Urban Future Talks

Bernhard Müller

Urban Future Talks ist der Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. In jeder Folge führen Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum tiefgehende Gespräche mit Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Medien und Zivilgesellschaft. Gemeinsam beleuchten sie aktuelle Herausforderungen und Chancen für Städte im Wandel: von sozialer Gerechtigkeit über Mobilität, Baukultur und Urbanisierung bis hin zu Klimapolitik und demokratischer Teilhabe. Die Gespräche bieten fundierte Analysen, kritische Perspektiven und konkrete Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen. Unterstützt von der Wiener Bildungsakademie.

  1. Jul 30

    UFT 27: Renate Brauner & Eva Kail – Frauengerechte Stadt, Gender Planning und lebenswerte Städte ⭐

    Willkommen zu Urban Future Talks, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe. Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen. Im Gespräch geht es um das Handbuch „Frauengerechte Stadt“ und die Frage, warum es notwendig ist. Renate Brauner betont, dass in Wien vieles im Bereich frauen- und alltagsgerechter Stadtentwicklung erreicht wurde, diese Fortschritte aber nicht als selbstverständlich gelten dürften. Was selbstverständlich geworden sei, könne auch wieder zurückgenommen werden. Das Handbuch solle deshalb Erreichtes sichtbar machen und Bewusstsein schaffen. Eva Kail erklärt, dass sie die Zusammenarbeit mitgetragen habe, weil gute fachliche Ideen ohne politische Unterstützung nicht umgesetzt würden. Sie beschreibt die Aufgabe auch als Übersetzung von Expertinnensprache in Alltagssprache, damit das Thema von der kommunalen Politik getragen werde. Beide ordnen das Vorhaben als längerfristigen politischen und fachlichen Prozess ein. Rückblickend auf die 1980er- und 1990er-Jahre schildert Brauner, dass die Ideen nicht nur auf Zustimmung stießen. Frauen- und Genderfragen in Stadtplanung und Verwaltung wurden teils skeptisch gesehen, und auch Expertinnen seien mit Vorbehalten konfrontiert worden. Trotzdem habe die Zusammenarbeit zwischen Fachleuten und Politik dazu beigetragen, das Thema auf die Tagesordnung zu setzen. Kail beschreibt Gender Planning als gerechte Verteilung städtischer Ressourcen wie Flächen oder Ampelzeiten. Es gehe darum, unterschiedliche Bedürfnisse wahrzunehmen und bewusst zu entscheiden, wer bevorzugt oder benachteiligt werde. Als frühe Beispiele nennt sie Wien, aber auch andere Städte wie München, Barcelona, Paris, Schweden sowie Orte in Indien, Lateinamerika und Afrika. Als wichtige Erfolge nennen beide Modellprojekte und Leitfäden, etwa zur Gestaltung von Parks, Spielplätzen, Wohnbau und öffentlicher Beleuchtung. Brauner hebt die „Frauenwerkstatt“ und die Aktion „Frauen planen ihre Stadt“ hervor. Kail sieht die größte aktuelle Herausforderung in der Klimakrise, die Frauen und einkommensschwache Gruppen besonders betreffe. Das Handbuch sei online beim Urban Forum abrufbar oder dort bestellbar. Vielen Dank, dass du diese Folge von Urban Future Talks gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen. Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter urbanforum.at oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen! https://www.urbanforum.at/

  2. Jul 30

    UFT 26: Christina Eireiner, BEd, MSc – Nachhaltige Stadtentwicklung, Resilienz und die Zukunft unserer Städte ⭐

    Willkommen zu Urban Future Talks, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe. Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen. Im Gespräch geht es um die Urban Future Global Conference, die als Treffen zu nachhaltiger Stadtentwicklung vorgestellt wird. Christina Eireiner erklärt, dass die Konferenz keine Veranstaltung einer politischen Organisation, Universität oder NGO ist, sondern von der Familie Babel-Suttner als privates Familienunternehmen aufgebaut wurde. Die Konferenz bringt Menschen aus unterschiedlichen Berufen zusammen, darunter Nachhaltigkeitsmanager, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Architektinnen, Raumplaner und Firmenvertreter. Auch viele Studierende wirken mit und können an Workshops, Sessions und Vorträgen teilnehmen. Eireiner beschreibt die Entwicklung der Konferenz als stark gewachsen. Die Veranstaltung fand heuer in Ljubljana statt, mit rund 2000 Teilnehmenden und 200 Vortragenden. Für kommende Ausgaben, etwa in Istanbul, beginne die Planung bereits Jahre im Voraus. Die Konferenz sei schon in mehreren Städten Europas zu Gast gewesen, unter anderem in Graz, Wien, Oslo, Helsingborg, Stuttgart, Wrocław und Rotterdam. Bei den Inhalten sieht Eireiner eine klare Verschiebung. Es gehe weniger um reine technische Lösungen und mehr darum, Städte und öffentliche Räume so zu gestalten, dass alle am öffentlichen Leben teilnehmen können. Wichtige Themen seien Klimawandelanpassung, die Begrünung öffentlicher Räume und der Umgang mit Hitzeinseln. Dabei würden auch Daten genutzt, etwa zur Planung von Grüngürteln und zur Simulation von Temperaturwirkungen. Künstliche Intelligenz könne dabei künftig unterstützend eingesetzt werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist Resilienz. Eireiner erklärt den Begriff zunächst als Widerstandsfähigkeit ökologischer Systeme und überträgt ihn dann auf Menschen in Verantwortung. Gemeint sei, wie man mit Kritik und Belastung umgeht, besonders wenn Erwartungen aus dem eigenen Umfeld nicht erfüllt werden können. Sie nennt als Hilfen unter anderem Tagebuchschreiben, Zeit in der Natur, Gespräche mit Freundinnen und die klare Einsicht, wenn etwas nicht umsetzbar ist. Zum Abschluss spricht Eireiner über ihre Arbeit in Tulbing, einer Gemeinde mit etwa 3000 Einwohnern. Dort ist sie für Klimawandelanpassung zuständig und arbeitet etwa an Entsiegelung und der Pflanzung von Bäumen auf Parkplätzen. Sie betont, dass kleine Gemeinden und große Städte voneinander lernen können. Wichtig sei vor allem Nahversorgung im Sinn der 15-Minuten-Stadt, also kurze Wege zu Geschäften und wichtigen Einrichtungen. Für die nächste Konferenz in Istanbul erwartet sie eine stärkere Verbindung zwischen Europa und Asien sowie mehr Teilnehmende. Vielen Dank, dass du diese Folge von Urban Future Talks gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen. Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter urbanforum.at oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen! https://www.urbanforum.at/

  3. Jul 24

    UFT 25: Veronika Kaup-Hasler – Urbane Kultur, Demokratie und die Freiheit der Städte ⭐

    Willkommen zu Urban Future Talks, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe. Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen. 🎙️ In dieser Episode von Urban Future Talks spricht Bernhard Müller mit der Wiener Stadträtin für Kultur und Wissenschaft Veronika Kaup-Hasler über die Rolle von Kultur für lebenswerte Städte, Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt. 🎼 Wien und die Bregenzer Festspiele Zu Beginn des Gesprächs steht die historische Verbindung zwischen Wien und den Bregenzer Festspielen im Mittelpunkt. Veronika Kaup-Hasler erläutert, dass die Wiener Symphoniker seit der Gründung eng mit dem Festival verbunden sind und dessen Entwicklung maßgeblich mitgetragen haben. Sie spricht über die lange Tradition der Opern- und Konzertaufführungen sowie über die Bedeutung dieser Partnerschaft für den kulturellen Austausch zwischen Wien und Vorarlberg. 🎨 Kunst, Wissenschaft und Politik Ein weiterer Schwerpunkt ist das enge Zusammenspiel von Kunst, Wissenschaft und Politik. Kaup-Hasler beschreibt, wie sehr Kunst von Recherche, Analyse und technischer Entwicklung profitiert, während Wissenschaft zugleich von experimentellen und offenen Denkweisen inspiriert wird. Beide Bereiche seien unverzichtbare Säulen einer freien und demokratischen Gesellschaft. Kunst und Kultur schaffen nicht nur Räume für Kreativität, sondern regen auch zum Nachdenken, Diskutieren und gesellschaftlichen Handeln an. 🗳️ Demokratie unter Druck Das Gespräch widmet sich außerdem den Herausforderungen unserer Zeit: Fake News, alternative Fakten und gesellschaftliche Polarisierung setzen Demokratie, Wissenschaft und Kultur zunehmend unter Druck. Kaup-Hasler sieht die Dominanz sozialer Medien sowie die Schwächung von Qualitätsmedien als wesentliche Ursachen. Als Gegenpol hebt sie die Bedeutung gemeinsamer analoger Erlebnisse hervor – in Konzerten, Theatern, Ausstellungen und Kinos. Gleichzeitig müsse Wissenschaft neue Wege finden, ihre Erkenntnisse verständlich und zugänglich in die Öffentlichkeit zu tragen. 🏙️ Warum Städte Kultur brauchen Ein zentrales Thema ist die Rolle der Städte als Orte von Freiheit, Vielfalt und Migration. Veronika Kaup-Hasler beschreibt Städte als Räume, in denen unterschiedliche Generationen, Lebensrealitäten und Herkunftsgeschichten aufeinandertreffen. Kulturelle Angebote prägen entscheidend die Identität einer Stadt und schaffen Orte der Begegnung, des Austauschs und des gesellschaftlichen Zusammenhalts. 🌱 Urbane Kultur als Grundversorgung Zum Abschluss definiert Kaup-Hasler, was urbane Kultur für sie bedeutet: eine offene, vielfältige Kultur, die sich an den Menschen in der Stadt orientiert. Grätzlarbeit, niederschwellige Angebote, Kulturankerzentren und Kultur im öffentlichen Raum seien dafür unverzichtbar. Kultur versteht sie nicht als Luxus, sondern als Grundversorgung einer demokratischen Gesellschaft. Auf die Frage, was Städte ohne Kultur wären, antwortet sie treffend: Orte des bloßen Funktionierens. Vielen Dank, dass du diese Folge von Urban Future Talks gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen. Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter urbanforum.at oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen! https://www.urbanforum.at/

  4. Mar 17

    UFT 23: Bernhard Müller & Robert Alagjozovski | Culture, River Cities & Urban Futures

    Willkommen zu Urban Future Talks, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe. Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen. in this episode of Urban Future Talks, Bernhard Müller speaks with Robert Alagjozovski, former Minister of Culture of North Macedonia. They explore intercultural dialogue, Vienna’s role as a hub for European exchange, and the work of the European Network of River Cities in advancing sustainable urban development. Alagjozovski reflects on cultural reform, minority rights, and the gap between policy and reality, while addressing key challenges such as urbanization, migration, and rural decline in the Balkans. He emphasizes the power of culture to strengthen resilience, foster social cohesion, and build bridges between societies—especially in times of crisis. In dieser Episode von Urban Future Talks spricht Bernhard Müller mit Robert Alagjozovski, ehemaliger Kulturminister Nordmazedoniens. Im Fokus stehen interkultureller Dialog, Wiens Rolle im europäischen Austausch und die Arbeit des European Network of River Cities für nachhaltige Stadtentwicklung. Alagjozovski spricht über Kulturreformen, Minderheitenschutz und die Kluft zwischen politischem Anspruch und Realität sowie über Herausforderungen wie Urbanisierung, Migration und Landflucht im Balkan. Er betont die Kraft der Kultur für Resilienz, sozialen Zusammenhalt und Verständigung – besonders in Krisenzeiten. Vielen Dank, dass du diese Folge von Urban Future Talks gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen. Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter urbanforum.at oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen! https://www.urbanforum.at/

  5. Feb 21

    UFT 22: Christian Dworzak-Jungherr: Jugendarbeit im urbanen Raum: Prävention statt Polemik

    Willkommen zu Urban Future Talks, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe. Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen. Im aktuellen Urban Future Talk, moderiert von Bernhard Müller, steht die Jugendarbeit in der Stadt im Mittelpunkt. Zu Gast ist Mag. Christian Dworzak-Jungherr:, Geschäftsführer des Vereins KULT, der seit über 30 Jahren in der außerschulischen Jugendarbeit tätig ist. Im Gespräch geht es um die zentrale Frage: Wie gelingt wirksame Prävention in einer Zeit, in der Jugendliche unter wachsendem gesellschaftlichem Druck stehen – von Social Media über ökonomische Unsicherheit bis hin zu medial zugespitzten Debatten rund um Jugendkriminalität? Dvorsak-Junkherr erläutert, warum Jugendarbeit in Wien auf eine jahrzehntelange Tradition zurückblickt und weshalb sie gerade heute unverzichtbar ist. Sie bietet Orientierung, stärkt soziale Kompetenzen und wirkt präventiv – insbesondere im Bereich der psychischen Gesundheit, die spätestens seit der Corona-Pandemie verstärkt im Fokus steht. Ein Schwerpunkt der Episode liegt auf der öffentlichen Diskussion über Jugendkriminalität. Statt alarmistischer Schlagzeilen plädiert Christian Dworzak-Jungherr für eine differenzierte Ursachenanalyse und nachhaltige Präventionsmaßnahmen. 2022 hat der Verein CULT deshalb einen eigenen Fachbereich für Gewaltprävention aufgebaut – mit niederschwelligen Antigewalt-Trainings, die Jugendlichen offenstehen, bevor es zu gerichtlichen Konsequenzen kommt. Auch das geplante Social-Media-Verbot für Jugendliche wird kritisch beleuchtet. Sind Verbote tatsächlich wirksam – oder braucht es vielmehr begleitende Maßnahmen, die Familien, Schulen und Plattformbetreiber:innen gleichermaßen in die Verantwortung nehmen? Eine fundierte Diskussion über urbane Jugendpolitik, Prävention, Medienlogiken und die Frage, wie Gesellschaft und Politik junge Menschen wirksam unterstützen können. Vielen Dank, dass du diese Folge von Urban Future Talks gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen. Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter urbanforum.at oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen! https://www.urbanforum.at/

    UFT 22: Christian Dworzak-Jungherr: Jugendarbeit im urbanen Raum: Prävention statt Polemik
  6. 12/08/2025

    UFT 21: Urban Future Talk – Wasser als öffentliches Gut: Stadt, Klima und Verantwortung

    Willkommen zu Urban Future Talks, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe. Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen. In dieser Episode des Urban Future Talk diskutiert Bernhard Müller gemeinsam mit einem hochkarätigen internationalen Panel die zentrale Rolle von Wasser im urbanen Raum – sowie die politischen, ökologischen und kulturellen Herausforderungen rund um Zugang, Qualität und Kontrolle dieser lebenswichtigen Ressource. Zu Gast sind Sir Tom Clarke, Astrid Rompolt, Neil Baxter und Dr. Elizabeth Gardiner, die ihre Perspektiven aus Politik, Stadtverwaltung, Infrastrukturgeschichte und Kunst einbringen. Sir Tom Clarke eröffnet das Gespräch mit einem Rückblick auf den erfolgreichen Widerstand gegen die Privatisierung der Wasserversorgung in Schottland in den 1990er-Jahren. Als damaliger Shadow Secretary for Scotland schildert er die politische Mobilisierung und die Bedeutung eines Referendums, das eine breite öffentliche Unterstützung für Wasser in öffentlicher Hand sichtbar machte. Ergänzend werden die Erfahrungen aus England diskutiert, wo Privatisierungen langfristig ökologische und wirtschaftliche Probleme verursacht haben. Astrid Rompolt beleuchtet das Wiener Modell des kommunalen Wassermanagements. Sie erklärt, wie die Stadt ihre alpinen Wasserquellen schützt, kontinuierlich in moderne Leitungssysteme investiert und sich gleichzeitig den Herausforderungen des Klimawandels stellt. Im Fokus stehen Resilienz, der Ausbau von Wasserreservoirs und die Erneuerung der Infrastruktur für eine wachsende Stadtbevölkerung. Neil Baxter gibt Einblicke in die historischen Wasserversorgungssysteme Glasgows und zeigt, wie diese die Stadtentwicklung geprägt haben. Er argumentiert für kontinuierliche öffentliche Investitionen und demokratische Kontrolle als Voraussetzung für langfristige Wasserqualität und Versorgungssicherheit. Dr. Elizabeth Gardiner ergänzt die Diskussion um eine kulturelle Perspektive. Sie zeigt, wie Kunst, Storytelling und partizipative Projekte dazu beitragen können, Wasser als gemeinsames Gut sichtbar zu machen – und wie kreative Initiativen den gesellschaftlichen Wert von Wasser erfahrbar machen. Gemeinsam diskutiert das Panel, wie Klimawandel, Privatisierungsdruck und soziale Ungleichheit zusammenwirken und warum eine nachhaltige, gerechte Wasserversorgung nicht nur eine Frage der Infrastruktur, sondern auch der Kultur, Demokratie und öffentlichen Verantwortung ist. Vielen Dank, dass du diese Folge von Urban Future Talks gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen. Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter urbanforum.at oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen! https://www.urbanforum.at/

  7. 11/05/2025

    UFT 20: Gunther Laher: Stadt der Zukunft gestalten

    Willkommen zu Urban Future Talks, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe. Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen. In dieser Episode von Urban Future Talks spricht Bernhard Müller mit Mag. Gunther Laher, Stadtentwickler der Stadt Wien, über aktuelle und zukünftige Herausforderungen urbaner Räume – am konkreten Beispiel der Seestadt Aspern, einem der größten Stadtentwicklungsgebiete Europas. Im Mittelpunkt stehen vier zentrale Themen:Dekarbonisierung, demografischer Wandel, Digitalisierung und Demokratisierung. Laher betont, dass die Stadt der Zukunft nicht nur auf Veränderungen reagieren, sondern aktiv gestaltend eingreifen muss – mit neuen Formen von Bürgerbeteiligung und digitalen Werkzeugen. Die Seestadt Aspern dient dabei als reales Labor für innovative Ansätze: Quartiersweise Entwicklung, Lernen im Prozess, flexible Planung und ein starkes Zusammenspiel von Stadtverwaltung, Zivilgesellschaft und Unternehmen. Weitere Themen des Gesprächs: Wie Digitalisierung Planungsprozesse beschleunigt – ohne Menschen zu verlierenWarum soziale und ökologische Ziele kein Widerspruch sein müssenWelche Rolle Begriffe wie „Smart City“ tatsächlich spielen solltenWie Wien mit 22 großen Stadtentwicklungsgebieten den Wandel strategisch angehtGunther Laher plädiert für eine Stadtplanung, die auf Dialog, Langfristigkeit und Nachhaltigkeit baut – und den Menschen wieder ins Zentrum rückt. Vielen Dank, dass du diese Folge von Urban Future Talks gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen. Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter urbanforum.at oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen! https://www.urbanforum.at/

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