STRAHLEN & SEIN - dein Selbstliebe-Podcast

Leonore Anton

Schön, dass du da bist. Danke, dass du hier bist. Strahlen & Sein ist die liebevolle Erinnerung daran, dass du nicht ohne Grund auf dieser Welt bist. In diesem Podcast tauchen wir gemeinsam ein in Themen wie persönliche Entwicklung, Human Design, Spiritualität und gelebte Bewusstheit. Dich erwarten ehrliche Geschichten, inspirierende Interviews und alltagstaugliche Impulse für mehr Lebensfreude, Mut und Selbstbestimmung. Entdecke dein wahrhaftiges Sein – und finde zurück in dein Strahlen. Von innen nach außen. Deine Leonore Immer 14-tägig am Mittwoch

  1. Sep 2

    Was wäre gewesen, wenn …?

    Wenn diese Folge erscheint, wird mein Sohn Mattis 18 Jahre alt. Und ausgerechnet dieser Geburtstag bringt eine Erinnerung zurück, die fast 17 Jahre zurückliegt. Mattis war gerade ein Jahr alt, als ich angefangen habe, als Lehrerin zu arbeiten. Morgens brachte ich ihn in die Kita, er weinte beim Abschied und meist saß ich anschließend selbst weinend im Auto und fragte mich: Warum verdammt nochmal mache ich das eigentlich? Heute frage ich mich dann und wann, warum ich damals über meine eigene Wahrnehmung hinweggegangen bin. Und natürlich taucht dabei auch dieses verführerische „Was wäre gewesen, wenn …?“ auf. Was wäre gewesen, wenn ich länger bei meinen Kindern geblieben wäre? Wie hätte sich mein Leben entwickelt? Und wäre ich dann überhaupt dort angekommen, wo ich heute bin? In dieser sehr persönlichen Folge spreche ich über Reue und ungelebte Leben, über die Idee der „Mitternachtsbibliothek“, über vernünftige Entscheidungen, die vielleicht gar nicht unsere eigenen sind, und über die Frage, warum wir die Signale unseres Körpers so oft überhören. Und ich erzähle, warum ich heute anders auf Entscheidungen schaue - und was Human Design und meine eigene Körperwahrnehmung damit zu tun haben. Denn meine Vergangenheit kann ich nicht mehr verändern. Aber ich kann mich heute fragen: Wo weiß ich eigentlich längst Bescheid - und verhandle trotzdem noch mit mir? Und was möchte in meinem Leben jetzt endlich gelebt werden?

    Was wäre gewesen, wenn …?
  2. Aug 19

    Die Bank am Wegesrand

    Du hast eine Entscheidung getroffen, bist losgegangen, hast etwas hinter dir gelassen und trotzdem fühlst du dich noch nicht wirklich angekommen. Wir sprechen so oft über den Mut, etwas zu verändern. Über die Kündigung, den Neuanfang, den Schritt in die Selbstständigkeit oder die Entscheidung, einem alten Leben nicht länger treu zu bleiben, wenn es längst nicht mehr zu uns passt. Doch viel seltener sprechen wir über das, was danach kommt. Über diesen Zwischenraum, in dem das Alte nicht mehr stimmt und das Neue noch nicht ganz greifbar ist. In dieser Folge ist Jaqueline Becker erneut bei mir zu Gast. Als wir uns im Januar das letzte Mal unterhalten haben, war sie bereits aus ihrem Beruf als Lehrerin ausgestiegen und dabei, sich ein Online-Business aufzubauen. Heute, nur wenige Monate später, sieht ihr Weg schon wieder anders aus. Sie hat in Thüringen ihren eigenen „Raum für dich“ eröffnet - einen Ort für Frauen, Begegnung, Persönlichkeitsentwicklung und echte Verbindung. Wir sprechen darüber, warum Veränderung selten diese eine große Entscheidung ist, nach der plötzlich alles klar wird, weshalb auch ein vermeintlicher Umweg Teil des eigenen Weges sein kann und warum wir uns erlauben dürfen, zwischendurch einfach einmal auf der sprichwörtlichen Bank Platz zu nehmen. Denn vielleicht braucht nicht jede offene Frage sofort eine Antwort. Klarheit entsteht manchmal genau dann, wenn wir aufhören, sie mit aller Kraft im Kopf produzieren zu wollen, und wieder beginnen zu fühlen. Es geht um Neuanfänge und Zwischenräume, um berufliche Veränderung, das Loslassen alter Identitäten, um Gemeinschaft unter Frauen und um den Mut, den eigenen Weg immer wieder neu auszurichten, wenn wir merken, dass etwas nicht mehr stimmig ist. Und genau aus diesem Gedanken ist auch etwas Gemeinsames entstanden: Am 19. September öffnen Jaqueline und ich in Triptis unseren „Raum für Veränderung“ - einen halben Tag für Frauen, die spüren, dass sich etwas verändern darf, ohne vielleicht schon genau zu wissen, wie das Neue aussehen soll. Ein Raum zum Innehalten, Fühlen, Austauschen und Klarerwerden. Alle Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung findest du in den Shownotes. Und vielleicht nimmst du aus dieser Folge vor allem einen Satz von Jaqueline mit: „Geh deinen Weg.“ Auch mit Abzweigungen. Auch mit Pausen. Und manchmal eben mit einer Bank am Wegesrand.

    Die Bank am Wegesrand
  3. Aug 5

    Die Wechseljahre sind mehr als Hormone

    "Ist halt so." "Nicht drüber nachdenken." "Augen zu und durch." Genau so werden die Wechseljahre noch viel zu oft abgetan - ein Tabu, über das man nicht spricht, sondern das man einfach übersteht. In dieser Folge räumen wir damit auf. Zu Gast ist Nadine Kashani von Inside Meno. Sie bringt mit, was in den seltensten Fällen erklärt wird - dass Hitzewallungen längst nicht das ganze Bild sind. Viel öfter beginnt es viel subtiler - man ist plötzlich fahriger, schneller genervt, schläft schlechter, und fängt an, alles zu hinterfragen. Nadine erklärt, warum das so ist. Der Körper ist übersät mit Östrogenrezeptoren, und wenn dieses Hormon weniger wird, muss er an allen Ecken kompensieren. Das kostet Energie. Und genau diese Energie fehlt dann für Dinge, die uns nicht mehr guttun. Wir sprechen darüber, warum Frauen in dieser Phase anfangen, ihren Job, ihre Beziehungen, ihr ganzes Leben infrage zu stellen und warum das kein Zeichen von Schwäche ist, sondern, wie Nadine es nennt, "ein Wunderwerk des Körpers". Wir teilen auch beide unsere eigenen Geschichten: Schlafstörungen, die sich einfach nicht bessern wollten, Symptome, die verschwanden, sobald wir anfingen, unserer eigentlichen Bestimmung zu folgen. Und wir sind uns einig, dass diese Lebensphase keine Krise ist, die man aussitzen muss. Sie ist eine Einladung, endlich wieder hinzuhören, auf den Körper, auf die eigenen Bedürfnisse, auf das, was wirklich zählt. Wie Nadine am Ende sagt: Wenn wir nicht mehr die Energie haben, kann kein Licht der Welt strahlen. Diese Energie zu schützen, ist der Schlüssel zur Strahlkraft.

    Die Wechseljahre sind mehr als Hormone
  4. Jul 22

    Die Angst vor Ablehnung hält viele Frauen unsichtbar

    Wie viel von dir zeigst du wirklich und wie viel hältst du zurück, damit andere dich weiterhin akzeptieren? Diese Frage hat mich nach einer sehr ehrlichen Nachricht einer Newsletter-Leserin nicht mehr losgelassen. Sie schrieb mir, dass ein Großteil ihrer Familie sie wahrscheinlich für „eine Spinnerin“ erklären würde, wenn sie offen über ihre spirituelle Sicht auf die Welt sprechen würde. Und genau darin steckt ein Thema, das viel größer ist als Spiritualität oder Human Design. In dieser Folge spreche ich darüber, warum viele Frauen nicht Angst vor Sichtbarkeit haben, sondern vor den Konsequenzen von Sichtbarkeit, wie tief die Angst vor Ablehnung unser Verhalten prägen kann, warum Beziehungen sich verändern, wenn wir innerlich klarer und authentischer werden, weshalb Selbsttreue nicht bedeutet, jedem alles erzählen zu müssen und wie du Schritt für Schritt ehrlicher werden kannst, ohne dein Nervensystem zu überfordern. Ich teile auch meine eigenen Erfahrungen mit Rückzug, Irritation und dem schmerzhaften Moment, in dem Menschen plötzlich nicht mehr „andocken“, wenn wir aufhören, uns ständig anzupassen. Diese Folge ist für dich, wenn du manchmal das Gefühl hast, eine Maske zu tragen, dich in Beziehungen kleiner zu machen oder dich zu fragen: „Bin ich mir selbst noch treu?“ Mein Wunsch ist, dass du nach dieser Folge nicht krass mutiger wirkst, sondern dich innerlich ein kleines Stück sicherer fühlst, du selbst zu sein. Alle Informationen zu meiner Arbeit findest du in den Shownotes. Ich freue mich wie immer über deine Gedanken zur Folge - schreib mir gern auf Instagram unter @leonore_anton_ oder antworte direkt in den Kommentaren.

    Die Angst vor Ablehnung hält viele Frauen unsichtbar
  5. Jul 8

    Lebst du dein höchstes Potenzial?

    Vor sechs Jahren, auf einem Seminar, habe ich eine Übung gemacht, die mich bis heute begleitet. Zehn Menschen im Kreis, einer steht in der Mitte, die anderen schreiben auf, was sie in ihm sehen. Manche der Worte von damals konnte ich sofort annehmen - "Lehrerin" zum Beispiel, das war ich ja bereits. Andere brauchten Jahre, um überhaupt anzukommen: "Du bist die Sonne. Du hast deine innere Mitte gefunden" war so ein Satz, den ich damals nicht spüren, geschweige denn glauben konnte. In dieser Folge nehme ich dich mit auf diese Erinnerung und verbinde sie mit einer Frage, die für mich zentral geworden ist und die ich mir immer wieder selbst stelle? - Lebst du dein volles Potenzial? Die Antwort darauf kann m.E. eigentlich nie Ja lauten, solange dein Leben weitergeht. Genau das macht sie so wertvoll, denn sie öffnet den Raum für eine andere Frage: Wie nah kommst du dem, was wirklich in dir angelegt ist? Ich erzähle dir, warum ein Human Design Reading oft nicht nur Potenziale, sondern auch Prägungen sichtbar macht und wieso das kein Grund ist, sich selbst zu verurteilen, sondern eine Einladung, ab jetzt neu anzufangen. Dazu teile ich einen sehr persönlichen Moment mit meiner Frauenärztin, der mir noch mal ganz klar gezeigt hat:, dass ich die Frau von vor zehn Jahren nicht zurückholen kann. Aber ich kann heute damit beginnen, die höchste Version von mir zu werden. Am Ende der Folge lade ich dich zu einer kleinen Meditation ein. Es ist eine Begegnung mit deinem höchsten Selbst. Nimm dir dafür gerne einen ruhigen Moment.

    Lebst du dein höchstes Potenzial?

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