Schäfer-Stunde

Schäfer-Stunde

Wir sind Uta und Herbert Schäfer – Geschwister und Überlebende einer Kindheit mit einer narzisstischen Mutter und einem alkoholkranken Vater. Auf unserem Kanal sprechen wir ehrlich über das Aufwachsen in einer toxischen Familie und darüber, wie Heilung trotzdem möglich ist. ​Wir teilen persönliche Erfahrungen, Aufarbeitung und Erkenntnisse – für alle, die mit narzisstischen Eltern, verdecktem Narzissmus, Gaslighting und Schuldgefühlen groß geworden sind und endlich verstehen wollen, was mit ihnen passiert ist.

  1. 4d ago

    93. Folge: Nachtcafé hat mich angefragt – mit 60 noch Angst vor meiner narzisstischen Mutter?

    Das SWR-Nachtcafé hat mich zum Thema Narzissmus angefragt. Doch warum hatte ich selbst mit 60 Jahren noch solche Angst vor meiner Mutter? Und was hat das mit meiner Kindheit als unsichtbares Kind zu tun? In dieser Folge der Schäfer-Stunde erzähle ich von meinen drei Anfragen durch die Nachtcafé-Redaktion und davon, weshalb es für mich so schwer war, mir einen Auftritt vor einem großen Fernsehpublikum überhaupt vorzustellen. Da war zunächst die Angst vor der Wut meiner Mutter. Die Angst davor, dass sie die Sendung sehen oder durch ihre Freundinnen davon erfahren könnte. Aber da war noch etwas anderes: die Angst vor öffentlicher Beschämung. Ich bin mit einer Mutter aufgewachsen, die mich immer wieder vor anderen Menschen bloßgestellt, ausgelacht und beschämt hat. Diese Erfahrungen haben mich weit ins Erwachsenenalter begleitet. Als wir mit unserem YouTube-Kanal angefangen haben, hatte ich deshalb große Angst vor Hasskommentaren, Kritik und Ablehnung. Und ich war doch eigentlich nur „die Schwester von Herbert“. Er war als Hörbuchsprecher und Schauspieler bekannt. Aber wer sollte sich für mich und meine Geschichte interessieren? Heute, nach fast drei Jahren Schäferstunde, hat sich etwas verändert. Meine Stimme ist kräftiger geworden. Ich traue mich, meine Meinung zu sagen, und beginne immer mehr zu erkennen, dass auch meine Geschichte und meine Erfahrungen Gewicht haben. In dieser Folge spreche ich darüber: ❤️ Warum ich als erwachsene Tochter noch Angst vor meiner Mutter hatte ❤️ Wie Beschämung und emotionale Verletzungen in der Kindheit nachwirken können ❤️ Was es bedeutet, als unsichtbares Kind aufzuwachsen ❤️ Warum Sichtbarkeit, Kritik und Hasskommentare mir solche Angst gemacht haben ❤️ Welche Rolle Herbert bei meinen ersten Schritten vor der Kamera gespielt hat ❤️ Wie mich unsere liebevolle YouTube-Gemeinschaft ermutigt und gestärkt hat ❤️ Und warum ich heute anders über einen Fernsehauftritt denke als noch vor wenigen Jahren Vielleicht kennst du dieses Gefühl auch: Du möchtest endlich deine eigene Meinung sagen, deine Geschichte erzählen oder für dich selbst einstehen – und trotzdem ist da diese alte Angst vor Ablehnung, Kritik oder Beschämung. Meine Frage an euch: Habt ihr als Erwachsene noch Angst vor den Reaktionen eurer Eltern? Oder kennt ihr die Angst, sichtbar zu werden und euch mit eurer eigenen Meinung zu zeigen?

    93. Folge: Nachtcafé hat mich angefragt – mit 60 noch Angst vor meiner narzisstischen Mutter?
  2. Oct 25

    92. Folge: Nach der Wut kommt die Pflicht – unsere narzisstische Mutter lässt uns nicht los!

    Unsere narzisstische Mutter lebt inzwischen im Seniorenheim und ist gut versorgt. Doch während sie ihren Alltag im Pflegeheim genießen kann, wachsen uns die Aufgaben und Sorgen zunehmend über den Kopf.Wir, Uta und Herbert, haben die Wohnung unserer Mutter inzwischen vollständig ausgeräumt. Doch statt Erleichterung empfinden wir vor allem Druck und Überforderung.Renovierung, Vermietung, Pflegeheimkosten, finanzielle Entscheidungen – alles liegt plötzlich in unserer Verantwortung.Aber wer hat uns eigentlich in die Pflicht genommen? Unsere Mutter? Oder wir uns selbst?In dieser Folge der Schäfer-Stunde sprechen wir darüber, warum wir nach dem Umzug unserer Mutter ins Pflegeheim einfach weiter funktioniert haben, ohne uns Zeit für unsere eigenen Gefühle zu nehmen.Und warum fühlt sich die leergeräumte Wohnung noch immer so belastend an? Hängen dort vielleicht sogar noch die negativen Energien unserer Mutter? Uta überlegt jedenfalls, ob man die Wohnung nicht erst einmal ausräuchern müsste …Inzwischen steht sogar eine Frage im Raum, die wir früher kaum für möglich gehalten hätten: Sollen wir die Wohnung unserer Mutter verkaufen?Ein persönliches Geschwistergespräch über eine narzisstische Mutter, Verantwortung für alte Eltern, emotionale Überforderung, Abschied und die eigenen Grenzen.💬 Kennt ihr das Gefühl, für eure Eltern immer funktionieren zu müssen? Wer hat euch diese Verantwortung auferlegt?

  3. Oct 4

    89. Folge:Narzisstische Mutter, alkoholkranker Vater – warum haben wir selten über ihn gesprochen?

    Unsere Mutter war Narzisstin, unser Vater alkoholabhängig. Trotzdem haben wir in unserer Aufarbeitung sehr viel über unsere narzisstische Mutter gesprochen – und erstaunlich wenig über unseren alkoholkranken Vater. Warum eigentlich?In dieser Folge der Schäfer-Stunde sprechen wir über unseren Vater, seine Alkoholabhängigkeit und die Frage, warum seine Sucht in unserer Familiengeschichte so sehr in den Hintergrund geraten ist.Wann haben wir überhaupt erkannt, dass unser Vater Alkoholiker war? Woran haben wir seine Alkoholsucht bemerkt? Warum hat er getrunken? Was wissen wir heute über die Vorgeschichte seiner Alkoholabhängigkeit – und welche Rolle spielte unsere Mutter dabei?Immer wieder hören wir auch die Vermutung, unsere narzisstische Mutter habe unseren Vater zum Alkoholiker gemacht. Doch nach allem, was wir über seine Geschichte wissen, bestand sein Alkoholproblem bereits vor ihrer Beziehung.Wir sprechen deshalb auch über Verantwortung: Wie viel erklärt eine Suchterkrankung – und was entschuldigt sie nicht? Warum hatten wir lange mehr Mitgefühl mit unserem alkoholkranken Vater als mit unserer Mutter? Und warum haben Herbert und ich ihn so unterschiedlich wahrgenommen?Eine persönliche Folge über Alkoholismus, Narzissmus, Sucht in der Familie, Co-Abhängigkeit und einen Vater, über den wir vielleicht viel zu wenig gesprochen haben.Im nächsten zweiten Teil beschäftigen wir uns mit der Frage: Was macht es mit Kindern, wenn sie mit einem alkoholabhängigen Vater aufwachsen?

    89. Folge:Narzisstische Mutter, alkoholkranker Vater – warum haben wir selten über ihn gesprochen?
  4. Sep 27

    88. Folge: Beim Ausräumen kommt die Wut: Für sich nur das Beste – für uns Kinder nichts

    Wir sind zurück – und diese Folge nehmen wir an einem ganz besonderen Ort auf: in der Wohnung unserer Mutter.Hinter uns liegt ein halbes Jahr voller Stress und Veränderungen: der Schlaganfall unserer Mutter, die Sorge um ihre Versorgung, die Suche nach einem Seniorenheim und schließlich ihr Einzug ins Altenheim. Inzwischen hat sie sich dort eingelebt – und für uns beginnt der nächste Schritt: Wir müssen ihre Wohnung ausräumen.Doch dabei geht es um viel mehr als Möbel, Schränke und Erinnerungsstücke.Während wir durch die Wohnung gehen, wird uns noch einmal bewusst, wie viel Wert unsere Mutter auf hochwertige und teure Dinge gelegt hat. Und genau das macht uns wütend. Denn gleichzeitig erinnern wir uns daran, wie wenig wir als Kinder hatten.Für sich selbst nur das Beste – aber was war mit uns Kindern?Beim Ausräumen kommen deshalb Gefühle hoch, mit denen wir teilweise selbst nicht gerechnet haben: Wut, Trauer, Erschöpfung, alte Verletzungen – aber auch Erleichterung und das Gefühl, dass gerade etwas zu Ende geht.Wir sprechen darüber, was es bedeutet, das Zuhause einer narzisstischen Mutter aufzulösen, und warum ein solcher Abschied für Kinder aus einer toxischen Familie so widersprüchlich sein kann. Trauert man um die Mutter? Um die eigene Kindheit? Um das Elternhaus? Oder vielleicht um all das, was man als Kind nie bekommen hat?Außerdem erzählen wir, wie es unserer Mutter heute im Seniorenheim geht, wie sie sich dort eingelebt hat und welchen Eindruck wir nach den ersten Wochen haben.Eine sehr persönliche Folge der Schäfer-Stunde – Opfer narzisstischer Familie über Narzissmus, Kindheitstrauma, Wut, Trauer, Abschied und die Frage, was von einer schwierigen Mutter-Kind-Beziehung bleibt.💬 Kennt ihr solche widersprüchlichen Gefühle beim Ausräumen des Elternhauses? Welche Erinnerungen kamen bei euch hoch?

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Wir sind Uta und Herbert Schäfer – Geschwister und Überlebende einer Kindheit mit einer narzisstischen Mutter und einem alkoholkranken Vater. Auf unserem Kanal sprechen wir ehrlich über das Aufwachsen in einer toxischen Familie und darüber, wie Heilung trotzdem möglich ist. ​Wir teilen persönliche Erfahrungen, Aufarbeitung und Erkenntnisse – für alle, die mit narzisstischen Eltern, verdecktem Narzissmus, Gaslighting und Schuldgefühlen groß geworden sind und endlich verstehen wollen, was mit ihnen passiert ist.

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