Zwei Menschen, viel Mist!

Lebenshof Ellswiese

Was passiert, wenn eine Pessimistin und ein Optimist gemeinsam einen Lebenshof betreiben? Richtig – viel Mist. Aber auch ganz viel Liebe. Laura und Lutz leben auf dem Lebenshof Ellswiese und teilen hier ihren Alltag mit euch: Geschichten von geretteten Tieren, Gedanken zu Tierrechten und Veganismus, schöne Momente und ehrliche Struggles. Kein perfektes Bilderbuch, sondern das echte Leben – mit Matsch an den Stiefeln und Hoffnung im Gepäck.

Episodes

  1. Sep 2

    Fast zehn Jahre Lebenshof – Realtalk über Reue, Wendepunkte und die schönste Geschichte auf der Ellswiese

    Fast zehn Jahre Lebenshof – Realtalk über Reue, Wendepunkte und die schönste Geschichte auf der Wiese Nach neun Jahren Lebenshof haben wir uns mal selbst auf die Couch gelegt: Was bereuen wir? Was hat uns geprägt? Was würden wir heute anders machen? Vorbereitet haben wir uns bewusst nicht – wir wussten beide nicht, was der andere antworten würde. Vorher gibt es Neuigkeiten von der Ellswiese und einen Termin, an dem ihr uns treffen könnt. Auflösung Intro-MelodieLetzte Woche war es "Mila Superstar" – und ihr habt richtig geraten. Diese Woche gibt es wieder ein gesummtes Rätsel. Deine Vermutung gerne in die Instagram-Kommentare. Abschied von LizzyUnsere Rennmaus Lizzy ist gestorben – nach einer Ohrentzündung mit Eiter hinterm Trommelfell und einem Eingriff in Narkose ging es von Sonntag auf Montag zusehends bergab. Ihr Partner Mel ist wieder ziemlich fit, das Ziel ist eine neue Partnermaus, sobald er stabil genug für eine Vergesellschaftung ist. Ein geöffnetes Trommelfell wächst nicht wieder nachWarum man bei Kaninchen sehr genau schauen muss, welches Mittel ins Ohr darf – manche sind hinterm Trommelfell toxisch Samstag: Infostand in NürnbergWir sind auf dem Hinterwäldchen-Fest – Premiere, gemütlich, mit Vorträgen, vielen Infoständen und veganem syrischem Essen. Die Stände sind von 13 bis 20 Uhr da, die Veranstaltung läuft bis 22 Uhr. Alle Infos bei @veganvernetzt.de Was wir bereuenEhrlich: nichts Grundlegendes. Was uns geärgert hat, waren bauliche Entscheidungen – der Stabmattenzaun mit fünf Zentimeter Maschen, der Linoleumboden. Alles gelöst, nur mit mehr Zeit, Geld und Aufwand. Was sich verändert hatDie Verantwortung, kein Urlaub, kein Feierabend, kein Sonntag ohne To-do-Liste. Und auf der anderen Seite: die Insel der Glückseligkeit, morgens fünf Minuten bei den Schafen sitzen – und die Menschen, die wir ohne Lebenshof nie kennengelernt hätten. Was wir unterschätzt habenDass ein Achtstundentag hier eine völlige Fehlinterpretation war. Dazu die schiere Menge: Paletten Einstreu, 25 Ballen im Lager, wöchentlich Frischfutter im Lieferwagen, Kartons, Müll, Wäsche. Und die Abgabeanfragen, bei denen man fast immer Nein sagen muss. Was uns geprägt hatDie Suche nach guter tiermedizinischer Versorgung – und die Skepsis, die davon geblieben ist. Der Umgang mit Leben und Tod, wenn er zum Alltag gehört. Und die drei Flaschenlämmer, bei denen wir keinen Plan hatten und die heute über die Weide laufen. Das Schönste: PaulineSie kam als Lamm mit entzündeten Gelenken und einem Sprunggelenk, das nicht zusammengewachsen war. Nach Absagen, Röntgenbildern und einer OP in Berlin mit Fixateur läuft sie heute mit der Herde mit. Die schönste Geschichte, die wir hier erlebt haben. Das SchlimmsteDiego, den Lutz allein gefunden hat. Und Lotti, die eingeschläfert werden musste, ohne Partnertier an ihrer Seite – seitdem fährt niemand mehr allein in die Praxis. Würden wir es nochmal machen?Ja. Ohne Zweifel. Nur mit anderen Ställen. Bitte unterstützt Tatjana 💚 Für Tatjana läuft aktuell ein PayPal Money Pool – jeder Euro hilft: https://www.paypal.com/pools/c/9s3Z3Q4m9Y Folgt diesen Accounts 🌻 Lebenshof Sonnenseite: https://www.instagram.com/lebenshofsonnenseite/🐑 Lebenshof Noah: https://www.instagram.com/lebenshof_noah/🦆 Duck Shelter: https://www.instagram.com/duckshelterev/🐰 Help Rabbits at War: https://www.instagram.com/help_rabbits_at_war/🌱 Vegan Vernetzt: https://www.instagram.com/veganvernetzt.de/ 🎵 Rate das Intro in den Instagram-Kommentaren💬 Schreibt uns – lieber einmal zu oft anstupsen als gar nicht⭐ Bewertet uns und abonniert den Podcast📢 Teilt die Folge mit einem Menschen, den das interessiert📍 Kommt am Samstag nach Nürnberg und sagt Hallo Fühlt euch umarmt, wenn ihr mögt.

  2. Aug 20

    Sechster Hund, erste Panik — Rio, ein Abschied und die Frage, wie lange das Heu noch reicht

    Nie im Leben ein sechster Hund — Rio zieht ein, und der Sommer macht uns Sorgen Folge 10, und wir stellen uns tatsächlich noch mal kurz vor. Danach geht's direkt rein: Bei uns ist ein sechster Hund eingezogen — genau der, den wir nie aufnehmen wollten. Danach wird's schwerer: Wir mussten uns wieder verabschieden, eine unserer Rennmäuse macht uns Sorgen, und Lauras Thema heißt diesmal Zukunftsängste. Auflösung: Das letzte Intro Es war das Intro der Erfolgsserie Friends. Wer das nicht erraten hat — tja. Das neue Intro Der Hinweis diesmal: ein absoluter No-Brainer für unsere Generation. Schreibt eure Tipps in die Kommentare auf Instagram — vielleicht verlost Lutz ja irgendwann mal was. Rio ist da — der sechste Hund Rio kommt aus einem Animal-Hoarding-Fall in Rumänien mit 400 bis 500 Hunden. Ein Jahr auf diesem Hof, danach vier Jahre Tierheim, eine gescheiterte Vermittlung, dann Pflegestelle. Im Dezember wird er sechs. Eigentlich hatten wir für einen älteren Hund angefragt — kleine Hunde gehen erstaunlich gut weg, wir wollen die, die niemand nimmtRio ist zurückhaltend, ruhig und ziemlich schreckhaftAuf dem Hof läuft er nur mit Schleppleine und GPS-TrackerDas Rudel hat ihn super aufgenommen, es gab so gut wie keinen Stunk Ein Abschied aus dem Nichts Zwei Stunden vor der Abfahrt nach Würzburg fiel auf, dass die Atmung nicht stimmte. Der Verdacht: ein gelöster Nasenstein, dazu vermutlich Zahnproblematik. Nach einem Wochenende Notfallprogramm haben wir entschieden, ihn gehen zu lassen. Lutz war allein zuständig — zum ersten Mal spritzen ohne Unterstützung, dazu die volle VerantwortungSchon wieder trifft es eine Vergesellschaftung mitten im ProzessAus der geplanten Vierergruppe sind jetzt zwei geworden, und niemand soll am Ende allein bleiben Rennmaus-Sorgen Lizzy hat eine Innenohrentzündung und torkelt, am Freitag geht es voraussichtlich in Narkose. Bei der anderen kam nach der Tumor-OP wieder Blut. Drückt bitte die Daumen. Zukunftsängste: Dürre, Heu und die Frage nach fünf Jahren Uns geht es aktuell gut, unsere Weiden sind grün. Aber wir sehen die Bilder von anderen Höfen: vertrocknete Flächen, kein Futter, Tiere, die schon jetzt an die Wintervorräte müssen. Heupreise steigen dort, wo Heu knapp wird — das trifft Lebenshöfe direktZukauf von Futter kostet Ressourcen und befeuert genau das Problem, das ihn nötig machtDie Frage ist nicht nur, ob wir Platz für mehr Schafe haben, sondern ob wir sie in fünf Jahren noch satt bekommenAuch die Kleinen sind betroffen: Wiese sammeln wird schwieriger, getrocknete Kräuter werden teurer Was, wenn es brennt? Kaninchen, Nager und Hunde bekommen wir schnell in Boxen. Bei Schweinen, Tauben und Enten wird es realistisch betrachtet schwierig bis unmöglich. Und dann noch die Gesellschaft Der Rechtsruck macht uns beiden massiv zu schaffen — für Menschen wie für Tiere. Unsere Bitte: Geht wählen. "Alles ist scheiße" ist keine Ausrede, gar nichts zu tun. Das Glück heißt Glück Kurz nachdem wir übers Heu gesprochen hatten, standen zwei Menschen vor der Tür und boten uns welches an — durch einen sehr süßen Zeitungsartikel über uns. In dem stand Lutz' Alter übrigens gleich zweimal drin. Beides falsch. Neue Rubrik: Kommentare aus dem Internet Ein Video von Bob im Todesschlaf brachte uns einen Kommentar ein: Wie wir dieses Wort nur benutzen könnten, man denke ja, das Tier sei tot. Ja. Genau deshalb heißt es so. 🎵 Ratet das neue Intro in den Kommentaren auf Instagram🎙️ Schickt uns Sprachnachrichten: Wie geht ihr mit euren Zukunftsängsten um?🌾 Andere Lebenshöfe: Wie ist die Lage bei euch mit Heu und Trockenheit?⭐ Lasst gerne eine Bewertung da, wo ihr uns hört🗳️ Geht wählen. Bitte. Fühlt euch umarmt, wenn ihr mögt.

  3. Aug 4

    Tierlieb reicht nicht...

    ... über Tierschutz, den Teller und die Frage, wo Konsequenz anfängt. Diesmal reden wir übers Hauptthema: Was heißt Tierschutz eigentlich? Wenn auf dem Sommerfest eines Tierschutzvereins Steaks auf dem Grill liegen, wenn „Ich bin tierlieb" bedeutet, den Käfer zu retten und zwei Minuten später eine Currywurst zu kaufen – dann fehlt irgendwo ein Schritt. Uns geht's nicht ums Draufhauen, sondern um Reflexion. Außerdem: Infostände in Dresden und Coburg – und die traurige Nachricht, dass unser Kaninchen Sam gestorben ist. Weil er so lag, wie er lag, stand plötzlich der Verdacht RHD2 im Raum. Hinweis: Es geht auch um den Tod eines Tieres, Pathologie und Seuchenschutz. Intro-Rätsel & AuflösungLetzte Runde war die Gummibärenbande. Neuer Tipp: eine weltbekannte Sitcom, die wirklich jeder kennt. Ab damit in die Kommentare auf Instagram. Klassentreffen mit Standdienst: Dresden und CoburgDresden ist Community, in Coburg standen 26 Vereine mitten zwischen Leuten, die eigentlich nur shoppen wollten – höherer Altersdurchschnitt, echtes Interesse. Genau diese Gespräche sind die, für die wir das machen. Als Nächstes: zum ersten Mal Würzburg. Danke an die OrgasAlles ehrenamtlich, alles in der Freizeit. Danke, dass ihr uns eine Plattform gebt. Black Tomato Crew: https://www.instagram.com/black_tomato_crewAnima e.V.: https://www.instagram.com/anima_ev/Humans For Animals: https://www.instagram.com/humansfor.animals/STURBOCK Tierschutz: https://www.instagram.com/sturbock_tierschutz/ Sam ist gestorben – und dann kam der VerdachtSam war unser „Todeskandidat Nummer eins": kaputte Lunge, lange palliativ, und er hat seine erwartete Lebenszeit deutlich überlebt. Trotzdem war der Morgen, an dem er tot in der Hütte lag, ein Schock – und er lag nicht so, wie ein Kaninchen liegt, das einfach einschläft. Also: Vollschutzanzug, separate Schuhe, ein Kaninchen im Bad und fast zwei Wochen Warten auf die Pathologie. Die Außengruppe haben wir bewusst nicht getrennt – warum, erklären wir in der Folge. Das Ergebnis: kein RHD2, sondern eine Linksherzinsuffizienz. Also bitte: impfen, impfen, impfen – und bei neuen Tieren Quarantäne. Nebenbei: Über die Tierbestattung bekommen wir die Asche zurück, sonst wären alle Tiere hier beerdigt worden. Und Columbias Kastration lag auch noch am selben Tag – ihr geht's inzwischen wieder gut. Hauptthema: Tierschutz, der beim Teller aufhörtWir haben es selbst erlebt: Tierschutzverein auf der Fahne, klassische Fleischgerichte auf dem Grill. Wir wünschen uns da einfach mal eine Reflexion – bei aller Dankbarkeit für die Menschen, die diese Arbeit machen. Warum eine „saubere Begriffsdefinition" hilft: Hundeschutzverein ist eben kein Tierschutzverein.Der Unterschied zwischen Wissen und Sehen – und warum das so viel ausmacht.Der Vorwurf, wir seien nicht konsequent genug, weil wir Spenden von Nicht-Veganern annehmen.Warum Laura bewusst „Taubenschutz" sagt statt Tierschutz – und wie viel Veganismus dort mitläuft.Warum gerade Menschen im Tierschutz die größten Chancen haben, den nächsten Schritt zu gehen. Wir haben früher auch Fleisch gegessen. Get out: Was unter einem Reel so alles landetEine komplett gekippte Kommentarspalte: von Blödsinn über frauen- und behindertenfeindliche Sprüche bis zu gewaltverherrlichenden Kommentaren, die wir löschen mussten. und... ⭐ Bewertet uns gerne mit 5 Sternen💬 Schreibt einen Kommentar – Laura schaut da öfter rein🔔 Abonniert uns in eurer Podcast-App🎵 Erkennt ihr das neue Intro? Ab damit in die Kommentare auf Instagram Fühlt euch umarmt, wenn ihr wollt.

  4. Jun 30

    Das Schlimmste ist nicht der Tod!

    Über Trauer, Tod und die schwerste Entscheidung am Lebenshof Nach einem lockeren Start wird's ernst: Wir mussten unsere Laufente Betty gehen lassen und reden ehrlich über Trauer, übers Einschläfern und die schwerste aller Entscheidungen. Hinweis: Diese Folge dreht sich ausführlich ums Sterben, Einschläfern und Trauern – hör in einem guten Moment rein. Intro-Rätsel & Auflösung Letzte Runde war Indiana Jones (Tipp „Blockbuster" hat ja gepasst). Diesmal wieder was Neues – Tipp: aus der Kindheit, vielleicht nur für eine Generation. Ab in die Kommentare auf Instagram. Endlich wieder guter Ton (hoffentlich) Die letzte Folge war beim Ton echt grausam – sorry dafür. Wir haben aufgerüstet, das Wohnzimmer ist jetzt eine einzige Kabelei. Alter Falter, was'n das für ein Wetter Gefühlt 40 Grad und mittendrin die Klimakatastrophe. Vor allem für die Tiere übel: Die Schafe fressen Heu wie im Winter, die Hunde müssen wir aktiv aus der Hitze holen – nur die Merino-Mixe kommen erstaunlich gut klar. Schneckenrettung unterm Holz Unterm umgeräumten Holz saß ein gutes Dutzend Nacktschnecken – alle eingesammelt und ins kühle Gebüsch umgesiedelt. (Kleiner Bonus: Kaninchen lieben OSB-Platten.) Schafschur 2.0 – neue Maschine, große Liebe Neues Equipment (Markennamen verraten wir hier nicht): mehr Power, risikofrei, Rekord von 20 Minuten pro Schaf. Plus Tipps, welche Wolle am besten geht – und warum das Zeitfenster im Frühjahr jedes Jahr ein Drama ist. Hauptthema: Abschied von Laufente Betty Betty kam aus gruseliger Haltung übers Tierheim zu uns – diese Woche mussten wir sie einschläfern lassen. Es begann morgens mit Atemnot, wir konnten sofort handeln und sie direkt auf Station bringenErst Hoffnung auf eine Legenot wie bei Wilma – dann sah ein Luftsack verändert ausBei Atemnot kann man am Ende leider nichts mehr machenLoki, ihr Partner, ruft jetzt allein durchs Gehege nach ihr Die schwerste Entscheidung Nicht der Tod selbst ist für uns das Schlimmste, sondern die Entscheidung treffen zu müssen. Und wie sehr es hilft, das nicht allein zu machen, sondern Hand in Hand mit der Tierärztin. Hund ≠ Lebenshof-Tier Die Hunde schlafen im Bett, sind Rudel, die haben wir uns ausgesucht. Die anderen Tiere brauchen uns nicht als Rudel – wir sind für sie da, nicht sie für uns. Kein Leben ist mehr wert, es ist nur eine andere Beziehung. Fünf-Minuten-Hölle vs. langer Abschied Die Fünf-Minuten-Entscheidung (wie damals bei Gandhi) ist die Hölle, weil man danach ewig grübelt. Der lange, immer neu bewertete Weg (wie bei Heinrich oder aktuell bei Sam) lässt sich für uns viel besser tragen. Würde im Tod – und wo Vorschriften dazwischenfunken „Was bei uns landet, bleibt bei uns" – wir beerdigen unsere Tiere hier. Bei „Nutztieren" wie Schafen darf man das nicht, die holt der Abdecker. Warum das nochmal ein härteres Level wird. Trauer ist individuell Jede:r trauert anders, und das ist okay – schämt euch für nichts. Und macht niemandem Vorwürfe, fragt lieber: Was kann ich für dich tun? ⭐ Bewertet uns mit 5 Sternen 💬 Schreibt einen Kommentar – wir freuen uns über jede Nachricht 🔔 Drückt die Glocke und abonniert uns 🎵 Erkennt ihr das neue Intro? Tipp: aus der Kindheit 🫂 Fühlt euch umarmt – bis zum nächsten Mal

  5. Jun 17

    Zwischen Morgenrunde und Mitternacht: Welche Freizeit eigentlich?

    Welche Freizeit? – Tagesabläufe, Wecker und das Leben auf der Lebenshof-Insel In dieser Folge nehmen wir euch mit durch unseren Tagesablauf – vom Aufstehen ohne Wecker bis zum „Feierabend" um 22 Uhr. Und wir reden ehrlich darüber, was Versorgungsverantwortung wirklich bedeutet, wenn man zu zweit nie gemeinsam weg sein kann. Intro-Rätsel & Auflösung der letzten Runde Die letzte Folge wollte niemand erraten – es war „Saber Rider and the Star Sheriffs" (Anime von 1987, im deutschen Nachmittagsfernsehen Mitte der 90er). Diesmal gibt's wieder was Neues zum Raten. Tipp: Blockbuster! Ab damit in die Kommentare auf Instagram. Rosalie, der Löwe vom Hof Es geht ihr richtig gut – sie sieht jetzt nur aus wie ein Löwe, weil Robert mit der Schur begonnen hat und die Messer mittendrin stumpf wurden. Plus: Warum die Schafschur dieses Jahr besonders tricky ist (Regen, kleines Zeitfenster, neue Maschine im Anflug). Endlich mal ruhigere Praxistage Nur ein halber Praxistag in zwei Wochen – wirklich entspannt. Ronja, Molly zum Impfen, kein Drama. Schön mal sowas sagen zu können. Hauptthema: Tagesablauf & Freizeit auf dem Lebenshof Was bedeutet das eigentlich konkret, lebenshof-mäßig zu leben? Aufstehen ohne Wecker – das große PrivilegRoberts Morgenroutine: erst die Hunde, dann Schafe, Schweine, Außenkaninchen – locker eine StundeLauras Morgenroutine: Medis, Special Essen, Bus checken – eine halbe StundeBitte nicht ansprechen vor dem ersten KaffeeLohnarbeit + Gehegereinigung + Telefonkonferenzen parallelPraxistage = 4–5 Stunden weg, der Rest muss abends ranSammeln im Sommer – eine Stunde täglich, sieben Stunden die WocheDie Abendrunde dauert länger als die Morgenrunde (Stichwort Herzmedikamente alle 12 Stunden)Was Außenstehende nicht sehen: Kommunikation, Buchhaltung, Bestellungen vergleichen, Abgabeanfragen, Merch-Logistik, WeiterbildungenWarum es bis Mitternacht oft nicht ruhig wirdHobbys? Welche Hobbys? Versorgungsverantwortung – der eigentliche Knackpunkt Das Wort hat Laura sich live ausgedacht und es passt perfekt. Warum wir zu zweit nicht zusammen eine Nacht weg sein können, warum die Kaninchen das größte Hindernis sind und wie wir die Hochzeit am Wochenende um die Herzmedi-Zeiten herum planen. Konzerte, Events & der Aufwand dahinter Vier Konzerte in vier Wochen war vielleicht überambitioniert – warum wir Schmutzki ausfallen ließen und wieso jede Entscheidung „lohnt sich der Aufriss?" lautet. Lebenshof ≠ Romantik Wir streicheln nicht den ganzen Tag Schafe. Wir bauen kein Gemüse an. Wir fällen keine Bäume zum Spaß. Warum wir uns weigern, das Ganze als „Projekt" zu bezeichnen – und warum es trotzdem nicht das geilste Leben ever ist, aber auch nicht das schlechteste. Get out: Stänkern auf Social Media Columbia, ein Haarballen, Notversorgung zu Hause – und ein Kommentar, der unterstellt, wir würden bei der Tierarztversorgung Geld sparen wollen. Warum solche Behauptungen ohne Dialog so nerven und was Laura davon hält. ⭐ Bewertet uns gerne mit 5 Sternen 💬 Schreibt einen Kommentar – Laura schaut da übrigens öfter rein 🔔 Abonniert uns in eurer Podcast-App 🎵 Erkennt ihr das neue Intro? Tipp: Blockbuster!

  6. Jun 3

    Perfektion.

    Perfektionsdruck im Lebenshof – warum Fehler die besten Helfer sind In dieser Folge gibt's einen Rückblick auf ein wunderbares Wochenende in Stuttgart, einen ordentlichen Schreck im Schafstall und das große Thema: Warum kein Lebenshof perfekt sein muss – und wie wir alle ein bisschen freundlicher miteinander umgehen könnten. Intro-Rätsel, Runde zweiWieder ein Intro – ratet mit auf Instagram. Kleiner Hinweis: Anfang-80er-Geburtstage im Vorteil. Vegan Street Days Stuttgart – RückblickZwei Tage Gluthölle bei über 30 Grad, ganz viele tolle Menschen, ein Mini-Klassentreffen, ein Klau-Versuch am Stand und der mysteriöse halb offene Reißverschluss. Großes Dankeschön an Ariwa, die Orga und alle, die da waren! Plus: Warum die Taube unser meist verkauftes Motiv ist. Verena, das perfekte Team & der Hofalltag zu HauseWarum man so ein Event nicht allein wuppen kann – und wie Lutz per Telefon Medikamente live mit Laura aufzieht. Schreck im Schafstall: RosalieUnser ältestes Schaf lag schräg auf der Seite – panischer Blick, verformter Körper, Sekunden, die sich wie Stunden anfühlen. Was bei Wiederkäuern in so einer Situation gefährlich wird, was Lutz getan hat, und warum es ihr inzwischen wieder richtig gut geht. Hauptthema: Perfektionsdruck auf LebenshöfenMüssen Lebenshöfe alles perfekt können? Spoiler: Nein. Warum Wissen mit der Tierart wächst – und nicht vor ihr da sein kannBasics müssen sitzen – aber Spezialwissen kommt durchs TunSchafe scheren, Klauen schneiden, Temperatur messen – alles erstmal selbst gelerntAuswahl neuer Tierarten: Was können wir leisten, was nicht?Fehler machen ist okay – Fehler immer wieder machen nichtWie Kritik geht (und wie nicht): Fragen statt drauflos urteilen20-Sekunden-Reels und die Hintergründe, die niemand siehtKöttel, Matsch & angeknabberte Tapeten – warum das realistische Zeigen wichtig istInnerer Druck vs. Druck von außenFehler = Helfer: warum eine bessere Fehlerkultur allen helfen würdeDie einzige Perfektion auf dem Hof heißt übrigens Motti 🐕Get out: Was machen wir mit dem ganzen Mist?Eine der vielen tollen Fragen aus der Sticker-Aktion. Antwort: Hänger voll machen, wegfahren – entweder zu lieben Menschen aufs Feld oder zur Kompostierungsanlage in der Nähe. Hinweis zur TonqualitätWir sind dran, neues Tool, noch nicht ganz optimal – danke an alle, die durchhalten! ⭐ Bewertet uns gerne mit 5 Sternen💬 Schreibt einen Kommentar🔔 Abonniert den Podcast in eurer App🎵 Erkennt ihr das Intro? Ab damit in die Kommentare auf Instagram!

  7. May 21

    Stänkerlutz vs. Instagram

    Stänkern gegen Meta – über Social Media, Tauben & Zombie-Kaninchen In dieser Folge gibt's das erste Mal ein Intro (versprochen ist versprochen!), Updates aus dem Hofalltag und eine ehrliche Auseinandersetzung mit Social Media: Was macht es mit uns, mit unserer Arbeit – und warum bleiben wir trotz allem dabei? Intro & FeedbackEndlich mit Intro – Technikprobleme inklusive. Danke für das schöne Feedback zur letzten Folge zum Thema Tauben! Bonnie & Bommel ziehen einZwei neue Tauben warten im Bad auf den Umzug in die Handicapvoliere. Warum erst am Freitag? Oberfranken-Wetter. Vegan Street Days StuttgartSamstag & Sonntag mit Infostand am Pariser Platz/Marktplatz. Riesenprogramm, 30 Grad – kommt vorbei! Sorge um Martha (oder Rosa?)Ein Schaf humpelte und fraß weniger. Checks gemacht, beobachtet – inzwischen ist alles wieder gut. Warum man bei Wiederkäuern sofort hellhörig wird. Lemmy, das Zombie-KaninchenAbszesse, Spülungen, fünf Löcher – und warum bei Lemmy ab jetzt nur noch orale Medikamente gehen. Plus: Robert kann nicht mit menschlichen Wunden umgehen (Katzendosengate lässt grüßen). Hauptthema: Social MediaWas macht Social Media mit uns – als Gesellschaft, als Lebenshof, als Menschen? Ausgeburt der Hölle? Oder doch differenzierter?Reiche weiße Männer, fehlende Regulation & der gesperrte Antifa-BegriffBubble-Erweiterung als echter VorteilDas Dilemma: rausgehen oder bleiben?Reichweite, Likes & das Belohnungssystem im KopfDruck, Selbstzweifel & der Algorithmus als GegnerReichweite ≠ Expertise – warum Podeste gefährlich sind„Ich seh ja auf Insta, wie's euch geht" – Insta ist nicht das LebenAufklärung als Argument fürs DabeibleibenSpenden, Patenschaften & warum's ohne kaum noch gehtAntifaschistische Inhalte werden gedrosselt – und trotzdem!Get out: AlternativenMastodon (dezentral, kommt aus Jena 🥁) und Signal statt WhatsApp – schaut mal rein. SchlussworteKonsumiert, was euch gut tut – aber behaltet im Hinterkopf, was Social Media mit euch macht. Und denkt dran: Insta ist nicht die Realität. Wir sind alle wertvoll. ❤️ Call to Action ⭐ Bewertet uns gerne mit 5 Sternen💬 Schreibt einen Kommentar🔔 Abonniert den Podcast in eurer App🎵 Erkennt ihr die Titelmusik? Ab damit in die Kommentare!

  8. May 6

    Taubentalk

    Folge 4: Der Taubentalk In dieser Folge sprechen Laura und Lutz über ein Thema, das ihnen besonders am Herzen liegt: Stadttauben. Was steckt hinter dem schlechten Image? Warum sind Stadttauben eigentlich ausgesetzte Haustiere? Und was kann jede*r Einzelne tun? Außerdem: Rückblick auf einen sensationellen Arbeitseinsatz von Pro Lebensglück, ein Schreckmoment mit Hermine – und warum eine abgerissene Autobahnbrücke den Anstoß für diese Folge gab. Themen in dieser Folge: 🔨 Arbeitseinsatz von Pro Lebensglück – 12 Menschen, ein Wochenende, alles von der Liste geschafft: Ententeich gereinigt, Kaninchenlöcher geschlossen, Schafstall betoniert und eine komplette Blechhütte abgerissen. Dazu selbst mitgebrachtes Essen – einfach sensationell. 🐰 Hermine & der Notdienst – Samstagmorgen Untertemperatur bei Hermine (36,7 statt 38,5°C). Notdienst, Verstopfung durch ihr Megakolonsyndrom, Blut im Urin – und trotzdem hat die Omi es wieder geschafft. Dranbleiben lohnt sich. 🕊️ Die Autobahnbrücke – Eine abgerissene Brücke, ein Taubenpärchen im Schutt, vermutlich ein zerstörtes Nest. Laura und Lutz fahren hin, können aber wegen der Gefahr nicht ran. Frustration pur – und der Auslöser für das heutige Thema. 🕊️ Stadttauben: Ausgesetzte Haustiere – Stadttauben stammen von domestizierten Felsentauben ab. Sie sind auf Menschen angewiesen, können nicht in der Wildnis leben und haben einen angezüchteten Brutzwang (ganzjährig Eier statt zwei Gelege). Ihr Hungerkot zerstört Gebäude – nicht der Kot an sich. Sie übertragen nicht mehr Krankheiten als Spatzen, Hunde oder Katzen. 🏠 Das Augsburger Modell – Betreute Taubenschläge sind die Lösung: artgerechtes Futter, kontrollierter Eiertausch, tierärztliche Versorgung. Tauben bleiben bis zu 80 % im Schlag. Win-win für Tiere und Städte. Trotzdem wird es vielerorts blockiert. 😡 Fall Limburg – 500 Tauben sollten per Genickbruch getötet werden. Erst eine Anwältin stoppte das über das Bundesartenschutzgesetz. Ein betreuter Taubenschlag wurde zuvor kostenlos angeboten – abgelehnt. Es schaffte es bis in eine US-Late-Night-Show. 💡 Was du tun kannst:• Hinsehen statt wegsehen – aufgeplusterte oder humpelnde Tauben brauchen Hilfe• Tiere sichern (Jutebeutel!) und Taubenhilfe kontaktieren• Haare zusammenbinden & Fäden vom Boden aufheben (Verschnürungsgefahr)• Petitionen unterschreiben, Aufklärung im Umfeld betreiben• Taubenhilfen finanziell oder ehrenamtlich unterstützen• Taubenhilfen auf Instagram folgen und liken – Sichtbarkeit zählt 🏗️ Tipps zum Volierenbau – Punktverschweißter Volierendraht (12 mm Maschen), raubtiersicher von allen Seiten inkl. Boden, Schleuse zum Reingehen, stabile Holzhütte für den Innenbereich. 🐾 Werde Pat*in: https://ellswiese.de/patenschaftsantrag/ Teilt diese Folge – das Thema Stadttauben braucht mehr Sichtbarkeit! 🕊️

  9. Apr 21

    Die Finanzierung des Bums!

    Wie finanziert man eigentlich einen Lebenshof? In dieser Folge sprechen Laura und Lutz offen über die Kosten auf der Ellswiese – von Tierärzt*innenbesuchen über Futterkosten bis Zaunbau. Warum Kaninchen der größte Kostenpunkt sind, wie Patenschaften das Rückgrat bilden und warum sie sich gegen ständige Spendenaufrufe entscheiden. Plus: Ein Shoutout an Pro Lebensglück und Pessimismus-Laura macht einen Gastauftritt. Themen in dieser Folge: 🐾 Ankommen & Alltag – Rennmäuse zum Tierarzt bringen inkl. Buddel-Aktion, warum "kein Ponyhof" ein bescheuertes Sprichwort ist und der Running Gag ums Hundewasser. 💊 Medikamente & Logistik – 18 Gläser, unzählige Spritzen, kein schriftlicher Plan. Laura macht alles aus dem Kopf. Was passiert, wenn sie ausfällt? Chaos. Shoutout an Jürgen und Juda. 🌿 Frischfutter & Sammeln – Erste Sammelversuche des Jahres, warum Grünkohl teurer wird und die Kaninchen Schöllkraut verschmähen. Schafe sammeln übrigens selbst. 💰 Die Finanzierung des Bums – Die meistgestellte Frage beantwortet:• Tierarztkosten: 1.600–2.000 €/Monat, vor allem durch die Kaninchen (über die Hälfte chronisch krank, 2x/Woche Praxistag, 230 km pro Fahrt)• Futterkosten: 350–430 €/Woche im Winter• Impfungen: ca. 500–600 € pro Durchgang• Einstreu, Strom, Wasser: fällt dank Großeinkauf kaum ins Gewicht ❤️ Patenschaften – Der stabile Grundstock. Ab 1 € möglich, kein Mindestbetrag. Jede neue Patenschaft lässt das Herz hüpfen. 🛍️ Pro Lebensglück – Ehrenamtliche Orga, die Lebenshöfe unterstützt. Toller Shop, Wundertüten, Stände auf veganen Festen. Alle Einnahmen gehen an Lebenshöfe. 👕 Merch & Events – Zwei Shops (Klamotten + Sticker, Lesezeichen, Frühstücksbretter), Infostände auf veganen Festen. Coburg bekommt ein besonderes Lob. 🙏 Ehrenamt & Ehrlichkeit – 100 % ehrenamtlich, kein Gehalt. Laura und Lutz sprechen offen über Privilegien (Firmenwagen) und warum Eigenfinanzierung Vorrang hat. 🌸 Pessimismus-Laura – Warum der Frühling überfordert, To-do-Listen im Kopf und die Frage: Kennt jemand einen Dachdeckerin? Wie kannst du helfen? 🐾 Werde Pat*in: https://ellswiese.de/patenschaftsantrag/ 🛍️ Shop von Pro Lebensglück: https://pro-lebensglueck.de/produkt-kategorie/shop/ Wer nicht spenden kann, hilft auch durchs Teilen, Liken und Weitersagen!

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