Sachlich richtig

Alexander Teske, Annekathrin Mücke, Ole Skambraks, Peter Welchering

Einmal in der Woche schauen die drei etablierten Redakteure Annekatrin Mücke, Alexander Teske und Peter Welchering auf einen aktuellen Aufreger in der Medienbranche und fragen, was sich aus dem Einzelfall lernen lässt und was dahinter steckt oder laden sich einen spannenden Gast ein. Die Medien-Insider berichten Internas aus dem Maschinenraum des Journalismus - egal ob Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk, Privat-TV oder Alternativmedien. Wer uns unterstützen möchte: Wir freuen uns immer über Abos, Bewertungen und Kommentare. Schenkungen können Sie leisten unter: per Paypal an @ATeske812 (bitte Zahlung unter Freuden anklicken) oder an IBAN DE14 2004 1155 0843 5885 00 (Alexander Teske).

  1. 4d ago

    Neue Spiegel-Affäre: Vertragsbruch oder journalistische Pflicht?

    Der Spiegel veröffentlichte Ende Oktober ein Interview mit der Berliner Spitzenkandidaten der Partei „Die Linke“ Elif Eralp. Wie vereinbart sollte Eralp das Gespräch vor Veröffentlichung autorisieren. Allerdings wurde dem Spiegel die Fassung mit ihren Kommentaren und Anmerkungen des Pressesprechers geschickt - versehentlich oder mit Absicht, das ist nicht klar. Brisant: Eralp wollte aus Angst um ihre Familie eine Frage bezüglich des propalästinensischen Aktivisten Ibrahim Ibrahim samt ihrer Antwort streichen lassen. Peter Welchering, Annekatrin Mücke und Alexander Teske diskutieren, ob der Spiegel so hätte handeln sollen und dürfen. Dabei geht es um journalistische Ethik, Vertragsbruch, mögliche Klagen und die Frage, ob Interviews überhaupt autorisiert werden sollten.  Wenn Ihnen diese Folge oder auch jede andere unseres Podcasts gefallen hat, unterstützen Sie unsere Arbeit gerne mit einer Schenkung. Wir würden uns sehr über eine Zahlung freuen, per IBAN an: DE14 2004 1155 0843 5885 00 (Alexander Teske) oder per PayPal @ATeske812 (bitte Zahlung unter Freunden anklicken).  Wir freuen uns natürlich auch sehr über Abonnements, Bewertungen und Kommentare oder wenn Sie Kanalmitglied werden. Wenn Sie direkt Kontakt aufnehmen möchten, erreichen Sie uns unter:  annekatrin.muecke@gmx.de  peter@welchering.de  kontakt@alexander-teske.de Kapitelübersicht 00:00 Intro  00:12 Begrüßung  01:23 Was der Spiegel veröffentlicht hat  03:31 Autorisierung: Was darf ein Interviewpartner streichen?  06:18 Politiker und Prominente: Autorisierung abschaffen?  09:19 Dilettantismus oder Verschwörung?  12:12 Hätte der Spiegel das veröffentlichen dürfen?  15:40 Ist die Überschrift reißerisch?  17:10 Medienrecht, Vertragsbruch und fehlende Stellungnahme  22:34 Verantwortung für die Interviewpartnerin  26:55 Kann man ein Interview nachträglich stoppen?  30:31 Das Versagen des Pressesprechers  31:28 Podcasts statt Print-Interviews: Überlebenskampf der alten Medien  34:50 Verabschiedung Support the show

  2. Oct 30

    Die Medien sind ein Schlachtfeld – das Urteil des Kriegsreporters Michael Clasen

    „Die Medienkrieger“- so der martialisch anmutende Titel des neuen Buches von Michael Clasen. Die Kernthese des Kriegsreporters und leitenden Redakteurs der „Neuen Osnabrücker Zeitung“: In Deutschland dominieren in weiten Teilen der Medienlandschaft einseitige, links-grüne Narrative. Abweichende Perspektiven, etwa in Bezug auf Corona, Migration, Klima oder den Ukraine-Krieg, werden von dort aus bekämpft. Die Massenmedien sind zum Schlachtfeld mutiert. Das untergrabe das Vertrauen in die Medien und gefährde die Meinungspluralität. Und das muss seiner Meinung nach immer wieder gesagt werden, denn noch hat sich nichts zum Besseren hin geändert. Clasen berichtet im Gespräch mit Annekatrin Mücke, Peter Welchering und Alexander Teske außerdem eindrücklich von seiner Zeit als Kriegsreporter in Afghanistan, dem Irak, der Ukraine und Russland, seinem Austritt aus der SPD nach 30 Jahren und einer Beschwerde gegen ihn beim Presserat. Wenn Ihnen diese Folge oder auch jede andere unseres Podcasts gefallen hat, unterstützen Sie unsere Arbeit gerne mit einer Schenkung.  Wir würden uns sehr über eine Zahlung freuen, per IBAN an: DE14 2004 1155 0843 5885 00 (Alexander Teske) oder per PayPal @ATeske812 (bitte Zahlung unter Freunden anklicken).  Wir freuen uns natürlich auch sehr über Abonnements, Bewertungen und Kommentare.  Wenn Sie direkt Kontakt aufnehmen möchten, erreichen Sie uns unter: annekatrin.muecke@gmx.de  peter@welchering.de  kontakt@alexander-teske.de Hier die Kapitelübersicht: 00:00 Intro 00:12 Begrüßung 01:28 Warum Michael Clasen das Buch geschrieben hat 02:45 Was bedeutet „Manipulation“ durch die vierte Gewalt? 04:08 Einseitigkeit: Studien zu Atomausstieg und Corona 09:08 Selbstkritik: Fehler der Medien aufarbeiten 10:43 Warum das Buch jetzt? „Der Kaiser ist nackt“ 13:52 ARD und ZDF gegen Zeitungen: Macht und Meinungspluralität 18:17 „Medienkrieger“, der Fall Julia Ruß und die SPD-Mitgliedschaft 23:43 Unabhängigkeit: Kooperationen, Landesmedienanstalten, Presserat 30:37 Wie sich die Berichterstattung verändert hat 35:28 Reaktionen auf das Buch: Kritik und Wirkung 42:25 Kai Kniffke und die Zukunft von ARD und ZDF 48:39 Alternative Medien, Abo-Druck und Finanzierung 55:30 Reformfähig? Daniel Günther bei Lanz 57:37 Kriegsreporter: Erfahrungen aus Krisengebieten 1:07:16 Islamismus und die Aufgabe der Journalisten 1:15:35 Verabschiedung Support the show

    Die Medien sind ein Schlachtfeld – das Urteil des Kriegsreporters Michael Clasen
  3. Oct 23

    Eine Studie, die keine ist - Medien glaubten sie

    Warum glauben Medien so schnell jede „Studie“? In dieser Folge von „Sachlich Richtig“ sprechen Annekatrin Mücke, Alexander Teske und Peter Welchering mit Christian Maertin, Head of Corporate Communications bei Bayer. Er kam zum Konzern, als der Glyphosat-Streit hochkochte, und ist unser erster Gast aus der Unternehmenskommunikation. Es geht um die Glyphosat-Kampagne und um ein Papier einer Anti-Pestizid-Organisation, nach dem sich jährlich über 400 Millionen Landwirte vergiften. Für Maertin ist das „vollkommen absurd“. Er kritisiert, dass Medien Aktivisten weniger kritisch prüfen als Unternehmen, und nennt als Beispiel den BR-Beitrag über Pestizide auf der Zugspitze. Die Runde diskutiert, warum der Wissenschaftsjournalismus unter Spardruck steht und was Redaktionen an naturwissenschaftlichem Wissen fehlt. Außerdem: Alibi-Anfragen an Pressestellen, das Autorisieren von Interviews und warum klassische Medien im KI-Zeitalter wichtiger werden. Ein Gespräch über PR und Journalismus aus Sicht der PR. Wenn Ihnen diese Folge oder auch jede andere unseres Podcasts gefallen hat, unterstützen Sie unsere Arbeit gerne mit einer Schenkung.  Wir würden uns sehr über eine Zahlung freuen, per IBAN an: DE14 2004 1155 0843 5885 00 (Alexander Teske) oder per PayPal @ATeske812 (bitte Zahlung unter Freunden anklicken).  Wir freuen uns natürlich auch sehr über Abonnements, Bewertungen und Kommentare.  Wenn Sie direkt Kontakt aufnehmen möchten, erreichen Sie uns unter: annekatrin.muecke@gmx.de  peter@welchering.de  kontakt@alexander-teske.de Hier die Kapitelübersicht: 00:00 Vorspann und Begrüßung 00:39 Glyphosat: Wie aus einem Mittel eine Kampagne wurde 03:56 PR und Journalismus: Was wirft Bayer den Medien vor? 06:18 400 Millionen Vergiftete? Die „Studie“ einer Anti-Pestizid-Organisation 11:02 Warum der Wissenschaftsjournalismus unter Druck steht 14:09 Weniger Ressourcen, mehr PR: Warum NGOs „die Guten“ sind 19:09 Grüne Bubble? Der BR-Beitrag über Pestizide auf der Zugspitze 24:37 Zu wenig Naturwissenschaft in den Redaktionen 29:01 Journalistenausbildung und das Science Media Center 34:36 Alibi-Anfragen: Wann sich Bayer-Antworten nicht mehr lohnen 39:00 Woran erkennt man einen guten Journalisten? 44:14 Warum so viele Negativbeispiele aus dem Öffentlich-Rechtlichen? 49:37 Eigene Kanäle, Leitmedien und die Rolle der KI 53:14 Pharma-Skandale und „Dialog statt Deckung“ 58:44 Juristen losschicken? Warum Anwälte selten helfen 1:03:15 Autorisieren und Redigieren: Wie viel Einfluss ist erlaubt? 1:12:23 Verabschiedung Foto: Anja Schilling Support the show

    Eine Studie, die keine ist - Medien glaubten sie
  4. Oct 16

    Vom Manager zum Unberührbaren – die Karriere des Medienfuzzis

    Wie funktioniert Privatfernsehen und was passiert, wenn ein Medienmanager aus seiner Branche ausbricht? In dieser Folge von „Sachlich Richtig“ sprechen Annekatrin Mücke, Alexander Teske und Peter Welchering mit Oliver Brendel alias der Medienfuzzi, in seinem ersten Leben Manager und Produzent bei Pro 7 und Sat 1. Er berichtet von Quotendruck, absurdem B******t-Bingo bei Abnahmen und wann für ihn der Punkt erreicht war, aus dem Trash-TV auszusteigen. Wir erfahren auch, dass sein kurzes Zwischenspiel bei RT das endgültige Aus seiner Karriere in den Mainstreammedien besiegelte, ihn dann aber auf eine ganz neue berufliche Schiene bei den digitalen Medien brachte. Diskutiert werden außerdem Jan Böhmermanns Humor, die Grenzen der Satire und Brendels Rechtsstreit um einen Post über Georgine Kellermann. Auch Joko und Klaas, politische Positionierung im Unterhaltungsfernsehen sowie die Kritik am privaten wie auch öffentlich-rechtlichen Rundfunk stehen zur Debatte. Ein Gespräch über Macht, Moral und Aufmerksamkeit – mit Einblicken in die Fernsehproduktion, scharfer Medienkritik und der Frage, was die sogenannten „alternativen“ Medien besser machen können und sollten.  Wenn Ihnen diese Folge oder auch jede andere unseres Podcasts gefallen hat, unterstützen Sie unsere Arbeit gerne mit einer Schenkung. Wir würden uns sehr über eine Zahlung freuen, per IBAN an: DE14 2004 1155 0843 5885 00 (Alexander Teske) oder per PayPal @ATeske812 (bitte Zahlung unter Freunden anklicken).     Wir freuen uns natürlich auch sehr über Abonnements, Bewertungen und Kommentare.   Wenn Sie direkt Kontakt aufnehmen möchten, erreichen Sie uns unter:  annekatrin.muecke@gmx.de  peter@welchering.de  kontakt@alexander-teske.de   Support the show

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  5. Oct 9

    Eine 40-Prozent-Partei ist die Mitte - sagt Ralf Schuler, Politik-Chef von Nius

    Wenn Ihnen diese Folge oder auch jede andere unseres Podcasts gefallen hat, unterstützen Sie unsere Arbeit gerne mit einer Schenkung. Wir würden uns sehr über eine Zahlung freuen, per IBAN an: DE14 2004 1155 0843 5885 00 (Alexander Teske) oder per PayPal @ATeske812 (bitte Zahlung unter Freunden anklicken).  Wir freuen uns natürlich auch sehr über Abonnements, Bewertungen und Kommentare.  Wenn Sie direkt Kontakt aufnehmen möchten, erreichen Sie uns unter: annekatrin.muecke@gmx.de  peter@welchering.de  kontakt@alexander-teske.de 00:00 – Intro 00:37 – Tag der Deutschen Einheit: Alle Spitzenämter westdeutsch besetzt 05:15 – Dialekt, Identitätspolitik und Quoten 10:09 – Der Festakt in Bremen: Katja Riemanns Auftritt 11:02 – Steinmeiers Rede: „Ansage eines Mafiabosses" 14:50 – Wo liegt die politische Mitte? 17:10 – Politiker singen im Luxushotel 23:05 – „Inside CDU": Philipp Amthor und der Strandkorb 27:34 – Bildkontrolle: Was Angela Merkel besser machte 31:58 – Der öffentlich-rechtliche Rundfunk: Kosten, Schlagseite, Reformunfähigkeit 37:41 – Rundfunkstaatsverträge kündigen: Ein Ausweg? 39:18 – Spiegel, Taz und die Frage, wer Journalist ist 44:11 – Gibt es journalistische Standards? Der Streit mit Peter Welchering 44:56 – Die Correctiv-Recherche 51:10 – Pressekodex, Presserat und Nius 59:05 – Regierungsflieger und Zugang zu Quellen 1:05:03 – Nicht mehr eingeladen: Die gespaltene Medienöffentlichkeit 1:10:29 – Reschke, Neubauer und Co.: Wer kommt nicht ins Gespräch? 1:12:25 – Warum Ralf Schuler Bild verließ und zu Nius wechselte 1:15:57 – Verabschiedung In dieser Folge von „Sachlich Richtig fragt" sprechen Alexander Teske und Peter Welchering mit Ralf Schuler, Politikchef bei Nius und zuvor fast zehn Jahre Leiter der Parlamentsredaktion der Bild. Ausgangspunkt ist der Tag der Deutschen Einheit in Bremen. Schuler ordnet ein, dass alle fünf Spitzenämter westdeutsch besetzt sind, und äußert sich zu Identitätspolitik und Quotendebatten. Er kritisiert den Festakt und Steinmeiers Rede und erklärt, warum sich die politische Mitte für ihn rein über Mehrheiten definiert. Weitere Themen sind die ZDF-Dokumentation „Inside CDU" mit Philipp Amthor und Strandkorb sowie die Frage, wie Politiker ihre Bilder kontrollieren, im Vergleich zu Angela Merkel. Ausführlich geht es um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, mögliche Reformwege wie die Kündigung der Rundfunkstaatsverträge und die Rolle des Spiegel. Im Streit mit Peter Welchering geht es darum, ob es journalistische Standards gibt. Schuler schildert außerdem, wie sich sein Zugang zu Quellen und Talkshow-Einladungen verändert hat, warum er Bild verließ und wie er die gespaltene Medienöffentlichkeit sieht. Support the show

    Eine 40-Prozent-Partei ist die Mitte - sagt Ralf Schuler, Politik-Chef von Nius
  6. Oct 2

    Der neue Böhmermann und die Angst der Intendanten

    „Charakterlich ungeeignet" – mit diesem Satz quittierte ein ARD-Chefredakteur einst Alexander Teskes ersten Gastbeitrag für eine andere Zeitung. In dieser Folge von „Sachlich Richtig" erzählen Alexander, Annekatrin Mücke und Peter Welchering offen von solchen Erfahrungen und nehmen sich zugleich die großen Medienthemen der Woche vor. Im Zentrum steht der Abschied von Jan Böhmermann beim ZDF – offiziell seine eigene Entscheidung, inoffiziell womöglich Druck aus dem konservativen Lager und von einem Medienanwalt. Die Runde zerpflückt seinen Nachfolger Florian Schröder, der Ostdeutsche einst als „Mondkälbchen" bezeichnete, und fragt sich fassungslos, warum ein Satiriker wie Oliver Brändel für einen harmlosen Tweet verurteilt wird, während andere ungestraft austeilen dürfen. Kritisch ist auch der Blick auf Annette Dittert: Die ARD-Journalistin erhielt gerade das Bundesverdienstkreuz – obwohl sie, wie die Runde eindrücklich schildert, im Klappentext ihres eigenen Buches zugibt, während der Brexit-Berichterstattung Tränen in den Augen gehabt zu haben. Zum Schluss wird es grundsätzlich: Waren die Fragen an AfD-Wahlsieger Leif-Erik Holm in den Tagesthemen wirklich nur unglücklich formuliert – oder steckt dahinter die blanke Angst einer Branche, die um ihre Zukunft bangt? Kapitelübersicht:   00:03 – Intro und der neue „Der schwarze Kanal"-Pullover   01:50 – Böhmermanns Abschied: Freiwillig oder erzwungen?   03:32 – Böhmermanns Nachfolger beim RBB: „Bömi brutzelt"   07:29 – Florian Schröder: Wer ist der neue Mann?   10:38 – Schröders Beleidigungen gegen Ostdeutsche   12:54 – Die Scherz-Theorie der FAZ zum Böhmermann-Aus   13:32 – Der Fall Oliver Brändel: Satire vor Gericht   16:44 – Das KIWI-Modell: Zensur durch Landesmedienanstalten?   22:09 – Wer finanziert die neuen „Tugendwächter"?   25:35 – Der Fall Ben Bernd und Rechtsanwalt Steinhöfel   29:28 – Annette Dittert bekommt das Bundesverdienstkreuz   32:10 – Sollten Journalisten Politik-Preise annehmen?   36:14 – Das Bundesverdienstkreuz-Drama um Tobias Morgenstern   38:57 – Annette Ditterts Berichterstattung im Rückblick   42:39 – Persönliche Anfeindungen aus der ARD-Chefredaktion   46:23 – Die Mär vom reichen ÖRR-Kritiker   50:xx – Nebentätigkeiten: Moderatoren für die Bundesregierung   53:14 – Stellenabbau beim WDR: Sparen oder Umverteilen?   1:03:30 – Eklat im BR-Rundfunkrat: Direktor durchgefallen   1:08:39 – Historischer Rückblick: Der Fall Bernd Hilder beim MDR   1:11:41 – Die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: Leif-Erik Holm   1:13:xx – Fragwürdige Fragen an AfD-Wahlsieger Holm   1:17:04 – Caren Miosga und der Umgang mit Robert Habeck   1:18:33 – Kritische Fragen an Berlins Wahlsiegerin ausgeblieben   1:21:06 – Die Rote-Hilfe-Debatte und ihre Doppelmoral   1:22:59 – Verabschiedung   Wenn Ihnen diese Folge oder auch jede andere unseres Podcasts gefallen hat, unterstützen Sie unsere Arbeit gerne mit einer Schenkung. Wir würden uns sehr über eine Zahlung freuen, per IBAN an: DE14 2004 1155 0843 5885 00 (Alexander Teske) oder per PayPal @ATeske812 (bitte Zahlung unter Freunden anklicken).     Wir freuen uns natürlich auch sehr über Abonnements, Bewertungen und Kommentare.   Wenn Sie direkt Kontakt aufnehmen möchten, erreichen Sie uns unter: annekatrin.muecke@gmx.de   peter@welchering.de   kontakt@alexander-teske.de  Support the show

  7. Sep 18

    Ulf Poschardt: Das ist Endspiel für ARD und ZDF

    Wenn Ihnen diese Folge oder auch jede andere unseres Podcasts gefallen hat, unterstützen Sie unsere Arbeit gerne mit einer Schenkung. Wir würden uns sehr über eine Zahlung freuen, per IBAN an: DE14 2004 1155 0843 5885 00 (Alexander Teske) oder per PayPal @ATeske812 (bitte Zahlung unter Freunden anklicken).  Wir freuen uns natürlich auch sehr über Abonnements, Bewertungen und Kommentare.  Wenn Sie direkt Kontakt aufnehmen möchten, erreichen Sie uns unter: annekatrin.muecke@gmx.de  peter@welchering.de  kontakt@alexander-teske.de Ulf Poschardt spricht mit Annekatrin Mücke und Alexander Teske über den Zustand des deutschen Journalismus und warum er dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk kaum noch etwas abgewinnen kann: "Ich kann den Deutschlandfunk morgens.., also das tue ich mir nicht mehr an." Er ordnet ein, wie Podcasts wie Hotel Matze oder Ben Unscripted klassische Medien in Reichweite und Relevanz überholen, und erklärt, warum er Apollo News und Max Mannhart für einen der besten jungen Journalisten hält. Im Gespräch geht es um die politische Schlagseite der Leitmedien, die Berichterstattung über Ostdeutschland und die AfD sowie um Parallelen zu Dänemark, das er als liberaleres Gegenmodell beschreibt. Poschardt reflektiert auch seine eigene Sozialisation bei der Süddeutschen Zeitung und den Wandel von Beobachtung zu Haltung im Journalismus: "Das ist einfach Religion." Zum Abschluss geht es um die wachsende Bedeutung sozialer Medien, Poschardts eigene Reichweite auf Instagram und seinen Rat an junge Menschen, die in den Journalismus wollen. 0:00 Intro & Begrüßung 1:11 Welche Podcasts Poschardt annimmt und warum 3:58 Apollo News, Max Mannhardt & "alternative" Medien 9:18 Würde er zu Maischberger gehen? 10:51 Reichweite von Podcasts vs. klassischen Talkshows 14:17 Vertrauensverlust des ÖRR 17:42 Wer trägt die Verantwortung – Redaktion vs. Moderatoren? 21:45 Verflechtung von ÖRR und Qualitätsmedien 25:02 Zitat aus "Bückbürgertum": Haltung statt Beobachtung 25:41 Poschardts eigene Anfänge bei der Süddeutschen 29:51 Der Fall Birk Meinhardt & früher Wandel im Journalismus 35:47 Vergleich mit Dänemark: Bückbürger vs. echte Liberalität 41:05 Was Deutschland vom dänischen ÖRR lernen könnte 44:27 Berichterstattung zur Wahl in Sachsen-Anhalt 47:42 Ost-West-Schieflage in den Redaktionen 54:55 "Ossi-Bashing" und mediale Stereotype 1:00:16 Zukunft der digitalen Medien 1:03:55 Social-Media-Reichweite & Blocking auf Blue Sky 1:06:37 Warum Poschardt zu seinem Lebensstil steht 1:08:27 Chancen und Risiken sozialer Medien für junge Menschen 1:13:54 Rat an Nachwuchsjournalisten 1:16:28 Verabschiedung Support the show

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