Frühling, neuer Look, frischer Kleiderschrank, aber zu welchem Preis? In dieser Folge sprechen wir über Ultra-Fast-Fashion, Überkonsum, Textilmüll und die oft unsichtbaren ökologischen und sozialen Kosten unserer Kleidung. Wir schauen uns an, warum so viele Stücke kurzlebig, schwer reparierbar und problematisch produziert sind und weshalb Recycling und Spenden allein das Problem nicht lösen. Gleichzeitig sammeln wir Ideen, wie Frühlingsfreude auch nachhaltiger geht. Wir diskutieren Alternativen: Secondhand, Kleidertausch, Reuse, Upcycling, Reparieren statt ersetzen und die Frage, wie viel „nachhaltige Mode“ im Moment überhaupt realistisch ist. Dabei sprechen wir auch über konkrete Beispiele aus der Schweiz, über lokale Läden und digitale Plattformen sowie über politische Entwicklungen, die in eine bessere Zukunft weisen. Falls ihr noch tiefer ins Thema eintauchen möchtet, hier ein paar spannende Links: Dinge im Kreislauf behalten | Stadt ZürichÜberblick über Kreislaufwirtschaft in Zürich und warum Wiederverwenden und Weiterverwerten wichtiger werden. Textilien | Stadt ZürichInfos zur Textilsammlung in Zürich und dazu, wie die Stadt die Verwertung künftig stärker selbst organisieren will. NichtNeuGuideEin Guide für Secondhand-Läden, Brockenhäuser und weitere Alternativen zum Neukauf in der Schweiz. KreisflohmiInteraktive Karte mit Flohmarktständen in der Stadt Zürich – praktisch zum Stöbern oder selbst Mitmachen. Nachhaltige Mode in der Schweiz | nachhaltiglebenÜbersicht über Labels und Shops, die nachhaltigere Kleidung anbieten. REWORKUpcycling-Label mit Läden in Zürich, Bern, Basel und Lausanne. Spannend, weil hier aus Secondhand-Kleidung neue Stücke entstehen. markoSchweizer Plattform für Secondhand-Mode – gut, wenn ihr Kleidung weitergeben oder gebraucht kaufen möchtet. EIVLISSchweizer Label aus Graubünden, das gebrauchte Textilien und Restmaterialien in neue Designs verwandelt. NIKINBeispiel für eine Marke, die oft im Zusammenhang mit nachhaltigerer Mode genannt wird. Public Eye – Fast FashionHintergrundinfos zur Fast-Fashion-Industrie, zu problematischen Produktionsbedingungen und fehlender Transparenz. Public Eye – SheinKonkrete Recherchen dazu, warum Ultra-Fast-Fashion ökologisch und sozial so problematisch ist. EU-Parlament: neue Regeln gegen Textil- und LebensmittelverschwendungPolitischer Überblick dazu, wie in Europa stärker gegen Textilmüll und Überproduktion vorgegangen werden soll. TEIL | der gemeinsame Kleiderschrank Leider haben wir es in unserem Gespräch vergessen. Es existiert nämlich in Bern schon ein gemeinsamer Kleiderschrank auf Abo-Basis. Vielleicht hast du Lust, das Projekt in deiner Gegend weiterzuentwickeln. :-) Wie immer freuen wir uns über Rückmeldungen oder Vorschläge für zukünftige Folgen! Meldet euch gerne auf Instagram oder per E-Mail. Wir sind zudem auf finanzielle Unterstützung angewiesen, damit wir weiterhin Folgen aufnehmen können. Für Spenden (seien sie auch noch so klein) sind wir deshalb mega dankbar! Bis bald, Alena, Jara, Lioba, Lucia, Nastasja, Noor, Samy