The Secret Sauce Podcast

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The Secret Sauce ist der Podcast für alle, die Business nicht isoliert betrachten, sondern im echten Kontext. Hier geht es um Entscheidungen, Sichtbarkeit, Leadership, Trends und das Leben dazwischen. Um Erfahrung statt Buzzwords, Einordnung statt Schnellschüsse. Jede Folge verbindet klare Gedanken mit persönlicher Perspektive, greift relevante Themen auf und endet mit einem Takeaway, das bleibt – für den Alltag oder das eigene Business. Für alle, die Tiefe schätzen und weiterdenken wollen.

  1. 9h ago

    Folge 19 – Special Guest Laura über Food-Marketing, Creator-Deals und den Preis der Selbstständigkeit

    Heute drehen wir den Spieß um: Laura sitzt nicht neben Juliane, sondern ihr gegenüber, als Gästin auf dem roten Sofa. Und sie hat sich vorgenommen, blankzuziehen. Es geht quer durch fünfzehn Jahre Genusswelt: von der Bar in der Allianz Arena über sieben Jahre Food Guide bis zur eigenen Agentur und einer Fine-Dining-Plattform. Wann ist der Moment gekommen, eine richtig gute Position aufzugeben? Woran erkennt man, ob Marke und Creator zusammenpassen und wann verbrennt Influencer-Marketing nur Geld? Und was kostet dieser Weg eigentlich, wenn gerade niemand zuschaut? •     Kitchen Update: beide zurück in Hamburg, nächste Woche Kunden-Lunches in Berlin Laura Hutter @ The Secret Sauce •     Ein Satz statt Buzzword-Salat: warum Klarheit in der Positionierung alles ändert •     Von der Bar in die Allianz Arena: was zehn Jahre Gastro lehren und kein Studium •     Steile These: Baut man im Service seinen Cringe Mountain früher ab? •     Sieben Jahre Food Guide – und der Punkt, an dem die Energie ausging •     Gründercoaching und die Fragen, die daraus entstanden •     Die HiddenTable-Story: ein Anruf um halb zehn und was zwei Bootstrapperunterschätzt haben Was im Food-Marketing wirklich funktioniert •  Influencer-Kooperationen: wann sie zünden und wann sie Geld verbrennen •     Match or no match: woran Laura erkennt, ob Marke und Creator zusammenpassen •     Sichtbarkeit mit Mini-Budget: der Tipp, der nichts kostet •     Logomania und KI-Caroussels: die häufigsten Fehler von Food Brands auf Social Außerdem •     Netzwerken ohne Kalkül: warum Zuhören die schnellste Abkürzung ist •     „Let's support each other's dreams": woher das Motto kommt •     Was der Weg kostet: Steuererklärung im Urlaub, lange Nächte, leerer Kühlschrank •     Takeaway: das Ringlicht, das längst in deinem Mac steckt Learnings 1.    Reduziere deine Positionierung auf einen Satz. Stift und Zettel, nicht KI. Klarheit fühltsich sofort besser an. 2.    Wenn die Energie ausgeht, ist es Zeit zu gehen. Offen kommunizieren, saubere Übergabe, Vorlauf für dich selbst. 3.    Reine Brand-Awareness-Kampagnen verbrennen Geld. Der Mix macht's – und eineGeschichte, auf die Creator Lust haben. 4.    Beim Creator-Matching steckt die meiste Arbeit in der Recherche: Werte, Sprache,Engagement, Umgang mit Kommentaren. 5.    Kein Logo-Gewitter, keine KI-Caroussels. Nahbarkeit schlägt Perfektion, gerade inder Hospitality. 6.    Netzwerken heißt zuerst geben. Wer echtes Interesse mitbringt statt eines Bedürfnisses, bekommt es vielfach zurück. Links •     Laura Hutter: laurahutter.de, Instagram @laura.valentina.hutter •     Social Food Collective – Boutique-Agentur für Genusskommunikation www.socialfoodcollective.de •     HiddenTable – spontan Fine Dining buchen www.hiddentable.de •     Alison Wood Brooks, „Talk" – zu hören im Diary of a CEO •     Julianes Takeaway: Kantenlicht ab macOS Tahoe 26.2 – im Videocall auf das grüneKamerasymbol in der Menüleiste: support.apple.com/de-de/125934 Nächste Folge wird getauscht: Dann beantwortet Juliane die Fragen. Wenn dir die Folge gefallen hat, freuen wir uns über eine Bewertung und darüber, wenn du sie mit jemandem teilst, der gerade überlegt zu springen. 💛

  2. Aug 12

    Folge 18 - Werbekennzeichnung, Verträge, KI: die Rechtsfallen im Influencer-Marketing mit Karolin Sannwald

    Heute wird's juristisch. Karolin Sannwald ist seit 20 Jahren Medienrechtsanwältin, hat Prominente und Unternehmen in Reputationsfragen vertreten und irgendwann festgestellt, dass Influencer-Marketing die zweitstärkste Werbeform ist, juristisch aber immer noch ein Minenfeld. Also hat sie aus der Nische eine Marke gemacht: Inflawencer. Warum haben die meisten Kooperationen gar keinen richtigen Vertrag? Was sind Nutzungsrechte wirklich wert und was passiert, wenn eine Marke Creator-Content ohne sie für Paid Ads nutzt? Und warum stellt sich eine Anwältin freiwillig vor die Kamera, obwohl sie es selbst „Cringe Mountain" nennt? - Kitchen Update: Laura beim Bagel-Opening in München, Juliane zurück aus London Karolin Sannwald @ The Secret Sauce - Vom Journalismus-Traum über Jura zum Medienrecht - Was Jahre in der Betroffenenvertretung über Presse und Krisen-PR lehren - Sozial-, Privat- und Intimsphäre: warum manche Promis komplett unsichtbar bleiben können - Von der Nische zur Marke: wie Inflawencer entstanden ist - Cringe Mountain: sichtbar sein, obwohl es sich falsch anfühlt Die Top Fehler im Influencer Marketing-Recht - Fehler 1: 200 E-Mails sind auch ein Vertrag – nur ein sehr unübersichtlicher - Fehler 2: vage Erwartungen bei Content, Vergütung und Timings - Fehler 3: Nutzungsrechte und Buyouts, das teuerste Missverständnis der Branche - Fehler 4: das Briefing liegt neben dem Vertrag statt darin Außerdem - Die heißesten Rechtsthemen: Musikrechte, KI-Kennzeichnungspflicht, KI-Influencer - Der Fall „Doc Alina": Medfluencing, Krisenkommunikation und das Werbeverbot für Ärzt:innen - Ehrlichkeit als Währung: Lauras Blick auf die Food-Bubble - Was Marken präventiv tun sollten – und was im Krisenfall - Takeaways: ein Bauernhof für gerettete Tiere und der Hype-Roman des Jahres Learnings: 1. Ein Vertrag ist keine Kampfansage, sondern eine Hilfe. Er hält fest, was beide Seiten ohnehin wollen. 2. Formuliere Erwartungen so spitz wie möglich. Was nicht drinsteht, kannst du hinterher nicht einfordern. 3. Nimm das Briefing als Anhang mit in den Vertrag. Nur so wird es verbindlich. 4. Nutzungsrechte sind das Geldwerteste in jeder Kooperation. Content ohne Rechte für Paid Ads zu nutzen, kann fünfstellig teuer werden. 5. Regelt den Krisenfall, bevor er eintritt. Eine Abstimmungspflicht verhindert, dass eine Seite allein losläuft. 6. Sichtbarkeit muss sich nicht leicht anfühlen, um zu funktionieren. Karos Secret Sauce: sei genauso, wie du bist – und wage mehr, als du dir zutraust. Links: - Inflawencer: inflawencer.de - Karolin auf Instagram: instagram.com/inf.law.encer - Gut Aiderbichl, Iffeldorf bei München – Tierpatenschaft ab 10 € im Monat: gut-aiderbichl.com/helfen/patenschaft - „Yesteryear" von Caro Claire Burke (Heyne) – der Hype-Roman 2026 über eine Tradwife-Influencerin - Longlist zum Deutschen Buchpreis 2026: deutscher-buchpreis.de Wenn dir die Folge gefallen hat, freuen wir uns über eine Bewertung und darüber, wenn du sie mit jemandem teilst, der gerade an einem Kooperationsvertrag sitzt. 💛

  3. Aug 3

    Folge 17: Community Q&A - Wir beantworten eure Fragen

    Diese Folge gehört euch. Ihr habt uns eure Fragen geschickt – zu Unternehmertum, Personal Brand und Lifestyle – und wir haben geantwortet: spontan, unvorbereitet und deshalb umso ehrlicher. Wie schaffst du die Transition von „brav“ zur Successwoman? Was sind die größten Red Flags bei Influencer-Kooperationen? Und: Daten im Arbeitskontext – ja oder nein? Dazu wird es persönlich wie selten: Wir sprechen über echte Geldnot und darüber, warum niemand finanzielle Engpässe allein lösen muss. Außerdem klären wir die Gretchenfrage der Selbstständigkeit – PKV oder GKV? – und beantworten in 60 Sekunden: Is Work-Life-Balance overrated? In dieser Folge: •     Kitchen Update: Juliane meldet sich aus London und Laura plant den Girls-Trip nach Straßburg •     Q&A #1: Von „brav“ zur Successwoman – Glaubenssatzarbeit, Eigen- vs. Fremdwahrnehmung und warum die Transition ein Prozess ist •     Q&A #2: Die größten Red Flags bei Influencer-Kooperationen – starre Briefings, Unzuverlässigkeit und Creator, die sich nicht mit der Marke beschäftigen •     Verantwortung im Momfluencer-Business: Kinder im Content, KI und Deepfakes •     Q&A #3: Daten im Arbeitskontext – ja oder nein? Machtgefälle, Netzwerke und daily Struggles •     Q&A #4: PKV oder GKV? Unsere Erfahrungswerte zur Krankenversicherung für Selbstständige •     Q&A #5: Schon mal richtig Geldnot gehabt? Julianes Tiefpunkt vor zehn Jahren und Lauras Geld-Glaubenssätze •     Die 60-Sekunden-Frage: Is Work-Life-Balance overrated – oder brauchen wir Work-Life-Romance? •     Takeaways: Protein-Hacks mit Hüttenkäse, der Protein-Eistee-Tipp und Co-Living-Spaces für alle, die nicht allein reisen wollen Learnings: 1.     Definiere zuerst, was Erfolg für dich bedeutet – für jede:n sieht „Success“ anders aus. Die Transition beginnt mit Glaubenssatzarbeit und sie passiert nicht von jetzt auf gleich. 2.     Übe dich in kleinen Schritten: die eigene Meinung auf dem Networking-Event aussprechen statt nur denken – und Anfragen, die nicht passen, wertschätzend absagen. 3.     Die größten Red Flags in Kooperationen sind auf beiden Seiten dieselben: Unzuverlässigkeit und fehlende Auseinandersetzung mit dem Gegenüber. Und: Multiplikatoren bucht man wegen ihrer eigenen Handschrift – zu starre, vorgescriptete Briefings zerstören genau das. 4.     Daten im Arbeitskontext ist keine Frage von Verboten, sondern von Bewusstsein: Wir verbringen rund ein Drittel unserer wachen Zeit mit Arbeit. Entscheidend sind Machtgefälle und die Konsequenzen, die man vorher durchdenkt. 5.     Krankenversicherung ist eine unternehmerische Entscheidung: Leistungen vergleichen wie einen Tarif, unabhängige Beratung suchen – und aufpassen, wer nur vermeintlich unabhängig ist. 6.     Geldnot musst du nicht allein lösen. Bank, Investoren oder Factoring: Es gibt Systeme, die dich auffangen. Das Einzige, was garantiert schiefgeht, ist der Kopf im Sand. 7.     Statt Work-Life-Balance: Work-Life-Romance. Frag dich, was dir Energie gibt und was dich glücklich macht – und lass Arbeit und Leben sich vermischen, statt sie gegeneinander auszubalancieren. Außerdem: •     franz&mathilde – Co-Living & Retreats in Tisens, Südtirol: franzundmathilde.com •     Co-Living-Trips, u. a. in Sagres, Portugal: https://offthehooksagres.com Ihr wollt mehr Q&A? Das machen wir auf jeden Fall wieder – schickt uns eure Fragen bei Spotify in die Kommentare, auf Instagram, LinkedIn oder TikTok. Wenn dir die Folge gefallen hat, freuen wir uns über eine Bewertung und darüber, wenn du den Podcast mit jemandem teilst, der davon profitieren könnte. 💛

  4. Jul 27

    Folge 16 - Comeback und was wir unterwegs gelernt haben

    Wir sind zurück. Nach einer kreativen Schaffenspause starten wir in Staffel 2. Mit den Themen, die uns in den letzten Monaten wirklich beschäftigt haben: ein erstes Quartal, in dem wahnsinnig viel Bewegung war. Mehr Absagen als je zuvor. Eine Keynote, die Monate Vorbereitung gekostet und wenig zurückgegeben hat. Und Wachstumsschmerzen, die sich anfühlen wie fünf Schritte rückwärts. In dieser Folge wird's ehrlich. Wann halten wir zu lange an Dingen fest? Was passiert, wenn wir unsere Positionierung schärfen und uns weiterentwickeln? Und warum muss eine Personal Brand nicht die ganze Klaviatur bespielen? Egal wie sehr etwas glänzt, die harte Realität ist der ewige Begleiter. •    Kitchen Update: Was war während der Pause los bei uns •    Was sich in Staffel 2 ändert: mehr Gäste und noch mehr Inspiration •    F**k-Up 1: viel zu lange an Dingen festgehalten – warum nicht jede Unternehmensphase dieselben Rahmenbedingungen braucht •    F**k-Up 2: so viele Absagen wie noch nie – der Preis einer geschärften Positionierung •    F**k-Up 3: die Keynote, die alles verändert hat •    F**k-Up 4: neue Systeme, neue Prozesse – warum sich Wachstum erstmal nach Chaos anfühlt •    Die Vergleichsfalle: was wir bei anderen sehen und was wir eben nicht sehen •    Handy weg, Nervensystem runter und warum wir uns "Sorry für die späte Rückmeldung" abgewöhnen •    Takeaways: die Google-Flugsuche und ein 15-Minuten-Rezept für stressige Tage Learnings: 1.  Lange Entscheidungen gehen selten gut aus. Unternehmen durchlaufen Phasen,und nicht für jede Phase passen dieselben Rahmenbedingungen. 2.  Absagen sind kein Signal gegen deine Positionierung, sondern das erste Signal dafür, dass sie greift. Danach kommen die richtigen Anfragen – dafür braucht es Durchhaltevermögen. 3.  Frag früh nach dem Budget. Ein Filter vor dem Call schützt deine Zeit, und wer nicht passt, wird an die passenden Kolleg:innen weitergeleitet. 4.  Frag dich, was von deinem Angebot automatisierbar ist. So kannst du einen günstigeren Einstieg anbieten, ohne dein Angebot zu verramschen. 5.  Eine Personal Brand muss nicht die ganze Klaviatur abdecken. Was dir keine Energie gibt, darfst du weglassen. 6.  Jede Wachstumsphase braucht ihr eigenes System. Dass sich Wachstum erstmal chaotisch anfühlt, ist kein Fehler, sondern das Merkmal. •    Google Flugsuche: google.com/travel/flights •    Hotel Matze mit Gerald Hüther – über die Veränderung von Menschen und Situationen •    Trolltunga-Wanderung, Norwegen •    Miso-Lachs mit Kimchi und Reis: Glaze aus Miso, Gochujang, Limettensaft und Sojasauce, Brokkoli dazu, 15 Minuten in den Ofen   Nächste Folge ist eure Folge: Wir beantworten eure Fragen zu Unternehmertum, Personal Brand, Lifestyle– schreibt uns bei Spotify in die Kommentare, auf Instagram, LinkedIn oder neu auf TikTok. Wenn dir die Folge gefallen hat, freuen wir uns über eine Bewertung und darüber, wenn du den Podcast mit jemandem teilst, der davon profitieren könnte. 💛

  5. Apr 27

    Folge 15 – Public Speaking ungeschönt: Bühne, Coaching & Shirin David

    Juliane steht diese Woche bei der VOICES in Berlin auf einer der größten Bühnen ihres Jahres und nimmt euch zum ersten Mal mit hinter die Kulissen ihrer professionell gecoachten Speaker:innen-Vorbereitung. Laura bringt ihre eigene Bühnenrealität dazu: autodidaktisch reingerutscht, durch die Höhle der Löwen geprägt und über unzählige Masterclasses gewachsen. In dieser Folge wird's ehrlich. Wie geht professionelles Speaking wirklich? Was hilft gegen Lampenfieber? Und warum beobachten wir gerade eine Branche, die in Sachen Wertschätzung an der einen oder anderen Stelle kippt? Plus: Warum die Shirin David-Doku auf Netflix das perfekte Beispiel dafür ist, was passiert, wenn keine einzige Frau in der Produktion sitzt. OMR-Side-Event von SGC: Urban Heroes Class + Frühstück im Studio statt höher, schneller, weiterJulianes erstes Speaker:innen-Coaching mit Ewa de Lubomirz und der Blackout-Moment, der den Anlass gabDie 8 Säulen professionellen Speakings: Stimme, Körper, Pausen, Sprache, Eröffnung, Lampenfieber, 60-Sekunden-Routine, SoundbitesTempo-Realitätscheck: 130–150 Wörter/Minute sind ideal – Juliane war bei 210Dramaturgie that works: Problem, Insight, Lösung, Next Steps – plus Ankerpunkte im Publikum"Make the audience the hero" – der Mindset-Shift, der fast die ganze Aufregung nimmtLauras Tipps: sich selbst filmen, Meditation statt Power-Song und bitte keine KohlensäureYoodli & Co.: KI-Tools fürs Speaker-Coaching im TestSpeaker:innen-Honorare: von "wir können leider nichts zahlen" bis "du zahlst für die Bühne" (Stichwort OMR)Warum Juliane künftig nicht mehr nach Sympathie zusagtTrend-Check: Die Shirin David-Doku auf Netflix und Sophie Passmanns berechtigte KritikCoaching ist kein Luxus. Ab einer gewissen Bühnengröße ist es Risikomanagement gegen den eigenen Blackout und Kleinigkeiten machen den Unterschied.Tempo ist das erste Lampenfiebersymptom und das einzige, das du sofort kontrollieren kannst. Drei Sekunden Stille am Anfang sind teurer als jeder Slide.Du bist nicht die Heldin. Das Publikum ist der Held. Wer das verinnerlicht, verliert einen Großteil seiner Nervosität und macht automatisch bessere Keynotes.Speaker:innen-Honorare gehören auf den Tisch. Transparenz schützt alle und Reisekosten sollten ein absoluter Mindeststandard sein, kein Verhandlungspunkt.Dokus über Frauen brauchen Frauen in der Produktion. Sonst entstehen Framings, die der Person nicht gerecht werden. Siehe Shirin David.Außerdem: Speaker:innen-Coaching mit Ewa de LubomirzKI-Tool fürs Speaker-Training Yoodli: yoodli.aiLinkedIn-Post von Julie Lepique (Femstasy) zur Speaker:innen-AuswahlShirin David-Doku auf Netflix + Sophie Passmanns Kritik dazuStäbchen rein, Lebensretter:in werden: dkms.de Wenn dir die Folge gefallen hat, freuen wir uns über eine Bewertung und dass du den Podcast mit jemandem teilst, der davon profitieren könnte. 💛

  6. Apr 20

    Folge 14 - AI-Hacks die den Business-Alltag sofort leichter machen

    Laura ist zurück! Nach vier Wochen Kapstadt, Namibia-Roadtrip und einer Extra-Woche Solo-Zeit in Südafrika ist sie wieder da und wir haben einiges aufzuholen. Von tiefen Reise-Learnings und kolonialer Aufarbeitung über Business-F**k-ups bis zum großen Thema dieser Folge: unsere Top AI-Tools und wie wir sie wirklich im Alltag nutzen. Juliane teilt ihr Setup rund um Claude (inklusive des brandneuen Claude Design Launches vom 17.04.) und Laura bringt als Social-Media-Expertin Manus, ManyChat und Gemini mit – inklusive ehrlicher Einordnung, was wirklich Mehrwert bringt und wo man besser die Finger lässt. Plus: unser Trend-Check zum Comeback der 2000er und zwei Empfehlungen, die du dir nicht entgehen lassen solltest. Lauras Afrika-Reise: Kapstadt, Namibia-Roadtrip, Stille aushalten und warum man sich mit der deutschen Kolonialgeschichte auseinandersetzen sollteClaude deep dive: Projects statt Chats, Connectoren (Google Drive, Gmail, Slack), Plugins, Claude Code, Claude Co-Work und das neue Claude DesignDatenschutz bei KI-Tools – die No-Gos, die viele unterschätzenWhisperflow & TypingMind: Warum Reinsprechen dein Game verändertManus im Realitätscheck: Was das neue Meta-Tool kann ManyChat: Automatisierung für Instagram-DMs – und wann es ins Unpersönliche kipptTrend-Check: Das Comeback der 2000er – Talkshow-Revival à la Arabella & Kiesbauer mit Sam Dylans "Showdown – Night Fever"Empfehlungen: Kino-Tipp "Das Drama - Noch einmal auf Anfang" mit Robert Pattinson & Zendaya + Buch-Tipp "The Hitchhiker's Guide to AI – The African Edge" Die Free-Versionen der meisten KI-Tools bringen dich nicht weit. Gerade bei Claude und Manus sind die kostenlosen Credits schnell aufgebraucht. Wer ernsthaft damit arbeiten will, sollte mindestens in den Pro-Plan investieren.KI ersetzt keine Expertise, sie verstärkt sie. Je mehr eigenes Wissen du einspeist (Interview-Methode, Brand Voice, Reinsprechen), desto weniger klingt dein Output nach KI.Datenschutz ist kein Nice-to-have. Keine Namen, keine Kundendaten, keine API-Keys und das "Help improve Claude"-Toggle gehört ausgeschaltet.Automatisierung braucht Authentizität. Tools wie ManyChat funktionieren nur, wenn der Content dahinter Substanz hat.Trends kommen zurück. Die 2000er sind überall: in Musik, Mode, Fernsehen. Millennials haben die Popkultur gerade fest im Griff. Außerdem: Lilly Kürten (unterstützt ihre GoFundMe-Kampagne): instagram.com/lillykuertencredbl.ai – Personal Brand Intelligence (Warteliste): credbl.aiClaude by Anthropic: anthropic.com/claudeManus AI: manus.aiManyChat: manychat.comGamma (Präsentationstool): gamma.appWhisperflow – Voice-to-Text fürs PromptenShowdown – Night Fever mit Sam Dylan: showdowntv.comFilm: "Das Drama - Noch einmal auf Anfang" (mit Robert Pattinson & Zendaya) – aktuell im KinoBuch: The Hitchhiker's Guide to AI – The African EdgeJuliane Bross: @julianebross auf InstagramLaura: @laura auf InstagramWenn dir die Folge gefallen hat, freuen wir uns über eine Bewertung und dass du den Podcast mit jemandem teilst, der davon profitieren könnte. 💛

  7. Apr 13

    Folge 13 - Der Multifokus-Effekt mit Birgit Amelung

    Während Laura nach wie vor ihren wohlverdienten Urlaub in Namibia genießt, hat Juliane sich diesmal eine ganz besondere Gästin geschnappt: Birgit Amelung ist Unternehmerin, Strategieberaterin, Gründerin der Innovationsagentur AWAKE und Mitgründerin von The Her Club – einer der größten Female Communities im DACH-Raum mit über 35.000 Mitgliedern – und damit genau die Person, die weiß, wie man ein vielseitiges Leben nicht nur überlebt, sondern mit Freude führt.' Zusammen sprechen sie über die Frage, die sich wahrscheinlich jede Gründerin schon mal gestellt hat: Wie schaffe ich das bloß alles? Birgit gibt ehrliche Einblicke in ihren Weg von ProSieben Sat.1 in die Selbstständigkeit, verrät, warum Fokus keine starre Disziplin ist, sondern eine lebendige Haltung und weshalb multifokussierte Menschen sogar stressresilienter sind. Außerdem: ihr Community-Aufbau von einer Excel-Liste mit zehn Namen zur Love Brand, fünf Fokustypen für mehr Selbstkenntnis, warum Männer und Frauen Fokus komplett unterschiedlich erleben und wie KI unseren Fokus entweder fragmentieren oder stärken kann. Key Learnings 1. Multifokus ist nicht Multitasking Multitasking ist passiv und reaktiv – wir lassen uns von Impulsen überrollen. Multifokus bedeutet, bewusst zu navigieren und selbst zu entscheiden, was wann dran ist. 2. Die Fülle kann eine Kraftquelle sein Studien zeigen: Menschen mit einem multidimensionalen Leben sind stressresilienter. Verschiedene Lebensbereiche befruchten und relativieren sich gegenseitig. 3. Fokus ist eine Haltung, keine Disziplin Das Wort Fokus stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Herd oder Feuerstelle – der Ort, an dem sich das Leben versammelt. Fokus darf lebendig, dynamisch und vielseitig sein. 4. Finde deinen Fokustyp Scanner, Neo-Generalisten, Taucher, Navigatoren, Sprinter – jeder Typ hat eigene Stärken und Stolperfallen. Es gibt kein One-Size-Fits-All. 5. Kuratiere deine Informationen bewusst KI und digitale Tools können unseren Fokus fragmentieren oder verstärken. Der Schlüssel: Deep Literacy statt Scroll Literacy – selbst steuern, was an uns herankommt. 6. Mehr Leben statt mehr To-Do's Der erste Schritt ist simpel: sich 30 Minuten Zeit nehmen und fragen – was ist mir eigentlich wichtig? Innehalten statt Hamsterrad. Am 14. April 2026 erscheint Birgits Buch „Der Multifokus-Effekt" – eine neue Perspektive auf Fokus, die zeigt, dass ein vielseitiges Leben keine Schwäche ist, sondern eine Stärke. Birgits Take-Away: Setzt auf Verbindung AI can't hug you, but you can. Gerade jetzt ist persönliche Verbindung wichtiger denn je – trefft euch, geht auf Events, pflegt eure Kontakte. Das tut der mentalen Gesundheit gut und ist ein erwiesener Longevity Booster. Julianes Take-Away: Hundelieb Die App für alle, die gerne einen Hund hätten, aber wo es nicht in die aktuelle Lebenssituation passt. Über Hundelieb findet man Patenschaften – ob fürs Wochenende oder die Ferien. Perfekt für Familien mit Hundewunsch und zu wenig Zeit.´

  8. Apr 6

    Folge 12 - Wie komme ich in die Medien? mit Kulturjournalistin Julia Hackober

    Da Laura ihren wohlverdienten Urlaub in Namibia genießt, hat Juliane sich diesmal eine ganz besondere Gästin geschnappt: Julia Hackober ist freie Kulturjournalistin (Stern, Manager Magazin), Gründerin von Sunday Delight und Mitgründerin der Fine Writers Society – und damit genau die Person, die weiß, was auf der anderen Seite des Medien Pitches passiert. Zusammen sprechen sie über die Frage, die sich jede Marke und jede Gründerin stellt: Wie schaffe ich es in die Medien? Julia gibt ehrliche Einblicke aus dem Redaktionsalltag, verrät, was einen guten Pitch ausmacht, warum perfekte Geschichten langweilen und weshalb persönliche Beziehungen zu Journalist:innen Gold wert sind. Außerdem: ihr Weg von acht Jahren Welt in die Selbstständigkeit, die Mission der Fine Writers Society und warum guter Journalismus gerade jetzt eine Renaissance erlebt.   Das Wichtigste 1.    Mach deine HausaufgabenLies die letzten Artikel, bevor du pitchst. Wer zeigt, dass er weiß, mit wem er spricht, bekommt Aufmerksamkeit – alle anderen den Papierkorb. 2.    Dein Betreff ist dein Pitch Eine kleine Geschichte in einer Zeile schlägt jede generische Produktankündigung. Neugier schlägt Information. 3.    Perfektion ist der Tod jeder Story Journalist:innen suchen Ecken, Brüche, echte Menschen. Nicht deine polierte Marketing-Präsentation. 4.    Beziehung schlägt Kaltakquise Die besten Geschichten entstehen aus Vertrauen – nicht aus Massen-E-Mails. 5.    Höflichkeit ist kein Nice-to-have. Kein penetrantes Nachfassen. Keine ungebetenen Instagram-DMs. Respektiere Grenzen – das zahlt sich langfristig aus. 6.    Handmade wird das neue Premium Je mehr KI-Content die Welt flutet, desto wertvoller wird Journalismus mit eigener Stimme und echter Gedankenkraft.   Julia Hackober ist freie Kulturjournalistin und schreibt u. a. für Stern und Manager Magazin. Nach acht Jahren bei der Welt wagte sie 2022 den Sprung in die Selbstständigkeit und hat seitdem bewiesen, dass Journalismus und Unternehmertum kein Widerspruch sind. Mit Sunday Delight hat sie einen wöchentlichenLifestyle-Newsletter aufgebaut, der Tausende Leser:innen jeden Sonntagabend mit einem kritisch-unterhaltsamen Blick auf Popkultur, Gesellschaft und Stil versorgt. Gemeinsam mit Kira Brück gründete sie die Fine WritersSociety – ein Netzwerk, das freie Journalistinnen zusammenbringt, stärkt und sichtbar macht. Im Oktober 2026 steigt das nächste große Event in Hamburg.   🎧  Julias Take-Away: „Tell Me I’m a Good Mom“ Podcast von Lo Bosworth – reflektiert, ehrlich und ohnetoxische „You can have it all“-Vibes. Über den echten Shift zwischen Mutterschaft und Unternehmerintum.   💡  Julianes Take-Away: WhisprFlow Schluss mit Tippen – einfach sprechen. Wir sind im Schnitt 5x schneller, wenn wir reden statt schreiben. Kostenlos, perfekt für Prompts, E-Mails und schnelle Gedanken. Einfach installieren und loslegen.

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The Secret Sauce ist der Podcast für alle, die Business nicht isoliert betrachten, sondern im echten Kontext. Hier geht es um Entscheidungen, Sichtbarkeit, Leadership, Trends und das Leben dazwischen. Um Erfahrung statt Buzzwords, Einordnung statt Schnellschüsse. Jede Folge verbindet klare Gedanken mit persönlicher Perspektive, greift relevante Themen auf und endet mit einem Takeaway, das bleibt – für den Alltag oder das eigene Business. Für alle, die Tiefe schätzen und weiterdenken wollen.

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