Sachlich richtig

Alexander Teske, Annekathrin Mücke, Ole Skambraks, Peter Welchering

Einmal in der Woche schauen die drei etablierten Redakteure Annekatrin Mücke, Alexander Teske und Peter Welchering auf einen aktuellen Aufreger in der Medienbranche und fragen, was sich aus dem Einzelfall lernen lässt und was dahinter steckt oder laden sich einen spannenden Gast ein. Die Medien-Insider berichten Internas aus dem Maschinenraum des Journalismus - egal ob Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk, Privat-TV oder Alternativmedien. Wer uns unterstützen möchte: Wir freuen uns immer über Abos, Bewertungen und Kommentare. Schenkungen können Sie leisten unter: per Paypal an @ATeske812 (bitte Zahlung unter Freuden anklicken) oder an IBAN DE14 2004 1155 0843 5885 00 (Alexander Teske).

  1. 22h ago

    Vom Manager zum Unberührbaren – die Karriere des Medienfuzzis

    Wie funktioniert Privatfernsehen und was passiert, wenn ein Medienmanager aus seiner Branche ausbricht? In dieser Folge von „Sachlich Richtig“ sprechen Annekatrin Mücke, Alexander Teske und Peter Welchering mit Oliver Brendel alias der Medienfuzzi, in seinem ersten Leben Manager und Produzent bei Pro 7 und Sat 1. Er berichtet von Quotendruck, absurdem B******t-Bingo bei Abnahmen und wann für ihn der Punkt erreicht war, aus dem Trash-TV auszusteigen. Wir erfahren auch, dass sein kurzes Zwischenspiel bei RT das endgültige Aus seiner Karriere in den Mainstreammedien besiegelte, ihn dann aber auf eine ganz neue berufliche Schiene bei den digitalen Medien brachte. Diskutiert werden außerdem Jan Böhmermanns Humor, die Grenzen der Satire und Brendels Rechtsstreit um einen Post über Georgine Kellermann. Auch Joko und Klaas, politische Positionierung im Unterhaltungsfernsehen sowie die Kritik am privaten wie auch öffentlich-rechtlichen Rundfunk stehen zur Debatte. Ein Gespräch über Macht, Moral und Aufmerksamkeit – mit Einblicken in die Fernsehproduktion, scharfer Medienkritik und der Frage, was die sogenannten „alternativen“ Medien besser machen können und sollten.  Wenn Ihnen diese Folge oder auch jede andere unseres Podcasts gefallen hat, unterstützen Sie unsere Arbeit gerne mit einer Schenkung. Wir würden uns sehr über eine Zahlung freuen, per IBAN an: DE14 2004 1155 0843 5885 00 (Alexander Teske) oder per PayPal @ATeske812 (bitte Zahlung unter Freunden anklicken).     Wir freuen uns natürlich auch sehr über Abonnements, Bewertungen und Kommentare.   Wenn Sie direkt Kontakt aufnehmen möchten, erreichen Sie uns unter:  annekatrin.muecke@gmx.de  peter@welchering.de  kontakt@alexander-teske.de   Support the show

  2. Oct 9

    Eine 40-Prozent-Partei ist die Mitte - sagt Ralf Schuler, Politik-Chef von Nius

    Wenn Ihnen diese Folge oder auch jede andere unseres Podcasts gefallen hat, unterstützen Sie unsere Arbeit gerne mit einer Schenkung. Wir würden uns sehr über eine Zahlung freuen, per IBAN an: DE14 2004 1155 0843 5885 00 (Alexander Teske) oder per PayPal @ATeske812 (bitte Zahlung unter Freunden anklicken).  Wir freuen uns natürlich auch sehr über Abonnements, Bewertungen und Kommentare.  Wenn Sie direkt Kontakt aufnehmen möchten, erreichen Sie uns unter: annekatrin.muecke@gmx.de  peter@welchering.de  kontakt@alexander-teske.de 00:00 – Intro 00:37 – Tag der Deutschen Einheit: Alle Spitzenämter westdeutsch besetzt 05:15 – Dialekt, Identitätspolitik und Quoten 10:09 – Der Festakt in Bremen: Katja Riemanns Auftritt 11:02 – Steinmeiers Rede: „Ansage eines Mafiabosses" 14:50 – Wo liegt die politische Mitte? 17:10 – Politiker singen im Luxushotel 23:05 – „Inside CDU": Philipp Amthor und der Strandkorb 27:34 – Bildkontrolle: Was Angela Merkel besser machte 31:58 – Der öffentlich-rechtliche Rundfunk: Kosten, Schlagseite, Reformunfähigkeit 37:41 – Rundfunkstaatsverträge kündigen: Ein Ausweg? 39:18 – Spiegel, Taz und die Frage, wer Journalist ist 44:11 – Gibt es journalistische Standards? Der Streit mit Peter Welchering 44:56 – Die Correctiv-Recherche 51:10 – Pressekodex, Presserat und Nius 59:05 – Regierungsflieger und Zugang zu Quellen 1:05:03 – Nicht mehr eingeladen: Die gespaltene Medienöffentlichkeit 1:10:29 – Reschke, Neubauer und Co.: Wer kommt nicht ins Gespräch? 1:12:25 – Warum Ralf Schuler Bild verließ und zu Nius wechselte 1:15:57 – Verabschiedung In dieser Folge von „Sachlich Richtig fragt" sprechen Alexander Teske und Peter Welchering mit Ralf Schuler, Politikchef bei Nius und zuvor fast zehn Jahre Leiter der Parlamentsredaktion der Bild. Ausgangspunkt ist der Tag der Deutschen Einheit in Bremen. Schuler ordnet ein, dass alle fünf Spitzenämter westdeutsch besetzt sind, und äußert sich zu Identitätspolitik und Quotendebatten. Er kritisiert den Festakt und Steinmeiers Rede und erklärt, warum sich die politische Mitte für ihn rein über Mehrheiten definiert. Weitere Themen sind die ZDF-Dokumentation „Inside CDU" mit Philipp Amthor und Strandkorb sowie die Frage, wie Politiker ihre Bilder kontrollieren, im Vergleich zu Angela Merkel. Ausführlich geht es um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, mögliche Reformwege wie die Kündigung der Rundfunkstaatsverträge und die Rolle des Spiegel. Im Streit mit Peter Welchering geht es darum, ob es journalistische Standards gibt. Schuler schildert außerdem, wie sich sein Zugang zu Quellen und Talkshow-Einladungen verändert hat, warum er Bild verließ und wie er die gespaltene Medienöffentlichkeit sieht. Support the show

    Eine 40-Prozent-Partei ist die Mitte - sagt Ralf Schuler, Politik-Chef von Nius
  3. Oct 2

    Der neue Böhmermann und die Angst der Intendanten

    „Charakterlich ungeeignet" – mit diesem Satz quittierte ein ARD-Chefredakteur einst Alexander Teskes ersten Gastbeitrag für eine andere Zeitung. In dieser Folge von „Sachlich Richtig" erzählen Alexander, Annekatrin Mücke und Peter Welchering offen von solchen Erfahrungen und nehmen sich zugleich die großen Medienthemen der Woche vor. Im Zentrum steht der Abschied von Jan Böhmermann beim ZDF – offiziell seine eigene Entscheidung, inoffiziell womöglich Druck aus dem konservativen Lager und von einem Medienanwalt. Die Runde zerpflückt seinen Nachfolger Florian Schröder, der Ostdeutsche einst als „Mondkälbchen" bezeichnete, und fragt sich fassungslos, warum ein Satiriker wie Oliver Brändel für einen harmlosen Tweet verurteilt wird, während andere ungestraft austeilen dürfen. Kritisch ist auch der Blick auf Annette Dittert: Die ARD-Journalistin erhielt gerade das Bundesverdienstkreuz – obwohl sie, wie die Runde eindrücklich schildert, im Klappentext ihres eigenen Buches zugibt, während der Brexit-Berichterstattung Tränen in den Augen gehabt zu haben. Zum Schluss wird es grundsätzlich: Waren die Fragen an AfD-Wahlsieger Leif-Erik Holm in den Tagesthemen wirklich nur unglücklich formuliert – oder steckt dahinter die blanke Angst einer Branche, die um ihre Zukunft bangt? Kapitelübersicht:   00:03 – Intro und der neue „Der schwarze Kanal"-Pullover   01:50 – Böhmermanns Abschied: Freiwillig oder erzwungen?   03:32 – Böhmermanns Nachfolger beim RBB: „Bömi brutzelt"   07:29 – Florian Schröder: Wer ist der neue Mann?   10:38 – Schröders Beleidigungen gegen Ostdeutsche   12:54 – Die Scherz-Theorie der FAZ zum Böhmermann-Aus   13:32 – Der Fall Oliver Brändel: Satire vor Gericht   16:44 – Das KIWI-Modell: Zensur durch Landesmedienanstalten?   22:09 – Wer finanziert die neuen „Tugendwächter"?   25:35 – Der Fall Ben Bernd und Rechtsanwalt Steinhöfel   29:28 – Annette Dittert bekommt das Bundesverdienstkreuz   32:10 – Sollten Journalisten Politik-Preise annehmen?   36:14 – Das Bundesverdienstkreuz-Drama um Tobias Morgenstern   38:57 – Annette Ditterts Berichterstattung im Rückblick   42:39 – Persönliche Anfeindungen aus der ARD-Chefredaktion   46:23 – Die Mär vom reichen ÖRR-Kritiker   50:xx – Nebentätigkeiten: Moderatoren für die Bundesregierung   53:14 – Stellenabbau beim WDR: Sparen oder Umverteilen?   1:03:30 – Eklat im BR-Rundfunkrat: Direktor durchgefallen   1:08:39 – Historischer Rückblick: Der Fall Bernd Hilder beim MDR   1:11:41 – Die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: Leif-Erik Holm   1:13:xx – Fragwürdige Fragen an AfD-Wahlsieger Holm   1:17:04 – Caren Miosga und der Umgang mit Robert Habeck   1:18:33 – Kritische Fragen an Berlins Wahlsiegerin ausgeblieben   1:21:06 – Die Rote-Hilfe-Debatte und ihre Doppelmoral   1:22:59 – Verabschiedung   Wenn Ihnen diese Folge oder auch jede andere unseres Podcasts gefallen hat, unterstützen Sie unsere Arbeit gerne mit einer Schenkung. Wir würden uns sehr über eine Zahlung freuen, per IBAN an: DE14 2004 1155 0843 5885 00 (Alexander Teske) oder per PayPal @ATeske812 (bitte Zahlung unter Freunden anklicken).     Wir freuen uns natürlich auch sehr über Abonnements, Bewertungen und Kommentare.   Wenn Sie direkt Kontakt aufnehmen möchten, erreichen Sie uns unter: annekatrin.muecke@gmx.de   peter@welchering.de   kontakt@alexander-teske.de  Support the show

  4. Sep 18

    Ulf Poschardt: Das ist Endspiel für ARD und ZDF

    Wenn Ihnen diese Folge oder auch jede andere unseres Podcasts gefallen hat, unterstützen Sie unsere Arbeit gerne mit einer Schenkung. Wir würden uns sehr über eine Zahlung freuen, per IBAN an: DE14 2004 1155 0843 5885 00 (Alexander Teske) oder per PayPal @ATeske812 (bitte Zahlung unter Freunden anklicken).  Wir freuen uns natürlich auch sehr über Abonnements, Bewertungen und Kommentare.  Wenn Sie direkt Kontakt aufnehmen möchten, erreichen Sie uns unter: annekatrin.muecke@gmx.de  peter@welchering.de  kontakt@alexander-teske.de Ulf Poschardt spricht mit Annekatrin Mücke und Alexander Teske über den Zustand des deutschen Journalismus und warum er dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk kaum noch etwas abgewinnen kann: "Ich kann den Deutschlandfunk morgens.., also das tue ich mir nicht mehr an." Er ordnet ein, wie Podcasts wie Hotel Matze oder Ben Unscripted klassische Medien in Reichweite und Relevanz überholen, und erklärt, warum er Apollo News und Max Mannhart für einen der besten jungen Journalisten hält. Im Gespräch geht es um die politische Schlagseite der Leitmedien, die Berichterstattung über Ostdeutschland und die AfD sowie um Parallelen zu Dänemark, das er als liberaleres Gegenmodell beschreibt. Poschardt reflektiert auch seine eigene Sozialisation bei der Süddeutschen Zeitung und den Wandel von Beobachtung zu Haltung im Journalismus: "Das ist einfach Religion." Zum Abschluss geht es um die wachsende Bedeutung sozialer Medien, Poschardts eigene Reichweite auf Instagram und seinen Rat an junge Menschen, die in den Journalismus wollen. 0:00 Intro & Begrüßung 1:11 Welche Podcasts Poschardt annimmt und warum 3:58 Apollo News, Max Mannhardt & "alternative" Medien 9:18 Würde er zu Maischberger gehen? 10:51 Reichweite von Podcasts vs. klassischen Talkshows 14:17 Vertrauensverlust des ÖRR 17:42 Wer trägt die Verantwortung – Redaktion vs. Moderatoren? 21:45 Verflechtung von ÖRR und Qualitätsmedien 25:02 Zitat aus "Bückbürgertum": Haltung statt Beobachtung 25:41 Poschardts eigene Anfänge bei der Süddeutschen 29:51 Der Fall Birk Meinhardt & früher Wandel im Journalismus 35:47 Vergleich mit Dänemark: Bückbürger vs. echte Liberalität 41:05 Was Deutschland vom dänischen ÖRR lernen könnte 44:27 Berichterstattung zur Wahl in Sachsen-Anhalt 47:42 Ost-West-Schieflage in den Redaktionen 54:55 "Ossi-Bashing" und mediale Stereotype 1:00:16 Zukunft der digitalen Medien 1:03:55 Social-Media-Reichweite & Blocking auf Blue Sky 1:06:37 Warum Poschardt zu seinem Lebensstil steht 1:08:27 Chancen und Risiken sozialer Medien für junge Menschen 1:13:54 Rat an Nachwuchsjournalisten 1:16:28 Verabschiedung Support the show

    Ulf Poschardt: Das ist Endspiel für ARD und ZDF
  5. Sep 11

    Talkshows, Tricks und Tabus – Gregor Gysi über Journalismus

    Er wurde bespuckt, ausgegrenzt, abschätzig behandelt – und ist trotzdem seit über 30 Jahren ein Liebling der Medien – Gregor Gysi, Rechtsanwalt und Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke. In dieser Folge von „Sachlich Richtig" spricht er offen über jahrzehntelange Erfahrungen mit Journalisten, Talkshowmoderatoren und Intendanten. Gysi fordert vom Medienbetrieb mehr Mut, Hartnäckigkeit und Differenzierung. Warum bleiben platte Sätze oft einfach stehen, wieso kommen Stimmen wie die von Gabriele Krone-Schmalz oder Egon Bahr im öffentlich-rechtlichen Rundfunk kaum noch zu Wort, weshalb werden der AfD zu selten die richtigen Fragen gestellt?  Zwischen persönlichen Anekdoten, der Warnung vor KI-Deepfakes – auch unter Missbrauch seines eigenen Namens - sowie seinem Plädoyer für mehr Mut zur Gegenrede entsteht das Porträt eines Politikers, der genau weiß, wie Medien funktionieren.  Wenn Ihnen diese Folge oder auch jede andere unseres Podcasts gefallen hat, unterstützen Sie unsere Arbeit gerne mit einer Schenkung. Wir würden uns sehr über eine Zahlung freuen, per IBAN an: DE14 2004 1155 0843 5885 00 (Alexander Teske) oder per PayPal @ATeske812 (bitte Zahlung unter Freunden anklicken).     Wir freuen uns natürlich auch sehr über Abonnements, Bewertungen und Kommentare.   Wenn Sie direkt Kontakt aufnehmen möchten, erreichen Sie uns unter: annekatrin.muecke@gmx.de   peter@welchering.de   kontakt@alexander-teske.de      Support the show

    Talkshows, Tricks und Tabus – Gregor Gysi über Journalismus
  6. Sep 4

    Fünf Sekunden Stille: Der MDR im Panik-Modus

    In dieser Folge des Medien-Podcasts „Sachlich Richtig" diskutieren Annekatrin Mücke, Alexander Teske und Peter Welchering zuerst eine von der Organisation Campact veröffentlichte Liste mit über 60 Medien, gegen die zum Werbeboykott bei YouTube aufgerufen wurde, sowie um die Frage nach der Legitimität solcher Boykottaufrufe. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der „Aktion Funkstille" von NDR und MDR im Vorfeld der Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, mit der die Sender vor möglichen Kündigungen der Rundfunkstaatsverträge durch AfD, BSW und FDP warnten. Die Gäste ordnen dies historisch ein und ziehen Parallelen zur Kündigung des NDR-Staatsvertrags durch Schleswig-Holstein 1978. Ausführlich analysiert wird zudem die Berichterstattung des MDR zum Spitzenkandidaten-Duell in Sachsen-Anhalt, insbesondere die begleitenden Faktenchecks, die nach Einschätzung der Runde teilweise eher Meinungschecks darstellten. Diskutiert werden dabei konkrete Beispiele zu Aussagen über Strompreise, Migrationskosten und Kriminalitätsstatistiken. Weitere Themen sind mögliche Interessenkonflikte durch Nebentätigkeiten von Journalisten für Regierungsstellen, die Sommerinterviews mit Alice Weidel und Tino Chrupalla, eine Talkshow-Runde bei Markus Lanz zum BSW sowie eine „Hart aber fair"-Sendung zum Thema Ost-West-Verhältnis. Wenn Ihnen diese Folge oder auch jede andere unseres Podcasts gefallen hat, unterstützen Sie unsere Arbeit gerne mit einer Schenkung. Wir würden uns sehr über eine Zahlung freuen, per IBAN an: DE14 2004 1155 0843 5885 00 (Alexander Teske) oder per PayPal @ATeske812 (bitte Zahlung unter Freunden anklicken).  Wir freuen uns natürlich auch sehr über Abonnements, Bewertungen und Kommentare.  Wenn Sie direkt Kontakt aufnehmen möchten, erreichen Sie uns unter: annekatrin.muecke@gmx.de  peter@welchering.de  kontakt@alexander-teske.de Quizze Support the show

    Fünf Sekunden Stille: Der MDR im Panik-Modus
  7. Aug 28

    Die unbequeme Stimme – Silke Hasselmann

    Was passiert, wenn eine junge Radiomoderatorin in der DDR eine verbotene Zeitschrift zum Thema macht – und damit die Rundfunk-Chefetage herausfordert?  In dieser Folge sprechen Annekatrin Mücke und Peter Welchering mit ihrer Kollegin Silke Hasselmann über deren Weg aus Pasewalk nach Berlin zum DDR-Jugendradio DT64, einem Sender, der für viele junge Menschen weit mehr war als nur ein Radioprogramm.   Es geht um die berühmte „Sputnik-Affäre“ in Vorwendezeiten, aber auch um heutige Erfahrungen mit mehr oder weniger versteckter Zensur, um ideologische Vorgaben, journalistische Verantwortung und die Grenzen, die ein Staat seinen Medien setzt.  Wie viel Mut braucht es, um eine unbequeme Wahrheit auszusprechen? Wann wird aus journalistischer Arbeit Widerstand? Und was bleibt von dieser Haltung, wenn sich das politische System verändert?  Anne und Peter kennen Silke Hasselmann aus unterschiedlichen Zeiten und Arbeitszusammenhängen. Gerade daraus entsteht ein persönliches, pointiertes und ungewöhnlich nahes Gespräch über Medien, Macht und den Preis der Unangepasstheit. Ein Podcast für alle, die wissen wollen, wie Journalismus klingt, wenn er sich nicht mit den offiziellen Antworten zufriedengibt. Wenn Ihnen diese Folge oder auch jede andere unseres Podcasts gefallen hat, unterstützen Sie unsere Arbeit gerne mit einer Schenkung. Wir würden uns sehr über eine Zahlung freuen, per IBAN an: DE14 2004 1155 0843 5885 00 (Alexander Teske) oder per PayPal @ATeske812 (bitte Zahlung unter Freunden anklicken).     Wir freuen uns natürlich auch sehr über Abonnements, Bewertungen und Kommentare.   Wenn Sie direkt Kontakt aufnehmen möchten, erreichen Sie uns unter: annekatrin.muecke@gmx.de   peter@welchering.de   kontakt@alexander-teske.de  Support the show

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