Der Clear-Vision-Podacst

Fabi @ClearVisionPodcast

Herzlich Willkommen beim Clear-Vision-Podcast, Dein Podcast für mehr Klarheit und Freude im Leben. In diesem Podcast gebe ich Dir spannende Infos zum Struggle bei deiner Suche nach einer erfüllenden Lebensaufgabe. Die erste Hürde hierbei haben die meisten Menschen schon bei der Suche nach dem richtigen Job, der richtigen Ausbildung oder dem richtigen Studium. Und genau hier gebe ich Dir wertvolle Tipps für mehr Klarheit (darum der Podcastname Clear-Vision) für Dich, Deine Kinder oder egal wer sonst noch in Deinem Umfeld auf der Suche ist. Viel Spaß und wertvolle Erkenntnisse wünsche ich Dir!

  1. 6d ago

    Der Clear Vision Kompass – Was bleibt, wenn der Podcast pausiert Folge 52

    Es gibt etwas Besonderes daran, eine Staffel zu beenden. Nicht „Ende für immer" – sondern „Ende für eine Weile". Du sitzt vor dem Mikro, und du weißt: Das, was du jetzt sagst, ist das, was hängenbleibt. Bis die nächste Staffel kommt. Bis wir uns wiederhören. Heute keine normale Folge. Keine wissenschaftliche Erkenntnis im Detail. Keine Einzel-Übung. Heute will ich destillieren – nicht ergänzen. Wenn ich 52 Folgen in einer Frage zusammenfassen sollte, wäre es diese: Was bedeutet Klarheit, wenn alles um dich herum lauter wird? Wir leben in einer Zeit, in der jeden Tag tausend Stimmen auf dich einreden. Eltern, Lehrer, LinkedIn, Instagram, dein Algorithmus, dein eigener innerer Kritiker. Alle wollen dir sagen, wer du sein sollst. Und mitten in diesem Lärm sollst du irgendwie wissen, wer du bist. Heute fasse ich die Antwort in sechs Prinzipien zusammen – den Clear Vision Kompass. Erstes Prinzip: Kenne deine Werte. Sie sind dein wichtigster Filter. Wer seine Werte kennt, lebt nicht auf Autopilot. Zweites Prinzip: Bau dein Leben auf mehrere Säulen. Eine einzige Säule trägt kein Dach. Drittes Prinzip: Lass dich von außen spiegeln – aber filtere klug, was du übernimmst. Du bist der schlechteste Beobachter deiner selbst. Aber Ratschläge sind oft getarnte Rechtfertigungen für die Lebensentscheidungen der anderen. Hör zu. Aber bleib der Mensch, der entscheidet, welches Bild du übernimmst. Viertes Prinzip: Misstraue dem geraden Weg. Die Mehrheit der Menschen geht keinen. Fünftes Prinzip: Konsequenz schlägt Perfektion. Lieber unperfekt liefern als perfekt zögern. Sechstes Prinzip: Setze klare Ziele – und gib dir die Erlaubnis, sie zu justieren. Ohne klares Ziel zerläufst du dich. Mit zu starrem Ziel zerbrichst du dich. Und dann etwas, das nicht jeder Podcast-Host machen würde: Ich spreche ehrlich über die Widersprüche dieser Staffel. „Wenn du tust, was du liebst, musst du nie wieder arbeiten" habe ich in Folge 47 widerlegt – während die ganze Staffel um die Frage kreiste, wie du einen Beruf findest, der dich nährt. In Folge 51 sage ich: Misstraue dem geraden Weg. Heute sage ich: Setze klare Ziele und verfolge sie. Sind das Widersprüche? Vielleicht. Aber vielleicht sind es zwei Wahrheiten, die sich gegenseitig brauchen. Im richtigen Leben ist es nie schwarz oder weiß. Manchmal muss man zuspitzen, um eine Argumentationskette schlüssig zu machen. Und genau deshalb meine letzte Botschaft an dich: Nimm aus diesen 52 Folgen die Botschaften mit, die in diesem Moment mit dir resonieren. Wenn ein Satz von mir dir geholfen hat, war diese Staffel ein Erfolg. Zur Staffel 2 kann ich keinen Termin nennen, aber Richtungen: Es wird vielleicht Gast-Folgen geben – wenn du jemanden kennst oder selbst jemand bist mit einer spannenden Geschichte, schreib mir. Das Spotlight-Format wird es wahrscheinlich nicht mehr geben. Und der Podcast wird vielleicht breiter – Richtung Persönlichkeitsentwicklung. Klarheit und Selbstkenntnis sind nicht nur Fundament guter Berufs-, sondern guter Lebensentscheidungen. Du wirst mich für eine Weile nicht hören. Aber das, was diese Staffel angestoßen hat, begleitet dich weiter. In deinen Werten. In deinen Säulen. In deiner Bereitschaft, dich spiegeln zu lassen. In deinem Mut, Umwege zu gehen. Das Leitmotiv dieser Folge – und vielleicht der Sinn der ganzen Staffel: Der Kompass bist du selbst. Ich biete dir Karten an. Ich gebe dir Werkzeuge. Ich stelle dir Fragen. Aber den Kompass trägst du in dir. Geh deinen Weg – ich melde mich, wenn der Fahrplan für Staffel 2 steht. Bis wir uns wiederhören – ganz viel Klarheit. 🌐 www.clearvisioncoaching.de📩 fabian@clearvisioncoaching.de📸 @fabi_cvcoaching

  2. Jul 12

    Was kommt nach der Schule? – Über Gap Years, Umwege und den Mythos vom geraden Weg

    Du sitzt bei einer Familienfeier. Tante Margit kommt mit dem Glas in der Hand auf dich zu und stellt die Frage, die du schon dreißig Mal gehört hast: „Und, was machst du jetzt eigentlich nach der Schule?" Du holst Luft. Du weißt genau: Die Antwort, die du gleich gibst, definiert deinen Stand in der Familie für die nächsten zwei Stunden. „Ich studiere Medizin" – Lehne dich zurück. „Ich mache erstmal ein FSJ" oder „Ich gehe ein Jahr nach Neuseeland" oder „Ich weiß es noch nicht genau" – und das Lächeln wird dünn. Du spürst, wie sich etwas dahinter verschiebt. Das ist die Welt, in der wir leben. Eine Welt, in der lineare Antworten Respekt verdienen und Umwege Skepsis bekommen. Heute räumen wir mit diesem Mythos auf. Diese Folge richtet sich an zwei Gruppen gleichzeitig: An junge Menschen, die gerade vor dem Schulabschluss stehen oder ihn eben hinter sich haben und sich fragen, was als Nächstes kommt. Und an Eltern, die genau diese jungen Menschen begleiten – und ihre eigenen Ängste managen müssen. Wir schauen auf die Zahlen, die fast niemand sehen will: Etwa 30 Prozent der Bachelor-Studierenden brechen ab. Bei Ausbildungen liegt die Abbruchquote ähnlich hoch. Das Muster betrifft nicht nur Akademiker:innen – es betrifft alle, die mit 18 Entscheidungen treffen müssen, die für 40 Jahre Berufsleben gedacht sind. Die Mehrheit der Menschen geht keinen geraden Weg. Der gerade Weg ist die Ausnahme. Und die Hirnforschung gibt dir den Grund: Dein präfrontaler Kortex – der Teil deines Gehirns, der für komplexe Entscheidungen und Selbsteinschätzung zuständig ist – reift bis Mitte 20. Wenn du mit 18 eine Berufsentscheidung triffst, triffst du sie mit einem Gehirn, das noch sieben oder acht Jahre weiter reifen wird. Das ist keine Schwäche. Das ist Biologie. Du bekommst sechs legitime Wege nach der Schule mit: das FSJ, das FÖJ und der Bundesfreiwilligendienst, Work and Travel, eine Ausbildung statt Studium, ein Studium mit explizitem Plan B, sowie Praktika und Hospitanzen. Jeder einzelne Weg ist legitim. Jeder hat seine Stärken. Drei Kriterien helfen dir, ein wertvolles Gap Year von einem verlorenen Jahr zu unterscheiden: echte Erfahrungen statt passivem Konsum, bewusste Reflexion und eine begründete Hypothese am Ende für den nächsten Schritt. Im Eltern-Segment bekommst du als Mutter oder Vater drei Sätze, die du NICHT sagen solltest, und vier Fragen, die du stattdessen stellen kannst. Sätze wie „Du verschwendest deine Zeit" kommen nicht aus Bosheit – sie kommen aus deiner eigenen Angst. Und genau diese Sorgen sind oft falsch geeicht. Das Leitmotiv der Folge: Du musst mit 18 nicht wissen, wer du mit 35 bist. Wer das von dir verlangt, hat die Hirnforschung nicht gelesen, hat die Statistik nicht angeschaut, hat selbst entweder Glück gehabt oder verdrängt, wie unsicher er selbst mit 18 war. Ein Jahr Umweg ist kein verlorenes Jahr. Es ist oft die kürzere Strecke zur Klarheit. 🌐 www.clearvisioncoaching.de📩 fabian@clearvisioncoaching.de📸 @fabi_cvcoaching

  3. Jul 5

    Folge 50: Ein Versprechen an mich selbst – Der Clear Vision Podcast in Zahlen, Stunden und Lektionen

    Wenn ich heute zurückblicke, war es nie die Idee, einen Podcast zu machen, die schwierig war. Die Idee war da. Schon lange. Aber zwischen „Ich möchte einen Podcast machen" und „Ich mache einen Podcast" – da liegt ein gewaltiger Abstand. Was diesen Abstand bei mir überbrückt hat, war ein konkretes Ziel mit einem konkreten Enddatum. Ich kenne dieses Prinzip aus zwei sehr unterschiedlichen Bereichen. 2025 habe ich für einen Bodybuilding-Wettkampf trainiert. 16 Wochen Wettkampfprep. Mit Coach, Essensplan, strukturiertem Trainingsplan, Meal-Prep. Was diese 16 Wochen wirklich anstrengend gemacht hat, war nicht das Essen oder das Training. Es war die Priorisierung – Familie, Freunde, Hobbies rutschen zeitweise nach hinten, in den letzten Wochen wirst du lethargischer, weil weniger Energie da ist. Aber: machbar. Weil ich ein klares Enddatum hatte. Genau dieses Prinzip war auch der Schlüssel zu diesem Podcast. In einem Gespräch mit meinem Bruder kam mir die Einsicht: Ich brauche ein klares Ziel mit einem klaren Enddatum. Und dann war das Ziel auch schon da: 52 Folgen, im Wochentakt, eine Staffel, ein Jahr. Heute ist Folge 50. Ich bin fast am Ziel. Und ich möchte heute keine normale Folge machen, sondern ehrlich Bilanz ziehen. Mit Zahlen, mit Stunden, mit Lektionen. Ich zeige dir die ehrlichen Zahlen meines Podcasts: 283 Wiedergaben auf Spotify in zehn Monaten, fast 40 Hörstunden, 12 Follower:innen (stabil seit Januar 2026), 60 Prozent aller Tage ohne eine einzige Wiedergabe auf Spotify. Über alle Plattformen zusammen etwa 127 Streams pro Monat. Klein nach Influencer-Maßstab. Aber real. Ich teile mit dir fünf Lernerfahrungen aus 50 Folgen. Über Vorarbeit, die das Podcastgame trägt. Über Fokus, der mehr Energie spart als die Ausreden, die wir uns einreden. Über KI, mit deren Hilfe man Schnittprogramme lernen kann. Über Perfektionismus, den ich neun Monate lang die ersten beiden Folgen auf der Festplatte zurückhalten ließ. Und über die wichtige Nuance zu Folge 45 (Trotz-Karriere): Du musst nicht alles allein machen. Ein Coach, ein Accountability-Partner ist nicht Trotz – es ist gewählte, gesunde extrinsische Motivation. Und dann der Teil, den du vielleicht schon kommen siehst: Nach Folge 52 mache ich eine Pause. Das war von Anfang an Teil des Versprechens – 52 Folgen, nicht hundert. Mein groben Plan für 52 Wochen ist abgehakt. Ich bin „full circle". Alles, was ich unbedingt einmal sagen wollte, habe ich gesagt. Eine zweite Staffel braucht einen neuen Fahrplan – und den möchte ich mir bewusst zurechtlegen, nicht nebenbei im Wochentakt-Druck. Das Leitmotiv dieser Folge – und vielleicht der ganzen Staffel: Konsequenz schlägt Perfektion. Ich habe nicht den perfekten Podcast gemacht. Aber ich habe konsequent geliefert. Und das ist mehr wert als jede polierte Excellence, die nie das Licht der Welt erblickt. 🌐 www.clearvisioncoaching.de📩 fabian@clearvisioncoaching.de📸 @fabi_cvcoaching

  4. Jun 28

    Die Vergleichs-Falle – Warum dein Feed dich systematisch kleiner macht, als du bist

    Du sitzt abends auf dem Sofa. Tag hinter dir, ein bisschen müde. Du nimmst das Handy in die Hand und scrollst. Auf Instagram strahlt eine ehemalige Klassenkameradin auf einem Bergrücken bei Sonnenaufgang. Auf LinkedIn postet der Studienkollege „Excited to announce my new role as...". Auf TikTok zeigt dir eine 22-Jährige ihre „ganz normale" Morgenroutine: aufstehen um fünf, Yoga, Affirmationen, grünes Smoothie, Erfolgs-Business mit sechsstelligem Monatsumsatz. Du legst das Handy weg. Und etwas in dir bleibt zurück. Ein leiser Vergleich. Ein „Bin ich da, wo ich sein müsste?" Das ist nicht zufällig. Das ist die Bauart der Plattformen. Diese Folge ist nicht das übliche Klagelied gegen Social Media. Ich nutze diese Plattformen selbst – mein Podcast lebt auch davon, dass Menschen ihn dort finden. Aber genau deshalb ist mir diese Folge wichtig: Wer ein Werkzeug nutzt, sollte verstehen, wie es funktioniert und welche Effekte es psychisch hat. Wir schauen uns den Highlight-Reel-Effekt an: Auf Social Media wird nur ein winziger Bruchteil eines Lebens gepostet. Vielleicht zwei oder drei Prozent eines Daseins – die strahlendsten Momente. Die verbleibenden 97 Prozent – die eigentliche Substanz eines Lebens – siehst du nie. Du vergleichst also nicht ihr Leben mit deinem. Du vergleichst ihre öffentliche Pressemitteilung mit deinem ehrlichen Alltag. Und in diesem Vergleich kannst du nur verlieren. Wir reden über die drei Gründe, warum Social Media diese Falle besonders perfide stellt: über die schiere Skalierung, mit der dein Gehirn nie umzugehen lernen konnte. Über Algorithmen, die deine Schwachstellen kennen und gezielt anvisieren. Und über die unterschiedlichen Verletzlichkeiten, die jede Plattform trifft – Instagram beim Aussehen, LinkedIn bei der beruflichen Identität, TikTok mit dem Mythos vom einfachen Erfolg. Den wichtigsten Teil widme ich dem versteckten Mittelteil: Was hinter jedem hochpolierten Posting steht. Die Ablehnungen, Streits, finanziellen Sorgen, Selbstzweifel und Burnouts, die niemand jemals posten würde. Und ich werde persönlich. Auch ich erlebe diesen Sog manchmal. Wenn ich abends scrolle und einen alten Bekannten in beeindruckender Position sehe oder einen jüngeren Coach mit zehnmal mehr Followern. Auch ich kenne diesen kleinen Moment des „Hm... wo stehe ich eigentlich?" Obwohl ich meine Entscheidungen bewusst getroffen habe. Das ist menschlich. Das ist der Effekt, den Social Media systematisch produziert. Du bekommst drei konkrete Werkzeuge mit: die Feed-Diät als bewusste Portionierung, die Real-Talk-Übung als echtes Gegengewicht zu kuratierten Bildern, und einen inneren Reframe, den du dir zur Gewohnheit machen kannst. Das Leitmotiv der Folge: Du vergleichst deinen Mittelteil mit den Höhepunkten der anderen. Niemand postet seine Absagen. Niemand postet die Wochen voller Zweifel. Niemand postet den Mittelteil. Und in genau diesem Mittelteil lebt dein eigener Alltag. Dort bist du gerade. Und das ist nicht schlechter. Das ist nur ehrlich. 🌐 www.clearvisioncoaching.de📩 fabian@clearvisioncoaching.de📸 @fabi_cvcoaching

  5. Jun 21

    Selbstwahrnehmung trügt – Warum du dich selbst am schlechtesten kennst (und was du dagegen tun kannst)

    Du hast bestimmt schon mal eine Sprachnachricht von dir selbst gehört und gedacht: „Klinge ich wirklich so?" Klar. Du klingst genau so. Andere hören dich jeden Tag so. Nur du selbst hörst dich anders – weil du deine eigene Stimme durch deinen Schädel hörst, mit Knochenleitung. Die Version, die du im Kopf hast, ist nicht die echte. Die echte ist die, die andere hören. Das ist eine kleine, fast banale Beobachtung. Aber sie ist ein perfektes Bild für etwas viel Größeres. Du glaubst, du kennst dich. Schließlich lebst du jeden Tag mit dir. Wer sonst sollte dich besser kennen als du selbst? Die ehrliche Antwort: fast jeder andere. Studien aus der Persönlichkeitspsychologie zeigen seit Jahrzehnten konsistent: Wenn man Menschen bittet, sich selbst einzuschätzen, und das mit der Durchschnittseinschätzung mehrerer enger Bezugspersonen vergleicht, ist die Fremdeinschätzung oft genauer – vor allem bei den Eigenschaften, die für Karriere und Beziehung am wichtigsten sind. In dieser Folge schließe ich einen Faden, den wir seit Folge 44 spinnen: Wie findest du eigentlich deinen inneren Kompass? Bisher haben wir vor allem nach innen geschaut. Heute drehen wir den Blick: Manche Antworten auf „Wer bin ich?" kannst du nicht durch Nachdenken finden. Du brauchst andere Menschen, um dich selbst zu sehen. Ich stelle dir das Johari-Fenster vor – das nützlichste Modell, das ich zum Thema Selbstwahrnehmung kenne. Mit seinen vier Quadranten zeigt es dir, wo dein blinder Fleck liegt – und warum gerade dort die wertvollste Selbstkenntnis schlummert. Du bekommst eine Feedback-Übung mit drei Fragen, die du heute Abend an drei vertraute Menschen stellen kannst. Die dritte Frage ist die magische – sie zwingt dein Gegenüber, über deinen blinden Fleck nachzudenken, nicht nur über das Offensichtliche. Und dann das Paradox der Stärken, das die meisten in ihrer Berufswahl übersehen: Deine echten Stärken erkennst du daran, dass sie sich nicht wie Stärken anfühlen. Sie fühlen sich an wie das Normale, wie das, was jeder kann. Aber das stimmt nicht. Das, was dir leichtfällt, fällt anderen schwer. Das Leitmotiv der Folge: Was dir leicht fällt, ist nicht selbstverständlich – es ist deine Stärke. 🌐 www.clearvisioncoaching.de📩 fabian@clearvisioncoaching.de📸 @fabi_cvcoaching

  6. Jun 14

    Vom Hobby zum Beruf – Wann es Berufung wird und wann es das Hobby zerstört

    "Mach dein Hobby zum Beruf, dann musst du nie wieder arbeiten." Den Spruch hat jeder schon gehört. Er klingt schön. Romantisch. Befreiend. Als hätte das Leben einen Geheimcode, den nur die Mutigen knacken. Aber dieser Spruch ist manchmal der schlechteste Karriere-Ratschlag, den man einem 18-Jährigen geben kann. Nicht weil die Idee falsch wäre – sondern weil sie unvollständig ist. Sie blendet die Hälfte der Realität aus, und genau diese Hälfte kostet viele junge Menschen Jahre. In dieser Folge schauen wir uns drei Muster an, die mir in meiner Coaching-Arbeit immer wieder begegnen. Der Musiker, der ein Musikstudium beginnt und am Ende vom Honorarunterricht lebt. Die Sportlerin, die Fitnesstrainerin wird und nach drei Jahren merkt: Selbst trainieren ist etwas anderes als fremde Menschen trainieren. Und der Influencer-Traum – brutal ehrlich beleuchtet, mit dem Survivor Bias, dem täglichen Performance-Druck und der mentalen Gesundheit, die in dieser Branche oft auf der Strecke bleibt. Der Schlüssel zur richtigen Entscheidung sind nicht deine Talente. Nicht deine Leidenschaft. Sondern deine Werte. Wenn Sicherheit zu deinen Top-Werten gehört, ist eine prekäre Hobby-Karriere kein Mut – sondern Verrat an dir selbst. Wenn Freiheit ganz oben steht, kann genau das Risiko richtig sein. Werte sind der Filter, der bei dieser Entscheidung den größten Unterschied macht. Und dann erzähle ich dir, warum ich selbst Coaching nicht zu meinem Hauptberuf gemacht habe – obwohl ich es liebe. Sicherheit ist einer meiner Top-Werte, mit drei konkreten Dimensionen: Jobsicherheit, monetäre Sicherheit, körperliche Sicherheit. Mein Ingenieursjob gibt mir genau die Freiheit, kein Coach für alle sein zu müssen – sondern Coach für die richtigen Klienten. Mein Coaching ist erst durch das Engineering wirklich frei. Du bekommst eine Entscheidungs-Checkliste mit fünf Fragen, mit denen du selbst prüfen kannst, ob dein Hobby zum Beruf werden sollte – oder besser eine wertvolle Säule neben dem Beruf bleibt. Das Leitmotiv der Folge: Nicht jedes Hobby ist eine Berufung. Manche sind nur Hobbies – und das ist gut so! 🌐 www.clearvisioncoaching.de📩 fabian@clearvisioncoaching.de📸 @fabi_cvcoaching

  7. Jun 7

    Du bist nicht dein Job – Über Hobbies, andere Rollen und die Säulen, die dich tragen, wenn der Beruf wackelt

    „Und, was machst du so?" Diese Frage hört jeder von uns regelmäßig. Auf Partys, bei Familienfeiern, beim Smalltalk. Und reflexartig antworten wir mit einer Berufsbezeichnung. „Ich bin Lehrer." „Ich studiere BWL." „Ich mache gerade Abi." Merkst du was? Du hast gerade auf die Frage „Wer bist du?" geantwortet mit „Was ich für Geld tue." Das sind zwei völlig unterschiedliche Fragen. Aber wir behandeln sie, als wären sie dieselbe – und genau hier beginnt das Problem. In dieser Folge reden wir über eine ganze Generation, die ihre identitätsstiftenden Nebenrollen verloren hat. Über die Mittvierziger, die nie welche aufgebaut haben. Und über die unsichtbaren Säulen, die ein Mensch braucht, um stabil zu stehen – auch dann, wenn der Beruf mal wackelt. Vier Gründe greifen ineinander, warum Hobbies in den letzten Jahren still verschwunden sind: Social Media frisst die Zeit, Corona hat eine Kohorte aus den Vereinen herausgerissen, Optimierungsdruck macht alles Unproduktive verdächtig – und etwas, das oft übersehen wird: die Lernkurven-Illusion. TikTok zeigt dir die 30 perfekten Sekunden, aber nicht die drei Jahre Übung dahinter. Wer heute ein Hobby anfängt, vergleicht sich nach zwei Wochen mit Menschen, die jahrelang dabei sind. Frust, Abbruch, Selbstverurteilung. Dabei ist man einfach nur dort, wo jeder am Anfang ist. Wir schauen auf die acht Säulen, die deine Identität tragen können – von Beziehungen über Körper und Hobbies bis hin zu Werten, Gemeinschaft, Lernen und Rollen jenseits des Berufs. Der Beruf ist eine wichtige Säule. Aber eben eine von vielen. Du bekommst drei sehr konkrete Wege mit, wie du wieder echte Hobbies in dein Leben holst – ohne dass sie zum zweiten Job werden. Und am Ende erzähle ich dir den Moment, der bei mir den Stein ins Rollen gebracht hat: Ein einziger Satz einer jungen Frau – „Ich kann ja eigentlich nichts." – und warum dieser Moment der Geburtsmoment meiner zweiten Säule war. Das Leitmotiv der Folge: Eine einzige Säule trägt kein Dach. Du machst einen Job. Du bist ein Mensch. Das ist nicht dasselbe. 🌐 www.clearvisioncoaching.de📩 fabian@clearvisioncoaching.de📸 @fabi_cvcoaching

  8. May 31

    Die Trotz-Karriere – Warum manche Menschen ihren Beruf nur wählen, um jemandem etwas zu beweisen

    Es gibt Karrieren, die sehen von außen perfekt aus. Titel, Gehalt, stolze Eltern. Aber von innen sind sie leise hohl. Nicht weil sie schlecht wären – sondern weil sie aus dem falschen Brennstoff entstanden sind. In dieser Folge geht es um das größte Tabu der Berufswahl: dass manche von uns ihren Beruf nicht wählen, sondern widerlegen. Dass sie nicht für etwas brennen, sondern gegen jemanden. Ich erzähle dir zwei Geschichten zum Einstieg. Den Wirtschaftsinformatiker, der genau deshalb nicht Arzt wurde, weil seine ganze Familie in der Medizin ist. Die BWLerin, die in einen Konzern ging, um nie so dazustehen wie ihre alleinerziehende Mutter. Beide äußerlich erfolgreich. Beide innerlich vom falschen Treibstoff gespeist. Wir schauen auf die Wissenschaft dahinter – die Self-Determination Theory von Edward Deci und Richard Ryan – und auf die gefährlichste der drei Motivationsarten: die introjizierte. Das ist die, die sich anfühlt wie eigene Überzeugung, aber eine verinnerlichte fremde Erwartung ist. Hier lebt Trotz. Und die deutsche Sprache ist dabei klüger als wir: Wir reden von Antrieb, wenn etwas uns von innen vorwärtsbewegt. Aber von getrieben sein, wenn uns etwas hetzt, das wir nicht kontrollieren. Derselbe Wortstamm. Zwei völlig verschiedene Zustände. Trotz ist kein Antrieb – Trotz ist ein Getriebensein. Du erfährst, was eine Trotz-Karriere dich an Zeit, Identität und Beziehungen kostet. Du bekommst einen Motivations-Audit mit drei Fragen mit, die du dir heute Abend selbst stellen kannst. Und am Ende eine entlastende Botschaft: Wer aus Trotz gewählt hat, muss nicht kündigen. Aber er braucht die ehrliche Diagnose, bevor eine sinnvolle Veränderung möglich ist. Das Leitmotiv der Folge: Berufung nährt dich. Trotz verbraucht dich.Berufung gibt dir Antrieb. Trotz macht dich getrieben. 🌐 www.clearvisioncoaching.de📩 fabian@clearvisioncoaching.de📸 @fabi_cvcoaching

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Herzlich Willkommen beim Clear-Vision-Podcast, Dein Podcast für mehr Klarheit und Freude im Leben. In diesem Podcast gebe ich Dir spannende Infos zum Struggle bei deiner Suche nach einer erfüllenden Lebensaufgabe. Die erste Hürde hierbei haben die meisten Menschen schon bei der Suche nach dem richtigen Job, der richtigen Ausbildung oder dem richtigen Studium. Und genau hier gebe ich Dir wertvolle Tipps für mehr Klarheit (darum der Podcastname Clear-Vision) für Dich, Deine Kinder oder egal wer sonst noch in Deinem Umfeld auf der Suche ist. Viel Spaß und wertvolle Erkenntnisse wünsche ich Dir!