TaschenWeisheiten

Geli Weis und Timothy Tasch

TaschenWeisheiten ist der Podcast, der Business menschlicher, bunter und spielerischer macht. Geli und Timothy packen Themen aus, die sehr vielen begegnen – von New Work über Leadership und Kommunikation bis zu Diversity, Equity, Inclusion & Belonging. Eingeladene Personen bringen Geschichten aus ihrem (Berufs-)Alltag mit, die berühren, inspirieren und manchmal auch herausfordern. Weil kluge Gedanken am besten wirken, wenn sie mit einem Augenzwinkern kommen, hat jede Folge ein spielerisches Element – mal witzig, mal irritierend, mal tiefgründig. So entstehen Gespräche, die hängen bleiben und zum Mitnehmen gibt es sowohl Methodenideen als auch kleine Weisheiten. Hinter den Mikros: Geli Weis und Timothy Tasch – Möglichmacher*innen und Ideenfunken. Gemeinsam bringen wir Erfahrung aus Personal- und Organisationsentwicklung, Lehre, Trainings und Beratung mit. Love it, leave it, change it – or play with it. Spiele mit uns mit und hinterfrage die Regeln. YouTube: https://www.youtube.com/@Taschenweisheiten LinkedIn: Geli - https://www.linkedin.com/in/angelikaweis/ Timothy - https://www.linkedin.com/in/timothy-tasch/

  1. #19 Aussehen am Arbeitsplatz

    FEB 8

    #19 Aussehen am Arbeitsplatz

    Wir lesen Menschen, noch bevor wir sie kennen und ziehen Schlüsse. Wie schnell wir Menschen scannen und wann aus Beobachtung Bewertung wird, merken wir in dieser Folge anhand eines spielerischen Elements selbst. In dieser Folge sprechen wir zu zweit über Aussehen im Arbeitskontext. Die Themen, an denen wir vorbeikommen, sind sehr zentral für uns alle, und dennoch bekommen sie wenig Beachtung. Körperkommentare, Dresscodes, Lookism und Beauty Bias. Es geht um die Frage der (Un)Sichtbarkeit, wer sich im Job wie zeigen darf – und wer für das gleiche Aussehen andere Konsequenzen spürt. Beim spielerischen Element schauen wir weg und dann umso genauer hin. Wir raten, was anders ist. Das klingt leicht, öffnet jedoch schnell größere Fragen: Worauf achten wir zuerst? Was übersehen wir? Wie fühlt es sich an, zu scannen und gescannt zu werden? Wo du es einsetzen kannst: in Trainings zu Wahrnehmung, Bias oder Kommunikation, in Teamsettings oder im Coaching zur Reflexion von Fremd- und Selbstwahrnehmung, als witzigen Energizer in sämtlichen Formaten, ... Wofür ist das spielerische Element gut: es macht Wahrnehmungsfilter erlebbar, zeigt selektive Aufmerksamkeit, öffnet Gespräche über Aussehen und Zuschreibungen, bringt Spaß und Kreativität, ... Wie du es abwandeln kannst: mit Veränderungen für kürzere Settings, als Publikumsaufgabe größerer Gruppen, mit Reflexionsfragen oder einer beschreibenden Beobachtendenrolle, digital abwandeln, ... Im Gespräch wird es persönlich. Content-Warnung: Wir sprechen über Essstörungen, Ausgrenzungserfahrungen und Selbstbild. Auch darüber, warum „gut gemeinte“ Körperkommentare oft mehr Schaden anrichten als zu helfen und welche Alternativen es dafür gibt. Und dann gibt es einen Moment, der für Timothy ganz wichtig ist und eine optische Veränderung in künftige Folgen bedeutet. Lasst euch überraschen. Diese Folge ist für alle, die sich fragen, warum Aussehen im Job keine Privatsache ist – und was passiert, wenn wir anfangen, genauer hinzuschauen. Welche Erfahrung hast du mit dem Thema Aussehen am Arbeitsplatz gemacht? Wir freuen uns auf Kommentare.

    1h 15m
  2. #18 Nachhaltigkeitskommunikation ohne Buzzwords 

    JAN 30

    #18 Nachhaltigkeitskommunikation ohne Buzzwords 

    Britt spricht mit uns Klartext über Nachhaltigkeitskommunikation als Übersetzungsleistung statt als “Anstrich” und worum es wirklich geht. Als Beraterin für Nachhaltigkeitskommunikation und D&I-Kommunikation, Trainerin und Speakerin beobachtet sie einiges in Organisationen und teilt neben Tipps auch die leeren Phrasen mit uns, die mehr Widerstand als Beteiligung erzeugen. Das passt wunderbar zum spielerischen Element, das wir gemeinsam bauen: Ein Green-/Social-Washing-Bingo mit typischen Phrasen aus der Unternehmenskommunikation das du gerne nutzen kannst. Wo du es einsetzen kannst Icemelter, Trainings und Workshops zu Nachhaltigkeit/ESG/SDG/DEIB, Kommunikations- und Strategieprozesse, interne Sensibilisierung, Review von Website/Claims/Kampagnen, … Wofür ist das spielerische Element gut Phrasen entlarven, ohne Menschen bloßzustellen, Glaubwürdigkeitsrisiken sichtbar machen, gemeinsame Sprachfähigkeit entwickeln, Diskussionen über Zielgruppen, Nutzen und Tonalität öffnen, „Widerstand im Raum“ produktiv nutzen, Brücke schlagen von Kommunikation zu konkreten Maßnahmen, … Wie du es abwandeln kannst Echte Sätze aus Website/Berichten/Stellenanzeigen/Kampagnen nutzen, Transfer auf andere Themen/Kontexte, als Mini-Format einsetzen in Form von einem 10 Minuten Warm-up vor Strategie- oder Kommunikationsworkshops… Diese Folge ist für dich, wenn … du verstehen möchtest, wie Nachhaltigkeit kommuniziert werden kann, damit sie verbindet Du glaubhaft bleiben und Green-/Social-/Pinkwashing nicht nur „vermeiden“, sondern verstehen willst du Kommunikation so bauen willst, dass Menschen hin zu etwas gehen und nicht weg von Angst/Scham Und jetzt du: Welche Nachhaltigkeits- oder Diversity-Phrase bringt dich sofort zum Augenrollen? Und welche greifbaren Formulierungen funktionieren bei euch wirklich? Schreib’s uns in den Kommentaren. Vernetze dich gerne mit Britt auf LinkedIn https://www.linkedin.com/in/britt-launspach/ und finde hier mehr über sie heraus: www.brittlaunspach.de www.unoino.de Foto c/ Mirjam Kilter

    53 min
  3. #17 Was Lohnarbeit und ehrenamtliches Engagement miteinander zu tun haben

    JAN 21

    #17 Was Lohnarbeit und ehrenamtliches Engagement miteinander zu tun haben

    Wenn drei engagierte Menschen miteinander im Gespräch über soziale Engagements sind, klingt „Ehrenamt“ plötzlich gar nicht mehr nach angestaubtem Sitzungsraum. In dieser Folge spricht Frank Böhringer mit uns darüber, wie soziales Engagement als ein bewusst gewählter Hebel gegen Ohnmacht und für Weiterentwicklung genutzt werden und zeigt dabei auf, wie unterschiedlich und außergewöhnlich dieses soziale Engagement aussehen kann. Hier geht’s um Wirkung, Verantwortung, Lernkurve und richtig gute Zusammenarbeit. Franks Kompetenzen aus der Lohnarbeitsrolle als HR-Stabsbereichsleiter Strategie und Steuerung bei der AOK Ba-Wü helfen ihm auch als ehrenamtlicher Vorstand der Stuttgarter Wochenzeitung KONTEXT: und setzt damit die strategische Ausrichtung für mehr Demokratie. Bei der Football Cooperative St. Pauli eG ist er Genossenschaftsmitglied aus Sympathie und bei der taz nimmt er regelmäßig Menschen auf politischen Bildungsreisen mit in den post-sowjetischen Raum, in dem er neben den aufgebauten Netzwerken auch eine Patenschaft pflegt. Was Frank in seinem Leben inklusive des sozialen Engagements aushandelt, haben wir im spielerischen Element per Dilemmata (inspiriert von Dilemmarama the Game) in zwei eigenen Varianten und mit drei Spielemechaniken besprechbar gemacht. In der “Entweder-Oder” Runde muss Frank sich entscheiden und sich immer weiter festlegen, während wir in der zweiten Variante zu dritt untereinander in die Verhandlungen treten, um das möglichst kleinste Übel zu behalten. Wo du es einsetzen kannst Teamworkshops, Werte- und Strategie-Tage, Trainings zu Verhandlung oder Demokratiebildung, Reflexionsrunden oder Coachings zu Motivation/Antreibern, als Icemelter, in Retros, … Wofür ist das spielerische Element gut Gesprächsanlässe zu Werten und Prioritäten eröffnen, Entscheidungen/Positionierungen hervorlocken, Aushandlungsprozesse üben, Perspektivwechsel anstoßen, Selbstreflexion, … Wie du es abwandeln kannst Karten an eigene Kontexte, Themen und Situationen anpassen, nur negativ-Karten oder nur positiv-Karten einsetzen, Zweier- oder Kleingruppenaustausch, Kartenanzahl verändern, auf Zeit spielen, digital übersetzen, … Wenn du unsere Spielkartenvorlage haben möchtest, melde dich einfach. Diese Folge ist für dich, wenn du Ideen suchst, wie Engagement in dein volles Leben passt und Sogwirkung oder zusätzliche Wirkung erzeugt, die auch für dich persönlich hilfreich ist. Oder du freust dich einfach über inspirierende Gedanken zum Thema. Frank zu lauschen lohnt sich genauso wie ihm zu folgen oder sich zu vernetzen: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/frankböhringer/ Und jetzt du: Welche Form von Engagement hat dich geprägt – und woran merkst du, dass es Zeit ist, zu bleiben oder zu gehen? Schreib’s uns in den Kommentaren. Genutztes Foto c/ Julian Rettig

    1h 1m
  4. #16 New Work und Agilität in Kitas

    JAN 14

    #16 New Work und Agilität in Kitas

    Was passiert, wenn agile Arbeitsweisen nicht in einem Konzern, sondern in einer Kita ausprobiert werden? Jutta Schwarzendahl ist Kita-Leitung und gleichzeitig Teil des Teams von Contio GmbH, das sich u.a. mit agiler Arbeit befasst. In beiden ihrer Arbeitswelten beschäftigt sich Jutta mit Fragen von Zufriedenheit, Eigenverantwortung und echter Mitgestaltung. In dieser sehr spontanen Folge teilt sie, wie sie Methoden aus Agilität und New Work praxisgerecht in ihren pädagogischen Alltag übersetzt hat. Fern all der unterschiedlichen Definitionen zu Agilität ist Juttas Ziel: mehr Zufriedenheit im Team und bei ihr als Leitung. Wie sie das erreicht und was auf dem Weg dorthin nicht funktionierte, erzählt sie uns in diesem Gespräch über Mut, Experimente, Vertrauen und viel Herz. Als spielerisches Element erwartet euch ein agiles Storytelling inklusive Review und Retro. Wo du es einsetzen kannst Teamworkshops, Meetings, Coachings, Supervisionen, überall wo Geschichten und kurze Feedbackschleifen helfen… Wofür ist das spielerische Element gut komplexe Begriffe einfach verständlich machen, Feedback und kurze Iterationen üben, zwischen Prozess und Sache unterscheiden, Kreativität fördern, niedrigschwellige Experimente wagen, … Wie du es abwandeln kannst Szenen aus eigenen Kontexten nutzen, vorgefertigte Szenen oder Begriffe, Zeitvariation, digital umsetzen, … Diese Folge ist für dich, wenn … du eine Idee von Praxisbeispielen agiler Arbeit haben möchtest, du selbst dein Team und dich leicht zugänglich entlasten möchtest, du dir mehr Zufriedenheit in der Arbeit wünschst oder du uns einfach gerne zuhörst. Folge Jutta unbedingt auf LinkedIn, hier teilt sie immer wieder Geschichten aus ihrer Arbeitsrealität: ⁠https://www.linkedin.com/in/jutta-schwarzendahl-1565581a0/⁠ Welche Erfahrungen hast du mit Agilität gemacht? Berichte uns gerne in den Kommentaren.

    38 min
  5. #15 Emotionen am Arbeitsplatz

    JAN 2

    #15 Emotionen am Arbeitsplatz

    Emotionen am Arbeitsplatz –  Mit Ulrike Kerkmann    Wir sprechen mit Ulrike Kerkmann über ein Thema, das im Arbeitskontext oft verdrängt wird und uns doch permanent begleitet: Emotionen am Arbeitsplatz.    Ulrike Kerkmann ist Business und Agile Coach, Change-Begleiterin, Mediatorin und Trainerin für Kommunikation und Teamentwicklung. Sie erzählt uns unter anderem, warum Emotionen zentrale Informationsquellen sind und es eine emotionale Granularität braucht. Im Gespräch decken wir außerdem eine Fehlannahme auf und sprechen darüber, wer die Verantwortung für Gefühle trägt und wem welche Gefühle “zustehen”.     Das spielerische Element stellt Ulli zur Verfügung anhand eines selbst entwickelten Kartenspiels, mit dem sich ein differenzierter Gefühlswortschatz aufbauen lässt.    Wo du es einsetzen kannst:  in Team-Workshops, Retrospektiven, Coachings, Konfliktklärungen und überall dort, wo Menschen über Gefühle sprechen, ...    Wofür das spielerische Element gut ist:  erweitert den (Gefühls-)Wortschatz, unterstützt Selbstreflexion, Verständnis und Empathie füreinander, klärt situatives Empfinden, ...    Wie du es abwandeln kannst:  eigene und kontextbezogene Arbeitsszenarien nutzen, kooperativ statt kompetitiv spielen, als Check-In-Ritual, digital abwandeln, ...    Diese Folge ist für dich, wenn …  du merkst, dass Emotionen dich im Job manchmal handlungsunfähig machen, du häufiger „ich bin gestresst!“ sagst, ohne zu wissen, was genau los ist, und wenn du lernen möchtest, deine Gefühle für dich zu nutzen.    Und jetzt du:  Welche Gefühle tauchen bei dir im Arbeitsalltag auf und hast du Worte dafür?      Vernetze dich gern mit Ulli. Es lohnt sich! LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ulrike-kerkmann/  Webseite: https://ulrike-kerkmann.de/

    56 min
  6. #14 Hauptsache authentisch!

    12/26/2025

    #14 Hauptsache authentisch!

    In dieser Folge sprechen wir mit Beccs Riley über einen Begriff, der im Business-Kontext ständig aufkommt und oft ganz unterschiedlich verstanden wird: Authentizität. Beccs Riley gründete Minzgespinst n.e.V. und arbeitet an der Schnittstelle von DEIB, Inklusion, Neurodivergenz und Geschlechtergerechtigkeit. In unserem Gespräch wird schnell klar, dass „authentisch sein“ nicht einfach ein persönlicher Lifestyle-Spruch, sondern eine Frage von Privilegien, Macht, Kontext, Sicherheit, Privatsphäre und Kosten ist. Wir sprechen darüber, warum #realness ein Gegenentwurf zu bestimmten LinkedIn-Inszenierungen ist, welche Erwartungen von außen das authentische Ich beeinflussen, inwiefern sowohl das berufliche und als auch das private Ich authentisch sind, es allerdings auch manchmal notwendig ist zu maskieren und zu regulieren. Deutlich wird, dass manche Menschen einen höheren Preis zahlen, wenn sie authentisch sind und die Strukturen das nicht immer ermöglichen. Im spielerischen Element dieser Folge erwürfeln wir uns Aussagen zur Ergänzung, die wir aber auch an eine andere Person weitergeben können. Dadurch wird sichtbar, wie sehr der Kontext beeinflusst was wir (nicht) sagen und welche Strategien genutzt werden können. Wo du es einsetzen kannst In allen Settings mit Icemeltern und Check-Ins, in Retros, Trainings, Meetings, Coachings, Supervisionen und überall dort, wo Neurodivergenz eine Rolle spielt und ein etwas sichereres Setting zum Einstieg und Kennenlernen sinnvoll ist. Wofür das spielerische Element gut ist Es schafft einen sicheren, strukturierten Einstieg in persönliche Themen. Es ermöglicht Nähe und Kontakt ohne Zwang zur Offenlegung, aktiviert Perspektivwechsel und macht sichtbar, wie unterschiedlich Menschen eine Reihe von Themen definieren, ... Wie du es abwandeln kannst Mit eigenen Fragen / Aussagen, die zum Kontext und Setting passen, als Duo- oder Gruppen-Reflexion, digital und asynchron umsetzen, ... Diese Folge ist für dich, wenn du dich mit dem Begriff “Authentizität” auseinandersetzen möchtest, die Erwartungen an deine Rollen reflektieren magst und eine vielleicht ganz neue Perspektive zum Thema hören willst. Und jetzt du: Wo sind “Realness” und „Authentizität“ für dich ein Thema und wie gehst du damit um? Vernetzt euch unbedingt mit Beccs . Neben wertvoller Arbeit teilt es auf LinkedIn und Instagram unter #realness regelmäßig Perspektiven, die in Business-Kontexten viel zu selten vorkommen. Instagram | https://www.instagram.com/beccs_riley LinkedIn | https://www.linkedin.com/in/beccsriley/ Website |  https://minzgespinst.net

    49 min
  7. #13 Wozu Tools und Spiele im Trainingsraum?

    12/12/2025

    #13 Wozu Tools und Spiele im Trainingsraum?

    In dieser Folge sprechen wir mit Bastian Karrasch darüber, was Tools und Spiele in Trainings- und Lernsettings wirksam macht und weshalb sie weit mehr können, als „kurz aufzulockern“. Bastian bringt unterschiedliche Perspektiven in unser Gespräch ein: als Geschäftsführer von Metalog (Trainings-Tools und Spiele für Gruppen), als Trainer, Coach, Führungskraft, Facilitator und als Papa. Wir sprechen unter anderem darüber, welche Funktionen Tools und Spiele in Lernsettings übernehmen, wie das mit dem Neuerlernen der Spielekompetenz im Erwachsenenalter ist und wieso Begriffe wie „Serious Game“, „Lernprojekt“ oder „Experiment“ helfen, Widerstände in Organisationen abzubauen. Gemeinsam reflektieren wir: • Bastians fünfsprossige Spiele-Leiter: ein Modell, das veranschaulicht, wozu Tools und Spiele dienen können. • Dass der Rahmen entscheidet: wie Sprache, Rollen, Regeln, Setting und Intention den Spieleverlauf beeinflussen. • Dass aus wenig Material ein Experimentierraum entstehen kann: wir bauen live die Material-Hürde in zwei Settings ab. • Dass Spiel Metapher für Zusammenarbeit sein kann: wie Spiele Muster, Herausforderung und gesellschaftliche Dynamiken spiegeln. Das spielerische Element dieser Folge besteht aus zwei Bausteinen: einem Streichholzrätsel, das zu Perspektivwechsel einlädt und einem spontanen Spielesetting mit Alltagsgegenständen. Beide zeigen, wie tief einfache Materialien gehen können, wenn sie gut gerahmt, mit Bedeutung gefüllt und in Reflexion überführt werden. Wo du es einsetzen kannst: in Trainings rund um Kommunikation, Zusammenarbeit und Führung; in Teamentwicklungen; in Didaktik- und Methoden-Workshops; in Innovations- und Kreativformaten; in Supervision und Coaching; in Bildungskontexten, in denen Verhalten, Rollen, Emotionen und Muster sichtbar und besprechbar gemacht werden sollen. Wofür das spielerische Element gut ist: Sichtbarmachung impliziter Muster, Perspektivwechsel, niedrigschwellige Beteiligung, Ratio mit Gefühlserleben verbinden, schafft gemeinsame Referenzerlebnisse, regt die Kreativität an. Wie du es abwandeln kannst: mit weniger oder anderem Material, mit klaren oder sehr offenen Regeln, mit individueller oder kooperativer Aufgabenstellung, mit Fokusfragen, als wiederkehrendes Reflexionsformat, digitale Umsetzung. Diese Folge ist für dich, wenn du Trainings, Workshops oder Meetings gestaltest und nicht mehr nur „darüber reden“ möchtest, sondern erlebbar arbeiten willst; wenn du Tools und Spiele gezielter und bewusster einsetzen möchtest; wenn du mit Lernwiderständen im Raum kämpfst; oder wenn du neugierig bist, wie viel Lerntiefe in scheinbar einfachen spielerischen Settings steckt. Frage an dich: Welche Erfahrungen hast du selbst mit Tools und spielerischen Elementen gemacht – im Trainingsraum, im Unternehmen oder privat? Welches Spiel hat wirklich etwas in Bewegung gebracht? Vernetzt euch sehr gerne mit Bastian. Es lohnt sich. LinkedIn | https://www.linkedin.com/in/bastiankarrasch/ Mehr Informationen zu den Trainingstools und spielerischen Lernsettings von Metalog findest du auf der Webseite https://metalog.de

    1h 12m
  8. #12 Was macht eine gute Führungskraft aus?

    11/26/2025

    #12 Was macht eine gute Führungskraft aus?

    In dieser Folge spricht Birgit Nieschalk mit uns darüber, was eine gute Führungskraft ausmacht und inwiefern es auf Kontextfaktoren und Ausgleichsmöglichkeiten von Fähigkeiten ankommt. Führung ist keine Einbahnstraße. Dass Führung schon viel früher anfangen kann als es eine Rollenbeschreibung bescheinigt, zeigt Birgit mit ihrer vielfältigen Führungserfahrung eindrücklich: von frühen Leitungsrollen in Jugendgruppen über Projektteams bis hin zum Aufbau eines eigenen Bereichs. Heute arbeitet sie mit Methoden wie Liberating Structures und verbindet damit ihre Haltung von lernorientierter, menschenzentrierter Führung mit praktischer Umsetzung. Wir sprechen über Begriffe wie Entscheidungsfreude, Delegation, Flexibilität, Integrität, Micromanagement, Empathie und Konfliktfähigkeit, die im Führungskontext wie selbstverständliche Kompetenzen wirken und doch erst im gemeinsamen Gespräch ihre Tiefe entfalten. Birgit bringt hier die wichtige Unterscheidung zwischen hilfreichen und bei Übertreibung hinderlicher Kompetenzen. Das spielerische Element dieser Folge ist eine Methode, die zur differenzierten Diskussion einlädt, indem Begriffe einzeln aus einem Beutel gezogen werden. Somit lässt sich gut darüber sprechen, wie er interpretiert wird, was er aus unserer Sicht mit Führungskompetenzen zu tun hat sowie welche Zusammenhänge und Lücken entstehen. Wo du es einsetzen kannst: in Leadership-Trainings, Teamworkshops, Supervisionen, Mediationen, Coachings, Retros und überall dort, wo Teams über Haltung, Erwartungen und Führungsverständnis sprechen wollen, ... Wofür das spielerische Element gut ist: öffnet Gespräche und Reflexionsräume, macht Werte und Auslegungen sichtbar, zeigt unterschiedliche Perspektiven auf und hilft Teams, eine gemeinsame Sprache für Führung zu entwickeln, ... Wie du es abwandeln kannst: mit eigenen Begriffen, z. B. Teamwerten / Prinzipien, mit einer Fokusfrage wie „Was wünschen wir uns von einer Führungskraft?“, digital übersetzen, in Kleingruppen diskutieren lassen und danach zusammenführen, ... Diese Folge ist für dich, wenn du deinen neuen / eigenen Führungsstil hinterfragen oder finden willst, wenn du Lust hast, Führung menschlich statt mechanisch zu denken, oder wenn du dich fragst, welche Haltung du als Führungskraft leben möchtest. Kommentiere gerne: Welche Begriffe gehören für dich in den Beutel? Welche Kompetenzen und Eigenschaften machen für dich gute Führung aus und welche ganz bestimmt nicht? Vernetzt euch sehr gerne mit Birgit! Es lohnt sich. Linkedin | https://www.linkedin.com/in/nieschalk/ Birgit’s Webseite | www.Birgit-nieschalk.com Publikationen Mit Liberating Structures gemeinsam mehr erreichen | https://shop.tredition.com/booktitle/Mit_Liberating_Structures_gemeinsam_mehr_erreichen/W-411-641-715 Einfach. Zusammen. Arbeiten | http://www.vahlen.de/32648010 Mehr Informationen über Liberating Structures gibt es hier | www.liberatingstructures.com

    51 min

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TaschenWeisheiten ist der Podcast, der Business menschlicher, bunter und spielerischer macht. Geli und Timothy packen Themen aus, die sehr vielen begegnen – von New Work über Leadership und Kommunikation bis zu Diversity, Equity, Inclusion & Belonging. Eingeladene Personen bringen Geschichten aus ihrem (Berufs-)Alltag mit, die berühren, inspirieren und manchmal auch herausfordern. Weil kluge Gedanken am besten wirken, wenn sie mit einem Augenzwinkern kommen, hat jede Folge ein spielerisches Element – mal witzig, mal irritierend, mal tiefgründig. So entstehen Gespräche, die hängen bleiben und zum Mitnehmen gibt es sowohl Methodenideen als auch kleine Weisheiten. Hinter den Mikros: Geli Weis und Timothy Tasch – Möglichmacher*innen und Ideenfunken. Gemeinsam bringen wir Erfahrung aus Personal- und Organisationsentwicklung, Lehre, Trainings und Beratung mit. Love it, leave it, change it – or play with it. Spiele mit uns mit und hinterfrage die Regeln. YouTube: https://www.youtube.com/@Taschenweisheiten LinkedIn: Geli - https://www.linkedin.com/in/angelikaweis/ Timothy - https://www.linkedin.com/in/timothy-tasch/