In dieser Folge sprechen Noa und Pola über Mikrofeminismus: Was steckt eigentlich dahinter, und ist das wieder eines dieser Social-Media-Phänomene? Sie diskutieren Selbstwirksamkeit, Social Signaling und die Frage, wie viel Unbequemlichkeit Feminismus mitbringen muss. Dabei geht es auch darum, dass wir nicht ständig neue Begriffe erfinden und Selbstdefinitionen erweitern müssen, sondern endlich ins Machen kommen sollten. Content Format Interview Primäres Ziel Discussion Key Words Mikrofeminismus, Feminismus, Patriarchat, feministische Praxis, Social Media, Gleichberechtigung, Handlungsfähigkeit Key Topics Was Mikrofeminismus ist und welche Alltagsbeispiele dazugehören Kleine Gesten als Einstieg oder als Social Signaling Konflikte und Nachteile als Teil feministischer Praxis Feminismus als Checkliste: Wer ist "feministisch genug"? Hosts Noa und Pola Schlüsselkonzept Einstieg oder Ersatz: Noa und Pola fragen sich, ob kleine Alltagshandlungen ein sinnvoller Anfang feministischer Praxis sind oder ob sie dazu verleiten, schon Veränderung zu feiern, wo sich an den Machtverhältnissen noch nichts ändert. Handlungsfähigkeit statt Bewertung: Beide kreisen um die Frage, woran man feministisches Handeln erkennt – und ob es darum gehen sollte, Frauen Handlungsfähigkeit zu geben, statt zu bewerten, wer wie feministisch ist. Handlungsschritte Überlege, welche kleinen Gesten in deinem Alltag du schon als feministisch einordnen würdest – und was sie konkret verändern. Frag dich, ob du etwas tust, weil es Wirkung hat, oder weil es sich gut anfühlt oder gut aussieht. Überlege, wo Feminismus für dich unbequem werden dürfte und welche Konflikte du bereit wärst auszuhalten. Achte darauf, wo du selbst oder andere Feminismus wie eine Checkliste abhaken. Kernaussagen Kleine Alltagshandlungen können ein Anfang sein, ersetzen aber keinen Wandel der Machtverhältnisse. Feminismus kann unbequem sein und echte Nachteile mit sich bringen. Feminismus lässt sich auf ganz unterschiedliche Weise leben, und Checklisten und soziale Kontrolle helfen dabei wenig. Zu PEACH – hot & haltung Ob „Ich will schön sein", „Ich will reich sein" oder „Ich will links sein" – jede Episode nimmt sich einen Begriff vor und beleuchtet ihn aus persönlichen, gesellschaftlichen und politischen Perspektiven. Noa und Pola bringen ihre Erfahrungen, Zweifel und Haltungen ein, widersprechen sich, lachen und denken gemeinsam weiter. Es geht nicht darum, recht zu haben – sondern ehrlich zu sein. Die Gespräche sind geprägt von Ambiguitätstoleranz, feministischen Fragestellungen und einem modernen Blick auf Lebensentwürfe. Spiritualität darf genauso Platz haben wie Leistungsanspruch. Zweifel genauso wie Klarheit. Noa lebt in Tel Aviv und bringt eine internationale, politische und persönliche Perspektive ein. Pola lebt in Frankfurt, ist Journalistin und bringt Struktur, Diskursstärke und langjährige Podcast-Erfahrung mit. Gemeinsam schaffen sie einen Raum, in dem Unfertigkeit erlaubt ist – und genau darin Stärke liegt. PEACH richtet sich an alle, die viel reflektieren, viel wollen und sich zwischen Ambition und Selbstzweifeln bewegen. Am Ende jeder Folge steht kein klassisches Fazit, sondern eher eine Verschiebung: ein neuer Gedanke, eine andere Perspektive oder einfach das beruhigende Gefühl, nicht allein zu sein. 🎙️ Neue Folgen jeden Dienstag 🍑 Für mehr Haltung, mehr Ehrlichkeit und mehr Raum für Widersprüche Insta: @podcastpeach TikTok: @peachhotundhaltung Email: peachhothaltung@gmail.com Konzept, Moderation & Produktion: Noa Luft (Insta: @insomnoa / TikTok: @insomnoa_) & Pola Nathusius (@polasarah) Sounddesign: Andreas Bursche (@herrbursche) Grafik: Nur Krinsky