Normen für Alle! Der DIN-Verbraucherrat-Podcast

DIN-Verbraucherrat

Verbraucherschutz in der Normung – In dieser Podcastreihe stellen wir Euch spannende Themen aus der Arbeit des DIN-Verbraucherrats vor. Von A wie „Automatische Identifikation“ bis Z wie „Zahnpflegeartikel“ – Hier ist für jede/jeden Verbraucher*in ein spannendes Normungsthema dabei!

Episodes

  1. Lebensmittelhygiene: Vom Onlinekauf bis zur Selbstbedienung

    May 20

    Lebensmittelhygiene: Vom Onlinekauf bis zur Selbstbedienung

    Lebensmittel sollen nicht nur gut schmecken, sondern vor allem sicher sein – und genau hier entscheidet die Hygiene. In dieser Folge spricht Michaela Hildebrandt aus der DIN-Verbraucherrat-Geschäftsstelle mit Dr. Thomas Reiche, ehrenamtlicher Experte im DIN-Verbraucherrat. Es geht um Lebensmittelhygiene in Situationen, denen wir täglich begegnen: bei Lebensmittellieferungen, im Onlinehandel, an Selbstbedienungstheken und an Verkaufsautomaten. Ausgehend von der europäischen Lebensmittelhygiene-Verordnung (EG) Nr. 852/2004 sprechen die beiden darüber, wie ergänzende DIN-Normen Verbraucher*innen konkret schützen: etwa durch klare Temperaturvorgaben für Lebensmittel (DIN 10508), Hygieneanforderungen an Selbstbedienungseinrichtungen (DIN 10519) oder spezielle Regeln für Lebensmittellieferungen an Endverbraucher, insbesondere im Onlinehandel (DIN 10543). Relevante Normen/Gesetze und Links DIN 10506 Lebensmittelhygiene - Gemeinschaftsverpflegung DIN 10508 Lebensmittelhygiene - Temperaturen für Lebensmittel DIN 10519 Lebensmittelhygiene - Selbstbedienungseinrichtungen für unverpackte Lebensmittel - Hygieneanforderungen DIN 10527 Lebensmittelhygiene - Abgabe von leicht verderblichen Lebensmitteln aus Verkaufsautomaten – Hygieneanforderungen DIN 10543 Lebensmittelhygiene - Lebensmittellieferungen an Endverbraucher (insbesondere Onlinehandel) - Hygieneanforderungen und notwendige Informationen Verordnung (EG) Nr. 852/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 über Lebensmittelhygiene

    20 min
  2. Schwimmlernhilfen und Schwimmsitze: Was ist sicher?

    May 6

    Schwimmlernhilfen und Schwimmsitze: Was ist sicher?

    Schwimmflügel und Schwimmsitze sind beides Auftriebsmittel, haben aber einen ganz unterschiedlichen Zweck. Schwimmlernhilfen wie Schwimmflügel unterstützen das Erlernen von Schwimmbewegungen. Kopf und Atemwege über Wasser zu halten, ist dabei die Leistung der Lernenden. Schwimmsitze hingegen dienen der Wassergewöhnung, dabei bleibt das Kind passiv. Vor Ertrinken schützen kann keines dieser Geräte. In dieser Folge spricht Michaela Hildebrandt aus der DIN-Verbraucherrat-Geschäftsstelle mit Günther Cornelissen, Experte für persönliche Auftriebsmittel, über Normen, die diese Geräte gebrauchstauglich und sicher machen. Im Gespräch geht es um die Norm DIN EN 13138, die Anforderungen an Gebrauchstauglichkeit, Sicherheit und Verbraucherinformation enthält, sowie um Prüfverfahren mit Testpuppen. In der Vergangenheit sind insbesondere Schwimmsitze (DIN EN 13138-3) durch Unfälle aufgefallen. Wie kann Normung hier zur Risikominimierung beitragen? Dabei gilt: Wer sicher schwimmen kann, hat einen deutlich höheren Selbstschutz. Relevante Normen/Gesetze und Links Statistik Ertrinken: https://www.dlrg.de/informieren/die-dlrg/presse/statistik-ertrinken/ DIN EN 13138-1 – Schwimmhilfen zum Erlernen der Schwimmbewegungen – Teil 1: Auftriebshilfen zum Anlegen (z. B. Schwimmflügel, Westen, Gürtel) DIN EN ISO 12402 Persönliche Auftriebsmittel (Rettungswesten) DIN EN 716‑1 Möbel - Kinderbetten und Reisekinderbetten für den Wohnbereich - Teil 1: Sicherheitstechnische Anforderungen DIN EN 747‑1 Möbel - Etagenbetten und Hochbetten - Teil 1: Anforderungen an die Sicherheit, Festigkeit und Dauerhaltbarkeit VERORDNUNG (EU) 2016/425 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 9. März 2016 über persönliche Schutzausrüstungen und zur Aufhebung der Richtlinie 89/686/EWG des Rates

    21 min
  3. Cybersicherheit: Wie sicher ist mein digitales Produkt?

    Apr 29

    Cybersicherheit: Wie sicher ist mein digitales Produkt?

    Cybersicherheit ist mehr als Technik – sie entscheidet, ob wir digitale Produkte im Alltag unbedenklich nutzen können. In dieser Folge sprechen Michaela Hildebrandt aus der DIN-Verbraucherrat-Geschäftsstelle und Kristina Unverricht Referatsleiterin beim Digitalen Verbraucherschutz im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) darüber, wie Cybersicherheit, Normung und Benutzerfreundlichkeit zusammenhängen. Denn nur was sicher, leicht bedienbar und für alle Verbraucher*innengruppen zugänglich ist, wird im Alltag auch wirklich verwendet – Stichwort „Usable Security“. Kristina Unverricht ist Mitglied im Beirat des DIN-Verbraucherrats und zusätzlich ehrenamtliche Expertin. Aus dieser Doppelperspektive kann sie Einblicke geben, wie Anforderungen aus Verbrauchersicht in Normen einfließen und wie sich diese wiederum in der Praxis – etwa bei biometrischen Systemen wie Gesichtserkennung oder Fingerabdruckscannern – widerspiegeln. Relevante Normen/Gesetze und Links Lieblingsnorm: ISO IEC 24714 Informationstechnik - Rechtssystemübergreifende und gesellschaftliche Aspekte bei biometrischen Anwendungen - Allgemeiner Leitfaden BSI: https://www.bsi.bund.de/DE/Home/home_node.html IT-Sicherheitskennzeichen: https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Unternehmen-und-Organisationen/IT-Sicherheitskennzeichen/it-sicherheitskennzeichen_node.html Studien: https://www.din.de/de/ueber-normen-und-standards/nutzen-fuer-den-verbraucher/verbraucherrat/presse/veroeffentlichungen/studien--71862

    13 min
  4. Solarstrom vom Balkon: Was macht ihn sicher?

    Apr 22

    Solarstrom vom Balkon: Was macht ihn sicher?

    Balkonkraftwerke boomen – doch mit dem Einstecken allein ist es nicht getan. Stecker-Solar-Geräte versprechen einfachen Solarstrom für Mieter*innen und Eigentümer*innen, bringen aber auch Fragen zu Sicherheit, Haftung und Technik mit sich. In dieser Folge sprechen Michaela Hildebrandt aus der DIN-Verbraucherrat-Geschäftsstelle und Jörg Sutter, Diplom-Physiker und Experte der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS), erklärtr, was moderne Normen für Stecker-Solar-Geräte regeln – und wie Verbraucherinnen davon profitieren. In dieser Folge geht es um Sicherheitsrisiken von harmlos bis gefährlich, die neue Produktnorm für Steckersolargeräte, Leistungsgrenzen für Wechselrichter und Module, die Verwendung des Haushaltssteckers und praktische Kriterien, an denen man sichere Balkonkraftwerke erkennt. Relevante Normen/Gesetze und Links Ratgeber Photovoltaik - Solarstrom und Batteriespeicher für mein Haus: https://shop.verbraucherzentrale.de/rubriken/alle-titel-von-a-z/ratgeber-photovoltaik/9783863364274 Fragen und Antworten (FAQ) zu Steckersolar https://www.dgs.de/beratung-und-kompetenz/themenseite-steckersolargeraete/faq/ Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) Webinar zu Balkonkraftwerken: https://www.din.de/de/ueber-normen-und-standards/nutzen-fuer-den-verbraucher/verbraucherrat/presse/mediathek DIN VDE V 0126-95 Steckersolargeräte für Netzparallelbetrieb - Teil 95: Sicherheitsanforderungen und Prüfungen

    21 min

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Verbraucherschutz in der Normung – In dieser Podcastreihe stellen wir Euch spannende Themen aus der Arbeit des DIN-Verbraucherrats vor. Von A wie „Automatische Identifikation“ bis Z wie „Zahnpflegeartikel“ – Hier ist für jede/jeden Verbraucher*in ein spannendes Normungsthema dabei!