Fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker

Harald H.H.W. Schmidt

Helfen Anti-Aging-Wundermittel wirklich? Was taugen TikTok-Gesundheitstipps? In „Fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker“ erklärt Prof. Harald H.H.W. Schmidt evidenzbasierte Medizin, aktuelle Forschung und neue Therapien – verständlich, unabhängig und wissenschaftlich fundiert. Hier geht es um Prävention, Arzneimittel, Nebenwirkungen, Ernährung, Bewegung und echte Gesundheitstipps ohne Mythen. Für alle, die Fakten statt Hypes wollen. Fragen, Anregungen und Themenwünsche? --> WhatsApp: https://tinyurl.com/3739vkdt --> Email: podcast@haraldschmidt.online Webseite: https://haraldschmidt.online

  1. ATEMAUSSETZER IM SCHLAF: Wie Schlafapnoe Ihre Gesundheit bedroht – und warum frühe Diagnostik Leben verändern kann

    FEB 10

    ATEMAUSSETZER IM SCHLAF: Wie Schlafapnoe Ihre Gesundheit bedroht – und warum frühe Diagnostik Leben verändern kann

    Nächtliche Atemaussetzer sind häufig, bleiben aber oft unentdeckt. In dieser Folge von „Fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker“ geht es um die obstruktive Schlafapnoe – eine der am meisten unterschätzten Erkrankungen unserer Zeit. Millionen Menschen leiden unter wiederholten Atempausen im Schlaf, ohne es zu wissen. Schnarchen kann ein Warnsignal sein, die eigentliche Gefahr entsteht jedoch durch wiederholte Sauerstoffabfälle, die die nächtliche Erholung massiv stören und langfristig das Risiko für Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes, Adipositas, Depressionen und Konzentrationsstörungen erhöhen. Auch Kinder können in ihrer Entwicklung beeinträchtigt werden. Zu Gast ist der Allgemein- und Schlafmediziner Sascha Brinkmann. Er erklärt, warum Schlafstörungen zu den häufigsten Beratungsanlässen in Hausarztpraxen gehören, welche Symptome besonders aufmerksam machen sollten und wie Begleiterkrankungen wie Adipositas, Diabetes, schwer einstellbarer Bluthochdruck oder Herzrhythmusstörungen auf eine schlafbezogene Atmungsstörung hinweisen können. Ein Schwerpunkt der Episode ist die moderne schlafmedizinische Diagnostik. Heute ist dafür nicht zwingend ein klassisches Schlaflabor notwendig. Mithilfe telemedizinischer Verfahren kann eine aussagekräftige kardiorespiratorische Polygrafie bequem zu Hause durchgeführt werden. Sie erfahren, welche Körperfunktionen dabei gemessen werden – etwa Atemfluss, Atemanstrengung, Sauerstoffsättigung, Herzfrequenz, Schlafphasen und Körperlage – wie aus diesen Daten verlässliche Diagnosen entstehen, für wen die Untersuchung sinnvoll ist, wie der Ablauf aussieht, wer die Kosten übernimmt und wann weiterführende Untersuchungen notwendig sind. Ausführlich eingeordnet werden auch die Therapieoptionen der obstruktiven Schlafapnoe. Neben Lebensstilmaßnahmen wie Gewichtsreduktion und Alkoholkarenz geht es um bewährte Behandlungen wie die CPAP-Therapie, Unterkieferprotrusionsschienen, Lagerungstherapien und operative Verfahren. Wichtig ist zudem die Abgrenzung zur Insomnie, bei der andere diagnostische und therapeutische Ansätze erforderlich sind. Anhand einer eindrucksvollen Patientengeschichte wird deutlich, wie sehr eine wirksame Therapie Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und Alltag verändern kann. Diese Folge richtet sich an alle, die schlecht schlafen, sich morgens nicht erholt fühlen, tagsüber müde sind oder bereits unter Herz-, Stoffwechsel- oder Blutdruckproblemen leiden. Sie zeigt, warum frühes Erkennen entscheidend ist und wie moderne Schlafmedizin heute praxisnah, patientenzentriert und effizient funktioniert. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, freuen wir uns über Ihre Bewertung und Ihr Feedback. Empfehlen Sie den Podcast gerne weiter Fragen, Anregungen und Themenwünsche? --> WhatsApp: ⁠⁠⁠⁠⁠https://tinyurl.com/3739vkdt⁠⁠⁠⁠⁠ --> Email: podcast@haraldschmidt.online Webseite: ⁠⁠⁠⁠⁠https://haraldschmidt.online

    27 min
  2. ENTSPANNUNGSTECHNIKEN: Was hilft wirklich

    FEB 3

    ENTSPANNUNGSTECHNIKEN: Was hilft wirklich

    In dieser Folge von „Fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker“ spricht Prof. Dr. med. Harald Schmidt mit Karin Körber, zertifizierter Kursleiterin für Progressive Muskelrelaxation und Autogenes Training, Stresscoach und Supervisorin aus Aachen, über wirksame Entspannungstechniken und ihre Bedeutung für Stressreduktion und gesunden Schlaf. Im Mittelpunkt stehen wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse ebenso wie alltagstaugliche Methoden, die direkt umgesetzt werden können. „Am Ende dieser Episode finden Sie zwei Bonusfolgen zum Speichern.“ Viele Menschen wissen, dass Stress ihren Schlaf beeinträchtigt, wissen aber nicht, wie sie diesen Kreislauf konkret durchbrechen können. Genau hier setzt diese Episode an. Es geht um die sogenannte Wind-down-Phase am Abend, um Entspannungstechniken, die gezielt im Bett angewendet werden können, ebenso wie um kurze, wirksame Übungen für tagsüber – etwa als mentaler Refresher in stressigen Situationen. Selbst sehr kurze Atemübungen können messbare Effekte auf das vegetative Nervensystem haben. Besprochen werden verschiedene etablierte Verfahren, darunter Progressive Muskelrelaxation, Atemtechniken, Meditation, Biofeedback, autogenes Training, Konzentrationsübungen und körperliche Aktivität. Gemeinsam ist diesen Methoden, dass sie die Fähigkeit zur Selbstregulation fördern, die Aufmerksamkeit nach innen lenken, den Sympathikus dämpfen und das parasympathische Nervensystem stärken. Ziel ist nicht Ablenkung, sondern bewusste Wahrnehmung und Kontrolle körperlicher Reaktionen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Progressiven Muskelrelaxation nach Jacobson, einem seit Jahrzehnten etablierten medizinischen Verfahren mit hohem Strukturierungsgrad und guter Lernbarkeit. Durch das systematische An- und Entspannen einzelner Muskelgruppen lassen sich körperliche Spannungszustände reduzieren und das subjektive Stressempfinden senken. Unterschiede in Wirksamkeit und Evidenz der einzelnen Verfahren werden offen und kritisch eingeordnet. Am Ende der Episode folgt eine geführte Entspannungsübung sowie eine kurze Refresher-Variante für tagsüber. Beide Versionen erscheinen parallel als eigenständige Audiocasts und können separat gespeichert und jederzeit genutzt werden. Diese Folge richtet sich an alle, die besser schlafen möchten, tagsüber gelassener bleiben wollen oder fundierte Alternativen jenseits von Medikamenten suchen – ebenso an Menschen mit chronischem Stress wie an alle, die präventiv etwas für ihre psychische und körperliche Gesundheit tun möchten. Wenn Sie Fragen haben oder Anregungen für weitere Folgen, freuen wir uns über Ihr Feedback. Bewerten Sie den Podcast gerne und teilen Sie ihn mit Menschen, für die dieses Thema relevant sein könnte. Fragen, Anregungen und Themenwünsche? --> WhatsApp: ⁠⁠⁠⁠https://tinyurl.com/3739vkdt⁠⁠⁠⁠ --> Email: podcast@haraldschmidt.online Webseite: ⁠⁠⁠⁠https://haraldschmidt.online

    21 min
  3. PFLANZLICHE SCHLAFMITTEL: Evidenz, Grenzen und realistische Erwartungen

    JAN 27

    PFLANZLICHE SCHLAFMITTEL: Evidenz, Grenzen und realistische Erwartungen

    In dieser Folge von „Fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker“ geht es um pflanzliche Schlafmittel und ihre medizinisch realistische Einordnung. Prof. Dr. med. Harald Schmidt erläutert evidenzbasiert, welche pflanzlichen Arzneimittel bei Schlafstörungen sinnvoll sein können, wo ihre klaren Grenzen liegen und warum „pflanzlich“ weder automatisch harmlos noch wirksam bedeutet. Wie in den vorherigen Episoden zum Thema Schlaf gilt auch hier: Schlafhygiene und nicht-medikamentöse Maßnahmen stehen immer an erster Stelle. Pflanzliche Schlafmittel sollten nur in besonderen Lebenssituationen und zeitlich begrenzt eingesetzt werden. Ein zentraler Punkt dieser Folge ist die klare Unterscheidung zwischen Schlaftees und pflanzlichen Extrakten. Schlaftees schneiden in der wissenschaftlichen Bewertung insgesamt schlecht ab. Deshalb geht es ausschließlich um standardisierte pflanzliche Extrakte und ausdrücklich um qualitativ geprüfte Apothekenpräparate. Produkte außerhalb der Apotheke sind häufig unzureichend standardisiert und in Zusammensetzung und Wirkung nicht zuverlässig beurteilbar. Besprochen werden Extrakte aus Baldrianwurzel, Hopfenzapfen, Melissenblättern, Lavendelblüten und der Passionsblume. Für Baldrian existieren zwar zahlreiche klinische Studien, diese sind jedoch sehr heterogen und nur eingeschränkt vergleichbar. Es ist nicht belegt, dass Baldrian das Einschlafen beschleunigt oder die Schlafdauer verlängert. Seine Wirkung ist eher beruhigend als schlafanstoßend, vermutlich über GABA-A-Rezeptoren. Positiv sind das fehlende Abhängigkeitspotenzial und die gute Verträglichkeit, vorausgesetzt es wird ein ausreichend hoch dosierter, standardisierter Extrakt aus Valeriana officinalis über mehrere Tage eingenommen. Die Datenlage für Hopfenzapfen ist deutlich schwächer. Klinische Studien beziehen sich fast ausschließlich auf Kombinationspräparate, häufig mit Baldrian, und erfüllen oft keine hohen Qualitätskriterien. Für Melissenblätter ist die Evidenz etwas besser. Melisse wirkt vor allem beruhigend und kann den Schlaf indirekt unterstützen, ohne ein klassisches Schlafmittel zu sein. Auch Lavendelöl zeigt gute Effekte bei Angst- und Spannungszuständen und kann dadurch die Schlafqualität verbessern. Ähnliches gilt für die Passionsblume, die vor allem angstlösend wirkt und bei ansonsten gesunden Erwachsenen die subjektive Schlafqualität verbessern kann. Diese Folge bietet eine nüchterne, evidenzbasierte Orientierung zu pflanzlichen Schlafmitteln – ohne Übertreibungen und ohne falsche Versprechen. Sie richtet sich an alle, die sich für Schlafstörungen, Einschlafprobleme, pflanzliche Arzneimittel und fundierte medizinische Empfehlungen interessieren und eine klare Einordnung jenseits von Marketingaussagen suchen. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, freue ich mich über eine Bewertung auf Spotify oder Apple Podcasts – das hilft, den Podcast besser auffindbar zu machen. Fragen, Anregungen und Themenwünsche? --> WhatsApp: ⁠⁠⁠https://tinyurl.com/3739vkdt⁠⁠⁠ --> Email: podcast@haraldschmidt.online Webseite: ⁠⁠⁠https://haraldschmidt.online

    11 min
  4. SCHLAFMITTEL & ABHÄNGIGKEIT: Was die Medizin heute wirklich empfiehlt

    JAN 20

    SCHLAFMITTEL & ABHÄNGIGKEIT: Was die Medizin heute wirklich empfiehlt

    Schlafmittel und Schlaftabletten werden häufig eingesetzt, oft jedoch unterschätzt, was Nutzen und Risiken betrifft. In dieser Folge von „Fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker“ spricht Prof. Dr. med. Harald Schmidt evidenzbasiert über chemische Schlafmittel, ihre Wirkmechanismen und die zentrale Frage der Abhängigkeit. In Deutschland gelten rund zwei Millionen Menschen als abhängig von Schlafmitteln, jedes Jahr kommen Hunderttausende neue Fälle hinzu. Besonders problematisch ist die längerfristige Einnahme ohne klare medizinische Indikation. Viele Schlafmittel wirken bis in den nächsten Tag hinein und beeinträchtigen Konzentration, Reaktionsfähigkeit und Leistungsvermögen. Nicht selten wird das Schlafmittel selbst zur Ursache der Schlafstörung. Diese Episode konzentriert sich bewusst ausschließlich auf chemische Substanzen. Pflanzliche Schlafmittel werden in einer separaten Folge besprochen. Im Mittelpunkt stehen aktueller medizinischer Kenntnisstand, klare ärztliche Einordnung und praktische Empfehlungen für den verantwortungsvollen Umgang. Aus ärztlicher Sicht gibt es nur wenige sinnvolle Einsatzgebiete für Schlafmittel, etwa bei ausgeprägtem Jetlag oder in akuten emotionalen Ausnahmesituationen. Für die Selbstbehandlung oder zur Bewältigung von Stress, Prüfungsangst oder alltäglichen Einschlafproblemen sind sie nicht geeignet. Ohne klare ärztliche Anleitung sollten Schlafmittel nicht länger als wenige Tage bis maximal eine Woche eingenommen werden. Besprochen werden unter anderem Benzodiazepine, sogenannte Z-Substanzen, trizyklische Antidepressiva, antihistaminhaltige Schlafmittel und Melatonin. Viele dieser Substanzen wirken über den GABA-A-Rezeptor im Gehirn. Sie führen zwar zu Sedierung, verändern jedoch die Schlafarchitektur, unterdrücken REM- und Tiefschlaf und verhindern damit erholsamen Schlaf. Nach dem Absetzen kann es zu einer ausgeprägten Rebound-Insomnie kommen. Auch Alkohol wirkt über diesen Mechanismus und ist deshalb kein geeignetes Schlafmittel. Die zentrale Botschaft dieser Folge lautet: Schlafhygiene und nicht-medikamentöse Maßnahmen stehen immer an erster Stelle. Schlafmittel kommen nur kurzfristig, klar begrenzt und mit von Beginn an geplanter Absetz-Strategie infrage. Bei wiederholten Verordnungen ohne sorgfältige Abklärung ist ein Arztwechsel sinnvoll. Unterstützung bieten Schlafmedizinerinnen und Schlafmediziner sowie Suchthilfestellen. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, freue ich mich über eine Bewertung – das hilft, den Podcast besser auffindbar zu machen. Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie mir gerne per WhatsApp oder per E-Mail. --> WhatsApp: ⁠⁠https://tinyurl.com/3739vkdt⁠⁠ --> Email: podcast@haraldschmidt.online Webseite: ⁠⁠https://haraldschmidt.online

    25 min
  5. SCHLAFHYGIENE: Wie Sie mit einfachen Regeln besser schlafen

    JAN 13

    SCHLAFHYGIENE: Wie Sie mit einfachen Regeln besser schlafen

    In dieser Episode geht's über Schlafhygiene – also über konkrete Verhaltensregeln und Rahmenbedingungen, die gesunden und erholsamen Schlaf fördern. Im Mittelpunkt stehen einfache, alltagstaugliche Maßnahmen, die nachweislich wirksam sind und langfristig mehr bringen als jede kurzfristige Schlafhilfe. Während häufig über die Adipositas-Epidemie diskutiert wird, ist chronische Schläfrigkeit durch dauerhaft schlechten Schlaf vermutlich ein noch größeres gesellschaftliches Gesundheitsproblem. Viele Menschen fühlen sich tagsüber müde, unkonzentriert und abgeschlagen, ohne den Schlaf als zentrale Ursache zu erkennen. Etwa jeder fünfte Erwachsene und rund 30 Prozent aller Kinder leiden unter Schlafstörungen, Frauen etwa doppelt so häufig wie Männer. Typische Beschwerden sind langes Einschlafen, unruhiger Schlaf mit häufigem Erwachen oder frühes Aufwachen ohne wieder einschlafen zu können. In der vorherigen Episode wurde empfohlen, den eigenen Schlaf zunächst zu analysieren – zum Beispiel mit Schlaf-Tracking-Apps wie Sleep Cycle. Erst wenn klar ist, ob Schlafdauer und Schlafqualität tatsächlich eingeschränkt sind, lässt sich gezielt gegensteuern. Die benötigte Schlafdauer variiert mit dem Alter und liegt grob zwischen fünf und neun Stunden: Kinder schlafen meist etwa neun Stunden, Erwachsene rund sieben Stunden, Hochbetagte häufig nur noch etwa sechs Stunden. Ein verbreiteter Mythos ist, dass Schlaf vor Mitternacht grundsätzlich gesünder sei. Entscheidend für die Erholung sind vor allem die ersten drei bis vier Stunden Schlaf pro Nacht. Eine gelegentlich kurze Nacht ist daher kein Drama – problematisch wird es erst bei dauerhaftem Schlafmangel. Häufige Ursachen für Schlafstörungen sind Stress und Grübeln, Alkohol, bestimmte Medikamente, Schmerzen, nächtlicher Harndrang, Hitzewallungen, Schlafapnoe, Schichtarbeit, Jetlag sowie eine ungünstige Schlafumgebung mit Lärm, Licht oder falscher Raumtemperatur. Auch blaues Licht durch Smartphone, Tablet oder Laptop und schlafstörende Tätigkeiten im Bett können dazu führen, dass Bett und Schlaf voneinander entkoppelt werden. Schlafhygiene bedeutet dabei nicht Körperhygiene, sondern feste Rituale und klare Rahmenbedingungen: regelmäßige Zubettgeh- und Aufstehzeiten – auch am Wochenende –, nur müde ins Bett zu gehen, eine ruhige und dunkle Schlafumgebung, eine eher kühle Raumtemperatur, kein Koffein mehrere Stunden vor dem Schlaf und kein Alkohol am Abend. Ebenso wichtig ist eine klare Wind-down-Phase ohne Bildschirmarbeit sowie eine feste Abendroutine, die dem Körper signalisiert, dass nun geschlafen wird. Kurzzeitiges nächtliches Erwachen ist normal. Wer länger als etwa 15 Minuten wach liegt, sollte kurz aufstehen und etwas Ruhiges tun, statt sich im Bett wach zu drehen. Schlafhygiene erfordert Disziplin – ist aber die wirksamste und nachhaltigste Maßnahme gegen Schlafstörungen und die Grundlage jeder weiteren Therapie. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, freue ich mich über Ihre Bewertung und Ihr Feedback. Fragen, Anregungen und Themenwünsche? --> WhatsApp: ⁠https://tinyurl.com/3739vkdt⁠ --> Email: podcast@haraldschmidt.online Webseite: ⁠https://haraldschmidt.online

    13 min

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