
104h Blackout – wie verwundbar sind wir?
Am 3. Januar 2026 fällt plötzlich im Südwesten Berlins der Strom aus. 100.000 Menschen sitzen im Dunkeln, ohne Heizung, ohne Internet, ohne Notruf – bei Minusgraden und Schnee. Was erst wie eine einfache Netzstörung aussieht ist Sabotage. Aus einem Brandanschlag auf ein Versorgungskabel am Rande einer Kleingartenkolonie wird der längste Blackout in der deutschen Nachkriegsgeschichte: 104 Stunden bleibt in Teilen der Hauptstadt der Strom weg. Ein Stresstest für die Menschen und die Stadt. Doch es ist kein Berliner Problem. Es könnte überall in Deutschland passieren. Bundesweit gab es seit 2022 mehr als 570 politisch motivierte Angriffe auf die Energieversorgung. Motive haben viele: Extremisten, aber auch feindliche Staaten. Die Blackout-Tage im Berlin machen klar, wie verletzlich wir sind. In der 6-teiligen Podcast-Serie „104h Blackout“ rekonstruiert Tagesspiegel-Reporter Julius Geiler zusammen mit den Betroffenen, den Verantwortlichen, Rettungskräften und Experten die fünf Tage ohne Strom. Wir wollen wissen: Was macht es mit Menschen, wenn plötzlich nichts mehr geht? Wer sind die Täter? Und was muss in ganz Deutschland passieren, damit wir krisenfester werden? Jeden Freitag eine neue Folge. Mit T+Abo schon eine Woche früher hören: tagesspiegel.de/blackout. Wir freuen uns über Feedback an podcast@tagesspiegel.de
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