Gemeinsam mit künstlicher Intelligenz

Gemeinsam mit KI e.V.

Gemeinsam ordnen wir die aktuelle Entwicklung rund um Künstliche Intelligenz verständlich ein und was sie für unsere Gesellschaft bedeuten. Ob Chancen oder Risiken, technologische Durchbrüche oder ethische Fragen: wir sprechen über das, was kommt – und wie wir es gemeinsam gestalten können.

  1. Jul 7

    Nimmt KI uns die Jobs weg? Drei Blicke in die Zukunft (2027 · 2031 · 2036)

    Nimmt uns die KI die Arbeit weg – und was, wenn genau das die Chance ist? In dieser Folge nehmen wir uns die Frage vor, die in fast jeder KI-Diskussion mitschwingt: Was macht künstliche Intelligenz mit unseren Jobs? Hannes, Stefanie, Chris und Freddy springen dafür in drei fiktive „Nachrichten der Zukunft" – ins Jahr 2027, 2031 und 2036. Vom düsteren Krisenszenario (brennende Rechenzentren, Rentenkürzungen, wertlose Abschlüsse) bis zur überraschend hoffnungsvollen Vision: Bürgergrundeinkommen, Pflege als attraktivster Beruf des Landes, neu erfundene Bildung. Dazwischen diskutieren wir ehrlich und ohne fertige Antworten: Ausbildung, Studium oder Handwerk? Was raten wir eigentlich unseren Kindern – und trauen wir uns, ehrlich zu sein? Das Junioren-Problem: Wer bildet noch aus, wenn KI die Einstiegsjobs übernimmt? Und wer rückt dann als Senior nach? Bleibt die Uni relevant? Lernen, wie man lernt – oder klagen bald Studierende gegen „wertlose" Abschlüsse? Wie finanzieren wir das? Robotersteuer, GPU-Tax, Wertschöpfungsabgabe, Grundeinkommen – oder Prechts Idee, den Geldfluss statt der Arbeit zu besteuern. Identität und Sinn: Wer sind wir, wenn „der Herbert" – und wir sind alle Herbert – nicht mehr gebraucht wird? Die optimistische Kehrseite: Mehr Zeit füreinander, aufgewertete soziale Berufe, Ehrenamt mit echtem Wert. Vielleicht sogar so etwas wie ein Paradies – wenn wir es gestalten, statt es uns überstülpen zu lassen. Unser Fazit: Es wird sich viel bewegen. Ob als großer Knall oder als sanfter Übergang, weiß niemand. Aber die Richtung entscheiden wir mit – nicht die Algorithmen allein. Mach mit: Alle Folgen: gmki.org/podcast ️ Stammtisch, Themenabende & Podcast-Aufnahmen: gmki.org/events Monatlich, was passiert und wo du dich einbringen kannst: gmki.org/newsletter Chapters (00:00:00) - Intro: KI und die Angst um unsere Jobs(00:01:52) - Optimismus trifft Jobangst(00:04:18) - Nachrichten aus 2031(00:05:07) - Studium, Handwerk, Kinder: Was raten wir?(00:09:00) - Bleibt die Universität relevant?(00:14:30) - Wer finanziert das? Steuern & Grundeinkommen(00:17:01) - Bildung unter Druck(00:20:35) - Nachrichten aus 2027(00:21:32) - Sinn, Identität und „der Herbert"(00:24:38) - Die optimistische Wende: Paradies statt Panik(00:31:25) - Nachrichten aus 2036(00:32:24) - Auflösung & Aufruf: Zukunft mitgestalten

  2. Jun 29

    KI-Müdigkeit: Warum uns die Produktivität auslaugt

    KI-Müdigkeit ist real: Statt uns zu entlasten, macht KI die Arbeit oft dichter, schneller und schwerer — und lässt uns nur noch mit den harten Fällen zurück. Hannes, Uli und Chris reden ehrlich darüber, was das mit uns macht — und was konkret hilft. Das Produktivitätsversprechen geht nämlich oft nicht auf: Statt weniger zu arbeiten, schaffen wir mehr, paralleler, dichter. Wir reden über das „Hamsterrad" beim Vibe Coding, über den Stress der Pseudo-Kompetenz (Dinge tun, die man eigentlich nicht kann), über Tool-Wildwuchs und „Brain Fry" — und über den vielleicht wichtigsten Gedanken: Wenn die KI die einfachen Fälle wegfiltert, bleiben dem Menschen nur noch die schweren. Was das für uns alle bedeutet, ist mehr als Müdigkeit. Und natürlich: Was kann man konkret dagegen tun? Von Deep-Work-Blöcken über handschriftliche Notizen bis zur „KI-Nutzungsethik". Take-aways für dich als Hörer:in: Zähl mal nach, wie viele KI-Tools du für eine Aufgabe nutzt. Mehr als drei? Wahrscheinlich ein Teil deines Stresses. Erst selbst denken, dann die KI dranlassen — nicht umgekehrt. Sonst verlierst du das Gefühl, Urheber deiner Arbeit zu sein. Schütze deinen Fokus aktiv: Deep-Work-Blöcke, und kommuniziere sie deinem Team. Nutze gewonnene Zeit nicht für mehr, sondern für bessere Arbeit.Nimm deine eigene Belastungsgrenze ernst — und sprich sie an, statt noch mehr KI draufzuwerfen. Chapters (00:00:00) - Intro: Nervt KI manchmal?(00:01:50) - Endlose KI-Texte & das Lese-Schreib-Hamsterrad(00:03:24) - Vibe Coding: vom Produktivitäts-Gott zum Ausgelaugtsein(00:05:45) - Start-Stop-Arbeiten, Ungeduld & Fokusverlust(00:09:02) - Der Kerngedanke: KI filtert die einfachen Fälle weg(00:11:44) - Callcenter & Arzt: Burnout statt Müdigkeit(00:12:22) - Was die Studien sagen: messbar intensivere Arbeit(00:13:09) - Erwartungsdruck: „mal schnell" vs. „richtig"(00:14:05) - Pseudo-Kompetenz: Können, was man nicht kann(00:17:04) - Hannes & OpenClaw: wenn der Agent zusammenbricht(00:19:17) - Tool-Wildwuchs & „Brain Fry"(00:22:32) - Chris' Konter: Hatten wir die Kontrolle je?(00:25:52) - Gegenmittel I: Selbstgespräche & die „Anti-Verblödungs-Hotline"(00:30:56) - Gegenmittel II: Handschrift, Skizzen, Deep Work(00:34:26) - Gegenmittel III: Vom Ziel her planen, Pausen gönnen(00:36:20) - KI-Nutzungsethik & die eigene Belastungsgrenze(00:41:26) - Schlusswort: KI soll das Leben leichter machen

  3. Jun 22

    Europa 2031: Abgehängt im KI-Rennen – oder Weckruf zur richtigen Zeit?

    Zwei Geschichten, die diese Woche perfekt zusammenpassen: Anthropics neues Modell Mythos (bzw. die abgespeckte Variante Fable) – erst zu gefährlich zum Veröffentlichen, dann freigegeben, dann von der US-Regierung wie ein Waffenexport wieder verboten. Und ein Paper namens „Europe 2031" (europe2031.ai), das genau das beschreibt, was dieser Vorfall bestätigt: Europas Abhängigkeit von den großen KI-Mächten. Hannes, Stefanie, Uli und Chris fragen sich : War das der Weckruf zur richtigen Zeit? Können wir noch aufholen – oder sitzen wir längst am Katzentisch? Chris bringt es auf eine optimistische Formel: Wir spielen nicht auf ein totes Blatt, wir haben Asse im Ärmel (Stichwort ASML, Binnenmarkt) – wir müssen sie nur klug ausspielen. Eine Folge zwischen ehrlicher Sorge und der Überzeugung, dass Gestalten möglich bleibt – und sie endet mit einer ganz konkreten Aufgabe für dich. Darum geht's Die Mythos/Fable-Timeline: entwickelt, zurückgehalten, freigegeben, per Exportkontrolle wieder kassiert Warum ein Modell, das Sicherheitslücken und den passenden Exploit liefert, wie ein Waffenexport behandelt wird Chris' kritischer Blick aufs „Europe 2031"-Paper: gute Denkanstöße – aber zu viel Bürokratie-Bashing und zu manipulativ erzählt „Begehen wir Selbstmord aus Angst vor dem Tod?" – Werte verteidigen vs. Werte fürs Rennen opfern Der Pokertisch: Europas Asse und warum wir mit einer Stimme sprechen müssen Exponentielles Wachstum & das Forschungs-Schwungrad – wird der Abstand uneinholbar? „Gut genug" statt „das Beste": Brauchen wir wirklich überall das Spitzenmodell? Die Zahlen: ~700 Mrd. private US-Investitionen vs. 190 Mrd. EU-Haushalt – und was 5 % der Staatsausgaben bedeuten würden Kapitel (00:00) Intro: Mythos-Bann & das „Europe 2031"-Paper (02:00) Was steckt im „Europe 2031"-Paper? (04:20) Mythos & Fable: die Timeline (zu gefährlich → freigegeben → verboten) (07:00) Anthropics Marketing-Narrativ (12:00) Wie gefährlich ist das Modell wirklich? Sicherheitslücken & Exploits (16:10) „Gruß aus der Küche": der Weckruf für Europa (17:50) Kritik am Paper: Bürokratie-Bashing & „Selbstmord aus Angst vor dem Tod" (21:00) Der Pokertisch: Europas Asse (ASML, Binnenmarkt) (26:50) Exponentielles Wachstum & das Forschungs-Schwungrad (28:00) „Gut genug" statt „das Beste" (36:20) Die Zahlen: 700 Mrd. vs. 190 Mrd. & ~5 % der Staatsausgaben (40:20) Was kann GMKI tun? Der Aufruf: schreibt euren Abgeordneten Mitmachen Termine & Events: gmki.org/events Alle Folgen: gmki.org/podcast Schreib uns deine Meinung: podcast@gmki.org Chapters (00:00:00) - Intro: Mythos-Bann & das „Europe 2031"-Paper(00:02:00) - Was steckt im „Europe 2031"-Paper?(00:04:20) - Mythos & Fable: die Timeline (zu gefährlich → freigegeben → verboten)(00:07:00) - Anthropics Marketing-Narrativ(00:12:00) - Wie gefährlich ist das Modell wirklich? Sicherheitslücken & Exploits(00:16:10) - „Gruß aus der Küche": der Weckruf für Europa(00:17:50) - Kritik am Paper: Bürokratie-Bashing & „Selbstmord aus Angst vor dem Tod"(00:21:00) - Der Pokertisch: Europas Asse (ASML, Binnenmarkt)(00:26:50) - Exponentielles Wachstum & das Forschungs-Schwungrad(00:28:00) - „Gut genug" statt „das Beste"(00:36:20) - Die Zahlen: 700 Mrd. vs. 190 Mrd. & ~5 % der Staatsausgaben(00:40:20) - Was kann GMKI tun? Der Aufruf: schreibt euren Abgeordneten

  4. Jun 2

    Der Papst warnt vor KI – und Google baut sie gerade ins ganze Internet

    In dieser Folge sprechen wir über Papst Leos erste Enzyklika „Magnifica Humanitas", die KI zum großen moralischen Thema macht – und darüber, wie Google auf seiner Entwicklerkonferenz das Internet von der Such- zur Antwortmaschine umbaut. Es geht um Machtkonzentration, Menschlichkeit, Arbeit und Bildung und um die Frage, ob wir KI selbstbestimmt gestalten oder uns gestalten lassen. Du erfährst, warum ausgerechnet die Kirche gerade die klarste Stimme in der Debatte ist und wo wir trotz aller Risiken optimistisch bleiben. Key Topics: Papst Leos erste Enzyklika „Magnifica Humanitas" und warum sie KI zur Chefsache macht Die Rolle der Kirche als moralische Stimme – und warum Anthropic bei der Vorstellung dabei war Machtkonzentration im Silicon Valley und Googles Umbau des Internets Arbeit, Bildung und Verantwortung im Umgang mit KI – plus: bleibt am Ende Raum für Unabhängigkeit? Chapters (00:00:00) - Der Papst und die KI(00:00:59) - Die Enzyklika des Papstes(00:02:50) - Menschlichkeit und KI(00:06:22) - Moralische Verantwortung in der KI-Entwicklung(00:10:26) - Arbeit und soziale Teilhabe(00:13:52) - Bildung und technologische Innovation(00:17:08) - Posthumanismus und ethische Grenzen(00:19:21) - Gesellschaftliche Verantwortung und Werte(00:24:37) - Machtkonzentration im Silicon Valley(00:27:38) - Die Rolle von Anthropic und ethische Verantwortung(00:28:55) - Papst und die Geschwindigkeit der Technologie(00:30:05) - Google und die Veränderung des Internets(00:37:00) - Machtverschiebung im E-Commerce(00:40:28) - Zukunft der KI und Unabhängigkeit(00:49:38) - Wahrheit und Menschlichkeit in der Technologie

  5. May 18

    Heute wird nicht gemeckert: 100 % KI-Optimismus

    Überall Untergangsstimmung — und dann das hier: Eine Folge, in der Hannes, Freddie und Chris das Negativhorn (fast) zur Seite legen und sich vornehmen, nur über das zu reden, was gute Laune macht. Wie sähe unser Leben aus, wenn wir KI wirklich zu unserem Vorteil nutzen? Eine Stunde Gedankenexperiment, optimistisch, manchmal verträumt, immer dann am besten, wenn einer der drei doch fast zum Horn greift. Darum geht's: Wie Freddie mit seiner sechsjährigen Tochter ein Buch schreibt — und warum KI das Kind-Sein in uns zurückholen könnte KI als Begleiter für ältere Menschen: Erinnerungen, Demenz und ein Lächeln beim Aufwachen Gesundheit für alle, weltweit: vom „Gesund-Mach-Wesen" zur echten Vorsorge — und das Ende des Durchschnitts-Beipackzettels Gesetze ohne Widersprüche, Verwaltung ohne Bürokratie — Wunschdenken oder Perspektive? Datenhoheit statt Datenangst: Wem gehören eigentlich unsere Daten? Roboter im Gewächshaus, Sterneküche zu Hause, Permakultur per Roboterhand Arbeit wird optional: Grundeinkommen, das japanische „Slow Life" und der eigentliche Schalter — der sitzt im Kopf Zwei Sätze zum Mitnehmen: „Ich möchte nicht mehr arbeiten müssen — aber können." — Freddie „Demokratisierung von Wissen heißt Demokratisierung von Gesundheit." — Chris Mit dabei: Hannes, Freddie und Chris. Chapters (00:00:00) - Technik und KI: Ein Blick in die Zukunft(00:02:48) - Kreativität und KI: Geschichten neu erzählen(00:05:50) - Erinnerungen bewahren: KI als Gedächtnisstütze(00:08:43) - Gesundheit und KI: Ein neues Gesundheitssystem(00:14:50) - Demokratisierung von Wissen und Gesundheit(00:20:41) - KI als Lösung für komplexe gesellschaftliche Probleme(00:24:43) - Die Zukunft der Gesetzgebung und KI(00:25:39) - Individualisierung durch KI in Bildung und Medizin(00:28:40) - Datenschutz und persönliche Datenanalyse(00:30:51) - Die Rolle von KI in der Lebensmittelproduktion(00:34:43) - Robotik und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft(00:38:38) - Veränderungen im Arbeitsmarkt durch KI(00:40:39) - Die positive Perspektive der KI-Nutzung(00:44:54) - Gesellschaftliche Veränderungen und individuelle Identität

  6. Apr 29

    Mehr als ChatGPT: Wie Claude gerade zum echten KI-Mitarbeiter wird

    Anthropic war lange ein Geheimtipp – jetzt ist Claude für viele das produktivste KI-Tool auf dem Markt. In dieser Folge schauen wir uns an, warum sich das Blatt gerade dreht. Wir sprechen darüber, warum immer mehr Nutzer von klassischen Chatbots zu echten „Arbeits-KIs“ wechseln – und was Claude dabei anders macht als ChatGPT & Co. Themen der Folge: Warum Anthropic gerade als neuer Innovationstreiber gilt Der Unterschied zwischen Chatten und echter Zusammenarbeit mit KI Wie Claude mit Features wie Code & CoWork neue Workflows ermöglicht Konkrete Beispiele: von automatisierten News-Scannern bis hin zu eigenen Apps Warum sich Claude oft „weniger nett“, aber deutlich produktiver anfühlt Die Rolle von AI Safety – und warum Anthropic bewusst auf Deals verzichtet Kosten, Limits und warum KI plötzlich auch ein echter Produktionsfaktor wird Fazit: Wir bewegen uns weg vom „KI als Chatpartner“ hin zu KI als Mitarbeiter. Und genau hier scheint Anthropic aktuell die Nase vorn zu haben. Chapters (00:00:00) - Einführung in Anthropic und Claude(00:02:10) - Erfahrungen mit Claude und Produktivität(00:06:21) - Anthropic's Ansatz zur KI-Sicherheit(00:12:17) - Mythos Modell und Sicherheitslücken(00:18:11) - Anthropic und das Verteidigungsministerium(00:24:15) - Konkrete Anwendungsfälle mit Claude(00:31:38) - Die Umgewöhnung zur agentischen Arbeit mit KI(00:43:44) - Mental Load und kognitive Herausforderungen durch KI

    Mehr als ChatGPT: Wie Claude gerade zum echten KI-Mitarbeiter wird

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Gemeinsam ordnen wir die aktuelle Entwicklung rund um Künstliche Intelligenz verständlich ein und was sie für unsere Gesellschaft bedeuten. Ob Chancen oder Risiken, technologische Durchbrüche oder ethische Fragen: wir sprechen über das, was kommt – und wie wir es gemeinsam gestalten können.

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