Nachhaltigkeitsutopien aus/von/für Niedersachsen

Prof. Dr. Christian Busse

Nachhaltigkeitsforschende der Uni Oldenburg stellen ihre persönlichen Utopien der Zukunft dar, auf die sie mit ihrer Forschung hinarbeiten. Die Nachhaltigkeitsutopien sollen positiv besetzte Visionen der Zukunft für die Öffentlichkeit zugänglich machen und dazu anregen, dass Bürgerinnen und Bürger an die Gestaltbarkeit der Zukunft glauben. Moderiert werden die Gespräche vom Oldenburger Nachhaltigkeitsforscher Prof. Dr. Christian Busse.

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  1. Sprunginnovationen für Nachhaltigkeit

    4d ago

    Sprunginnovationen für Nachhaltigkeit

    In der zehnten Folge des Projekts „Nachhaltigkeitsutopien aus/von/für Niedersachsen“ ist Prof. Dr. Nick Lin-Hi zu Gast bei Moderator Prof. Dr. Christian Busse. Das Gespräch fokussiert sich auf Sprunginnovationen als Schlüssel für nachhaltige Entwicklung. Die Folge behandelt Ideen und Technologien, die unser Verhalten und unsere Wirtschaft verändern können. Oft handeln Menschen nicht so, wie es eigentlich für mehr Nachhaltigkeit notwendig wäre und wie sie es auch selbst anstreben. Diese sogenannte Intention-Behavior-Gap zeigt, dass gute Absichten allein nicht reichen. Damit nachhaltiges Handeln gelingt, müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die nachhaltiges Handeln einfacher und attraktiver machen. Ein wichtiges Beispiel ist kultiviertes Fleisch, das im Labor aus tierischen Stammzellen hergestellt wird und dabei ganz ohne Tierhaltung auskommt. Diese Technologie könnte den Ressourcenverbrauch und die Umweltbelastung deutlich reduzieren sowie das Tierwohl erheblich steigern. Prof. Dr. Lin-Hi erwartet eine baldige Kostenparität mit etablierter Fleischproduktion, so dass eine Win-Win-Situation aus Konsumenten- und Nachhaltigkeitsperspektive entstünde. Als weitere mögliche Sprunginnovationen behandelt die Folge Blockchain-Technologien, die Transparenz in Lieferketten schaffen und Menschenrechte sichern können, sowie sozial intelligente Roboter, die vor allem in der Pflege unterstützen können. Zum Schluss wird die Wissenschaftsethik nicht nur im Hinblick auf das Transparentmachen von Werten, sondern auch die Generierung von Utopien kritisch reflektiert. Die Folge zeigt, dass Nachhaltigkeit nicht nur eine Frage der Technik ist, sondern auch davon abhängt, wie neue Ideen in Gesellschaft und Wirtschaft verankert werden.

    1h 14m

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Nachhaltigkeitsforschende der Uni Oldenburg stellen ihre persönlichen Utopien der Zukunft dar, auf die sie mit ihrer Forschung hinarbeiten. Die Nachhaltigkeitsutopien sollen positiv besetzte Visionen der Zukunft für die Öffentlichkeit zugänglich machen und dazu anregen, dass Bürgerinnen und Bürger an die Gestaltbarkeit der Zukunft glauben. Moderiert werden die Gespräche vom Oldenburger Nachhaltigkeitsforscher Prof. Dr. Christian Busse.