Re-Source: Leben als Spielraum

Dittmar Kruse

Liebevolle Aufmerksamkeit im direkten Erleben steht im Mittelpunkt dieses Podcasts. Sie zeigt sich als Präsenz und Klarheit im Kontakt – mit sich selbst und mit anderen. In dieser sinnlichen Wachheit findet das Denken seinen Platz, ohne beherrschen zu wollen. So wird das Leben frei, weit und lebendig: wir erleben es als Spielraum. Dieser Spielraum entfaltet sich in Gesprächen und Experimenten zu konkreten Situationen des Alltags. NLP wird hier nicht als Werkzeugkiste verstanden, sondern als Beschreibung des Erlebens – in Neugier, Liebe und Präsenz. Die meisten Episoden entstehen im Dialog zwischen Dittmar Kruse und Bernd Stadlober. Ergänzend gibt es Solo-Folgen mit Erkundungen und Experimenten. Grundlage ist Dittmars Buch „Re-Source – Metaphern für Lebendigkeit“. Weitere Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source

Episodes

  1. FEB 11

    Antreiber-Gedanken – und der Frieden dahinter

    Antreiber-Gedanken fordern Leistung – oft ohne Bezug zu dem, was Körper und Erleben gerade brauchen. Denken kann hilfreich sein, ohne zur Autorität zu werden. Re-Source – Gespräch 3 Wir sprechen darüber, warum es nicht sinnvoll ist, diese Antreiber-Stimme „loswerden“ zu wollen. Viel hilfreicher ist die Klarheit, wer da eigentlich spricht und aus welchem Bedürfnis heraus. Ein zentrales Thema ist der Unterschied zwischen Denken als hilfreichem Beitrag und Denken als dauerhafter Autorität. Anhand von Beispielen aus Krankheit, Arbeit, Schlaf und Meditation wird deutlich, wie Antreiber-Gedanken aus einem gut gemeinten Impuls entstehen und trotzdem Druck, Anspannung und innere Kämpfe erzeugen können. Wir sprechen darüber, – warum Produktivität häufig mit Fürsorge, Sicherheit oder Anerkennung verknüpft ist – weshalb Regeneration kein Gegenpol zu Leistungsfähigkeit ist, sondern ein Teil davon – wie alte innere Stimmen aus früheren Kontexten weiterlaufen, auch wenn sie nicht mehr passen – warum Gedanken nicht der Feind sind, sondern Orientierung brauchen – was es heißt, Bedingungen zeitweise loszulassen – nicht für immer, sondern für einen Moment – wie Aufmerksamkeit jenseits des Denkens erlebt werden kann – und wie innerer Frieden eher als Hintergrund erfahrbar wird als als Ziel Das Gespräch lädt dazu ein, Antreiber-Gedanken nicht zu bekämpfen, sondern sie in einem größeren Erfahrungsraum wahrzunehmen: einem Raum, in dem Klarheit, Erholung und ein natürlicher Umgang mit Leistung möglich werden. Mehr Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source

    21 min
  2. FEB 4

    Muss-Allergie & Tun aus Liebe

    In dieser Folge geht es um ein Experiment zum Thema „Muss-Allergie“ – also um das innere Denken in „Ich muss …“ und die Wirkung, die dieses Denken auf Körper, Stimmung und Motivation haben kann. Im ersten Teil des Experiments geht es darum, wahrzunehmen, wie der Körper reagiert, wenn ein "Muss"-Gedanke auftaucht – nicht durch Analyse oder Bewertung, sondern durch Fühlen. Im zweiten Teil richtet sich der Blick auf eine andere Orientierung: auf das Wozu einer Handlung – und auf das Erleben, etwas zuliebe zu tun, statt aus innerem Druck oder Zwang heraus. Anhand alltäglicher Beispiele wie Arbeit, Gesundheit oder Bewegung wird erfahrbar, wie sich das Erleben verändern kann, wenn sich der innere Bezugsrahmen von „müssen“ zu „aus Liebe tun“ verschiebt. Ein besonderer Fokus liegt auf dem körperlichen Erleben: auf den fühlbaren Unterschieden in Atmung, Spannung, Stimmung und Motivation – und darauf, wie dieses Feedback als Orientierung dienen kann. Das Experiment lädt dazu ein, den eigenen Umgang mit innerem Druck zu erforschen und einen Spielraum zu entdecken, der sich freier, leichter und stimmiger anfühlt. Wenn du beim Mitmachen an einer Stelle mehr Zeit brauchst, drück einfach Pause und setze fort, wenn du soweit bist. Themen des Videos sind unter anderem: – „Muss-Allergie“ als körperlich spürbares Phänomen – innere Anspannung durch „Ich muss“-Gedanken erkennen – Fühlen statt Bewerten – das Wozu einer Handlung erfahrbar machen – Tun aus Liebe statt aus Zwang – körperliches Feedback als Orientierung – mehr Freiheit und Leichtigkeit im Alltag Mehr Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source

    9 min
  3. JAN 29

    Gewohnheiten aus Liebe entwickeln

    Im letzten Teil des Gesprächs geht es um das Entstehen neuer Gewohnheiten – nicht durch Druck oder Überwindung, sondern aus einer Haltung von Zuwendung und Klarheit. Wir sprechen darüber, warum nicht jede Aufgabe sofort Freude machen muss – und wie sich trotzdem ein stimmiger Umgang damit finden lässt. Anhand von Beispielen aus Arbeit, Bewegung und Gesundheit wird deutlich, wie hilfreich es sein kann, den Blick von der momentanen Unlust auf das zu richten, wofür man etwas tut – und wie sich dadurch Motivation und Erleben verändern. Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle von Vorstellungskraft und Erfahrung: Wie konkrete innere Bilder helfen können, neue Gewohnheiten zu verankern, und warum Herausforderungen, Rückschläge oder körperliches Feedback kein Zeichen von Scheitern sind, sondern Teil des Lernprozesses. Themen des Gesprächs sind unter anderem: – warum nicht alles, was sinnvoll ist, sofort Freude macht – Gewohnheiten als Investition in das eigene Wohlbefinden – Vorstellungskraft als Brücke zwischen Anstrengung und Motivation – Lernen und Kompetenz als Gewinn im Tun – körperliches Feedback als Orientierung, nicht als Störung – liebevolle Aufmerksamkeit im Umgang mit Widerstand, Schmerz und Frustration – Gewohnheiten entwickeln, ohne sich innerlich zu bekämpfen Das Gespräch lädt dazu ein, neue Gewohnheiten nicht zu erzwingen, sondern sie aus einer liebevollen, aufmerksamen Beziehung zu sich selbst wachsen zu lassen – als einen Prozess, der Klarheit, Geduld und echtes Interesse am eigenen Erleben braucht. Mehr Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source

    11 min
  4. JAN 22

    Stress und Spielraum: Ganze statt gespaltene Aufmerksamkeit

    Im dritten Teil der Reihe geht es um Stress – um das, was im Alltag, in Gesprächen und im eigenen Erleben oft ganz selbstverständlich vorausgesetzt wird. Ausgangspunkt ist eine Zuhörerinnenfrage: Warum erzählen Menschen einander so gern, wie gestresst sie sind – und wie wird man stressige Gedanken wieder los? Wir sprechen darüber, wie Stress nicht nur selbst erlebt wird, sondern auch eine soziale Dynamik hat: den Wunsch nach Mitgefühl und Anerkennung, und zugleich die Erfahrung, dass Stress ansteckend wirken kann und sich leicht über Gespräche und Haltungen überträgt. Ein zentraler Punkt ist der Blick auf Stress als Feedback: nicht als Gegner, der bekämpft werden muss, sondern als Zusammenspiel von Aufmerksamkeit, Körperreaktionen und inneren Bildern. Dabei wird deutlich, wie schnell Anspannung entsteht, wenn es in uns Protest gibt – und wie sich das unnötige Zusatzgewicht lösen kann, ohne dass die Aufgabe selbst verschwindet. Gesprächsthemen sind unter anderem: – warum Stress im Gespräch oft Anerkennung sucht – wie Stress „ansteckend“ wird, ohne dass es jemand beabsichtigt – die Grundmetapher: Ist das Leben ein Kampf? – körperliche Anspannung und der enge Aufmerksamkeits-Tunnel – weshalb Aufgaben durch Widerstand zusätzlich schwer werden – berechtigtes Klären und ungünstiges Timing – und wie zwei Atemzüge Aufmerksamkeit dem Körper wieder Raum geben können Dieses Gespräch ist eine Einladung, Stress nicht zu managen oder zu bekämpfen, sondern ihn wahrzunehmen – und dadurch im Tun wieder einfach, klar und präsent zu werden. Weitere Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source

    17 min
  5. 12/26/2025

    Gedankenkarussell und sinnliche Intelligenz

    Wenn man schlafen will, aber die Gedanken kreisen: Obwohl klar ist, dass das Grübeln nichts löst, läuft es weiter. In dieser Folge sprechen Dittmar Kruse und Bernd Stadlober über das „Gedankenkarussell“ – und darüber, was sich verändert, wenn man nicht mehr mitfährt, sondern den Mechanismus als Ganzes von außen wahrnimmt. Es geht um den Unterschied zwischen „durch Gedanken erleben“ und „Gedanken als Filter sehen“. Nicht als perfektes Umschalten, sondern als ein wachsendes Verstehen: Das Denken versucht zu lösen – und wenn es keine Lösung hat, erzeugt die Hoffnung auf den nächsten „richtigen Gedanken“ oft nur noch mehr Anspannung. Von dort führt das Gespräch zur sinnlichen Intelligenz: einer wachen, feinfühligen Körper-Intelligenz, die klarer wird, wenn Aufmerksamkeit nicht beim Denken festhängt, sondern beim Organismus ankommt. An Beispielen wie Haltung, Bewegung und alltäglicher Anspannung wird sichtbar, wie sich Regulation oft von selbst einstellt, sobald der Körper nicht „ferngesteuert“ werden muss. Dabei wird auch deutlich: Wissen und Übungen können Spielraum erweitern – nicht als starre Regeln, sondern als neue Möglichkeiten, die der Körper kreativ aufgreifen kann. Und als Gegenpol zur Tendenz des Denkens, alles für bekannt zu halten, öffnet sich eine Haltung von sinnvoller Neugier: still, aufmerksam, lebensfreundlich – wie ein liebevoller Blick auf den Moment. Diese Folge ist eine Erkundung dessen, wie sich Spielraum zeigt, wenn Denken nicht bekämpft wird, sondern seinen Platz bekommt – und Aufmerksamkeit als lebendiger Kontakt mit dem Jetzt wieder fühlbar wird. Weitere Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source

    15 min

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Liebevolle Aufmerksamkeit im direkten Erleben steht im Mittelpunkt dieses Podcasts. Sie zeigt sich als Präsenz und Klarheit im Kontakt – mit sich selbst und mit anderen. In dieser sinnlichen Wachheit findet das Denken seinen Platz, ohne beherrschen zu wollen. So wird das Leben frei, weit und lebendig: wir erleben es als Spielraum. Dieser Spielraum entfaltet sich in Gesprächen und Experimenten zu konkreten Situationen des Alltags. NLP wird hier nicht als Werkzeugkiste verstanden, sondern als Beschreibung des Erlebens – in Neugier, Liebe und Präsenz. Die meisten Episoden entstehen im Dialog zwischen Dittmar Kruse und Bernd Stadlober. Ergänzend gibt es Solo-Folgen mit Erkundungen und Experimenten. Grundlage ist Dittmars Buch „Re-Source – Metaphern für Lebendigkeit“. Weitere Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source