Kein Plan - Viel Meinung

Joana und Steffi

Der Podcast für alle, die nie einen Plan, aber immer eine Meinung haben - Steffi & Joana nehmen euch mit in ihren Alltag zwischen Crossfit-Fails, veganen Snack-Struggles und ehrlichen Stories, wie sie wirklich passieren.

  1. Sep 14

    Toxisch, aber warum bleibe ich? - mit Basti König zu Gast

    Was passiert, wenn eine Beziehung nicht mehr auf Augenhöhe stattfindet und man sich selbst darin immer mehr verliert? In dieser Folge haben wir Sebastian zu Gast, Autor des Buches „Die Klarheit“. Er spricht sehr offen über seine eigene Erfahrung mit einer toxischen Beziehung, den schwierigen Weg danach und darüber, warum er irgendwann angefangen hat, seine Erlebnisse aufzuschreiben. Wir sprechen über toxische Dynamiken, emotionale Abhängigkeit und Trauma Bonding, über Beziehungstypen, Verlustangst, People Pleasing, fehlende Grenzen und die Frage, warum bestimmte Menschen immer wieder in ähnliche Beziehungsmuster geraten. Dabei wird es sehr persönlich. Joana erzählt von ihren eigenen Erfahrungen mit einer toxischen Beziehung und Steffi merkt während des Gesprächs plötzlich, wie viele der angesprochenen Themen auch bei ihr etwas auslösen. Außerdem geht es darum, welchen Einfluss unsere Kindheit auf spätere Beziehungen haben kann, warum Selbstverantwortung dabei so wichtig ist und weshalb ein gesundes Nein manchmal einer der wichtigsten Schritte zurück zu sich selbst ist. Und wir klären eine Frage, die wahrscheinlich viele beschäftigt: Was kann man eigentlich tun, wenn ein Mensch, den man liebt, offensichtlich in einer toxischen Beziehung steckt? Eine sehr ehrliche, emotionale und persönliche Folge über Beziehungen, Selbstwert, Grenzen, Heilung und darüber, warum wir vielleicht gar keinen passenden Deckel brauchen, sondern lernen dürfen, selbst ein ziemlich guter geschlossener Kochtopf zu sein. Sebastians Buch „Die Klarheit - Methoden in toxischen Beziehungen, ihre Folgen, dein Wachstum“ findet ihr bei Amazon und als Kindle-Version.

  2. Sep 8

    Kein Treppchen, kein WDR, kein Problem

    Diese Folge kommt ein bisschen später als gewohnt, dafür mit ordentlich Gesprächsbedarf. Joana ist zurück vom dreitägigen CrossFit-Wettkampf und hat nicht nur Muskelkater, sondern auch einige mentale Baustellen mitgebracht. Warum Dinge, die im Training problemlos funktionieren, im Wettkampf plötzlich zur persönlichen Existenzkrise werden können, weshalb gut gemeinte Sätze wie „Das rasierst du jetzt“ maximalen Druck auslösen und warum sie direkt danach eigentlich beschlossen hatte, nie wieder eine Competition zu machen, wird ausführlich aufgearbeitet. Immerhin: keine Tränen, Heavy Double Unders überlebt und eine ziemlich unerwartete Podcast-Einladung abgestaubt. Während Joana also versucht, ihren Körper wieder zusammenzusetzen, nutzt Steffi die letzten Tage vor ihrer zweiten Lipödem-OP noch fürs Fahrradtraining. Und beinahe wäre aus der OP sogar eine kleine Fernsehkarriere geworden: Quarks wollte sie begleiten, Steffi sah ihren Stern in Hollywood schon vor sich und dann war der Traum genauso schnell wieder vorbei, wie er gekommen war. Außerdem diskutieren wir darüber, warum echte Geschichten manchmal viel hilfreicher sind als perfekter Social-Media-Content, weshalb Kinder auf CrossFit-Wettkämpfen offenbar entspannter sind als die Erwachsenen und wie Steffis Sauerteig Hermann inzwischen innerhalb der Familie weitervererbt wird. Eine Folge über Leistungsdruck, persönliche Mini-Wins, OP-Realität, Brot im Tiefkühler und die wichtige Erkenntnis: Hinterher war es dann irgendwie doch schön.

  3. Aug 17

    Dunkellila bitte in den Wald

    In dieser Folge wird’s irgendwo zwischen Therapiesitzung, Rubber Duck und zerfleddertem Protein-Wrap überraschend tief. 😄 Wir sprechen darüber, warum „So bin ich halt“ vielleicht eine der bequemsten Ausreden überhaupt ist, was Selbstverantwortung eigentlich bedeutet und wo der schmale Grat zwischen Selbstfürsorge und Egoismus verläuft. Darf man Verabredungen absagen, nur weil man sie plötzlich nicht mehr fühlt? Wie setzt man Grenzen, ohne andere unnötig zu verletzen? Und warum kann es trotzdem wehtun, wenn jemand eigentlich „nur über sich selbst“ spricht? Außerdem geht’s um Empathie, dunkellila Energiesauger, die Macht unserer Worte und die Frage, warum manche Gespräche noch Tage später in uns arbeiten. Und weil uns eine Stunde Selbstreflexion natürlich nicht reicht, gibt’s anschließend noch Steffis persönlichen Endgegner: Geduld. Sauerteig Hermann will einfach nicht so, Paddle-Technik sitzt nicht sofort und andere Menschen lernen gefühlt alles beim ersten Versuch. Joana plädiert währenddessen für Mini-Erfolge, „Stay in your own lane“ und dafür, sich nicht permanent mit allen anderen zu vergleichen. Dazu kommen ein kleines Lipödem-OP-Update von Steffi, die große Freude übers erste Fahrradfahren, eine spontane Pipi-Pause inklusive Solo-Podcast, Zwetschgen in Baked Oats und die weiterhin offene Frage, ob wir irgendwann wirklich gemeinsam auf Liegefahrrädern durch die Gegend fahren. Kurz gesagt: viel Tiefgang, viel Alltag und dazwischen genug völliger Quatsch, damit es nicht zu vernünftig wird.

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