Pädicus - Der Podcast für Kindergesundheit

PD Dr. med. Michael Dördelmann

Herzlich willkommen bei "Pädicus - Der Podcast für Kindergesundheit"! Dr. D ist einer der erfahrensten Kinderärzte. In diesem Podcast teilt er seine Expertise und Erfahrungen aus vielen Jahren Praxis mit Eltern, Erziehungsberechtigten und allen, die sich für die Gesundheit von Kindern interessieren. Es dreht sich alles um das Wohl der Kleinsten. Gemeinsam mit dem Kinderarzt und Chefarzt der Kinderklinik in Flensburg, Dr. D, sowie der Kinderkrankenschwester und wissenschaftlichen Mitarbeiterin im Bereich Public Health, Jana, werden alle Aspekte der Kindergesundheit behandelt. In jeder Folge behandelt Dr. D ein Thema aus der Kindermedizin, von häufigen Erkrankungen und Impfungen bis hin zu Entwicklungsstörungen und psychischen Problemen. Er erklärt verständlich und praxisnah, was Eltern wissen müssen, um ihre Kinder optimal zu unterstützen und gesund aufwachsen zu lassen. Dabei geht Dr. D auch auf aktuelle Debatten und kontroverse Themen ein, wie zum Beispiel die Vor- und Nachteile von bestimmten Impfungen Auswirkungen von Bildschirmzeit auf die kindliche Entwicklung. Neben den medizinischen Themen bietet der Podcast auch Platz für Interviews mit anderen Experten aus dem Bereich der Kinder- und Jugendmedizin sowie für Fragen und Erfahrungsberichte von Eltern. Wenn ihr als Eltern oder Bezugsperson das Beste für euer Kind wollt und euch für alle Aspekte der Kindergesundheit interessiert, ist "Pädicus - Der Podcast für Kindergesundheit" die perfekte Informationsquelle für euch. Also hört rein und bleibt immer auf dem neuesten Stand!

  1. 1d ago

    PFAPA-Syndrom: Alle vier Wochen 40 Grad Fieber und keiner weiß warum

    Montags liegt euer Kind mit 40 Grad Fieber auf dem Sofa, freitags tobt es wieder durch die Kita. Und das alle paar Wochen, wie nach Plan. Viele Familien suchen jahrelang nach einer Erklärung, bis sie zum ersten Mal von PFAPA hören. Wir sprechen über ein seltenes, aber gutartiges Fiebersyndrom, das meist bei Zwei- bis Vierjährigen beginnt. Was passiert im Körper, wenn das Immunsystem Alarm schlägt, obwohl gar kein Erreger da ist? Warum gibt es keinen Bluttest, und welche Rolle spielen die Mandeln? Wir klären, woran ihr PFAPA von ernsten Erkrankungen unterscheiden könnt und warum ein Kind, das zwischendurch richtig gesund ist, ein beruhigendes Zeichen ist. Außerdem schauen wir auf die Behandlung: von Abwarten über eine einmalige Kortisongabe bis zur Mandel-OP. Und wir geben euch konkrete Tipps, wie ihr mit Fiebertagebuch, Fotos und einem klaren Plan gemeinsam mit eurer Kinderarztpraxis den Überblick behaltet. Was ist PFAPA? Periodisches Fieber mit Halsentzündung, geschwollenen Lymphknoten und teils Aphthen im Mund.Das Immunsystem schlägt Alarm, obwohl kein Erreger da ist.Nicht ansteckend, keine Autoimmunerkrankung und selten. Typisches Muster Beginn meist vor dem fünften Geburtstag.Fieberschübe alle drei bis sechs Wochen, jeweils etwa drei bis fünf Tage.Zwischen den Schüben ist das Kind vollkommen gesund.Antibiotika helfen nicht. Einen Bluttest gibt es nicht. Noch Fragen? Schreibt uns an post@pedicus.de oder per WhatsApp (Button auf Instagram und unserer Website). Wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns über eine Fünf-Sterne-Bewertung! 📸 Instagram @paedicus.derkinderarzt 🌐 Eine persönliche Beratung gibt es über die Videosprechstunde auf unserer Website ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 post@paedicus.de oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane

  2. Oct 27

    Warum Honig fürs Baby tabu ist – und für Kleinkinder Gold wert

    Kennt ihr das: Seit zehn Tagen Husten, nachts kaum Schlaf, und in der Apotheke wartet schon der nächste Hustensaft. In dieser Folge geht es um ein altes Hausmittel, das tatsächlich hält, was es verspricht: Honig. Wir erklären, warum Kinder bei einer Erkältung oft drei bis vier Wochen husten, warum Hustensäfte bei Kindern kaum etwas bringen und was die Studien zu Honig wirklich zeigen. Ihr erfahrt, wie viel Honig ihr ab dem ersten Geburtstag geben könnt, wie oft, ob pur oder im Tee. Außerdem: Warum Honig für Babys unter einem Jahr tabu ist und was ihr stattdessen tun könnt. Wir sprechen über Kochsalz-Nasentropfen, abschwellende Nasentropfen und darüber, warum Eukalyptus-Balsam und Dampfinhalation bei Babys keine gute Idee sind. Husten verstehen Husten ist ein sinnvoller Reflex, der Sekret aus den Atemwegen befördertNach einer Erkältung sind drei bis vier Wochen Husten normalHustensäfte wirken bei Kindern kaum besser als ein Placebo Honig richtig einsetzen Erst ab dem ersten GeburtstagEin bis drei Jahre: ein halber Teelöffel, ab drei Jahren: ein ganzer Teelöffel, alle drei bis vier StundenAuch abends und nachts geben, danach Zähne putzen oder Wasser trinkenTee vorher abkühlen lassen. Die Honigsorte spielt keine Rolle Für Babys unter einem Jahr Viel trinken lassen und Kochsalz-Nasentropfen vor den MahlzeitenFlach schlafen lassen, kein Kissen, keine SchräglageKeine Balsame mit Eukalyptus oder Menthol, keine Dampfinhalation Ab zum Arzt bei Atemnot, schneller Atmung, blauen Lippen oder wenn euer Kind deutlich weniger trinkt Noch Fragen? Schreibt uns an post@pedicus.de oder per WhatsApp (Button auf Instagram und unserer Website). Wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns über eine Fünf-Sterne-Bewertung und wenn ihr den Podcast mit anderen Eltern teilt! 📸 Instagram ⁠⁠⁠⁠⁠@paedicus.derkinderarzt⁠⁠⁠⁠⁠ 🌐 Eine persönliche Beratung gibt es über die Videosprechstunde auf unserer ⁠⁠⁠⁠⁠Website⁠⁠⁠⁠⁠ ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 ⁠⁠⁠⁠⁠post@paedicus.de⁠⁠⁠⁠⁠ oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane

  3. Oct 20

    Immunsystem stärken: Was bei Kindern wirklich hilft

    Gerade zum Start der Erkältungszeit versprechen unzählige Produkte, das Immunsystem eures Kindes zu stärken. Aber was davon hilft wirklich? In dieser Folge sortieren wir evidenzbasiert aus. Ihr erfahrt, warum acht bis zwölf Infekte im Jahr völlig normal sind, ob die Kita wirklich abhärtet und wann ihr hellhörig werden solltet. Wir schauen uns Vitamin D, Vitamin C, Zink, Multivitaminsäfte und Probiotika genauer an und erklären, warum mehr nicht automatisch besser ist und hochdosierte Präparate sogar gefährlich werden können. Außerdem: Warum Nahrungsergänzungsmittel vor dem Verkauf von niemandem geprüft werden. Am Ende bleibt das, was kaum jemand hören will, aber wirklich schützt: Bewegung an der frischen Luft, eine rauchfreie Umgebung, ausgewogene Ernährung, Impfungen, Stillen und Händewaschen. Das Immunsystem eures Kindes ist nicht schwach. Es lernt nur noch. Nahrungsergänzungsmittel im Check Vitamin D: Im ersten Lebensjahr wichtig. Hochdosiert kann es gefährlich werden.Vitamin C und Zink: Bei ausgewogener Ernährung kein zusätzlicher Schutz.Probiotika: Nur bei Durchfall durch Antibiotika mit nachgewiesenem Nutzen.Nahrungsergänzungsmittel werden vor dem Verkauf nicht geprüft. Was wirklich schützt Täglich raus an die frische Luft, bei jedem Wetter.Rauchfreie Umgebung.Ausgewogene Ernährung nach dem Prinzip „Food first“.Impfungen, Stillen und regelmäßiges Händewaschen. Noch Fragen oder Feedback? Schreibt uns an post@pedicus.de oder per WhatsApp (Button auf Instagram und unserer Website). Wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns über eine Fünf-Sterne-Bewertung! 📸 Instagram ⁠⁠⁠⁠@paedicus.derkinderarzt⁠⁠⁠⁠ 🌐 Eine persönliche Beratung gibt es über die Videosprechstunde auf unserer ⁠⁠⁠⁠Website⁠⁠⁠⁠ ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 ⁠⁠⁠⁠post@paedicus.de⁠⁠⁠⁠ oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane

  4. Oct 13

    RSV-Schutz fürs Baby - Warum der RSV-Schutz nicht am Stichtag endet

    So viele Fragen wie zum RSV-Schutz habt ihr uns selten geschickt, und sie waren erstaunlich konkret: Mein Baby ist im März geboren, was gilt diesen Winter? Ich wurde in der Schwangerschaft geimpft, braucht mein Kind trotzdem etwas? Und was ist mit Frühchen oder Kindern nach einer Herz-OP? In dieser Folge beantworten wir eure Fragen Schritt für Schritt. Ihr erfahrt, warum die Antikörpergabe keine Impfung ist, wie lange der Schutz wirklich hält und wann der beste Zeitpunkt ist. Es geht um den zweiten Winter, um Risikokinder, um die Impfung in der Schwangerschaft und um den neuen zweiten Antikörper, den die STIKO seit September empfiehlt. Außerdem: Was zahlt die Kasse, wie lagert ihr das Präparat richtig und was hilft, wenn das große Geschwisterkind krank ist? Zum Schluss gibt’s fünf konkrete Tipps für den Alltag und die Warnzeichen, bei denen ihr mit eurem Baby zum Arzt solltet. Das Wichtigste zur Immunisierung Die Antikörpergabe ist keine Impfung. Der Schutz wirkt sofort und hält etwa sechs MonateBabys, die zwischen April und September geboren sind, werden idealerweise im Oktober immunisiertWinterbabys bekommen den Schutz direkt in der Geburtsklinik, meist zur U2Seit September empfiehlt die STIKO einen zweiten Antikörper, gleichwertig zum bisherigen Zweiter Winter & Risikokinder Gesunde Kinder brauchen in der zweiten Saison in der Regel keinen erneuten SchutzFebruar- und Märzbabys in ihrer ersten RSV-Saison: im Einzelfall mit Kinderarztpraxis und Krankenkasse klärenRisikokinder, können auch im zweiten Winter Schutz bekommen Praxistipps Gelbes Heft aufschlagen und Geburtsmonat checkenPräparat im Kühlschrank lagern, nicht im Gefrierfach und nicht an der RückwandBei Risikokindern alle Arztbriefe zum Termin mitnehmenAb zum Arzt bei Atemnot, sichtbarer Rippenatmung, Atempausen oder wenn euer Baby deutlich weniger trinkt 📸 Instagram ⁠⁠⁠@paedicus.derkinderarzt⁠⁠⁠ 🌐 Eine persönliche Beratung gibt es über die Videosprechstunde auf unserer ⁠⁠⁠Website⁠⁠⁠ ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 ⁠⁠⁠post@paedicus.de⁠⁠⁠ oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane

  5. Oct 6

    Nasenspray, Spritze oder gar nicht? Die Grippeimpfung für Kinder im Check

    Grippe ist keine heftige Erkältung: das ist die wichtigste Botschaft dieser Folge. Dr. D erklärt, warum Influenza bei Kindern so unterschätzt wird, was die STIKO wirklich empfiehlt und warum das Nasenspray trotzdem häufig nicht angeboten wird. Außerdem: Wer sollte unbedingt geimpft werden, wer kann geimpft werden – und was rät Dr. D als Kinderarzt ganz persönlich? Dazu gibt es praktische Tipps zu Kosten, Timing und den richtigen Fragen an die Krankenkasse. Und die Antwort auf die Frage, die fast alle stellen: Kann die Impfung wirklich eine Grippe auslösen? Was ihr wirklich wissen müsst Influenza ist keine Bagatelle. Fast ein Drittel bis die Hälfte der betroffenen Kinder landet im Krankenhaus – und 80 % davon hatten vorher keine Vorerkrankung. Die STIKO empfiehlt die Impfung für alle Kinder mit chronischen Grunderkrankungen, erlaubt sie aber ausdrücklich auch für gesunde Kinder. Dr. D geht weiter: Er empfiehlt sie grundsätzlich allen. Nasenspray oder Spritze? Das Nasenspray wirkt bei Kindern mindestens genauso gut wie die Spritze, aktuelle Metaanalysen belegen das klar. Trotzdem bieten viele Praxen es nicht an. Was Eltern tun können, welche Kinder das Spray nicht bekommen dürfen und warum Großbritannien schon längst umgestiegen ist, das besprechen wir in dieser Folge. Praxistipps zum Mitnehmen Termin Mitte Oktober machen – Nasenspray ist schnell vergriffenRisikogruppe prüfen: Asthma, Diabetes, Epilepsie, Übergewicht, geschwächtes ImmunsystemKasse vorab anrufen: Satzungsleistung, Nasenspray, AbrechnungswegBeim ersten Mal unter neun Jahren: zweiten Termin direkt mit buchenDie ganze Familie mitdenken: Schwangere, Großeltern, ältere Geschwister Fragen? Schreibt uns an post@pedicus.de oder per WhatsApp – den Link findet ihr in der Instagram-Bio. Neue Folgen erscheinen jeden Mittwoch. 📸 Instagram ⁠⁠@paedicus.derkinderarzt⁠⁠ 🌐 Eine persönliche Beratung gibt es über die Videosprechstunde auf unserer ⁠⁠Website⁠⁠ ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 ⁠⁠post@paedicus.de⁠⁠ oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane

  6. Sep 29

    Zinksalbe, Antiseptikum oder Antibiotikum – alles über bakterielle Hautinfektionen bei Kindern

    Das Knie aufgeschlagen, drei Tage später sieht es schlimmer aus als am Anfang. Oder plötzlich erscheint eine gelbliche Kruste unter der Nase, die jeden Tag größer wird. In dieser Folge erklärt Dr. D alles, was Eltern über bakterielle Hautinfektionen bei Kindern wissen müssen. Was ist Borkenflechte, wie erkennt man sie und wann reicht ein Antiseptikum – wann braucht es wirklich ein Antibiotikum? Außerdem: Warum Antibiotika-Salbe keine gute Idee ist, was Kinder mit Neurodermitis besonders gefährdet und wann eine Infektion zur echten Notaufnahme wird. Praktisch, klar und mit konkreten Produktempfehlungen für zu Hause. Was ist Borkenflechte – und woran erkenne ich sie? Borkenflechte, medizinisch Impetigo contagiosa, ist eine ansteckende Bakterienhautinfektion, meist durch Staphylokokken. Das Typische: erst ein kleiner roter Fleck, dann ein Bläschen, das platzt – und dann diese charakteristischen honiggelben Krusten, meist um Mund und Nase. Die Infektion breitet sich schnell aus und ist hochansteckend. Kinder im Kita-Alter sind am häufigsten betroffen, vor allem im Sommer und Herbst, wenn Haut durch Schwitzen, Mückenstiche und Stürze anfälliger ist. Bei Babys unter sechs Monaten gilt: noch am gleichen Tag zum Kinderarzt. Was hilft wirklich – und was nicht Hier räumt Dr. D mit einem weit verbreiteten Fehler auf: Antibiotika-Salben sind bei Borkenflechte nicht empfohlen. Sie wirken nicht besser als Antiseptika, verursachen aber Resistenzen und Allergien. Die aktuelle Leitlinie ist eindeutig: erst Antiseptika wie Octenidin, Polyhexanid oder Chlorhexidin – und wenn das nicht reicht oder die Infektion schon ausgebreitet ist, ein orales Antibiotikum, das auch gegen Staphylokokken wirkt. Und wie lange? Fünf bis sieben Tage – nicht pauschal bis die Packung leer ist, sondern so lange, bis die Wunden abgetrocknet sind. Kita-Rückkehr: 24 Stunden nach Beginn der Antibiotikagabe, wenn es dem Kind gut geht. Praktische Tipps für den Alltag Wunden sofort mit lauwarmem Wasser spülen, dann mit Octenidin oder Polyhexanid desinfizierenRötung mit Stift umkreisen – so sieht man, ob sie wächstFingernägel kurz halten, eigene Handtücher für jedes Kind, Wäsche bei 60 GradZinksalbe hilft bei Windeldermatitis und Hautfalten – aber dünn auftragen, damit man die Haut noch beurteilen kannBläschen nie aufstechen – darin stecken noch Erreger Fragen, Kritik oder Themenwünsche ⤵️ Schreibt es in die Kommentare unter dieser Folge oder schickt uns eine 📧 Mail: ⁠post@paedicus.de⁠ 📸 Instagram ⁠@paedicus.derkinderarzt⁠ 🌐 Eine persönliche Beratung gibt es über die Videosprechstunde auf unserer ⁠Website⁠ ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 ⁠post@paedicus.de⁠ oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane

  7. Sep 15

    Roter Po beim Kind - warum viele Eltern das Falsche behandeln

    Eine Mama schreibt uns: Ihr dreijähriges Mädchen hat seit zwei Wochen einen knallroten Ring um den Po. Zinksalbe, Pilzsalbe, häufiges Wickeln – nichts hilft. Jetzt weint das Kind beim Stuhlgang und hält ein. Ihr Gefühl: Sie macht irgendwas falsch. Die Wahrheit: Sie behandelt wahrscheinlich das Falsche. In dieser Folge erklärt Dr. D, warum roter Po nicht gleich roter Po ist, wie man Windeldermatitis von perianaler Streptokokken-Dermatitis unterscheidet, wann Pilze wirklich schuld sind und wann Würmer dahinterstecken. Außerdem: Warum eine Fissur durch Verstopfung entsteht, wann ein Antibiotikum nötig ist und warum es dann mindestens vierzehn Tage sein müssen. Rot ist nicht gleich rot Die wichtigste Unterscheidung zuerst: Ist die gesamte Windelfläche gerötet oder nur ein scharf begrenzter Ring direkt um das Poloch? Das macht den entscheidenden Unterschied bei der Diagnose. Die häufigsten Ursachen im Überblick Windeldermatitis – feuchtes Milieu, Reibung, StuhlkontaktPerianale Streptokokken-Dermatitis – scharf begrenzter roter Ring, schmerzhaft beim Stuhlgang, braucht Antibiotika für mindestens 14 Tage. Eine Salbe reicht nichtPilz – eher bei Säuglingen, typisch sind satellitenförmige Pusteln drumherumMadenwürmer – Juckreiz vor allem nachts Fissur durch Verstopfung Warum der Teufelskreis gefährlich ist Ein wunder Po macht Stuhlgang schmerzhaft. Das Kind hält ein. Der Darm dehnt sich. Die Verstopfung wird schlimmer. Früh behandeln lohnt sich. Fragen, Kritik oder Themenwünsche ⤵️ Schreibt es in die Kommentare unter dieser Folge oder schickt uns eine 📧 Mail: ⁠post@paedicus.de⁠ 📸 Instagram ⁠@paedicus.derkinderarzt⁠ 🌐 Eine persönliche Beratung gibt es über die Videosprechstunde auf unserer ⁠Website⁠ ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 ⁠post@paedicus.de⁠ oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane

  8. Sep 8

    Vitamin B12-Mangel bei Babys – Risiken, Symptome und der richtige Test

    Seit Mai 2026 ist Vitamin B12 Teil des Neugeborenenscreenings – und das aus gutem Grund. Ein Mangel ist häufiger als gedacht, verursacht irreversible Nervenschäden und ist gleichzeitig einfach zu behandeln. Dr. D erklärt, warum vor allem stillende und schwangere Mütter besonders im Blick sein müssen, welche Kinder ein erhöhtes Risiko haben und warum vegane oder vegetarische Ernährung unterschätzt wird. Außerdem räumt er mit einem weit verbreiteten Fehler auf: Vitamin B12 im Blut zu messen ist sinnlos. Was Eltern an Symptomen erkennen können, wann man gezielt testen sollte und ob man einfach allen Kindern B12 geben kann – das alles in dieser Folge. Warum B12 so wichtig ist Vitamin B12 ist entscheidend für Blutbildung und Nervenscheidenaufbau. Ein Mangel beim Baby führt zu Entwicklungsverzögerungen, Muskelschwäche und im schlimmsten Fall zu bleibenden neurologischen Schäden – die nicht mehr rückgängig zu machen sind, wenn man zu lange wartet. Wer ist gefährdet? Stillende Mütter mit eigenem B12-Mangel geben zu wenig an ihr Baby weiterVegan ernährte Schwangere und Stillende – B12 kommt ausschließlich aus tierischen QuellenVegetarierinnen, die Milchprodukte weglassen – eine unterschätzte GruppeKinder mit chronischen Darmerkrankungen oder nach DarmoperationenFragen, Kritik oder Themenwünsche ⤵️ Schreibt es in die Kommentare unter dieser Folge oder schickt uns eine 📧 Mail: ⁠post@paedicus.de⁠ 📸 Instagram ⁠@paedicus.derkinderarzt⁠ 🌐 Eine persönliche Beratung gibt es über die Videosprechstunde auf unserer ⁠Website⁠ ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 ⁠post@paedicus.de⁠ oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane

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