
Made in Dresden - die Dresdner Industriegeschichte
Dresden ist heute vor allem als Kulturstadt bekannt – doch über viele Jahrzehnte hinweg war die sächsische Metropole auch ein bedeutendes Zentrum der Industrie und technischen Innovation. Maschinenbau, Feinmechanik, Kameratechnik, Tabak-, Lebensmittel- und Druckindustrie prägten die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt und machten Dresden zu einem vielseitigen Industriestandort mit internationaler Bedeutung. Der Podcast „Made in Dresden – Die Dresdner Industriegeschichte“ widmet sich dieser oft unterschätzten Vergangenheit. Er erzählt von Unternehmen, Erfindungen und Menschen, die die industrielle Entwicklung Dresdens geprägt haben – von den Anfängen der Industrialisierung bis in das 20. Jahrhundert. Dabei wird sichtbar, wie eng Industrie, Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft miteinander verbunden waren – und warum diese Geschichte bis heute im Stadtbild nachwirkt. Wie bedeutend Dresden als Industriestandort war, zeigt ein Blick auf einige wichtige Branchen. In den 1920er- und 1930er-Jahren wurde Dresden zum weltweit führenden Zentrum der Kameraindustrie. Auch die Tabakindustrie prägte das wirtschaftliche Leben der Stadt: Zeitweise gehörte Dresden zu den größten Standorten der Zigarettenproduktion in Europa. Und im Bereich der Druck- und Reproduktionstechnik entstanden hier bedeutende Innovationen, die die Entwicklung moderner Druckverfahren nachhaltig beeinflussten.
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- CreatorInes Körner / C90 Studio
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