Medienmonolog

Sascha

Medienmonolog. Der Podcast für Wissenschaftskommunikation in der Medienwissenschaft und Psychologie. Mit wissenschaftlicher Praxis, Fragestellungen und Gedanken. Für mich als klinischen Psychologen (i.A.) und Medienwissenschaftler gibt es nichts Spannenderes als die Wechselwirkungen zwischen Menschen, Gesellschaft und Medien. Wissen gehört für mich in die Gesellschaft und nicht nur in die Hände derer, die sie machen und verstehen. Die Welt ist komplex und unverständlich genug. Vielleicht schafft mein Podcast es, dass sich deine Welt ein wenig sicherer und verständlicher anfühlen darf? Als Wissenschaftskommunikator*in nehme ich dich mit durch vielfältige Themen der Medienwissenschaft und der Psychologie, mal alleine und mal mit tollen Expert*innen im Gespräch. Für Feedback und Fragen nutze gerne das Kontaktformular auf www.sascha-heller.de oder schreibe mir unter kontakt@sascha-heller.de. Mehr Content zu wissenschaftlichen Themen rund um Psychologie und Medienwissenschaft findest du unter 'medienmonolog' auf Instagram, BlueSky, Mastodon, LinkedIn und TikTok.

  1. Apr 28

    #35 Männlichkeit und Mental Health - Live Stream - Teil 2

    Folge vom 20.04.2023 „Was will Männlichkeit für mich bedeuten?“ Diese und andere Fragen haben sich Sascha und seine Kommilitonin Lisa gestellt in einem live Talk auf Twitch zum Thema „Männlichkeit und psychische Gesundheit.“ In dem insgesamt zweieinhalb-stündigen Gespräch ging es auch um eigene Erfahrungen – sowohl aus Sicht der behandelnden als auch behandelten Person. Sie sprachen über geschlechtsspezifische Rollenbilder, über die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen in der Gesellschaft und über Gefühle. Darüber, dass Menschen Gefühle haben, dass Gefühle da sein dürfen und was sie in der sozialen und psychologischen Arbeit dahingehend bisher erlebt haben. All das immer wieder mit dem Fokus: Was hat es mit Männlichkeit auf sich? Was ist „männlich“? Denn mit 11,4 % leiden mehr als doppelt so viele Frauen an Depressionen als Männer (5,0 %), zeigt die DEGS-Studie des RKI. Auch bei Angststörungen findet sich ein Unterschied von 22,6 % bei Frauen zu 9,7 % bei Männern. Bei der Alkoholsucht hingegen liegen Männer mit 18,4 % vorne. (Wittchen & Jacobi, 2012., zitiert aus Spektrum Kompakt, Gendermedizin)Studien wie diese können i. d. R. nur die Erkrankungen erfassen, die auch medizinisch/therapeutisch erfasst sind. Die Dunkelziffer ist immens. Hier greifen soziale Wirkfaktoren, die unterschiedliche Auswirkungen auf Menschen unterschiedlicher Geschlechter haben. 2017 zeigte eine Studie des RKI, dass nur 8,1 % der Männer eine Psychotherapie in Anspruch nehmen im Vergleich zu den 11,3 % der Frauen. Dennoch findet sich eine höhere Zahl erfolgreicher Suizide auf der statistischen Seite der Männer. Weniger Psychotherapie, mehr Suizide? Wie passt das zusammen?

    #35 Männlichkeit und Mental Health - Live Stream - Teil 2
  2. Apr 28

    #34 Männlichkeit und Mental Health - Live Stream - Teil 1

    Folge vom 19.04.2023 „Was will Männlichkeit für mich bedeuten?“ Diese und andere Fragen haben sich Sascha und seine Kommilitonin Lisa gestellt in einem live Talk auf Twitch zum Thema „Männlichkeit und psychische Gesundheit.“ In dem insgesamt zweieinhalb-stündigen Gespräch ging es auch um eigene Erfahrungen – sowohl aus Sicht der behandelnden als auch behandelten Person. Sie sprachen über geschlechtsspezifische Rollenbilder, über die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen in der Gesellschaft und über Gefühle. Darüber, dass Menschen Gefühle haben, dass Gefühle da sein dürfen und was sie in der sozialen und psychologischen Arbeit dahingehend bisher erlebt haben. All das immer wieder mit dem Fokus: Was hat es mit Männlichkeit auf sich? Was ist „männlich“? Denn mit 11,4 % leiden mehr als doppelt so viele Frauen an Depressionen als Männer (5,0 %), zeigt die DEGS-Studie des RKI. Auch bei Angststörungen findet sich ein Unterschied von 22,6 % bei Frauen zu 9,7 % bei Männern. Bei der Alkoholsucht hingegen liegen Männer mit 18,4 % vorne. (Wittchen & Jacobi, 2012., zitiert aus Spektrum Kompakt, Gendermedizin) Studien wie diese können i. d. R. nur die Erkrankungen erfassen, die auch medizinisch/therapeutisch erfasst sind. Die Dunkelziffer ist immens. Hier greifen soziale Wirkfaktoren, die unterschiedliche Auswirkungen auf Menschen unterschiedlicher Geschlechter haben. 2017 zeigte eine Studie des RKI, dass nur 8,1 % der Männer eine Psychotherapie in Anspruch nehmen im Vergleich zu den 11,3 % der Frauen. Dennoch findet sich eine höhere Zahl erfolgreicher Suizide auf der statistischen Seite der Männer. Weniger Psychotherapie, mehr Suizide? Wie passt das zusammen?

    #34 Männlichkeit und Mental Health - Live Stream - Teil 1

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Medienmonolog. Der Podcast für Wissenschaftskommunikation in der Medienwissenschaft und Psychologie. Mit wissenschaftlicher Praxis, Fragestellungen und Gedanken. Für mich als klinischen Psychologen (i.A.) und Medienwissenschaftler gibt es nichts Spannenderes als die Wechselwirkungen zwischen Menschen, Gesellschaft und Medien. Wissen gehört für mich in die Gesellschaft und nicht nur in die Hände derer, die sie machen und verstehen. Die Welt ist komplex und unverständlich genug. Vielleicht schafft mein Podcast es, dass sich deine Welt ein wenig sicherer und verständlicher anfühlen darf? Als Wissenschaftskommunikator*in nehme ich dich mit durch vielfältige Themen der Medienwissenschaft und der Psychologie, mal alleine und mal mit tollen Expert*innen im Gespräch. Für Feedback und Fragen nutze gerne das Kontaktformular auf www.sascha-heller.de oder schreibe mir unter kontakt@sascha-heller.de. Mehr Content zu wissenschaftlichen Themen rund um Psychologie und Medienwissenschaft findest du unter 'medienmonolog' auf Instagram, BlueSky, Mastodon, LinkedIn und TikTok.