Hospitality PeppTalk

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Hospitality PeppTalk – Der HotelTech-Podcast! Digitalisierung in der Hotellerie? Kein leichter Job! Hier sprechen wir mit Hoteliers, die den Wandel vorantreiben und den Tech-Anbietern, die sie unterstützen. Von Guest Journey Tools über Chatbots & Voice AIs bis zur Personalisierung. Wir tauchen in die spannendsten Digitalisierungs-Stories ein. Technik ist wichtig, doch die Menschen dahinter zählen. Also, schnapp dir einen Kaffee und hör rein!

  1. Sep 29

    #33 CRS 2.0: Warum das Reservierungssystem heute ein Vertriebsökosystem ist

    Wenn in der Hotellerie von CRS gesprochen wird, denken einige von uns sicherlich noch an Verfügbarkeit, Raten und Reservierungen. Genau diese Definition ist heute zu kurz. In dieser Folge des Hospitality PeppTalk spreche ich mit Tobias Kannenberg von Dirs21 über das CRS der Zukunft und warum ein modernes Reservierungssystem heute viel mehr leisten muss als nur Zimmer und Preise zu verwalten. CRS ist nicht mehr nur ein technisches ToolDas klassische CRS existiert noch, aber die Funktionslogik hat sich verändert. Was früher vor allem ARI-Updates umfasste, ist heute ein viel breiteres Vertriebsökosystem. Ein gutes CRS muss heute das gesamte Hotelvertriebssystem abbilden, von PMS und IBE bis zu OTA, GDS, Wholesaler, Packages und Zusatzleistungen. Die zentrale Frage ist nicht: Wie viele Schnittstellen hat ein CRS?Ein System mit 200 Schnittstellen ist nicht automatisch besser ein besseres System. Entscheidend ist die Tiefe der Anbindung, die Datenqualität, die Stabilität und die Konsistenz von Informationen. Tobias macht klar: Ein CRS muss nicht nur Daten austauschen, sondern sie konsistent, realistisch und steuerbar halten. Nur so funktionieren Preise, Verfügbarkeiten, Restriktionen und Content ohne technische Reibung. Das wahre Problem sind unterschiedliche DatenmodelleEin großes Thema im Gespräch ist die fehlende Standardisierung. Hotelsysteme sprechen nicht immer dieselbe Sprache. Gästedaten, Zimmerkategorien, Segmente, Quellen und Raten sind in verschiedenen Systemen nicht immer identisch. Dadurch entstehen Fehlerpotenziale, die man in der Praxis unmittelbar spürt. Für Tobias ist Datenkonsistenz deshalb das A und O eines modernen CRS. CRS und Revenue Management gehören zusammenAuch die Trennung zwischen CRS und RMS ist heute weniger klar als früher. Ein RMS gibt Strategien, ein CRS setzt sie um. Das gilt für Rate, Kanalsteuerung, Pakete und Restriktionen. In der Praxis braucht ein Hotel am Ende beides, aber in Kombination mit sauberem Datenmanagement. Das ist der Unterschied zwischen Gefühl und echte Revenue-Strategie. Content, Direct Booking und KI sind die nächsten HebelEin modernes CRS sollte nicht nur Preise und Verfügbarkeiten verwalten, sondern auch Inhalte und Booking-Signale sinnvoll nutzen. Gerade im Direct-Booking-Kontext wird das Thema relevanter: Segmente, Buchungsquellen, Guest-Data und KI-gestützte Entscheidungen werden zunehmend Teil des Vertriebsdesigns. Auch wenn Standards noch nicht perfekt sind, ist klar: Die Richtung ist eindeutig. Diese Themen besprechen wir im Detail: Warum die klassische CRS-Definition heute zu eng istWozu ein CRS heute wirklich in einem Hotel-Ökosystem gehörtWarum die Tiefe einer Schnittstelle wichtiger ist als die AnzahlWie Datenkonsistenz die Grundlage für guten Vertrieb bildetWarum ein CRS künftig auch Content-, BI- und KI-Funktionen umfassen mussWie Hotels ihre Abhängigkeiten besser verstehen und sinnvoll steuern können Für wen ist diese Folge relevant?Für Hoteldirektoren, Revenue-Manager, Vertriebsteams, Technikverantwortliche und alle, die wissen wollen, wie das Hotelvertriebssystem von morgen wirklich aufgebaut sein muss. Gerade in Zeiten von Direct Booking, KI und wachsender Systemkomplexität wird die Rolle des CRS immer zentraler. Wenn du dich mit Hotel-Distribution, CRS, Direct Booking oder Revenue Management im Hotel beschäftigst, ist diese Folge ein wichtiger Blick auf die nächste Evolutionsstufe.

    #33 CRS 2.0: Warum das Reservierungssystem heute ein Vertriebsökosystem ist
  2. Sep 8

    #32 KI und SaaS in der Hotellerie: Warum Standardsoftware nicht alles löst

    Wenn KI im Hotelbetrieb stärker genutzt wird, stellt sich eine zentrale Frage: Werden klassische SaaS-Anbieter überflüssig oder verändert sich ihre Rolle? In dieser Folge spricht Chris Peppers mit Georg Ziegler über die Zukunft von Hotel-Software, Individualisierung und offene, flexible Systeme. Dabei geht es nicht um Theorie, sondern um den realen Betrieb im Hotel. Georgs TheseGeorg glaubt nicht, dass SaaS-Anbieter komplett verschwinden. Seine Position ist differenzierter: Das starre, monolithische Software-Konstrukt wird schwächer. Viele Anbieter verkaufen Produkte mit sehr vielen Funktionen, die in der Praxis nur zu etwa 80 Prozent passen. Genau diese 20 Prozent sind oft der eigentliche Schmerzpunkt im Tagesbetrieb. Sie erzeugen Workarounds, Excel-Listen und zusätzliche Reibung im Front Office, Housekeeping und Management. Das Problem ist der FitDas ist der Kern der Diskussion. Standardsoftware kann sinnvoll sein, aber sie passt selten exakt zu den Prozessen, Teams und Abläufen eines Hauses. In der Hotellerie gibt es keine Standard-Realität. Häuser haben unterschiedliche Strukturen, Service-Logiken und betriebliche Anforderungen. Ein System, das breit funktioniert, aber nicht genau auf den Betrieb zutrifft, erzeugt unnötigen Aufwand. Genau hier zeigt sich, wo KI künftig ein Hebel sein kann: bei Anpassung, Automatisierung und verknüpften Prozessen. Open APIs und modulares DenkenGeorg erinnert an die Debatten um APIs und Schnittstellen. Genau das wird jetzt wieder wichtig. Wenn Systeme offen miteinander verbunden werden, lassen sich individuelle Anforderungen leichter lösen. KI verstärkt diesen Trend, weil Anpassungen und Workflows deutlich schneller entstehen. Das macht Software flexibler und stärker auf den Betrieb abgestimmt. Wer die passende Architektur aufbaut, spart Reibung ein. Vom Monolithen zur PlattformDas bedeutet nicht, dass jeder Hotelier alles selbst baut. Aber es heißt: Das klassische One-Size-Fits-All-Modell verliert an Bedeutung. Open APIs, modulare Architektur und KI-gestützte Erweiterungen erlauben ein neues Verhältnis zwischen Hotel und Software. SaaS-Anbieter werden künftig eher als Plattformen, Frameworks oder Basisangebote agieren als als riesige End-to-End-Monolithen. Der Wettbewerb liegt nicht nur in der Funktionalität, sondern in Flexibilität und Anpassbarkeit. Große Gruppen, kleine Häuser und neuer SupportGeorg ist überzeugt, dass diese Entwicklung nicht nur für große Hotelgruppen relevant ist. Große Unternehmen haben oft das interne Skillset, um Systeme gezielt anzupassen. Für kleinere Betriebe bleibt der Einkauf von Basisfunktionen wichtig, aber der Support wird sich verschieben. Nicht mehr nur Bedienung und Tool-Handling stehen im Vordergrund, sondern Coaching, Konfiguration, Prompting und Integration. Diese Themen besprechen wir im Detail: Warum KI individuelle Anpassungen günstiger und schneller machen wirdWie Open APIs und modulare Architekturen die Hotel-Software verändernWarum SaaS-Anbieter künftig eher als Plattformen als als Monolithen agieren Für wen ist diese Folge relevant?Für Hoteliers, Hotelmanager, digitale Entscheider und alle, die mit PMS, CRM, Distribution, Automatisierung oder operativen Tools im Betrieb arbeiten. Gerade für alle, die sich fragen, wie KI, Schnittstellen und digitale Prozessgestaltung die Zukunft der Hotel-Software beeinflussen, ist diese Folge eine wichtige Orientierung. Wenn du dich mit dieser Frage beschäftigst, ist diese Folge ein starkes Signal für die kommenden Jahre. In der Hotellerie wird die Zukunft weniger durch Monolithen bestimmt als durch Flexibilität und offene Architektur.

    #32 KI und SaaS in der Hotellerie: Warum Standardsoftware nicht alles löst
  3. Aug 25

    #31 Hotel-Distribution unter Tempo: Mario Eilaender über Go-Live-Realität

    In der Distribution entscheidet oft nicht die schönste Planung, sondern die Geschwindigkeit der Umsetzung. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk spreche ich mit Mario Eilaender, Director Distribution Central Europe bei Leonardo Hotels, über die operative Realität hinter schnellen Hotel-Onboardings. Wir sprechen darüber, wie man Häuser unter Zeitdruck buchbar macht, warum ein pragmatischer Start oft sinnvoller ist als Perfektion und welche Rolle Menschen, Prozesse und Partner im Go-Live wirklich spielen. Von Status A zu Status B, schnell und belastbarMario beschreibt Distribution als den Weg von "wir haben ein Hotel" zu "das Hotel ist buchbar". Der Kern ist dabei ein klarer Pragmatismus. Gerade bei großen Häusern mit hoher Zimmerzahl geht es am ersten Tag nicht um zehn Zimmertypen und hundert Ratenpläne, sondern um eine belastbare Substanz mit der erste Buchungen möglich werden. Der Vorteil liegt auf der Hand: Wer früher live ist, sammelt früher Bewertungen, lernt schneller aus dem Markt und schafft Sichtbarkeit in OTA-Algorithmen. Die größten Bremsen sind selten technischÜberraschend klar ist die Diagnose im Gespräch: Die größten Stolpersteine liegen oft nicht in der Technik, sondern im Informationsfluss und in externen Abhängigkeiten. Ob Name, Legal Entity, Adressvalidierung oder offene Alt-Rechnungen, schon kleine Unklarheiten können Go-Lives um Tage verzögern. Mario zeigt, wie wichtig Checklisten, Priorisierung nach Mindestanforderungen und saubere Kommunikation mit internen Teams und externen Partnern sind, damit Tempo nicht an unnötigen Schleifen verloren geht. Partnermanagement und Peer-Netzwerk als echter HebelEin starker Punkt der Folge ist die Rolle von Beziehungen in der Distribution. Technik verbindet Systeme, aber Menschen lösen Probleme. Wer über Jahre verlässliche Kontakte bei Plattformen und in der Branche aufbaut, kann in kritischen Situationen mit einem kurzen Anruf Dinge klären, die sonst in langem E-Mail-Pingpong hängen bleiben. Zusätzlich zeigt Mario, wie wertvoll der informelle Austausch zwischen Hotelgruppen ist, etwa bei Sicherheitsvorfällen oder plötzlichen Marktveränderungen. Wachstum zwingt zu StrukturLeonardo ist in kurzer Zeit stark gewachsen. Damit wurde klar, dass kreatives Chaos alleine nicht skaliert. Im Gespräch geht es um standardisierte Zimmertypen, klare Rollen in den Teams und strukturierte Onboarding-Checklisten. Die zentrale Erkenntnis: Onboarding ist nicht das Ziel, sondern die Startlinie. Erst danach zeigt sich, ob ein Setup dauerhaft tragfähig ist und ob Wissen auch Jahre später noch nachvollziehbar dokumentiert wurde. Diese Themen besprechen wir im Detail: Schneller Go-Live als strategischer Vorteil in der DistributionPragmatischer Start statt Perfektion bei neuen HotelsInformationsfluss als häufigster Engpass im OnboardingZusammenspiel von Revenue, Distribution, E-Commerce, Accounting und LegalPartnermanagement mit OTAs und Bedeutung persönlicher AnsprechpartnerPeer-Group-Austausch als Frühwarnsystem in der BrancheWarum Wachstum ohne Struktur nicht dauerhaft funktioniertEin persönliches Highlight im Gespräch ist Marios Bild vom Staffellauf durch unwegsames Gelände. Genau so fühlt sich Hotel-Onboarding oft an, viele Teams, viele Übergaben, hoher Druck und trotzdem muss jeder Schritt sitzen. Für wen ist diese Folge relevant?Für Hoteldirektorinnen und Hoteldirektoren, Revenue Manager, Distribution- und E-Commerce-Teams sowie Operations-Verantwortliche, die schneller und sauberer live gehen wollen. Egal ob Kette, Stadthotel oder wachsender Betreiber, die Prinzipien aus der Folge helfen überall dort, wo Tempo und Qualität gleichzeitig gefragt sind. Wenn du gerade selbst überlegst, wie du neue Häuser effizient in den Verkauf bringst, externe Abhängigkeiten besser managst oder deine Onboarding-Prozesse belastbarer aufstellst, ist diese Folge genau richtig für dich. Sie zeigt praxisnah, wie Disziplin, Pragmatismus und gute Beziehungen zusammenwirken.

    #31 Hotel-Distribution unter Tempo: Mario Eilaender über Go-Live-Realität
  4. Aug 11

    #30 Housekeeping digitalisieren: Was Hotels mit Sweeply sofort verbessern können

    Housekeeping wird in Hotels oft auf Reinigung reduziert. In der Praxis ist es ein zentraler Hebel für Servicequalität, Instandhaltung und wirtschaftliche Stabilität. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk spreche ich mit Efi Ongün, Business Development Manager bei Sweeply und ehemalige Hotelpraktikerin, über die operative Realität zwischen Zettelwirtschaft, Funkloch-Kommunikation und permanentem Improvisieren. Wir sprechen darüber, wie digitale Tasksteuerung wirklich entlastet und warum es nicht um mehr Kontrolle geht, sondern um bessere Zusammenarbeit. Warum Housekeeping mehr ist als Zimmer reinigenEfi macht früh klar, dass Housekeeping weit über Check-in, Check-out und Bleibereinigung hinausgeht. Entkalken, Tiefenreinigung und vorbeugende Instandhaltung entscheiden mit darüber, wie lange ein Haus in gutem Zustand bleibt. Werden diese Routinen im Alltag vergessen, steigen später Renovierungs- und Reparaturkosten. Genau deshalb sollte Housekeeping nicht als reine Ausführung verstanden werden, sondern als strukturierter Prozess mit klaren Standards, Prioritäten und Verantwortlichkeiten. Das eigentliche Problem ist nicht Arbeit, sondern ReibungAus Efis Perspektive war nie die Menge an Arbeit das Kernproblem, sondern das ständige Kompensieren fehlender Prozesse. Papierlisten, manuelle Notizen, Traces auf Zuruf und unklare Zustandsmeldungen führen dazu, dass Teams Zimmer mehrfach prüfen und Informationen mühsam zusammensuchen. Diese Reibung kostet Zeit, Nerven und Servicequalität. Wenn operative Regeln einmal sauber digital hinterlegt sind, lassen sich Aufgaben priorisieren und transparent abarbeiten, ohne ständig zwischen Etagen, Telefon und Rezeption zu pendeln. Front Office als Schnittstelle ohne EndeEin starkes Motiv im Gespräch ist die Rolle der Rezeption als menschliches Kabel zwischen Housekeeping, Technik und Gast. Das Front Office beantwortet nicht nur Gastanfragen, sondern koordiniert häufig interne Weiterleitungen, weil andere Teams nicht direkt im selben System arbeiten. Efi beschreibt, wie sich diese Last reduziert, wenn Aufgaben inklusiver Status, Kontext und Fotohinweis direkt in einem gemeinsamen Workflow landen. So bleibt an der Rezeption mehr Zeit für echten Gastkontakt statt für interne Vermittlung. Daten für Qualität, nicht für DruckZimmerlogs, Zeitstempel und Aufgabenhistorien werden oft mit Micromanagement verwechselt. Efi grenzt das klar ab. Es geht nicht darum, Mitarbeitende zu überwachen, sondern Fehlerquellen nachvollziehbar zu machen, Support gezielt zu geben und Konflikte faktenbasiert zu klären. Wenn ein Gast am Abend ein nicht gereinigtes Zimmer meldet, hilft ein sauberer Log sofort weiter. So entsteht Fairness für das Team und Verlässlichkeit für den Gast. Diese Themen besprechen wir im Detail: Housekeeping als Instandhaltungsfunktion statt reiner ReinigungZettelwirtschaft und Informationssuche als operative ZeitfresserBettwäschewechsel und wiederkehrende Tasks digital steuernZusammenarbeit von Housekeeping, Technik und Front Office verbessernRezeptionsentlastung durch transparente Task-WorkflowsZimmerlogs zur Fehleraufklärung und Qualitätssicherung nutzenAkzeptanz im Team durch einfache Bedienung und klare Prozesse Für wen ist diese Folge relevant?Für Hoteldirektoren, Operations-Verantwortliche, Front-Office-Leads und Housekeeping-Manager, die Reibung im Tagesgeschäft reduzieren wollen. Egal ob Stadthotel, Kette oder kleineres Haus, die Prinzipien aus dieser Folge lassen sich auf jedes Setup übertragen, in dem mehrere Abteilungen eng zusammenarbeiten. Wenn du gerade selbst überlegst, wie du Housekeeping strukturierter steuerst, dein Front Office entlastest oder wiederkehrende Wartungsaufgaben verlässlich in den Alltag integrierst, ist diese Folge genau richtig für dich. Sie zeigt praxisnah, wie aus operativem Chaos ein kontrollierbarer Prozess wird.

    #30 Housekeeping digitalisieren: Was Hotels mit Sweeply sofort verbessern können
  5. Jun 16

    #28 Guest Experience Plattform statt digitale Gästemappe - mit Martin Tauber und Birgit Wolfsberger von Guestnet

    Vor der Anreise ist die Guest Journey digital aufgeräumt. Nach der Abreise auch. Aber dazwischen? Während des Aufenthalts klafft in den meisten Hotels eine digitale Lücke, die Umsatz und Gästezufriedenheit kostet. In dieser Folge spreche ich mit Martin Tauber und Birgit Wolfsberger von Guestnet darüber, wie eine echte Guest Experience Plattform diese Lücke schließt. Guestnet im ÜberblickGegründet 2022 in Südtirol, arbeitet Guestnet heute europaweit mit über zweieinhalbtausend Unterkünften. Die Plattform macht Services während des Aufenthalts direkt buchbar, vom Spa-Termin über den Drink am Pool bis zur Yoga-Session. Über 90 Integrationen verbinden Spa-, Kassen- und Loyalty-Systeme direkt mit dem Gast. Warum In-Stay so wichtig istBirgit bringt langjährige Operations-Erfahrung mit und beschreibt: Gäste sind während des Aufenthalts am empfänglichsten. 78 Prozent bevorzugen heute Textnachrichten gegenüber Anrufen. Sie wollen Informationen dann, wenn sie sie brauchen. Gleichzeitig fehlen vielen Hotels Mitarbeiter mit den nötigen Sprachkenntnissen. Digitale Tools sichern hier den Servicestandard. Destination als Teil der ExperienceGäste reisen oft wegen der Region, nicht nur wegen des Hotels. Destinationen produzieren hochwertigen Content, der aber selten beim Gastgeber ankommt. Guestnet verbindet beide Welten: Destinationen pflegen zentral, Hotels zeigen automatisch an, Gäste buchen direkt. Am Beispiel Köln zeigt Martin, wie Stadtführungen über die Plattform verkauft werden. Daten während des AufenthaltsVor und nach dem Stay sammeln Hotels Daten. Währenddessen sind sie digital blind. Martin zeigt, was verloren geht: Interessensdaten, Kontextdaten, Buchungsverhalten bei Inklusivleistungen. In vielen Resorts landet die Anmeldung zur Weinverkostung auf einem Zettel und wird danach gelöscht. Genau diese Daten zurück ins Gästeprofil zu spielen, ist die Basis für echte Personalisierung. Personalisierung ohne Creep-FaktorWer fünfmal Yoga gebucht hat, sollte den Yoga-Newsletter bekommen, kein generisches Pauschalangebot. Auf der Roadmap steht ein KI-gesteuertes Gästeprofil, das Verhaltensdaten für segmentierte Kampagnen nutzbar macht, ins PMS und vor allem ins CRM. Gästemappe gegen Experience PlattformDie digitale Gästemappe ist das PDF im neuen Gewand. Die Guest Experience Plattform ist interaktiv, integriert und als verlängerter Arm der Rezeption gedacht. Hotels arbeiten mit Nutzungsraten von über 80 Prozent, weil die App echten Mehrwert liefert. Zukunft: Persönliche KI-AssistentenGoogle hat mit Gemini Hotelbuchungen als nächstes Feld angekündigt. Martin ist überzeugt: Hotels, die ihre Services jetzt maschinenlesbar machen, bleiben sichtbar. Wer nur statische Inhalte vorhält, riskiert Unsichtbarkeit in einer Welt, in der der persönliche Assistent für den Gast entscheidet. Diese Themen besprechen wir im Detail: Die In-Stay-Lücke und warum sie Umsatz kostet.Guest Experience Plattform gegen digitale Gästemappe.Destination Content als buchbarer Mehrwert.On-Site-Daten sammeln und ins PMS/CRM zurückspielen.Personalisierung mit der richtigen Sequenz.KI-gesteuerte Gästeprofile auf der Roadmap.Über 90 Integrationen, von Spa über POS bis Loyalty.Persönliche KI-Assistenten als Zukunftsthema.Für wen ist diese Folge relevant?Für Hoteldirektoren, Front-Office- und Operations-Verantwortliche, Marketing-Teams und alle, die ihre In-Stay-Experience ernst nehmen wollen. Besonders relevant für Leisure-Hotels, Resorts und Destinationen. Wenn du gerade überlegst, wie du die digitale Lücke während des Aufenthalts schließt, deine Gästedaten besser nutzt oder wissen möchtest, wie eine moderne Guest Experience Plattform im Alltag funktioniert, ist diese Folge genau richtig für dich.

    #28 Guest Experience Plattform statt digitale Gästemappe - mit Martin Tauber und Birgit Wolfsberger von Guestnet
  6. Jun 3

    #27 Macht KI uns dumm? Sascha Dalig über Nutzen, Risiken und Richtlinien

    KI ist allgegenwärtig – in Suchmaschinen, in Tools, im Alltag. Und trotzdem fällt es vielen in der Hotellerie schwer, den konkreten Nutzen zu erkennen. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk spreche ich mit Sascha Dalig, Commercial Director bei Signo Hospitality, über die Frage, ob KI uns eigentlich dumm macht und wie wir lernen, sie richtig einzusetzen. Wir beleuchten, wo blinder Aktionismus anfängt, wo echter Mehrwert entsteht und warum das Hinterfragen von KI-Ergebnissen zur neuen Kernkompetenz wird. Alle sagen: Wir müssen was mit KI machen, aber was genau?Sascha bringt es auf den Punkt: Wenn CEOs sagen „Wir müssen jetzt was mit KI machen" und auf die Rückfrage „Was denn?" keine Antwort haben, ist das reines Hinterherrennen. Der entscheidende Schritt ist, sich vorher zu fragen: Welche repetitiven Aufgaben habe ich? Welche Daten liegen sauber vor? Wo kann ich Teams entlasten, zum Beispiel in der Buchhaltung, wo standardisierte USALI-Daten perfekt für KI-Verarbeitung geeignet sind? Vibe Coding, Sicherheitslücken und der pragmatische MittelwegChris erzählt, wie er die aktuelle Hospitality-PeppTalk-Website mit KI gebaut hat, ohne klassischer Web-Developer zu sein. Sascha ordnet ein: Technisch funktioniert das, aber Programmierer sehen in KI-generiertem Code oft Sicherheitslücken, die Laien nicht erkennen. Der Clou: Du kannst genau diese KI auch nutzen, um deine eigene Website auf Schwachstellen scannen zu lassen. So wird das Werkzeug zum Prüfer seiner eigenen Arbeit. Datensouveränität: Wo landen meine Daten eigentlich?OpenAI, Google, Anthropic. Die großen Player sitzen in den USA. Sascha mahnt: Wer Firmendaten in ein kostenloses ChatGPT-Konto hochlädt, dessen Daten fließen ins Training. Es gibt europäische Alternativen wie Mistral aus Frankreich oder die Schwarz-Gruppe, die in Heilbronn einen eigenen KI-Campus baut. Die Frage „Wo liegen meine Daten?" muss jedes Unternehmen für sich beantworten, besonders im Kontext des EU AI Acts. KI-Richtlinien im Hotel: Kein Verbot, sondern ein RahmenSigno hat bereits eine interne KI-Richtlinie erstellt. Der Ansatz: Nicht verbieten, sondern lenken. Welche Tools sind freigegeben? Wo gibt es Enterprise-Accounts, in denen Daten nicht zum Training genutzt werden? Sascha erklärt, warum du als ersten Schritt einfach auflisten solltest, in welchen deiner bestehenden Systeme bereits KI steckt. Oft sind es mehr, als du denkst. Diese Themen besprechen wir im Detail: Macht KI uns dumm und warum die Antwort weder Ja noch Nein istDer Unterschied zwischen blindem KI-Hype und echtem Use-Case im HotelVibe Coding: Websites und Tools mit KI bauen: Chancen und RisikenDatensouveränität und europäische KI-Alternativen zu US-AnbieternKI-Richtlinien erstellen: Was Mitarbeitende wissen müssenSchatten-KI im Unternehmen und warum Verbote nicht funktionierenDSGVO als Goldstandard für den eigenen Tech-StackPrompt Injection im Klassenzimmer: Wie ein Lehrer KI-Betrug kreativ entlarvtFür wen ist diese Folge relevant?Für Hoteldirektoren, Revenue Manager, Marketing-Verantwortliche, IT-Leiter und alle, die sich fragen, wo KI im eigenen Betrieb wirklich Sinn ergibt. Egal ob Boutique-Hotel, Hotelgruppe oder Beratungsunternehmen. Die Fragen rund um Nutzen, Kosten und Datenschutz betreffen jedes Setup. Wenn du gerade selbst überlegst, wie du KI sinnvoll in deinen Hotelalltag integrierst, ob du eine interne KI-Richtlinie brauchst oder einfach wissen möchtest, welche deiner bestehenden Tools bereits KI nutzen, ist diese Folge genau richtig für dich. Spoiler: Spaghetti Carbonara spielen auch eine Rolle.

    #27 Macht KI uns dumm? Sascha Dalig über Nutzen, Risiken und Richtlinien
  7. May 19

    #26 Von der Lobby bis zur Toniebox: Soundkonzepte für die Hotellerie

    Hotels investieren in Duft, Licht und Haptik, aber der Hörsinn bleibt in den meisten Häusern dem Zufall überlassen. Dabei kann ein konsistenter Sound auf Social Media, in der Lobby oder als Hörspiel für Familien mehr Wiedererkennung schaffen als jedes aufwändige Video. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk spreche ich mit Dominik Walenciak, Gründer von rosekick Audio und Lead Music Producer bei The Voice of Germany, über Audio Branding in der Hotellerie. Wir sprechen darüber, warum das Thema gerade jetzt an Fahrt aufnimmt, wie ein Workshop-Ansatz die Basis für zeitlose Sounds legt und warum Hörspiele für Familienhotels ein unterschätztes Bindungsinstrument sind. Audio Branding: vom Nischenthema zum nächsten logischen Schritt Vor vier bis fünf Jahren startete Dominik mit dem ersten Hotel-Kunden. Die häufigste Reaktion damals: Wir müssen Betten verkaufen, warum jetzt auch noch Sound? Seit etwa einem Jahr beobachtet er eine deutliche Veränderung. Mehr Hotels fragen aktiv nach, weil sie verstanden haben, dass Markenbildung nicht beim visuellen Branding aufhört. Dort, wo bereits in Duft und Licht investiert wird, ist Audio der nächste logische Schritt. Vom Workshop zum fertigen Sound Rosekick startet jedes Projekt mit einem Workshop. Statt nach Tonarten oder Genres zu fragen, arbeitet das Team mit intuitiven Skalen: schnell oder langsam, laut oder leise, ernst oder locker. Daraus entstehen erste Layouts von 20 bis 30 Sekunden, die mit dem Marketing-Team weiterentwickelt werden. Dominik betont, wie wichtig es ist, persönlichen Musikgeschmack von den Bedürfnissen der Zielgruppe zu trennen. Ein Branding-Sound soll fünf bis zehn Jahre halten, vergleichbar mit einem visuellen Logo. Social Media: Wiedererkennung in drei Sekunden Videos werden im Schnitt drei Sekunden angeschaut. Ein konsistenter Sound schafft in dieser Zeit mehr Wiedererkennung als jede visuelle Botschaft. Dominik vergleicht es mit dem Ed-Sheeran-Effekt: Beim ersten Hören skeptisch, nach dem zehnten Mal ein Hit. Neues Video, gleicher Sound darunter, wachsende Wiedererkennung. Gleichzeitig warnt er vor dem sorglosen Umgang mit Musiklizenzen auf Social Media. Hörspiele für Familienhotels Rosekick hat für Aldiana zehn Folgen mit dem deutschen Synchronsprecher von Harry Potter produziert, für das Moorgut in Österreich eine Reihe rund um das Maskottchen Gusti mit Toniebox-Anbindung. Die Grundregel: gutes Storytelling statt Werbebotschaften. Kinder nehmen die Geschichten mit nach Hause, die Eltern spielen sie über Spotify ab, die Streams wachsen Jahr für Jahr konstant. Diese Themen besprechen wir im Detail: Audio Branding in der Hotellerie - warum es lange unter dem Radar war und was sich gerade ändertDer Workshop-Ansatz von Rosekick Audio - wie Markenwerte in Musik übersetzt werdenPersönlicher Musikgeschmack vs. Zielgruppen-Sound - die häufigste Falle in Branding-ProjektenSocial-Media-Strategie mit Audio und das Thema MusiklizenzenHörspiele für Familienhotels - von Aldiana bis Moorgut mit Toniebox-AnbindungKI in der Musikproduktion, wo rosekick Tools wie Suno einsetzt und wo bewusst nichtFun Fact: Dominik hat sein Studium als Barpianist in Berliner Hotels finanziert. In vier Jahren wurde er viermal am Klavier angesprochen, dreimal weil es zu laut war. Seine Lehre daraus: Gutes Audio Branding fällt dadurch auf, dass es nicht stört. Für wen ist diese Folge relevant? Für Hoteldirektoren, Marketing-Verantwortliche, Brand Manager und alle, die ihr Hotel als Marke weiterdenken möchten. Egal ob Stadthotel, Familienresort, Boutiquehaus oder Hotelgruppe, die Logik aus dieser Folge ist auf jedes Setup übertragbar. Wenn du gerade selbst überlegst, wie du dein Hotel akustisch positionierst, wie du auf Social Media mit Audio mehr Wiedererkennung schaffst oder wissen möchtest, was Hörspiele mit Hotel-Marketing zu tun haben, ist diese Folge genau richtig für dich. Dominik hat übrigens auch einen eigenen Podcast: Soundcheck Berlin. Reinhören lohnt sich.

    #26 Von der Lobby bis zur Toniebox: Soundkonzepte für die Hotellerie

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Hospitality PeppTalk – Der HotelTech-Podcast! Digitalisierung in der Hotellerie? Kein leichter Job! Hier sprechen wir mit Hoteliers, die den Wandel vorantreiben und den Tech-Anbietern, die sie unterstützen. Von Guest Journey Tools über Chatbots & Voice AIs bis zur Personalisierung. Wir tauchen in die spannendsten Digitalisierungs-Stories ein. Technik ist wichtig, doch die Menschen dahinter zählen. Also, schnapp dir einen Kaffee und hör rein!