kühner leben Podcast

Claudia Kühner, Philipp M. W. Hoffmann

Der etwas andere Psycho-Podcast mit Psychotherapeutin Claudia Kühner und Philipp Hoffmann.

Episodes

  1. 09/25/2025

    #6 Regeln, Werte & Fahrradfahren bei Glatteis

    In Folge 6 sprechen Claudia und ich über Regeln – warum wir sie brauchen, wann sie uns im Weg stehen und wie man sie hinterfragen kann. Wir starten mit unserem eigenen Vorsatz: künftig jede Episode auf ein konkretes Thema zu fokussieren, statt uns in zu vielen Nebengleisen zu verlieren. Schon da wird klar: Regeln geben Struktur, aber manchmal eben auch Stress.Claudia bringt die spannende These, dass Regeln unsere Werte mit unserem Handeln verknüpfen. Klingt erstmal logisch, aber wir merken schnell: nicht jede Regel ist gesund. Manche entstehen aus Angst oder Zwang – zum Beispiel bei Essstörungen oder starren Schlafritualen. Andere wiederum geben Halt, solange sie flexibel angewendet werden. Das Stichwort lautet: psychologische Flexibilität.Wir diskutieren, wie man merkt, ob eine Regel noch dienlich ist oder ob sie einen einschränkt. Dabei geht’s um Beispiele aus dem Alltag: Küche aufräumen vor dem Schlafengehen, Fahrradfahren bei Minusgraden, oder Claudias alte Regel, niemals Getränke beim Bäcker zu kaufen. Spannend wird es, wenn wir über den Punkt sprechen, an dem Regeln kippen – von hilfreich zu belastend.Zum Schluss landen wir bei der großen Frage: Sind wir Freunde oder Gegner von Regeln? Für mich steht fest: Ich bin Fan von Regeln, aber noch mehr davon, sie immer wieder zu hinterfragen. Denn ohne diese Reflexion verlieren wir die Fähigkeit, uns an Veränderungen anzupassen – und genau das wollen wir in der nächsten Folge aufgreifen: die Angst vor Veränderung.⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Podcast Webseite: https://kuehner-leben-podcast.deClaudia Kühners Webseite: https://kuehner-leben.dePhilipp Hoffmann: https://www.linkedin.com/in/philippmwhoffmann/Unterstützt von PostFlow https://gopostflow.com/?utm_source=podcast&utm_medium=description&utm_campaign=kuehner-leben-podcast00:00 Intro & neue Regel fürs Podcasten02:00 Regeln als Verbindung von Werten und Handeln05:00 Gesetze, Moral und Werte07:20 Ungesunde Regeln: Essstörungen & Zwang09:30 Küche aufräumen vs. Ordnungszwang11:20 Fahrradfahren bei Kälte – gesunde Ausnahme oder Starrheit?13:00 Psychologische Flexibilität & Werteanpassung15:00 Vererbte und kulturelle Regeln hinterfragen17:00 Claudias Bäcker-Getränke-Story20:00 Regeln als Sicherheitsnetz bei Unsicherheit22:00 Selbstbeobachtung und Mut zur Ausnahme26:00 Schlaf-Mythen & starre Vorgaben29:00 Unsicherheitstoleranz & Selbstvertrauen33:00 Regeln als Gewohnheiten und Komplexitätsreduktion36:00 Anpassung von Regeln über Lebensphasen hinweg39:00 Autonomie, eigene Glaubenssätze & evolutionäre Perspektive42:00 Soziale Regeln, Partnerschaft & Straßenverkehr45:00 Fazit: Freund oder Gegner von Regeln? Nächste Folge: Angst vor Veränderung

    51 min
  2. 09/03/2025

    #5 Prokrastination – der Gegner in uns drin

    In Folge 5 von Kühner Leben gehen wir mal ganz tief rein ins Thema Prokrastination – und stellen fest: Es ist deutlich vielschichtiger als nur "Aufschieberitis". Ich, Philipp, starte erstmal mit einer ehrlichen Frage an Claudia: Wie geht’s dir wirklich? Und genau da beginnt unsere Reise – vom Körpergefühl über Frustration bis zu tiefenpsychologischen Einsichten. Wir sprechen darüber, warum manche To-do's einfach ewig auf der Liste bleiben, obwohl sie eigentlich keine große Sache wären. Claudia reflektiert, wie sie ihren Fahrradschlauch wochenlang nicht gewechselt hat – obwohl sie es eigentlich sogar gerne gemacht hätte. Und ich bringe Beispiele aus meinem Alltag, etwa wie ich Deadlines bewusst einbaue, um mir selbst in den Hintern zu treten. Spoiler: Das klappt ganz gut, aber fühlt sich trotzdem irgendwie shady an. Ein Highlight ist auf jeden Fall die Erkenntnis, dass Selbstwertgefühl eine riesige Rolle beim Prokrastinieren spielt. Claudia bringt super greifbare Beispiele aus ihrer therapeutischen Praxis: Menschen, die für andere problemlos Energie aufbringen – aber für sich selbst nicht ins Tun kommen. Ich frage mich dann: Liegt es vielleicht gar nicht an Disziplin, sondern daran, wie sehr wir uns selbst wertschätzen? Außerdem geht’s um: Prokrastination vs. Erschöpfung Warum Aufgaben oft erst nerven, wenn sie auf einer Liste stehen Instant Gratification & Vision Loss Die Idee, dass man Aufgaben einfach für sein zukünftiges Ich erledigt Claudia haut zum Schluss noch einen richtig starken Impuls raus: Vielleicht ist es gar nicht wichtig, ob die Aufgabe sinnvoll erscheint – sondern dass wir uns selbst wert sind, sie hinter uns zu haben. Klingt banal, ist aber mind-blowing. ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Danke fürs Zuhören! Links:Podcast Webseite: https://kuehner-leben-podcast.de Claudia Kühners Webseite: https://kuehner-leben.de Philipp Hoffmann: https://www.linkedin.com/in/philippmwhoffmann/ Unterstützt von PostFlow https://gopostflow.com/?utm_source=podcast&utm_medium=description&utm_campaign=kuehner-leben-podcast Timestamps:00:00 Intro02:00 Wie geht’s wirklich?05:00 Wochenend-Tief & Montagshoch08:45 Prokrastination vs. Selbstfürsorge12:30 Arbeiten für andere vs. für sich selbst15:00 Regel-Thema abgebrochen, dafür Deep Dive Prokrastination18:30 Haushalt, Zahnarzt und die innere Liste22:00 Das innere Team sabotiert sich26:00 Instant Gratification als Treiber30:00 Prokrastination als Schutz der Idealvorstellung33:00 Ziele, die man nicht (mehr) will36:00 Selbstwert und innere Konflikte40:00 Wikipedia, Drückebergeritis & soziale Berufe44:00 Depression vs. fehlender Selbstwert48:00 Aufgaben als Weg zum inneren Frieden52:00 Trick 17: So tun, als wäre es für jemand anderen55:00 Ist es wirklich Prokrastination?58:00 Getting Shit Done – auf die eigene Art60:00 Wochenplanung & Abschied

    50 min
  3. 08/25/2025

    #4 Darf eine Therapeutin Angst haben? Spoiler: Ja!

    In Folge 4 sprechen wir über ein Thema, das sich wie ein roter Faden durch Claudias Arbeit zieht: die Angst, als Therapeutin Fehler zu machen. Klingt erstmal ungewöhnlich, oder? Weil man denkt doch, Therapeuten haben alles im Griff, sind immer souverän und erhaben. Aber genau das entmystifizieren wir in dieser Folge. Claudia erzählt offen von ihrer Grundunsicherheit, von dem Wunsch, gemocht zu werden, und wie sie manchmal einfach damit hadert, ob ihre Sprache beim Gegenüber überhaupt ankommt. Wir gehen tiefer rein in die Frage, ob Therapeut:innen eigentlich wirklich allwissend sein müssen – oder ob es nicht viel eher darum geht, auf Augenhöhe zu begegnen. Claudia bringt dabei ihr Bild von Herz, Hand und Hirn ins Spiel: Wissen allein reicht nicht, wenn das Herz blockiert. Und gleichzeitig traut sie ihren Klient:innen oft viel mehr zu, als diese sich selbst zutrauen. Ein schöner Reminder: Wir alle haben mehr Kompetenzen, als wir denken. Ein Highlight dieser Folge ist Claudias Fahrrad-Metapher. Klingt erstmal schräg – aber stell dir vor, du fährst mit Vollspeed zwischen parkenden Autos bergab. Plötzlich merkst du, wie eng alles wird, weil "nichts passieren darf". Genau das passiert auch im Leben: Wenn wir uns zu viele Limits auferlegen, werden wir unsicherer und können unsere Ressourcen nicht mehr frei abrufen. Spannend wird’s, wenn wir unterscheiden, was wirklich harte Grenzen sind (Gesundheit, körperliche Sicherheit) und was nur selbstgemachte Glaubenssätze sind, die uns blockieren. Am Ende landen wir bei einem zentralen Punkt: Selbstakzeptanz ohne Bedingungen. Nicht nur "ich mag mich, wenn ich funktioniere", sondern wirklich radikal: "Es darf sein." Diese Haltung nimmt Druck raus, macht kreativer und gibt uns mehr Freiheit, unser Leben so zu gestalten, wie wir es wollen. Podcast Webseite: https://kuehner-leben-podcast.de Claudia Kühners Webseite: https://kuehner-leben.de Philipp Hoffmann: https://www.linkedin.com/in/philippmwhoffmann/ Unterstützt von PostFlow https://gopostflow.com/?utm_source=podcast&utm_medium=description&utm_campaign=kuehner-leben-podcast Timestamps:00:00 Intro & Claudias "Unready"-Moment02:00 Erste Coachingsitzung mit neuem Paar – Spannung & Uhr bleibt stehen04:50 Angst, als Therapeutin Fehler zu machen06:20 Entmystifizierung: Therapeuten sind auch nur Menschen08:30 Wissen vs. Handeln – Herz, Hand und Hirn10:20 Mehr Mitgefühl für Klienten, als sie für sich selbst haben12:00 Wer ist Experte? Therapeut vs. Klient13:10 Wovor Therapeuten Angst haben können15:00 Claudias persönliches Gefallen-Wollen16:30 "Es darf auch mal nicht fluppen" – Menschlichkeit in der Therapie18:40 Selbstberuhigung & Haltung: Nicht jede Sitzung muss perfekt sein20:00 Metapher: Fahrrad, Autos & Limits24:40 Grenzen im Alltag vs. echte Risiken26:10 Arbeitslosigkeit & gesellschaftliche Glaubenssätze28:40 Selbstakzeptanz: "Es darf sein" als Befreiung30:10 Rückschluss: Angst darf sein – und Selbstakzeptanz ist der Schlüssel31:20 Ausblick auf nächste Folge & Outro

    31 min
  4. 08/09/2025

    #3 Worst Case? Wieder bei Mama einziehen – Warum ich keine Angst vor Selbstständigkeit habe

    In Folge 3 sprechen Claudia und ich darüber, wie unterschiedlich wir beide Wochenenden erleben – während Claudia das typische „Freitagnachmittagsgefühl“ kennt, verschwimmen bei mir als Selbstständigem Arbeit und Freizeit oft. Wir reden darüber, wie sich das Leben im Homeoffice von dem klassischer Angestellter unterscheidet und warum für mich der Samstag nicht automatisch „Hausarbeitstag“ ist. Es geht auch um den großen Gegensatz zwischen Selbstständigkeit und Angestelltenverhältnis. Claudia betont die Sicherheit und Struktur, die ein Job bieten kann, während ich erzähle, wie ich eher zufällig in die Selbstständigkeit gerutscht bin – und warum ich sie heute schätze, obwohl ich manchmal die Eingebundenheit und das Teamgefühl vermisse. Ein großer Teil der Folge dreht sich um meine Gründungsstory: von der ersten Webdesign-Firma mit 18 über absurde Projekte (Stichwort: Nokia Engage) bis hin zu einem richtig teuren Rechtsstreit mit einem Kunden, der mich fast in die Privatinsolvenz gebracht hätte. Wir sprechen darüber, wie existenzieller Druck Kreativität blockieren kann, warum ein finanzielles Sicherheitsnetz wichtig ist und wie man mit Worst-Case-Denken innere Freiheit gewinnen kann. Zum Schluss geht’s um das bewusste „Reindesignen“ von sozialem Kontakt, wenn man im Homeoffice arbeitet, und darum, warum es gefährlich sein kann, Selbstständigkeit zu glorifizieren. Wir reden offen über Peer-Pressure, Selbstbild, gesellschaftliche Erwartungen und warum ich gelernt habe, mich mehrdimensional mit anderen zu vergleichen, statt nur auf Gehalt oder Stundenanzahl zu schauen. Links:Podcast Webseite: https://kuehner-leben-podcast.deClaudia Kühners Webseite: https://kuehner-leben.dePhilipp Hoffmann: https://www.linkedin.com/in/philippmwhoffmann/Unterstützt von PostFlow https://gopostflow.com/?utm_source=podcast&utm_medium=description&utm_campaign=kuehner-leben-podcast Timestamps:00:00 Intro & Freitagnachmittagsgefühl02:00 Homeoffice vs. klassischer Arbeitstag05:10 Freiheit feiern oder privilegiert sein08:15 Warum ich in die Selbstständigkeit gerutscht bin10:00 Erste Firma mit 18 & Nokia Engage-Story14:20 Der große Rechtsstreit & fast Privatinsolvenz20:45 Rock Bottom & Neustart nach dem Studium23:50 Angestellt bei einem kleinen Unternehmen26:10 Kündigung & ALG1-Phase27:40 Unsicherheit vs. fehlende Perspektive29:00 Warum Selbstständigkeit nicht glorifiziert werden sollte31:40 Reindesign von sozialen Kontakten im Homeoffice34:00 Disziplinargewalt, Weisungsbefugnis & Good Cop / Bad Cop42:00 Kreativität in Freiheit vs. unter Druck45:20 Worst-Case-Denken als Angstkiller48:30 Peer-Pressure & Selbstbild im Schwabenland50:10 Mehrdimensionaler Vergleich statt Gehaltsfixierung51:35 Ausblick & Verabschiedung

    51 min
  5. 07/23/2025

    #2 Umgang mit Fehlern: Selbstkritik, Selbstmitgefühl & warum wir uns selbst sabotieren

    In Folge 2 von Kühner Leben geht’s um den Umgang mit Fehlern – und zwar nicht nur theoretisch, sondern ganz konkret aus unserem eigenen Chaos. Claudia und ich starten erstmal mit einem Geständnis: Wir mussten die Folge nochmal aufnehmen, weil meine komplette Tonspur der letzten Aufnahme gefehlt hat. Technikfail deluxe! Und klar, da kam direkt dieses Gefühl hoch: „Ich bin der Techie, der Podcast-Profi – und dann sowas.“ Genau der perfekte Einstieg, um über Selbstkritik zu reden. Wir sprechen darüber, warum wir mit den Fehlern anderer oft nachsichtiger sind als mit unseren eigenen. Claudia erzählt, wie sie jahrelang super streng mit sich war, während sie anderen immer verständnisvoll begegnet ist. Und dann steigen wir richtig tief ein in das Thema Selbstmitgefühl als Gegenentwurf zur Selbstabwertung. Warum bringt es nichts, sich nach einem Fehler fertig zu machen? Und wie kann man sich emotional erstmal abholen, bevor man in eine sachliche Fehleranalyse geht? Natürlich kommen wir auch auf die großen psychologischen Muster: Woher kommt dieses innere „Du bist nicht gut genug“-Mantra? Wie hängt das mit Erziehung, Leistungsgesellschaft und vielleicht sogar der Geschichte unserer Eltern- und Großelterngeneration zusammen? Wir streifen depressive Attributionsstile (Fehler immer bei sich selbst suchen, Erfolge externalisieren) und warum es so vielen schwerfällt, Lob einfach mal anzunehmen. Zum Schluss landen wir beim Thema Emotionen im Allgemeinen: Wie lernen wir eigentlich den Umgang damit? Warum ist es gesellschaftlich so anerkannt, cool zu wirken und sich nichts anmerken zu lassen? Und was macht das mit unserem Selbstwert? Zwischen Kindererziehung, Arbeitskontext und sogar Kapitalismuskritik schlingern wir durch ganz viele spannende Perspektiven – immer mit der Frage im Hinterkopf: Wie gehen wir mit uns selbst um, wenn wir stolpern? Alle Links: Podcast Webseite: https://kuehner-leben-podcast.de Claudia Kühners Webseite: https://kuehner-leben.de Philipp Hoffmann: https://www.linkedin.com/in/philippmwhoffmann/ Unterstützt von PostFlow https://gopostflow.com/?utm_source=podcast&utm_medium=description&utm_campaign=kuehner-leben-podcast Timestamps 00:00 Intro & warum wir Folge 2 nochmal aufnehmen mussten 02:00 Technikfail und Leistungsdruck 04:30 Strenger mit sich selbst als mit anderen 07:00 Selbstmitgefühl vs. Selbstkritik 10:30 Emotionale vs. rationale Fehleranalyse 13:00 Schuldzuweisungen & Projektmanagement-Logik 16:00 Depressiver Attributionsstil & warum Lob annehmen so schwer ist 19:00 Kulturelle Prägungen & „cool sein“ als Strategie 22:00 Erziehung, Angst & der Umgang mit Gefühlen bei Kindern 26:00 Emotionen regulieren lernen – oder auch nicht 30:00 Gesellschaft, Krieg und warum wir Gefühle oft verdrängen 34:00 Säbelzahntiger, Angst und Vermeidung 38:00 Abschluss: Umgang mit Fehlern als Oberthema 40:00 Outro & nächste Folge

    40 min
  6. 07/02/2025

    #1 Wer bin ich eigentlich? Stichwort Identität | kühner leben Podcast

    In Folge 1 vom kühner leben Podcast nehmen Claudia und ich euch mit in unser allererstes Gespräch – eine Mischung aus Vorstellung, Meta-Talk, Improvisation und dem großen Thema Identität. Wir sind Claudia Kühner, Psychotherapeutin, und ich, Philipp Hoffmann – neugierig, nervös und irgendwie auch ein bisschen aufgeregt, weil wir das hier zum ersten Mal machen. Was passiert, wenn man sich selbst vorstellen soll und dabei merkt, dass man sich gar nicht so genau kennt? Wir sprechen über Rollen, die wir im Alltag übernehmen, über Stereotypen, Konzernkarrieren und das Schwäbische „Schaffe, schaffe, Häusle baue“. Wir fragen uns, wer wir eigentlich sind – und ob wir das überhaupt wissen müssen. Spoiler: Es ist kompliziert. Und fließend. Und manchmal klebt eine Radlerglasscherbe am Fuß. Wir reden über den Wert, sich selbst treu zu bleiben, auch wenn’s unbequem ist. Claudia bringt das schöne Bild der „Identitätshebamme“ rein – jemand, der hilft, das eigene Wesen zu gebären. Ich erzähle von meinen Angstphasen, meiner Selbstständigkeit, Leonie und meiner Liebe zu improvisierten Podcast-Ideen. Gemeinsam erkunden wir, wie sich Identität im Alltag, im Job und in Beziehungen zeigt – oder eben nicht. Außerdem geht’s um: warum wir diesen Podcast machen wie man sich zwischen Sicherheitsbedürfnis und Wachstumswunsch entscheidet warum Vertrauen eine Entscheidung ist und was eigentlich passiert, wenn man sich von seiner Identität entfernt, um „durchzukommen“ Wir hoffen, ihr habt beim Zuhören genauso viel Spaß wie wir beim Aufnehmen – und vielleicht inspiriert euch das Gespräch auch, euch selbst ein bisschen anders zu begegnen. ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Podcast Webseite: https://kuehner-leben-podcast.deClaudia Kühners Webseite: https://kuehner-leben.dePhilipp Hoffmann: https://www.linkedin.com/in/philippmwhoffmann/Unterstützt von PostFlow https://gopostflow.com/?utm_source=podcast&utm_medium=description&utm_campaign=kuehner-leben-podcast Timestamps: 00:00 Intro & der Name des Podcasts 02:00 Spontaner Start: Wer sind wir eigentlich? 04:30 Philipp stellt sich vor 06:00 Identität – Fluss oder Konstante? 08:00 Abweichung vom Selbst und neue Pfade 10:00 Rollen und Erschöpfung 12:30 Claudia stellt sich vor 15:00 Identitätshebamme & Selbsttreue 18:00 Arbeit vs. Werte: Der Konzernkonflikt 21:30 Die Burnout-Gefahr 25:00 Regionalität & Identitätsprägung 29:00 Was mache ich vs. Wer bin ich? 33:00 Vertrauen & Unsicherheitstoleranz 36:00 Warum wir den Podcast machen 40:00 Unsere Geschichte – vom Coaching zur Co-Moderation 45:00 Vulnerabilität & Podcast als Lernerweiterung 50:00 Christian Morgenstern & Kalendersprüche 54:00 Haushalt, Scherben & Selbstwert 57:00 Themenvielfalt & Podcast-Zukunft 58:30 Outro & Danke!

    55 min

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Der etwas andere Psycho-Podcast mit Psychotherapeutin Claudia Kühner und Philipp Hoffmann.