weitere offene Frage ins Spiel: War die beihilferechtliche Grundlage der Überbrückungshilfe IV überhaupt passend?  Die Bundesregelung Kleinbeihilfen sollte grundsätzlich Liquiditätsengpässe ausgleichen. Die Überbrückungshilfe IV orientierte sich jedoch an betrieblichen Fixkosten. Das Verwaltungsgericht Köln hat diese Konstruktion in den behandelten Fällen kritisch beurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, das Verfahren geht weiter.  Das Wichtigste aus der Folge:  Warum die Schlussabrechnungen noch immer nicht fertig sind  Was das Urteil des Verwaltungsgerichts Köln bedeutet  Weshalb Soforthilfe und Überbrückungshilfe unterschieden werden müssen  Welche Folgen für andere Corona-Hilfen denkbar sind  Warum ein Bescheid nicht einfach liegen bleiben sollte   Besonders wichtig: Die möglichen Rechtsmittel unterscheiden sich je nach Bundesland. In Bayern ist laut grundsätzlich der Klageweg relevant, während in anderen Bundesländern zunächst ein Widerspruch möglich sein kann. Deshalb sollte jeder Bescheid individuell und möglichst sofort geprüft werden.  👍 Wenn dir die Folge gefällt, lass ein Like da. 🔔 Abonniere unseren Kanal und aktiviere die Klingel.   💬 Hast du Fragen zu Corona-Hilfen, Schlussabrechnungen oder Rückforderungen? Schreib sie in die Kommentare.  Hier geht's direkt zu unserer Homepage: ⁠⁠https://www.steuerkanzlei-distasio.de/⁠⁠    Kontaktformular: ⁠www.steuerkanzlei-distasio.de/kontakt    Kapitelmarken: 0:00 Intro: Corona-Hilfen beschäftigen uns noch immer  3:07 Sechs Jahre später: Warum die Verfahren weiterlaufen  3:53 Das Urteil des Verwaltungsgerichts Köln  4:37 Liquiditätsengpass oder Fixkostenerstattung?  9:34 Drohen Rückforderungen trotz Schlussbescheid?  9:51 Rückforderungsbescheid: Frist und Rechtsmittel  Die Folge gibt den im Gespräch dargestellten Stand wieder und ersetzt keine individuelle rechtliche Prüfung.

  7. Jul 27

    Immobilienkaufpreis richtig aufteilen: So beeinflusst der Gebäudeanteil deine AfA

    Beim Immobilienkauf ist der Preis verhandelt, die Finanzierung steht und der Notartermin rückt näher. Eine steuerlich entscheidende Frage bleibt dabei jedoch häufig unbeachtet: Wie viel des Kaufpreises entfällt auf das Gebäude und wie viel auf Grund und Boden?  Denn nur der Gebäudeanteil kann über die AfA abgeschrieben werden. Die neue Aufteilungshilfe des Bundesfinanzministeriums verspricht eine schnelle Berechnung. Doch insbesondere bei älteren Immobilien und hohen Bodenrichtwerten kann das Ergebnis deutlich von der wirtschaftlichen Realität abweichen.  In dieser Folge sprechen wir darüber, warum du dich mit der Kaufpreisaufteilung unbedingt vor dem Immobilienkauf beschäftigen solltest, welche Bewertungsverfahren infrage kommen und wann ein Gutachten sinnvoll sein kann.  Darum geht es:  Warum nur der Gebäudeanteil abschreibbar ist  Wo die BMF-Arbeitshilfe an Grenzen stößt  Weshalb hohe Bodenrichtwerte Ergebnisse verzerren können  Warum Sach- und Ertragswertverfahren stark abweichen  Was vor dem Notartermin geprüft werden sollte  Welche Folgen die Aufteilung für spätere Investitionen hat  Unser Fazit  Eine schnell ausgefüllte Excel-Datei ersetzt keine individuelle Prüfung. Gerade bei größeren Investitionen kann eine wirtschaftlich nachvollziehbare Kaufpreisaufteilung die AfA, den laufenden Cashflow und spätere Sanierungsentscheidungen über viele Jahre beeinflussen.  Du planst den Kauf einer vermieteten Immobilie? Dann sprich möglichst vor der Unterzeichnung des Kaufvertrags mit deinem Steuerberater und prüfe gemeinsam, welche Aufteilung zum konkreten Objekt passt.  Abonniere „Die Drei von der Taxstelle – Voll Besteuert“, damit du keine neue Folge verpasst. Du hast eine Steuerfrage oder einen Themenwunsch? Schreib uns bei Instagram, LinkedIn oder direkt in die Kommentare.  Hier geht's direkt zu unserer Homepage: ⁠⁠https://www.steuerkanzlei-distasio.de/⁠⁠    Kontaktformular: ⁠www.steuerkanzlei-distasio.de/kontakt    0:00 Wunschthema aus der Community  2:58 Warum die Kaufpreisaufteilung wichtig ist  4:51 Restwertmethode und Kritik des BFH  8:48 Aktuelle Bodenwerte treffen alte Herstellungskosten  12:32 Regionale Unterschiede und hohe Bodenrichtwerte  13:09 Praxisbeispiel: Mehrfamilienhaus in Nürnberg  14:53 Der Einfluss einer kürzeren Restnutzungsdauer  17:53 Warum die Beratung vor dem Kauf erfolgen sollte  18:55 Auswirkungen auf anschaffungsnahe Herstellungskosten

  8. Jul 13

    Jahressteuergesetz 2026: Was sich bei Organschaft, Immobilien, Zinsen und Steuerbescheiden ändern soll

    Der Referentenentwurf zum Jahressteuergesetz 2026 liegt vor – und einige der geplanten Änderungen könnten Unternehmen, Immobilieninvestoren und Privatpersonen direkt betreffen.  In dieser Folge sprechen wir über die umsatzsteuerliche Organschaft, neue Regeln zur Kaufpreisaufteilung bei Immobilien, höhere Steuerzinsen, digitale Steuerbescheide und die erweiterte Forschungszulage.  Wichtig: Zum Zeitpunkt der Aufnahme im Juli 2026 befindet sich das Jahressteuergesetz 2026 noch im Gesetzgebungsverfahren. Die Regelungen können sich also noch ändern.  Darum geht es in dieser Folge  Umsatzsteuerliche Organschaft künftig nur noch auf Antrag?  Bislang kann eine Organschaft automatisch entstehen  und manchmal erst Jahre später entdeckt werden. Künftig soll zusätzlich ein Antrag erforderlich sein.  Neue Regeln zur Kaufpreisaufteilung bei Immobilien  Wie viel des Kaufpreises entfällt auf das Gebäude und wie viel auf den Grund und Boden?  Der Entwurf soll die Aufteilung erstmals gesetzlich regeln. Warum pauschale Modelle wie 80/20 trotzdem riskant bleiben und wann ein Gutachten sinnvoll sein kann, erklären wir im Vodcast.  Höhere Grenze bei Rechte- und Lizenzvergütungen  Die relevante Grenze im Quellensteuerverfahren soll von 10.000 Euro auf 100.000 Euro steigen. Das ist keine Steuerbefreiung ist, aber dennoch eine Entlastung.  Steuerzinsen sollen steigen  Der Zinssatz für Nachzahlungen und Erstattungen soll künftig 3,6 Prozent pro Jahr betragen.  Das kann für Steuererstattungen erfreulich, bei erwarteten Nachzahlungen aber teuer werden.  Steuerbescheide werden digital  Wer seine Steuererklärung über ELSTER einreicht, sollte künftig nicht mehr automatisch mit einem Brief vom Finanzamt rechnen.  Wir sprechen darüber, was bei der digitalen Bekanntgabe zu beachten ist und warum sie Verfahren deutlich beschleunigen könnte.  Mehr Forschungszulage  Der Förderrahmen soll von 15 auf 25 Millionen Euro steigen – rückwirkend zum 1. Januar 2026.  Davon könnten insbesondere größere Forschungs- und Entwicklungsprojekte profitieren.  Die wichtigsten Punkte auf einen Blick  Organschaft soll künftig einen Antrag voraussetzen.  Die Kaufpreisaufteilung bei Immobilien soll gesetzlich geregelt werden.  Pauschale Aufteilungen wie 80/20 bleiben angreifbar.  Die Grenze bei bestimmten Quellensteuerverfahren soll steigen.  Nachzahlungs- und Erstattungszinsen sollen 3,6 Prozent betragen.  Steuerbescheide sollen grundsätzlich digital zugestellt werden. Der Förderrahmen der Forschungszulage soll steigen.  Unser Fazit  Einige geplante Regelungen könnten Verfahren tatsächlich vereinfachen. An anderen Stellen, vor allem bei der Kaufpreisaufteilung von Immobilien, bleibt Konfliktpotenzial.  Jetzt reinhören und abonnieren ! Abonniere „Die Drei von der Taxstelle – Voll Besteuert“ auf Spotify, YouTube oder deiner bevorzugten Podcast-Plattform, damit du keine steuerlichen Änderungen verpasst.  Du hast Fragen zum Jahressteuergesetz 2026? Schreib uns bei Instagram oder LinkedIn oder melde dich direkt bei uns.  Hier geht's direkt zu unserer Homepage: ⁠⁠⁠https://www.steuerkanzlei-distasio.de/⁠⁠⁠    Kontaktformular: ⁠⁠www.steuerkanzlei-distasio.de/kontakt⁠  Kapitelmarken  0:00 Intro und Themenüberblick  1:58 Was ist das Jahressteuergesetz 2026?  2:45 Neue Regeln für die umsatzsteuerliche Organschaft  4:44 Mehr Gestaltungsspielraum und weniger rückwirkende Probleme  7:44 Kaufpreisaufteilung bei Immobilien  11:22 Warum pauschale 80/20-Aufteilungen riskant sind  13:05 BMF-Arbeitshilfe oder Gutachten?  16:17 Neue Grenze bei Rechte- und Lizenzvergütungen  19:39 Höhere Zinsen auf Steuernachzahlungen und Erstattungen  22:24 Digitale Bekanntgabe von Steuerbescheiden  24:07 Erweiterung der Forschungszulage  #jahressteuergesetz #steuerrecht #steuernews #umsatzsteuer #organschaft #immobilien #abschreibung #afa #steuerbescheid #forschungszulage #steuerberatung

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