Real Talk: Wie geht es dir in der Schule?

Nina Bernoulli

Wie schön, dass du da bist! Ich bin Lehrerin, Coach und Achtungstrainerin – seit 19 Jahren begleite ich Kinder mit ganzem Herzen. Doch viele fühlen sich heute unter Druck, überfordert, nicht richtig. Schule darf sich verändern – für mehr Menschlichkeit und echte Verbindung. In diesem Podcast findest du Impulse: für Lehrer:innen, die etwas bewegen wollen, für Eltern, die ihre Kinder stärken möchten, und für Kinder und Jugendliche, die gehört werden wollen. Echt. Berührend. Mutmachend.

  1. May 26

    Scham in der Schule: Ein Thema, über das noch immer zu wenig gesprochen wird |mit Heidemarie Brosche

    Scham begleitet viele Kinder durch ihren Schulalltag – oft still, unsichtbar und mit grossem Einfluss auf Lernen, Verhalten und Beziehungen. Gemeinsam mit der Autorin und ehemaligen Lehrerin Heidemarie Brosche spreche ich in dieser Folge darüber, warum Scham eines der meist unterschätzten Gefühle in der Schule ist. Heidemarie Brosche, Autorin des Buches „Schäm dich (nicht)“, bringt jahrzehntelange Erfahrung aus der Schule mit und zeigt eindrücklich, wie schnell Kinder in Scham geraten können: durch Bewertungen, Vergleiche, blossstellende Situationen oder kleine Bemerkungen im Alltag. Denn wer sich schämt, fühlt sich unsicher, zieht sich zurück, greift andere an oder kann schlicht nicht mehr lernen. Und vielleicht kennen wir dieses Gefühl auch selbst noch. Dieses Gefühl, nicht zu genügen. Falsch zu sein. Ausgelacht, blossgestellt oder nicht verstanden zu werden. Genau deshalb ist dieses Thema so wichtig. In dieser Folge sprechen wir darüber: – wie Scham entsteht und warum sie zutiefst menschlich ist – weshalb emotionale Sicherheit eine Grundlage für Lernen ist – wie Beschämung im Schulalltag oft unbewusst passiert – was Kinder in schwierigen Momenten wirklich brauchen – wie Lehrpersonen und Eltern achtsam reagieren können – und wie wir Schule verändern können, ohne perfekt sein zu müssen Diese Folge hat mich persönlich sehr berührt. Weil sie zeigt, wie viel Macht kleine Momente haben. Ein Blick. Ein Satz. Ein Augenrollen. Aber auch ein ehrliches Interesse, Verständnis oder eine ruhige Reaktion können für ein Kind einen riesigen Unterschied machen. Es geht nicht darum, Schuldige zu suchen. Es geht darum hinzuschauen. Denn unser Verhalten als Erwachsene macht einen Unterschied. Kinder brauchen keine perfekten Lehrpersonen oder Eltern – sie brauchen reflektierte Erwachsene, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und Beziehung vor Beschämung zu stellen. Diese Folge richtet sich an Lehrpersonen, Eltern und alle Menschen, die Kinder begleiten und Schule menschlicher gestalten möchten. Wenn dich diese Folge berührt oder zum Nachdenken bringt, teile sie gerne weiter. Vielleicht erreicht sie genau den Menschen, der sie gerade hören muss. Und wenn du meinen Podcast abonnierst, verpasst du keine neuen Folgen – gerade im Juni warten viele spannende Gespräche auf dich. Alles Wichtige findest du unten verlinkt. Bis bald, deine Nina www.ninabernoulli.com https://www.instagram.com/schulzeit.mit.seele?igsh=MWxoaWlwbWFxZ2Zjag%3D%3D&utm_source=qr https://www.h-brosche.de/about.html https://www.amazon.de/Sch%C3%A4m-dich-nicht-weniger-Seiten/dp/3845842997

    1h 9m
  2. May 10

    Reallabor Leipzig- wo über Belastungen & Leid in unseren Schulen gesprochen wird &neue Wege entstehen.Mit Ute Puder

    Zum vierten Mal war ich im Reallabor Leipzig – einem Ort des Zuhörens, des ehrlichen Hinschauens und des Wandels. Ein Ort, an dem nicht bewertet wird, sondern Menschen sich offen, echt und verbunden begegnen dürfen. Jedes Mal berühren mich die Gespräche dort zutiefst: mit Schülerinnen und Schülern, die sich im aktuellen Schulsystem nicht gesehen fühlen. Mit Jugendlichen, die unter Leistungsdruck, Prüfungen und Hausaufgaben leiden und kaum noch Zeit für sich selbst haben. Mit Lehrpersonen, Eltern und Studierenden, die spüren: So kann es nicht weitergehen. In dieser Folge erzählt Ute Puder, Mitbegründerin des Reallabors, wie dieser besondere Ort entstanden ist – aus dem Schmerz junger Menschen heraus. Schülerinnen und Schüler haben damals aufgeschrieben, was sie belastet: zu viel Druck, ständiges Funktionieren, fehlender Raum für echte Themen und für das, was sie wirklich bewegt. Dieses Gespräch geht tief. Es beschreibt ehrlich, wie sich dieser Schmerz anfühlt und warum so viele Kinder und Jugendliche heute nicht mehr gerne zur Schule gehen. Gleichzeitig öffnet es einen Raum für Hoffnung und Veränderung. Denn genau darum geht es im Reallabor: Schule neu zu denken – menschlicher, verbundener und lebendiger. Besonders wichtig ist mir: Hör diese Folge bis zum Ende. Denn dort geht es nicht mehr nur um die Probleme, sondern um die Kraft der Veränderung, um Verbindung, Liebe und konkrete neue Wege. Auch in dem Buch „Das Schuldrama“ von Ute Puder und Margret Rasfeld wird deutlich: Veränderung ist möglich. Wenn du selbst Lehrerin, Lehrer, Mama, Papa oder Schülerin bzw. Schüler bist und spürst, dass Schule sich verändern darf, dann bist du nicht allein. Reallabore entstehen inzwischen an vielen Orten in Deutschland – und auch hier in Basel. Wenn du dich vernetzen möchtest oder das Reallabor unterstützen willst – ideell oder finanziell –, melde dich gerne bei mir. Gemeinsam können wir Schule Schritt für Schritt zu einem Ort machen, an dem Kinder sich entfalten dürfen, gesehen werden und gerne hingehen. Danke, dass du zuhörst. Wenn dich diese Folge bewegt oder inspiriert, freue ich mich, wenn du den Podcast abonnierst und die Folge mit anderen Menschen teilst. Alles Liebe,Nina www.ninabernoulli.com https://www.instagram.com/schulzeit.mit.seele?igsh=MWxoaWlwbWFxZ2Zjag%3D%3D&utm_source=qr Mehr zum Reallabor Leipzig findest du hier:⁠https://reallabor-leipzig.de⁠ Instagram vom Reallabor:@dasreallabor https://www.instagram.com/dasreallabor?igsh=MWpudnh5dGVic3V0dg== Buch „Das Schuldrama“ von Margret Rasfeld & Ute Puder:⁠https://www.droemer-knaur.de/buch/margret-rasfeld-ute-puder-das-schul-drama-9783963402852⁠

    24 min
  3. Apr 14

    „Ich akzeptiere das nicht – weil du mir wichtig bist.“ Neue Autorität praxisnah erklärt mit Andrea Muchenberger

    Neue Folge: Neue Autorität in der Schule In dieser Folge spreche ich mit Andrea Muchenberger, Leiterin der Fachstelle Förderung und Integration im Volksschulbereich Basel sowie Coach für Neue Autorität und systemische Supervisorin bzw. systemischer Coach, über das Konzept der Neuen Autorität nach Haim Omer. Gemeinsam tauchen wir ein in die Frage, was Neue Autorität eigentlich bedeutet – und warum sie heute für Schulen so wichtig ist. Dabei wird deutlich: Es geht nicht nur um ein Konzept, sondern um eine Haltung. Ein zentraler Punkt ist die Selbstregulation von Lehrpersonen: Wie gelingt es, in herausfordernden Momenten ruhig zu bleiben, präsent zu sein und bewusst zu handeln statt impulsiv zu reagieren? Und wie entlastend ist es, wenn wir schwierige Situationen nicht alleine tragen müssen, sondern uns im Team austauschen, unterstützen und gemeinsam Verantwortung übernehmen? Im Gespräch wird spürbar, wie wichtig Beziehung, Präsenz und ein tragfähiges Netzwerk im Schulalltag sind – für die emotionale Sicherheit von Kindern, Eltern und Fachpersonen. Diese Folge ist besonders kraftvoll, weil Andrea die Neue Autorität anhand vieler Praxisbeispiele erklärt und greifbar macht. Eine Folge für Lehrpersonen, pädagogische Fachpersonen und alle, die Schule mitgestalten und neue Wege gehen möchten. Viel Freude beim Zuhören – und wenn dir die Folge gefällt, freue ich mich, wenn du den Podcast abonnierst und weiterempfiehlst. www.ninabernoulli.com Bücher zum Thema Neue Autorität: Raus aus der Ohnmacht: Das Konzept Neue Autorität für die schulische Praxis : Haim Omer, Regina Haller: Amazon.de: Bücher„Neue Autorität" in der Schule: Präsenz und Beziehung im Schulalltag (Spickzettel für Lehrer: Systemisch Schule machen) : Lemme, Martin, Körner, Bruno: Amazon.de: Bücher

    56 min
  4. Mar 10

    Vertrauen statt Kontrolle: Warum Schule neue Bilder vom Lernen braucht. Ein Gespräch mit Bildungsexpertin Rahel Tschopp

    Viele Lehrpersonen und Eltern tragen noch Bilder und Erfahrungen aus ihrer eigenen Schulzeit in sich. Diese prägen oft unbewusst, wie wir heute über Schule denken – und wie wir handeln. Gemeinsam mit Rahel Tschopp spreche ich darüber, warum Schule noch so stark von Kontrolle geprägt ist und warum Lernen oft mit dem verwechselt wird, was Kinder sichtbar „leisten“. Wir sprechen darüber, warum Kinder Autonomie brauchen, wie Projektlernen echte Wissenslust wecken kann und weshalb Eltern eine wichtige Rolle spielen, wenn Schule sich verändern will. Denn wenn Schulen neue Wege gehen – zum Beispiel mit selbstbestimmten Lernzeiten, Projekttagen oder Lernphasen draussen in der Natur – ist es wichtig, dass Eltern verstehen, warum diese Veränderungen stattfinden. Schulentwicklung gelingt am besten, wenn Eltern mitgenommen werden. Wenn sie erleben können, dass Kinder auf diesen neuen Wegen oft sogar freudvoller, tiefer und nachhaltiger lernen. Rahel war selbst Lehrerin, schulische Heilpädagogin und Schulleiterin. Heute begleitet sie mit ihrer Organisation Denkreise GmbH Schulen, die mutig neue Wege gehen wollen. Jedes Jahr besucht sie viele innovative Schulen, die neue Strukturen ausprobieren und Schule anders denken. Denn unsere Welt hat sich verändert – und Schule steht vor der Aufgabe, darauf zu reagieren. Diese Folge lädt dich ein, Schule neu zu betrachten: ✨ Wie können Kinder ihre Neugier und ihre Wissensfreude wirklich entfalten? ✨ Was gibt Lehrpersonen und Eltern mehr Sicherheit im Begleiten von Kindern? ✨ Und wie kann Schule ein Ort werden, an dem Kinder gerne lernen und sich gesehen fühlen? Hör in unser Gespräch rein – und vielleicht findest du darin den Mut für einen kleinen Schritt in deiner Schule, in deiner Familie oder in deinem Umfeld. Für eine Schule, in der Kinder mit Freude lernen und gut auf die Welt von morgen vorbereitet werden. 💛 Wenn dir diese Folge gefällt, freue ich mich sehr, wenn du sie weiterleitest, kommentierst und abonnierst. Das ist für mich unglaublich wichtig und stärkt mich, um weiter über emotionale Sicherheit in der Schule zu sprechen und Geschichten zu teilen. 🌐 Mehr über Rahel Tschopp und Denkreise: Website: https://www.denkreise.ch 🌿 Mehr über meine Arbeit und meinen Podcast: Website: https://www.nina.bernoulli.ch Instagram: @schulzeit.mit.seele

    1 hr
  5. Mar 4

    Damit Kinder sicher lernen können, braucht es Lehrpersonen, die sich sicher fühlen. Ein Gespräch über emotionale Sicherheit mit Saskia Niechzial

    Damit Kinder sicher lernen können, braucht es Lehrpersonen , die sich sicher fühlen. Ein Gespräch über emotionale Sicherheit mit Saskia NiechzialWas wäre, wenn wir Schule radikal vom Kind her denken würden? Was brauchen Kinder, damit sie gerne zur Schule gehen und sich emotional sicher fühlen?Und was brauchen Lehrpersonen, um genau diesen sicheren Raum jeden Tag halten zu können – trotz Druck, Reizüberflutung und hoher Erwartungen? In diesem tiefgehenden und zugleich sehr praxisnahen Gespräch spreche ich mit Lehrerin, Buchautorin und Bildungsinfluencerin Saskia Niechzial über eines der zentralsten Themen unserer Zeit: emotionale Sicherheit in der Schule. Wir beginnen bei den Kindern:Emotionale Sicherheit entsteht dort, wo Grundbedürfnisse ernst genommen werden – aufs WC gehen dürfen, wenn man muss. Etwas essen, wenn man Hunger hat. Sich bewegen dürfen. Nicht funktionieren müssen, wenn der Körper gerade etwas anderes braucht. Kleine Dinge – mit enormer Wirkung. Wir sprechen darüber, wie Atmosphäre Lernen beeinflusst. Wie ein Schulzimmer gestaltet sein kann, damit es sich nicht kalt, sondern einladend anfühlt. Wie Beziehung, echtes Zuhören und Mitgestaltung Selbstwirksamkeit fördern – und warum Kinder stärker eingebunden werden sollten in das, was sie täglich betrifft. Ein weiterer Schwerpunkt: neurodivergente Kinder.Sie brauchen nichts „Besonderes“ – sondern verlässlich erfüllte Grundbedürfnisse, Verständnis und Regulation. Wenn Sicherheit fehlt, rutschen sie schneller in Stressreaktionen wie Kampf, Flucht oder Erstarren. Wenn Sicherheit da ist, zeigen sie ihr Potenzial. Und dann sprechen wir über eine Frage, die oft zu wenig gestellt wird:Wer hält eigentlich die, die alles halten sollen? Viele Lehrpersonen arbeiten mit Herz.Sie begegnen Kindern auf Augenhöhe.Sie nehmen sie ernst als gleichwertige Menschen.Sie möchten Kinder nicht mehr vor die Tür stellen.Nicht mit Strafen oder Beschämung arbeiten.Sondern verstehen, begleiten und Sicherheit geben. . Doch nicht alle erleben Unterstützung. Nicht alle arbeiten in tragenden Systemen. Und genau deshalb ist die Frage so wichtig:An was können Lehrpersonen sich halten?Wo finden sie Sicherheit, wenn sie selbst täglich Sicherheit geben? Wir sprechen über Supervision – bereits im Studium und später im Berufsalltag. Über Räume, in denen Belastendes ausgesprochen werden darf, ohne Bewertung. Über Teamstrukturen, die tragen. Und darüber, wie wichtig es ist, Emotionen nicht nur zu halten, sondern auch wieder loslassen zu dürfen. Denn nur wer selbst Sicherheit erlebt, kann langfristig Sicherheit geben. Dieses Gespräch richtet sich anLehrpersonen, die Kinder auf Augenhöhe begleiten wollen.Die neue Wege gehen möchten – ohne Beschämung und Machtspiele.Schulleitungen, die tragfähige Strukturen schaffen möchten.Und Eltern, die Schule als Beziehungsraum verstehen. Ein Interview voller Klarheit, Tiefe und Hoffnung – und der Einladung, im Kleinen zu beginnen.Mit einer einfachen, kraftvollen Frage: Wie geht es dir hier wirklich? Ich wünsche dir nun ganz viel Freude und Inspiration beim Hören. Wenn dir der Podcast gefällt, freue ich mich riesig, wenn du ihn abonnierst, eine Bewertung dalässt oder einen Kommentar schreibst.Das ist eine wunderbare Wertschätzung meiner Arbeit – und hilft, dass diese wichtigen Themen noch mehr Menschen erreichen. Mehr zu Saskia Niechzial: 📚 Bücher für Erwachsene (u. a. Ein Kopf voller Gold):https://www.amazon.de/s?k=Saskia+Niechzial 📖 Kinderbuch-Reihe Wilma Wolkenkopf:https://www.amazon.de/s?k=Wilma+Wolkenkopf+Saskia+Niechzial 🌿 Website:https://www.liniert-kariert.de 📸 Instagram (liniert.kariert):https://www.instagram.com/liniert.kariert Mehr von mir: 🌿 Meine Website:https://www.ninabernoulli.ch 📸Instagram – Schulzeit mit Seele:https://www.instagram.com/schulzeit.mit.seele 📖 https://www.bs.ch/news/2026-real-talk-der-schule

    56 min
  6. Feb 8

    Was Lernen wirklich braucht: Beziehung, Strategie und Sicherheit. Ein Gespräch mit Fabian Grolimund

    Herzlich willkommen zu dieser Folge meines Podcasts! Heute spreche ich mit Fabian Grolimund, Psychologe, Lerncoach und Autor über alles, was Kinder für erfolgreiches und motiviertes Lernen brauchen. Wir gehen der Frage nach, wie Lernen im Gehirn funktioniert, warum eine positive Lernatmosphäre so entscheidend ist und welche Rolle Beziehung zu Lehrpersonen und Gefühle beim Lernen spielen. Ein wichtiger Punkt ist auch, warum Kinder mit ihren Gefühlen ernst genommen werden müssen – und weshalb gut gemeinte Sätze wie „Doch, das kannst du“ oder „Das ist doch nicht schwer“ bei Kindern oft Druck, Frust oder das Gefühl von Nicht-verstanden-werden auslösen. Fabian erklärt, was solche Aussagen innerlich bei Kindern bewirken können und was stattdessen hilft, um Sicherheit, Mut und Motivation zu fördern. Außerdem sprechen wir über Überforderung, Ampelsysteme, das Kämpferherz und darüber, welche Faktoren Motivation wirklich beeinflussen. Freut euch auf viele praxisnahe Impulse für Eltern, Lehrpersonen und alle, die Kinder begleiten. Wenn euch die Folge gefällt, folgt mir für mehr und schreibt gerne einen Kommentar oder eure Erfahrungen – ich freu mich darauf! Eure Nina Wichtige Links Webseite „Mit Kindern lernen“ – Tipps, Angebote und Lernstrategien 🔗 https://www.mit-kindern-lernen.ch/ Podcast „Deine Prise Psychologie“ – Themen rund ums Lernen, Motivation und Gefühle https://open.spotify.com/show/5mqB2AeGf6nB08Jmzhh7VS?si=-beDLmPqTiiOs9rkA-5kmA Akademie für Lerncoaching – Weiterbildung, Seminare und Lernbegleitung 🔗 https://www.weiterbildung-lerncoaching.ch/ 📚 Bücher von Fabian Grolimund ​Erfolgreich lernen mit ADHS und ADS​Vom Aufschieber zum Lernprofi​Clever lernen (mit Stefanie Rietzler)​Kinderbuch: Lotte, träumst du schon wieder?​Kinderbuch: Ungeheuer wütend Mehr Infos und Materialien findet ihr auf mit-kindern-lernen.ch.

    59 min
  7. Feb 7

    Das Familienklassenzimmer – im Gespräch mit Psychiater und Mitbegründer Eia Asen

    Heute habe ich wieder ein spannenden Gast in einer knackigen Folge. Seit dem Sommer leite ich an meiner Schule gemeinsam mit einer weiteren Lehrperson und zwei Schulsozialarbeitenden das Familienklassenzimmer. Bei uns kommen Kinder mit ihren Eltern – oder einem Elternteil – während eines Morgens gemeinsam in die Schule. Acht Familien nehmen jeweils teil, das Programm dauert zwölf Wochen. In dieser Podcastfolge durfte ich mit Eia Asen Psychiater und Mitbegründer des Familienklassenzimmers, sprechen. Er erzählt, wie das Familienklassenzimmer ursprünglich in England entstanden ist, wie ein typischer Morgen abläuft und welche Erfahrungen er über viele Jahre hinweg gesammelt hat. Außerdem spricht er darüber, was das Familienklassenzimmer den Kindern, den Familien und auch der Schule bringt. In dieser Folge erfährst du außerdem: ​wie ein Familienklassenzimmer konkret aufgebaut ist​welche Haltung der Arbeit zugrunde liegt​warum es so wichtig ist, dass Schule und Eltern nicht gegeneinander, sondern miteinander für das Kind arbeiten – ohne SchuldzuweisungenEine inspirierende Folge für alle, die sich für Schule, Beziehungsgestaltung, Zusammenarbeit mit Eltern und neue pädagogische Wege interessieren. In den Show Notes findest du Literatur von Eia Asen sowie Hinweise darauf, wo man sich aktuell zum Thema Familienklassenzimmer und multifamiliensystemische Arbeit weiterbilden kann. Über Kommentare freue ich mich sehr – und auch, wenn du den Podcast weiterempfiehlst. Alles LiebeNina Empfehlenswerte Literatur von Eia Asen Fachliteratur zur Multifamilientherapie & Systemischem Arbeiten ​Praxis der Multifamilientherapie — Eia Asen & Michael Scholz– Ein praxisnahes Standardwerk mit Methoden, Übungen und vielen Beispielen zur Multifamilientherapie; gut geeignet für Fachpersonen in Schule, Jugendhilfe und Beratung. ​Handbuch der Multifamilientherapie — Eia Asen & Michael Scholz (Hrsg.)– Umfangreiches Nachschlagewerk mit theoretischen Grundlagen, aktuellen Konzepten und praktischen Techniken der MFT. ​Systemische Multifamilientherapie: Konzepte und Interventionen — Eia Asen, Emma Morris & Noël Pommepuy– Überblick über Prinzipien und konkrete Interventionen, auch für Settings wie Schulen und soziale Dienste. ​Systemic Multi-Family Therapy: Concepts and Interventions — Eia Asen, Emma Morris, Noël Pommepuy (engl.)– Neuere englischsprachige Ausgabe zur multifamilientherapeutischen Arbeit inklusive schulischer Anwendungen. Weitere Titel von Eia Asen zum Thema Familie ​So gelingt Familie — Eia Asen– Ein eher allgemeinverständliches Buch zu familiären Dynamiken und Beziehungen im Alltag.📌 Weiterbildung: Multifamilienarbeit (MFA)👉 Mehr Infos und Anmeldung unter:📎 https://neue-autoritaet.ch/angebot/zertifikatslehrgaenge/multifamilienarbeit

    27 min
  8. Jan 26

    UDL (Universal Design for Learning): Lernen wie ein Buffet – Gestaltung von Lernumgebungen für alle

    In dieser Folge spreche ich mit Lukas Fehlings über Universal Design for Learning (UDL) – und darüber, wie aus pädagogischer Haltung konkrete Praxis in der Gestaltung von Lernumgebungen entstehen kann. Lukas ist seit vielen Jahren im Bildungsbereich tätig und setzt sich intensiv mit inklusiven, beziehungsorientierten Lernformen auseinander. Viele Bildungsangebote orientieren sich noch immer an einem „Durchschnittskind“. Wer davon abweicht, braucht oft nachträgliche Anpassungen, Sonderlösungen oder zusätzliche Unterstützung. Das ist nicht nur aufwendig, sondern führt häufig auch zu Ausgrenzung, Ungleichheit und Stigmatisierung. UDL setzt genau hier an. Lernumgebungen werden von Anfang an so gestaltet, dass Vielfalt selbstverständlich mitgedacht wird. Unterschiedliche Bedürfnisse gelten nicht als Abweichung, sondern als Normalität. So entstehen Lernangebote, die für viele Kinder und Jugendliche direkt zugänglich sind – ohne spätere Sonderwege. Ein zentrales Thema dieser Folge ist die Stärkung der Learner Agency: Kinder und Jugendliche werden befähigt, ihr Lernen aktiv mitzugestalten – selbstwirksam, reflektiert, kreativ und handlungsorientiert. Lukas beschreibt Lernen mit dem Bild eines Buffets: Nicht alle brauchen dasselbe, nicht zur gleichen Zeit und nicht auf die gleiche Weise. Wahlmöglichkeiten fördern Motivation, Sicherheit und Selbstwirksamkeit – ohne dass Lernen ständig maximal herausfordernd sein muss. Lernen darf auch im sicheren Bereich stattfinden, dort, wo Vertrauen, Freude und Stabilität entstehen. In dieser Folge erfährst du: -was Universal Design for Learning (UDL) wirklich bedeutet -wie Lehrpersonen mit kleinen Veränderungen große Wirkung erzielen können -warum UDL weniger Methode und mehr pädagogische Haltung ist -wie Lernumgebungen gestaltet werden können, ohne zu stigmatisieren -die drei Grundprinzipien von UDL: -vielfältige Zugänge zu Inhalten -vielfältige Möglichkeiten des Handelns und des Ausdrucks -vielfältige Formen der Motivation und Beteiligung Diese Folge richtet sich an Lehrpersonen, pädagogische Fachkräfte und Eltern, die Lernumgebungen zugänglicher, gerechter und menschlicher gestalten möchten – und nach einer Haltung suchen, aus der sich konkrete, umsetzbare Schritte für den Schul- und Familienalltag ableiten lassen. Ich freu mich immer über Kommentare, Fragen oder auch Impulsen. Ich freu mich auch wenn dir meine Podcast abonniert oder weiterempfiehlt. Alles Liebe Ninawww.ninabernoulli.com Insta: schulzeit.mit.seele Hier noch wichtige Liks zum Podcast mit Lukas Fehlings: Begründer von UDL: CAST Universal Design for Learning Guidelines Padlet FSU: Universal Design For Learning - Von der Haltung zur Handlung – LUDIA: Introducing LUDIA Blog | Beth Stark Beitrag Lukas Fehlings & Katie Novak: From a Spark to a Movement: Five Steps to Scale UDL Beyond Your Own Learning Environment UDL beim SZH: Universal Design for Learning

    52 min

About

Wie schön, dass du da bist! Ich bin Lehrerin, Coach und Achtungstrainerin – seit 19 Jahren begleite ich Kinder mit ganzem Herzen. Doch viele fühlen sich heute unter Druck, überfordert, nicht richtig. Schule darf sich verändern – für mehr Menschlichkeit und echte Verbindung. In diesem Podcast findest du Impulse: für Lehrer:innen, die etwas bewegen wollen, für Eltern, die ihre Kinder stärken möchten, und für Kinder und Jugendliche, die gehört werden wollen. Echt. Berührend. Mutmachend.