Im Beginen Haus – das Wohnzimmer für Wohnprojekte

Beginen Hausprojekt e.V.

Du willst nicht alleine wohnen und wissen, wie du ein Wohnprojekt gründen kannst? Dann mach es dir hier im Wohnzimmer des Beginen Haus bequem – schön, dass du da bist. Wir sprechen darüber, wie gemeinschaftliches Wohnen im Alltag aussieht und wie du dein eigenes Wohn- oder Frauenwohnprojekt gründest. Wir sind Anna, Stéphanie und Kathrin und teilen unsere Erfahrungen aus eigenen Wohnprojekten sowie aus der Begleitung von Frauen, die selbst gründen wollen. Für alle, die gemeinschaftlich wohnen möchten. Persönlich, konkret und aus der Praxis.

Episodes

  1. 3d ago

    Warum wir nicht für das Alleinwohnen gemacht sind – was die Wissenschaft über Wohnprojekte sagt

    Immer mehr Menschen interessieren sich für Wohnprojekte und gemeinschaftliches Wohnen. Doch warum eigentlich? Gemeinsam mit dem Netzwerk „Essen zieht zusammen“ haben wir eine VHS-Veranstaltung unter anderem mit Dr. Sabine Weck vom ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung durchgeführt. Dort stellte sie die Ergebnisse einer aktuellen Studie zu gemeinschaftlichen Wohnprojekten in Nordrhein-Westfalen vor. Was bei uns besonders hängen geblieben ist: Menschen ziehen oft nicht wegen Nachhaltigkeit oder günstiger Mieten in Wohnprojekte. Viel wichtiger sind die Gründe fürs Herz. Vielleicht ist unsere Gesellschaft doch sozialer, als wir manchmal denken? In dieser Folge sprechen wir über fünf zentrale Bedürfnisse, die gemeinschaftliches Wohnen erfüllen kann- was jetzt sogar wissenschaftlich nachgewiesen ist! • Gemeinschaft statt Isolation• Gegenseitige Unterstützung im Alltag• Zugehörigkeit und Verbundenheit• Mitgestaltung und Selbstbestimmung• Selbstständig und gleichzeitig gut eingebunden älter werden Die Ergebnisse der ILS-Studie findet ihr hier zum nachlesen:https://www.ils-forschung.de/wissenstransfer/ils-publikationen/ils-trends/?id=802 Lust ein Wohnprojekt zu gründen? Dann melde dich hier: https://www.essenziehtzusammen.de oder hier: https://beginenhausprojekt.org Kapitel: 00:00 Warum wir nicht fürs Alleinwohnen gemacht sind02:18 Weil Menschen Gemeinschaft brauchen03:06 Weil das Leben in Gemeinschaft leichter ist04:06 Weil wir uns zugehörig fühlen wollen07:06 Weil wir unser Leben aktiv gestalten wollen08:12 Weil wir nicht alleine alt werden wollen12:33 Warum die positiven Effekte von Wohnprojekten aus Gemeinschaft entstehen13:27 Stéphanies Resümee: Wohnprojekte sind es Wert erforscht zu werden14:14 Kathrins Resümee: Der Wunsch nach Gemeinschaft macht Hoffnung15:44 Schlusswort

    17 min
  2. May 22

    Passende Mitbewohner:innen finden – worauf es ankommt

    In den letzten Folgen ging es um die Entwicklung einer eigenen Wohnvision und darum, wie daraus eine gemeinsame Vision in der Gruppe entstehen kann. Immer wieder stand dabei auch die Frage nach Werten, Bedürfnissen/Bedarfen und gemeinsamem Verständnis von Zusammenleben im Mittelpunkt. In dieser Folge wird es praktisch: Woran merkt man eigentlich, ob Menschen wirklich gut zueinander passen? Welche Werte und Haltungen sollten Mitbewohner:innen teilen? Und wie findet man heraus, welches Verständnis von Gemeinschaft, Alltag und Miteinander eine Person wirklich mitbringt? Wir sprechen über Gruppenkultur in Wohnprojekten, über Erwartungen, unausgesprochene Regeln und die Frage, wie man passende Mitbewohner:innen für ein gemeinschaftliches Wohnprojekt findet. Dabei diskutieren wir auch ein Konzept aus der Unternehmenswelt: den sogenannten „Cultural Fit“. Kann so ein Ansatz helfen, passende Mitbewohner:innen zu finden – oder wird dadurch Gemeinschaft zu stark bewertet und normiert? Stéphanie sieht das eher kritisch, während Kathrin findet, dass man ruhig schauen kann, was andere Bereiche über Gruppenprozesse gelernt haben. Außerdem sprechen wir über Zielgruppenansprache, über die Chancen und Grenzen typischer Wohnprojekt-Plattformen und darüber, wie man Menschen erreicht, die wirklich zur eigenen Projektidee passen. Zum Schluss geht es auch um die Frage: Wie startet man eigentlich, wenn man noch keine Gruppe hat? Egal ob ihr schon viele seid oder gerade erst alleine anfangt: Bildet Wohnprojekt-Banden! In dieser Folge: 00:00–02:31 Werte und Mitbewohner – ein Einstieg 02:32–04:40 „Es passt überhaupt nicht“ – ein reales Beispiel 04:41–06:00 Warum Absagen legitim sind 06:01–08:57 Cultural-Fit-Fragebögen: Können sie helfen, passende Mitbewohner zu finden? 08:58–14:51 Chancen und Risiken, Werte und Kulturen schon vor dem Einzug abzufragen 14:52–22:08 Zielgruppenansprache: Wie finden die passenden Menschen mein Wohnprojekt? 22:09–24:22 Nachklang: Wie gehe ich alleine los – von da, wo ich gerade bin?

    24 min
  3. May 15

    Vom Traum zum gemeinschaftlichen Wohnprojekt – Teil 2: Die gemeinsame Vision

    Wie entsteht eigentlich die Vision für ein Wohnprojekt? Und wie wird aus einem individuellen Traum eine gemeinsame Richtung für eine Gruppe? In unseren aktuellen Podcastfolgen sprechen wir darüber, warum gemeinschaftliche Wohnprojekte nicht nur bedeuten, Häuser zu organisieren, Gruppen zu finden oder Finanzierungsmodelle zu verstehen – sondern auch, sich selbst besser kennenzulernen und gemeinsam tragfähige Visionen zu entwickeln. Dabei schauen wir auf zwei Ebenen: den individuellen Traumdie Frage, wie daraus ein gemeinsamer Traum mit einer Wohnprojektgruppe werden kann.Nachdem wir uns im ersten Teil mit dem individuellen Traum beschäftigt haben, gehen wir heute einen Schritt weiter: die gemeinsame Vision. Nach der letzten Folge haben wir noch lange darüber diskutiert, warum es so wichtig ist, sich selbst zu reflektieren und weiterzuentwickeln, um aus einem positiven und selbstbewussten Gefühl heraus Visionen für gemeinschaftliche Wohnprojekte zu entwickeln. Stéphanie möchte zu Beginn dieser Folge ihre Gedanken dazu noch einmal mit euch teilen, bevor wir gemeinsam in die nächste Phase einsteigen. Diesmal wird es ganz praktisch:Wir stellen euch eine Methode vor, mit der Gruppen gemeinsam eine Vision für ihr Wohnprojekt entwickeln können und zeigen anhand eines Beispiels, wie mit einer gemeinsamen Vision weitergearbeitet werden kann, damit aus einem Traum Schritt für Schritt Realität wird. Wir glauben: Wohnprojekte entstehen immer in zwei Richtungen – in der Arbeit mit anderen und in der Arbeit an sich selbst. Und jetzt seid ihr dran:Wie würde eure gemeinsame Vision vom Wohnen aussehen? Falls ihr in Essen über die Gründung eines Wohnprojekts nachdenkt, meldet euch gerne bei „Essen zieht zusammen – Netzwerk Essener Wohnprojekte“. https://www.essenziehtzusammen.de Und an alle Frauen, die von einem Frauenwohnprojekt träumen:Wir stehen gerne an eurer Seite: https://beginenhausprojekt.org In dieser Folge:– 00:00–07:47 Rückblick und Diskussion der letzten Folge– 07:47–10:00 Eine praktische Methode, Visionen in Gruppen zu erarbeiten– 10:00–14:59 Wir haben eine Vision – und jetzt?

    15 min
  4. May 8

    Vom Traum zum gemeinschaftlichen Wohnprojekt – Teil 1: Die eigene Vision

    Wie entsteht eigentlich die Vision für ein Wohnprojekt? Und warum scheitern manche Menschen schon, bevor sie überhaupt anfangen? In unseren neuen Podcastfolgen sprechen wir darüber, warum gemeinschaftliche Wohnprojekte nicht nur bedeuten, Häuser zu organisieren, Gruppen zu finden oder Finanzierungsmodelle zu verstehen – sondern auch, sich selbst besser kennenzulernen. Denn bevor aus einer Idee ein gemeinsamer Traum werden kann, braucht es oft erstmal den Mut, den eigenen Traum überhaupt ernst zu nehmen. Dabei schauen wir auf zwei Ebenen: den individuellen Traumdie Frage, wie daraus ein gemeinsamer Traum mit einer Wohnprojektgruppe werden kann.Heute starten wir mit dem ersten Teil: dem individuellen Traum. Wir sprechen darüber,– wie negative Glaubenssätze Menschen zurückhalten,– warum viele ihre gemeinschaftlichen Wohnträume vorschnell als „unrealistisch“ abtun,– weshalb Selbstreflexion beim Gründen helfen kann– und warum es aus unserer Sicht bei alle dem nicht um Esoterik oder Realitätsflucht geht, sondern um die sehr konkrete Frage, wie Menschen Gemeinschaft gründen können, die wirklich zu ihnen passt. Wir glauben: Wohnprojekte entstehen immer in zwei Richtungen – in der Arbeit mit anderen und in der Arbeit an sich selbst. Und jetzt seid ihr dran:Wie möchtest zu in Zukunft wohnen? Falls ihr in Essen über die Gründung eines Wohnprojekts nachdenkt, meldet euch gerne bei „Essen zieht zusammen – Netzwerk Essener Wohnprojekte“ : https://www.essenziehtzusammen.de Und an alle Frauen, die von einem Frauenwohnprojekt träumen:Wir stehen gerne an eurer Seite: https://beginenhausprojekt.org Ablauf dieser Folge: 00:00–02:09Warum eine Vision für gemeinschaftliche Wohnprojekte wichtig ist 02:09–03:09Deine Vision – Einführung in die individuelle Visionsarbeit 03:09–05:11Glaubenssätze als Fundament der Visionsentwicklung 05:11–08:30Grenzen und Chancen der Arbeit mit Glaubenssätzen 08:30–13:09Vom negativen zum unterstützenden Glaubenssatz 13:09–16:18Neue Glaubenssätze im Alltag leben 16:18–18:14Umgang mit Rückschritten und den Meinungen anderer 18:14–21:09Mit positiven Glaubenssätzen zu deiner Wohnprojekt-Vision 21:09–25:21Techniken der individuellen Visionsentwicklung

    25 min
  5. May 1

    Wohnprojekt gründen: Welche Rechtsform passt zu euch?

    Heute wird’s konkret im Beginen Haus. Du willst ein Wohnprojekt gründen und fragst dich, welche Rechtsform passt? In dieser Folge bekommst du einen verständlichen Einstieg in Rechtsformen für gemeinschaftliches Wohnen und Wohnprojekte – praxisnah und ohne Paragrafendschungel. Wir geben dir einen klaren Überblick über die wichtigsten Modelle: eingetragener Verein (e.V.), Genossenschaft, GbR bzw. eGbR und GmbH. Ziel ist, dass du ein gutes Grundverständnis bekommst – und danach gezielt entscheiden kannst, wo du tiefer einsteigen willst. Kapitel:00:00–01:11 Was ist eine Rechtsform?01:12–03:39 Verein (e.V.) als Träger03:40–05:54 Genossenschaft – gemeinsames Eigentum05:55–07:45 GbR / eGbR – einfache Struktur07:46–10:21 GmbH & Syndikatsmodell10:22–15:01 Entscheidung: Welche Rechtsform passt? Diese Folge richtet sich an alle, die ein Wohnprojekt gründen wollen, sich für gemeinschaftliches Wohnen interessieren oder mitten im Aufbau stecken und Orientierung suchen. Egal ob erste Idee oder konkretes Vorhaben – hier bekommst du eine fundierte Grundlage für deine nächsten Schritte. Wenn ihr in Essen ein Wohnprojekt plant, meldet euch beim Netzwerk „Essen zieht zusammen – Netzwerk Essener Wohnprojekte“: https://www.essenziehtzusammen.deUnd an alle potenziellen Gründerinnen – egal von wo – schreibt uns. Wir freuen uns sehr auf den Austausch mit euch: beginenhausprojekt(at)web.de Weiterführende Links aus der Folge: Raumteiler eG – Essens coolste Wohnprojekt-Genossenschaft: https://www.raumteilen.org Stiftung trias – Handbuch zur eGbR für gemeinschaftliche Wohnprojekte: https://www.stiftung-trias.de/aktuelles/potenziale-der-neuen-egbr/ Mietshäuser Syndikat – Überblick zum Syndikatsmodell mit GmbH: https://www.syndikat.org/syndikat/ Auf unserer Website findet ihr unsere Vereinssatzung und konkrete Einblicke, wie wir Wohnen und Vereinsstruktur verbinden: https://beginenhausprojekt.org Einblicke ins Projekt und den Alltag: Instagram @beginen_hausprojekt Danke fürs Zuhören :-)

    15 min

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Du willst nicht alleine wohnen und wissen, wie du ein Wohnprojekt gründen kannst? Dann mach es dir hier im Wohnzimmer des Beginen Haus bequem – schön, dass du da bist. Wir sprechen darüber, wie gemeinschaftliches Wohnen im Alltag aussieht und wie du dein eigenes Wohn- oder Frauenwohnprojekt gründest. Wir sind Anna, Stéphanie und Kathrin und teilen unsere Erfahrungen aus eigenen Wohnprojekten sowie aus der Begleitung von Frauen, die selbst gründen wollen. Für alle, die gemeinschaftlich wohnen möchten. Persönlich, konkret und aus der Praxis.