Mehlhose & Mehlhose

Mehlhose & Mehlhose

Wir sind Jan & Olaf Mehlhose – Experten für Auswandern und ortsunabhängiges Leben. Wir zeigen Unternehmern, Selbstständigen, Freiberuflern und digitalen Nomaden, wie sie durch Auswandern legal Steuern sparen, das beste Auswanderungsland finden und finanziell frei werden. Alle Inhalte auf diesem Kanal dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen keine Steuer-, Rechts- oder Auswanderungsberatung dar. Bitte ziehe für deine individuelle Situation stets qualifizierte Experten hinzu.

  1. 1d ago

    Nr. 1 für Auswanderer?

    Der große Vergleich: Südostasien oder Lateinamerika? In dieser Folge werden Lateinamerika und Südostasien, die beiden wahrscheinlich beliebtesten Auswanderungsgebiete für Auswanderer weltweit direkt gegeneinander antreten. Südostasien umfasst dabei vor allem Singapur, Indonesien, Malaysia, Thailand, Vietnam und die Philippinen, während Lateinamerika von Mexiko über Zentralamerika bis zum "Southern Cone" mit Argentinien, Brasilien und Uruguay reicht. Die Vorteile sind vielfältig: Während Länder wie Paraguay, Uruguay und Panama steuerlich extrem attraktiv sind, locken andere wie Costa Rica und Brasilien mit der puren Schönheit der Natur. Argentinien ermöglicht eine problemlose Einwanderung, und in Ländern wie Peru und Argentinien erhält man nach zwei Jahren bereits den Pass. Auch Südostasien hat einiges zu bieten: Während Singapur mit Unternehmerfreundlichkeit, hoher Sicherheit und erstklassiger Infrastruktur punktet, locken Thailand, Vietnam und Indonesien mit vergleichsweise niedrigen Lebenshaltungskosten, tropischem Klima und hoher Lebensqualität. Malaysia überzeugt mit einer modernen Infrastruktur, guter medizinischer Versorgung und einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Philippinen wiederum begeistern mit traumhaften Stränden und Englisch als Amtssprache. Dazu kommen eine riesige Auswahl an tropischen Inseln, pulsierende Metropolen und vielfältige Möglichkeiten für digitale Nomaden, Unternehmer und Ruheständler.Wo sollte ein digitaler Nomade oder Auswanderer tatsächlich hin — nach Lateinamerika oder doch nach Südostasien? Alle Antworten in dieser Folge!

  2. 3d ago

    Meinungsfreiheit tot?

    Clip: Meinungsfreiheit unter Druck? Was gerade in Deutschland passiert Deutschland gehört international weiterhin zu den Ländern mit einem hohen Niveau an Meinungs- und Pressefreiheit. Trotzdem wird zunehmend darüber diskutiert, wo die Grenzen freier Meinungsäußerung liegen – gerade im Internet.In den vergangenen Jahren sorgten beispielsweise Strafverfahren wegen beleidigender oder ehrverletzender Beiträge über Politiker für Diskussionen. Der deutsche Strafgesetzgeber schützt Personen des politischen Lebens unter bestimmten Voraussetzungen besonders vor Beleidigung, übler Nachrede und Verleumdung. Kritiker warnen vor möglichen abschreckenden Effekten auf politische Meinungsäußerungen; Befürworter verweisen darauf, dass Meinungsfreiheit auch im Internet nicht grenzenlos ist und Bedrohungen oder strafbare Beleidigungen nicht automatisch geschützt sind.Auch international wird diese Entwicklung beobachtet. Freedom House bewertet Deutschland weiterhin als freies Land, stellte zuletzt jedoch eine Verschlechterung der Internetfreiheit fest und verwies unter anderem auf zunehmende Selbstzensur sowie Strafverfahren gegen Menschen, die Politiker online kritisiert hatten.Die Corona-Pandemie hat die Debatte zusätzlich verschärft. Maßnahmen wie die einrichtungsbezogene Impf-Nachweispflicht, der Umgang mit Falschinformationen und die Moderation sozialer Netzwerke führten zu heftigen Auseinandersetzungen darüber, wo legitime Regulierung endet und gesellschaftlicher oder staatlicher Druck beginnt.Auch außenpolitische Themen wie der Krieg Russlands gegen die Ukraine führen zu Konflikten über Sanktionen, Propaganda, Desinformation und die Grenzen legitimer Meinungsäußerung. Einzelne öffentlich diskutierte Fälle zeigen dabei, wie kompliziert die Abgrenzung zwischen journalistischer Tätigkeit, politischer Meinung, Desinformation und rechtlichen Sanktionen sein kann.Gleichzeitig zeigen Umfragen ein bemerkenswertes gesellschaftliches Phänomen: Viele Menschen haben das Gefühl, bei politischen Themen vorsichtiger sein zu müssen. In einer Allensbach-Umfrage von 2025 sagten nur 46 Prozent, man könne seine politische Meinung in Deutschland frei äußern. Dabei geht es jedoch nicht nur um staatliche Eingriffe, sondern häufig auch um befürchtete soziale und berufliche Konsequenzen.Wie frei können wir in Deutschland unsere Meinung äußern? Wo endet legitime Kritik und wo beginnen Beleidigung, Desinformation oder andere rechtliche Grenzen? Und entsteht dadurch tatsächlich mehr Selbstzensur?Alle Perspektiven in diesem Clip.

  3. 6d ago

    Türkei ausser Istanbul

    Auswandern in die Türkei: Die 5 besten Orte außer Istanbul Die Türkei bietet Auswanderern eine der attraktivsten Steuervergünstigungen weltweit: Wer die letzten drei Jahre nicht dort ansässig war, kann 20 Jahre lang mit null Prozent Einkommensteuer rechnen — eine Regelung, die Dubai direkt Konkurrenz macht. Doch während die meisten nur an Istanbul denken, hat das Land deutlich mehr zu bieten als die chaotische Metropole.Olaf hat seine Top-5-Regionen außerhalb Istanbuls zusammengestellt und konzentriert sich dabei auf Orte, wo Europäer tatsächlich Anschluss finden. Platz 5 ist Ankara, die geplante Hauptstadt mit exzellenter Infrastruktur, weniger Chaos als Istanbul und großem Potenzial für Unternehmer und Startups — hier kommt man mit Englisch durch, muss aber mit deutlich weniger internationaler Community rechnen. Platz 4 ist die Region Trakya im europäischen Teil der Türkei mit Städten wie Edirne und Kirkalelle, wo Olaf selbst Familie hat und wo entspanntes Leben, unberührte Natur und trotzdem gute Internetverbindung charakteristisch sind. Die Gegend wirkt noch wild gewachsen wie Istanbul, aber mit weniger Millionen Menschen und mehr Lebensfreude. Guck das Video und finde heraus welche Städte in den Top 3 sind und warum.Welche türkischen Städte außerhalb Istanbuls sind für dich persönlich am interessantesten zum Auswandern — große Metropole mit Behördennähe oder eher entspannte Küstenregion? Alle Antworten in dieser Folge!

  4. Oct 16

    Totale Freiheit möglich?

    Totale Freiheit ohne festen Wohnsitz? Digitale Nomaden versuchen häufig, ihre Steuerpflicht möglichst gering zu halten indem sie keinen festen Wohnsitz haben — doch genau diese völlige Ortlosigkeit kann bei Banken, Behörden und internationalen Geschäftsbeziehungen zum Problem werden. Wir zeigen dir, warum ein klarer steuerlicher Wohnsitz in der richtigen Jurisdiktion heute oft sinnvoller ist, als offiziell nirgendwo richtig verankert zu sein.Das Kernproblem ist simpel: Banken wollen im Rahmen ihrer KYC- und Steuerprüfungen normalerweise wissen, wo du steuerlich ansässig bist, und verlangen häufig eine Steueridentifikationsnummer oder andere Nachweise. Wer angibt, in keinem Land steuerlich ansässig zu sein, kann deshalb deutlich intensiver geprüft werden und bekoimmt oft kein Konto. Gleichzeitig gibt es Länder mit vergleichsweise attraktiven Steuersystemen. Malta kennt für bestimmte nicht-domicilierte Steuerresidenten eine Remittance-Basis, Zypern ermöglicht unter zusätzlichen Voraussetzungen bereits mit 60 Aufenthaltstagen pro Jahr eine Steuerresidenz und Paraguay besteuert grundsätzlich nach dem Territorialprinzip. Auch El Salvador ist interessant: Seit einer Reform von 2024 werden bestimmte Einkünfte weitgehend von der Einkommensteuer ausgenommen. Für die Steuerresidenz gilt dort seit kurzem eine 90-Tage-Regel; grundsätzlich spielen eine längere Aufenthaltsdauer und weitere gesetzliche Kriterien eine Rolle.Die Falle dabei: Manche digitale Nomaden wollen selbst geringe Fixkosten für Wohnung, Versicherung oder lokale Strukturen vermeiden. Doch genau dieser steuerliche und tatsächliche „Anker“ kann es erheblich einfacher machen, gegenüber Banken, Zahlungsdienstleistern oder Geschäftspartnern klar nachzuweisen, wo man ansässig ist.Wichtig zu wissen: Auch ein Wegzug aus Deutschland beendet die deutsche Steuerpflicht nicht automatisch in jedem Fall. Entscheidend ist unter anderem, ob weiterhin ein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt in Deutschland besteht, ob deutsche Einkünfte erzielt werden und ob besondere Regeln wie die erweiterte beschränkte Steuerpflicht greifen. Deshalb sollte ein Wegzug immer individuell mit einem qualifizierten Steuerberater geprüft werden.Die Kategorisierung ist ohnehin komplexer, als viele denken: Je nach Land spielen Aufenthaltstage, verfügbare Wohnungen, Mittelpunkt der Lebensinteressen, berufliche Tätigkeit und andere persönliche oder wirtschaftliche Verbindungen eine Rolle. Mietverträge, Stromrechnungen, Schulen der Kinder, Versicherungen oder Fahrzeuge können dabei je nach Jurisdiktion als Nachweise oder Indizien relevant werden.Welches Land passt wirklich zu deiner Situation — und welche steuerlichen, rechtlichen und praktischen Kosten kommen tatsächlich auf dich zu? Genau darum geht es in dieser Folge.

  5. Oct 12

    Flucht aus Deutschland?

    Nicht nur Deutsche! Fast 1 Million Ausländer haben Deutschland letztes Jahr verlassen Nicht nur fast 300.000 Deutsche haben Deutschland 2025 verlassen – sondern zusätzlich fast eine Million Ausländer! Aber während die deutsche Massenflucht in einigen Medien thematisiert wird, bleibt die Auswanderung von hochqualifizierten Fachkräften aus Osteuropa und der Türkei unter dem Radar.Das Problem ist strukturell: Traditionsunternehmen schließen oder ziehen ins Ausland um, die Auftragslage bricht ein, und selbst sehr gut ausgebildete Fachleute finden in Deutschland schwer einen Job. Parallel boomen andere Länder wie Polen oder die Türkei wirtschaftlich und bieten bessere Chancen zur Monetarisierung von Expertise. Dazu kommen hohe Energiekosten, unattraktive Steuern, Sicherheitsbedenken in Großstädten, Angst vor ungeregelter Immigration, politische Unzufriedenheit und zuletzt auch die Furcht vor Mobilisierung – all das treibt Menschen zum Auswandern. Der Vergleich ist deutlich: Während in Deutschland die letzten 20 bis 30 Jahre wenig in Infrastruktur investiert wurde, entstehen weltweit neue Zentren mit enormer Wertschöpfung.Die genauen Zahlen, wie viele dieser fast eine Million ausländischen Auswanderer hochqualifiziert sind, existieren nicht – es ist also auch eine Schätzung. Und nicht jeder, der geht, findet überall bessere Bedingungen vor.Werden 2026 noch mehr Menschen Deutschland verlassen als 2025? Und was könnte tatsächlich eine Trendwende bewirken? Alles dazu in dieser Episode!

  6. Oct 8

    Argentinier werden?

    NEU: Argentinien verkauft jetzt seinen Pass – für 350.000 Dollar Argentinien führt einen neuen Weg zur argentinischen Staatsbürgerschaft ein: Für 350.000 US-Dollar soll man künftig Staatsbürger werden können – ohne dafür jahrelang im Land leben zu müssen.Die Regierung hat das neue Citizenship-by-Investment-Programm Anfang Oktober 2026 offiziell vorgestellt. Noch im vierten Quartal 2026 sollen die ersten Anträge möglich sein.Der argentinische Pass gehört international zu den stärkeren Reisepässen und ermöglicht den Zugang zu sehr vielen Ländern ohne vorheriges klassisches Visum. Besonders interessant ist außerdem die MERCOSUR-Mitgliedschaft: Argentinische Staatsbürger können in Ländern wie Brasilien, Paraguay oder Uruguay wesentlich einfacher eine Aufenthaltsgenehmigung erhalten. Für Reisen innerhalb des MERCOSUR reicht zudem in vielen Fällen der nationale Personalausweis – ein Reisepass ist nicht erforderlich.Für das neue Programm sind zwei Varianten vorgesehen: Entweder ein nicht rückzahlbarer Beitrag von 350.000 US-Dollar an den argentinischen Staat oder der Kauf einer speziell für das Programm vorgesehenen argentinischen Staatsanleihe im Wert von 800.000 US-Dollar.Ein Ehepartner kostet bei der Beitragsvariante zusätzlich 100.000 Dollar, minderjährige Kinder jeweils 25.000 Dollar. Eine vierköpfige Familie mit zwei minderjährigen Kindern würde damit insgesamt 500.000 US-Dollar zahlen.Die Bond-Variante wirkt auf den ersten Blick attraktiver, weil das eingesetzte Kapital nach sieben Jahren grundsätzlich zurückgezahlt werden soll. Allerdings handelt es sich nach den bisher veröffentlichten Angaben um eine Zero-Coupon-Anleihe: Während der Laufzeit gibt es also keine laufenden Zinszahlungen. Dadurch entstehen erhebliche Opportunitätskosten – zusätzlich zum normalen Risiko einer Staatsanleihe.Das Programm zieht bereits internationale Aufmerksamkeit auf sich. Auch der US-Tech-Milliardär Peter Thiel ist zuletzt nach Buenos Aires gezogen und engagiert sich wirtschaftlich in Argentinien.Gleichzeitig versucht die Milei-Regierung, Argentinien stärker an die USA anzunähern. Selbst ein möglicher künftiger Zugang zum amerikanischen Visa-Waiver-Programm spielt bei der Ausgestaltung der Sicherheitsprüfungen eine Rolle.Warum könnte der argentinische Pass für internationale Unternehmer und vermögende Familien so interessant werden – und welche Vorteile könnte er in Zukunft noch bekommen? Alle Details in dieser Episode.

  7. Oct 5

    Spaniens "Mieterschutz"

    Spaniens radikales Mietgesetz: nur 24 Stunden später gestoppt! Spaniens Regierung beschließt drastische neue Regeln für den Mietmarkt – doch nur einen Tag nach Inkrafttreten werden zentrale Maßnahmen vom Parlament wieder gestoppt. Ein aktuelles Beispiel dafür, wie schwierig Wohnungspolitik wird, wenn Mieterschutz, Wohnungsangebot und Eigentumsrechte aufeinanderprallen.In Spanien hat sich über Jahre hinweg massive Frustration über den Wohnungsmarkt aufgebaut: Besonders junge Menschen haben Schwierigkeiten, bezahlbare Wohnungen zu finden, während Mieten und Immobilienpreise in vielen Regionen stark gestiegen sind. Die Regierung reagierte Ende September mit zwei neuen Notverordnungen, die den Mieterschutz erheblich ausweiten sollten, von vielen Vermietern, Eigentümern und Interessierten aber als radikal eingestuft wurden.Eine der weitreichendsten Änderungen betraf normale Mietverträge: Nach Ablauf der gesetzlichen Mindestlaufzeit von fünf Jahren sollten Verträge grundsätzlich weiterlaufen. Wollte ein Vermieter den Vertrag nicht verlängern, musste er dies sechs Monate vorher ankündigen und dem Mieter grundsätzlich eine Entschädigung von mindestens zwölf Monatsmieten einer vergleichbaren Wohnung zahlen. Weitere Maßnahmen sollten unter anderem Mieter stärker vor Zwangsräumungen schützen und bestimmte Formen kurzfristiger beziehungsweise temporärer Vermietung stärker regulieren. Die neuen Regeln traten am 1. Oktober 2026 in Kraft. Doch weil solche Real Decreto-ley genannten Notverordnungen anschließend vom spanischen Parlament bestätigt werden müssen, kam es bereits am 2. Oktober zur entscheidenden Abstimmung. Dort scheiterten die Wohnungsmaßnahmen an der notwendigen parlamentarischen Unterstützung. Genau hier beginnt die größere Debatte: Wie weit sollte der Staat in den Mietmarkt eingreifen? Und das so etwas meistens auch für Mieter nach hinten losgeht, hat Olaf am eigenen Leib erfahren.Genau darum geht es in dieser Episode..

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