All lost in the supermarket – Gespräche mit Alumni der TU Braunschweig zum Arbeitsmarkt jetzt und in der Zukunft

TU Braunschweig, Transferservice, Servicestelle Alumni & Career

Knud Ahlborn von der Servicestelle Alumni & Career des Transferservice der Technischen Universität Braunschweig plaudert mit ehemaligen Studierenden/Promovierenden über Trends am Arbeitsmarkt, einzelne Branchen und Berufsfelder. Ganz persönlich. Mit nützlichen Tipps für den Berufseinstieg und spannenden Einblicken in die Herausforderungen und Chancen für Arbeitnehmer*innen – vor allem aber für junge Hochschulabsolvent*innen.

  1. MAR 16

    Arbeiten abseits des eigentlichen Studienfaches (mit FEV Etamax und Berufsfeuerwehr Braunschweig)

    Was tun, wenn die beruflichen Ziele von frisch gebackenen Hochschulabsolvent*innen ins Wanken geraten? Wenn Tatendurst und Wissbegierde jäh von wirtschaftlicher Rezession und Einstellungsstopps ausgebremst werden? Keine Frage: der hohe Transformationsdruck auf die deutsche Wirtschaft setzt dem Arbeitsmarkt zu. Aber eine stete Flut von düster gefärbten Medienberichten à la „Krise plus KI-Konkurrenz: Harte Zeiten für den Berufseinstieg“ schürt möglicherweise zu einseitig Sorgen und Zweifel. Die TU Braunschweig Alumnae Judith Mönch-Tegeder und Miriam Gruppe haben da einen einfachen Rat: Mutig bleiben. Neugier zeigen. Und auch bei der Wahl von Arbeitgeber und Tätigkeitsfeld konsequent den eigenen Neigungen und Interessen folgen. Die beiden haben das vorgelebt und sprechen in dieser Folge über ihre Wege vom Biotechnologie-Studium zur Berufsfeuerwehr Braunschweig bzw. vom Abschluss als Medienwissenschaftlerin in die Personalarbeit. Judith (sie war während der Aufnahme in Rufbereitschaft!) hat ihre Erwartungen an einen späteren Job über „klassische Berufswege“ gestellt. Und Miriam hat es verstanden, viele ihrer im Studium erworbene Fähigkeiten nutzbringend auf ein anderes Tätigkeitsfeld zu übertragen (, wenngleich auch der Medienwissenschaften-Hintergrund nicht verhindern konnte, dass sie schon auf KI Halluzinationen hereingefallen ist). Beide meinen: Neugier, gerade auch auf fachfremde Tätigkeiten, permanente Lernbereitschaft und Flexibilität helfen Hochschabsolvent*innen, auch in Krisenzeiten grundsätzlich arbeitsmarktfähig zu sein und gelassen mit Transformationen umzugehen.

    32 min
  2. 11/10/2025

    Arbeiten an Corporate Sustainability (mit AGIMUS und Stadt Halle)

    Soweit ist das klar: Wir Menschen möchten nicht nur heute, sondern auch in Zukunft gut leben: Wir brauchen klares Wasser, saubere Luft, und grüne und gesunde Landschaften. Aber für all die Annehmlichkeiten, die ein bequemes Leben ausmachen, verbrauchen wir jeden Tag (zu) viele Rohstoffe. Die Welt und das Klima ächzen. Also rang sich die Politik durch, gewisse strategische Ziele und Richtlinien zu beschließen, um eine lebenswerte Welt für alle auch in Zukunft zu bewahren. Treihausgas-Reduktion, Fairness entlang ganzer Wertschöpfungsketten, und sparsamer Umgang mit begrenzten Ressourcen klang gut. Darauf konnte sich eine Mehrheit der Menschen verständigen - bis ein komplexes Geflecht aus Kriegen, Regrierungswechseln und wirtschaftlichen Krisen in vielen Teilen der Welt, auch in Deutschland, Zweifel schürte: behindern die Nachhaltigkeitsziele Wirtschaftswachstum und gesellschaftlichen Wohlstand? Wo stehen wir jetzt, welche Rolle spielen die Arbeitgeber und wie geht es, nicht zuletzt mit Hilfe von jungen Berufseinsteiger*innen, weiter? In dieser Folge spreche ich darüber mit den TU Braunschweig Alumni*ae Ralf Utermöhlen und Sabine Falk. Beide haben sich die Beschäftigung mit Nachhaltigkeit im umfasenden Sinn (also unter Berücksichtigung von Umwelt-, Unternehmensführungs- und Sozialfragen) zum Beruf gemacht. Brennen fürt das Thema - und lösen im Gespräch den scheinbaren Widerspruch zwischen Ökonomie und Ökologie auf! Aber Ralf gibt auch zu bedenken, dass bislang eher die "low-hanging fruits" geerntet wurden und noch viel harte Arbeit vor uns liegt. Dafür bedarf es zuallererst Fertigkeiten und Wissen, wie sie von MINT-Studierenden erworben werden. Umweltingenieurin Sabine, die sich schon zu Braunschweiger Studienzeiten viel und gerne "unters Volk gemischt" hat, stimmt zu. Gleichzeitig spricht sie aber auch von wichtigen "Future Skills", die es braucht, um möglichst viele Menschen für das Thema "Nachhaltigkeit" zu begeistern. ohne zu überfordern oder belehrend zu wirken. Chancen, als Student*in oder Berufseinsteiger*in mitanzupacken und zu gestalten, gibt es nach Ralf und Sabine mehr als genug...

    34 min
  3. 08/20/2025

    Working inside the Engine Room of AI (with Volkswagen Financial Services)

    Reid Hoffman, Co-founder of LinkedIn, once said “AI is going to reshape every industry and every job.” And artificial intelligence (AI) is inconceivable without the large amounts of data it is being fed – billions of data produced by us using computing systems and digital technology day in, day out. In this episode with TU Alumni Tatiana Pier and Henning Feiertag, we explore this mega trend of systematically extracting information and knowledge from data for making smart business predictions and decisions – particularly, since TU Braunschweig offers a range of degree programs teaching Data Science and AI related knowledge. Tatiana and Henning both work for an employer whose products predominantly consist of data and they shed some light on the different job roles that deal with big - and sometimes small - data. Tatiana, for instance, works as a Data Scientist whereas Henning has the complimentary role as Cloud Data Engineer. Tatiana creates AI models for helping her business colleagues with improving products and generating greater value. Henning, on the other hand, concerns himself less with data analysis and more with software engineering and infrastructure management, for example detecting security vulnerabilities - all the while dreaming of AI ridding him and his colleagues of as many “not so pleasant tasks” as possible. Tatiana has some good news, too: Mankind will not be sudued by a fully autonomous AI system like “Skynet”, the fictional artificial neural network-based general superintelligence from the movie “Terminator” any time soon! Curiously, she even expects “people using AI being replaced by people not using AI” in the future job market. So: still some time to get your head around the topic! And both alums have some practical tips such as micro learning opportunities and a book tip to share.

    33 min

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Knud Ahlborn von der Servicestelle Alumni & Career des Transferservice der Technischen Universität Braunschweig plaudert mit ehemaligen Studierenden/Promovierenden über Trends am Arbeitsmarkt, einzelne Branchen und Berufsfelder. Ganz persönlich. Mit nützlichen Tipps für den Berufseinstieg und spannenden Einblicken in die Herausforderungen und Chancen für Arbeitnehmer*innen – vor allem aber für junge Hochschulabsolvent*innen.

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