KI AffAIrs

Claus Zeißler

KI AffAIrs ist der KI-Podcast für den Mittelstand – pragmatisch, ehrlich, ohne Hype. Claus Zeißler übersetzt aktuelle KI-Entwicklungen in echte Praxis: montags der Quicky (kurzer Alarm zum Thema der Woche), donnerstags der Deep Dive mit der Lösung zum Mitnehmen. DSGVO, EU AI Act und Datensouveränität immer mitgedacht – KI, die du Montag früh umsetzen kannst. Mehr dazu: 🇩🇪 Blog: https://kiaffairs.blogspot.com 🇬🇧 Blog (English): https://ai-affairs.blogspot.com 🎧 Podcast auf Englisch – AI-AffAIrs: https://open.spotify.com/show/1WVJb4BpnzxjTnh6YcrilY

  1. 1d ago

    041 Reskilling ohne Mythen: die Pflicht seit Februar 2025 und das Geld, das keiner abholt

    Folge L041 Titel: Reskilling ohne Mythen: die Pflicht seit Februar 2025 und das Geld, das keiner abholt Am Montag haben wir gewarnt, heute wird geliefert. 🛠️ Und heute wird ehrlich geliefert, auch da, wo es gegen das eigene Geschäft geht. Denn die halbe Reskilling-Branche arbeitet mit einer Kennzahl, die frei erfunden ist. Willkommen zum KI-AffAIrs-Deep-Dive! Wir räumen zuerst den größten Beratermythos ab, klären dann eine Rechtspflicht, die längst gilt, und zeigen, wo das Geld liegt, das fast niemand abholt. Die Insights dieser Folge: 📌 Der Mythos zuerst: Das Bundesinstitut für Berufsbildung schreibt wörtlich, die These der Halbwertszeit von Kompetenzen besitze keinerlei empirische Grundlage. Verfolgt man die Zahl zurück, landet man bei einer Trainingsbroschüre eines Herstellers. Wer sie als Kennzahl verkauft, verkauft Beratung statt Empirie. ⚠️ Die Pflicht, die kaum jemand kennt: Artikel 4 des EU AI Act verlangt KI-Kompetenz vom Personal und gilt bereits seit dem 2. Februar 2025. Am 2. August 2026 beginnt nur die behördliche Durchsetzung. Wer ChatGPT oder Copilot einsetzt, ist Betreiber und damit gemeint. Aber: Es ist eine Bemühenspflicht, und für Artikel 4 gibt es keinen eigenen Bußgeldtatbestand. Millionen-Drohkulissen sind unseriös. 💶 Das Geld liegt bereit: Über § 82 SGB III soll bei Betrieben unter 50 Beschäftigten auf eine Kostenbeteiligung ganz verzichtet werden, dazu bis zu 75 % Zuschuss zum Arbeitsentgelt. Eine Betriebsvereinbarung senkt den Eigenanteil um weitere fünf Prozentpunkte. Trotzdem hat nur rund jeder zehnte Betrieb diese Förderung je genutzt. 🙋 Die kontraintuitive Umkehrung: Gebt die KI nicht zuerst den Leistungsträgern. Eine Studie im Quarterly Journal of Economics mit über 5.000 Beschäftigten zeigt 15 % mehr Produktivität, aber die Gewinne bei Tempo und Qualität landen bei den weniger Erfahrenen. Bei den Erfahrensten sinkt die Qualität sogar leicht. 🛠️ Ohne Negativliste geht es schief: Bei 758 Beratern brachte KI 12,2 % mehr erledigte Aufgaben und 25,1 % mehr Tempo, aber außerhalb der Modellgrenzen waren sie 19 % seltener korrekt. Kapitel: 00:00 Intro: heute wird ehrlich geliefert 01:03 Ehrlichkeit als Fundament der Folge 02:01 Der Mythos vom immer schneller veraltenden Wissen 02:36 Die Spur der Halbwertszeit endet bei einer Herstellerbroschüre 03:22 Weg von der Beraterpanik, hin zur echten Pflicht 04:16 Artikel 4 gilt seit Februar 2025, nicht erst ab August 2026 05:04 Millionen-Drohkulissen sind unseriös 06:27 Das Geld: § 82 SGB III und die Betriebsvereinbarung 07:20 Der Sammelantrag bündelt die Arbeit 08:01 Die 120-Stunden-Falle für kleine Betriebe 08:53 Die Umkehrung: erst die Basis ausstatten, nicht die Spitze 10:24 Die Negativliste: was niemals an die KI geht 12:09 Ehrlichkeits-Gate: 3 % Zeitersparnis, bisher keine Verdiensteffekte 14:10 Der KI-AffAIrs-Praxistipp und das Fazit Die Förderung senkt eure Kosten nachweislich. Eine Produktivitätsgarantie ist sie nicht. Wer euch mehr verspricht, verkauft euch etwas. Genau diese Ehrlichkeit ist der Unterschied zwischen einem Reskilling-Programm, das trägt, und einem, das nur Budget verbrennt. Ihr wollt eure Leute wirklich befähigen, statt Lizenzen zu verwalten? KI AffAIrs arbeitet mit Human-in-the-Loop by Default und prüft die volle Nutzung staatlicher Fördermöglichkeiten mit. 👉 Vernetzt euch mit mir auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/clauszeissler/ 👉 Mehr zur Beratung: https://www.affairs-consulting.de/ (Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde mit Unterstützung von KI produziert. Im Wesentlichen kamen Googles NotebookLM (Gemini) und verschiedene Tools über Claude Code zum Einsatz.)

  2. Season 4, Episode 5 Trailer

    041 Quicky Alle nutzen KI. Keiner kann sie. Warum Deutschland vorn liegt und trotzdem verliert

    Folge Q041 Titel: Alle nutzen KI. Keiner kann sie. Warum Deutschland vorn liegt und trotzdem verliert „Die Amerikaner sind uns bei KI meilenweit voraus." Diesen Satz kannst du streichen. Bei der reinen Nutzung liegt Deutschland mit 28,6 % sogar hauchdünn vor den USA mit 28,3 %. ⚠️ In diesem KI-AffAIrs-Quicky schalte ich die Warnblinkanlage an: Unser Problem ist nicht der Zugang zur Technik. Es ist die Tiefe. Wir kaufen die Software und tun so, als käme das Können von allein. Die Insights dieser Folge: 📊 Der Mythos vom Rückstand fällt: Laut Stanford AI Index 2026 nutzen in Deutschland 28,6 % der Menschen KI, in den USA 28,3 %. Beim Werkzeug hängen wir nicht hinterher. 🎓 Aber niemand wird befähigt: Laut Bitkom bieten 43 % der Unternehmen überhaupt keine KI-Schulungen an. Nur 8 % schulen alle Mitarbeitenden. 🏭 Nutzung ist nicht Tiefe: Das IW misst 37 % KI-Nutzer unter den Unternehmen, aber nur 6 % setzen KI in mehreren Unternehmensbereichen ein. Der Rest bleibt Spielerei an einer Ecke. 💡 Der bitterste Punkt: KI-Kompetenz wird in nur 1,13 % der deutschen Stellenanzeigen verlangt. In den USA sind es mehr als das Doppelte. Kapitel: 00:00 Vergiss den Mythos vom deutschen KI-Rückstand 00:26 Die Zahlen: Stanford AI Index, Bitkom und IW 00:59 43 % schulen niemanden, nur 8 % schulen alle 01:24 Nur gut ein Prozent der Stellenanzeigen verlangt KI-Kompetenz 01:45 Kein KI-Projekt, sondern ein teures Abo 01:55 Cliffhanger: Donnerstag im Deep Dive Wer nur Werkzeuge kauft, aber seine Leute nicht befähigt, hat kein KI-Projekt. Der hat ein teures Abo. Wie ihr da rauskommt, welche Pflicht seit Februar 2025 längst gilt und welche Fördertöpfe kaum ein Mittelständler kennt: diesen Donnerstag im großen Deep Dive. Hör unbedingt rein! 🚀 Ihr wollt Kompetenz aufbauen statt Lizenzen verwalten? KI AffAIrs ist eure KI-Beratung für die echte Praxis im Mittelstand. 👉 Vernetzt euch mit mir auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/clauszeissler/ 👉 Mehr zur Beratung: https://www.affairs-consulting.de/ (Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde mit Unterstützung von KI produziert. Im Wesentlichen kamen Googles NotebookLM (Gemini) und verschiedene Tools über Claude Code zum Einsatz.)

  3. Aug 13

    040 Die kompetenzbasierte Organisation: was hinter dem Buzzword wirklich passiert

    Folge L040 Titel: Die kompetenzbasierte Organisation: was hinter dem Buzzword wirklich passiert Am Montag haben wir gewarnt, heute wird geliefert. 🛠️ „Wir stellen jetzt nach Kompetenzen statt nach Zeugnissen ein." Auf LinkedIn überschlagen sich die Erfolgsmeldungen. Doch hinter den Kulissen klafft eine Lücke zwischen Ankündigung und echter Umsetzung. Willkommen zum KI-AffAIrs-Deep-Dive! Wir zerlegen die kompetenzbasierte Organisation in ihre Bausteine, benennen schonungslos, warum die meisten Versuche scheitern, und zeigen, was wirklich wirkt. Die Insights dieser Folge: 📊 Ankündigung ist nicht Praxis: Die belastbarste Untersuchung dazu (Burning Glass Institute + Harvard, über 11.000 Firmen) zeigt: Obwohl viele Firmen die Abschluss-Anforderung aus der Anzeige strichen, geht weniger als 1 von 700 Einstellungen darauf zurück. Eine Zeile löschen ist kein Kulturwandel. 🙋 Aber es wirkt, wo es echt gemacht wird: Betriebe, die Verhalten, Prozesse und Führung wirklich ändern, stellen rund 18 % mehr Menschen ohne Abschluss ein, mit spürbar höherer Bindung. 🧩 Berufe zerfallen in Tätigkeiten: Das IAB beschreibt Berufe als Bündel von rund 9.000 Kern-Tätigkeiten. Erst inventarisieren, dann eine Kompetenz-Landkarte bauen, bevor man blind Software kauft. 🎓 Der Weiterbildungsimperativ: Laut Weltwirtschaftsforum verändern sich 39 % der Kern-Kompetenzen bis 2030, 63 % der Arbeitgeber nennen Kompetenzlücken die größte Barriere. 59 von 100 brauchen Weiterbildung, 11 bekommen sie nicht. 85 % priorisieren Upskilling, 50 % wollen Personal in wachsende Rollen überführen. Kapitel: 00:00 Das offene Haus: die Smartlock-Analogie 00:40 Montag gewarnt, heute die Lösung 01:14 Das Buzzword kompetenzbasierte Organisation 02:00 Warum eine gestrichene Zeile nichts ändert 02:25 Die Studie: Burning Glass + Harvard, über 11.000 Firmen 02:55 Weniger als 1 von 700: das „paper ceiling" 03:38 Warum Hiring-Manager auf Nummer sicher gehen 04:43 Die gute Nachricht: 18 % mehr, mit höherer Bindung 05:28 Das verklebte Lego-Modell 06:03 IAB: rund 9.000 Tätigkeiten statt ganzer Berufe 06:29 Baustein 1 und 2: inventarisieren und Landkarte bauen 07:04 Baustein 3: Workforce of One gegen das Silo-Denken 08:41 Manager-Training statt Mega-Software 09:00 Baustein 4: der Weiterbildungsimperativ 10:40 Der KI-AffAIrs-Praxistipp 11:41 Kernbotschaft und ein provokanter Schlussgedanke Der KI-AffAIrs-Praxistipp: Startet nicht mit einer monströsen HR-Software für die ganze Firma. Sucht euch eine einzige, schwer zu besetzende Rolle. Zerlegt sie mit dem Team in ihre Kern-Tätigkeiten (IAB-Logik), definiert die nötigen Kompetenzen und prüft dann intern, wer diese Fähigkeiten längst mitbringt: durch Hobbys oder Nebenprojekte, unabhängig vom Titel. So beweist ihr im Kleinen, dass es funktioniert, und baut Vertrauen im Management auf. 💡 Eine Zeile aus der Stellenanzeige zu löschen ist keine kompetenzbasierte Organisation. Es braucht Manager-Training, Kultur und strukturierte Kompetenzbewertung. Wer diesen Schmerz jetzt auf sich nimmt, hat auf dem leergefegten Arbeitsmarkt den echten Vorteil. KI AffAIrs macht den Mittelstand unzerbrechlich: aus der Praxis, mit Human-in-the-Loop. 👉 Vernetzt euch mit mir auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/clauszeissler/ 👉 Mehr zur Beratung: https://www.affairs-consulting.de/ (Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde mit Unterstützung von KI produziert. Im Wesentlichen kamen Googles NotebookLM (Gemini) und verschiedene Tools über Claude Code zum Einsatz.)

  4. Season 4, Episode 4 Trailer

    040 Quicky Der Job stirbt, die Rolle lebt: Warum klassische Stellenprofile zerfallen

    Folge Q040 Titel: Der Job stirbt, die Rolle lebt: Warum klassische Stellenprofile zerfallen „Mein Job ist sicher, weil eine KI ihn nicht komplett übernehmen kann." Genau dieser Satz ist gerade der teuerste Denkfehler im Mittelstand. KI frisst keinen Beruf am Stück. Sie höhlt ihn Tätigkeit für Tätigkeit aus. ⚠️ In diesem KI-AffAIrs-Quicky schalte ich die Warnblinkanlage an: Klassische Stellenprofile zerfallen gerade in einzelne Kompetenzen. Und die meisten Betriebe haben nicht einmal eine Landkarte ihrer internen Fähigkeiten. Die Insights dieser Folge: 🧩 Ein Beruf war nie ein starrer Block: Das IAB beschreibt Berufe als Bündel von rund 9.000 Kern-Tätigkeiten. Automatisierung trifft die einzelne Tätigkeit, nicht den ganzen Beruf. 📊 Die Kompetenzen verschieben sich: Laut Weltwirtschaftsforum verändern sich 39 % der Kern-Kompetenzen bis 2030. 63 % der Arbeitgeber nennen Kompetenzlücken die größte Hürde. Von 100 Beschäftigten brauchen 59 eine Weiterbildung, 11 bekommen sie nicht. 🎓 Ehrlich bleiben: Nur den Abschluss aus der Anzeige zu streichen ändert fast nichts. Laut Harvard-Forschung geht weniger als 1 von 700 Einstellungen darauf zurück. Wo Betriebe ihr Verhalten wirklich ändern, stellen sie rund 18 % mehr Menschen ohne Abschluss ein, mit höherer Bindung. Kapitel: 00:00 Der Mythos „Mein Job ist sicher" 00:28 Ein Beruf = rund 9.000 Tätigkeiten (IAB) 00:41 Schläfer gegen Macher: die fehlende Kompetenz-Landkarte 00:55 Die harten Zahlen des Weltwirtschaftsforums 01:13 Der Ehrlichkeits-Check: weniger als 1 von 700 01:37 In Kompetenzen denken, nicht in Titeln 01:42 Cliffhanger: Donnerstag im Deep Dive Wenn klassische Profile in tausende Einzelteile zerfallen: Wie sollen Mittelständler dann noch rekrutieren, ohne im Nebel zu stochern? Genau dieses fehlende Puzzleteil nehmen wir diesen Donnerstag im großen Deep Dive auseinander. Hör unbedingt rein! 🚀 Ihr wollt den Wandel steuern, statt ihn zu erleiden? KI AffAIrs ist eure KI-Beratung für die echte Praxis im Mittelstand. 👉 Vernetzt euch mit mir auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/clauszeissler/ 👉 Mehr zur Beratung: https://www.affairs-consulting.de/ (Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde mit Unterstützung von KI produziert. Im Wesentlichen kamen Googles NotebookLM (Gemini) und verschiedene Tools über Claude Code zum Einsatz.)

  5. Aug 6

    039 Aufgabenlücke statt Personallücke: Der ehrliche Fahrplan gegen die Rentenwelle

    Folge L039 Titel: Aufgabenlücke statt Personallücke: Der ehrliche Fahrplan gegen die Rentenwelle Am Montag haben wir die Warnblinkanlage eingeschaltet, heute wird geliefert. 🛠️ Am Markt kursieren wilde Versprechungen: Kauf unsere KI, und sie schließt die demografische Lücke im Alleingang. Das ist modernes Schlangenöl. Wer behauptet, KI könne 4,3 Millionen Menschen eins zu eins ersetzen, hat die Zahlen nicht verstanden. Willkommen zum KI-AffAIrs-Deep-Dive! Wir legen die nackten Zahlen auf den Tisch, räumen mit einer gefährlichen Branchenlüge auf und geben euch einen konkreten Praxisfahrplan. Der Schlüssel: Hört auf, Köpfe zu zählen. Fangt an, in Aufgaben zu denken. Die Insights dieser Folge: Die Mathematik ist unerbittlich: Das Erwerbspersonenpotenzial sinkt von 55 Millionen (2025) auf 51,2 Millionen im Jahr 2036 – eine Lücke von 4,3 Millionen Personen. Pro Jahr gehen rund 1,3 Millionen, nur 800.000 rücken nach: netto minus 500.000. 2035 ist jede vierte Person 67 oder älter. 📊 KI schließt die Lücke nicht – das ist die Kernbotschaft: Das IW hält fest, dass sich KI bislang nicht in beschleunigtem Produktivitätswachstum niedergeschlagen hat. Das IAB rechnet mit 0,8 Prozentpunkten mehr Wachstum über 15 Jahre, aber bei netto stabiler Beschäftigung. KI verschiebt Arbeit, sie radiert den Bedarf nicht aus. 🤖 Aufgabenlücke statt Personallücke: Wir zählen Köpfe, wo wir Tätigkeiten zählen müssten. KI übernimmt die stumpfe Routine und hebt die verbleibenden Menschen zur strategischen Arbeit. Und sie bewahrt das Erfahrungswissen der Babyboomer, bevor es Freitagnachmittag das Gebäude verlässt. 🙋 Drei Hebel, keiner reicht allein: Automatisierung, Erwerbsbeteiligung und Zuwanderung müssen nebeneinanderstehen. KI verlegt keine Rohre, baut keinen Dachstuhl, wäscht keinen Patienten. Wer glaubt, ein Hebel allein schließe die Lücke, hat die Zahlen nicht verstanden. 🛠️ Kapitel: 00:00 Am Montag gewarnt, heute die Lösung 00:26 Architektur- und Praxisberatung für den Mittelstand 01:22 Schlangenöl am Markt und das Faktenfundament vom IW 01:33 Erwerbspersonenpotenzial: 55 → 51,2 Millionen (–6,9 %) 02:02 Die Lücke: 4,3 Millionen Personen 02:23 14,1 Mio gehen, 9,8 Mio nach – netto –500.000 pro Jahr 03:04 Destatis: 2035 ist jede vierte Person 67+ 03:32 ifo 28,3 %, BA 163 von 1.200 Berufen 04:15 Die Branchenlüge: „KI schließt die Lücke im Alleingang“ 04:46 IW zur Produktivität, IAB zu den 0,8 Prozentpunkten 06:43 Aufgabenlücke statt Personallücke 07:35 Beispiel Buchhalterin: KI als Produktivitätshebel 08:44 Die Kür: Erfahrungswissen bewahren, bevor es geht 10:13 Wissenstransfer per Audio: das durchsuchbare Handbuch 10:57 Ein Hebel allein reicht nie: die drei Stellschrauben 12:46 Der KI-AffAIrs-Praxistipp: der Wissenssprint 13:46 Provokanter Schlussgedanke: der wertvollste Rohstoff 14:23 Fazit: Wer jetzt handelt, hat den Vorteil Der KI-AffAIrs-Praxistipp: Startet nächste Woche einen Wissenssprint. Nehmt euch eure drei wichtigsten Mitarbeiter, die in den nächsten 24 Monaten in Rente gehen. Lasst sie eine Woche lang ihre Routinen und Problemlösungen per Sprachmemo aufzeichnen – frei Schnauze, kein Formular. Diese Rohtexte gebt ihr in eine sichere Unternehmens-KI und lasst daraus ein strukturiertes, durchsuchbares Handbuch für die Nachfolger bauen. Simpel, und es rettet euch unschätzbares Wissen. 💡 KI ist ein Produktivitäts-Hebel, kein Ersatz für 4,3 Millionen Köpfe. Wer heute die Routine automatisiert, das Erfahrungswissen sichert und alle drei Hebel nebeneinander denkt, geht gestärkt aus der Lücke hervor. 🚀 Wer jetzt handelt, hat den Vorteil. KI AffAIrs macht den Mittelstand unzerbrechlich – aus der Praxis, mit Human-in-the-Loop. 👉 Vernetzt euch mit mir auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/clauszeissler/ 👉 Mehr zur Beratung: https://www.affairs-consulting.de/ (Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde mit Unterstützung KI produziert. Im wesentlichen wurden Googles Gemini Notebook eingesetzt und verschiedene Tools über Claude Code eingesetzt.)

  6. Season 4, Episode 3 Trailer

    039 Quicky Die große Lücke: Warum KI die Rentenwelle nicht wegzaubert

    Folge Q039 Titel: Die große Lücke: Warum KI die Rentenwelle nicht wegzaubert Vergiss die bequemste Ausrede des Jahres: dass die KI die fehlenden Leute schon irgendwie ersetzt. Das stimmt nicht. Während viele Betriebe weiterplanen, als hätten wir noch 2019, rollt die demografische Welle auf den Mittelstand zu. Und die ist null verhandelbar: Wer 2036 fehlt, ist heute schon nicht geboren. ⚠️ In diesem KI-AffAIrs-Quicky schalte ich die Warnblinkanlage an. Automatisierung und Demografie treffen den Mittelstand gleichzeitig. Über Automatisierung reden alle. Aber die Demografie ist die unbarmherzigere Welle. Die Insights dieser Folge: Die nackte Mathematik: Das Erwerbspersonenpotenzial sinkt von 55 Millionen (2025) auf 51,2 Millionen im Jahr 2036 – ein Minus von 6,9 Prozent. 14,1 Millionen Babyboomer gehen, nur 9,8 Millionen rücken nach. Netto fehlen rund 500.000 Personen pro Jahr. 📊 Der KI-Trugschluss: 2035 ist jede vierte Person 67 oder älter. Das IAB rechnet durch KI mit 0,8 Prozentpunkten mehr Wirtschaftswachstum über 15 Jahre – aber bei netto stabiler Beschäftigung. KI ersetzt die fehlenden 4,3 Millionen Personen eben nicht. 🤖 Der Druck ist schon da: Im Januar 2025 klagten laut ifo 28,3 Prozent der Firmen über Fachkräftemangel, die Bundesagentur für Arbeit meldet Engpässe in 163 von rund 1.200 Berufen. Die Lücke ist rechnerisch sicher und drückt jeden Tag näher. 🏭 Kapitel: 00:00 Vergiss die bequemste Ausrede des Jahres 00:41 Automatisierung und Demografie treffen zusammen 00:55 Die nackte Mathematik: 55 → 51,2 Millionen (–6,9 %) 01:11 Woher die Lücke kommt: 14,1 Mio gehen, 9,8 Mio rücken nach 01:23 Der KI-Trugschluss: 2035 ist jede vierte Person 67+ 01:33 ifo 28,3 % Fachkräftemangel, BA 163 von 1.200 Berufen 01:46 IAB: 0,8 Prozentpunkte mehr Wachstum – bei stabiler Beschäftigung 01:58 Die Lücke ist rechnerisch sicher 02:03 Cliffhanger: Donnerstag im Deep Dive Wie ihr diese Falle umgeht und was das fehlende Puzzleteil in eurer Strategie ist, schauen wir uns diesen Donnerstag in der großen Deep-Dive-Folge ganz genau an. Hört unbedingt rein! 🚀 Ihr wollt die demografische Lücke nicht nur überleben, sondern gestärkt aus ihr hervorgehen? KI AffAIrs ist eure strategische KI-Beratung für die echte Praxis im Mittelstand. 👉 Vernetzt euch mit mir auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/clauszeissler/ 👉 Mehr zur Beratung: https://www.affairs-consulting.de/ (Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde mit Unterstützung KI produziert. Im wesentlichen wurden Googles Gemini Notebook eingesetzt und verschiedene Tools über Claude Code eingesetzt.)

  7. Jul 30

    038 Nachwuchs-Architektur: Junior-Rollen mit KI neu bauen, statt sie zu streichen

    Folge L038 Titel: Nachwuchs-Architektur: Junior-Rollen mit KI neu bauen, statt sie zu streichen Am Montag haben wir die Warnblinkanlage eingeschaltet, heute wird geliefert. 🛠️ Der Reflex vieler Betriebe: Die KI erledigt die Einstiegsaufgaben, also streichen wir die Junior-Stelle gleich mit. Das spart heute ein Gehalt und kostet dich in fünf Jahren den Senior, den niemand mehr nachliefert. Genau diese Sprosse der Karriereleiter sägst du dir damit selbst ab. Willkommen zum KI-AffAIrs-Deep-Dive! Wir schieben die Hysterie beiseite, legen die harten Zahlen von Stanford, GMAC, ifo, BIBB und der OECD auf den Tisch und bauen die Architektur, mit der du deinen Nachwuchs rettest: KI killt die Routine, der Mensch wächst am Urteil. Die Insights dieser Folge: Der Reflex ist real und riskant: Laut Oliver Wyman Forum ist der Anteil der Großkonzern-Chefs, die Junior-Rollen abbauen wollen, von 17 auf 43 % gestiegen. Und laut GMAC hat jeder dritte Arbeitgeber schon mindestens einige Einstiegspositionen durch KI ersetzt – keine Absichtserklärung mehr, sondern vollzogene Realität. 📊 Die Jüngsten trifft es zuerst: Das Stanford Digital Economy Lab misst bei den 22- bis 25-Jährigen in KI-exponierten Berufen einen relativen Beschäftigungsrückgang von 16 %. Selten wird jemand entlassen – die Stelle verschwindet einfach leise aus dem Organigramm. 🕵️ Der ehrliche Gegenpol aus Deutschland: 2025 blieben laut BIBB 54.400 Ausbildungsstellen unbesetzt, bei gleichzeitig 84.400 erfolglosen Bewerbern. Wenn dann rund 20 % der KI-nutzenden Firmen den Abschluss und 15 % sogar die Berufserfahrung für ersetzbar halten (ifo), verschärft KI ein Passungsproblem, das sie nie ausgelöst hat. 🏭 Die Lösung ist Neuzuschnitt, nicht Streichen: KI übernimmt die stupide Routine, der Junior übernimmt vom ersten Tag an Urteil, Prüfung und Kundenkontakt. So machst du aus dem Berufseinsteiger den Prüfer der KI und sicherst dir die Seniors von morgen. 🙋 Kapitel: 00:00 Am Montag gewarnt, heute wird geliefert 00:38 Der Datenkatalog: Stanford, GMAC, ifo, Oliver Wyman, OECD 01:21 Stanford: 16 % weniger Beschäftigung bei den Jüngsten 01:45 GMAC: Einer von drei ersetzt schon Einstiegsjobs 02:02 Oliver Wyman: Junior-Rollen im Abbau (17 auf 43 %) 02:23 ifo: Abschluss und Erfahrung angeblich KI-ersetzbar 03:10 OECD: stark exponiert, aber kaum Netto-Jobverluste 04:00 BIBB: 54.400 offene Lehrstellen, 84.400 erfolglose Bewerber 05:08 Die neue Nachwuchs-Architektur: umbauen statt streichen 05:35 Baustein 1: Lernwert vom Durchsatzwert trennen (Sterneküche) 06:19 Baustein 2: KI als Ausbilder, der Junior wird zum Prüfer 07:14 Baustein 3 & 4: früh Verantwortung, die ehrliche Rechnung 08:12 Der Härtetest: Mentoring wird zum Schlüssel 09:48 Der Praxistipp: der Textmarker-Test 10:31 Kernbotschaft und der Schlussgedanke zu den Seniors Der KI-AffAIrs-Praxistipp: Nimm dir heute Nachmittag eine echte Stellenausschreibung für eine Einstiegsposition und einen Textmarker. Streich jede reine Durchsatz-Aufgabe an: Daten abtippen, Erstentwürfe schreiben, formatieren. Die wirfst du aus dem Profil, das übernimmt ab jetzt die KI. An ihre Stelle setzt du zwei Dinge: die Bewertung und Qualitätssicherung von KI-Ergebnissen und den direkten Kundenkontakt. So machst du aus dem Einstiegsjob einen Qualitätskontroll-Job und löst nebenbei ein Stück des Passungsproblems. 💡 Wer den Junior streicht, zersägt sein eigenes Fundament. Wer ihn nicht streicht, sondern ihn durch KI zum Prüfer macht, sichert sich die Seniors von morgen und den Vorsprung vor allen, die gerade Panikstellen abbauen. 🚀 KI AffAIrs baut diese Nachwuchs-Architektur mit dir, aus der Praxis, mit Human-in-the-Loop. 👉 Vernetzt euch mit mir auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/clauszeissler/ 👉 Mehr zur Beratung: https://www.affairs-consulting.de/ (Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde mit Unterstützung KI produziert. Im wesentlichen wurden Googles Gemini Notebook eingesetzt und verschiedene Tools über Claude Code eingesetzt.)

  8. Season 4, Episode 2 Trailer

    038 Quicky Keine Einsteiger mehr: Wie der Mittelstand seine eigene Fachkräfte-Pipeline austrocknet

    Folge Q038 Titel: Keine Einsteiger mehr: Wie der Mittelstand seine eigene Fachkräfte-Pipeline austrocknet Vergiss die Idee, dass KI dir schnell Personalkosten spart, wenn du Junior-Stellen streichst. Genau die Aufgaben, an denen Berufseinsteiger früher gelernt haben, übernimmt jetzt die KI – und viele Betriebe streichen die Stelle gleich mit. Das spart heute ein bisschen Geld und kostet dich morgen die Seniors, die niemand mehr nachliefert. ⚠️ In diesem KI-AffAIrs-Quicky schalte ich die Warnblinkanlage an: Wer heute keine Juniors ausbildet, hat in fünf Jahren keine Seniors. Und die meisten merken es erst, wenn die Stelle monatelang leer bleibt. Die Insights dieser Folge: Die Jüngsten trifft es zuerst: Das Stanford Digital Economy Lab misst bei den 22- bis 25-Jährigen in KI-exponierten Berufen einen relativen Beschäftigungsrückgang von 16 %. Und laut GMAC hat bereits jeder dritte Arbeitgeber mindestens einige Einstiegspositionen durch KI ersetzt. 📊 Der Rotstift wandert nach oben: Der Anteil der Großkonzern-Chefs, die Junior-Rollen abbauen wollen, ist laut Oliver Wyman Forum von 17 auf 43 % gesprungen. Wer nur die Kosten sieht, baut auf Sand. 📉 Der ehrliche Gegenpol: In Deutschland blieben 2025 laut BIBB 54.400 Ausbildungsstellen unbesetzt. Das Nachwuchsproblem ist längst da – KI darf es nicht noch verschärfen. 🏭 Kapitel: 00:00 Vergiss die schnellen KI-Kosteneinsparungen 00:32 Was gerade passiert: Einstiegsjobs werden wegrationalisiert 00:41 Die Fakten: Stanford 16 %, jeder Dritte ersetzt (GMAC) 00:59 Chefs bauen Junior-Rollen ab: von 17 auf 43 % (Oliver Wyman) 01:19 Woher kommen die Seniors von morgen? (BIBB: 54.400 offene Stellen) 01:42 Kernbotschaft und Cliffhanger auf Donnerstag Wie genau ihr diese Falle umgeht und was das fehlende Puzzleteil in eurer Nachwuchs-Strategie ist, schauen wir uns diesen Donnerstag in der großen Deep-Dive-Folge ganz genau an. Hört unbedingt rein! 🚀 Ihr wollt eure Einstiegsrollen klug umbauen, statt sie panisch zu streichen? KI AffAIrs ist eure strategische KI-Beratung für die echte Praxis im Mittelstand. 👉 Vernetzt euch mit mir auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/clauszeissler/ 👉 Mehr zur Beratung: https://www.affairs-consulting.de/ (Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde mit Unterstützung KI produziert. Im wesentlichen wurden Googles Gemini Notebook eingesetzt und verschiedene Tools über Claude Code eingesetzt.)

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