Less Of The Same X GGK

GGK Group

DIE ZUKUNFT DES MARKETINGS? LESS OF THE SAME. Wir verbringen einen Großteil unseres Lebens online. Und doch ist das Internet kein inspirierender Ort mehr. Algorithmen, Feeds, Suchmaschinen und KI liefern uns vor allem eines: mehr vom Selben. Gleiche Meinungen, gleiche Ästhetiken, gleiche Narrative. Wir kuratieren uns unsere eigene Welt und verlieren dabei den Kontakt zu dem, was außerhalb unserer Blase liegt. Menschen werden zu Inseln. Marken auch. Dieser Podcast setzt genau hier an. Er seziert die Verinselung von Menschen, Medien und Marketing und stellt eine unbequeme Diagnose: Marketing ist effizienter geworden, aber auch mutloser, glatter, austauschbarer. KI, Creator-Economy und UGC-Ästhetik verstärken diesen Effekt. Alles wird mehr, aber kaum etwas wird anders. Sea of Sameness. „Less of the Same“ ist ein Denkraum für Marketer:innen, Kreative, Unternehmer:innen und alle, die Kommunikation nicht als Content-Produktion, sondern als kulturelle Aufgabe verstehen. Es geht um neue Fragen statt alter Briefings. Um Denken in Problemen statt in Kanälen. Um Inspiration jenseits von Feeds. Um das Fremde, das Reibende, das Herausfordernde. Der Podcast verbindet Marketing, Kreativität, Gesellschaft und Technologie und fragt: Wie erreichen wir Menschen wirklich, wenn klassische Werbung verpufft und digitale Kampagnen selten über den Screen hinaus wirken? Welche Rolle kann und soll KI spielen, ohne alles weiter zu nivellieren? Und was passiert, wenn wir wieder anfangen, uns gegenseitig etwas zuzumuten? Less of the Same ist kein Wohlfühlformat. Es ist eine Einladung, Routinen zu hinterfragen, Codes zu brechen, sich mit anderen Perspektiven zu konfrontieren und Marketing wieder als das zu begreifen, was es im Kern ist: ein Mittel, Menschen zu bewegen, nicht zu überreden. Eine interessante Randnotiz zum Schluss: Studien zeigen, dass überraschende Reize und kognitive Irritation messbar stärker im Gedächtnis bleiben als perfekt vertraute Inhalte, genau das Gegenteil dessen, was algorithmische Optimierung heute bevorzugt.

Episodes

  1. #1/8 Die Zukunft des Marketing

    FEB 10

    #1/8 Die Zukunft des Marketing

    In der ersten Episode des Podcasts „Less of the Same“ tauchen Charlotte Bufler und Helmut Stekl tief in die Zukunft des Marketings ein. Sie stellen die Frage, wie Marken in einer zunehmend algorithmusgetriebenen Welt aus der „Sea of Sameness“ herausstechen können. In einer Zeit, in der Content durch Social Media, KI und Suchmaschinen gesteuert wird, wird alles immer mehr zu „more of the same“. Wie können Marken da relevant bleiben und sich abheben? Helmut und Charlotte diskutieren die Herausforderungen, die durch die Überflutung von Inhalten entstehen, und erläutern, warum das Prinzip „Auffallen um jeden Preis“ nicht immer zum Erfolg führt. Sie sprechen über die Rolle von KI in der Kreation von Inhalten und wie diese Technologien zwar die Produktion vereinfachen, aber oft auch zu einer „Nivellierung“ der Qualität führen. Das Ziel ist es, Wege zu finden, aus der Masse hervorzutreten, ohne in die Irrelevanz zu geraten. Ein zentrales Thema dieser Episode ist auch das Konzept der „Islandification“ – die Verinselung, die durch personalisierte Algorithmen und die Selbstkuratierung von Inhalten entsteht. In dieser neuen Realität konsumieren wir hauptsächlich Inhalte, die uns bestätigen, was bereits bekannt ist. Die Diskussion führt zu der Erkenntnis, dass wahre Kreativität und Innovation oft nur dann entstehen können, wenn wir uns aus dieser Komfortzone herauswagen und uns mit dem Fremden – ja sogar dem Befremdlichen – auseinandersetzen. Die Episode beleuchtet, wie Marketing und Werbung sich von den alten, klassischen Formen der Kommunikation entfernen müssen und stattdessen innovative, dialogische Wege finden sollten, um das Publikum zu erreichen. Helmut und Charlotte schließen mit einer inspirierenden Botschaft, die dazu aufruft, den Algorithmus zu dominieren, anstatt ihm hinterherzujagen, und eine neue, authentische Form der Kommunikation zu entwickeln, die den aktuellen Trends trotzt. Die Episode gibt wertvolle Einblicke für Marketer:innen und Kreative, die in der digitalen Ära neue Wege gehen möchten, und bietet Anregungen, wie man sich dem Druck der „Sea of Sameness“ entziehen kann.

    25 min

About

DIE ZUKUNFT DES MARKETINGS? LESS OF THE SAME. Wir verbringen einen Großteil unseres Lebens online. Und doch ist das Internet kein inspirierender Ort mehr. Algorithmen, Feeds, Suchmaschinen und KI liefern uns vor allem eines: mehr vom Selben. Gleiche Meinungen, gleiche Ästhetiken, gleiche Narrative. Wir kuratieren uns unsere eigene Welt und verlieren dabei den Kontakt zu dem, was außerhalb unserer Blase liegt. Menschen werden zu Inseln. Marken auch. Dieser Podcast setzt genau hier an. Er seziert die Verinselung von Menschen, Medien und Marketing und stellt eine unbequeme Diagnose: Marketing ist effizienter geworden, aber auch mutloser, glatter, austauschbarer. KI, Creator-Economy und UGC-Ästhetik verstärken diesen Effekt. Alles wird mehr, aber kaum etwas wird anders. Sea of Sameness. „Less of the Same“ ist ein Denkraum für Marketer:innen, Kreative, Unternehmer:innen und alle, die Kommunikation nicht als Content-Produktion, sondern als kulturelle Aufgabe verstehen. Es geht um neue Fragen statt alter Briefings. Um Denken in Problemen statt in Kanälen. Um Inspiration jenseits von Feeds. Um das Fremde, das Reibende, das Herausfordernde. Der Podcast verbindet Marketing, Kreativität, Gesellschaft und Technologie und fragt: Wie erreichen wir Menschen wirklich, wenn klassische Werbung verpufft und digitale Kampagnen selten über den Screen hinaus wirken? Welche Rolle kann und soll KI spielen, ohne alles weiter zu nivellieren? Und was passiert, wenn wir wieder anfangen, uns gegenseitig etwas zuzumuten? Less of the Same ist kein Wohlfühlformat. Es ist eine Einladung, Routinen zu hinterfragen, Codes zu brechen, sich mit anderen Perspektiven zu konfrontieren und Marketing wieder als das zu begreifen, was es im Kern ist: ein Mittel, Menschen zu bewegen, nicht zu überreden. Eine interessante Randnotiz zum Schluss: Studien zeigen, dass überraschende Reize und kognitive Irritation messbar stärker im Gedächtnis bleiben als perfekt vertraute Inhalte, genau das Gegenteil dessen, was algorithmische Optimierung heute bevorzugt.