Damit Kinder sicher lernen können, braucht es Lehrpersonen , die sich sicher fühlen. Ein Gespräch über emotionale Sicherheit mit Saskia NiechzialWas wäre, wenn wir Schule radikal vom Kind her denken würden? Was brauchen Kinder, damit sie gerne zur Schule gehen und sich emotional sicher fühlen?Und was brauchen Lehrpersonen, um genau diesen sicheren Raum jeden Tag halten zu können – trotz Druck, Reizüberflutung und hoher Erwartungen? In diesem tiefgehenden und zugleich sehr praxisnahen Gespräch spreche ich mit Lehrerin, Buchautorin und Bildungsinfluencerin Saskia Niechzial über eines der zentralsten Themen unserer Zeit: emotionale Sicherheit in der Schule. Wir beginnen bei den Kindern:Emotionale Sicherheit entsteht dort, wo Grundbedürfnisse ernst genommen werden – aufs WC gehen dürfen, wenn man muss. Etwas essen, wenn man Hunger hat. Sich bewegen dürfen. Nicht funktionieren müssen, wenn der Körper gerade etwas anderes braucht. Kleine Dinge – mit enormer Wirkung. Wir sprechen darüber, wie Atmosphäre Lernen beeinflusst. Wie ein Schulzimmer gestaltet sein kann, damit es sich nicht kalt, sondern einladend anfühlt. Wie Beziehung, echtes Zuhören und Mitgestaltung Selbstwirksamkeit fördern – und warum Kinder stärker eingebunden werden sollten in das, was sie täglich betrifft. Ein weiterer Schwerpunkt: neurodivergente Kinder.Sie brauchen nichts „Besonderes“ – sondern verlässlich erfüllte Grundbedürfnisse, Verständnis und Regulation. Wenn Sicherheit fehlt, rutschen sie schneller in Stressreaktionen wie Kampf, Flucht oder Erstarren. Wenn Sicherheit da ist, zeigen sie ihr Potenzial. Und dann sprechen wir über eine Frage, die oft zu wenig gestellt wird:Wer hält eigentlich die, die alles halten sollen? Viele Lehrpersonen arbeiten mit Herz.Sie begegnen Kindern auf Augenhöhe.Sie nehmen sie ernst als gleichwertige Menschen.Sie möchten Kinder nicht mehr vor die Tür stellen.Nicht mit Strafen oder Beschämung arbeiten.Sondern verstehen, begleiten und Sicherheit geben. . Doch nicht alle erleben Unterstützung. Nicht alle arbeiten in tragenden Systemen. Und genau deshalb ist die Frage so wichtig:An was können Lehrpersonen sich halten?Wo finden sie Sicherheit, wenn sie selbst täglich Sicherheit geben? Wir sprechen über Supervision – bereits im Studium und später im Berufsalltag. Über Räume, in denen Belastendes ausgesprochen werden darf, ohne Bewertung. Über Teamstrukturen, die tragen. Und darüber, wie wichtig es ist, Emotionen nicht nur zu halten, sondern auch wieder loslassen zu dürfen. Denn nur wer selbst Sicherheit erlebt, kann langfristig Sicherheit geben. Dieses Gespräch richtet sich anLehrpersonen, die Kinder auf Augenhöhe begleiten wollen.Die neue Wege gehen möchten – ohne Beschämung und Machtspiele.Schulleitungen, die tragfähige Strukturen schaffen möchten.Und Eltern, die Schule als Beziehungsraum verstehen. Ein Interview voller Klarheit, Tiefe und Hoffnung – und der Einladung, im Kleinen zu beginnen.Mit einer einfachen, kraftvollen Frage: Wie geht es dir hier wirklich? Ich wünsche dir nun ganz viel Freude und Inspiration beim Hören. Wenn dir der Podcast gefällt, freue ich mich riesig, wenn du ihn abonnierst, eine Bewertung dalässt oder einen Kommentar schreibst.Das ist eine wunderbare Wertschätzung meiner Arbeit – und hilft, dass diese wichtigen Themen noch mehr Menschen erreichen. Mehr zu Saskia Niechzial: 📚 Bücher für Erwachsene (u. a. Ein Kopf voller Gold):https://www.amazon.de/s?k=Saskia+Niechzial 📖 Kinderbuch-Reihe Wilma Wolkenkopf:https://www.amazon.de/s?k=Wilma+Wolkenkopf+Saskia+Niechzial 🌿 Website:https://www.liniert-kariert.de 📸 Instagram (liniert.kariert):https://www.instagram.com/liniert.kariert Mehr von mir: 🌿 Meine Website:https://www.ninabernoulli.ch 📸Instagram – Schulzeit mit Seele:https://www.instagram.com/schulzeit.mit.seele 📖 https://www.bs.ch/news/2026-real-talk-der-schule