Tatort Manching – Der verschwundene Keltenschatz

Marie Campisi, Marco Schneider, Mediengruppe Bayern

In der Nacht zum 22. November 2022 ereignete sich in Manching (Landkreis Pfaffenhofen) ein kulturelles Drama: Einbrecher stehlen binnen neun Minuten den größten keltischen Goldfund des 20. Jahrhunderts aus dem dortigen Kelten- und Römer-Museum. Der Verlust wiegt besonders schwer, denn der Schatz war für die Wissenschaft von unschätzbarem Wert. Ende Juli 2025, fast drei Jahre später, verurteilte das Landgericht Ingolstadt drei Angeklagte zu Gefängnisstrafen. Trotz umfangreicher Ermittlungen bleibt der größte Teil des Goldschatzes bis heute verschwunden. Wie es dazu kommen konnte, erzählen wir in unserem Podcast. Wir erklären die historische Bedeutung des Schatzes und fassen die Ereignisse rund um den Prozess am Landgericht Ingolstadt zusammen.

Episodes

  1. Mar 26

    Tatort Manching – Der Prozess

    30 Verhandlungstage, vier Angeklagte und eine zerrissene Kette von Indizien: Nachdem die Ermittler den mutmaßlichen Golddieben von Manching (Landkreis Pfaffenhofen) auf die Spur gekommen waren, verlagerte sich das Geschehen im Januar 2025 in den Gerichtssaal. Im dritten und letzten Teil des Podcasts „Tatort Manching – Der verschwundene Keltenschatz“ beleuchten die Reporter Marie Campisi und Marco Schneider das aufwendige Verfahren am Landgericht Ingolstadt. Dabei stellte sich der Großen Strafkammer unter Vorsitz von Richter Konrad Kliegl auch die Frage: Wie bewertet man einen Einbruch, bei dem ein unersetzliches Kulturgut möglicherweise für immer verloren ging? In der dritten Folge lassen Campisi und Schneider das Geschehen im Gerichtssaal Revue passieren. Zu Wort kommt unter anderem DK-Redakteur Oliver Konze, der für den DONAUKURIER rund um den Einbruch 2022 immer wieder in Manching war. Während Staatsanwältin Sophie Sutor die Beweiskette gegen die vier Männer zusammenfügt, gibt Rechtsanwalt Klaus Wittmann, der einen der Angeklagten verteidigte, Einblicke in die Strategie der Verteidigung und seine Sicht auf das Verfahren. Im Juli 2025 fiel das Urteil – doch die Geschichte ist damit noch nicht am Ende. Die Hosts des Podcasts wagen daher auch einen kurzen Ausblick auf das, was nun folgt: Die Angeklagten haben Revision eingelegt, der Fall liegt aktuell beim Bundesgerichtshof (BGH). Muss das Verfahren neu aufgerollt werden? Diese Frage ist offen. Wenn Sie Fragen, Anregungen, Kritik oder Lob für uns haben, schreiben Sie uns gerne an podcast@mgbayern.de. Ihr habt Fragen, Anregungen, Kritik oder Lob? Dann schreibt uns gerne an podcast@mgbayern.de oder hinterlasst uns eine Bewertung. “Tatort Manching – Der verschwundene Keltenschatz” ist ein Podcast der Mediengruppe Bayern. Konzept, Host und Recherche: Marie Campisi und Marco Schneider. Produktion: Marie Campisi und Anja Kurz. Sprecherin: Katarina Cavar. Mit Musik von SCORE SQUAD über Soundtaxi.

  2. Mar 12

    Tatort Manching – Bedeutung und Diebstahl des Schatzes

    Ein Goldschatz, ein Sabotageakt und ein Mammutprozess. In einer Nacht im November 2022 verschwindet aus dem Kelten- und Römermuseum in Manching (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) einer der bedeutendsten archäologischen Funde Deutschlands: der mehr als 2000 Jahre alte keltische Goldschatz. Der Einbruch macht bundesweit Schlagzeilen. Was in jener Nacht geschah, wie Ermittler den Tätern auf die Spur kamen und was später im Gerichtssaal ans Licht kam, arbeitet nun der Podcast "Tatort Manching – Der verschwundene Keltenschatz" auf. In Folge 1 gehen die beiden Reporter der Mediengruppe Bayern Marie Campisi und Marco Schneider der Frage nach, wie der Schatz überhaupt erst ins heutige Oberbayern kam und vor inzwischen mehr als 25 Jahren dort gefunden wurde. Aber auch, was der Schatz für die Region und darüber hinaus bedeutet – gerade aus historischer Sicht – ist Thema in Folge 1. Im Podcast kommen zahlreiche Menschen zu Wort, die sich mit dem Schatz, den Ermittlungen und dem Prozess beschäftigt haben: Neben DK-Redakteur Oliver Konze, der rund um den Diebstahl 2022 im Einsatz war, ordnet der Numismatiker der Archäologischen Staatssammlung, Bernward Ziegaus, die keltischen Münzen ein und Museumsleiter Tobias Esch erzählt über seine Gefühle am Tag nach dem Einbruch. Chef-Kunstfahnder Christian Klein vom bayerischen Landeskriminalamt, Staatsanwältin Sophie Sutor und Manchings Bürgermeister Herbert Nerb sind zu hören. Für die Hörer beginnt die Geschichte in Folge 1 allerdings noch einmal ganz am Anfang: in jener Nacht, in der der Schatz aus der Keltenzeit in Manching bei Ausgrabungen entdeckt wurde... Ihr habt Fragen, Anregungen, Kritik oder Lob? Dann schreibt uns gerne an podcast@mgbayern.de oder hinterlasst uns eine Bewertung. “Tatort Manching – Der verschwundene Keltenschatz” ist ein Podcast der Mediengruppe Bayern. Konzept, Host und Recherche: Marie Campisi und Marco Schneider. Produktion: Marie Campisi und Anja Kurz. Sprecherin: Katarina Cavar. Mit Musik von SCORE SQUAD über Soundtaxi.

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In der Nacht zum 22. November 2022 ereignete sich in Manching (Landkreis Pfaffenhofen) ein kulturelles Drama: Einbrecher stehlen binnen neun Minuten den größten keltischen Goldfund des 20. Jahrhunderts aus dem dortigen Kelten- und Römer-Museum. Der Verlust wiegt besonders schwer, denn der Schatz war für die Wissenschaft von unschätzbarem Wert. Ende Juli 2025, fast drei Jahre später, verurteilte das Landgericht Ingolstadt drei Angeklagte zu Gefängnisstrafen. Trotz umfangreicher Ermittlungen bleibt der größte Teil des Goldschatzes bis heute verschwunden. Wie es dazu kommen konnte, erzählen wir in unserem Podcast. Wir erklären die historische Bedeutung des Schatzes und fassen die Ereignisse rund um den Prozess am Landgericht Ingolstadt zusammen.