Regenbogenstern - Lisa Deyke

Lisa Deyke

Hier geht es um alle Themen rund um dein Sternenkind und dich. Rund um die Trauer, die vielen Gefühle gleichzeitig Rituale, Erinnerungsmöglichkeiten …Was gibt mir wieder Kraft?Wie kann ich verbunden sein mit meinem Herzen und mit meinem Sternenkind?Wie kann ich mich wieder öffnen für ein Folgewunder/ Regenbogenkind?Umgang mit Partner, Geschwistern, AngehörigenVorerst Impulse aus meinen persönlichen Erfahrungen und meiner Betroffenen-Kompetenz als Mama von 2 Sternenkindern und 1 Kind an der Hand.

  1. Jun 1

    017 Gefühlschaos und Gedankenkarussell

    Heute nehme ich dich wieder mehr mit in meine persönlichen Erlebnisse, Erfahrungen, Gedanken und Gefühle in den letzten 2 Monaten. Bewegt hat mich eine Rückmeldung einer Teilnehmerin in einer offenen Sterneneltern-Gruppe in Bezug auf meinen Bericht meiner Geschichte. Thema: Angst in der Folgeschwangerschaft nach einem Sternenkind. Wichtiges Fazit: Ich teile meine persönlichen Erfahrungen und Gedanken – doch jeder Mensch erlebt seine eigene Geschichte auf ganz individuelle Weise. Erfahrungen anderer können wertvolle Impulse geben, sollten aber nicht ungefiltert übernommen werden. Der Besuch im Krematorium in Verden hat mich positiv überrascht und gleichzeitig unerwartet im Herzen berührt. Außerdem erzähle ich von ein paar Veranstaltungen für Trauer und Sternenkinder im April und Mai. Auch privat war mein Leben sehr bewegt. In einer herausfordernden Zeit mit unserem Regenbogenkind Lukas habe ich bei mir viele Parallelen zu Trauerprozessen entdeckt. In mir war ein großes Chaos an ambivalenten Gedanken und starken Gefühlen. Das war schwer auszuhalten. Mit etwas zeitlichem Abstand erhole ich mich langsam. Und es gibt gleichzeitig Schönes in unserem Leben zu feiern.   Vielleicht kennst du es nach deiner stillen oder kleinen Geburt auch, dass ein Gefühlschaos in dir herrscht und du mental permanent in Gedankenkarussells kreist? Unzählige Gedanken und Gefühle in dir: Schmerz, Trauer, Wut, Vorwürfe, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Fragen, … gleichzeitig auch Liebe, Freude, Stolz, Verbundenheit, … Das kostet viel Kraft, erschwert den Alltag und kann körperliche Auswirkungen haben. Ich beschreibe eine einfache Methode, um dein Inneres sichtbar zu machen, dieses Gedankenkreisen zu unterbrechen und das Chaos zu sortieren. Aufschreiben, zeichnen oder malen. Erforsche dich: Was ist da in mir?  Wie kann ich das ausdrücken? Welches Wort oder Bild passt am besten?  Lass deine Kreation auf dich wirken. Vielleicht entdeckst du etwas bislang Unbewusstes? Vielleicht kannst du das Chaos anders sortieren und strukturieren? Vielleicht findest du eine neue Perspektive?  Vielleicht möchtest du weiterarbeiten mit diesem Projekt? Aufschreiben kann helfen ·        Innere Klarheit gewinnen. ·        Mentale Entlastung und Stressreduktion erfahren. ·        Dem Leben wieder Struktur geben. ·        Distanz zu Gefühlen und Gedanken schaffen. ·        Bewusstsein für Perspektive und Fokus finden.

    42 min
  2. May 1

    015 Verdrängt und übersehen: die Trauer eines Sternenpapas - Gespräch mit Hannes Pahl - Teil 1

    Im Mai haben wir 2 besondere Tage für Familien: den Muttertag am 10.5.26 und den Vatertag am 14.5.26 Im Zusammenhang mit den Sternenkindern stehen oft die Mütter mehr im Vordergrund, deswegen habe ich mich entschieden, das Interview einem Vater zu widmen. Sternenväter werden oftmals weniger gesehen, dabei haben sie auch viele Themen gleichzeitig zu bewältigen: der Schock, dass das Kind tot ist, die Sorge um die Mutter, der Kampf mit eigenen Themen, viele To-Do´s im Außen. Oft reagieren Männer weniger emotional, deswegen denken alle: er ist ok, er ist stark, ihm geht´s gut. Nach einem Todesfall gibt es viel zu organisieren. Da die Frau im Wochenbett ist, muss oft der Mann viel übernehmen und erledigen. Für manche Väter ist das ok: ich habe eine Aufgabe, etwas zu tun. Für manche Väter ist das schon akut nicht ok. Manche Väter merken später: es war nicht ok. Jetzt holen mich das Geschehen und die Trauer ein.   Heute ist Hannes Pahl vom Podcast Sternenwege zu Gast im Regenbogenstern-Podcast. Hannes beschreibt sich selbst als Sternenpapa und Podcaster, der das Schweigen der Männer brechen möchte.Hannes und seine Frau Nicole haben eine Sternentochter: Louisa Lilly, die 2022 in der 32. SSW still geboren wurde. 2024 folgte Sohn Mats als Regenbogenkind an der Hand. Das Gespräch veröffentliche ich in 2 Teilen. Im Teil 1 erzählt Hannes Lou´s Geschichte und seinen Umgang damit. Schwangerschaft, unerwartete Diagnose, Geburt im Krankenhaus, Erinnerungen, die erste Zeit danach, Kommunikation in Partnerschaft und Umfeld u.v.m. Unser Fokus liegt darauf: wie ging es ihm als Vater eines Sternenkindes? Was hat er gedacht und gefühlt? Was waren seine Aufgaben? Was war herausfordernd? Was war wichtig? Was war gut? Was hat geholfen?   Wir wünschen uns, dass unser Gespräch hilft, mehr Verständnis für die Sternenväter zu generieren.Teil 2 des Gesprächs folgt in der nächsten Folge am 15.5.2026 im Regenbogenstern-Podcast.

    1h 27m
  3. Apr 1

    013 Wer, was, wann, wie, wo, warum und wofür? - Die große Frage nach dem Sinn des Lebens

    Ich habe Postkarten gestaltet: Naturfotos mit Affirmationen. Die gibt es zu erwerben bei der Lichtkreis-Messe am Sa.+So., 11.+12.April 2026 in Wohlsdorf bei Rotenburg (Wümme). Nicht vergessen: Leben und Tod Messe in Bremen am Fr.+Sa., 10.+11.April -> am Freitag können wir uns dort begegnen. So lange der Vorrat reicht, sind die Postkarten auch kostenlos im Rahmen meiner persönlichen Trauerbegleitung mit THEKI erhältlich.   Ich philosophiere in dieser Folge über den Sinn des Lebens. Wer, was, wann, wie, wo, warum und wofür? Welchen Sinn hat ein Ereignis in meinem Leben? Welchen Sinn hat mein Leben?  Ob ich da bin oder nicht – macht das einen Unterschied? Solche Fragen können in schweren Lebenssituationen auftauchen – z.B. nach einem Schicksalsschlag wie dem Tod eines Sternenkindes.   Jeder Mensch hat andere Anschauungen über den Sinn des Lebens allgemein und den Sinn seines eigenen Lebens. Es gibt keinen für alle Menschen allgemein gültigen Sinn und Zweck. Die Definition ist sehr individuell. Vielleicht ganz allgemein: glücklich sein, lieben, Spuren hinterlassen.   Braucht man einen Sinn im Leben? Sinn kann uns inneren Halt und Orientierung geben. Sinn ist eine Motivation. Begeisterung gibt uns Energie anzufangen, durchzuhalten, zu vollenden.   Sinn ist auch abhängig von deinen persönlichen Werten und kollektiven Werten. Werte sind Ideale, die als erstrebenswert gelten: materiell oder immateriell. Wenn du in dir Gründe für dein Tun findest, hast du eine intrinsische Motivation.   Ich lade dich ein, dir Zeit zu nehmen und zu überlegen, was sind deine wichtigsten Werte? Wonach richtest du dein Leben aus? Passt dein aktuelles Leben zu diesen Idealvorstellungen? Du darfst dir auch bewusst machen: Welchem Motiv entspringt der Wert?  Ist die Grundlage ein Mangel/ ein Problem? Oder ist es ein gewünschtes Ideal/ ein Ziel?   Sinn verändert sich ganz natürlich mehrmals je nach Lebensalter. Die Lebensabschnitte sind wie Kapitel mit verschiedenen Inhalten.   Veränderungen in unserem Leben zwingen uns zur Neuorientierung. „Die Umstände sind, wie sie sind. – Wie ist meine Antwort darauf?“ Kann ich mich anpassen? Genauso ist es für Sterneneltern: wir waren eingerichtet auf die neue Lebensaufgabe: Eltern sein, Kind versorgen. Wenn das Kind stirbt, entfällt diese Aufgabe. Plötzlich stehen wir vor einem Nichts. Was ist nun der Sinn unseres Daseins?   Manche hinterfragen dann radikal alles, was sie tun: z.B. die vorherige berufliche Tätigkeit. Erscheint plötzlich etwas anderes sinnvoller?   Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist nicht immer so leicht zu beantworten. Unser Gehirn ist eine super Antworten-Finde-Maschine. Wir müssen nur die richtigen Fragen stellen und Geduld haben. Dann können wir in Lebenssituationen geraten – z.B. ein Gespräch – und merken, dass wir uns selbst gut zuhören dürfen.   Dieses Jahr ist bei uns manches anders als es vorher normal war. Ich war wieder konfrontiert mit der Sinnfrage: wer was wann wie wo und wofür? Ein paar Wochen später höre mich sagen: „Lukas, ich passe auf dich auf. Das ist momentan meine Haupt-Lebensaufgabe.“ Ich arbeite noch an der Akzeptanz. Und gleichzeitig fiel mir auf: „Nebenbei“ darf ich auch gut für mich sorgen – ich selbst bin wichtig in meinem Leben.   Schön und gut, aber Ketzer-Frage: Welchen Sinn soll es haben, dass ein Kind stirbt? Darauf kann ich dir hier keine Antwort geben. Ich glaube, dass jedes Ereignis im Leben einen Grund und einen Zweck hat – individuell ganz unterschiedlich. Ich habe festgestellt, dass alle meine 3 Kinder Botschaften für mich mitgebracht haben. Mit allen konnte ich etwas lernen. Vielleicht war das der Sinn unserer z.T. kurzen gemeinsamen Zeit. Vielleicht helfen unsere Sternenkinder uns, innerlich zu wachsen.   Einladung: Stell dir diese Frage: was ist der Sinn meines Lebens? Wer bin ich?  Was, wann, wie, wo, warum und wofür bin ich hier auf der Erde? Warte… Hab Geduld…  Lass dich überraschen – von deiner eigenen inneren Weisheit. Freu dich auch über kleine Schritte. Wenn dir Inspirationen kommen, schreib sie auf. Wichtig: Bleib flexibel für Veränderungen.

    27 min
  4. Mar 15

    012 Frieden mit Leben und Tod - Trauer akzeptieren

    Ankündigung o   Leben und Tod Messe Bremen am Fr./Sa., 10./11.4.2026 o   Lichtkreismesse Wohlsdorf am Sa./So., 11./12.4.2026   „Du musst die Trauer akzeptieren“, wurde mir nach der Geburt unseres ersten Sternenkindes gesagt. Was ist Trauer? o   Eine natürliche widerkehrende Reaktion nach einem Verlust (psychisch und physisch) o   Eine Krise, keine Krankheit o   Ein Prozess – Anpassen auf veränderte Lebenssituation, neu sortieren z.B. im Familiensystem o   Ein Zeichen von Lebendigkeit o   Wie eine Bergtour o   Liebe o   Loslassen o   Verbunden sein o   Eine Verwandlung / Veränderung   Ich wollte die Trauer gar nicht akzeptieren, sondern sie einfach „abgeben“ und mich auf etwas Schönes fokussieren. Aber die Trauer um mein Sternenkind kam täglich. Das fand ich schrecklich, weil ich es als schlecht bewertet habe. Nach einem halben Jahr habe ich verstanden: Akzeptieren = Frieden schließen Ich muss nicht für den Rest meines Lebens traurig sein. Ich akzeptiere, dass es ein Ereignis in meinem Leben gab, das mich sehr traurig gemacht hat. Dass es eine Phase gab, in der ich sehr traurig war.  Ab diesem Tag war ich nicht mehr jeden Tag traurig.   Stell dir einen „emotionalen Rucksack“ vor: gefüllt mit Erinnerungen, Erlebnissen, Eindrücken, Gefühlen, Gedanken. Besonderheit: der Inhalt ist dir unbewusst. Wichtig: Schattenthemen bewusst ans Licht holen.   Ein Gefühl will gefühlt werden. Bewusstsein dafür kann helfen, innerlich frei zu werden.   Diese innere Arbeit hat positive Auswirkungen auf deine Gesundheit. Exkurs: Psychosomatik Körperteile und Symptome sind Themen zugeordnet. Ein Symptom ist ein Zeichen des Körpers. Ich frage: Lieber Körper, was willst du mir sagen? Wo ist mein Leben nicht in Balance?   Die Geburt eines Sternenkindes zeigt: Leben und Tod sind ganz dicht beisammen. Der Tod kann dich konfrontieren mit der Sinnfrage: Was ist der Sinn meines Lebens? Du wirst mit der Zeit eine neue Mission finden. Vergleich: Auch in Natur gibt es eine Zeit des Übergangs, der Verwandlung. Alles Werden und Vergehen ist ein Prozess. Das einzig Beständige im Leben ist die Veränderung.   Ideen zum Thema Schuld: o   Würdest du andere verurteilen wie dich selbst? o   „Schuld“ ersetzen mit „Verantwortung“. o   Jeder entscheidet nach aktuell bestem Wissen und bisherigen Erfahrungen.   Trauer akzeptieren heißt für mich: Frieden schließen mit Leben und Tod. Und mit allen Ereignissen und Prozessen dazwischen. Trauer ist eine Krise: abgeleitet vom Griechischen crisis bedeutet es „Entscheidung“. Ich kann mich z.B. entschieden, im Hier und Jetzt sein, das wertzuschätzen. Mir hilft die Idee, dass unsere Seele einen Körper annimmt als Vehikel durch dieses Leben: so wie wir als Menschen z.B. ein Auto für eine Reise nutzen. Somit wäre der Tod kein absolutes Ende für mein Sein. Wenn „Frieden mit Leben und Tod“ für dich zu groß klingt, dann mach langsam einen ersten kleinen Schritt, indem du dir wünschst: Ich möchte eines Tages akzeptieren können.

    33 min
  5. Mar 1

    011 Die Kraft der Gemeinschaft - Sterneneltern-Gruppen

    Wenn ein Sternenkind geboren wird, fühlen die Eltern sich oft sehr allein mit ihrem scheinbar seltenen Schicksal. Gemeinschaft und Austausch kann gut tun und unterstützen. Deswegen gibt es in einigen Orten und Städten Gruppen, in denen sich Betroffene austauschen können.   Ich erzähle über mögliche Bedenken und die viel zahlreicheren Vorteile z.B. einer offenen Gruppe für Sterneneltern. Der verbindliche Termin bietet Zeit für dein Sternenkind und deine Gefühle und Gedanken. Die Teilnahme ist einzeln oder mit Partner oder anderer Begleitung möglich. „Alles kann, nichts muss.“ Du kannst sprechen oder nur zuhören. Du entscheidest, wie viel du von dir mitteilen möchtest. Du stellst fest: „Ich bin nicht allein, ich bin nicht verrückt.“ Du kannst dein eigenes Erleben besser einsortieren und lernst neue Möglichkeiten und andere Sichtweisen kennen. So kannst du lernen mit Trauer umzugehen – von praktischen Tipps bis hin zur emotionalen Bewältigung. Du kannst Mut und Hoffnung schöpfen. Hier hat alles Platz: Weinen und lachen und sprechen und schweigen. Trau dich, ehrliche Worte zu finden. Es wird über nichts geurteilt, hier findest du Respekt und Verständnis. Du wirst eigenmächtig aktiv und fängst an, dein Leben wieder selbst zu gestalten. Sprechen und Weinen können dein Herz erleichtern. Du hast hier Zeit, dein eigenes Befinden wahrzunehmen und dich innerlich zu sortieren. Hier ist Raum für Thema Sternenkind und du kannst dich getragen fühlen. Dein Sternenkind darf präsent sein und du kannst Erinnerungen lebendig erhalten. Es können Bekanntschaften und Freundschaften entstehen.   Mancherorts gibt es auch Gruppen für trauernde Geschwister, Folgeschwangerschaft, unerfüllten Kinderwunsch etc. Wichtig: Die Gruppe ist kein Ersatz für professionelle Begleitung.   Und ich erzähle von meinen Erfahrungen als Teilnehmerin solcher Sterneneltern-Gruppen und, wie es zur Gründung der Sterneneltern-Gruppe in Rotenburg (Wümme) kam, die nun ihr einjähriges Bestehen feiert.

    42 min
  6. Feb 15

    010 Kerzen und Kuchen - Geburtstag und Jahrestage eines Sternenkindes

    Der Februar ist mein persönlicher Sternenkind-Trauer-und-Gedenk-Monat. Gleichzeitig ist da mein Ziel: „Jeden Moment genießen!“   Heute spreche ich über mögliche Rituale für den Geburtstag und andere Jahrestage deines Sternenkindes.   Ein Sternenkind ist ein Weg mit vielen Stationen: z.B. Schwanger Werden, Schwanger Sein, Diagnose, Kämpfen um das Leben, Geburt, OP, Wochenbett, Beerdigung, errechneter Geburtstermin, Mutterschutz, Start in Alltag und Arbeit, viele persönliche Erlebnisse in der Kommunikation mit anderen…Eine ganze Geschichte, die dich im Herzen prägt und dein weiteres Leben beeinflusst. All diese Ereignisse haben das Potential, besondere Tage zu werden.   Jeder trauert anders und hat dabei andere Bedürfnisse: Zeit nehmen, alleine/ gemeinsam, sprechen/ schweigen, Rituale oder nichts…  Finde einen Trauerpartner. Frage dich: Welches Ritual kann ich mit wem umsetzen?   Wie lange darfst du trauern? Solange du willst!   Manche Rituale passen ggf. zu gewissen Phasen im Trauerprozess, andere kannst du beliebig wiederholen. Rituale kannst du jederzeit ändern. (KISS-Methode)   Gestalte den Umfang passend zu deinem Leben.   Welches Ziel hast du mit einem Ritual? Du kannst das Leben feiern, Erfahrungen wertschätzen, zur Ruhe kommen, deinem Sternenkind einen Platz geben uvm. Ein Ritual soll dich emotional unterstützen.   Ich nenne nur Ideen. Alles kann, nichts muss. Nichts ist richtig, nichts ist falsch.   Du kannst 1 Gedenktag im Jahr festlegen oder mehrere.     Mögliche Rituale für den Geburtstag und andere Jahrestage   Der Geburtstag ist für mich ein Tag, um  „das Leben zu feiern“ und dankbar zurückzudenken.   Sprechen über das Sternenkind: Namen nennen, Erinnerungen besprechen, aktuelle Gefühle    Geburtstagskuchen backen   Geburtstagsdekoration wie für andere Familienmitglieder: Kranz auf Tisch, Luftballons, Girlanden,  Blumenstrauß, ...   Besuch am Grab („Gärtchen“, „Erdenbettchen“)Picknick am Grab Geschenk für das Sternenkind: Blume, Deko, ...   Einen Ort besuchen, der rund um die Schwangerschaft bedeutend war Wo fühlst du dich wohl? Wo ist der innere Kontakt möglich?   Ein schöner Ausflug Am Ziel z.B. Blümchen ablegen oder Blütenblätter/ Reis verstreuen, Seifenblasen pusten Gegenstand symbolisch für das Sternenkind mit auf Erinnerungsfotos Zeichen: Sternenkind ist dabei   Blume pflanzen, die in dem Geburtsmonat blüht Baum pflanzen   Kerze anzünden Feuer entfachen (bitte sicher gestalten)   Etwas kreativ gestalten ohne perfekt-Anspruch Ein kleines Schiffchen aus Naturmaterial auf die Reise schicken = Zeichen für Loslassen Stein bemalen, Nähen, T-Shirt gestalten, Text schreiben, Lied komponieren, …   Singen bzw. musizieren für das Sternenkind Geburtstagslied „Viel Glück und viel Segen“   Schreiben Deine Gefühle – egal ob ins Tagebuch oder auf einen Zettel zum Verbrennen Brief ans Sternenkind   Erinnerungsstücke (Fotos, Ultraschallbild, Abdrücke, Bilder, Figuren etc.) Platz in deinem zu Hause gestalten für Gedenken – bewusst dort Platz nehmen  Fotoalbum gestalten und wieder anschauen Zeitreise: Kalender-/ Tagebucheinträge durchlesen Kiste mit Erinnerungen aus Versteck holen (Kuscheltier, Kissen, Stein etc.) Erinnerungsschmuck Tattoo    Gegenstand streicheln, küssen, auch zur Arbeit bzw. auf Reisen mitnehmen Tipp: z.B. Foto oder Ultraschallbild erst digitalisieren und einlaminieren   Musik, Film, Podcast   Ätherische Öle und Heilsteine   Atemübungen, Meditationen, Trommelreisen, Kakaozeremonie   Sich etwas Gutes gönnen für Körper, Geist und Seele Massage, Sauna, … Frühstücksbrunch, Café, … Zeit für seltenes Hobby Konzert Dankbarkeitsritual für deinen Körper als das Wunder des Lebens Mothers Blessingway abwandeln Coaching vorsorglich Termin bei professioneller Begleitung einplanen offene Gesprächsgruppe z.B. von Sterneneltern-Vereinen (oft monatlich in Präsenz oder online) Gemeinschaftsbeisetzungen wiederholt besuchen   Auf „Zeichen“ achten   Für Advent und Weihnachten Podcast-Folge 006: Weihnachten mit Sternenkind   Welches Datum hat für dich Bedeutung? Was brauchst du an dem Tag für dich?   Für Angehörige der Sterneneltern und Mitfühlende: Eine kurze Nachricht an die Sterneneltern schreiben „Wir denken an euch!“ oder „Alles Gute für diesen Tag!“

    45 min

Trailer

About

Hier geht es um alle Themen rund um dein Sternenkind und dich. Rund um die Trauer, die vielen Gefühle gleichzeitig Rituale, Erinnerungsmöglichkeiten …Was gibt mir wieder Kraft?Wie kann ich verbunden sein mit meinem Herzen und mit meinem Sternenkind?Wie kann ich mich wieder öffnen für ein Folgewunder/ Regenbogenkind?Umgang mit Partner, Geschwistern, AngehörigenVorerst Impulse aus meinen persönlichen Erfahrungen und meiner Betroffenen-Kompetenz als Mama von 2 Sternenkindern und 1 Kind an der Hand.