Alle Kinder, fertig, los!

Sophia Bolzano

Hier geht es um Bewegung in der Kindheit – und darum, wie wir Kinder in ihrer körperlichen, sozialen und mentalen Entwicklung begleiten können. Mit Herz, Klarheit und vielen praktischen Ideen zeigt der Podcast Wege, Kinder stark fürs Leben zu machen. Denn wer sich bewegt, wächst gesund, lernt leichter und ist bestens gerüstet für die Zukunft.

  1. Oct 13

    Generation Angst – verlieren wir unsere Kinder an die virtuelle Welt?

    Was passiert, wenn sich Kindheit immer stärker vom Spielplatz aufs Smartphone verlagert? In dieser Solofolge beschäftigt sich Sophia Bolzano mit Jonathan Haidts Buch „Generation Angst“. Als Sport- und Bewegungswissenschafterin fragt sie nicht nur, was Smartphones mit Kindern machen. Sondern auch: Was machen Kinder in dieser Zeit nicht mehr? Es geht um Bewegung, freies Spiel, Langeweile, Abenteuer und Selbstständigkeit. Und um einen Widerspruch: In der realen Welt beschützen wir Kinder oft sehr stark. In der digitalen Welt bekommen sie gleichzeitig früh große Freiheiten. Eine Folge über die Frage, wie wir Kindern wieder mehr echte Erfahrungen ermöglichen können. Mit einer kritischen Einordnung der Buchthesen und drei konkreten Alltagstipps. Das erwartet dich in dieser Folge Was Jonathan Haidt unter einer smartphonebasierten Kindheit verstehtWarum Überbehütung und digitale Freiheiten oft nebeneinander bestehenWie soziale Vergleiche und ständige Erreichbarkeit Kinder beschäftigen könnenWarum Zusammenhänge zwischen Social Media und psychischen Problemen keine eindeutigen Ursachen beweisenWelche Erfahrungen durch Bildschirmzeit zu kurz kommen könnenWarum Langeweile Platz für eigene Ideen schafftWie Kinder durch bewältigbare Risiken ihre Grenzen kennenlernenWelche vier Veränderungen Haidt empfiehltWie Erwachsene Selbstständigkeit und Bewegung im Alltag fördern könnenDie wichtigsten Erkenntnisse Kinder brauchen Bewegung, freies Spiel und Begegnungen mit anderen Kindern.Die Wirkung sozialer Medien ist nicht bei allen Jugendlichen gleich. Ursache und Wirkung sind schwer auseinanderzuhalten.Bildschirmzeit kann Zeit für Bewegung, Abenteuer und eigene Ideen verdrängen.Langeweile muss nicht sofort durch Erwachsene oder Bildschirme beendet werden.Bewältigbare Risiken helfen Kindern, ihre Fähigkeiten einzuschätzen.Selbstständigkeit entsteht durch eigenes Tun.Erwachsene sind Vorbilder – auch beim Umgang mit dem Smartphone.3 Bewegungstipps aus dieser Folge Der AbenteuerheimwegMacht einen alltäglichen Weg zum Bewegungsweg. Balanciert auf einer niedrigen Mauer, springt über Linien oder geht einen Umweg durch den Park. Lass dein Kind mitentscheiden. Eine Stunde offline für alleLegt alle Geräte für eine Stunde weg – auch die der Erwachsenen. Geht spazieren, spielt mit einem Ball oder lasst Raum für eigene Ideen. Ein durchgeplantes Programm ist dafür nicht nötig. Ein kleines Stück SelbstständigkeitÜberlege, was dein Kind inzwischen alleine schaffen könnte: etwas im Geschäft holen, einen bekannten Weg zurücklegen oder draußen mit Freundinnen und Freunden spielen. Die Aufgabe soll zu Alter, Fähigkeiten und Umgebung passen. Buchtipps Generation Angst – Wie wir unsere Kinder an die virtuelle Welt verlierenJonathan HaidtÜber den Wandel der Kindheit durch Smartphones und soziale Medien. Die Stärke der beschriebenen Zusammenhänge mit psychischen Problemen wird wissenschaftlich diskutiert. Mut zum RisikoJürgen EinwangerÜber Herausforderungen, den Umgang mit Risiko und das Vertrauen in die Fähigkeiten von Kindern. Mit einem Beitrag von Sophia Bolzano. Alle Kinder, fertig, los!Sophia Bolzano & Daniel WinklerBewegungsideen für zuhause und den Familienalltag. Homepages & weiterführende Links Podcast:https://allekinderfertiglos.at Mut tut gut:https://muttutgut.at Buch „Alle Kinder, fertig, los!“:https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.htmlKapitel Begrüßung und Einstieg: Das Smartphone im AlltagGeneration Angst: Von der spielbasierten zur smartphonebasierten KindheitÜberbehütung in der realen Welt und Freiheiten in der digitalen WeltSocial Media und psychische Gesundheit: eine kritische EinordnungWas Kindern fehlt, wenn Freizeit am Bildschirm stattfindetLangeweile als Raum für eigene IdeenRisiken einschätzen und Selbstständigkeit entwickelnDie vier Empfehlungen von Jonathan HaidtErwachsene als VorbilderBewegung als Lern- und ErfahrungsraumDrei Bewegungstipps für den AlltagBuchtippsZusammenfassung und Abschluss

    Generation Angst – verlieren wir unsere Kinder an die virtuelle Welt?
  2. Sep 29

    Mit 58 noch Weltklasse - was hält uns fit bis ins hohe Alter

    Wie schafft man es, mit Ende 50 noch so fit zu sein, dass man sich im Sport mit 20- und 30-Jährigen messen kann? Und was können Menschen, die keine Leistungssportler:innen sind, daraus für ihr eigenes Älterwerden mitnehmen? In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Daniel Dobringer, den sie bereits aus dem gemeinsamen Sportstudium kennt. Wasserskispringen begleitet Daniel seit seiner Jugend. 2024 wurde er Seniorenweltmeister – und auch heute sucht er noch den sportlichen Vergleich mit deutlich jüngeren Athleten. Transkript Interview Daniel Dob… Daniel erzählt, warum er heute wesentlich weniger, dafür gezielter trainiert, weshalb Muskelkraft für ihn ein wichtiger Teil der Verletzungsprävention ist und warum er gelernt hat, viel genauer auf seinen Körper zu hören. Es geht aber auch um Motivation und die Erkenntnis, dass selbst ein Leistungssportler manchmal einfach keine Lust auf Training hat. Entscheidend ist nicht der einzelne ausgelassene Tag, sondern über viele Jahre in Bewegung zu bleiben. Daniel spricht außerdem darüber, wie seine beiden Söhne mit Sport aufgewachsen sind, warum er sie nie zu Bewegung gezwungen hat und weshalb Spaß und Vorbildwirkung für ihn wichtiger sind als Druck. Und er verrät, was er mit 80 noch können möchte. Transkript Interview Daniel Dob… Takeaways Mit zunehmendem Alter kann weniger Training ausreichen, wenn es gezielt und effizient eingesetzt wird.Muskelkraft und eine gute körperliche Vorbereitung sind für Daniel wichtige Bausteine der Verletzungsprävention.Auch langfristig sportliche Menschen haben Tage ohne Motivation.Wer nach längerer Pause wieder mit Bewegung beginnt, sollte langsam starten und nicht sofort vier- oder fünfmal pro Woche trainieren.Eine Bewegungsform, die Spaß macht, erhöht die Chance, langfristig dranzubleiben.Bewegung lässt sich in kleinen Portionen in den Alltag integrieren.Kinder brauchen bewegte Vorbilder und Möglichkeiten zum Ausprobieren – aber keinen Zwang.Persönliche Ziele können motivieren, auch ohne sich ständig mit anderen zu vergleichen.Körperliche Fitness ist nur ein Teil des gesunden Älterwerdens. Daniel möchte auch geistig neugierig und aktiv bleiben. Transkript Interview Daniel Dob…Soundbite „Unbeweglichkeit ist Stillstand.“ – Daniel Dobringer Transkript Interview Daniel Dob… Alternativ: „Es muss Spaß machen.“ – Daniel Dobringer Transkript Interview Daniel Dob… Bewegungstipps für den Alltag 1. Stiegen statt Lift oder RolltreppeSophia versucht bewusst, Lift und Rolltreppe zu vermeiden und stattdessen Stiegen zu steigen. Gerade weil viele natürliche Bewegungsmöglichkeiten aus unserem Alltag verschwunden sind, können wir sie gezielt wieder einbauen. 2. Kniebeugen beim KaffeekochenDaniel nutzt Wartezeiten für Bewegung. Während der Kaffee durchläuft, macht er zum Beispiel zehn Kniebeugen. Kleine Bewegungseinheiten brauchen keine Sportkleidung und keinen eigenen Termin. Transkript Interview Daniel Dob… 3. Beim Aufstehen die eigene Kraft nutzenNicht immer mit den Armen vom Sessel abdrücken oder Schwung holen, sondern bewusst die Bein- und Rumpfmuskulatur einsetzen. So wird eine alltägliche Bewegung zur kleinen Kraftübung.  Buchtipps Peter Attia – „Outlive – Wie wir länger und besser leben können, als wir denken“Das Buch beschäftigt sich mit der Frage, was wir heute tun können, um möglichst lange gesund, beweglich und selbstständig zu bleiben. Besonders gut passt zur Folge der Gedanke: Was möchte ich mit 70, 80 oder 90 noch können – und was kann ich heute schon dafür tun? Transkript Interview Daniel Dob… Sophia Bolzano & Daniel Winkler – „Alle Kinder, fertig, los!“Warum Bewegung ein Schlüssel für die gesunde körperliche, geistige und emotionale Entwicklung von Kindern ist – mit vielen praktischen Ideen für Familien und Pädagog:innen. „Alle Kinder, fertig, los!“ beim Falter Verlag Chapters 00:00 Begrüßung und Vorstellung von Daniel Dobringer01:38 Leistungssport damals und heute03:01 Warum Daniel sich noch immer mit Jüngeren misst04:55 Wie sich die Motivation verändert hat07:05 Keine Lust aufs Training – auch das darf sein08:34 Weniger, aber effizienter trainieren09:38 Seniorenweltmeister – was bedeutet dieser Erfolg?12:11 Prävention, Muskelkraft und Vorbereitung14:23 Schlaf und Ernährung16:13 Verletzungen und auf den Körper hören18:19 Was Daniel heute bewusst für später trainiert20:22 Drei Bewegungsformen, auf die er nicht verzichten möchte21:40 Wie gelingt der Wiedereinstieg in Bewegung?24:15 Typische Fehler nach längerer Sportpause25:51 Daniel als Vater – Bewegung vorleben statt erzwingen29:58 Wie Eltern Kinder für Bewegung begeistern können32:11 Was Daniel mit 80 noch können möchte34:23 Welche sportlichen Ziele noch vor ihm liegen35:09 Bewegungsblitz Websites & Social Media Daniel DobringerInstagram: Daniel DobringerFacebook: Daniel Dobringer Sophia Bolzano Alle Kinder, fertig, los! Mut tut gut Zum Abschluss Man muss kein:e Weltmeister:in sein, um auch im höheren Alter von Bewegung zu profitieren. Daniels Geschichte zeigt vor allem eines: Bewegung darf sich verändern. Entscheidend ist, dass sie nicht aus unserem Leben verschwindet. Langsam anfangen, etwas finden, das Freude macht, den eigenen Körper ernst nehmen und immer wieder kleine Bewegungsmöglichkeiten in den Alltag holen. Denn, wie Daniel es so treffend sagt: „Unbeweglichkeit ist Stillstand.“

    Mit 58 noch Weltklasse - was hält uns fit bis ins hohe Alter
  3. Sep 15

    Zuhören statt lösen – Wie Eltern ihre Kinder stark machen

    Was tun wir, wenn unser Kind mit einem Problem nach Hause kommt? Trösten, erklären, einen Rat geben oder gleich eine Lösung anbieten? Maria Neuberger-Schmidt ist zum zweiten Mal zu Gast bei „Alle Kinder, fertig, los!“. Diesmal sprechen wir über eine Fähigkeit, die einfach klingt und im Familienalltag gar nicht so leicht ist: wirklich zuhören. Maria erklärt, warum gut gemeinte Ratschläge Kinder manchmal eher zumachen lassen und weshalb es ein Vertrauensbeweis ist, wenn Kinder ihren Eltern auch von Fehlern erzählen. Im Mittelpunkt steht ihre Coaching-Formel „Verstehen – Klären – Lösen“: Erst soll sich das Kind verstanden fühlen. Dann helfen offene Fragen, das eigentliche Problem zu erkennen. Und erst danach geht es darum, eine Lösung zu finden – möglichst durch das Kind selbst.  Wir sprechen aber auch darüber, wo die Führungsverantwortung der Eltern bleibt und wann Erwachsene eingreifen und unterstützen müssen. Zum Abschluss schlagen wir den Bogen zum Schulstart: Was sollten Kinder möglichst selbst können? Und warum gehören Schuhe anziehen, Rucksack tragen, basteln, schneiden, klettern und Stiegen steigen genauso zur Vorbereitung auf die Schule wie Buchstaben und Zahlen? Takeaways Zuhören bedeutet nicht, sofort eine Antwort parat zu haben.Ein Kind soll nicht nur verstanden werden – es soll sich verstanden fühlen.Offene Fragen helfen Kindern, ihre Gedanken zu ordnen und Probleme selbst zu klären.Wer sofort Ratschläge und Lösungen liefert, nimmt Kindern die Möglichkeit, eigene Kompetenz zu erleben.Wenn Kinder ihren Eltern auch von Fehlern erzählen, ist das ein Vertrauensbeweis.Kinder brauchen die Möglichkeit, Dinge selbst zu tun – auch wenn es länger dauert.Führungsverantwortung heißt auch, Kinder in ihre eigene Kompetenz zu begleiten.Ist ein Problem für das Alter des Kindes zu groß, brauchen Kinder Erwachsene, die sie unterstützen und ihnen den Rücken stärken. Soundbite „Eltern staunen, wie kompetent ihre Kinder sein können, wenn man sie lässt.“– Maria Neuberger-Schmidt  3 Tipps für einen selbstständigen Schulstart 1. Ich kann das selbstJacke anziehen, Reißverschluss schließen, Schuhe anziehen, den eigenen Rucksack tragen oder eine Schleife binden. Nicht sofort eingreifen. Lieber etwas mehr Zeit einplanen und das Kind ausprobieren lassen. Wenn etwas noch nicht gelingt, geduldig bleiben und Fortschritte sichtbar machen. 2. Hände benutzenMalen, schneiden, kneten, auffädeln, bauen, basteln und kleine Dinge greifen. Solche alltäglichen Tätigkeiten fördern die Fingerfertigkeit, die Kinder später auch beim Schreiben und im Umgang mit Stift und Schere brauchen.  3. Bewegung gehört in den AlltagStiegen steigen, zu Fuß gehen, balancieren, klettern und Dinge selbst tragen. Dafür braucht es kein eigenes Trainingsprogramm. Kinder können diese Fähigkeiten ganz selbstverständlich im Alltag erwerben.  Buchtipps Maria Neuberger-Schmidt – „Gewaltfrei, aber nicht machtlos“Ein praxisnaher Begleiter für Eltern, die liebevoll führen, klare Grenzen setzen und Konflikte respektvoll lösen möchten. Sophia Bolzano & Daniel Winkler – „Alle Kinder, fertig, los!“Warum Bewegung für die körperliche, geistige und emotionale Entwicklung von Kindern so wichtig ist – mit vielen Anregungen für Familien und Pädagog:innen. „Alle Kinder, fertig, los!“ beim Falter Verlag Websites Maria Neuberger-Schmidthttps://mariaparenting.com Verein Elternwerkstatthttps://elternwerkstatt.atMaria Neuberger-Schmidt erzählt am Ende des Interviews, dass ihre Arbeit im Verein Elternwerkstatt weitergeführt wird und man sich dort weiterhin hinwenden kann. Elternwerkstatt Alle Kinder, fertig, los!https://allekinderfertiglos.at Mut tut gutMut tut gut Chapters 00:00 Willkommen – Maria Neuberger-Schmidt ist wieder zu Gast01:08 Warum Zuhören so wichtig ist01:50 Was Eltern in den ersten Minuten besser nicht tun03:47 Wenn Kinder von eigenen Fehlern erzählen05:54 Die Botschaft zwischen den Zeilen verstehen07:09 „Du bist die blödeste Mama der Welt“ – was steckt dahinter?08:42 Warum sofortiges Helfen problematisch sein kann10:08 „Das kann ich nicht!“ – unterstützen, ohne abzunehmen11:47 Die Coaching-Formel: Verstehen – Klären – Lösen15:57 Wo bleibt die Führungsverantwortung der Eltern?17:47 Wann Erwachsene eingreifen müssen18:51 Selbstständigkeit zum Schulstart20:56 Fingerfertigkeit, Spielen und Basteln22:37 Drei Tipps für einen selbstständigen Schulstart24:45 Was Eltern ab morgen anders machen können25:43 Maria Neuberger-Schmidts Hinweis auf die Elternwerkstatt

    Zuhören statt lösen – Wie Eltern ihre Kinder stark machen
  4. Sep 1

    Gewaltfrei, aber nicht machtlos – Warum Kinder starke Eltern brauchen

    Wie können Eltern liebevoll begleiten und trotzdem klare Grenzen setzen? Wie viel Mitsprache brauchen Kinder? Und wann müssen Erwachsene einfach die Führung übernehmen? In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Maria Neuberger-Schmidt, Lebens- und Sozialberaterin, Kommunikationstrainerin, Autorin und Entwicklerin des ABC-Elternführerscheins. Im Mittelpunkt stehen die drei „Körbe“ Freiheit, Mitsprache und Gehorsam. Maria Neuberger-Schmidt erklärt, warum Kinder Freiräume und eigene Entscheidungen brauchen – aber genauso Erwachsene, die Verantwortung übernehmen, Orientierung geben und auch einmal bei einem klaren Nein bleiben. Es geht um ganz konkrete Situationen aus dem Familienalltag: Bildschirmzeit, Aufräumen, Wutanfälle, endlose Verhandlungen und Konflikte mit Teenagern. Und darum, weshalb Eltern nicht perfekt sein müssen, Fehler zugeben dürfen und trotzdem Führung übernehmen können. Auch Bewegung spielt eine Rolle: Kinder brauchen Räume, in denen sie ausprobieren, klettern, balancieren, sich schmutzig machen und eigene Grenzen erfahren dürfen.  Takeaways Liebevolle Erziehung und klare Grenzen sind kein Widerspruch.Kinder brauchen Freiheit, Mitsprache und gleichzeitig einen verlässlichen Rahmen.Nicht jede Entscheidung muss mit Kindern verhandelt werden.Rituale und klare Abläufe geben Orientierung und reduzieren tägliche Diskussionen.Kinder dürfen protestieren und wütend sein – Eltern dürfen trotzdem bei ihrem Nein bleiben.Konflikte gehören zum Familienleben und können wichtige Lernprozesse ermöglichen.Bewegung gibt Kindern die Möglichkeit, Selbstständigkeit, Mut und Körpergefühl zu entwickeln.Eltern müssen nicht perfekt sein. Entscheidend ist, Fehler zu erkennen, Verantwortung zu übernehmen und in Beziehung zu bleiben. Soundbite „Kinder machen Freude. Freut euch an euren Kindern. Die müssen nicht perfekt sein, Eltern müssen auch nicht perfekt sein.“ – Maria Neuberger-Schmidt Chapters 00:00 Begrüßung und Vorstellung von Maria Neuberger-Schmidt01:20 Wie Maria Neuberger-Schmidt zur Elternarbeit kam04:00 Was Eltern heute besonders beschäftigt05:30 Was sich in der Erziehung verändert hat07:30 Bildschirmzeit und neue Medien09:00 „Gewaltfrei, aber nicht machtlos“ – was bedeutet das?09:50 Warum Eltern Grenzen so schwerfallen11:30 Was passiert, wenn Erwachsene keine Führung übernehmen?14:50 Die drei Körbe: Freiheit, Mitsprache und Gehorsam19:00 Respekt, Autorität und Verantwortung21:15 Warum wir nicht alles mit Kindern verhandeln sollten22:30 Warum Konflikte zur Entwicklung gehören25:10 Streit und Konflikte mit Teenagern27:40 Bewegung als Verbündete in der Erziehung30:20 Bildschirm oder Bewegung?32:00 Regeln und Rituale für Bildschirmzeit33:45 Das leidige Thema Aufräumen36:40 Was tun bei einem Wutanfall?39:20 Eltern müssen nicht perfekt sein43:00 Drei Wünsche für die nächste Generation44:30 Was Maria Neuberger-Schmidt Eltern mitgeben möchteBewegungsblitz: Bewegung, Rituale, Niederlagen und persönliche Erfahrungen Bewegungstipps für den Alltag 1. Familienparcours bauenAus Sesseln, Polstern und Decken gemeinsam einen kleinen Bewegungsparcours bauen. Die Kinder dürfen mitplanen, ausprobieren und neue Varianten erfinden. 2. Bewegung als FamilienritualEinmal pro Woche bewusst gemeinsame Bewegungszeit einplanen: Radfahren, spazieren gehen, Ball spielen, schwimmen, balancieren oder Himmel und Hölle. Wichtig ist weniger die Sportart als die gemeinsame Zeit. 3. Verantwortung in BewegungKinder kleine Aufgaben übernehmen lassen: den eigenen Rucksack tragen, beim Spaziergang den Weg aussuchen oder mit Roller oder Fahrrad mitkommen. Bewegung und Selbstständigkeit lassen sich wunderbar miteinander verbinden.  Buchtipps Maria Neuberger-Schmidt – „Gewaltfrei, aber nicht machtlos“Ein praxisnahes Buch über liebevolle Führung, klare Grenzen und einen respektvollen Umgang mit Konflikten im Familienalltag. Sophia Bolzano & Daniel Winkler – „Alle Kinder, fertig, los!“Warum Bewegung für die körperliche, geistige und emotionale Entwicklung von Kindern so wichtig ist – mit vielen praktischen Ideen für Familien und Pädagog:innen. „Alle Kinder, fertig, los!“ beim Falter Verlag Homepages & weiterführende Links Maria Neuberger-Schmidthttps://www.mariaparenting.com Sophia BolzanoAlle Kinder, fertig, los!Mut tut gut

    Gewaltfrei, aber nicht machtlos – Warum Kinder starke Eltern brauchen
  5. Aug 18

    Wenn Schule Kinder stark macht – durch Bewegung, Wertschätzung und Begabungsförderung

    Wie sieht eine Schule aus, in der Bewegung nicht nur in der Turnstunde stattfindet, sondern Teil des gesamten Schulalltags ist? In dieser Folge spreche ich mit Jill Jasbar, Direktorin der Volksschule Erdberg in Wien. Jill und ich kennen uns seit vielen Jahren über das Projekt „Bewegtes Lernen“. Inzwischen durfte ich auch mit „Mut tut gut“ und „Raufen & Rangeln“  an ihrer Schule arbeiten. Jill war früher Leistungssportlerin im Beachvolleyball. Vieles, was sie aus dieser Zeit mitgenommen hat – Durchhaltevermögen, Ausdauer und Teamgeist – begleitet sie heute in ihrer Arbeit als Schulleiterin.  Wir sprechen darüber, warum Bewegung das Lernen unterstützt, weshalb Begabungsförderung für Jill bedeutet, die individuellen Stärken jedes Kindes zu entdecken, und warum soziale Kompetenzen, Respekt und Wertschätzung in der Schule einen hohen Stellenwert haben. Außerdem geht es um körperliche Erfahrungen beim Raufen & Rangeln, um Grenzen, Freiräume, Handynutzung und die Frage, was Schule heute braucht, damit Kinder stark und selbstständig werden können.  Takeaways Bewegung gehört nicht nur in die Turnstunde, sondern in den gesamten Schulalltag.Bewegtes Lernen kann Konzentration fördern und dabei helfen, Lerninhalte besser zu behalten.Jedes Kind hat Begabungen – entscheidend ist, Räume zu schaffen, in denen diese sichtbar werden können.Kinder brauchen vielfältige Angebote, aber auch freie Phasen zur eigenen Entfaltung.Wertschätzung bedeutet nicht nur Freundlichkeit, sondern auch ehrliches und respektvolles Feedback.Körperliche Erfahrungen helfen Kindern, sich selbst und andere wahrzunehmen und Grenzen zu respektieren.Soziale Kompetenzen, Respekt, Freundlichkeit und Leistungsbereitschaft gehören für Jill genauso zu Schule wie Wissen.Kinder brauchen Erwachsene, die ihnen etwas zutrauen. Bewegungstipps für den Alltag 1. Schulweg als Bewegungszeit nutzenWenn es möglich ist, einen Teil oder den ganzen Schulweg zu Fuß, mit dem Roller oder Fahrrad zurücklegen. Das bringt Bewegung ganz selbstverständlich in den Alltag. 2. Lernen mit Bewegung verbindenEinmaleins beim Hüpfen üben, neue Wörter beim Gehen wiederholen oder Gedichte mit passenden Bewegungen verbinden. Jill hat in ihren eigenen Klassen erlebt, dass Kinder sich dadurch besser fokussieren und Inhalte besser merken können.  3. Gleichgewicht nebenbei trainierenBeim Zähneputzen auf einem Bein stehen. Wird das zu einfach, kurz ein Auge schließen. Kleine Bewegungsimpulse brauchen keine zusätzliche Zeit. Buchtipps & Bewegungsideen Sophia Bolzano & Daniel Winkler – „Alle Kinder, fertig, los!“Warum Bewegung für die körperliche, geistige, soziale und emotionale Entwicklung von Kindern so wichtig ist – mit vielen alltagstauglichen Ideen für Familien und Pädagog:innen. „Alle Kinder, fertig, los!“ beim Falter Verlag Sophia Bolzano – „Mut tut gut – 99 Herausforderungen“99 Bewegungsideen, die Kinder zum selbstständigen Ausprobieren, Entdecken und Bewältigen von Herausforderungen einladen. Soundbite „Ich glaube, dass jeder Mensch Begabungen hat. Es gilt, sie nur zu entdecken.“– Jill Jasbar  Chapters 00:00 Begrüßung und Vorstellung von Jill Jasbar01:00 Vom Beachvolleyball ins Direktorinnenzimmer04:00 Was Leistungssport für das Leben und die Schulleitung mitgibt08:00 Bewegung als persönlicher Ausgleich10:00 Bewegung als Teil der Schulkultur15:00 Warum bewegtes Lernen funktioniert16:00 Begabungsförderung – die Stärken jedes Kindes entdecken19:00 Wissen, Kreativität und soziale Kompetenzen21:00 Was Wertschätzung wirklich bedeutetca. 25:00 Der Blick auf das, was gelingt28:00 Raufen & Rangeln – Körpergefühl, Grenzen und Respektca. 32:00 Was Kinder heute brauchenca. 38:00 Schule und Elternhaus gemeinsam denkenca. 42:00 Bewegungsblitz – 7 spontane Fragenca. 50:00 Bewegungstipps, Buchtipps und Zusammenfassung Homepages & Links Volksschule ErdbergVolksschule Erdberg Sophia Bolzano – Alle Kinder, fertig, los!allekinderfertiglos.at Mut tut gutmuttutgut.at Wenn dir diese Folge gefallen hat, freue ich mich, wenn du meinen Podcast abonnierst, teilst oder weiterempfiehlst. Denn Schule kann viel mehr sein als ein Ort, an dem Kinder Wissen erwerben: Sie kann ein Ort sein, an dem sie sich bewegen, ihre Stärken entdecken, Gemeinschaft erleben und Schritt für Schritt selbstständiger werden.

    Wenn Schule Kinder stark macht – durch Bewegung, Wertschätzung und Begabungsförderung
  6. Aug 4

    Neugierig bleiben, mutig scheitern, weiterlernen

    Was haben Sport, Wissenschaft und Humor gemeinsam? Mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. In dieser Folge spreche ich mit Vince Ebert – Physiker, Wissenschaftskabarettist, Bestsellerautor und Keynote Speaker. Gemeinsam werfen wir einen Blick darauf, was Bewegung über das Leben lehrt und warum Neugier, Disziplin und der Mut zu scheitern wichtige Voraussetzungen für persönliches Wachstum sind. Wir sprechen über seine eigene Sportbiografie, über die Bedeutung von Rückschlägen, den Unterschied zwischen Talent und Disziplin und darüber, weshalb Kinder heute wieder mehr Herausforderungen brauchen. Außerdem geht es darum, warum Bewegung nicht nur den Körper fit hält, sondern auch Konzentration, Kreativität und Problemlösefähigkeit fördert. Eine inspirierende Folge für Eltern, Pädagog:innen und alle, die Kinder dabei begleiten möchten, neugierig, mutig und selbstbewusst ihren eigenen Weg zu gehen. Takeaways Disziplin ist langfristig oft wichtiger als Talent.Bewegung stärkt nicht nur den Körper, sondern auch den Geist.Rückschläge gehören zum Lernen dazu und fördern Resilienz.Kinder brauchen Herausforderungen statt ständiger Absicherung.Neugier ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für lebenslanges Lernen.Erwachsene wirken vor allem durch ihr eigenes Vorbild.Es ist nie zu spät, etwas Neues zu lernen oder eine neue Sportart zu beginnen.Bewegungstipps für den Alltag 1. Jeden Tag etwas Neues ausprobierenEine neue Bewegung, ein neuer Weg zur Arbeit oder eine ungewohnte Sportart – unser Gehirn liebt neue Herausforderungen. 2. Gleichgewicht trainierenBeim Zähneputzen auf einem Bein stehen oder kleine Balanceübungen in den Alltag einbauen. Das verbessert Koordination und Körpergefühl. 3. Bewegung als Denkpause nutzenWenn der Kopf voll ist, hilft oft ein Spaziergang oder eine kurze Bewegungseinheit mehr als noch eine Stunde am Schreibtisch. Buchtipps Vince Ebert – „Denken lohnt sich“Ein humorvolles Buch darüber, warum kritisches Denken und wissenschaftliche Neugier heute wichtiger denn je sind. Vince Ebert – „Wot se fack, Deutschland?“Mit Witz und klaren Gedanken wirft Vince Ebert einen Blick auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und lädt dazu ein, Dinge differenziert zu betrachten. Daniel Kahneman – „Schnelles Denken, langsames Denken“Ein moderner Klassiker, der erklärt, wie wir Entscheidungen treffen und warum unser Gehirn manchmal Abkürzungen nimmt. Sophia Bolzano – „Alle Kinder, fertig, los!“Warum Bewegung der Schlüssel für Lernen, Selbstvertrauen und gesunde Entwicklung ist – mit vielen alltagstauglichen Bewegungsideen für Familien und Pädagog:innen.https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html Soundbite „Disziplin schlägt Talent.“Vince Ebert Chapters 00:00 Begrüßung und Vorstellung von Vince Ebert02:30 Kindheit, Sport und erste Bewegungserfahrungen08:00 Volleyball, Skifahren und die Bedeutung von Training14:00 Talent oder Disziplin – was zählt wirklich?20:00 Warum Scheitern zum Lernen dazugehört26:00 Wissenschaft, Humor und kritisches Denken32:00 Bewegung als Motor für Konzentration und Kreativität38:00 Was Kinder heute für eine gute Entwicklung brauchen43:00 Bewegungsblitz – 7 spontane Fragen50:00 Zusammenfassung, Bewegungstipps und Buchtipps Homepages & Links Vince Eberthttps://www.vince-ebert.de Sophia Bolzanohttps://allekinderfertiglos.at https://muttutgut.at Wenn dir diese Folge gefallen hat, freue ich mich, wenn du meinen Podcast abonnierst, teilst oder weiterempfiehlst. Gemeinsam können wir Kinder darin bestärken, neugierig zu bleiben, Herausforderungen anzunehmen und mit Freude weiterzulernen.

    Neugierig bleiben, mutig scheitern, weiterlernen
  7. Jul 21

    Mut zum Risiko – warum Kinder Herausforderungen brauchen

    Dürfen Kinder noch auf Bäume klettern? Wie viel Schutz brauchen sie wirklich? Und was passiert, wenn wir ihnen jede Herausforderung aus dem Weg räumen? In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Jürgen Einwanger, Leiter der Alpenverein-Akademie und Experte für Risiko- und Erlebnispädagogik, über die Bedeutung von Herausforderungen für eine gesunde Entwicklung von Kindern. Ausgangspunkt ist sein Buch „Mut zum Risiko“, das bereits vor fast 20 Jahren erschienen ist und heute aktueller denn je erscheint. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, warum Risiko nicht mit Gefahr gleichzusetzen ist, weshalb Kinder Erfahrungen brauchen, um Selbstvertrauen und Resilienz zu entwickeln, und welche Auswirkungen Digitalisierung, Smartphone-Nutzung und Künstliche Intelligenz auf heutige Kindheiten haben. Ein inspirierendes Gespräch über Vertrauen, Eigenverantwortung und den Mut, Kindern wieder mehr zuzutrauen.Das Wichtigste in Kürze Risiko ist nicht dasselbe wie Gefahr.Entwicklung braucht Herausforderungen.Selbstvertrauen entsteht durch eigene Erfahrungen.Bewegung bietet ideale Lernräume für Selbstwirksamkeit.Überbehütung kann Entwicklung behindern.Kinder brauchen Freiräume, um Verantwortung zu übernehmen.Naturerfahrungen fördern Resilienz und psychische Gesundheit.Digitalisierung und KI verändern Kindheit grundlegend.Eltern und Pädagog:innen dürfen Kindern wieder mehr zutrauen.Bewegungstipps 1. Der Mut-Moment Jeden Tag etwas ausprobieren, das ein kleines bisschen Überwindung kostet. Zum Beispiel: balancierenauf einen Baum kletterneinen neuen Weg gehenjemanden ansprechenetwas Neues lernen2. Der eigene Weg Kinder dürfen den Weg zum Spielplatz, zur Schule oder zu Freund:innen selbst auswählen. Eigene Entscheidungen fördern Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein. 3. Die Mut-Challenge Fragt euch am Abend: "Was habe ich mich heute getraut, das ich gestern noch nicht geschafft hätte?" So lernen Kinder, ihren eigenen Fortschritt wahrzunehmen. Buchtipps Mut zum Risiko – Herausforderungen für die Arbeit mit JugendlichenHerausgegeben von Jürgen Einwanger Mit Herz und KlarheitHerbert Renz-Polster Generation AngstJonathan Haidt Alle Kinder, fertig, los!Sophia Bolzanohttps://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html Homepages Jürgen Einwanger https://www.alpenvereinsjugend.at Sophia Bolzano https://allekinderfertiglos.at https://muttutgut.at Soundbite "Entwicklung braucht Herausforderungen. Kinder werden nicht stark, weil wir ihnen jeden Stein aus dem Weg räumen. Sie werden stark, weil sie lernen, Hindernisse selbst zu überwinden."Kapitel Begrüßung und Vorstellung von Jürgen Einwanger Wie alles begann – Erlebnispädagogik und Verantwortung Das Buch Mut zum Risiko – damals und heute Was sich in den letzten 20 Jahren verändert hat Digitalisierung, Smartphone und KI – Auswirkungen auf Kinder Warum Kinder Risiken brauchen Risiko oder Gefahr – ein wichtiger Unterschied Überbehütung und Selbstständigkeit Was Eltern ihren Kindern zutrauen dürfen Risikokompetenz, Resilienz und psychische Gesundheit Blick in die Zukunft Bewegungsblitz Bewegungstipps Buchtipps Zusammenfassung und Verabschiedung

    Mut zum Risiko – warum Kinder Herausforderungen brauchen
  8. Jul 7

    Jedes Kind hat ein Recht auf eine glückliche Kindheit

    Kinder haben ein Recht auf Schutz, Sicherheit und eine glückliche Kindheit. Doch was bedeutet das im Alltag von Familien, Schulen und Sportvereinen? In dieser Folge spreche ich mit Sascha Hörstlhofer, Obmann des Österreichischen Kinderschutzbundes Wien, Lebens- und Sozialberater, Elternbildner und staatlich geprüftem Sportlehrer. Gemeinsam sprechen wir darüber, warum Kinderschutz weit mehr ist als das Verhindern von Gewalt. Es geht um Beziehung, Vertrauen, Beteiligung und darum, Kindern einen sicheren Rahmen zu geben, in dem sie sich gesund entwickeln können. Außerdem sprechen wir über die Bedeutung von Bewegung für die körperliche, soziale und emotionale Entwicklung, über den Einfluss von Bildschirmzeit, den Druck, unter dem viele Kinder heute stehen, und darüber, warum Erwachsene den Mut haben sollten hinzusehen, wenn ihnen etwas auffällt. Eine Folge für Eltern, Pädagog:innen, Trainer:innen und alle, denen Kinder am Herzen liegen. Takeaways Kinderschutz beginnt im Alltag – nicht erst, wenn etwas passiert.Kinder brauchen einen sicheren Hafen und gleichzeitig die Freiheit, die Welt zu entdecken.Bewegung stärkt Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit und soziale Kompetenzen.Erwachsene tragen Verantwortung dafür, sichere Räume für Kinder zu schaffen.Wer ein ungutes Gefühl hat, sollte hinschauen, nachfragen und handeln.Kinderrechte müssen gelebt werden – in Familien, Schulen und Vereinen.Elternbildung ist ein wichtiger Baustein für eine gesunde Entwicklung von Kindern.Bewegungstipps für den Alltag 1. Spaziergang mit BewegungsaufgabenBeim Gehen kleine Aufgaben einbauen: rückwärts gehen, balancieren, auf einem Bein hüpfen oder bis zum nächsten Baum sprinten. 2. Wohnzimmer-Parcours bauenMit Polstern, Sesseln und Decken einen Hindernisparcours gestalten. Kinder dürfen ihn selbst planen und immer wieder verändern. 3. Tiere nachmachenEin Tier auswählen und sich eine Minute lang genauso bewegen. Das fördert Fantasie, Koordination und macht der ganzen Familie Spaß. Buchtipps Maria Neuberger-Schmidt – „Gewaltfrei, aber nicht machtlos“Ein praxisnahes Buch über Erziehung mit Herz, Verstand und klarer Führung. Es zeigt, wie Kinder liebevoll und konsequent begleitet werden können. Daniel Moßbrucker – „Direkt vor unseren Augen“Ein wichtiges Buch über digitale Gewalt und darüber, wie Täter:innen im Internet vorgehen – und wie Erwachsene Kinder besser schützen können. Carmen Kerger-Ladleif – „Kinder beschützen!“Ein verständlicher Ratgeber für Eltern rund um Prävention, Grenzachtung und den Schutz vor sexuellem Missbrauch. Sophia Bolzano – „Alle Kinder, fertig, los!“Warum Bewegung der Schlüssel für Lernen, Selbstvertrauen und gesunde Entwicklung ist – mit 33 alltagstauglichen Bewegungsideen für Familien.https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html Soundbite „Kinder brauchen einen sicheren Hafen – und dann die Freiheit, die Welt zu entdecken.“Sascha Hörstlhofer Alternative: „Kinder sind unschlagbar.“ Chapters 00:00 Begrüßung und Vorstellung von Sascha Hörstlhofer02:00 Wie sein Engagement für den Kinderschutz begann06:00 Was Kinder für eine glückliche Kindheit brauchen10:00 Digitalisierung, Bildschirmzeit und Verantwortung der Erwachsenen14:30 Warum Bewegung Kinder stark macht20:00 Leistungsdruck, Schule und psychische Belastungen24:30 Kinderrechte – welche besonders wichtig sind27:00 Grenzverletzungen erkennen und richtig handeln31:30 Kinderschutz im Sport und praktische Beispiele aus dem Schulalltag38:00 Wünsche für die Zukunft von Kindern und Familien40:00 Bewegungsblitz – 7 spontane Fragen49:00 Bewegungstipps, Buchtipps und Zusammenfassung Homepages & Links Österreichischer Kinderschutzbund Wienhttps://kinderschutz.at Safe Sport Österreichhttps://safesport.at Sophia Bolzanohttps://allekinderfertiglos.at https://muttutgut.at Wenn dir diese Folge gefallen hat, freue ich mich, wenn du meinen Podcast abonnierst, teilst oder weiterempfiehlst. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass Kinder sicher, gesund und mit Freude aufwachsen.

    Jedes Kind hat ein Recht auf eine glückliche Kindheit

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