Angst im Blick - Der Podcast über soziale Angst, Selbstzweifel und den Mut, du selbst zu sein.

Mr. Solar Plexus

Was, wenn deine Angst dir Geschichten erzählt, die gar nicht stimmen?Dieser Psychologie-Podcast dreht sich um soziale Angst, Selbstzweifel, Grübeln und die Ängste des Alltags.Mit kurzen Geschichten, psychologischem Wissen und praktischen Übungen erfährst du, warum dein Kopf manchmal zum schlimmsten Kritiker wird – und wie du ihm nicht mehr alles glauben musst.🎙️ Weniger Kopfkino. Mehr Leben. Verstehen. Annehmen. Verändern.

  1. 6d ago

    Fortgeschickt statt aufgefangen?

    In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Menschen im Mittelalter mit Personen umgingen, die als wahnsinnig galten oder als störend wahrgenommen wurden. Ausgangspunkt ist die Frage nach dem sogenannten Narrenschiff: Diese berühmte Geschichte ist nach heutigem Stand nicht ausreichend belegt, steht aber für echtes Leid, das es damals trotzdem gab. Wir greifen die Untersuchung der Historikerin Anne König auf. In alten Stadtarchiven beschreibt sie Ausweisungen und Wegschickungen: Menschen wurden fortgeschickt, teils auch über Flüsse gebracht, manchmal nach Hause zurückgeführt, manchmal verbrannt oder einfach aus der Stadt verwiesen. Es gab also keine belegten Narrenschiffe, aber sehr wohl Praktiken, in denen Menschen ihren Platz verloren. Dabei betonen wir, dass das Mittelalter nicht auf eine einzige düstere Erzählung reduziert werden sollte. Gleichzeitig verdienen Wegschicken, Demütigungen und Ausgrenzung keine Verklärung. Im Mittelpunkt steht die Haltung, dass Menschen, die leiden, Unterstützung und Sicherheit brauchen und in ihrem ungewöhnlichen Verhalten weiterhin als Menschen gesehen werden müssen. Zum Schluss stellen wir die Frage, was einem Menschen mehr hilft: ein schnelles Urteil oder die Frage, was er gerade braucht. Ausblickend kündigen wir an, dass solche Urteile in der nächsten Folge wieder auftauchen werden, diesmal im Zusammenhang mit Kürbissen, Kostümen und Halloween.Der Podcast dient der Information und Selbstreflexion. Er ersetzt keine individuelle psychologische Beratung oder Psychotherapie.

  2. Oct 24

    Geht das Kopfkino nach dem Horrorfilm weiter?

    In dieser Folge sprechen wir über das Gefühl, nach einem Horrorfilm noch angespannt zu sein. Der Film ist vorbei, aber die Bilder und Geräusche bleiben im Kopf, besonders beim Versuch einzuschlafen. Wir beschreiben, wie nach dem Film selbst alltägliche Dinge wie ein Knacken im Flur oder eine Jacke im Zimmer plötzlich bedrohlich wirken können. Wir machen deutlich, dass Angst in diesem Moment nichts Ungewöhnliches ist und nicht weggedrückt werden muss. Es kann gleichzeitig klar sein, dass es nur ein Film war, und trotzdem kann sich die Dunkelheit unangenehm anfühlen. Statt sich dafür zu schämen, geht es darum, die eigene Anspannung wahrzunehmen und freundlich mit sich zu bleiben. Wir geben einfache Möglichkeiten, mit dem Grusel danach umzugehen. Dazu gehören ein beruhigender Satz an sich selbst, der Blick auf die reale Umgebung, das Spüren der Bettdecke oder der Matratze, ruhiges Ausatmen und bei Bedarf ein kleines Licht. Auch ein Glas Wasser, ruhige Musik oder eine vertraute Stimme können helfen. Am Ende geht es auch darum, die eigenen Grenzen ernst zu nehmen. Wer merkt, dass Horrorfilme direkt vor dem Schlafengehen zu viel sind, darf den Zeitpunkt ändern oder etwas anderes auswählen. Wenn jemand anders davon erzählt, hilft oft ein verständnisvoller Satz mehr als eine Abwertung mit „ist doch nur ein Film“. Der Podcast dient der Information und Selbstreflexion. Er ersetzt keine individuelle psychologische Beratung oder Psychotherapie.

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Was, wenn deine Angst dir Geschichten erzählt, die gar nicht stimmen?Dieser Psychologie-Podcast dreht sich um soziale Angst, Selbstzweifel, Grübeln und die Ängste des Alltags.Mit kurzen Geschichten, psychologischem Wissen und praktischen Übungen erfährst du, warum dein Kopf manchmal zum schlimmsten Kritiker wird – und wie du ihm nicht mehr alles glauben musst.🎙️ Weniger Kopfkino. Mehr Leben. Verstehen. Annehmen. Verändern.