Pädicus - Der Podcast für Kindergesundheit

PD Dr. med. Michael Dördelmann

Herzlich willkommen bei "Pädicus - Der Podcast für Kindergesundheit"! Dr. D ist einer der erfahrensten Kinderärzte. In diesem Podcast teilt er seine Expertise und Erfahrungen aus vielen Jahren Praxis mit Eltern, Erziehungsberechtigten und allen, die sich für die Gesundheit von Kindern interessieren. Es dreht sich alles um das Wohl der Kleinsten. Gemeinsam mit dem Kinderarzt und Chefarzt der Kinderklinik in Flensburg, Dr. D, sowie der Kinderkrankenschwester und wissenschaftlichen Mitarbeiterin im Bereich Public Health, Jana, werden alle Aspekte der Kindergesundheit behandelt. In jeder Folge behandelt Dr. D ein Thema aus der Kindermedizin, von häufigen Erkrankungen und Impfungen bis hin zu Entwicklungsstörungen und psychischen Problemen. Er erklärt verständlich und praxisnah, was Eltern wissen müssen, um ihre Kinder optimal zu unterstützen und gesund aufwachsen zu lassen. Dabei geht Dr. D auch auf aktuelle Debatten und kontroverse Themen ein, wie zum Beispiel die Vor- und Nachteile von bestimmten Impfungen Auswirkungen von Bildschirmzeit auf die kindliche Entwicklung. Neben den medizinischen Themen bietet der Podcast auch Platz für Interviews mit anderen Experten aus dem Bereich der Kinder- und Jugendmedizin sowie für Fragen und Erfahrungsberichte von Eltern. Wenn ihr als Eltern oder Bezugsperson das Beste für euer Kind wollt und euch für alle Aspekte der Kindergesundheit interessiert, ist "Pädicus - Der Podcast für Kindergesundheit" die perfekte Informationsquelle für euch. Also hört rein und bleibt immer auf dem neuesten Stand!

  1. 6d ago

    Zinksalbe, Antiseptikum oder Antibiotikum – alles über bakterielle Hautinfektionen bei Kindern

    Das Knie aufgeschlagen, drei Tage später sieht es schlimmer aus als am Anfang. Oder plötzlich erscheint eine gelbliche Kruste unter der Nase, die jeden Tag größer wird. In dieser Folge erklärt Dr. D alles, was Eltern über bakterielle Hautinfektionen bei Kindern wissen müssen. Was ist Borkenflechte, wie erkennt man sie und wann reicht ein Antiseptikum – wann braucht es wirklich ein Antibiotikum? Außerdem: Warum Antibiotika-Salbe keine gute Idee ist, was Kinder mit Neurodermitis besonders gefährdet und wann eine Infektion zur echten Notaufnahme wird. Praktisch, klar und mit konkreten Produktempfehlungen für zu Hause. Was ist Borkenflechte – und woran erkenne ich sie? Borkenflechte, medizinisch Impetigo contagiosa, ist eine ansteckende Bakterienhautinfektion, meist durch Staphylokokken. Das Typische: erst ein kleiner roter Fleck, dann ein Bläschen, das platzt – und dann diese charakteristischen honiggelben Krusten, meist um Mund und Nase. Die Infektion breitet sich schnell aus und ist hochansteckend. Kinder im Kita-Alter sind am häufigsten betroffen, vor allem im Sommer und Herbst, wenn Haut durch Schwitzen, Mückenstiche und Stürze anfälliger ist. Bei Babys unter sechs Monaten gilt: noch am gleichen Tag zum Kinderarzt. Was hilft wirklich – und was nicht Hier räumt Dr. D mit einem weit verbreiteten Fehler auf: Antibiotika-Salben sind bei Borkenflechte nicht empfohlen. Sie wirken nicht besser als Antiseptika, verursachen aber Resistenzen und Allergien. Die aktuelle Leitlinie ist eindeutig: erst Antiseptika wie Octenidin, Polyhexanid oder Chlorhexidin – und wenn das nicht reicht oder die Infektion schon ausgebreitet ist, ein orales Antibiotikum, das auch gegen Staphylokokken wirkt. Und wie lange? Fünf bis sieben Tage – nicht pauschal bis die Packung leer ist, sondern so lange, bis die Wunden abgetrocknet sind. Kita-Rückkehr: 24 Stunden nach Beginn der Antibiotikagabe, wenn es dem Kind gut geht. Praktische Tipps für den Alltag Wunden sofort mit lauwarmem Wasser spülen, dann mit Octenidin oder Polyhexanid desinfizierenRötung mit Stift umkreisen – so sieht man, ob sie wächstFingernägel kurz halten, eigene Handtücher für jedes Kind, Wäsche bei 60 GradZinksalbe hilft bei Windeldermatitis und Hautfalten – aber dünn auftragen, damit man die Haut noch beurteilen kannBläschen nie aufstechen – darin stecken noch Erreger Fragen, Kritik oder Themenwünsche ⤵️ Schreibt es in die Kommentare unter dieser Folge oder schickt uns eine 📧 Mail: ⁠post@paedicus.de⁠ 📸 Instagram ⁠@paedicus.derkinderarzt⁠ 🌐 Eine persönliche Beratung gibt es über die Videosprechstunde auf unserer ⁠Website⁠ ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 ⁠post@paedicus.de⁠ oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane

  2. Sep 15

    Roter Po beim Kind - warum viele Eltern das Falsche behandeln

    Eine Mama schreibt uns: Ihr dreijähriges Mädchen hat seit zwei Wochen einen knallroten Ring um den Po. Zinksalbe, Pilzsalbe, häufiges Wickeln – nichts hilft. Jetzt weint das Kind beim Stuhlgang und hält ein. Ihr Gefühl: Sie macht irgendwas falsch. Die Wahrheit: Sie behandelt wahrscheinlich das Falsche. In dieser Folge erklärt Dr. D, warum roter Po nicht gleich roter Po ist, wie man Windeldermatitis von perianaler Streptokokken-Dermatitis unterscheidet, wann Pilze wirklich schuld sind und wann Würmer dahinterstecken. Außerdem: Warum eine Fissur durch Verstopfung entsteht, wann ein Antibiotikum nötig ist und warum es dann mindestens vierzehn Tage sein müssen. Rot ist nicht gleich rot Die wichtigste Unterscheidung zuerst: Ist die gesamte Windelfläche gerötet oder nur ein scharf begrenzter Ring direkt um das Poloch? Das macht den entscheidenden Unterschied bei der Diagnose. Die häufigsten Ursachen im Überblick Windeldermatitis – feuchtes Milieu, Reibung, StuhlkontaktPerianale Streptokokken-Dermatitis – scharf begrenzter roter Ring, schmerzhaft beim Stuhlgang, braucht Antibiotika für mindestens 14 Tage. Eine Salbe reicht nichtPilz – eher bei Säuglingen, typisch sind satellitenförmige Pusteln drumherumMadenwürmer – Juckreiz vor allem nachts Fissur durch Verstopfung Warum der Teufelskreis gefährlich ist Ein wunder Po macht Stuhlgang schmerzhaft. Das Kind hält ein. Der Darm dehnt sich. Die Verstopfung wird schlimmer. Früh behandeln lohnt sich. Fragen, Kritik oder Themenwünsche ⤵️ Schreibt es in die Kommentare unter dieser Folge oder schickt uns eine 📧 Mail: ⁠post@paedicus.de⁠ 📸 Instagram ⁠@paedicus.derkinderarzt⁠ 🌐 Eine persönliche Beratung gibt es über die Videosprechstunde auf unserer ⁠Website⁠ ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 ⁠post@paedicus.de⁠ oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane

  3. Sep 8

    Vitamin B12-Mangel bei Babys – Risiken, Symptome und der richtige Test

    Seit Mai 2026 ist Vitamin B12 Teil des Neugeborenenscreenings – und das aus gutem Grund. Ein Mangel ist häufiger als gedacht, verursacht irreversible Nervenschäden und ist gleichzeitig einfach zu behandeln. Dr. D erklärt, warum vor allem stillende und schwangere Mütter besonders im Blick sein müssen, welche Kinder ein erhöhtes Risiko haben und warum vegane oder vegetarische Ernährung unterschätzt wird. Außerdem räumt er mit einem weit verbreiteten Fehler auf: Vitamin B12 im Blut zu messen ist sinnlos. Was Eltern an Symptomen erkennen können, wann man gezielt testen sollte und ob man einfach allen Kindern B12 geben kann – das alles in dieser Folge. Warum B12 so wichtig ist Vitamin B12 ist entscheidend für Blutbildung und Nervenscheidenaufbau. Ein Mangel beim Baby führt zu Entwicklungsverzögerungen, Muskelschwäche und im schlimmsten Fall zu bleibenden neurologischen Schäden – die nicht mehr rückgängig zu machen sind, wenn man zu lange wartet. Wer ist gefährdet? Stillende Mütter mit eigenem B12-Mangel geben zu wenig an ihr Baby weiterVegan ernährte Schwangere und Stillende – B12 kommt ausschließlich aus tierischen QuellenVegetarierinnen, die Milchprodukte weglassen – eine unterschätzte GruppeKinder mit chronischen Darmerkrankungen oder nach DarmoperationenFragen, Kritik oder Themenwünsche ⤵️ Schreibt es in die Kommentare unter dieser Folge oder schickt uns eine 📧 Mail: ⁠post@paedicus.de⁠ 📸 Instagram ⁠@paedicus.derkinderarzt⁠ 🌐 Eine persönliche Beratung gibt es über die Videosprechstunde auf unserer ⁠Website⁠ ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 ⁠post@paedicus.de⁠ oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane

  4. Sep 1

    Sommerfolge #6 - Wasser, Milch, Eiweiß – was Kleinkinder wirklich brauchen

    Willkommen zur sechsten Sommerfolge! Heute beantworten wir zwei Fragen einer Mama, die uns beide sehr häufig erreichen. Erstens: Wie viel Wasser darf ein Baby wirklich trinken – und muss man wirklich erst ab drei Beikostmahlzeiten damit anfangen? Und zweitens: Ihr Zweijähriger will manchmal 500 ml Milch am Tag – ist das zu viel und was passiert eigentlich, wenn Kleinkinder zu viel Eiweiß bekommen? Dr. D räumt auf mit dem Mythos der Wasservergiftung, erklärt warum Milch keine Mahlzeit ersetzen kann und warum zu viel davon der häufigste Grund für Eisenmangel bei Kleinkindern ist. Und er wird sehr deutlich zu Eiweißpulver für Kinder. Wie viel Wasser braucht ein Baby? Eine Wasservergiftung durch normales Trinken ist so gut wie ausgeschlossen – die Babyniere scheidet überschüssiges Wasser problemlos aus. Trotzdem gilt: Voll gestillte oder formula-ernährte Babys brauchen kein zusätzliches Wasser, weil Muttermilch und Pre-Nahrung zu 85–90 % aus Wasser bestehen. Wasser einzuführen empfiehlt sich aber schon früh – nicht aus Flüssigkeitsgründen, sondern als Gewohnheit. Am besten gleich aus einem Becher, direkt zur ersten Beikostmahlzeit. Wie viel Milch ist zu viel? Milch ist keine Mahlzeit. 500 ml täglich bei einem Zweijährigen ist zu viel – und der häufigste Grund für Eisenmangel bei Kleinkindern. Richtwert für zwei bis drei Jahre: etwa 300–400 ml Milchprodukte täglich, Joghurt und Käse mitgerechnet. Den Rest der Flüssigkeit über Wasser regeln. Zu viel Eiweiß – wirklich gefährlich? Überschüssiges Eiweiß macht Kinder nicht krank, sondern dick. Leber und Niere gesunder Kinder kommen damit problemlos zurecht. Eiweißpulver für Kleinkinder ist trotzdem eine Katastrophe – nicht wegen der Organe, sondern weil es das falsche Signal sendet. Fragen, Kritik oder Themenwünsche ⤵️ Schreibt es in die Kommentare unter dieser Folge oder schickt uns eine 📧 Mail: ⁠post@paedicus.de⁠ 📸 Instagram ⁠@paedicus.derkinderarzt⁠ 🌐 Eine persönliche Beratung gibt es über die Videosprechstunde auf unserer ⁠Website⁠ ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 ⁠post@paedicus.de⁠ oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane

    Sommerfolge #6 - Wasser, Milch, Eiweiß – was Kleinkinder wirklich brauchen
  5. Aug 25

    Sommerfolge #5 - Blasenprobleme, Einnässen, Stuhlschmieren - was steckt dahinter?

    Willkommen zur fünften Sommerfolge! Ein Mädchen war mit drei Jahren komplett trocken – tags und nachts. Mit vier fing das Einnässen wieder an, und drei Jahre später ist die Situation kaum besser. Zwei Spezialkliniken, Medikamente, Protokolle – und trotzdem kein Durchbruch. Dr. D hört sich den Fall an und kommt schnell auf den entscheidenden Punkt: Nicht die Blase ist das Hauptproblem, sondern der Darm. Chronische Verstopfung, unzureichend behandelt über Jahre, und jetzt neu aufgetretenes Stuhlschmieren als deutliches Warnsignal. Was das bedeutet, warum Macrogol allein nicht reicht und wie ein konsequenter Therapieplan aussieht – das besprechen wir in dieser Folge. Der Zusammenhang, den viele übersehen Blase und Darm liegen eng zusammen, ihre Nerven laufen gemeinsam. Wer chronische Verstopfung hat, hat fast immer auch Blasenprobleme. Das neu aufgetretene Stuhlschmieren ist kein Zufallsbefund – es ist ein klares Zeichen, dass die Verstopfung nie konsequent genug behandelt wurde. Was jetzt zu tun ist Verstopfung hat Vorrang – erst wenn der Darm funktioniert, kann die Blase folgenMacrogol muss täglich und ausreichend dosiert gegeben werden – mindestens so lange, wie die Verstopfung bestandStuhltraining mit festen Zeiten, Fußbank, Ruhe und Zeit auf der ToilettePropiverin vorerst pausieren – es kann Verstopfung verschlimmernMiktionstraining mit Uhrerinnerung statt elterlichem DruckZöliakie ausschließen bei langanhaltender Verstopfung Fragen, Kritik oder Themenwünsche ⤵️ Schreibt es in die Kommentare unter dieser Folge oder schickt uns eine 📧 Mail: ⁠post@paedicus.de⁠ 📸 Instagram ⁠@paedicus.derkinderarzt⁠ 🌐 Eine persönliche Beratung gibt es über die Videosprechstunde auf unserer ⁠Website⁠ ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 ⁠post@paedicus.de⁠ oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane

    Sommerfolge #5 - Blasenprobleme, Einnässen, Stuhlschmieren - was steckt dahinter?
  6. Aug 11

    Sommerfolge #4 - Zu klein geboren, zu wenig Aufklärung – und jetzt?

    Was SGA bedeutet – und was nicht SGA steht für Small for Gestational Age – zu klein für das Gestationsalter, definiert als unter der zehnten Perzentile. Das klingt beunruhigend, ist aber nicht automatisch ein Problem. Entscheidend ist, ob eine echte intrauterine Wachstumsverzögerung vorlag und wie lange. Kinder, die nur in der letzten Schwangerschaftsphase unterversorgt waren, haben in der Regel eine gute Prognose. Worauf man wirklich achten muss Bei schwerer Wachstumsverzögerung können langfristig folgende Risiken auftreten: Kleinwuchs – bis zu 30 % der betroffenen Kinder wachsen nicht vollständig aufErhöhtes Risiko für Stoffwechselprobleme und Übergewicht im späteren LebenSubtile Auffälligkeiten in Motorik, Konzentration oder VerhaltenFür diesen konkreten Fall gilt: kein erhöhtes Risiko zu erwarten. Die Mama kann aufatmen. Die wichtigste Botschaft Elternbauchgefühl ernst nehmen, immer. Dass sie auf einem Eisenwert bestanden hat, war richtig. Kinder mit Risikofaktoren verdienen eine niedrigere Interventionsschwelle, keine Beruhigungspillen.Fragen, Kritik oder Themenwünsche ⤵️ Schreibt es in die Kommentare unter dieser Folge oder schickt uns eine 📧 Mail: ⁠post@paedicus.de⁠ 📸 Instagram ⁠@paedicus.derkinderarzt⁠ 🌐 Eine persönliche Beratung gibt es über die Videosprechstunde auf unserer ⁠Website⁠ ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 ⁠post@paedicus.de⁠ oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane

    Sommerfolge #4 - Zu klein geboren, zu wenig Aufklärung – und jetzt?
  7. Aug 4

    Sommerfolge #3 - Mangelndes Wachstum beim Kind

    Vier Jahre, keine Diagnose – was lief hier falsch? Willkommen zur dritten Sommerfolge. Heute widmen wir uns dem bisher komplexesten Fall unserer Sommerserie – einer Familie, die vier Jahre lang mit ihrem Kind von Praxis zu Praxis gegangen ist, ohne eine klare Antwort zu bekommen. Dr. D geht den Fall chronologisch durch und ordnet ein, was gut lief, was hätte früher auffallen müssen und welche Schritte noch fehlen. Was der Fall lehrt Gewicht und Länge dürfen nie getrennt betrachtet werdenEin Eisenmangel bei einem Einjährigen ist niemals ein RandbefundVier erfolglose Eisentherapien sind ein klares Signal, dass die Ursache noch nicht gefunden wurdeEine dauerhaft erhöhte Kreatinkinase muss abgeklärt werden – nicht wegerklärtWas Eltern tun können, wenn sie nicht gehört werden Arztbriefe genau lesen, Empfehlungen einfordern und bei Ablehnung auf schriftliche Dokumentation bestehen. Das ist kein unhöflicher Akt, sondern ein berechtigtes Mittel. Was noch fehlt Elternblut auf CK, gezielte Stoffwechseldiagnostik in einem spezialisierten Zentrum und je nach Wachstumsverlauf eine Chromosomenabklärung. Fragen, Kritik oder Themenwünsche ⤵️ Schreibt es in die Kommentare unter dieser Folge oder schickt uns eine 📧 Mail: ⁠post@paedicus.de⁠ 📸 Instagram ⁠@paedicus.derkinderarzt⁠ 🌐 Eine persönliche Beratung gibt es über die Videosprechstunde auf unserer ⁠Website⁠ ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 ⁠post@paedicus.de⁠ oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane

    Sommerfolge #3 - Mangelndes Wachstum beim Kind
  8. Jul 28

    Sommerfolge #2- Blut im Stuhl beim Säugling - Wann ist es harmlos und wann nicht?

    Blut im Stuhl beim Baby – Kuhmilchallergie oder doch was anderes? Manchmal ist es nicht die große Katastrophe, die Eltern wachhält – sondern die kleine, wiederkehrende Unsicherheit. Blut in der Windel, immer wieder, seit Monaten. Das Kind lacht, wächst, entwickelt sich prächtig. Und trotzdem bleibt die Frage: Was stimmt hier nicht? Was die Symptome sagen Schleimig vermischtes Blut im Stuhl deutet immer auf eine Quelle im Darm hin – nicht auf Fissuren am After. Die anfängliche Diagnose war falsch. Was viel besser passt: eine allergische Proktitis, also eine essensinduzierte Darmentzündung, am wahrscheinlichsten durch Kuhmilcheiweiß. Bauchschmerzen in den ersten Monaten, Verbesserung nach Tiermilchkarenz der Mutter – das Bild ist eindeutig. Wie es weitergeht Einmal Blut abnehmen: Hämoglobin und Ferritin prüfenMit verbackenen Kuhmilchprodukten in der Beikost startenSymptomtagebuch führen – Muster erkennen, Trigger dokumentierenKind beobachten: Wachstum, Bauchschmerzen, AllgemeinzustandFragen, Kritik oder Themenwünsche ⤵️ Schreibt es in die Kommentare unter dieser Folge oder schickt uns eine 📧 Mail: post@paedicus.de 📸 Instagram @paedicus.derkinderarzt 🌐 Eine persönliche Beratung gibt es über die Videosprechstunde auf unserer Website ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 post@paedicus.de oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

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