Märchen aus Erni's Zen-Garten

Erni Reinhardt

Märchen aus Ernis Zen-Garten Wenn die Dämmerung über den Garten fällt und die Lichter zu leuchten beginnen, nimmt Erni Platz unter seinem Kirschbaum – und erzählt. „Märchen aus Ernis Zen-Garten“ ist eine ruhige, märchenhafte Reihe über Mysterien, Zukunft, Philosophie und Liebe. Geschichten, die nicht laut sind, sondern nachklingen. Mal geheimnisvoll, mal hoffnungsvoll, manchmal rätselhaft – immer mit einem warmen Blick auf den Menschen. Titel wie „Das Sensophon“, „Der mysteriöse Anruf“ oder „Das Teleskop der Zukunft“ führen in Welten, in denen Technik auf Gefühl trifft, Zeit sich dehnt und Fragen wichtiger sind als Antworten. Schon 1961 begann Erni, Geschichten aus der Zukunft zu erzählen – im Science-Fiction-Club Frankfurt mit dem eigenen Magazin „Das Teleskop“. Heute, viele Jahrzehnte später, finden diese Erzählungen ihren Weg zurück: aus dem Garten in Kladow, zwischen Bäumen, Licht und Stille und einer großen Portion Liebe.  Diese Märchen sind für Erwachsene und Jugendliche, für Zuhörerinnen und Zuhörer, die gerne innehalten, nachdenken und sich verzaubern lassen. ✨ Lehn dich zurück.✨ Hör zu.✨ Vielleicht findest du ein Stück deiner eigenen Geschichte.

Episodes

  1. Folge 6: Das letzte Geheimnis von Leonardo

    JAN 29

    Folge 6: Das letzte Geheimnis von Leonardo

    Das letzte Geheimnis von Leonardo Im Frühjahr des Jahres 1910 begibt sich der junge Student Alberto Bianchi, ein leidenschaftlicher Liebhaber der Renaissance, auf die Spur einer Legende: Hoch in den Abruzzen soll sich ein verborgener Ort befinden, an dem Leonardo da Vinci fernab der Welt an seinen geheimsten Werken gearbeitet haben soll. Entgegen dem Spott seiner Professoren folgt Alberto seinem Instinkt – und findet tatsächlich eine rätselhafte Burg, die mehr ist als eine Ruine. Im Inneren stößt Alberto auf eine Maschine, deren Zweck sich erst enthüllt, als er sie auslöst: Sie ist kein Fahrstuhl durch Räume, sondern durch die Zeit. Alberto wird in die Renaissance versetzt – und steht seinem großen Idol Leonardo da Vinci persönlich gegenüber. Leonardo offenbart ihm sein letztes Geheimnis: Eine Zeitmaschine, mit der er Wissen aus Zukunft und Vergangenheit bezog, um seine visionären Erfindungen zu erschaffen. Doch dieses Wissen darf niemals bekannt werden. Aus Angst vor Entdeckung hält Leonardo Alberto gefangen. Als diesem schließlich die Flucht gelingt, findet er sich verloren in einer Zeit wieder, in der er fremd, verdächtig und missverstanden ist. Als Riese, Ketzer oder Verrückter wird er verfolgt, verhört und schließlich freigelassen – jedoch ohne Heimat, ohne Schutz, ohne Zukunft. Alberto bezahlt seine Begegnung mit dem Genie der Geschichte mit seinem Leben. Verarmt, krank und vergessen stirbt er jung. Mit ihm stirbt auch das letzte Geheimnis Leonardo da Vincis – ein Geheimnis, das nie bewiesen werden kann und niemals geglaubt wird. „Das letzte Geheimnis von Leonardo“ ist eine melancholische Mischung aus Historie, Fantasy und Zeitreise. Eine Geschichte über Neugier und Erkenntnis, über den Preis von Wissen – und über Wahrheiten, die zu groß sind, um erzählt zu werden.

    16 min
  2. Folge 5: Homo Americanus

    JAN 29

    Folge 5: Homo Americanus

    🎧 Folgenbeschreibung Homo Americanus – Eine Science-Fiction-Kurzgeschichte über Zeitreisen und ihre Konsequenzen Im Jahr 2480 ist die Welt berechenbar geworden. Die Zukunft liegt offen, doch die Vergangenheit bleibt verschlossen. Professor Paul Weisley, Paläontologe an der Universität Berkeley, kann sich mit diesem Zustand nicht abfinden. Als ihm eine geheime Zeitmaschine anvertraut wird – begrenzt auf eine einzige Reise von 72 Stunden –, wagt er das Unmögliche: einen Sprung hunderttausend Jahre zurück, um den Ursprung der Menschheit mit eigenen Augen zu sehen. Was als wissenschaftlicher Traum beginnt, endet in einer stillen Tragödie. In einer urzeitlichen Welt wird der Fremde zum Mythos, dann zur Bedrohung – und schließlich zum Opfer. Seine Rückkehr bleibt aus, seine Existenz verschwindet aus den Aufzeichnungen der Gegenwart. Jahrzehnte später taucht ein Fund auf, der die Wissenschaft elektrisiert: Ein uralter Schädel mit außergewöhnlichem Gehirnvolumen, entdeckt in Nordamerika, wird als neue menschliche Spezies gefeiert – Homo Americanus. Nur wenige erkennen, was dieser Fund wirklich bedeutet. Als eine hochentwickelte Forschungs-KI die Analyse übernimmt, stößt sie auf eine Wahrheit, die gefährlicher ist als jede Lüge. Vor ihr steht eine Entscheidung: Soll die Geschichte der Menschheit erschüttert werden – oder bewahrt man die Stabilität, indem man schweigt? „Homo Americanus“ ist eine nachdenkliche Science-Fiction-Erzählung über Zeitreisen, Verantwortung und die Grenzen des Wissens. Ein Märchen der Zukunft, das fragt, ob jede Wahrheit ausgesprochen werden muss – und ob Zeitreisen nicht die Vergangenheit verändern, sondern den Menschen, der sie wagt. Erzählt aus dem Zen-Garten – zwischen Wissenschaft, Gewissen und der leisen Ironie des Schicksals.

    14 min
  3. Folge 4: Die Nacht, in der der Mond traurig war

    JAN 15

    Folge 4: Die Nacht, in der der Mond traurig war

    🎧 Folgenbeschreibung Die Nacht, in der der Mond traurig war Hoch über dem schwarzen Wald schwebt der Mond – eine scharfe, helle Sichel, unbeachtet von der Welt unter ihm. Einst wurde er begleitet von Seufzern, Gedichten und stillen Wünschen. In dieser Nacht jedoch blickt niemand mehr zu ihm auf. Die Stadt unter ihm leuchtet grünlich, kalt und künstlich. Der Mond fühlt sich einsam. Zwischen Melancholie und Trotz entscheidet er sich zu einer kleinen Rebellion: Er legt sich über der Stadt auf den Rücken – einfach so, in der leisen Hoffnung, dass es jemand bemerken möge. Während die Sterne schweigen und Kassiopeia skeptisch zusieht, entdeckt der Mond die Quelle seiner Vergessenheit: das fahle Licht moderner Bildschirme, das den echten Nachthimmel ersetzt. Doch dann geschieht etwas Unerwartetes. In einem Zimmer erkennt der Mond einen jungen Dichter – und durch einen Anruf, der Mut erfordert, findet eine junge Liebe ihren Weg zurück zueinander. Ein Spaziergang beginnt, Worte lösen sich, Nähe entsteht. Und der Mond wird gesehen. „Die Nacht, in der der Mond traurig war“ ist ein märchenhaft-philosophisches Gleichnis über Aufmerksamkeit und Ablenkung, über alte Sehnsüchte in einer modernen Welt und über die stille Macht des Himmels, Menschen wieder zusammenzuführen. Ein leises Märchen für Erwachsene – melancholisch, humorvoll und zärtlich. Erzählt aus dem Zen-Garten, dort, wo selbst der Mond noch Geschichten erlebt.

    23 min
  4. Folge 3: Der mystische Baum

    JAN 15

    Folge 3: Der mystische Baum

    🎧 Folgenbeschreibung Das Märchen vom mystischen Baum Am Rand eines brandenburgischen Dorfes wächst auf einem Hügel eine alte Rotbuche. Für die meisten ist sie nur ein Baum. Für Dieter ist sie Heimat, Zuflucht – und Lehrmeisterin. Diese märchenhafte Erzählung begleitet Dieter von seiner stillen Kindheit bis ins hohe Alter. Ein sensibler Junge, der anders ist als die anderen: zurückgezogen, aufmerksam, tief verbunden mit der Natur. Während Gleichaltrige spielen und lärmen, sitzt Dieter unter Bäumen, hört dem Wind zu, schnitzt Holzfiguren und spürt, dass die Welt mehr ist als das Sichtbare. Als seine besondere Beziehung zur Buche auf Spott und Ablehnung stößt, zieht er sich noch weiter zurück. Doch an einem ruhigen Frühlingstag geschieht etwas Unerwartetes: In einer wortlosen, geheimnisvollen Begegnung überträgt der Baum ihm eine Kraft – nicht als Macht über andere, sondern als innere Stärke, Klarheit und Standhaftigkeit. Von diesem Moment an verändert sich Dieters Leben. Er findet seinen Weg, wird Gärtner und später Baumpfleger, ein Mensch, der zuhört und versteht. Man nennt ihn den Baumflüsterer, weil er weiß, wann Eingreifen nötig ist – und wann Achtung und Geduld. „Das Märchen vom mystischen Baum“ ist eine Geschichte über Verbundenheit und Würde, über das leise Wachsen eines Menschen und über eine Weisheit, die nicht lehrt, sondern vorlebt. Ein Märchen für Erwachsene, still und tröstlich, über das Leben im Einklang mit der Natur – und darüber, dass wahre Stärke oft aus der Stille kommt. Erzählt aus dem Zen-Garten, dort, wo Mensch und Natur einander begegnen.

    14 min
  5. Folge 1: Das Sensophon

    JAN 15

    Folge 1: Das Sensophon

    🎧 Folgenbeschreibung Die Geschichte des Sensophons – Aufstieg, Fall und die Wiedergeburt der Freiheit Im Jahr 2035 verändert eine scheinbar perfekte Erfindung die Welt: das Sensophon. Ein Gerät, das Gedanken liest, Wünsche erfüllt und Intuition zur Schnittstelle macht. Was als größter Fortschritt der Menschheit gefeiert wird, entpuppt sich langsam als ihr stillstes Gefängnis. Diese dystopische Kurzgeschichte erzählt vom Aufstieg einer bewusstseinsverändernden Technologie, vom schleichenden Verlust von Individualität und vom Aufbau einer globalen Ordnung, die Zufriedenheit gegen Freiheit eintauscht. Hinter sanften Bildern und erfüllten Sehnsüchten wächst eine Welt, in der kritisches Denken verschwindet – gesteuert durch einen unsichtbaren Impuls im menschlichen Geist. Doch nicht alle lassen sich formen. Eine kleine Gruppe von Künstlern, Dichtern und Denkern – die Individualisten – erkennt die Gefahr. Aus dem Exil senden sie ihre Botschaften über Radiowellen und Gedichte: Nur wer das Sensophon ablegt, kann frei sein. Als schließlich eine außerirdische Spezies erscheint, die Mentali, entsteht ein unerwartetes Bündnis. Gemeinsam wird der Kreislauf der Manipulation durchbrochen – und die Menschheit steht vor der schwersten Aufgabe von allen: das eigene Denken neu zu lernen. „Die Geschichte des Sensophons“ ist ein Märchen für Erwachsene über Macht und Verantwortung, über Technik und Gewissen, über Unterwerfung und die leise, aber unzerstörbare Kraft der Freiheit. Erzählt aus dem Zen-Garten – zwischen Stille, Dämmerung und der Frage, was uns wirklich menschlich macht.

    7 min

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Märchen aus Ernis Zen-Garten Wenn die Dämmerung über den Garten fällt und die Lichter zu leuchten beginnen, nimmt Erni Platz unter seinem Kirschbaum – und erzählt. „Märchen aus Ernis Zen-Garten“ ist eine ruhige, märchenhafte Reihe über Mysterien, Zukunft, Philosophie und Liebe. Geschichten, die nicht laut sind, sondern nachklingen. Mal geheimnisvoll, mal hoffnungsvoll, manchmal rätselhaft – immer mit einem warmen Blick auf den Menschen. Titel wie „Das Sensophon“, „Der mysteriöse Anruf“ oder „Das Teleskop der Zukunft“ führen in Welten, in denen Technik auf Gefühl trifft, Zeit sich dehnt und Fragen wichtiger sind als Antworten. Schon 1961 begann Erni, Geschichten aus der Zukunft zu erzählen – im Science-Fiction-Club Frankfurt mit dem eigenen Magazin „Das Teleskop“. Heute, viele Jahrzehnte später, finden diese Erzählungen ihren Weg zurück: aus dem Garten in Kladow, zwischen Bäumen, Licht und Stille und einer großen Portion Liebe.  Diese Märchen sind für Erwachsene und Jugendliche, für Zuhörerinnen und Zuhörer, die gerne innehalten, nachdenken und sich verzaubern lassen. ✨ Lehn dich zurück.✨ Hör zu.✨ Vielleicht findest du ein Stück deiner eigenen Geschichte.