ARCUS bewegt - Der Podcast für Gelenkersatz und Sporttraumatologie

ARCUS Kliniken Pforzheim

ARCUS bewegt - Der Podcast für Gelenkersatz und Sporttraumatologie In unserem Podcast „ARCUS bewegt!“ beantworten unsere Experten die häufigsten Fragen unserer Patienten – verständlich, kompakt und direkt aus der Praxis. Ob Gelenkersatz oder Sportverletzung: Von der ersten Vorstellung bis zur Reha nach der Operation nehmen wir Sie mit auf dem Weg zurück zur Bewegung. Jeden 2. Dienstag: 18:00 Uhr

  1. ARCUS bewegt: Ihr Weg zum reibungslosen Termin im MVZ

    FEB 3

    ARCUS bewegt: Ihr Weg zum reibungslosen Termin im MVZ

    In dieser Episode von „ARCUS bewegt“ präsentiere ich Ihnen einen umfassenden Einblick in das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) der ARCUS Kliniken in Pforzheim. Wir klären, wie Ihr Besuch im MVZ abläuft, was bei der Terminvereinbarung und am Tag Ihres Termins zu erwarten ist. Diese Informationen sind besonders relevant, um Ihnen den Besuch bei uns so angenehm und effizient wie möglich zu gestalten. Der erste Schritt bei der Kontaktaufnahme mit uns ist die unkomplizierte Online-Terminvereinbarung. Diese ermöglicht es Ihnen, Ihre verfügbaren Zeiten jederzeit einzusehen und zu buchen. Nach der Buchung erhalten Sie eine E-Mail mit Informationen zu den benötigten Unterlagen, wie einer digitalen Anamnese, die es uns erleichtert, bereits vor Ihrem Besuch ein detailliertes Bild von Ihren Beschwerden und Ihrer medizinischen Vorgeschichte zu erhalten. Dies reduziert den Papierkram vor Ort und sorgt dafür, dass wir mehr Zeit für Ihre Untersuchung haben. Ich erkläre Ihnen auch, wie Sie zu uns gelangen können, sei es mit dem Auto, dem Zug oder anderen Verkehrsmitteln. Am Tag Ihres Termins ist es wichtig, bestimmte medizinische Unterlagen mitzubringen, um die Behandlung zu optimieren. Dazu zählen unter anderem Ihre Versichertenkarte und relevante medizinische Dokumente wie MRT- oder Röntgenbefunde. Wir weichen auch auf die elektronische Patientenakte (EPA) hin, die es Ihnen ermöglicht, Ihre medizinischen Daten zentral zu speichern, was Doppeluntersuchungen vermeidet und die Kommunikation zwischen Ärzten vereinfacht. Während Ihres Besuchs im MVZ werden Sie freundlich an unserer Anmeldung empfangen. Hier legen Sie Ihre Versicherungskarte vor, und anschließend erhalten Sie ein Patiententelefon, um die Wartezeit angenehmer zu gestalten. Sie können sich in unseren modernen Räumlichkeiten frei bewegen, sei es in unserem Restaurant, wo Sie eine Vielzahl von kulinarischen Angeboten genießen können, oder in unserem Patientengarten zur Entspannung. Im Anschluss an das ausführliche Arztgespräch und die notwendigen Untersuchungen erhalten Sie alle relevanten Unterlagen sofort zum Mitnehmen. Sollte sich bei Ihrer Untersuchung herausstellen, dass eine Operation notwendig ist, leiten wir unverzüglich die erforderlichen präoperativen Untersuchungen ein und erklären Ihnen, wie Sie Ihre OP-Termine sowohl online in der myARCUS App als auch bei uns vor Ort verwalten können. Die Episode schließt mit dem Hinweis auf die Bedeutung einer neuen ARCUS Patientenmappe, die alle wichtigen Dokumente für Ihre bevorstehende Operation enthält. Hier betone ich die Notwendigkeit, alle Formulare sorgfältig auszufüllen und rechtzeitig abzugeben, um sichere und planbare Behandlungen zu gewährleisten. Zusammengefasst bieten wir in dieser Episode einen tiefen Einblick in unsere Arbeitsweise im MVZ und vermitteln Ihnen die nötigen Informationen, um Ihren Besuch bei uns so reibungslos und stressfrei wie möglich zu gestalten. Alle Informationen rund um die ARCUS Kliniken, den Podcast und die Events finden Sie hier: linktr.ee/arcuskliniken

    14 min
  2. ARCUS bewegt: Wenn das Knie Alarm schlägt - OD verstehen

    JAN 20

    ARCUS bewegt: Wenn das Knie Alarm schlägt - OD verstehen

    In dieser Episode des Podcasts "ARCUS bewegt" konzentrieren wir uns auf das Thema Osteochondrosis dissecans (OD), eine Erkrankung, die für viele Betroffene kompliziert und beunruhigend klingt, jedoch relativ häufig vorkommt. Dr. Julian Flügel, ein Experte aus den ARCUS-Kliniken, führt uns durch die verschiedenen Aspekte dieser Erkrankung, angefangen bei der Ursache bis hin zu den besten Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten. Dr. Flügel erklärt, dass OD eine erworbene Osteonekrose ist, die die Verbindung zwischen Knorpel und Knochen stört. Der Prozess beginnt mit einer Minderdurchblutung des betroffenen Knochenbereichs, was schließlich zu einer Ablösung des Knorpel-Knochenfragments führen kann. Diese sogenannten Gelenkmäuse können gefährlich für das Kniegelenk sein, da sie die Belastung ungleichmäßig verteilen und langfristig zu Arthrose führen können. Es ist von entscheidender Bedeutung, die Erkrankung rechtzeitig zu erkennen, um schwerwiegende Folgen zu vermeiden. Im Verlauf des Gesprächs werden spezifische Patientengruppen beleuchtet - insbesondere Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 20 Jahren, die aktive Sportler sind. Dr. Flügel erläutert, dass die Erkrankung nicht ausschließlich durch sportliche Aktivitäten verursacht wird, sondern durch die Art und Weise, wie der Körper belastet wird, insbesondere durch schnelle Bewegungen und wiederholtes Springen. Er beschreibt die verschiedenen Symptome, die auf eine OD hinweisen können, wie diffuse Schmerzen im Knie, die oft mit Belastung zunehmen. Die Diagnostik erfolgt in der Regel mittels Röntgenbildern, gefolgt von MRT-Untersuchungen, die eine genauere Beurteilung des Schweregrades der Erkrankung ermöglichen. Dr. Flügel führt uns durch die verschiedenen Stadien der OD, beginnend bei stabilen, leicht erkennbaren Veränderungen bis hin zu instabilen Stadien, in denen der Schaden bereits fortgeschritten ist. In Bezug auf die Behandlungsmöglichkeiten diskutiert Dr. Flügel sowohl konservative als auch operative Ansätze. Bei frühen Stadien wird zunächst eine Sportpause empfohlen, während physiotherapeutische Maßnahmen zur Stabilisierung des Knies beitragen können. Sollten diese Methoden nicht ausreichen, stehen mehrere chirurgische Verfahren zur Verfügung, darunter die Kniespiegelung und verschiedene Techniken zur Wiederherstellung des Knorpel-Knochen-Komplexes. Dr. Flügel betont jedoch auch, dass selbst in fortgeschrittenen Fällen noch Hoffnung besteht und moderne chirurgische Techniken eine Erhaltung des Knies ermöglichen können. Der Heilungsprozess ist äußerst individuell; in der Regel müssen Patienten nach einer Operation für mehrere Wochen ihr Knie schonen, gefolgt von einem intensiven Rehabilitationsprogramm. Abschließend betont Dr. Flügel die Wichtigkeit der frühzeitigen medizinischen Abklärung und der ernsthaften Auseinandersetzung mit Beschwerden. Er gibt Ratschläge, die darauf abzielen, auch den Heilungsprozess zu unterstützen und potenzielle Risikosportarten zu minimieren. Die Episode schließt mit einem vertraulichen Apell an die Hörer, achtsam mit ihrem eigenen Körper umzugehen und Schmerzen ernst zu nehmen, um langfristige gesundheitliche Konsequenzen zu vermeiden. Alle Informationen rund um die ARCUS Kliniken, den Podcast und die Events finden Sie hier: linktr.ee/arcuskliniken

    12 min
  3. ARCUS bewegt: Knorpelschaden: Wenn das Knie Alarm schlägt

    12/23/2025

    ARCUS bewegt: Knorpelschaden: Wenn das Knie Alarm schlägt

    In dieser Episode spreche ich mit Privat Dozent Dr. Med. Felix Zimmermann, einem Funktionsoberarzt in den ARCUS Kliniken, über ein häufiges, aber oft missverstandenes Thema: Knorpelschäden. Wir beginnen mit einer grundlegenden Erklärung, was Knorpel ist und wie er unsere Gelenke schützt, bevor wir tiefer in die Thematik der Knorpelschäden eintauchen. Dr. Zimmermann schildert, wie Knorpelschäden entstehen können und schon bei leichten Beschwerden wie belastungsabhängigen Schmerzen oder Schwellungen als Warnzeichen wahrgenommen werden sollten. Es ist wichtig, diese Symptome ernst zu nehmen und zu verstehen, dass sie auf ernsthafte Probleme im Gelenk hindeuten können. Ein zentraler Punkt unseres Gesprächs ist die Unterscheidung zwischen traumatischen und degenerativen Knorpelschäden. Dr. Zimmermann erklärt, wie sich diese Unterschiede auf die Behandlung auswirken können und welche Risikofaktoren und Ursachen dazu führen, dass Patienten an Knorpelschäden leiden. Im Kontext der Diagnostik beleuchten wir, welche Schritte erforderlich sind, um einen Knorpelschaden zu erkennen, angefangen bei einer gründlichen Anamnese und klinischen Untersuchung bis hin zu bildgebenden Verfahren wie Röntgen und MRT. Hierbei ist es wichtig, die primären und sekundären Ursachen der Erkrankung zu identifizieren. Wir diskutieren auch die konservativen Behandlungsmethoden, die in vielen Fällen zunächst ausprobiert werden, bevor man zu operativen Eingriffen übergeht. Dr. Zimmermann stellt verschiedene Ansätze vor, die auf Physiotherapie und gezielte Übungen setzen, aber auch medikamentöse Therapien und alternative Methoden wie Injektionen mit Hyaluronsäure oder PRP einschließen. Es wird deutlich, dass der Erfolg dieser Therapien von vielen Faktoren abhängt, einschließlich der individuellen Krankengeschichte und des Schweregrads der Verletzung. Wenn jedoch die konservativen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, erläutert Dr. Zimmermann die verschiedenen operativen Techniken zur Knorpelrekonstruktion. Er hebt die Bedeutung der gleichzeitigen Behandlung von Begleitfaktoren, wie Achsfehlstellungen, hervor, um die bestmöglichen Ergebnisse für die Patienten zu gewährleisten. Wir diskutieren, welche Patienten die besten Prognosen für eine erfolgreiche Therapie haben und welche Grenzen es für die Behandlung gibt. Realistische Erwartungen sind entscheidend, denn selbst mit modernen Techniken kann ein beschädigtes Kniegelenk nicht immer vollständig wiederhergestellt werden. Abschließend gibt Dr. Zimmermann wertvolle Ratschläge für Patienten, die über eine Knorpeltherapie nachdenken. Ein zentrales Thema ist die Wichtigkeit, die Ursache des Knorpelschadens gründlich abzuklären und begleitende Erkrankungen zu berücksichtigen, bevor man einen Behandlungsweg einschlägt. Diese Informationen sollen den Zuhörern helfen, informierte Entscheidungen über ihre Gesundheit zu treffen und die nötige proaktive Einstellung zu fördern. Alle Informationen rund um die ARCUS Kliniken, den Podcast und die Events finden Sie hier: linktr.ee/arcuskliniken

    12 min
  4. ARCUS bewegt: Voll-, Teilnarkose oder vielleicht beides?

    12/09/2025

    ARCUS bewegt: Voll-, Teilnarkose oder vielleicht beides?

    In dieser Episode von ARCUS bewegt setzen wir uns intensiv mit einem zentralen Thema auseinander, das viele Patienten betrifft: die Wahl der richtigen Narkoseform. Gemeinsam mit Dr. Frank Eichler, einem erfahrenen Facharzt für Anästhesiologie, bieten wir einen umfassenden Einblick in die unterschiedlichen Narkosearten und deren Anwendung im Rahmen von Gelenkersatz und sporttraumatologischen Eingriffen. Wir beleuchten die Unterschiede zwischen Voll- und Teilnarkose und klären die essenziellen Fragen zur Sicherheit und zu den Abläufen während einer Narkose. Zu Beginn der Episode werden die beiden Haupttypen der Anästhesie vorgestellt: die Vollnarkose, bei der Patienten in einen tiefen Schlaf versetzt werden, und die Teilnarkose, auch bekannt als Regionalanästhesie, bei der spezifische Körperregionen betäubt werden, während die Patienten wach bleiben können. Dr. Eichler erklärt, dass die Entscheidung für eine dieser Narkoseformen in einem Narkose-Vorgespräch getroffen wird, in dem alle individuellen Faktoren und Wünsche der Patienten berücksichtigt werden. Wir gehen dann detailliert darauf ein, was während der Narkose passiert und welche Schritte zur Vorbereitung notwendig sind. Von der ersten Konsultation über die Vorbereitung am Operationstag bis hin zur eigentlichen Narkose und dem Aufwachraum erläutert Dr. Eichler, was Patienten erwarten können. Die Sicherheit der modernen Narkoseverfahren wird ebenfalls thematisiert, wobei betont wird, dass Anästhesie heute ungefähr so riskant ist wie alltägliche Aktivitäten wie Autofahren oder Flugreisen. Ein zentraler Punkt der Diskussion ist die Möglichkeit, verschiedene Narkosearten zu kombinieren, um sowohl die Sicherheit der Patienten zu maximieren als auch postoperative Schmerzen zu minimieren. Dr. Eichler hebt hervor, dass in den meisten Fällen eine Kombination aus Vollnarkose und regionaler Anästhesie eingesetzt wird, um den Patienten eine angenehmere und sicherere Erfahrung zu bieten. Abschließend gibt Dr. Eichler wertvolle Tipps für Patienten: Er ermutigt dazu, offen über Bedenken und medizinische Vorgeschichten zu sprechen, um die Narkose optimal auf die individuellen Bedürfnisse abzustimmen. Die Episode schließt mit dem Aufruf, weiterhin Fragen zu stellen und Anregungen für zukünftige Themen zu geben. Durch diese Episode hoffen wir, unseren Zuhörern nicht nur ein besseres Verständnis für den Ablauf und die Sicherheit von Narkosen zu vermitteln, sondern auch Ängste abzubauen und Vertrauen in die anästhesiologische Betreuung zu schaffen. Alle Informationen rund um die ARCUS Kliniken, den Podcast und die Events finden Sie hier: linktr.ee/arcuskliniken

    13 min
  5. ARCUS bewegt: Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Knieprothese?

    11/25/2025

    ARCUS bewegt: Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Knieprothese?

    In dieser Episode von "ARCUS bewegt" widmet sich Dr. Med. Boris Ivanovas, gemeinsam mit Moderatorin Lisa Bornbaum den entscheidenden Fragen rund um das Thema Kniegelenkersatz. Wir analysieren, wann der richtige Zeitpunkt für eine künstliche Knieprothese kommt und ob es immer eine Vollprothese sein muss. Viele Patienten stehen vor der Frage, wie stark die Schmerzen tatsächlich sein müssen, bevor chirurgische Maßnahmen in Erwägung gezogen werden können. Hierbei wird betont, dass der Leidensdruck und die Einschränkung der Lebensqualität entscheidende Kriterien sind, um die Notwendigkeit einer Operation zu beurteilen. Dr. Ivanovas erläutert die unterschiedlichen konservativen Behandlungsmöglichkeiten, die vor einer operativen Maßnahme ausgeschöpft werden sollten. Dazu zählen Bewegungstherapien, physiotherapeutische Maßnahmen, Schmerztherapien sowie alternative Methoden. Seiner Meinung nach ist es unabdingbar, dass Patienten aktiv an ihrer Genesung mitwirken, um eine Verschlechterung ihres Zustands zu vermeiden. Die Rolle der Eigeninitiative und die Bedeutung eines multimodalen Therapieansatzes werden hervorgehoben, um die Gelenkfunktion zu optimieren. Des Weiteren wird erörtert, welche Erwartungen Patienten an moderne Knieprothesen haben sollten. Während eine Teilprothese für ausgewählte Patienten, die nur in einem Teil des Gelenks Schäden aufweisen, sehr vorteilhaft sein kann, ist es wichtig, die individuellen Gegebenheiten jedes Patienten zu berücksichtigen. Dr. Ivanovas betont, dass es in Fällen, in denen mehrere Gelenkteile betroffen sind oder die Gesamtfunktion des Knies stark eingeschränkt ist, sinnvoller sein kann, eine vollständige Prothese zu wählen. Ein zentraler Aspekt der Diskussion ist die Suche nach dem richtigen Chirurgen. Veränderungen in der Kniechirurgie haben dazu geführt, dass exzellente medizinische Expertise entscheidend ist. Die Auswahl des Operateurs sollte auf Kriterien wie Erfahrungen, Fallzahlen und die individuelle Verbindung zum Patienten basieren. Dr. Ivanovas legt nahe, dass Patienten sich gut informieren und sicher sein sollten, dass ihr Operateur die nötige Erfahrung mitbringt, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Abschließend gibt Dr. Ivanovas den Zuhörern wertvolle Ratschläge und regt an, sich diese grundlegenden Fragen zu stellen: "Bin ich wirklich an einem Punkt angekommen, an dem ich nicht länger in der bisherigen Qualität leben kann?" Dies sei entscheidend, um den geeigneten Zeitpunkt für eine Knieoperation zu finden. Er betont, dass nicht jeder Patient für eine Operation in Frage komme und dass eine gesunde Zusammenarbeit zwischen Patient und Chirurg notwendig sei, um den besten individuellen Behandlungsansatz zu finden. Alle Informationen rund um die ARCUS Kliniken, den Podcast und die Events finden Sie hier: linktr.ee/arcuskliniken

    17 min
  6. ARCUS bewegt: Wenn die Prothese wackelt: Was tun?

    11/05/2025

    ARCUS bewegt: Wenn die Prothese wackelt: Was tun?

    In dieser Episode von "ARCUS bewegt" konzentrieren wir uns auf ein zentrales Anliegen vieler Patienten: Was passiert, wenn mit einer Endoprothese Probleme auftreten oder wenn sie nach vielen Jahren ausgetauscht werden muss? Trotz einer sehr niedrigen Komplikationsrate von unter 1% in den ARCUS Kliniken ist es für Patienten wichtig zu verstehen, was im Falle eines Falles auf sie zukommen könnte und welche modernen medizinischen Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Ich spreche mit Dr. Med. Axel Sehrt, einem Spezialisten für Endoprothetik, der uns detaillierte Einblicke in die Lebensdauer und Haltbarkeit dieser Prothesen gibt. Wir beginnen mit den unerlässlichen ersten Schritten nach der Operation, die für die Wundheilung von entscheidender Bedeutung sind. Dr. Sehrt erläutert, dass eine gute Heilung in den ersten Tagen und Wochen nach der Operation von essenzieller Bedeutung ist. Bei Anzeichen wie Rötungen oder Schmerzen sollten Patienten nicht zögern, sich sofort in der Klinik vorzustellen. Wir werfen dann einen Blick auf die durchschnittliche Lebensdauer einer Endoprothese. Dr. Sehrt erklärt, dass viele Prothesen über 20 Jahre hieb- und stichfest bleiben, jedoch können auch nach der Heilungsphase Probleme auftreten. Ähnlich wie bei der ursprünglichen Erkrankung können Patienten Jahre später wieder Beschwerden verspüren, was auf eine mögliche Prothesenlockerung hinweisen könnte. In solchen Fällen ist eine gründliche Diagnostik, mittels Röntgen und weiteren bildgebenden Verfahren, unerlässlich, um die Situation richtig einzuschätzen. Ein zentraler Punkt unserer Diskussion ist die Unterscheidung zwischen aseptischen und septischen Lockerungen. Dr. Sehrt schildert die verschiedenen Ursachen und Vorgehensweisen, die bei einer Lockerung zu beachten sind, was entscheidend für die anschließende Behandlung ist. Die Behandlung einer nicht-infizierten Prothese kann meist in einer einmaligen Operation erfolgen, während eine infektiöse Lockerung oftmals einen komplexeren, zweistufigen Prozess erfordert. Des Weiteren erfahren wir, wie die Wechseloperation stattfindet und welche Herausforderungen dabei auftreten können. Dr. Sehrt hebt hervor, dass es keine Standardanzahl für Wechseloperationen gibt; vielmehr hängt alles von der Knochensubstanz und dem individuellen Zustand des Patienten ab. Bei jeder Revision wird das Vorgehen adaptiv gestaltet, um bestmögliche Bedingungen für die neue Prothese zu schaffen. Abschließend bietet Dr. Sehrt wertvolle Tipps, um die Lebensdauer einer Endoprothese zu maximieren. Er betont die Bedeutung einer guten Rehabilitation und des aktiven Lebensstils. Während schweres Heben und körperliche Überlastung vermieden werden sollten, ist es entscheidend, sich im Alltag ausreichend zu bewegen und die Prothese kontinuierlich zu nutzen, um ihre Funktionalität zu garantieren. Diese Episode liefert umfassende und aufschlussreiche Informationen, die Patienten helfen, ein besseres Verständnis für ihren Zustand zu entwickeln und die richtigen Schritte zur Aufrechterhaltung ihrer Mobilität zu unternehmen. Alle Informationen rund um die ARCUS Kliniken, den Podcast und die Events finden Sie hier: linktr.ee/arcuskliniken

    15 min
  7. ARCUS bewegt: Hüftschmerz - Muskel oder Arthrose?

    10/21/2025

    ARCUS bewegt: Hüftschmerz - Muskel oder Arthrose?

    In dieser Episode des Podcasts "ARCUS bewegt" konzentrieren wir uns auf das Thema Hüftschmerzen. Viele Menschen assoziieren Hüftschmerzen unmittelbar mit Arthrose, jedoch haben wir in dieser Diskussion mit Dr. Med. Matthias Hauschild, dem RZ-Direktor und leitenden Arzt der ARCUS Kliniken in Pforzheim, erfahren, dass häufig auch muskuläre Ursachen für diese Beschwerden verantwortlich sein können. Wir gehen der Frage nach, wie man erkennen kann, ob der Schmerz in der Hüfte tatsächlich von arthrotischen Veränderungen im Gelenk oder vielmehr von Problemen in der Muskulatur herrührt. Dr. Hauschild erklärt, dass Symptome oft doch sehr unterschiedlich sind und dass es entscheidend ist, die Quelle des Schmerzes zu identifizieren. Während der klassische Arthroseschmerz typischerweise in der Leiste gefühlt wird und sich bei Belastung bemerkbar macht, ist der muskuläre Schmerz in der Regel seitlich der Hüfte lokalisiert und kann in Gesäßmuskeln ausstrahlen. Diese Unterscheidung kann durch gezielte klinische und bildgebende Untersuchungen getroffen werden. Ein weiterer Schwerpunkt der Diskussion liegt auf den verschiedenen Alters- und Berufsgruppen, die besonders anfällig für muskuläre Hüftschmerzen sind. Hierbei zeigt sich, dass Frauen zwischen 15 und 60 Jahren häufig betroffen sind. Interessanterweise bewirken nicht nur intensive Sportaktivitäten, sondern auch anatomische Konfigurationen und degenerative Prozesse im Alter, dass die Muskulatur geschwächt und anfälliger für Überlastungen wird. Wir thematisieren auch chronische Reizzustände der Muskulatur und wie man diese im Alltag erlebt. Dr. Hauschild erklärt, dass während längerer Ruhephasen die Schmerzen nicht unbedingt auftreten, jedoch bei bestimmten Bewegungen wie Treppensteigen oder langen Laufstrecken Beschwerden spürbar sind. Die Therapieansätze umfassen sowohl präventive Maßnahmen als auch gezielte Übungen, um die Muskulatur zu stärken. Ein wichtiges Hilfsmittel sind Wanderstöcke, die den Beckenbereich entlasten und so bei der Stabilisierung helfen können. Sollten konservative Therapieansätze nicht ausreichend sein, wird ein operativer Eingriff in Betracht gezogen. Hier spricht Dr. Hauschild über die Herausforderung einer Rekonstruktion der Glutealmuskulatur und die anschließende lange Rehabilitationszeit, bevor die Patienten zu einem normalen Lebensstil zurückkehren können. Dabei hängen der Erfolg und die Wiedererlangung der Kraft stark vom initialen Schweregrad der Muskelverletzung ab. Im Bereich des Leistungssports beleuchten wir, wie sich muskuläre Verletzungen unterscheiden von degenerativen Erkrankungen. Dr. Hauschild gibt Einblick in die häufigsten Verletzungen bei Sportlern, wie z.B. dem Reißen der hinteren Oberschenkelmuskulatur. Er erläutert die Akutsymptome und die anschließende Behandlung, bei der eine Operation in einigen Fällen notwendig sein kann, um eine vollständige Genesung zu gewährleisten. Abschließend werden präventive Übungen und allgemeine Tipps zur Vermeidung muskulärer Verletzungen im Alltag betrachtet. Dr. Hauschild ermutigt dazu, auf Körpersignale zu achten und kleinere Verletzungen ernst zu nehmen, um schlimmere Folgen zu vermeiden. Diese Episode bietet also nicht nur wertvolle Informationen über Hüftschmerzen, sondern auch konkrete Handlungsempfehlungen zur Prävention und zum Umgang mit muskulären Beschwerden. Alle Informationen rund um die ARCUS Kliniken, den Podcast und die Events finden Sie hier: linktr.ee/arcuskliniken

    20 min
  8. ARCUS bewegt: Gelenkerhalt statt Ersatz

    10/14/2025

    ARCUS bewegt: Gelenkerhalt statt Ersatz

    In dieser Folge von "ARCUS bewegt" widmen wir uns einem Thema, das vielen Menschen vertraut ist: der Arthrose und den Möglichkeiten des Gelenkerhalts. Gemeinsam mit Dr. med. Christian Eberle, einem erfahrenen Facharzt für Kniechirurgie an den ARCUS Kliniken, beleuchten wir, dass der Gelenkersatz nicht die einzige Lösung ist, wenn es um Gelenkprobleme geht. Dr. Eberle erklärt die modernen Therapiemöglichkeiten, die helfen können, ein Gelenk so lange wie möglich zu erhalten und geht auf die Umstände ein, unter denen eine Operation tatsächlich notwendig ist. Wir diskutieren eingehend, welche Strukturen in einem Gelenk von Arthrose betroffen sind und welche präventiven Maßnahmen sowohl im Sport- als auch im Alltag ergriffen werden können. Dr. Eberle betont die Bedeutung von Präventionsprogrammen, sei es im Leistungssport oder im Breitensport, die helfen sollen, Gelenkverletzungen zu vermeiden. Dabei werden verschiedene Programme und Übungen vorgestellt, die Patienten und Sportler zur Verfügung stehen, um ein frühzeitiges Abnutzen ihrer Gelenke zu verhindern. Ein weiterer zentraler Punkt ist die individuelle Analyse der Beschwerden eines Patienten. Dr. Eberle erläutert, dass beim Gelenkersatz immer das letzte Mittel der Wahl sein sollte und dass vor der Entscheidung für eine Operation eine gründliche Diagnostik und eine individuelle Therapieplanung notwendig sind. Hierbei wird auch die Rolle von konservativen Therapieansätzen wie Physiotherapie und Ernährung hervorgehoben, die gewissermaßen als Grundlagen der Arthrose-Therapie zählen. Im Rahmen der Episode greifen wir die Vorgehensweise bei rekonstruktiven Operationen auf. Dr. Eberle erklärt detailliert, wie eine vordere Kreuzbandrekonstruktion abläuft, die Techniken, die dabei zum Einsatz kommen, sowie die anschließende Reha-Phase. Er betont, dass eine schnelle Rückkehr zur vollen Belastung und Beweglichkeit wichtig, aber auch vorsichtig und schrittweise erfolgen muss. Die Rehabilitationsmaßnahmen werden auf die jeweilige Operation abgestimmt, um optimale Heilungschancen zu gewährleisten. Darüber hinaus thematisieren wir die Herausforderungen, denen sich Patienten bei einer Re-Ruptur gegenübersehen. Dr. Eberle führt in die komplexen Diagnostik- und Behandlungsansätze ein, die in solchen Fällen notwendig werden. Hierbei unterstreicht er die Bedeutung einer strukturierten Analyse und die Notwendigkeit, mögliche Begleitverletzungen zu erkennen, um den langfristigen Erfolg der Therapie sicherzustellen. Diese Episode bietet umfassende Einblicke in die Thematik Gelenkerhalt versus Gelenkersatz und ermutigt die Zuhörer, informierte Entscheidungen über ihre Gesundheit und Bewegung zu treffen. Dr. Eberles Fachwissen und die Erläuterungen machen deutlich, wie wichtig eine individuelle und differenzierte Herangehensweise in der Orthopädie ist. Alle Informationen rund um die ARCUS Kliniken, den Podcast und die Events finden Sie hier: linktr.ee/arcuskliniken

    22 min

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ARCUS bewegt - Der Podcast für Gelenkersatz und Sporttraumatologie In unserem Podcast „ARCUS bewegt!“ beantworten unsere Experten die häufigsten Fragen unserer Patienten – verständlich, kompakt und direkt aus der Praxis. Ob Gelenkersatz oder Sportverletzung: Von der ersten Vorstellung bis zur Reha nach der Operation nehmen wir Sie mit auf dem Weg zurück zur Bewegung. Jeden 2. Dienstag: 18:00 Uhr