Los geht's - vom Weitwandern über den Dingen

Claudia Riedler-Bittermann und Barbara Bohrn

Ein Podcast von Barbara Bohrn und Claudia Riedler-Bittermann, die hier ihre Leidenschaft fürs Weitwandern teilen. Barbara und Claudia schildern hier ihre Eindrücke und Erfahrungen und geben wertvolle Tipps für all jene, die überlegen, ob sie sie sich selbst auf den Weg machen möchten. Es geht ums Weitwandern im Allgemeinen - und um die Weitwanderrouten, die sie gehen, im Speziellen. Die einzelnen Episoden werden direkt am Ort des Geschehens - unmittelbar und ungefiltert - aufgenommen.

  1. Sep 11

    6 Dreiländertour: Fünfte Etappe mit Kühe, Käse und kaltem Wasser – der letzte Wandertag von der Sesvenna Hütte nach Reschen

    Am fünften und letzten Tag dieser Wanderung starten Barbara (⁠diestrukturgeberin.at⁠) und Claudia (⁠ribisel-biografien.com⁠) bei Sonnenschein von der Sesvenna Hütte los. Dort beobachten sie zwei Murmeltiere, die aufgeregt und lautstark einander nachlaufen – ein besonderer Moment, der stellvertretend für viele schöne Begegnungen mit der Natur steht. Die fünfte Etappe führt zurück zum Ausgangspunkt der Tour, nach Reschen. Auf die beiden warten eine Strecke von 21 Kilometern, sowie 280 Höhenmeter bergauf und 1.000 Höhenmeter bergab. Der erste Teil der Etappe schlängelt sich entlang von Höhenwegen, Almen und Wiesen. Immer wieder begegnen die beiden neugierigen Kühen und beobachten Murmeltiere. Ein Highlight des Tages ist der Besuch der Oberdörfer Alm im Zerzertal. Dort kommen Barbara und Claudia mit den jungen Almbetreibern Manuel und Florin ins Gespräch. Sie erzählen vom Alltag auf der Alm: frühes Aufstehen, Kühe holen, melken, Käse machen – ein intensiver Arbeitstag weit ab von gewöhnlicher Alltagsroutine. Als Stärkung gibt es Apfelstrudel und frisch gekochten Kaffee, bevor es weitergeht. Nach weiteren Kilometern erreichen sie Sankt Valentin auf der Heide und schließlich den türkisfarbenen Reschensee. Der letzte Weg der Etappe führt immer entlang des Westufers des Sees, mit Blick auf den versunkenen Kirchturm am gegenüberliegenden Ufer in Graun. Auf halben Weg gönnen sich Barbara und Claudia ein erfrischendes Bad im Reschensee, um danach gekühlt und gestärkt weiterzugehen, bis in den Ort Reschen, ihrem Ausgans- und Zielpunkt. Zum Abschluss sprechen die beiden mit Julia, die die Frühstückspension B&B 2000, betreibt. Sie erzählt vom Leben in dieser geschichtsträchtigen Grenzregion und von den Veränderungen, die die Flutung des Ortes mit sich brachte. Sie gibt Einblicke in die Mentalität der Region, die touristischen Möglichkeiten am Reschensee und die Vorteile eines Lebens im Dreiländereck zwischen Italien, Österreich und der Schweiz. Infos zur Panoramapension in Reschen unter www.bnb2000.com Auf Instagram findet man die beiden unter: ⁠⁠@claudia_ribisel⁠⁠ ⁠⁠@bohrnbarbara⁠   Die sympathischen Stimmen aus dem Intro stammen von ⁠Janina von der Rescher Alm ⁠, von Florin und Manuel von der Oberdörfer Alm und erneut von Michael von der Seilbahn Hochmuth (⁠⁠www.seilbahn-hochmuth.it)

  2. Aug 28

    4 Dreiländertour: Dritte Etappe mit Hängebrücken, Nebelschwaden und Dirty Chai – Wandern mit Überraschungen

    In dieser Episode begleitet ihr Barbara (⁠diestrukturgeberin.at⁠)und Claudia (⁠ribisel-biografien.com⁠) auf der dritten Etappe der Dreiländertour. Diese führt über rund 17 Kilometer von Vna nach Scuol. Der Weg geht 280 Höhenmetern bergauf und 660 bergab. Das Wetter zeigte sich von seiner mystischen Seite: Nebel und leichter Regen verliehen der Landschaft eine ganz besondere Atmosphäre, die das Wandern zu einem entschleunigenden Erlebnis machten. Ein besonderes Highlight dieser Etappe waren zwei Hängebrücken über eine steile Felspassage, die für einen Hauch Abenteuer und spektakuläre Ausblicke sorgten. Der Weg führte weiter durch idyllische Wälder und schließlich ins abgelegene Val Sinestra. Dort entdeckten die beiden ein ehemaliges Kurhaus, das heute ein von Niederländern geführtes Hotel ist. Die Ulrichsquelle vor Ort, einst wegen ihres arsenhaltigen Wassers zur Heilung eingesetzt, ist heute stillgelegt. Anekdoten über Busreisen aus den Niederlanden, Dirty-Chai-Latte im Café und der angebliche Geist im Kurhaus machten die Rast zu einem unvergesslichen Erlebnis. Weiter ging es über eine Schotterstraße ins Dorf Sent, welches mit typisch Engadiner Architektur, gepflasterten Straßen und einem Giacometti-Museum aufwartete. Die Mittagspause fiel sprichwörtlich ins Wasser: statt Mittagessen gab es um 14 Uhr nur mehr Kaffee und Kuchen. Angesichts der Schweizer Preise aber vielleicht auch eine gute Fügung des Schicksals😉. Die letzte Etappe des Tages führte die beiden nach Scuol, dem touristischen Hauptort des Unter-Engadin. Nach 29.000 Schritten und einem guten Abendessen in der Pizzeria „La vita e bella“ ging dieser aufregende Wandertag zu Ende. Auf Instagram findet man die beiden unter: ⁠⁠@claudia_ribisel⁠⁠ ⁠⁠@bohrnbarbara⁠   Die sympathischen Stimmen aus dem Intro stammen von ⁠Janina von der Rescher Alm ⁠,von Florin und Manuel von der Oberdörfer Alm und erneut von Michael von derSeilbahn Hochmuth (⁠⁠www.seilbahn-hochmuth.it)

  3. Aug 21

    3 Dreiländertour: Zweite Etappe - Was der Engadin mit dem Inn im Sinn hat

    In dieser Episode nehmen Barbara (⁠diestrukturgeberin.at⁠)und Claudia (⁠ribisel-biografien.com⁠) euch mit auf die zweite Etappe ihrer Dreiländertour durch Italien, Österreich und die Schweiz. Es geht von Nauders in Tirol nach Vna im Engadin. Sie überschreiten also die Grenze von Österreich in die Schweiz - und zwar auf dem Losschrofen. Zuerst geht es aber auf einem trockengelegten Waalweg gemütlich dahin bis sie steil bergauf zum Grenzstein gelangen - und dann wieder hinunter zum Inn, der nicht weit entfernt entspringt. Geografieunterricht zum Anhören! In San Nicla wollten sie einkehren, das Café Etter ist aber leider geschlossen bzw. ist hier niemand anzutreffen. Sie überqueren den Inn und gelangen nach Ramosch. Hier gibt's wirklich ein Lokal, das geöffnet hat - und sie genehmigen sich einen kühlen Drink. So wird der letzte Anstieg nach Vna bewältigbar. Genächtigt wird in der Pension Arina. Pächter und Küchenchef Suat kocht nicht nur hervorragend und mit viel Liebe, im Gespräch erzählt er auch, was ihn hierher verschlagen hat, was es mit dem Rätoromanischen auf sich hat und wie sehr die Menschen im Dreiländereck wirklich verbunden sind. Ein anstrengender aber sehr erlebnisreicher Tag! Auf Instagram findet man die beiden unter: ⁠⁠@claudia_ribisel⁠⁠ ⁠⁠@bohrnbarbara⁠   Die sympathischen Stimmen aus dem Intro stammen von ⁠Janina von der Rescher Alm ⁠,von Florin und Manuel von der Oberdörfer Alm und erneut von Michael von derSeilbahn Hochmuth (⁠⁠www.seilbahn-hochmuth.it)

  4. Aug 14

    2 Dreiländertour: Erste Etappe – Grenzenlose Begegnungen und Geschichten im Dreiländereck

    In dieser Episode nehmen Barbara (diestrukturgeberin.at) und Claudia (ribisel-biografien.com) euch mit auf die erste Etappe ihrer Dreiländertour durch Italien, Österreich und die Schweiz. Die Wanderung startet in Reschen am Reschensee und führt über die Rescher Alm, den Dreiländerstein bis nach Nauders in Tirol. Am Plan stehen 16 km, 800 Höhenmeter bergauf und knapp 1.000 Höhenmeter bergab. Der Weg geht steil bergauf zur Rescher Alm, wo nach eineinhalb Stunden Aufstieg eine Kaffee- und Verschnaufpause eingelegt wird. Die beiden erfahren dort Spannendes von Janina, der jungen Pächterin der Hütte, über das Leben und Arbeiten in der Grenzregion und wie die regionale Identität stark von Sprache und Geschichte geprägt ist. Auf der gemütlichen Rescher Alm kommen Barbara und Claudia auch mit ein paar Gästen ins Gespräch. Bernadette aus Nauders in Tirol, die mit ihrer Schwester und Cousine auf der Rescher Alm ist, erzählt, wie es ist in einer Grenzregion zu leben. Sie berichtet über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu den unmittelbaren Nachbar:innen und erzählt von historischen Orten wie der Festung Altfinstermünz, die den Landstrich prägen. Der Weg zum berühmten Dreiländerstein führt über eine herrliche Panoramaroute am Fuße des Piz Lad entlang, vorbei an alten Bunkern, die Spuren der turbulenten Vergangenheit der Region sind. Am 2.180 Meter hohen Dreiländerstein mit Blick auf alle drei Länder – Italien, Österreich und der Schweiz –  machen Barbara und Claudia eine Rast, bevor es auf steilem Pfad bergab geht. Das Tages-Highlight ist für beide ein erfrischendes Bad im smaragdgrünen Grünsee, der auf dem Weg bergab nach Nauders liegt. Nach rund 28.000 Schritten erreichen die beiden ihre Unterkunft in Nauders, genießen ein 4-Gänge-Menü und lassen den Tag Revue passieren.  Auf Instagram findet man die beiden unter: ⁠@claudia_ribisel⁠ ⁠@bohrnbarbara

About

Ein Podcast von Barbara Bohrn und Claudia Riedler-Bittermann, die hier ihre Leidenschaft fürs Weitwandern teilen. Barbara und Claudia schildern hier ihre Eindrücke und Erfahrungen und geben wertvolle Tipps für all jene, die überlegen, ob sie sie sich selbst auf den Weg machen möchten. Es geht ums Weitwandern im Allgemeinen - und um die Weitwanderrouten, die sie gehen, im Speziellen. Die einzelnen Episoden werden direkt am Ort des Geschehens - unmittelbar und ungefiltert - aufgenommen.