In der ersten Zyklushälfte reifen für 2 Wochen Eizelle und Schleimhaut der Gebärmutter heran. Um den 14 Tag kommt es zum Eisprung. Die Eizelle ist ca. 12-24h befruchtungsfähig. Spermien hingegen können bis zu 3 Tage im weiblichen Körper überleben. 1 Eizelle ist im Vergleich zum Spermium riesig. Im Verhältnis treffen ca. 30 bis 300 Millionen Spermien auf 1 einzige Eizelle. Am Ende wird es nur eine Samenzelle schaffen in die Eizelle hineingelassen zu werden. Eine Befruchtung ist etwas sehr Erstaunliches. Diese FUSION ist wie ein Tanz aus Anziehung, Sportlichkeit, Enzymen und einem Bioscran. Die Eizelle sendet chemische Lockstoffe aus, um die gewünschten Spermien anzulocken. Ein wichtiges Hormon ist in diesem Falle das Progesteron. Es hilft den Spermien den Weg zu finden, ähnlich wie ein Navigationssystem. Die Gegend um die Eizelle ist ein wenig alkalisch und es schwimmt dort viel Calcium rum, das hilft dem Spermium noch einmal Kraft zu bekommen, es hat ja schon viel Energie verloren auf seinem Weg bis in den Eileiter. Das Spermium muss sich mit seinem Köpfchen an die Eizellhaut andocken, dafür gibt es einen gesonderten Bereich an dem ein Protein wartet, die beiden verbinden sich und nun geht ein Prozess los, der sich Akrosom-Reaktion nennt. Das Akrosom ist eine kappenartige Struktur auf dem Spermium - diese enthält Enzyme um die Eizellenhaut an zu lösen, um das Eindringen zu ermöglichen. Das geht aber nur wenn die Eizelle ihr Go dafür gibt. Sie entscheidet wer reindarf. Das Spermium ist zwar vor Ort, aber ob es gewählt wird entscheidet das chemische Zusammenspiel. Progesteron, Calcium und die alkalische Situation ist wieder abhängig von unserem Lifestyle, der Ernährung und dem Mikrobiom. Zu viel Stress, zu viel Zucker zu wenig Schlaf, zu wenig Liebe, Freude und Leichtigkeit minimieren meistens das Progesteron und damit fehlt den Spermien manchmal die Navigations-Funktion und die Kraft. Nicht jedes Spermium hat die gleiche Chance. Die Eizelletrifft eine „kryptische Wahl“, die über die Fitness des Spermium hinausgeht, indem sie bevorzugt Spermien anlockt, die genetisch am besten zur Mutter passen. Sie entscheidet letztendlich mit einer Art Filtersystem welche DNA am besten kompatibel ist und lässt dieses Spermium dann gewähren. Sobald die Fusion stattgefunden hat, schüttet die Eizelle selbst Enzyme aus, die die äußere Hülle verhärten und die Oberflächenspannung so erhöhen, dass ein erneutes Eindringen von Spermien nicht möglich ist. Damit wird ein Polyspermie Block gesetzt. Der halbe Chromosomensatz von Eizelle und von Samenzelle ergeben nach der Verschmelzung eine Zelle mit einem vollständigen Chromosomensatz aus 46 Chromosomen ohne diesen Block würde eine DNA-Chaos entstehen. Die erste Zelle des Babys die sogenannte Zygote ist entstanden. Aus ihr wird sich ein komplettes Leben entwickeln - Alle Organe, alle Gewebe das gesamte geistige Universum. Diese Zelle enthält den genetische Bauplan mit allen wichtigen Erbinformationen wie Aussehen und Geschlecht. Ein Mensch, den es nur ein einziges Mal auf dieser Weltgeben wird. Ein absolutes Unikat. Normalerweise bekommt eine Frau nur ein Baby pro Schwangerschaft. Zwillinge/ Mehrlingsschwangerschaften machen statistisch gerade einmal 1,2 -1,6 % der Geburten aus. Eineiige Zwillinge entstehen, wenn sich die Zygote also die befruchtete Zelle nochmals komplett teilt, dann entstehen zwei gleich aussehende Babys mit dem gleichen Geschlecht. Zweieiige Zwillinge entstehen, wenn sich zwei Eizellen im Eileiter befinden und von zwei Spermien befruchtet werden. Mehr Informationen zum BVL-Konzept findet Ihr auf unserer Webseite. https://feingefuehl-osteopathie.de/osteopathie-bevorlife Bei Fragen, Wünschen oder sonstigen Anliegen könnt Ihr uns gern schreiben. E-Mail: bvl@feingefuehl-osteopathie.de WhatsApp: +493512057616 Lust auf Musik? Dann schaut doch mal auf der Webseite von Willi Papperitz vorbei. https://whysker.de Gesundheit, Liebe und viel Spaß. Marlies & Willi