MWGFD-Podcast: Ein persönlicher Blick

MWGFD

Im Corona-Podcast "Ein persönlicher Blick" erzählen kritische Menschen über ihre Sicht auf die Corona-Jahre. Mit viel Herzblut und großem Engagement setzen wir vom Verein MWGFD uns für Sie ein. Dafür müssen auch laufende Kosten getragen werden, z. B. für die Organisation unserer Pressesymposien, für Geschäfts- und Pressestelle, für Druck und Versand von Flyern und Informationsbroschüren, für den Betrieb der Imfpgeschädigten-Hotline und für das Forum uns unterstützender Ärzte und Heilpraktiker. Mit Ihrer Spende fördern Sie unsere wichtige Arbeit. Jeder auch noch so kleine Betrag ist uns willkommen, denn er hilft uns und damit auch Ihnen. HERZLICHEN DANK! Per Überweisung an: Inhaber: MWGFD e.V. IBAN: DE15 7816 0069 0000 0382 61 BIC/SWIFT: GENODEF1MAKBank VR-Bank Fichtelgebirge-Frankenwald eG Sie können uns auch gern über Paypal Geld senden: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=KNBBYRPHDEJ5J Wir dürfen leider keine Spendenbescheinigungen ausstellen. Das Finanzamt Passau hat uns durch Bescheid vom 19. Oktober 2020 die Gemeinnützigkeit entzogen, weshalb wir keine Zuwendungsbestätigungen für steuerliche Zwecke ausstellen dürfen. Das Rechtsbehelfs- und Klageverfahren gegen diese Entscheidung wurde leider zu Ungunsten des Vereins entschieden.

Episodes

  1. Apr 19

    Eugen Zentner

    Johannes Clasen im Gespräch mit dem promovierten Literaturwissenschaftler, Drehbuchautor, Buchautor und Kulturjournalisten Eugen Zentner über seine Erfahrungen während der Corona-Jahre, sowie die Veränderungen, die diese Zeit für uns alle brachte. Ein intensives, vielschichtiges Gespräch über Medien, Wahrnehmung und die Kraft der Kunst in bewegten Zeiten – und über die Frage, wie eine Gesellschaft nach einer Phase der Spaltung auch durch Kunst wieder friedlich zueinanderfinden kann. Zentner, der lange als Journalist für die dpa tätig gewesen war, nimmt die Zuhörer mit zurück in den Januar 2020. Eine Zeit, in der erste Bilder aus China um die Welt gingen und sich die mediale Tonlage zunehmend zuspitzte. Während viele seiner Kollegen nach und nach von Unsicherheit und Angst erfasst wurden, blieb er selbst gelassen. Besonders eindrücklich schildert Zentner seine Zeit bei der dpa: Eilmeldungen im Minutentakt, ein permanenter Fokus auf Infektionszahlen und Todesfälle – und eine Dynamik, die nicht ohne Wirkung auf die journalistische Arbeit blieb. Während sich für viele Kollegen die Bedrohung zunehmend real anfühlte, nahm er selbst eine Diskrepanz wahr: zwischen dem, was medial vermittelt wurde, und dem, was er außerhalb der Bildschirme erlebte. Im Homeoffice, isoliert vom Redaktionsalltag, begann für ihn eine Phase intensiver Beobachtung und Reflexion. Er nutzte soziale Medien, besuchte Demonstrationen und stellte fest, dass sich seine Eindrücke nicht mit der vorherrschenden Berichterstattung deckten. Als er diese Widersprüche im Kollegenkreis ansprach, wurde deutlich: Die Meinungen drifteten auseinander. Eine offene Debatte wurde zunehmend schwieriger – auch aus Sorge um berufliche Konsequenzen. Heute hat Zentner einen klaren Bruch mit seiner früheren Tätigkeit vollzogen. Er arbeitet nicht mehr für die dpa, sondern schreibt als Kulturjournalist für alternative Medien und betreibt einen eigenen Blog. Sein Blick auf Journalismus ist kritischer geworden, politischer, unabhängiger. Gleichzeitig hat er sich intensiv mit der Frage beschäftigt, welche Rolle Kunst und Kultur in Krisenzeiten spielen. Im Podcast spricht er über eine Kulturszene im Wandel: über Künstler, die sich anpassten – und über jene, die bewusst einen anderen Weg gingen. Über Cancel Culture, ökonomischen Druck und die Frage, ob nonkonforme Kunst heute überhaupt noch existieren kann. Seine Einschätzung ist differenziert: Die Spielräume sind enger geworden, doch es gebe auch Anzeichen für eine vorsichtige Öffnung. Ein besonderer Fokus liegt auf seinem literarischen Schaffen. In seinem Buch „Corona-Schicksale“ verarbeitet Zentner die Corona-Zeit in fiktionalen Geschichten – als Versuch, Erfahrungen festzuhalten, die sonst womöglich in Vergessenheit geraten würden. Es sind Geschichten über gesellschaftliche Spannungen, über Konformitätsdruck und über zwischenmenschliche Brüche. Situationen, die viele erlebt haben: getrennte Familien, soziale Ausgrenzung, staatliche Eingriffe in den privaten Raum. In seinem Gedichtband „Die Welt steht Kopf“ verarbeitet er die Krisenjahre der letzten Zeit, gesellschaftliche Spannungen und existenzielle Fragen in lyrischer Sprache. Auch bei Lesungen zeigt sich, wie tief diese Zeit nachwirkt. Für viele Zuhörer sind seine Texte mehr als Literatur – sie sind Spiegel, Verarbeitung und manchmal auch schmerzhafte Erinnerung. Ob seine Arbeit auch Menschen erreicht, die damals anders gehandelt oder gedacht haben, bleibt für ihn offen. Doch genau darin liegt seine leise Hoffnung: dass Kunst Brücken bauen kann. Abgerundet wird das Gespräch durch Einblicke in seine Lyrik, vorgetragen von Zentner persönlich: Gedichte über die berufsbezogene Impfpflicht während der Corona-Zeit sowie über die Musterung eines jungen Mannes. Zwei Texte, die nicht nur dokumentieren, sondern auch zum Nachdenken anregen. Eugen Zentner ist Autor folgender Bücher: Sachbuch: Kunst und Kultur gegen den Strom https://www.masselverlag.de/The-Great-WeSet/Kunst-und-Kultur-gegen-den-Strom Das Sachbuch stellt die alternative Kunst- und Kulturszene vor, die sich in Reaktion auf die Corona-Politik herausgebildet hat. Kurzgeschichten: Corona-Schicksale https://www.masselverlag.de/Programm/Corona-Schicksale Die fiktionalen Geschichten setzen sich mit den Schattenseiten der Corona-Politik auseinander und handeln von Menschen, die zu deren Opfern geworden sind. Gedichte: Die Welt steht Kopf https://www.masselverlag.de/Programm/Die-Welt-steht-Kopf Der Gedichtband thematisiert die Krisenzeit der vergangenen Jahre in lyrischer Sprache.

    32 min
  2. Mar 7

    Eva Wahrheim

    Die in Spanien lebende Flugbegleiterin Eva Wahrheim spricht mit Johannes Clasen über ihre Erfahrungen während der Corona-Pandemie, den Lockdown in Spanien, den Impf-Druck im Berufsalltag und die persönlichen Veränderungen, die diese Zeit in ihr ausgelöst hat. Als im Januar 2020 die ersten Bilder aus China auftauchten, verspürte Eva Wahrheim keine Angst. Sie fühlte sich durch Naturheilmittel gut geschützt, vertraute auf ihr Immunsystem und begegnete der medialen Berichterstattung von Beginn an mit Skepsis. Für sie war das Geschehen zunächst weit weg – nach dem Motto: „Schauen wir mal, was kommt.“ Im Februar 2020 holte die Pandemie sie beruflich ein. Flugziele wurden gestrichen, Touren abgebrochen, wenig später kam der harte Lockdown in Spanien. Ab dem 9. März herrschten massive Einschränkungen: Kinder durften sechs Wochen lang das Haus nicht verlassen, selbst Spaziergänge waren verboten. „Hunde hatten mehr Freiheit als Kinder“, sagt sie rückblickend. Verlassen durfte man die Wohnung nur für Einkäufe oder systemrelevante Arbeit. Eva Wahrheim war in dieser Zeit erkältet, verlor für zwei Monate ihren Geruchssinn – rückblickend geht sie davon aus, dass es Corona war. Schwer krank fühlte sie sich jedoch nicht, weshalb ihre persönliche Angst vor dem Virus gering blieb. Den spanischen Lockdown beschreibt sie als einen der härtesten Europas, wenn auch zeitlich kürzer als die Maßnahmen in Deutschland, die sie als zunehmend verschärft erlebte. Die Impfquote sei bei etwa 83 Prozent gelegen, meist seien jedoch nur zwei Dosen verabreicht worden. Im Unterschied zu Deutschland sei das Testregime weniger streng gewesen.  Auch habe sie eine starke gesellschaftliche Spaltung wie in Deutschland in Spanien weniger wahrgenommen. Für sie als ungeimpfte Flugbegleiterin wurde der Berufsalltag dennoch zunehmend kompliziert, da einerseits der Druck seitens des Arbeitgebers groß war und andererseits ab 2021 digitale Einreiseerklärungen Pflicht wurden, Regelungen sich ständig änderten und von Land zu Land unterschieden. Die Kontrollen des Impf- und Teststatus, etwa durch bewaffnete Bundespolizisten am Flughafen, beschreibt sie als sehr belastend. Rund 80 Prozent ihrer Kollegen waren geimpft. Eva Wahrheim berichtet von gefälschten Impfnachweisen, aber auch von gesundheitlichen Problemen im Kollegenkreis. Seit 2021 habe es deutlich mehr Kondolenztische für verstorbene Kollegen gegeben als in den Jahren zuvor. Viele würden heute unter Herz- oder anderen chronischen Beschwerden leiden. Halt fand sie in der Vernetzung mit Kollegen über soziale Medien. Daraus entstanden enge Freundschaften. Heute könne man im Kollegenkreis offener sprechen, teilweise werde ihr sogar Respekt für ihre Standhaftigkeit entgegengebracht. Persönlich habe die Zeit sie stark verändert. Sie sei spiritueller geworden, habe eine entsprechende Ausbildung begonnen und ihren Glauben neu entdeckt. Corona sei für sie ein „Trigger“ gewesen, sich innerlich zu öffnen. In der Krise sieht sie rückblickend auch eine Chance: die Möglichkeit, bewusster zu leben und sich einer „liebevolleren Welt“ zuzuwenden.

    44 min
  3. Feb 19

    Nicole Hess

    Johannes Clasen im Gespräch mit der ehemaligen Flugbegleiterin und heutigen Bundestagsabgeordneten Nicole Hess über ihre persönlichen Erfahrungen während der Corona-Zeit – beruflich wie privat. Zu Beginn der Pandemie hatte sie die Bilder aus China mit einer Mischung aus Neugier und Beunruhigung erlebt. Wirkliche Angst habe sie zunächst nicht verspürt, das Geschehen erschien ihr weit entfernt. Das änderte sich, als sie in Nairobi erlebte, dass die Crew einer KLM-Maschine wegen eines Corona-Verdachtsfalls umkehren musste. In diesem Moment wurde die Bedrohung für sie greifbar. Als großes Glück beschreibt sie, dass sie während der Corona-Zeit ein stabiles Umfeld hatte – sowohl im Beruf als auch privat mit ihrem Mann. Für beide war früh – spätestens seit dem öffentlichen Auftritt von Bill Gates im deutschen Fernsehen – klar, dass sie sich nicht impfen lassen würden – wohlwissend, dass dies für den Fall einer verbindlichen Impfpflicht für Flugbegleiter mit der Aufgabe ihres Berufs verbunden gewesen wäre. In der Praxis war ihre Entscheidung mit erheblichen Herausforderungen verbunden. Die Dienstplangestaltung verkomplizierte sich, da sich Einreisebestimmungen ständig änderten und sie als Ungeimpfte nicht sicher sein konnte, in welche Länder sie noch einreisen durfte. Halt und Orientierung fand sie in dieser schwierigen Situation in einer großen Telegram-Gruppe gleich gesinnter Lufthansa-Mitarbeiter. Diese Solidarität habe ihr geholfen, sich nicht isoliert zu fühlen. Das Schicksal einer Freundin in Spanien, die sich unter großem gesellschaftlichem Druck impfen ließ und kurz darauf an einem Schlaganfall starb, prägte ihre Sicht auf mögliche Impfschäden. Nicole Hess geht davon aus, dass das tatsächliche Ausmaß der Schäden nicht vollständig aufgearbeitet werde. Dabei verweist sie auch auf den weltweiten Geburtenrückgang, der ihrer Meinung nach in dem Zusammenhang ebenfalls kritisch betrachtet werden müsse. Große Hoffnungen hatte sie in die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages gesetzt, empfindet deren Arbeit jedoch als Showprozess, der bisher leider keinen Erkenntnisgewinn bringen würde. Ihr Anliegen ist eine gesellschaftliche Aufarbeitung des Geschehenen ohne Vorwürfe, die Anerkennung von Impfopfern sowie eine Rehabilitierung derjenigen, die durch öffentliche Diskreditierung Schaden erlitten haben. Zugleich kritisiert sie fehlende Anlaufstellen, mangelnde medizinische Diagnostik – etwa bei PostVac – und begrenzte Entschädigungsmöglichkeiten. Das Gespräch endet mit einem Appell: Die Menschen sollten den Mut haben, hinzuschauen, nein zu sagen, eine „gesunde Wut“ zuzulassen und auf ihren Grundrechten zu bestehen – insbesondere auf der im Grundgesetz verankerten Meinungsfreiheit.

    46 min
  4. Feb 4

    Stefan Sünwoldt

    Johannes Clasen im Gespräch mit dem ehemaligen Verwaltungsjuristen, Rechtsanwalt und Bürgermeister Stefan Sünwoldt über seine persönlichen und beruflichen Erfahrungen während der Corona-Zeit – ein Gespräch, das die Ereignisse aus juristischer, politischer und sehr persönlicher Perspektive beleuchtet und einen eindrucksvollen Einblick in die Gedankenwelt eines Juristen, der die Corona-Jahre als tiefe gesellschaftliche Zäsur erlebt hat, bietet. Sünwoldt beschreibt, wie er die Entwicklungen Anfang 2020 zunächst mit Sorge, später jedoch mit zunehmender Irritation verfolgte. Besonders die rechtliche Grundlage der Lockdowns ließ ihn früh zweifeln, da tiefgreifende Grundrechtseingriffe über Monate hinweg ausschließlich per Verordnung, ohne ausreichende parlamentarische Legitimation, geregelt worden seien. Bereits im März 2020 wandte er sich deshalb mit einer eindringlichen Mail an Bundestagsfraktionen und Medien und warnte vor einem Angriff auf demokratische Strukturen. Auch spätere politische Entscheidungen, insbesondere die Impfkampagne sieht er sehr kritisch. Das Gespräch zeigt jedoch nicht nur seine juristische Analyse, sondern auch die persönlichen Belastungen dieser Zeit. Sünwoldt berichtet von Sorge um seine Kinder, von Spannungen im Freundes- und Familienkreis und traumatisierenden Erlebnissen seiner Tochter im von Maßnahmen geprägten Schulalltag. Besonders einschneidend war für ihn seine Tätigkeit als Strafverteidiger für Menschen, die wegen Masken- oder Attestfragen juristisch verfolgt wurden. Eindrucksvoll schildert er in dem Zusammenhang die problematischen Vorgehensweisen von Behörden und Justiz. Ein zentraler Punkt seines Engagements bleibt bis heute die Forderung nach Aufarbeitung. Seine offenen Briefe an die Bundespolitik zur Rehabilitierung von Ärzten und zur gesellschaftlichen Aufarbeitung der Corona-Zeit blieben unbeantwortet. Dennoch sieht er es als moralische Verpflichtung, die Folgen der Maßnahmen sichtbar und öffentlich zu machen. Bewegend endet das Gespräch mit der Schilderung des tragischen Todes eines 13-jährigen Mädchens. Dessen Schicksal steht für ihn sinnbildlich für die Notwendigkeit, individuelle Schicksale nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

    41 min
  5. Beate Pfeil

    10/27/2025

    Beate Pfeil

    Dr. jur. Beate Pfeil, selbstständige Wissenschaftlerin und ehemalige Sachverständige des Europarats, blickt im Gespräch mit Johannes Clasen auf die vergangenen Jahre seit Beginn der Corona-Krise zurück – Jahre, die ihr Leben grundlegend verändert haben. Zu Beginn der Krise war sie, wie viele andere auch, in Sorge um ihre Familie. Erinnerungen an die Schweinegrippe, während der ihre damals kleinen Kinder schwer erkrankt waren, wurden wach. Durch ihre ganzheitlich denkende homöopathische Ärztin, die ihr Vertrauen in das Immunsystem und die Selbstheilungskräfte des Körpers stärkte, wurde sie auf Unstimmigkeiten in der frühen Corona-Berichterstattung aufmerksam. Beate Pfeil begann, genauer hinzusehen – und stieß auf Stimmen wie die von Bodo Schiffmann, dessen Einschätzungen sich mit ihrem eigenen Empfinden deckten. Beruflich war Beate Pfeil zu dieser Zeit in verantwortungsvollen Positionen tätig – als Vizevorständin einer Flensburger Forschungseinrichtung für Minderheitenschutz und als Sachverständige beim Europarat. Ihre Arbeit am Schutz nationaler Minderheiten verstand sie auch als Beitrag zur Verteidigung der Menschenrechte in Europa. Umso sensibler nahm sie wahr, wie in der Corona-Zeit Andersdenkende behandelt wurden, wie schnell Grundrechte verletzt wurden und wie gleichförmig die mediale Berichterstattung war. Im Austausch mit Wissenschaftlern wie Stefan Hockertz vertiefte sich ihre Skepsis gegenüber den Maßnahmen und der neuen modRNA-Impfstofftechnologie. Aus juristischer Sicht sah sie in der Pandemiepolitik gravierende Verstöße gegen das Grundgesetz und den Rechtsstaat. Sie begann, öffentlich Stellung zu beziehen, nahm an Demonstrationen teil und kritisierte das Infektionsschutzgesetz und andere ihrer Meinung nach ebenfalls verfassungswidrige Regularien der Ära Corona.. Ihr Engagement hatte persönliche Konsequenzen: Ein Aktivist aus der Antifa-Szene denunzierte sie im Umfeld ihrer Forschungseinrichtung. In einer Anhörung mit Vertretern des Bundesinnenministeriums und der Staatskanzlei Schleswig-Holsteins wurde ihr vorgeworfen, sie habe öffentlich nicht ausreichend zwischen privater und beruflicher Meinungsäußerung unterschieden und zudem dem falschen Medium ein Interview gegeben. Schließlich wurde sie von ihren Ämtern entbunden – offiziell, um „Schaden von der Bundesregierung abzuwenden“. Trotz dieser Brüche spricht Beate Pfeil heute mit Ruhe und Zuversicht. Sie ist weiterhin aktiv, z.B. in der WHO-Aufklärung, und setzt sich für Demokratie, Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit ein – Themen, die sie als Basis einer freien Gesellschaft begreift. Ihr Antrieb ist geblieben: den Schutz der Grund- und Menschenrechte zu verteidigen – und dadurch dazu beizutragen, dass die Zukunft der kommenden Generationen nicht in einen neuen Totalitarismus führt.

    42 min

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