First Time Management

First Time Management - Team

Herzlich willkommen zu „First Time Management“ – dem Podcast für alle, die plötzlich Management machen sollen, obwohl sie gestern noch dachten, ein gutes Diagramm löst jedes Problem. Wenn du aus einer technischen Rolle kommst oder ein MINT-Studium hinter dir hast und jetzt mit Begriffen wie Umsatz, Deckungsbeitrag oder „strategische Ausrichtung“ konfrontiert wirst: Du bist hier genau richtig. Wir übersetzen Betriebswirtschaft in verständlich & praxisnah (und nur ein bisschen Buzzword-Bingo). Der Podcast wurde mithilfe von KI erstellt. KI ist schlau – aber nicht unfehlbar. Also: mitdenken!

  1. 4D AGO

    Patent oder Geheimnis im Maschinenbau

    Geistiges Eigentum klingt nach Juristerei. In der Industrie entscheidet es aber oft darüber, wer Margen hält, wer kopiert wird und wer Kooperationsprojekte sauber zu Geld macht. In dieser Folge bekommst du einen verständlichen Werkzeugkasten: Patente, Gebrauchsmuster, Designs, Marken, Urheberrecht und Geschäftsgeheimnisse – mit Fokus Maschinenbau. WAS DU MITNIMMST - IP ist ein Werkzeugkasten, nicht gleichbedeutend mit „Patent“. - Patente bedeuten Offenlegung gegen zeitlich begrenztes Verbietungsrecht. - Gebrauchsmuster sind schnell, aber oft weniger rechtssicher, weil die Sachprüfung nicht vor Eintragung erfolgt. - Designschutz schützt Optik, Marken schützen Wiedererkennung und Vertrauen. - Geschäftsgeheimnisse funktionieren nur mit angemessenen Schutzmaßnahmen. - Reverse Engineering entscheidet oft über „Patent oder Geheimnis“. - Kooperationen brauchen klare Regeln zu Background- und Foreground-IP. - Freedom-to-Operate prüft, ob du überhaupt frei verkaufen darfst. - Im Maschinenbau steckt viel IP in Prozessen, Parametern, Software und Service-Know-how. - Kultur und Prozesse sind mindestens so wichtig wie juristische Dokumente. GLOSSAR - Intellectual Property (IP): Rechte an geistigen Leistungen, z. B. technische Erfindungen, Zeichen, Designs, Software, Know-how. - Patent: Schutzrecht für technische Erfindungen; gibt ein zeitlich begrenztes Ausschließlichkeitsrecht. - Gebrauchsmuster: Schnelles technisches Schutzrecht; wird meist ohne volle Sachprüfung eingetragen. - Design (Geschmacksmuster): Schutz des Erscheinungsbildes eines Produkts, nicht der technischen Funktion. - Marke: Schutz von Namen/Logos und ähnlichen Kennzeichen zur Unterscheidung von Waren/Dienstleistungen. - Urheberrecht: Schutz kreativer Werke (z. B. Softwarecode, Dokumentation); entsteht automatisch. - Geschäftsgeheimnis (Trade Secret): Vertrauliche Information mit wirtschaftlichem Wert, die durch angemessene Maßnahmen geheim gehalten wird. - Reverse Engineering: Rückentwicklung eines Produkts durch Beobachtung, Zerlegung oder Tests, um Funktionsweise/Know-how zu verstehen. - Freedom-to-Operate (FTO): Analyse, ob ein Produkt fremde Schutzrechte verletzt und frei am Markt angeboten werden kann.

    17 min
  2. 4D AGO

    Projekte steuern wenn die Realität zuschlägt

    In der Durchführung zeigt sich, ob ein Projektplan wirklich trägt. In dieser Episode geht es um die Steuerungshebel, die Projekte durch die Realität bringen: Risiken früh erkennen, Fortschritt sinnvoll messen, klar reporten, ohne Chefsessel führen – und am Ende sauber abschließen, ohne in die Sunk-Cost-Falle zu tappen. Was du mitnimmst - Warum Durchführung immer auch Steuerung und Lernen ist. - Wie du Risiken von Issues unterscheidest – und warum das deinen Stress reduziert. - Welche KPIs wirklich helfen, Entscheidungen zu treffen, statt nur Aktivität zu zählen. - Wie Earned-Value-Logik Fortschritt, Zeit und Kosten zusammenbringt. - Wie Reporting so wird, dass es Entscheidungen auslöst. - Wie fachliche Führung ohne disziplinarische Macht funktioniert. - Wie du Änderungen (Change Requests) kontrolliert behandelst, ohne Scope Creep. - Was zu einem professionellen Projektabschluss gehört: Übergabe, Nutzen, Lessons Learned. - Wie du die Sunk-Cost-Fallacy erkennst und “weitermachen um jeden Preis” vermeidest. Glossar - Risiko: Unsichere Ereignisse/Bedingungen mit möglichem Einfluss auf Ziele. - Issue: Ein Problem, das bereits eingetreten ist und jetzt gelöst werden muss. - Risk Owner: Person, die ein Risiko aktiv steuert und Maßnahmen verantwortet. - KPI (Key Performance Indicator): Kennzahl, die Fortschritt/Leistung messbar macht. - Baseline: Vereinbarter Ausgangsplan (Scope, Zeit, Kosten), gegen den gemessen wird. - Change Request: Formale Anfrage, Scope/Plan/Baseline zu ändern. - Decision Log: Liste wichtiger Entscheidungen mit Datum und Verantwortlichen. - Earned Value (EV): “Verdienter” Wert erledigter, geplanter Arbeit. - CPI/SPI: Indizes für Kosten- bzw. Terminleistung (EVM-Logik). - Sunk Cost Fallacy: Bias, weiterzumachen, nur weil bereits investiert wurde.

    12 min
  3. 4D AGO

    Projektplanung für Steuerbarkeit statt Perfektion

    Projektplanung klingt nach Papierkram. Ist es aber nicht. In dieser Folge bekommst du eine praktische Landkarte, wie du aus „wir machen da was“ ein steuerbares Projekt machst – von Kick-off über Ressourcen und Budget bis Risiko, Machbarkeit und Business Case. WAS DU MITNIMMST - Wozu ein Kick-off wirklich da ist und welche fünf Fragen er beantworten muss - Warum Scope-Klarheit wichtiger ist als Tempo - Wie WBS/Projektstrukturplan hilft, Lücken und Doppelarbeit früh zu finden - Warum Zeitpläne ohne Kapazitäten nur Wunschdenken sind - Wie du Ressourcen realistisch planst, ohne 100-Prozent-Illusion - Wie Budgetschätzung, Reserven und laufende Kosten zusammenhängen - Was Machbarkeit wirklich bedeutet und warum kritische Annahmen getestet werden sollten - Wie ein Business Case als Kompass dient und nicht in der Schublade enden darf - Wie du Risiken systematisch identifizierst, bewertest und behandelst GLOSSAR - Projektauftrag / Project Charter: Dokument, das ein Projekt formell autorisiert und Zweck, Rahmen, Sponsor und grobe Ziele festhält. - Kick-off: Startmeeting, das Ziele, Rollen, Vorgehen und Erwartungen synchronisiert. - Stakeholder: Personen/Organisationen, die am Projekt beteiligt sind oder von Ergebnissen betroffen sind. - Scope: Projektumfang. Was ist drin, was ist explizit nicht drin. - WBS / Projektstrukturplan: Hierarchische Zerlegung der Deliverables in handhabbare Arbeitspakete. - Meilenstein: Fixpunkt im Projektplan, der einen wichtigen Zwischenstand markiert. - Machbarkeitsanalyse: Prüfung, ob eine Lösung technisch, organisatorisch und unter Rahmenbedingungen umsetzbar ist. - Wirtschaftlichkeitsanalyse: Systematischer Vergleich von Kosten, Nutzen und Risiken von Optionen. - Diskontierung: Abzinsung künftiger Kosten/Nutzen auf einen heutigen Wert. - Risiko: Auswirkung von Unsicherheit auf Projektziele; kann negativ oder positiv sein.

    13 min
  4. 12/29/2025

    Qualität ist Design, Prozess und Kette

    Qualität ist mehr als Endkontrolle. In dieser Episode schauen wir auf Produkt-, Prozess- und Lieferkettenqualität als zusammenhängendes System. Du bekommst eine klare Landkarte, worauf es ankommt, wo Fehler wirklich entstehen und wie Unternehmen Qualität messbar und steuerbar machen. WAS DU MITNIMMST • Warum Qualität immer „Anforderungen erfüllen“ bedeutet, nicht „premium“. • Wieso Produktqualität schon im Design entschieden wird. • Was Prozessqualität mit Wiederholbarkeit, Variation und Daten zu tun hat. • Wie SPC als Frühwarnsystem für Prozesse funktioniert. • Warum Lieferkettenqualität mehr ist als Teilequalität. • Was „Perfect Order Fulfillment“ praktisch meint. • Wie Qualitätskosten gedacht werden: Prävention vs. interne und externe Fehler. • Warum Change Management und Rückverfolgbarkeit in der Lieferkette so wichtig sind. • Wie risikobasiertes Denken von „reagieren“ zu „vorbauen“ verschiebt. GLOSSAR • Qualität: Grad, in dem Merkmale Anforderungen erfüllen. • Anforderung: Erwartung oder Bedarf, der ausgesprochen, impliziert oder verpflichtend sein kann. • QMS: Qualitätsmanagementsystem, also die Struktur aus Prozessen, Rollen und Regeln, um Qualität zu steuern und zu verbessern. • PDCA: Plan-Do-Check-Act. Zyklus zum Planen, Umsetzen, Prüfen und Verbessern von Prozessen. • Prozessansatz: Denken in Prozessen mit Inputs, Outputs, Verantwortlichkeiten, Messung und Verbesserung. • SPC: Statistische Prozesslenkung. Nutzung statistischer Methoden, um Prozessverhalten zu überwachen und Trends früh zu erkennen. • FMEA: Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse. Systematisches Vorgehen, um mögliche Fehler und ihre Auswirkungen früh zu identifizieren. • APQP: Qualitätsvorausplanung, um neue Produkte und Prozesse strukturiert zur Serienreife zu bringen. • PPAP: Freigabeprozess für Teile/Produkte zur Serienbelieferung, oft inklusive Erstbemusterung. • PPM: Parts per Million. Kennzahl für Fehlerteile pro Million gelieferter Teile.

    15 min
  5. 12/29/2025

    Qualitätsmanagement Tools entmystifiziert

    Qualitätsmanagement ist mehr als Endkontrolle. In dieser Folge bekommst du einen kompakten Werkzeugkasten: von Datensammlung über Ursachenanalyse bis zu Risikoprävention. Danach weißt du, wann Pareto, Ishikawa, Regelkarte, FMEA oder 8D wirklich Sinn ergeben. WAS DU MITNIMMST - Warum Qualität im Kern bedeutet, Anforderungen zuverlässig zu erfüllen - Wie du mit Check Sheets schnell Fakten statt Meinungen bekommst - Wie Pareto hilft, die wichtigsten Problemfelder zuerst anzugehen - Wie Ishikawa und 5 Whys dich von Symptomen zu Ursachen führen - Wie Regelkarten echte Prozessänderungen von normaler Streuung unterscheiden - Warum ein schlechtes Messsystem jede Analyse sabotieren kann - Wie FMEA Risiken sichtbar macht, bevor sie teuer werden - Wie 8D und DMAIC Lösungen so absichern, dass sie bleiben GLOSSAR - Qualitätsmanagement: Koordinierte Tätigkeiten, um eine Organisation bezüglich Qualität zu führen und zu steuern, inklusive Planung, Sicherung, Kontrolle und Verbesserung. - PDCA: Zyklus aus Plan, Do, Check, Act für kontinuierliche Verbesserung in Lernschleifen. - Check Sheet: Strukturiertes Formular zur Datenerfassung und ersten Auswertung direkt am Ort der Entstehung. - Pareto-Diagramm: Balkendiagramm zur Priorisierung, das Kategorien nach Häufigkeit oder Kosten absteigend sortiert. - Ishikawa-Diagramm: Ursache-Wirkungs-Diagramm, das mögliche Ursachen eines Problems in Kategorien sammelt. - Regelkarte: Zeitreihendiagramm mit Mittellinie und Kontrollgrenzen, um Prozessstabilität und Signale zu erkennen. - MSA / Gage R&R: Messsystemanalyse zur Bewertung, wie viel Streuung durch Gerät und Bedienung in die Messwerte kommt. - FMEA: Strukturierte Analyse potenzieller Fehlerarten, ihrer Auswirkungen und geeigneter Vorbeugungs- und Entdeckungsmaßnahmen. - 8D: Teamorientierte Problemlösungsmethodik mit Disziplinen von Sofortmaßnahmen bis zur dauerhaften Fehlervermeidung. - DMAIC: Fünfphasige Vorgehensweise aus Lean Six Sigma: Define, Measure, Analyze, Improve, Control.

    14 min
  6. 12/19/2025

    Strategieplanung - Kochrezept mit 8 Schritten

    Strategieplanung klingt nach Vorstandsetage und PowerPoint. In der Praxis ist es vor allem ein Prozess, der Klarheit schafft: Wo wollen wir hin, was lassen wir bewusst weg, und wie übersetzen wir das in messbare Ziele. In dieser Folge bekommst du ein praxistaugliches Vorgehen plus Tool- und Best-Practice-Überblick. WAS DU MITNIMMST (Stichpunkte) - Warum Strategie mehr ist als „effizient arbeiten“: Es geht um Entscheidungen und Trade-offs. - Ein praxistauglicher Ablauf: Mandat klären, analysieren, Optionen bauen, entscheiden, Ziele ableiten, umsetzen, nachschärfen. - Wie du Analyse nutzt, ohne in Folien zu ertrinken. - Wie du Optionen vergleichbar machst: Kriterien, Risiken, Ressourcen, Zeit bis Wirkung. - Wie du Strategie verständlich kommunizierst: North Star, Zielbild, 3–5 Pfeiler, klare „Nicht-tun“-Liste. - Wie OKRs und Balanced Scorecard helfen, Strategie in Ziele und Kennzahlen zu übersetzen. - Warum Governance und Rhythmus entscheidend sind: monatliche Checks, quartalsweise Reviews, jährliches Update. - Tool-Kategorien, die wirklich helfen: Whiteboards, OKR-Tools, Projekt-/Portfolio-Tools, Dashboards. - Typische Fallen: zu viele Prioritäten, zu vage Formulierungen, fehlende Ownership, fehlende Lernschleifen. GLOSSAR (Begriffe kurz erklärt) - Strategie: Ein Set bewusster Entscheidungen, das Richtung gibt und Trade-offs festlegt. - Trade-off: Bewusster Zielkonflikt oder Verzicht; eine Entscheidung, was man nicht tut. - Operative Exzellenz: Prozesse effizient und gut ausführen; wichtig, aber nicht automatisch Strategie. - PEST / PESTEL: Raster zur Analyse von Makrofaktoren (politisch, wirtschaftlich, sozial, technologisch; plus ggf. Umwelt und Recht). - Five Forces: Rahmenwerk zur Analyse von Branchenwettbewerb (Rivalität, neue Anbieter, Substitute, Kundenmacht, Lieferantenmacht). - OKR: Objectives and Key Results; qualitative Ziele plus messbare Ergebnisse. - Balanced Scorecard: Steuerungs- und Kennzahlensystem, das mehrere Perspektiven ausbalanciert (z. B. Finanzen, Kunden, Prozesse, Lernen). - RACI: Rollenklärung bei Aufgaben (Responsible, Accountable, Consulted, Informed). - Initiative: Konkretes Projekt/Maßnahmenpaket, das Ziele möglich macht. - Cadence: Fester Takt für Reviews, Entscheidungen und Anpassungen.

    13 min
  7. 12/19/2025

    Korruption Export Haftung im Maschinenbau

    Maschinenbau ist international, projektlastig und voller Drittparteien. Perfektes Spielfeld für Missverständnisse, Grauzonen und manchmal echte Straftaten. In dieser Folge bekommst du einen kompakten Überblick, wie Compliance, Governance und Strafrecht zusammenhängen – und welche Risiko-Zonen im Maschinenbau wirklich zählen. Was du mitnimmst - Was “Compliance”, “Governance” und “Strafrecht” praktisch bedeuten – in drei einfachen Sätzen. - Warum in Deutschland meist Personen im Fokus stehen, Unternehmen aber trotzdem teuer sanktioniert werden können. - Die fünf Risiko-Zonen im Maschinenbau: Korruption, Ausschreibungen, Exportkontrolle, Projektabrechnung, Lieferkette. - Warum Drittparteien (Agenten, Berater, Distributoren) oft der größte Risikohebel sind. - Was ein Compliance-Management-System leisten muss, damit es im Alltag funktioniert. - Warum Hinweise und Meldesysteme ein Frühwarnsystem sind. - Ein Mini-Check, wie du Verantwortlichkeiten (Governance) klarziehst, ohne Bürokratiemonster zu bauen. Glossar - Compliance: Einhaltung von Gesetzen und internen Regeln im Unternehmen. - Corporate Governance: Ordnungsrahmen für Leitung, Kontrolle und Verantwortlichkeiten im Unternehmen. - CMS (Compliance-Management-System): Struktur und Prozesse, die Compliance-Risiken erkennen, steuern und Verstöße bearbeiten. - OWiG (Ordnungswidrigkeitengesetz): Rechtsgrundlage u.a. für Unternehmensgeldbußen und Aufsichtspflichtverletzungen. - StGB (Strafgesetzbuch): Zentrale Strafrechtsnormen, z.B. zu Korruption oder Ausschreibungsabsprachen. - Dual Use: Güter, die zivil genutzt werden können, aber auch militärisch oder für sensible Zwecke missbrauchbar sind. - Sanktionslisten/Embargos: Verbote und Beschränkungen im Außenwirtschaftsverkehr gegenüber bestimmten Personen, Organisationen oder Ländern. - LkSG (Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz): Regeln zu menschenrechtlichen und bestimmten umweltbezogenen Sorgfaltspflichten in Lieferketten. - Whistleblower/Hinweisgeber: Personen, die Verstöße melden; in Deutschland durch das Hinweisgeberschutzgesetz geschützt.

    19 min
  8. 12/19/2025

    Vertragsrecht Basics für Tech-Manager

    Verträge sind im Unternehmensalltag kein Sonderfall, sondern Dauerzustand. In dieser Folge bekommst du einen klaren Überblick über deutsches Vertragsrecht in der Praxis: Wie Verträge zustande kommen, warum AGB oft kippen, wo Zahlungsziele und Mängelrügen richtig teuer werden können, und welche Checkliste dir bei fast jedem Deal hilft. Was du mitnimmst - Wann ein Vertrag schon ohne Unterschrift zustande kommen kann. - Warum „Angebot“ und „Bestellbestätigung“ im Alltag oft durcheinandergehen. - Die drei Grundtypen: Kauf, Dienst, Werk, und was das praktisch bedeutet. - Warum Vertretungsmacht und Prokura keine Formalität sind. - AGB: Einbeziehung, Überraschungsklauseln, Inhaltskontrolle, B2B-Besonderheiten. - Verzug: Was rechtlich zählt, wenn Rechnungen zu spät bezahlt werden. - Mängelmanagement und warum § 377 HGB im B2B ein Gamechanger ist. - Incoterms und warum ein Drei-Buchstaben-Code keine Magie ist, aber Klarheit schafft. - International: Rom-I-Verordnung, UN-Kaufrecht, und warum das in Verträgen explizit geregelt wird. Glossar - AGB: Allgemeine Geschäftsbedingungen. Vorformulierte Vertragsklauseln für viele Verträge. - Angebot: Bindender Antrag auf Vertragsschluss, wenn er hinreichend bestimmt ist. - Annahme: Zustimmung zum Angebot. Kann auch schlüssig durch Verhalten erfolgen. - Vertretungsmacht: Befugnis, ein Unternehmen durch Erklärungen wirksam zu verpflichten. - Prokura: Besonders weitgehende handelsrechtliche Vollmacht mit gesetzlichem Rahmen. - Schriftform: Form mit eigenhändiger Unterschrift auf einer Urkunde, wenn gesetzlich verlangt. - Textform: Lesbare Erklärung auf dauerhaftem Datenträger, z.B. per E-Mail, wenn gesetzlich verlangt. - Schuldnerverzug: Rechtslage bei verspäteter Leistung nach Fälligkeit, häufig nach Mahnung. - Untersuchungs- und Rügepflicht: Obliegenheit im Handelskauf, Mängel zügig zu prüfen und anzuzeigen. - CISG: UN-Kaufrecht für internationale Warenkaufverträge, in vielen Fällen automatisch anwendbar, aber abdingbar.

    15 min

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Herzlich willkommen zu „First Time Management“ – dem Podcast für alle, die plötzlich Management machen sollen, obwohl sie gestern noch dachten, ein gutes Diagramm löst jedes Problem. Wenn du aus einer technischen Rolle kommst oder ein MINT-Studium hinter dir hast und jetzt mit Begriffen wie Umsatz, Deckungsbeitrag oder „strategische Ausrichtung“ konfrontiert wirst: Du bist hier genau richtig. Wir übersetzen Betriebswirtschaft in verständlich & praxisnah (und nur ein bisschen Buzzword-Bingo). Der Podcast wurde mithilfe von KI erstellt. KI ist schlau – aber nicht unfehlbar. Also: mitdenken!