Hospitality PeppTalk

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Hospitality PeppTalk – Der HotelTech-Podcast! Digitalisierung in der Hotellerie? Kein leichter Job! Hier sprechen wir mit Hoteliers, die den Wandel vorantreiben und den Tech-Anbietern, die sie unterstützen. Von Guest Journey Tools über Chatbots & Voice AIs bis zur Personalisierung. Wir tauchen in die spannendsten Digitalisierungs-Stories ein. Technik ist wichtig, doch die Menschen dahinter zählen. Also, schnapp dir einen Kaffee und hör rein!

  1. #28 Guest Experience Plattform statt digitale Gästemappe - mit Martin Tauber und Birgit Wolfsberger von Guestnet

    Jun 16

    #28 Guest Experience Plattform statt digitale Gästemappe - mit Martin Tauber und Birgit Wolfsberger von Guestnet

    Vor der Anreise ist die Guest Journey digital aufgeräumt. Nach der Abreise auch. Aber dazwischen? Während des Aufenthalts klafft in den meisten Hotels eine digitale Lücke, die Umsatz und Gästezufriedenheit kostet. In dieser Folge spreche ich mit Martin Tauber und Birgit Wolfsberger von Guestnet darüber, wie eine echte Guest Experience Plattform diese Lücke schließt. Guestnet im ÜberblickGegründet 2022 in Südtirol, arbeitet Guestnet heute europaweit mit über zweieinhalbtausend Unterkünften. Die Plattform macht Services während des Aufenthalts direkt buchbar, vom Spa-Termin über den Drink am Pool bis zur Yoga-Session. Über 90 Integrationen verbinden Spa-, Kassen- und Loyalty-Systeme direkt mit dem Gast. Warum In-Stay so wichtig istBirgit bringt langjährige Operations-Erfahrung mit und beschreibt: Gäste sind während des Aufenthalts am empfänglichsten. 78 Prozent bevorzugen heute Textnachrichten gegenüber Anrufen. Sie wollen Informationen dann, wenn sie sie brauchen. Gleichzeitig fehlen vielen Hotels Mitarbeiter mit den nötigen Sprachkenntnissen. Digitale Tools sichern hier den Servicestandard. Destination als Teil der ExperienceGäste reisen oft wegen der Region, nicht nur wegen des Hotels. Destinationen produzieren hochwertigen Content, der aber selten beim Gastgeber ankommt. Guestnet verbindet beide Welten: Destinationen pflegen zentral, Hotels zeigen automatisch an, Gäste buchen direkt. Am Beispiel Köln zeigt Martin, wie Stadtführungen über die Plattform verkauft werden. Daten während des AufenthaltsVor und nach dem Stay sammeln Hotels Daten. Währenddessen sind sie digital blind. Martin zeigt, was verloren geht: Interessensdaten, Kontextdaten, Buchungsverhalten bei Inklusivleistungen. In vielen Resorts landet die Anmeldung zur Weinverkostung auf einem Zettel und wird danach gelöscht. Genau diese Daten zurück ins Gästeprofil zu spielen, ist die Basis für echte Personalisierung. Personalisierung ohne Creep-FaktorWer fünfmal Yoga gebucht hat, sollte den Yoga-Newsletter bekommen, kein generisches Pauschalangebot. Auf der Roadmap steht ein KI-gesteuertes Gästeprofil, das Verhaltensdaten für segmentierte Kampagnen nutzbar macht, ins PMS und vor allem ins CRM. Gästemappe gegen Experience PlattformDie digitale Gästemappe ist das PDF im neuen Gewand. Die Guest Experience Plattform ist interaktiv, integriert und als verlängerter Arm der Rezeption gedacht. Hotels arbeiten mit Nutzungsraten von über 80 Prozent, weil die App echten Mehrwert liefert. Zukunft: Persönliche KI-AssistentenGoogle hat mit Gemini Hotelbuchungen als nächstes Feld angekündigt. Martin ist überzeugt: Hotels, die ihre Services jetzt maschinenlesbar machen, bleiben sichtbar. Wer nur statische Inhalte vorhält, riskiert Unsichtbarkeit in einer Welt, in der der persönliche Assistent für den Gast entscheidet. Diese Themen besprechen wir im Detail: Die In-Stay-Lücke und warum sie Umsatz kostet.Guest Experience Plattform gegen digitale Gästemappe.Destination Content als buchbarer Mehrwert.On-Site-Daten sammeln und ins PMS/CRM zurückspielen.Personalisierung mit der richtigen Sequenz.KI-gesteuerte Gästeprofile auf der Roadmap.Über 90 Integrationen, von Spa über POS bis Loyalty.Persönliche KI-Assistenten als Zukunftsthema.Für wen ist diese Folge relevant?Für Hoteldirektoren, Front-Office- und Operations-Verantwortliche, Marketing-Teams und alle, die ihre In-Stay-Experience ernst nehmen wollen. Besonders relevant für Leisure-Hotels, Resorts und Destinationen. Wenn du gerade überlegst, wie du die digitale Lücke während des Aufenthalts schließt, deine Gästedaten besser nutzt oder wissen möchtest, wie eine moderne Guest Experience Plattform im Alltag funktioniert, ist diese Folge genau richtig für dich.

    35 min
  2. #27 Macht KI uns dumm? Sascha Dalig über Nutzen, Risiken und Richtlinien

    Jun 3

    #27 Macht KI uns dumm? Sascha Dalig über Nutzen, Risiken und Richtlinien

    KI ist allgegenwärtig – in Suchmaschinen, in Tools, im Alltag. Und trotzdem fällt es vielen in der Hotellerie schwer, den konkreten Nutzen zu erkennen. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk spreche ich mit Sascha Dalig, Commercial Director bei Signo Hospitality, über die Frage, ob KI uns eigentlich dumm macht und wie wir lernen, sie richtig einzusetzen. Wir beleuchten, wo blinder Aktionismus anfängt, wo echter Mehrwert entsteht und warum das Hinterfragen von KI-Ergebnissen zur neuen Kernkompetenz wird. Alle sagen: Wir müssen was mit KI machen, aber was genau?Sascha bringt es auf den Punkt: Wenn CEOs sagen „Wir müssen jetzt was mit KI machen" und auf die Rückfrage „Was denn?" keine Antwort haben, ist das reines Hinterherrennen. Der entscheidende Schritt ist, sich vorher zu fragen: Welche repetitiven Aufgaben habe ich? Welche Daten liegen sauber vor? Wo kann ich Teams entlasten, zum Beispiel in der Buchhaltung, wo standardisierte USALI-Daten perfekt für KI-Verarbeitung geeignet sind? Vibe Coding, Sicherheitslücken und der pragmatische MittelwegChris erzählt, wie er die aktuelle Hospitality-PeppTalk-Website mit KI gebaut hat, ohne klassischer Web-Developer zu sein. Sascha ordnet ein: Technisch funktioniert das, aber Programmierer sehen in KI-generiertem Code oft Sicherheitslücken, die Laien nicht erkennen. Der Clou: Du kannst genau diese KI auch nutzen, um deine eigene Website auf Schwachstellen scannen zu lassen. So wird das Werkzeug zum Prüfer seiner eigenen Arbeit. Datensouveränität: Wo landen meine Daten eigentlich?OpenAI, Google, Anthropic. Die großen Player sitzen in den USA. Sascha mahnt: Wer Firmendaten in ein kostenloses ChatGPT-Konto hochlädt, dessen Daten fließen ins Training. Es gibt europäische Alternativen wie Mistral aus Frankreich oder die Schwarz-Gruppe, die in Heilbronn einen eigenen KI-Campus baut. Die Frage „Wo liegen meine Daten?" muss jedes Unternehmen für sich beantworten, besonders im Kontext des EU AI Acts. KI-Richtlinien im Hotel: Kein Verbot, sondern ein RahmenSigno hat bereits eine interne KI-Richtlinie erstellt. Der Ansatz: Nicht verbieten, sondern lenken. Welche Tools sind freigegeben? Wo gibt es Enterprise-Accounts, in denen Daten nicht zum Training genutzt werden? Sascha erklärt, warum du als ersten Schritt einfach auflisten solltest, in welchen deiner bestehenden Systeme bereits KI steckt. Oft sind es mehr, als du denkst. Diese Themen besprechen wir im Detail: Macht KI uns dumm und warum die Antwort weder Ja noch Nein istDer Unterschied zwischen blindem KI-Hype und echtem Use-Case im HotelVibe Coding: Websites und Tools mit KI bauen: Chancen und RisikenDatensouveränität und europäische KI-Alternativen zu US-AnbieternKI-Richtlinien erstellen: Was Mitarbeitende wissen müssenSchatten-KI im Unternehmen und warum Verbote nicht funktionierenDSGVO als Goldstandard für den eigenen Tech-StackPrompt Injection im Klassenzimmer: Wie ein Lehrer KI-Betrug kreativ entlarvtFür wen ist diese Folge relevant?Für Hoteldirektoren, Revenue Manager, Marketing-Verantwortliche, IT-Leiter und alle, die sich fragen, wo KI im eigenen Betrieb wirklich Sinn ergibt. Egal ob Boutique-Hotel, Hotelgruppe oder Beratungsunternehmen. Die Fragen rund um Nutzen, Kosten und Datenschutz betreffen jedes Setup. Wenn du gerade selbst überlegst, wie du KI sinnvoll in deinen Hotelalltag integrierst, ob du eine interne KI-Richtlinie brauchst oder einfach wissen möchtest, welche deiner bestehenden Tools bereits KI nutzen, ist diese Folge genau richtig für dich. Spoiler: Spaghetti Carbonara spielen auch eine Rolle.

    55 min
  3. #26 Von der Lobby bis zur Toniebox: Soundkonzepte für die Hotellerie

    May 19

    #26 Von der Lobby bis zur Toniebox: Soundkonzepte für die Hotellerie

    Hotels investieren in Duft, Licht und Haptik, aber der Hörsinn bleibt in den meisten Häusern dem Zufall überlassen. Dabei kann ein konsistenter Sound auf Social Media, in der Lobby oder als Hörspiel für Familien mehr Wiedererkennung schaffen als jedes aufwändige Video. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk spreche ich mit Dominik Walenciak, Gründer von rosekick Audio und Lead Music Producer bei The Voice of Germany, über Audio Branding in der Hotellerie. Wir sprechen darüber, warum das Thema gerade jetzt an Fahrt aufnimmt, wie ein Workshop-Ansatz die Basis für zeitlose Sounds legt und warum Hörspiele für Familienhotels ein unterschätztes Bindungsinstrument sind. Audio Branding: vom Nischenthema zum nächsten logischen Schritt Vor vier bis fünf Jahren startete Dominik mit dem ersten Hotel-Kunden. Die häufigste Reaktion damals: Wir müssen Betten verkaufen, warum jetzt auch noch Sound? Seit etwa einem Jahr beobachtet er eine deutliche Veränderung. Mehr Hotels fragen aktiv nach, weil sie verstanden haben, dass Markenbildung nicht beim visuellen Branding aufhört. Dort, wo bereits in Duft und Licht investiert wird, ist Audio der nächste logische Schritt. Vom Workshop zum fertigen Sound Rosekick startet jedes Projekt mit einem Workshop. Statt nach Tonarten oder Genres zu fragen, arbeitet das Team mit intuitiven Skalen: schnell oder langsam, laut oder leise, ernst oder locker. Daraus entstehen erste Layouts von 20 bis 30 Sekunden, die mit dem Marketing-Team weiterentwickelt werden. Dominik betont, wie wichtig es ist, persönlichen Musikgeschmack von den Bedürfnissen der Zielgruppe zu trennen. Ein Branding-Sound soll fünf bis zehn Jahre halten, vergleichbar mit einem visuellen Logo. Social Media: Wiedererkennung in drei Sekunden Videos werden im Schnitt drei Sekunden angeschaut. Ein konsistenter Sound schafft in dieser Zeit mehr Wiedererkennung als jede visuelle Botschaft. Dominik vergleicht es mit dem Ed-Sheeran-Effekt: Beim ersten Hören skeptisch, nach dem zehnten Mal ein Hit. Neues Video, gleicher Sound darunter, wachsende Wiedererkennung. Gleichzeitig warnt er vor dem sorglosen Umgang mit Musiklizenzen auf Social Media. Hörspiele für Familienhotels Rosekick hat für Aldiana zehn Folgen mit dem deutschen Synchronsprecher von Harry Potter produziert, für das Moorgut in Österreich eine Reihe rund um das Maskottchen Gusti mit Toniebox-Anbindung. Die Grundregel: gutes Storytelling statt Werbebotschaften. Kinder nehmen die Geschichten mit nach Hause, die Eltern spielen sie über Spotify ab, die Streams wachsen Jahr für Jahr konstant. Diese Themen besprechen wir im Detail: Audio Branding in der Hotellerie - warum es lange unter dem Radar war und was sich gerade ändertDer Workshop-Ansatz von Rosekick Audio - wie Markenwerte in Musik übersetzt werdenPersönlicher Musikgeschmack vs. Zielgruppen-Sound - die häufigste Falle in Branding-ProjektenSocial-Media-Strategie mit Audio und das Thema MusiklizenzenHörspiele für Familienhotels - von Aldiana bis Moorgut mit Toniebox-AnbindungKI in der Musikproduktion, wo rosekick Tools wie Suno einsetzt und wo bewusst nichtFun Fact: Dominik hat sein Studium als Barpianist in Berliner Hotels finanziert. In vier Jahren wurde er viermal am Klavier angesprochen, dreimal weil es zu laut war. Seine Lehre daraus: Gutes Audio Branding fällt dadurch auf, dass es nicht stört. Für wen ist diese Folge relevant? Für Hoteldirektoren, Marketing-Verantwortliche, Brand Manager und alle, die ihr Hotel als Marke weiterdenken möchten. Egal ob Stadthotel, Familienresort, Boutiquehaus oder Hotelgruppe, die Logik aus dieser Folge ist auf jedes Setup übertragbar. Wenn du gerade selbst überlegst, wie du dein Hotel akustisch positionierst, wie du auf Social Media mit Audio mehr Wiedererkennung schaffst oder wissen möchtest, was Hörspiele mit Hotel-Marketing zu tun haben, ist diese Folge genau richtig für dich. Dominik hat übrigens auch einen eigenen Podcast: Soundcheck Berlin. Reinhören lohnt sich.

    39 min
  4. #25 26 Eigenbetriebe, 50 Partnerhotels, ein Tech-Stack: b_smart erklärt - mit Marco Weishaupt

    May 5

    #25 26 Eigenbetriebe, 50 Partnerhotels, ein Tech-Stack: b_smart erklärt - mit Marco Weishaupt

    Auf den ersten Blick sieht der Hotelmarkt kerngesund aus. Steigende Nächtigungszahlen, steigendes Zimmerangebot. Dahinter läuft jedoch ein dramatischer Betriebszerfall, der weniger sichtbar ist, weil ein einziges großes Stadthotel mit 200 Zimmern rechnerisch zehn kleine Landhotels in der Peripherie ersetzt. Genau dort setzt b_smart an. In dieser Folge spreche ich mit Marco Weishaupt, der das Modell aus Liechtenstein heraus konsequent skaliert und das, was Konzerne strukturell nicht abbilden, in einem hybriden Eigenbetriebs- und Partnermodell zusammenführt. Das b_smart-Modell auf einen BlickAus Liechtenstein heraus betreibt b_smart aktuell 26 eigene Häuser mit rund 950 Zimmern, im Durchschnitt 30 Zimmer pro Haus. Dazu kommen über 50 Partnerbetriebe in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein, die über das White-Label-Modell technologisch und prozessual rund um die Uhr aus Bendern mitbetreut werden. Insgesamt also fast 100 Betriebe. Marco beschreibt b_smart selbst als „Tante Emma der Hotellerie", weil das Modell dorthin geht, wo Konzerne strukturell nicht hingehen. Vom Immobilienprojekt zum HotelkonzeptIm Gespräch erzählt Marco, wie aus einem Immobilienprojekt in Liechtenstein ein Hotelkonzept wurde und warum der erste Prototyp ein 8-Zimmer-Motel war. Sein Grundsatz: an erster Stelle steht der Prozess, dann erst die Technologie. Daraus folgt ein konsequent aus der Gastperspektive gedachtes Modell mit 24/7 Self-Check-in und klar definierten Vor-Ort-Aufgaben für Reinigung und Frühstück. Tech-Stack nach dem WachstumssprungNach einem starken Wachstumsschub in 2022 und 2023 hat b_smart den Tech-Stack neu zusammengestellt. Heute besteht er aus rund acht Systemen und Subsystemen. Marco erklärt, welche Rolle jede Komponente spielt, warum bestimmte Bausteine bewusst standardisiert sind und an welchen Stellen Individualität trotzdem nötig bleibt. Die Gästekommunikation läuft zentral. Rund 4000 Mails kommen täglich rein, rund 1500 gehen voll automatisiert KI-unterstützt raus. Drei Zielgruppen, drei GeschwindigkeitenMarco unterscheidet drei Zielgruppen, die unterschiedlich schnell andocken. Gastwirte mit angeschlossenen Zimmern und immobiliennahe Betreiber verstehen das Modell zügig. Der klassische Hotelier tut sich kulturell am schwersten. Trotzdem wächst das Partnernetzwerk gerade dort am stärksten, wo b_smart selbst Häuser betreibt. Nachfolgelösung für FamilienbetriebeBesonders deutlich wird Marco bei einem Punkt: Das Modell wird zunehmend zur Nachfolgelösung für Familienbetriebe, in denen junge Menschen die Übergabe nur ohne 18-Stunden-Schichten an sieben Tagen annehmen. Self-Service, Automatisierung und Remote-Support machen Häuser tragfähig, die im klassischen Modell aufgegeben würden. Diese Themen besprechen wir im Detail: Marktbild hinter den Statistiken - warum kleine Häuser unter Druck sind.b_smart-Modell im Aufbau - 26 Eigenbetriebe und über 50 Partnerhotels.Vom 8-Zimmer-Motel zum skalierbaren Konzept, mit Prozess vor Technologie.Tech-Stack mit acht Systemen, klar strukturiert und konsequent integriert.24/7 Self-Check-in und Vor-Ort-Aufgaben, klare Rollenteilung.Zentrale Gästekommunikation mit KI-Unterstützung. 4000 Mails täglich, 1500 voll automatisiert.Drei Zielgruppen im Onboarding, mit unterschiedlicher Verständnis-Geschwindigkeit.Nachfolgelösung für Familienbetriebe, ein gesellschaftlich relevantes Thema.Für wen ist diese Folge relevant?Für Geschäftsführer und Eigentümer kleiner und mittelgroßer Häuser, Operations- und IT-Verantwortliche, Investoren und alle, die kleine Hotels nicht als Auslaufmodell sehen wollen. Auch für Konzepter, Berater und HotelTech-Anbieter, die in diesem Segment Lösungen entwickeln. Wenn du gerade selbst überlegst, wie du ein kleines Haus tragfähig hältst, eine Nachfolgelösung suchst oder einfach wissen möchtest, wie Self-Service, Automatisierung und Remote-Support den Betrieb in dieser Größenordnung wirtschaftlich machen, ist diese Folge ein klares Pflichtprogramm.

    37 min
  5. #24 Business Development in der HotelTech-Branche - mit Cora Le Marec von Revinate

    Apr 21

    #24 Business Development in der HotelTech-Branche - mit Cora Le Marec von Revinate

    Was bedeutet Business Development eigentlich, wenn man es ernst meint? Nicht einfach mehr Sales-Leute einstellen und Marketing-Material rausschießen, sondern strategisch denken, Kunden verstehen und Beziehungen aufbauen, bevor es überhaupt um einen Deal geht. Cora Le Marec kennt beide Seiten dieser Frage. Nach fast 13 Jahren bei Accor, davon acht in der Pariser Zentrale mit Themen wie CRM, Omnichannel und Customer Experience, hat sie den Sprung in die HotelTech-Branche gemacht. Seit rund acht Monaten verantwortet sie bei Revinate das strategische Wachstum und bringt eine Perspektive mit, die vielen Tech-Anbietern fehlt: das tiefe Verständnis für die Komplexität großer Hotelorganisationen. Vom Konzern in die Tech-WeltCora erzählt, was den Schritt aus der Konzernstruktur in die HotelTech-Branche so spannend gemacht hat. Welche Themen sie aus der Accor-Zeit mitnimmt und welche neuen Skills sie sich auf der Anbieterseite aufgebaut hat. Sie spricht offen über die kulturellen Unterschiede zwischen einem globalen Hotelkonzern und einem schnell wachsenden Tech-Anbieter und darüber, was beide voneinander lernen können. Customer-Fit vor SichtbarkeitIm Gespräch erklärt Cora, warum nachhaltiges Wachstum beim Customer-Fit beginnt und nicht bei der Sichtbarkeit. Marketing kann viele Leads erzeugen, aber nur die richtigen Leads tragen langfristig zum Geschäft bei. Diese Haltung verändert den ganzen Funnel. Vom Targeting über die Discovery-Gespräche bis zur Implementation. Ecosystem-Mindset zwischen Headquarters und HotelAus ihrer Konzernzeit hat sich Cora ein Ecosystem-Mindset angeeignet, das ihr heute hilft, mit Headquarters genauso wie mit einzelnen Hoteliers auf Augenhöhe zu sprechen. Diese Fähigkeit, in zwei Welten gleichzeitig zu denken, ist eine der unterschätzten Stärken im modernen Hotel-Tech-Vertrieb. Sie zeigt im Gespräch, was das in der Praxis heißt und welche Fragen man auf welcher Ebene stellen sollte. Plattformstrategie bei RevinateEin eigener Schwerpunkt ist der Wandel von Einzellösungen hin zu einer integrierten Plattform mit der Customer Data Platform als Fundament. Cora gibt Einblicke in die Plattformstrategie von Revinate. Welche Bausteine sich aufeinander aufbauen, warum die CDP das Fundament ist und wie sich diese Architektur auf die Auswahlprozesse von Hotels auswirkt. Diese Themen besprechen wir im Detail: Business Development im echten Sinne, nicht als verlängerte Sales-Funktion.Karrierewechsel von Accor zu Revinate, was sich konkret verändert.Customer-Fit als Wachstumsbasis, statt reiner Sichtbarkeitsstrategie.Ecosystem-Mindset - wie man Headquarters und einzelne Hoteliers gleichzeitig bedient.Plattformstrategie statt Einzellösungen, mit der CDP als Fundament.CRM und Omnichannel-Erfahrung aus der Konzernwelt, übertragen in die Tech-Welt.Beziehungen vor Deals - warum strategische Geduld wirtschaftlich tragfähig ist.Für wen ist diese Folge relevant?Für Geschäftsführer, Sales- und Business-Development-Verantwortliche, Marketing- und Strategie-Teams in der HotelTech-Branche und auf Hotelseite alle, die verstehen wollen, wie moderne Tech-Anbieter eigentlich arbeiten. Auch für junge Berufseinsteiger, die zwischen Konzern und Startup abwägen, ein sehr aufschlussreicher Innenblick. Wenn du gerade selbst über Karriereschritte zwischen Konzern und Tech-Welt nachdenkst, deinen Auswahlprozess für HotelTech-Anbieter besser verstehen willst oder einfach wissen möchtest, wie strategisches Wachstum in der Branche heute geplant wird, ist diese Folge eine klare Empfehlung. Ein Gespräch über Karriere, Mindset und Marktstrategie, das weit über das übliche Tech-Geplänkel hinausgeht.

    37 min
  6. #23 Mehr aus Hoteldaten machen - Christiane Schmidt über BI, CRM und Direktbuchungen

    Mar 25

    #23 Mehr aus Hoteldaten machen - Christiane Schmidt über BI, CRM und Direktbuchungen

    Daten sind in der Hotellerie längst überall. Im PMS, im CRM, in der Booking Engine, auf der Website, im RMS, in Marktberichten, in Sales-Reports und in zig Dashboards, die täglich irgendwo geöffnet, exportiert oder ignoriert werden. Trotzdem bleibt oft dieselbe Frage. Welche Daten helfen wirklich weiter und wie wird aus dieser Masse an Informationen endlich eine bessere Entscheidung? In dieser Folge des Hospitality PeppTalk spreche ich mit Christiane Schmidt von Amadeus Hospitality über Business Intelligence in Hotels, und zwar nicht aus der Theorie, sondern aus der Praxis. Welche Daten im Hotelalltag wirklich relevant sindChristiane und ich reden darüber, welche Daten Tag für Tag den Unterschied machen, warum manche Reports Gold wert sind und weshalb man sich in Zahlen herrlich verlieren kann, wenn die eigentliche Fragestellung fehlt. Business Intelligence bedeutet nicht, noch mehr Daten zu sammeln. Viel wichtiger ist, die richtigen Zusammenhänge zu erkennen. Pickup, Markt, Corporate, StammgästeWir gehen die Themen durch, die in der Steuerung gerade besonders viel Gewicht haben. Pickup, Marktentwicklung, Corporate-Performance, Stammgäste, Direktbuchungen, CRM-Logiken, Personalisierung und die Frage, wie verschiedene Systeme besser zusammenspielen können. Es wird deutlich, dass die Kunst im Erkennen der richtigen Korrelationen liegt, nicht in der schieren Datenmenge. Gästeverständnis als zentrales ThemaWer checkt heute eigentlich bei dir ein? Ist das wirklich nur ein Name in der Reservierung oder steckt dahinter ein wiederkehrender Gast mit hohem Potenzial? Jemand, der regelmäßig viel Geld im Haus lässt? Jemand, den du mit einer kleinen, cleveren Geste enger ans Haus binden könntest? Christiane zeigt sehr greifbar, wie Hotels ihre Daten nutzen können, um Stammgäste nicht nur zu verwalten, sondern wirklich besser zu verstehen. Website, Booking Engine, CRMDie direkte Verbindung zwischen Website, Booking Engine und CRM spielt eine große Rolle. Genau dort entstehen die Signale, die im Direktvertrieb besonders wertvoll sind. Logins, Nutzererkennung, Personalisierung, Präferenzen, Geburtstage, wiederkehrende Besuche. Und die Frage, wie Hotels mit wenig zusätzlichem Budget mehr aus ihrem Bestand machen. Nicht jeder Hebel heißt „Rabatt". Manchmal liegt er in Relevanz, Timing und Recognition. Dashboards, die helfen statt verwirrenEin eigener Schwerpunkt sind Dashboards und Datenvisualisierung. Ein Dashboard kann unterstützen oder komplett verwirren. Es gibt nicht das eine perfekte Visual für alle, weil unterschiedliche Rollen unterschiedlich auf Daten schauen. Reports sollten sich daran orientieren. Diese Themen besprechen wir im Detail: Welche Daten im Hotelalltag wirklich tragen, jenseits klassischer Standardreports.Pickup und Marktentwicklung, als Basis für Pricing und Forecast.Corporate-Performance und Stammgastanalysen, mit klarer Geschäftsrelevanz.CRM-Logiken und Direktbuchungen, von der Erkennung bis zur gezielten Ansprache.Personalisierung als Kombi aus Daten und Empathie, Geburtstage, Präferenzen, Lebensphasen.Dashboards rollenspezifisch, was die Geschäftsführung sieht, was Sales sieht, was Operations sieht.Data-Warehouses und APIs, warum zentrale Datenstrukturen zunehmend entscheidend sind.Datensilos auflösen, der größte Hebel für mittelgroße Hotelgruppen.Für wen ist diese Folge relevant?Für Geschäftsführer, Commercial Directors, Revenue- und Sales-Verantwortliche, CRM- und Marketingteams, Controller und alle, die ihre Hoteldaten endlich besser nutzen wollen. Verständlich, praxisnah und voll mit Gedanken, die du direkt in den Arbeitsalltag mitnehmen kannst. Wenn du gerade selbst überlegst, wie du dein Reporting strafst, deine Stammgastlogik schärfst oder wie du Website, Booking Engine und CRM zu einer echten Direktvertriebs-Maschine verbindest, ist diese Folge ein klares Pflichtprogramm. Eine Folge für alle, die Hoteldaten nicht nur sammeln, sondern endlich besser nutzen wollen.

    54 min
  7. #22 Von Datenchaos zu Klarheit, so schaffen Hotels Struktur, Profit und Zukunftssicherheit

    Mar 10

    #22 Von Datenchaos zu Klarheit, so schaffen Hotels Struktur, Profit und Zukunftssicherheit

    Datenmanagement klingt erstmal technisch, ist in Wahrheit aber hochoperativ. Es geht nicht um abstrakte Datenmodelle, sondern um ganz konkrete Fragen aus dem Hotelalltag. Welche Informationen liegen wo, wie zuverlässig sind sie, wie gut lassen sie sich nutzen und was passiert, wenn das alles nicht sauber geregelt ist? In dieser Folge des Hospitality PeppTalk sprechen Chris Peppers und Felix Kraemer genau über diese Themen und zeigen, warum Datenmanagement im Hintergrund über unglaublich viel entscheidet. Fragmentierte Systemlandschaften als BranchenstandardViele Hotels arbeiten heute mit einer fragmentierten Systemlandschaft, ohne wirklich die Hoheit über ihre eigenen Informationen zu haben. PMS, CRM, RMS, Buchhaltung, E-Commerce-Tools, vielleicht noch einzelne Speziallösungen für Planung, Marketing oder Gästeprozesse. Jedes System erfüllt seinen Zweck. Das Problem beginnt dort, wo alles nebeneinander existiert, aber nicht zusammen gedacht wird. Genau an diesem Punkt wird Datenmanagement nicht mehr zum „Nice to have", sondern zur Grundlage für bessere Entscheidungen. Datenqualität als Voraussetzung für alles WeitereFelix bringt strategische Perspektiven mit, vor allem aber jede Menge Erfahrung aus der Praxis. Er erzählt, wie stark die Qualität von Daten beeinflusst, ob Forecasts funktionieren, ob Prozesse skalieren und ob neue Systeme wirklich sinnvoll integriert werden können. Schnell wird klar: Datenmanagement ist kein IT-Thema, sondern ein Managementthema. Ein Thema für Führung, Struktur und unternehmerische Klarheit. Echte Probleme, ehrlich benanntDiese Folge bleibt nicht in Marketingbegriffen hängen. Stattdessen geht es um Herausforderungen, die viele Hotels kennen, auch wenn sie sie noch nicht so benennen. Was passiert, wenn Informationen zwar irgendwo vorhanden sind, aber niemand sie in der richtigen Form abrufen kann? Was bedeutet es, wenn wichtige Geschäftsdaten zwar entstehen, aber nicht zentral gespeichert oder historisch nachvollziehbar gemacht werden? Und warum scheitern so viele Automations- und KI-Projekte nicht an der Idee, sondern an der fehlenden Datengrundlage? Diese Themen besprechen wir im Detail: Fragmentierte Tech-Landschaften und ihre tatsächlichen Kosten.Datenmanagement als Managementthema, nicht als IT-Thema.Datenqualität als Voraussetzung für Forecasting, Skalierung und Automatisierung.Historisierung von Geschäftsdaten, warum das so oft fehlt und so wichtig ist.Reporting, das wirklich Entscheidungen unterstützt, statt nur Excel-Tabellen zu produzieren.KI braucht saubere Daten, sonst bleiben es Pilotprojekte ohne Ergebnis.Digitalisierung beginnt bei den Daten, nicht beim nächsten Tool-Kauf.Klarheit als Wettbewerbsvorteil, sowohl für die Profitabilität als auch für die Zukunftsfähigkeit.Für wen ist diese Folge relevant?Für Geschäftsführer, IT-, Operations- und Commercial-Verantwortliche, Controlling und alle, die Verantwortung für die wirtschaftliche Steuerung eines Hauses tragen. Egal ob Privathotel, Gruppe oder Resort, das Thema Datenmanagement betrifft jeden, der heute die Frage hört, „warum kommen unsere Reports nicht früher" oder „warum widersprechen sich die Zahlen aus PMS und Buchhaltung". Wenn du gerade selbst spürst, dass dein Reporting zu langsam ist, deine Forecasts zu unzuverlässig sind oder du schlicht den Eindruck hast, dass deine Daten irgendwo zwischen den Systemen verloren gehen, ist diese Folge ein Pflichtprogramm. Keine Panikmache, kein Techniktheater, sondern ein ehrlicher Blick auf die Strukturen, die Hotels heute brauchen, um morgen besser zu arbeiten.

    1h 3m

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Hospitality PeppTalk – Der HotelTech-Podcast! Digitalisierung in der Hotellerie? Kein leichter Job! Hier sprechen wir mit Hoteliers, die den Wandel vorantreiben und den Tech-Anbietern, die sie unterstützen. Von Guest Journey Tools über Chatbots & Voice AIs bis zur Personalisierung. Wir tauchen in die spannendsten Digitalisierungs-Stories ein. Technik ist wichtig, doch die Menschen dahinter zählen. Also, schnapp dir einen Kaffee und hör rein!