UNFILTERED by Unhyde

Benedikt Böhnke, Daniel Kormann, Benedict Mühlberger

In diesem Business-Podcast geht es um ungefilterte Gespräche von erfolgreichen Persönlichkeiten. Gespräche, die inspirieren, bewegen und der jungen Generation Mut machen.

  1. Jun 27

    „150 Menschen kontrollieren 70% aller Gelder der westlichen Welt" – Ulrich Schumacher über Finanzsystem, Medien und warum Deutschland verliert | Part 2

    Ulrich Schuhmacher ist einer der wenigen Menschen in Deutschland, der das westliche Finanzsystem wirklich von innen kennt. Er hat in Silicon Valley gearbeitet als Milliarden auf Zuruf verschoben wurden. Er hat bei Francisco Partners gesessen als der Fonds kurz vor dem Abgrund stand und über Nacht gerettet wurde, weil ein Partner einfach kurz rumtelefoniert hat. Und er hat ausgerechnet, dass 150 Menschen 70% aller Gelder der westlichen Hemisphäre kontrollieren. In Part 2 sagt er Dinge, die in Deutschland kaum jemand laut ausspricht. Er erklärt, warum Tesla an der Börse 1.500 Milliarden wert ist, obwohl dieselben Metriken wie bei VW nur 40-50 Milliarden hergeben würden. Er beschreibt wie das Finanzsystem Kleinanleger systematisch melkt, die kommen rein wenn die Richtigen schon längst draußen sind. Wer auf dem Achterdeck der Titanic noch Party feiert, während die Ersten Klasse schon längst in den Rettungsbooten sitzt. Dazu spricht er über Deutschland. Über Talkshow-Säle, die gezielt mit NGO-Mitarbeitern befüllt werden damit der Eindruck entsteht, das sei die Meinung des Volkes. Über Moderatoren, die Politiker unterbrechen bevor sie einen Satz beenden können. Über ein Schulsystem das Kinder anhält andere dumm zu halten und dann im Unternehmen plötzlich Teamplay verlangt. Über eine Infrastruktur so marode, dass Mallorca heute bessere Autobahnen hat als Deutschland. Und über KI-Patente und Kernindustrien die Deutschland verlässt, weil es hier keinen Sinn mehr macht zu forschen. Am Ende über das Einzige was er wirklich für wichtig hält: Kritisch denkende, stabile, in sich ruhende Menschen. Kinder die nicht glauben was man ihnen vorsetzt. Eine Gesellschaft die wieder anfängt, selbst nachzudenken. Sein letzter Satz: Glaub erstmal nicht. Denk selbst drüber nach. Dann kannst du immer noch glauben was du willst. Unfiltered by Unhyde ; keine PR, keine Filter. Quellen & Links: Erbschaftssteuer Statistik: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/08/PD25_320_736.html Erbschaftssteuer Gefahr für Familienunternehmen: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama/archiv/2026/erbschaftssteuer-gefahr-fuer-familienunternehmen,erbschaftssteuer-familienunternehmen-100.html Diskussion Erbschaftssteuer: https://www.youtube.com/watch?v=CcomTYRLQVQ Musik: Trailer Cinematic by LiteSaturation: https://freesound.org/s/785658/ Modern Trailer by LiteSaturation: https://freesound.org/s/785655/ High Impact by ArcticFoxMusic

    „150 Menschen kontrollieren 70% aller Gelder der westlichen Welt" – Ulrich Schumacher über Finanzsystem, Medien und warum Deutschland verliert | Part 2
  2. Jun 13

    Ep 23, Christopher Oster - Der Mann der Versicherungen sexy gemacht hat

    Christopher Oster, Gründer von Clark – 250 Absagen. Dann Unicorn. Es beginnt mit einem Versicherungsvertreter, der in den Hörsaal der EBS kommt. Er verspricht Cocktails für die Abschlussparty — und verkauft dafür Versicherungspakete an zweiundzwanzigjährige Studenten für bis zu 10.000 Euro pro Person. Christopher Oster war einer dieser Studenten. Und dieser Moment hat ihn nicht mehr losgelassen. Jahre später, nach BCG, nach Rocket Internet, nach Vimdu, gründet er Clark. Den digitalen Versicherungsmanager, der dieses System von Grund auf neu denkt. 76 Tage von der ersten Idee bis zum Launch. Dann 250 Investorengespräche, alle ohne Erfolg. Dann Media-for-Equity-Deals mit ProSieben und Axel Springer, weil kein VC Geld geben wollte. Und am Ende: Unicorn-Bewertung, fast 1.000 Mitarbeiter, internationales Geschäft. In diesem Gespräch erzählt Christopher, wie er als Doktorand im Schlafanzug in einem Zug nach Berlin saß und nie wieder zurückgekommen ist. Wie 250 Nein-Antworten einen Menschen fast brechen — und warum man trotzdem weitermacht. Und warum er überzeugt ist: Wenn man sich nicht vorstellen kann, dass es wirklich groß wird, sollte man gar nicht erst anfangen. Er ist bodenständig, ehrlich und gibt mehr preis als die meisten Gründer je würden. UNFILTERED by UNHYDE – Der Unternehmer-Podcast für die nächste Generation.Neue Folgen immer auf Spotify, YouTube und Apple Podcasts.www.unhyde.me

    Ep 23, Christopher Oster - Der Mann der Versicherungen sexy gemacht hat
  3. May 30

    Ep. 22, Dirk Hoerig – Der unsichtbare Riese: Die Software hinter LEGO, Sephora und AT&T.

    Wenn du heute online einkaufst, läuft wahrscheinlich seine Infrastruktur darunter. Du hast nur noch nie von ihm gehört. 200 Millionen Euro ARR. Kunden wie LEGO, Sephora, AT&T, BMW, Carhartt und Flink. Einer der weltweit führenden Anbieter von Enterprise E-Commerce Software. Aufgebaut aus München heraus. Fast ohne PR. Ohne große Hype-Welle. Dirk Hörig hat nicht mit einer Idee auf dem Whiteboard angefangen. Er hat zehn Jahre lang für andere Unternehmen Onlineshops gebaut und dabei die Probleme des Marktes aus nächster Nähe erlebt. Mit einem Freund, den er beim Volleyball kennengelernt hat, und einer kleinen Agentur, die eigentlich nur die Beachvolleyball-Karriere finanzieren sollte. 2010 haben sie entschieden: E-Commerce Software muss komplett neu gedacht werden. Was damals kaum jemand verstand, ist heute Standard. In diesem Gespräch erzählt Dirk, wie er mit einem zehnminütigen Anruf beim REWE- Vorstand das Unternehmen rettete. Wie Felix Baumgartner aus dem Weltall sprang und dabei beinahe ihre Server lahmlegte. Wie sieben Vertriebsmitarbeiter fast 20 Millionen Dollar ARR in einem Jahr schlossen. Und warum er überzeugt ist, dass zu jedem großen Erfolg auch immer ein gutes Stück Glück gehört. Seine ehrlichste Aussage aus dem Gespräch: „Ich habe meinen Businessplan von 2014 wiedergefunden. Und ich frage mich bis heute, wie da jemals jemand reinvestieren konnte.

    Ep. 22, Dirk Hoerig – Der unsichtbare Riese: Die Software hinter LEGO, Sephora und AT&T.
  4. May 16

    Ep. 20, Christian Steiger – Er hat Lexware Office von innen heraus aufgebaut. $100M+ ARR.

    Christian Steiger, Geschäftsführer von Lexware – "Meine größte Angst ist nicht der Wettbewerb. Sondern wir selbst." 600.000 Unternehmen. Über 200 Millionen Euro ARR allein im Cloud-Bereich. 150.000 Neukunden in einem Jahr. Vollständig selbstfinanziert. Profitabel von Anfang an. Christian Steiger hat Lexware nicht gegründet, er hat etwas Schwereres gemacht. Er hat innerhalb der Haufe Gruppe, einem der größten deutschen Medienhäuser, bei null angefangen. Mit einer Carte Blanche des CEOs. Mit einem eigenen Gebäude, losgelöst vom Konzern. Mit 800 Kundengesprächen bevor das erste Produkt fertig war. Und er hat daraus eine der erfolgreichsten SaaS-Plattformen Deutschlands gebaut, ohne einen einzigen externen Euro Kapital. Davor: Ein eigenes Startup, das zu früh für seine Zeit war. Livestreaming 2008, als noch niemand wusste was das Wort bedeutet. Safari-Streams aus Südafrika. 50.000 gleichzeitige Zuschauer bei der Geburt eines Bären in Kanada. Und der Moment, wo sein Konkurrent erkannte, was er nicht erkannt hatte und daraus Twitch wurde. In diesem Gespräch reden wir über den feinen Unterschied zwischen einer Spielwiese und echtem Innovation-Commitment. Über 800 Kundengespräche als einzigen echten Produkttest. Über KI als Buchhalter der Zukunft und warum die Buchhaltung für Unternehmer irgendwann einfach verschwinden soll. Über Familienunternehmen, die nachhaltiger denken als jedes VC-gebackte Startup. Über Paranoia als Führungsinstrument. Über Ausdauer als das, was Unternehmertum wirklich ausmacht, nicht Mut. Und über den Europa-Park-Song, den fast alle kennen und der von ihm stammt.

    Ep. 20, Christian Steiger – Er hat Lexware Office von innen heraus aufgebaut. $100M+ ARR.
  5. May 9

    Ep. 19, Christian Freiherr von Bechtolsheim - „Die meisten Reichen haben Angst zu verarmen"

    Christian Freiherr von Bechtolsheim – "Die meisten Reichen haben Angst zu verarmen" Christian Freiherr von Bechtolsheim ist einer der einflussreichsten und gleichzeitig diskretesten Vermögensverwalter Deutschlands. 26 Jahre lang war er Vorstandssprecher der FOCAM AG, einem der renommiertesten Multi-Family-Offices Europas – mit über 3 Milliarden Euro in der Betreuung und Mandanten, die zu den bedeutendsten Unternehmerfamilien des Landes gehören. In dieser Episode spricht er zum ersten Mal wirklich offen. Über seine Familie, die sich bis 1135 zurückverfolgen lässt – und den Druck, den das bedeutet. Über seinen Vater, der traumatisiert aus dem Zweiten Weltkrieg zurückkam und dem der normale Alltag fremd wurde. Über den Rausschmiss in drei Minuten, Liebeskummer als Karrierewende, einen BND-Spion im eigenen Büro und die Geschichte, wie er ein verfallenes DDR-Ferienheim kaufte und darüber sein Leben neu baute. Vor allem aber reden wir über Geld. Darüber, was Reichtum wirklich mit Menschen macht. Warum selbst die Reichsten in Deutschland ständig Angst haben, alles zu verlieren. Warum Unternehmerfamilien in der zweiten Generation so oft scheitern. Was ein Vermögensverwalter heute leisten muss – und warum er längst nicht mehr nur über Aktien redet, sondern über Erbschaft, Auswanderung, Stiftungen und das, was eine Familie wirklich zusammenhält. Und am Ende: Was er der nächsten Generation mitgeben würde. Es hat nichts mit Geld zu tun. Ein Gespräch über Haltung, Geschichte, Verantwortung – und das, was wirklich zählt.

    Ep. 19, Christian Freiherr von Bechtolsheim - „Die meisten Reichen haben Angst zu verarmen"

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