Inside The Rabbithole - Vor und hinter der Bar

The Rabbithole | Cocktailbar Hamburg | Constanze Lay und Florian Sonneborn

Inside The Rabbithole ist ein Podcast über das Betreiben einer Bar – aus der Perspektive derjenigen, die sie führen und auch abends selbst hinter der Bar stehen. Wir sprechen offen über Entscheidungen, Fehler und Verantwortung. Über Drinks, Konzepte, Personal und Zahlen. Über das Spannungsfeld zwischen Anspruch, Alltag und Wirtschaftlichkeit. Unsere Bar „The Rabbithole“ steht dabei im Zentrum: als Ort, als Unternehmen und als Realität. Nicht als Hochglanz-Erfolgsstory, sondern als ehrlicher Einblick in das, was vor und hinter der Bar wirklich passiert.

Episodes

  1. 18H AGO

    Folge 2 - Partnerschaft

    Wie wird aus einer Einzelunternehmerin ein Betreiber-Duo – und wie trennt man Beziehung und Geschäft sauber?In Folge 2 sprechen Constanze Lay und Florian Sonneborn über die Zeit nach der Gründungsphase von The Rabbithole: über Corona, Rollenverteilung, Teamdynamik und die Entscheidung, gemeinsam Unternehmer zu werden. Nach den ersten stabilen Jahren entwickelte sich The Rabbithole weiter – unter anderem als Zigarrenbar mit klarer Service-Handschrift und strukturierten Abläufen. Dann kam der Lockdown. Die Pandemie brachte Stillstand, Unsicherheit – und gleichzeitig neue Perspektiven. Florian kam zunächst als Unterstützung für Corona-Kontrollen und Gästemanagement ins Abendgeschäft. Aus einer temporären Lösung wurde eine feste Rolle – zunächst als Host, später als Mitgestalter von Abläufen, Technik und baulichen Veränderungen. Parallel entstand die Frage: Wie geht es weiter? Die beiden sprechen offen über: ·       Spannungen im Team durch neue Rollen ·       Gastgeberverständnis und Serviceoptimierung ·       die Entscheidung gegen ein Angestelltenverhältnis ·       die Ausarbeitung einer gemeinsamen Gesellschaft ·       Machtverteilung, Aufgabenbereiche und Vertragsgestaltung ·       die Herausforderung, Paar- und Geschäftsebene zu vereinen Ein Gespräch über Vertrauen, Verantwortung, Eitelkeit, Struktur und darüber, warum langfristige Partnerschaften klare Regeln brauchen. Kapitelübersicht 00:00 Intro 00:30 Etablierung 01:35 Thema Stehplätze 04:40 Corona 07:30 Kennenlernen 11:55 Neustart 13:30 Host 15:10 Spannungen 20:30 Strukturarbeit 23:20 Beteiligung 25:00 Vertragsgestaltung 28:00 Partnerschaft 30:00 Ausblick In Folge 2 von Inside The Rabbithole – vor und hinter der Bar sprechen Constanze Lay und Florian Sonneborn über die Zeit nach der Aufbauphase der Bar und über den Übergang von einer Einzelunternehmerin zu einer gemeinsamen Gesellschaft. Nach der Etablierung als Zigarrenbar mit klarer Servicephilosophie folgte mit Corona ein massiver Einschnitt. Lockdowns, Auflagen und Unsicherheit bestimmten den Alltag. Gleichzeitig entstand Raum für Veränderung: Florian unterstützte zunächst bei Corona-Kontrollen und entwickelte sich schnell zum festen Bestandteil des Abendgeschäfts. Aus praktischer Unterstützung wurde strukturelle Mitgestaltung: Serviceabläufe, Technik, bauliche Optimierungen und strategische Weiterentwicklung wurden gemeinsam gedacht. Doch mit der zunehmenden Einbindung stellte sich die zentrale Frage: Angestelltenverhältnis oder Beteiligung? Die beiden sprechen offen über Eitelkeit, Verantwortung, Machtverteilung und darüber, warum sie sich bewusst gegen eine 50/50-Konstellation entschieden haben. Ein Jahr intensiver Gespräche führte zu einer detaillierten vertraglichen Lösung – inklusive Regelungen für Trennung, Krankheit und Erbfolge. Folge 2 zeigt, wie unternehmerische Klarheit und persönliche Beziehung miteinander vereinbar sein können – wenn Struktur, Kommunikation und Vertrauen stimmen.

    31 min
  2. FEB 3

    Folge 1 - Die Gründung von The Rabbithole

    Wie gründet man eine Bar – ohne Investor, ohne Blaupause und mit wenig Kapital? In Episode 1 sprechen Constanze Lay und Florian Sonneborn über die Entstehung von The Rabbithole in Hamburg: über Bankgespräche, Umbau, Eigenleistung und die Verantwortung, unternehmerische Entscheidungen allein zu tragen. Constanze hat die Bar 2016 allein gegründet. Florian ist fünf Jahre später als Partner eingestiegen. Gemeinsam blicken sie zurück auf die Anfangszeit und ordnen ein, was sie heute anders sehen würden – und was sich bewährt hat. Ein Gespräch über Zahlen, Bauchgefühl und darüber, was es bedeutet, eine Bar nicht nur zu eröffnen, sondern langfristig zu tragen. 🎧 Inside The Rabbithole – vor und hinter der Bar ist ein Podcast über Bararbeit, Unternehmertum und das Leben hinter dem Tresen. Zusammenfassung: In dieser ersten Episode von Inside The Rabbithole – vor und hinter der Bar blicken Constanze Lay und Florian Sonneborn ausführlich auf die Entstehungsgeschichte von The Rabbithole zurück. Constanze beschreibt, wie sie 2015/2016 in Hamburg eine Lücke in der Barszene wahrgenommen hat: Entweder legere, qualitativ schwankende Bars oder sehr formelle High-Class-Hotelbars. Ihre Idee war ein Mittelweg – eine Bar mit hohem handwerklichem Anspruch und gutem Service, aber ohne Schwellenangst. Eine Nachbarschaftsbar, in die man im Hoodie genauso gehen kann wie im Anzug. Ein zentrales Thema der Folge ist die Entscheidung zur Selbstständigkeit. Constanze spricht offen darüber, warum sie sich bewusst gegen ein Angestelltenverhältnis entschieden hat und warum sie Verantwortung und Entscheidungsfreiheit als essenziell empfand – auch wenn das bedeutete, alle Risiken selbst zu tragen. Erfahrungen aus früheren Stationen, unter anderem aus dem Aufbau der Clockers Bar, haben diese Haltung maßgeblich geprägt. Ausführlich geht es um das Thema Finanzierung: von einem naiven ersten Businessplan über die Zusammenarbeit mit der Dehoga bis hin zu Bankgesprächen, Absagen, Zusagen und der letztlich erfolgreichen Kreditfinanzierung. Constanze schildert, warum private Darlehen für sie nie infrage kamen und wie sie mit vergleichsweise wenig Kapital den Ausbau der Bar realisiert hat – inklusive Eigenleistung, Hilfe aus dem Freundeskreis und sehr detaillierter Planung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den praktischen Herausforderungen der Eröffnung: technische Probleme, unterschätzte Kosten für Kleinteile, Strom- und Starkstromfragen, Lieferprobleme und der komplette Ausbau ohne Handwerksfirmen. Besonders prägend waren dabei Improvisation, Durchhaltevermögen und die Bereitschaft, Fehler in Kauf zu nehmen. Emotional wird es beim Rückblick auf die ersten Betriebsjahre. Die Anfangszeit war geprägt von leeren Abenden, sehr niedrigen Umsätzen und der ständigen Frage, ob man die richtigen Entscheidungen getroffen hat. Constanze beschreibt offen die Zweifel, die Unsicherheit und den Druck, gerade wenn gut gemeinte Ratschläge von außen dazukommen. Gleichzeitig wird deutlich, wie wichtig Geduld, Konsequenz und das Vertrauen in die eigene Idee waren. Zum Ende der Folge reflektiert Constanze, warum es rückblickend ein Vorteil war, nicht sofort mit großem Budget zu starten, sondern den Laden Schritt für Schritt wachsen zu lassen. Viele Entscheidungen, die heute selbstverständlich erscheinen, konnten sich erst durch den laufenden Betrieb entwickeln. Die Episode schließt mit einem Ausblick: In der nächsten Folge geht es um Florians Einstieg während der Corona-Zeit, die Gestaltung der Partnerschaft – vertraglich wie menschlich – und darum, wie sich The Rabbithole in den folgenden Jahren weiterentwickelt hat. 00:00 Intro & Vorstellung00:34 Die ursprüngliche Idee von The Rabbithole02:30 Warum Selbstständigkeit?06:00 Finanzierung & Bankgespräche13:00 Ausbau mit wenig Budget17:30 Technische und logistische Probleme21:00 Die ersten Jahre: Zweifel & Durchhalten29:00 Rückblick & Lehren32:40 Ausblick auf Episode 2

    34 min

About

Inside The Rabbithole ist ein Podcast über das Betreiben einer Bar – aus der Perspektive derjenigen, die sie führen und auch abends selbst hinter der Bar stehen. Wir sprechen offen über Entscheidungen, Fehler und Verantwortung. Über Drinks, Konzepte, Personal und Zahlen. Über das Spannungsfeld zwischen Anspruch, Alltag und Wirtschaftlichkeit. Unsere Bar „The Rabbithole“ steht dabei im Zentrum: als Ort, als Unternehmen und als Realität. Nicht als Hochglanz-Erfolgsstory, sondern als ehrlicher Einblick in das, was vor und hinter der Bar wirklich passiert.

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