Oscars & Himbeeren - der Film- und Serien-Podcast

Ronny Rüsch

Immer freitags präsentiert Ronny Rüsch "Oscars & Himbeeren", den Podcast rund ums Streaming und Kino! Jede Woche stellen sich Filmexperte Ronny Rüsch und sein Co-Host Axel Max die Fragen: Was ist neu bei Netflix, Disney+, Amazon Prime & Co.? Was gibt es Neues im Kino? Welcher Film erhitzt die Gemüter? Welche Serie wird jetzt schon gefeiert? Informativ. Unterhaltsam. Kompakt. hausmeisterronny.substack.com

  1. 4h ago

    "4 Blocks Zero": Ein Prequel, das begeistert

    Diese Woche bei Oscars & Himbeeren: “4 Blocks Zero” erzählt als Vorgeschichte der Erfolgsserie “4 Blocks” von den Ereignissen vor dem Aufstieg des Hamady-Clans und überzeugt mit starken Darstellern und einer spannenden Handlung; “War” mit Dominic West und Sienna Miller ist ein packendes Drama, das vor allem vom Zusammenspiel seiner beiden hervorragenden Hauptdarsteller lebt und zeigt, wie schnell Macht, persönliche Eitelkeiten und verletzter Stolz eine verhängnisvolle Dynamik entwickeln können; “VisionQuest” bleibt dagegen trotz interessanter Ansätze hinter seinen Möglichkeiten zurück, verliert sich zu oft in seiner eigenen Mythologie und schafft es nur selten, seinen Figuren jene emotionale Tiefe zu geben, die eine wirklich gute Serie braucht; “Love of Your Life” mit Margaret Qualley ist schließlich eine wunderbare Überraschung, ein ebenso berührender wie kluger Film über die Liebe und ihre Widersprüche, wobei Qualley einmal mehr beweist, dass sie zu den faszinierendsten Schauspielerinnen ihrer Generation gehört. Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein! Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da. Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal. Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Oktober 2026): “4 Blocks Zero” - HBO Max “War” - WOW/RTL+ “VisionQuest” - Disney+ “Love of Your Life” - Prime Video Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

  2. Oct 16

    Aus "Carrie" wird eine X-Woman!

    Diese Woche bei Oscars & Himbeeren: Die Prime-Serie “Carrie” legt einen überraschend starken Start hin, erweitert Stephen Kings berühmte Geschichte um zahlreiche neue Ideen und Perspektiven und schafft es zunächst tatsächlich, dem vielfach verfilmten Stoff neue Seiten abzugewinnen, nur um gegen Ende derart enttäuschend abzubauen, dass von der anfänglichen Begeisterung kaum etwas übrig bleibt; “Carrie” von Brian De Palma ist dagegen auch fünfzig Jahre später ein Meisterwerk des Horrorkinos, mit einer großartigen Sissy Spacek, einer beklemmenden Atmosphäre und einer Inszenierung, die ihre verstörende Wirkung nicht aus billigen Schockeffekten bezieht, sondern aus der grausamen Konsequenz, mit der sich die Geschichte entwickelt; “Carrie 2 - Die Rache” von 1999 hat durchaus seine Momente, bleibt aber ein ziemlich durchschnittlicher Teenager-Horrorfilm, dem es vor allem an jener psychologischen Tiefe fehlt, die De Palmas Original so außergewöhnlich macht; “Carrie” von 2002 ist eine durchaus passable Fernsehverfilmung, die sich stellenweise enger an Kings Roman orientiert und mit Angela Bettis eine überzeugende Hauptdarstellerin hat, allerdings weder inszenatorisch noch atmosphärisch an den Klassiker heranreicht; “Carrie” von 2013 mit Chloë Grace Moretz und Julianne Moore schließlich beweist auf beinahe schmerzhafte Weise, dass ein größeres Budget, moderne Spezialeffekte und prominente Namen noch lange keinen guten Film ergeben, denn wo De Palma einst mit Andeutungen, Blicken und einer beinahe unerträglichen Spannung arbeitete, wird hier alles derart überdeutlich und effektverliebt ausgewalzt, dass aus einer tragischen Horrorgeschichte ein seelenloses Spektakel wird, das niemand gebraucht hätte. Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein! Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da. Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal. Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Oktober 2026): “Carrie” (Serie) - Prime Video “Carrie” (1976) - Prime Video “Carrie 2 - Die Rache” - Prime Video “Carrie” (2002) - Prime Video “Carrie” (2013) - Prime Video Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

  3. Oct 9

    "Jenseits von Eden": So groß kann Fernsehen sein

    Diese Woche bei Oscars & Himbeeren: “East of Eden” auf Netflix ist eine großartige Neuinterpretation von John Steinbecks Jahrhundertroman, die sich Zeit für ihre Figuren nimmt, deren Abgründe mit einer beinahe schmerzhaften Genauigkeit ausleuchtet und dabei Bilder findet, die einem noch lange im Gedächtnis bleiben; selten hat eine Literaturverfilmung in den vergangenen Jahren so eindrucksvoll gezeigt, wie zeitlos eine Geschichte über Liebe, Schuld, Eifersucht und die Frage nach Gut und Böse sein kann; “American Hostage” mit Jon Hamm erzählt eine auf wahren Ereignissen beruhende Geiselnahme und lebt vor allem von seinem hervorragenden Hauptdarsteller, der auch dann noch Spannung erzeugt, wenn eigentlich gar nicht viel passiert, wobei die Serie gelegentlich etwas zu sehr auf die Geduld ihrer Zuschauer vertraut; “In the Grey” von Guy Ritchie ist dagegen eine einzige Enttäuschung, ein aufgeblasener Actionfilm, der sich für wesentlich cleverer hält, als er tatsächlich ist, dessen Figuren kaum mehr als wandelnde Klischees sind und dessen Dialoge so angestrengt lässig daherkommen, dass man sich irgendwann fragt, ob Ritchie inzwischen selbst eine Parodie seiner früheren Filme dreht. Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein! Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da. Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal. Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Oktober 2026): “East of Eden” - Netflix “American Hostage” - Prime Video/MGM+ “In the Grey” - HBO Max Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

  4. Oct 2

    Zwei große Namen, wenig zu lachen

    Diese Woche bei Oscars & Himbeeren: “Brothers” bringt mit Matthew McConaughey und Woody Harrelson zwei Schauspieler zusammen, von denen man eigentlich erwarten würde, dass sie sich gegenseitig die Bälle nur so zuspielen, herausgekommen ist allerdings eine ziemlich öde Komödie, deren Gags selten zünden und bei der man sich fragt, wie aus zwei derart guten Namen so wenig Unterhaltung werden konnte; “Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe” mit Lili Reinhart hat zumindest eine großartige Hauptdarstellerin, nur leider kaum Tempo oder echtes Knistern, weshalb sich der Film ziemlich lange zu einem Ende schleppt, das man schon früh kommen sieht; “Unabomber” mit Russell Crowe ist dagegen ein düsterer Thriller, der seinen Stoff ernst nimmt, Spannung nicht mit Dauer-Action verwechselt und gerade deshalb über weite Strecken hervorragend funktioniert; “Inside Llewyn Davis” von Joel und Ethan Coen ist auch mehr als ein Jahrzehnt später ein kleines Meisterwerk, melancholisch, wunderschön fotografiert und mit einem großartigen Oscar Isaac, der gleichzeitig arrogant und verloren sein darf; “Killer Whale” schließlich beweist, dass ein bedrohliches Tier, viel Wasser und Panik noch keinen spannenden Thriller ergeben, denn mit dünnen Figuren und vorhersehbaren Schreckmomenten wird irgendwann nicht mehr der Killerwal zum größten Problem, sondern die Frage, wie lange der Film eigentlich noch geht. Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein! Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da. Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal. Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Oktober 2026): “Brothers” - Apple TV+ “Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe” - Prime Video “Unabomber” - Netflix “Inside Llewyn Davis”- Disney+ “Killer Whale” - Prime Video Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

  5. Sep 25

    Blutig, düster, öde

    Diese Woche bei Oscars & Himbeeren: “City of Blood” auf Disney+ will düsteres Crime-Drama, Gesellschaftsporträt und nervenaufreibender Thriller zugleich sein, ist aber vor allem erstaunlich öde, verliert sich in bekannten Genre-Mustern, schleppt Figuren durch die Handlung, für die man sich kaum interessiert, und verwechselt eine möglichst finstere Atmosphäre viel zu oft mit tatsächlicher Spannung; “Monster: Die Geschichte von Lizzie Borden” setzt die bekannte True-Crime-Geschichte mit starken Darstellern, großartiger Ausstattung und dem gewohnt unbehaglichen Blick auf Gewalt, Begehren und gesellschaftliche Abgründe in Szene, ist packend und sehenswert, neigt allerdings einmal mehr dazu, Spekulation, Psychologisierung und historische Fakten so geschickt miteinander zu vermischen, dass man gelegentlich daran erinnern muss, dass eine gute Geschichte noch lange keine gesicherte Wahrheit ist; “Wardriver” mit Dane DeHaan ist dagegen ein angenehm schnörkelloser, atmosphärisch dichter Thriller, der aus einer ziemlich einfachen Ausgangsidee erstaunlich viel Spannung herausholt, sich nicht mit unnötigem Ballast aufhält und vor allem von einem großartigen DeHaan lebt, dessen nervöse, schwer greifbare Präsenz perfekt zu diesem kleinen, finsteren Film passt. Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein! Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da. Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal. Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: September 2026): “City of Blood” - Disney+ “Monster: Die Geschichte von Lizzie Borden” - Netflix “Wardriver” - HBO Max Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

  6. Sep 18

    Die Hölle sind die anderen

    Diese Woche bei Oscars & Himbeeren: “Und hüte dich vor dem Bösen” auf Netflix blickt hinter die gepflegten Fassaden einer holländischen Wohlstandsgesellschaft und entwickelt aus Freundschaften, Ehen und alten Geheimnissen einen überraschend fesselnden Thriller, der seine Wendungen klug dosiert und gerade deshalb bis zum Ende funktioniert; “Frank Miller: American Genius” erzählt vom Leben und Werk des “Sin City”- und “The Dark Knight Returns”-Schöpfers und zeigt mit viel Begeisterung und interessantem Archivmaterial, warum Miller zu den einflussreichsten Comic-Künstlern der vergangenen Jahrzehnte gehört und weit über die Comicwelt hinaus seine Spuren hinterlassen hat; “Misdirection” auf Prime hingegen möchte unbedingt ein raffinierter Rachethriller voller überraschender Wendungen sein, ist aber derart konstruiert und spannungsarm geraten, dass man irgendwann nur noch darauf wartet, dass auch die letzte vermeintliche Überraschung endlich abgearbeitet ist; “Wie ein einziger Tag” von 2004 ist dagegen großes, hemmungslos romantisches Kino, das sämtliche Zutaten des Melodrams auffährt und vor allem dank der wunderbaren Rachel McAdams und ihrer Chemie mit Ryan Gosling auch mehr als zwanzig Jahre später noch genauso zuverlässig das Herz trifft; “Send Help” von Sam Raimi verirrt sich zwischen schwarzem Humor, Survival-Thriller und grotesker Eskalation und ist dabei längst nicht so originell oder unterhaltsam, wie er offenbar gern wäre, hat mit Rachel McAdams allerdings eine Hauptdarstellerin, die sich mit beeindruckendem Einsatz durch den ganzen Irrsinn spielt und deutlich besser ist als der Film um sie herum. Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein! Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da. Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal. Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: September 2026): “Und hüte dich vor dem Bösen” - Netflix “Frank Miller: American Genius” - Prime Video “Misdirection” - Prime Video “Wie ein einziger Tag” - RTL+/Prime Video “Send Help” - Disney+ Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

  7. Sep 11

    Gal Gadot rennt der Spannung davon

    Diese Woche bei Oscars & Himbeeren: “Mayday” auf Apple TV verbindet Kalter-Krieg-Abenteuer und Buddykomödie zu einem erstaunlich zähen Spektakel, in dem Ryan Reynolds einmal mehr Ryan Reynolds spielt und selbst Kenneth Branaghs sichtlich spielfreudiger Auftritt nicht verhindern kann, dass sich der Film zwischen routinierter Action und vorhersehbaren Pointen verläuft; “The Runner” mit Gal Gadot macht aus der Entführung eines Kindes einen Wettlauf durch London, findet dabei jedoch weder psychologische Tiefe noch echte Spannung und hetzt so mechanisch von einer Bedrohung zur nächsten, dass selbst Gadots körperlicher Einsatz irgendwann nur noch wie ein Bestandteil eines ziemlich ausgeleierten Actionbaukastens wirkt; “Die Frau ohne Vergangenheit” von Barbara Topsøe-Rothenborg hingegen entwickelt aus einer zunächst vertrauten Amnesiegeschichte einen elegant inszenierten und zunehmend fesselnden Noir-Thriller, dessen mitunter abenteuerliche Wendungen von Natalie Madueño und Claes Bang so überzeugend getragen werden, dass man ihm selbst seine gröbsten Unwahrscheinlichkeiten gern verzeiht; “Der Kinderflüsterer” schließlich versammelt mit Robert De Niro, Michelle Monaghan, Adam Scott und Michael Keaton eine Besetzung, für die andere Filme vermutlich ihre Seele verkaufen würden, macht daraus jedoch einen bleischweren Serienkiller-Thriller, der jede bekannte Zutat des Genres noch einmal aufwärmt und dabei so wenig Spannung entwickelt, dass selbst De Niro aussieht, als warte er nur darauf, endlich nach Hause gehen zu dürfen. Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein! Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da. Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal. Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: September 2026): “Mayday” - Apple TV “The Runner” - Prime Video “Die Frau ohne Vergangenheit” - Netflix “Der Kinderflüsterer” - Netflix Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

  8. Sep 4

    Ridley Scotts leise Apokalypse

    Diese Woche bei Oscars & Himbeeren: Ridley Scotts Endzeitdrama “Das Ende der Sterne” findet in einer fast menschenleeren Welt nicht nur überwältigende Bilder, sondern auch erstaunlich viel Wärme und Hoffnung und zeigt, dass der inzwischen 88-jährige Regisseur noch immer Filme drehen kann, die zugleich gewaltig und sehr persönlich wirken; “Marshals” aus Taylor Sheridans “Yellowstone”-Welt dagegen macht aus Kayce Dutton ausgerechnet den Helden einer überraschend gewöhnlichen Polizeiserie, die zwar solide gespielt und routiniert inszeniert ist, aber weder die Wucht noch die erzählerische Eigenwilligkeit ihres Vorgängers besitzt; “Dutton Ranch” wiederum führt die Geschichte von Beth und Rip genau dort weiter, wo “Yellowstone” am stärksten war, verbindet große Gefühle und handfesten Ranchkrieg und beweist, dass Taylor Sheridans Westernuniversum noch lange nicht auserzählt ist; “In the Lost Lands” mit Milla Jovovich und Dave Bautista sieht zwar prächtig künstlich aus und wirft Fantasy, Western und Endzeitkino mit sichtlicher Begeisterung durcheinander, findet zwischen all den Monstern, Hexen und digitalen Landschaften aber leider keine Geschichte, die ähnlich viel Eindruck hinterlässt; “Protector” lässt Milla Jovovich einmal mehr mit bewundernswertem körperlichem Einsatz durch einen geradlinigen Rachethriller kämpfen, der seine vertraute Entführungsgeschichte jedoch so schematisch erzählt, dass selbst die durchaus brauchbaren Actionszenen kaum echte Spannung entwickeln; und “Worldbreaker” schließlich besitzt mit seiner düsteren Welt, einigen starken Kreaturen und einer berührenden Vater-Tochter-Beziehung durchaus gute Ansätze, wirkt aber über weite Strecken eher wie der ausführliche Auftakt zu einem Film, der gerade dann endet, wenn er eigentlich richtig beginnen müsste. Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein! Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da. Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal. “Das Ende der Sterne” läuft seit dem 27. August 2026 in den deutschen Kinos. Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: September 2026): “Marshals” - Paramount+ “Dutton Ranch” - Paramount+ “In the Lost Lands” - Sky/WOW “Protector” - Prime Video “Worldbreaker” - Prime Video Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

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