Raus aus dem Funktionsmodus- für Menschen in helfenden Berufen

Claudia Edenhuizen

Vom Funktionsmodus zurück ins Fühlen. Dieser Podcast ist für alle, die im Alltag funktionieren, aber sich selbst verloren haben. Als Expertin für Nervensystem-Regulation zeige ich dir, wie du aus dem Autopiloten aussteigst und die Verbindung zu deinem Körper wiederfindest. Pragmatisch und direkt anwendbar."

  1. Jul 14

    Der Mut zur unperfekten Aktion

    Du hast inzwischen eine stabile Architektur für deinen Alltag gebaut und ein Werkzeug, um die alten, sabotierenden Geschichten in deinem Kopf zu entmachten. Du hast also den Plan, die Struktur und das Bewusstsein. Und trotzdem gibt es da vielleicht diese eine Sache, dieses eine Projekt, diese eine Veränderung, die du schon lange angehen willst – aber du kommst einfach nicht ins Handeln. Du wartest. Auf den perfekten Moment, auf mehr Energie, auf eine Garantie, dass es klappen wird. Dieses Warten ist eine der subtilsten und hartnäckigsten Fallen des Funktionsmodus. Es fühlt sich vernünftig und verantwortungsvoll an, ist aber in Wahrheit eine Form von Stillstand – eine Lähmung durch Analyse. In dieser Folge durchbrechen wir diese Lähmung. Nicht mit großen, heldenhaften Sprüngen, sondern mit dem stillen, aber entscheidenden Mut zur unperfekten Aktion. Warum ist es so schwer, den ersten Schritt zu machen, selbst wenn wir wissen, was zu tun ist? Die Antwort liegt in deinem Nervensystem. Für ein System, das auf Sicherheit optimiert ist, ist der bekannte Zustand – selbst wenn er unangenehm und erschöpfend ist – immer sicherer als das Unbekannte. Jede neue Handlung ist ein Schritt ins Unbekannte, und dein Gehirn reagiert darauf, indem es nach einem perfekten Plan verlangt, um alle Risiken zu minimieren. Perfektionismus ist also keine Tugend, sondern eine Angststrategie. Das Ergebnis ist Prokrastination: Du bleibst im Denkmodus stecken, weil Denken sicher ist und Handeln riskant erscheint. Die Lösung besteht darin, das Risiko so klein zu machen, dass dein Nervensystem keinen Alarm schlägt. Dafür bekommst du eine Drei-Schritte-Anleitung: Im ersten Schritt definierst du das minimal brauchbare Ergebnis. Vergiss perfekt, vergiss sogar gut. Frage dich stattdessen: Was ist das absolut kleinste, gerade noch brauchbare Ergebnis? Nicht das fehlerfreie Dokument, sondern eine Gliederung mit ein paar Stichpunkten. Nicht der zehn Kilometer lange Lauf, sondern fünf Minuten Spazierengehen. Im zweiten Schritt identifizierst du den allerersten physischen Schritt. Dein Gehirn denkt in abstrakten Konzepten wie „Küche aufräumen", und das kann überfordern. Zerlege die Aufgabe in ihre kleinstmögliche, physische Start-Aktion: einen Teller nehmen und in die Spülmaschine stellen, die Turnschuhe anziehen. Frage dich: Was ist die erste körperliche Bewegung, die ich machen muss? Im dritten Schritt nutzt du den Zehn-Minuten-Experiment-Rahmen. Stelle einen Timer auf zehn Minuten und gib dir eine einzige Anweisung: „Ich werde zehn Minuten lang an dieser Sache arbeiten, und ich erlaube mir, es schlecht zu machen." Das Ziel ist nicht, fertig zu werden, sondern zehn Minuten lang im Prozess zu sein. Diese niedrige Hürde lässt deinen inneren Widerstand kaum Argumente finden, und die Erlaubnis, es schlecht zu machen, entkoppelt die Handlung vom Ergebnisdruck. Oft merkst du danach, dass du weitermachen willst, weil die größte Hürde – der Anfang – schon überwunden ist. Diese Folge ist für dich, wenn du genau weißt, was zu tun wäre, aber seit Wochen oder Monaten nicht ins Handeln kommst. Die Podcastfolgen von „Raus aus dem Funktionsmodus" findest du überall, wo es Podcasts gibt. Auf Instagram begleite ich dich mit weiteren Impulsen zu Nervensystem, Selbstfürsorge und Regulation unter @claudiaedenhuizen, und wenn dich Kunsttherapie, Trauma-Arbeit und meine Fortbildungen interessieren, schau bei @kunst_und_trauma vorbei. Wenn du lernen willst, wie du dich innerlich sicher fühlst und den ersten unperfekten Schritt wagst, schreib mir einfach das Wort „SICHER" per DM. Ich freue mich auf dich. Deine Claudia. Shop und Workbooks: claudiaglow.tentary.com

  2. Jul 7

    Die alten Geschichten entmachten

    In der letzten Folge hast du gelernt, wie die Buchstützen-Methode deinem Tag mit einer festen Morgen- und Abendroutine einen stabilen Rahmen gibt. Doch vielleicht hast du längst gemerkt: Selbst die beste äußere Struktur reicht manchmal nicht aus. Du hast deine Startrampe am Morgen, und trotzdem wirft dich ein einziger Gedanke wie „Ich muss heute alles schaffen" aus der Bahn. Du hast deine Landebahn am Abend, und trotzdem verhindert ein Gefühl von Schuld, dass du wirklich zur Ruhe kommst. Diese Störfeuer kommen von innen. Es sind deine alten Geschichten – tief sitzende Glaubenssätze, die wie ein unsichtbares Betriebssystem im Hintergrund laufen. Sätze wie „Ich muss immer stark sein", „Ich darf keine Fehler machen" oder „Ich bin nur wertvoll, wenn ich leiste". Diese Geschichten waren einmal nützlich. Sie haben dir geholfen, Anerkennung zu bekommen oder in einem fordernden Umfeld zu überleben. Das Problem: Sie sind heute nicht mehr gültig, laufen aber ungeprüft weiter und halten dich im Funktionsmodus gefangen. In dieser Folge lernst du einen Drei-Schritte-Weg, um diese Geschichten zu entmachten, ohne sie mit Gewalt zu bekämpfen: Im ersten Schritt spürst du die Geschichte auf. Alte Geschichten zeigen sich durch übermäßig starke emotionale Reaktionen – Schuld nach einem kleinen Nein, Scham nach einem winzigen Fehler. In diesen Momenten fragst du dich: „Welche unsichtbare Regel habe ich hier gerade verletzt?" Die Antwort ist oft die Geschichte selbst. Im zweiten Schritt hinterfragst du die Geschichte mit ein paar neutralen, logischen Fragen: Ist dieser Satz wirklich zu hundert Prozent immer wahr? Wem hat diese Regel früher gedient? Schützt sie mich heute noch, oder schadet sie mir mehr? Was kostet mich das Festhalten an dieser Geschichte an Energie, Freude und Gesundheit? Im dritten Schritt formulierst du eine neue Erlaubnis. Keine neue starre Regel, sondern etwas Flexibles, das dir Wahlmöglichkeiten gibt. Aus „Ich muss immer stark sein" wird zum Beispiel: „Ich darf mir erlauben, meine Kräfte einzuteilen und auch mal um Unterstützung zu bitten." Diese neue Erlaubnis schreibst du auf und liest sie dir regelmäßig durch – besonders in den Momenten, in denen die alte Geschichte wieder aktiv wird. Das ist bewusstes Training, um neue neuronale Pfade in deinem Gehirn anzulegen. Diese Folge ist für dich, wenn du spürst, dass nicht nur dein Alltag, sondern auch dein innerer Dialog eine neue Struktur braucht. Die Podcastfolgen von „Raus aus dem Funktionsmodus" findest du überall, wo es Podcasts gibt. Auf Instagram begleite ich dich mit weiteren Impulsen zu Nervensystem, Selbstfürsorge und Regulation unter @claudiaedenhuizen, und wenn dich Kunsttherapie, Trauma-Arbeit und meine Fortbildungen interessieren, schau bei @kunst_und_trauma vorbei. Wenn du lernen willst, wie du dich innerlich sicher fühlst statt von alten Geschichten gesteuert zu werden, schreib mir einfach das Wort „SICHER" per DM. Ich freue mich auf dich. Deine Claudia. Shop und Workbooks: claudiaglow.tentary.com

  3. Jun 23

    Die Architektur des neuen Alltags

    Du hast jetzt wichtige Werkzeuge gesammelt: deinen inneren Kompass, das Nordstern-Gefühl, und eine Strategie, um nicht in die Vergleichsfalle zu tappen. Das Wissen ist da – aber die Realität des Alltags ist oft chaotisch, und alte Automatismen sind stark. Gute Vorsätze allein reichen nicht, wenn die Umstände dich ständig in alte Muster zurückziehen.Willenskraft ist eine Ressource, die schnell erschöpft ist – besonders, wenn dein Energielevel noch nicht stabil ist. Deshalb geht es in dieser Folge nicht um mehr Willenskraft, sondern um eine klügere Strategie: "Choice Architecture" – die Gestaltung von Entscheidungsumgebungen. Du baust dir deinen Tag so, dass die richtige Entscheidung automatisch die einfachste wird, statt dich im entscheidenden Moment auf deine Selbstdisziplin zu verlassen. Da die Mitte des Tages oft fremdbestimmt ist (Arbeit, Familie, Unvorhergesehenes), konzentrierst du dich auf die zwei Zeitfenster, über die du am ehesten Kontrolle hast: Anfang und Ende des Tages. Claudia nennt das die "Buchstützen-Methode" – eine stabile Buchstütze am Morgen (die Startrampe) und eine am Abend (die Landebahn). Was dazwischen passiert, gewinnt Stabilität, weil es von diesem Rahmen gehalten wird. Schritt 1 – Die morgendliche Startrampe (15 Min): Die ersten 15-30 Minuten bestimmen die neuronale Grundstimmung für den ganzen Tag. Greifst du gleich zum Handy, startest du reaktiv – dein Nervensystem wirdsofort mit fremden Anforderungen konfrontiert. Eine Beispiel-Routine: Minute 1-2: Aufstehen, zum Fenster gehen, ein Glas Wasser trinken – kein Handy Minute 3-8: Fünf Minuten still sitzen, atmen, sich kurz mit dem Nordstern-Gefühl verbinden Minute 9-15: Kurze Dehnübungen oder aufschreiben, welche eine Sache du heute für dich tun wirst Schritt 2 – Die abendliche Landebahn (20 Min): VieleMenschen im Funktionsmodus fallen abends erschöpft aufs Sofa und versinken im passiven Konsum, bis sie ins Bett fallen – kein erholsamer Abschluss, sondern ein Auslaufen in die Erschöpfung. Die Landebahn ist ein bewusstes Ritual: Digitaler Sonnenuntergang: feste Zeit, ab der alle Bildschirme aus bleiben (z.B. 21:30 Uhr) – nicht verhandelbar Abschluss-Handlung: 5 Minuten eine kleine Ecke aufräumen – signalisiert dem Gehirn "fertig" Einen Satz schreiben: was heute gut gelaufen ist oder was du für die Nacht loslassen willst 10 Minuten in einem echten Buch lesen Diese beiden Buchstützen schaffen einen geschützten Raum für deinen Tag – die Architektur, die deine Energie schützt und deine neuen Gewohnheiten trägt. 🎧 Hör dir die ganze Folge von "Raus aus dem Funktionsmodus" an – überall, wo es Podcasts gibt! 📥 Mehr Tools und Freebies, die dir den nächsten Schritt leichter machen, findest du in den Shownotes. 📱 Folge mir auf Instagram @claudia.edenhuizen für mehr Impulse rund um Nervensystem-Regulation und "Back into your Body". 💬Schreib mir "BODY" per DM, wenn du wissen willst, wie du dieseSchritte in eine echte Begleitung verwandeln kannst.

  4. Jun 16

    Die Vergleichsfalle

    Du hast in der letzten Folge dein persönliches Nordstern-Gefühl gefunden – einen inneren Kompass, der dich Entscheidungen treffen lässt, die dich nähren statt auszulaugen. Doch kaum bist du deinen eigenen Weg gegangen, meldet sich ein alter Mechanismus zurück: der Vergleich. Du schaust auf Social Media, sprichst mit Kolleg*innen, siehst, was andere erreichen – und plötzlich fühlt sich dein eigener, sorgsam gewählter Weg klein und unbedeutend an. Diese Folge erklärt, warum das passiert: Der Drang zum Vergleichen ist ein Überlebensprogramm aus der Steinzeit. Früher war es ein schneller sozialer Scan – "Bin ich noch auf Kurs? Bin ich sicher?" – denn ein Abweichen von der Gruppe konnte gefährlich sein. Heute aber vergleichen wir uns nicht mehr mit 150 Menschen aus unserem Stamm, sondern mit den kuratierten Highlight-Reels von Tausenden auf Social Media. Ein völlig unfairer, manipulierter Vergleich. Für dich, auf dem Weg aus dem Funktionsmodus, ist das pures Gift: Du vergleichst deine ersten, zarten Schritte der Regeneration mit dem Leistungs-Marathon von Menschen, die noch voll im Funktionsmodus stecken. Das Ergebnis – ein Gefühl von "ungenügend" – signalisiert deinem Nervensystem Gefahr und Mangel und treibt dich zurück in alte Leistungsmuster. Die Lösung ist nicht, sich nie wieder zu vergleichen (unrealistisch), sondern eine klare 3-Schritte-Strategie zu etablieren, sobald die Falle zuschnappt: Jedes Mal, wenn du diesen Prozess anwendest, trainierst du dein Gehirn darauf, dass dein eigener Weg der einzig relevante ist. 🎧 Hör dir die ganze Folge von "Raus aus dem Funktionsmodus" an – überall, wo es Podcasts gibt! 📥 Mehr Tools und Freebies, die dir den nächsten Schritt leichter machen, findest du in den Shownotes. 📱 Folge mir auf Instagram @claudiaedenhuizen für mehrImpulse rund um Nervensystem-Regulation und "Back into your Body". 💬 Schreib mir "BODY" per DM, wenn du wissen willst, wie du diese Schritte in eine echte Begleitung verwandeln kannst.

  5. Jun 9

    Dein persönliches Nordstern-Gefühl

    Du weißt jetzt, wie du Energie schützt. Du weißt, wie du mit Rückschlägen umgehst. Du hast gelernt, wieder aufzustehen. Aber jetzt taucht eine Frage auf, der du irgendwann nicht mehr ausweichen kannst: Wohin soll die Reise eigentlich gehen? Die meisten Ratgeber würden dir an diesem Punkt empfehlen, ein Vision Board zu basteln oder einen Fünfjahresplan zu schreiben. Für Menschen, die aus dem Funktionsmodus kommen, ist das oft der direkteste Weg zurück in die Erschöpfungsfalle. Denn unser auf Leistungtrainiertes Gehirn macht aus jedem Ziel sofort einen Plan. Aus dem Plan werden Aufgaben. Aus Aufgaben wird Druck. Und Druck führt zurück in den Funktionsmodus. In dieser Folge zeige ich dir einen anderen Weg – einen, der aus dir selbst kommt.   Das erwartet dich in Folge 19: 🔑 Ziel vs. Nordstern: Ein entscheidender Unterschied – Ein Ziel ist ein Ort, den du erreichen musst. Ein Nordstern-Gefühl ist eine Qualität, die du in dein Leben einladen möchtest. Esgeht nicht um das Was oder Wann – es geht um das Wie. Wie möchtest du dich fühlen, während du dein Leben lebst? 🔑 Die „Mehr-Davon-Liste“ – Eine einfache Übung, bei der du ganz kleine, konkrete Momente sammelst, in denen du dich lebendig, ruhig oder einfach nur richtig gefühlt hast. Keine großen Erfolge. Der Kaffee am Morgen, bevor alle aufwachen. Das Nein, das sich wie Erleichterung angefühlt hat. Der Spaziergang ohne Handy. 🔑 Das Kern-Gefühl extrahieren – Du gehst jeden Moment deiner Liste durch und fragst: Was ist das Kern-Gefühl hinter diesem Moment? Ruhe? Freiheit? Selbstbestimmung? Verbundenheit? Präsenz? Die Wörter, die sich wiederholen, zeigen dir, wo dein Nordstern wohnt. 🔑 Deinen Nordstern benennen – Ein Wort oder eine kurze Phrase, die am stärksten mit dir resoniert. Ab heute dein innerer Kompass. Kein Druck, keine To-do-Liste – nur eine Richtung, die aus dir kommt. 🔑 Nordstern als Entscheidungsfilter – Jede Entscheidung – groß oder klein – durch eine einzige Frage prüfen: Bringt michdas näher an mein Nordstern-Gefühl oder weiter davon weg? So werden selbst alltägliche Entscheidungen zu kleinen Akten der Selbstbestimmung.   📩  Schreib mir »NORDSTERN« in die DM – und ichschicke dir das Workbook zu dieser Folge direkt zu. Wenn du tiefer einsteigen willst und lernen möchtest, wie dudein Nervensystem so regulierst, dass du dauerhaft aus dem Funktionsmodus herauskommst – schreib mir einfach „BODY". Links & mehr: https://claudiaglow.tentary.com/ #rausausDemFunktionsmodus#nervensystem #polyvagaltheorie #erschoepfungUeberwinden #selbstfuersorge

  6. Jun 2

    Das Prinzip der elastischen Rückkehr

    Du hast den Plan. Du hast die Energie. Du bist motiviert. Und dann passiert das Leben. Ein stressiger Tag, ein krankes Kind, eine schlechte Nacht – und du bist wieder da, wo du nichtmehr sein wolltest. Du arbeitest abends auf dem Sofa, lässt die Pause ausfallen, sagst Ja, obwohl du Nein meinst. Das Schlimmste daran? Das Gefühl, dass jetzt alles Aufgebaute zunichte ist. In dieser Folge räume ich mit diesem Gedanken auf. Denn was du als Rückfall erlebst, ist keine Niederlage. Es ist Biologie. Und es ist trainierbar.   Das erwartet dich in Folge 18: 🔑 Warum Rückfälle neurologisch normal sind – Unter hohem Stress greift dein Gehirn auf bewährte, automatisierte Programme zurück. Deine neuen Gewohnheiten sind ein schmaler, frisch angelegter Pfad im Wald. Deine alten Muster die achtspurige Autobahn. Bei Panik rennt dein System instinktiv auf die Autobahn – und das ist keine Schuld, das ist Effizienz. 🔑 Das Gummiband-Prinzip – Ein Rückfall dehnt das Gummiband. Das Ziel ist nicht, das Gummiband nie wieder zu dehnen. Das Ziel ist, es elastisch zu machen – damit es schneller und mit weniger Drama wieder in seine neue Ausgangsposition zurückschnappt. 🔑 Schritt1: Bemerken ohne Urteil – Der innereKritiker kostet dich genau die Energie, die du für die Rückkehr brauchst. Wiedu den Impuls zur Selbstkritik unterbrichst und was stattdessen hilft. 🔑 Schritt 2: Den Auslöser analysieren – War es der Anruf? Die E-Mail? Die ausgelassene Mittagspause? Wer den Auslöser kennt, verwandelt ein emotionales Drama in wertvolle Information über die eigenen Schwachstellen. 🔑 Schritt 3: Die Rückkehr per Mikro-Aktion – Du holst nichts nach. Du bestrafst dich nicht. Du tust die kleinstmögliche Sache, die deinem Nervensystem signalisiert: Der Ausnahmezustand ist vorbei. Wir sind wieder auf Kurs. 30 Sekunden können reichen. 🔑 Warum jeder gemanagte Rückfall ein Riesenerfolg ist – Nicht weil du nicht gefallen bist. Sondern weil du weißt, wie du wieder aufstehst. Das ist Resilienz. Und die wächst genau hier.  Wenn du tiefer einsteigen willst und lernen möchtest, wie dudein Nervensystem so regulierst, dass du dauerhaft aus dem Funktionsmodus herauskommst – schreib mir einfach „BODY". Links & mehr: https://claudiaglow.tentary.com/   #rausausDemFunktionsmodus#nervensystem #polyvagaltheorie #erschoepfungUeberwinden #selbstfuersorge

  7. May 26

    Vom Mikro-Schritt zur großen Veränderung

    Du hast in den letzten Wochen echte Arbeit geleistet. Du hast Energielecks gestopft, eine Tankstelle in deinen Alltag gebaut und gelernt, mit dem Widerstand umzugehen – innerem wieäußerem. Und jetzt? Jetzt spürst du zum ersten Mal seit langer Zeit wieder ein bisschen Luft. Und mit dieser Luft kommt unausweichlich der Impuls: „Jetzt packe ich das große Problem an.“ Genau hier lauert eine der gefährlichsten Fallen auf dem Weg raus aus dem Funktionsmodus. In dieser Folge erkläre ich dir, warum der direkte Sprung zur größten Baustelle in deinem Leben ein strategischer Fehler ist – und warum dein Nervensystem dabei zwangsläufig auf Alarm schaltet. Du lernst, wie du den nächsten Schritt findest, der dich wirklich voranbringt: sicher, spürbar und nachhaltig.   Das erwartet dich in Folge 17: Warum der „Marathon-Impuls“ so gefährlich ist – Wenndu nach langer Erschöpfung erstmals Kraft spürst, schreit alles in dir: jetzt alles auf einmal. Dein Nervensystem ist dabei aber noch lange nicht bereit für große Sprünge. Was dann passiert und warum ein Crash programmiert ist, wenn du zu früh zu viel willst. Das Bild, das alles verändert – Stell dir vor, du warst wochenlang bettlägerig. Würdest du am ersten Tag, an dem du wieder stehen kannst, sofort einen Marathon laufen? Die Antwort liegt auf der Hand – und sie gilt genauso für dein Nervensystem. Der 3-S-Check als dein Entscheidungskompass – Mit drei einfachen Fragen findest du heraus, welcher Schritt als Nächstes dran ist: Sicherheit (fühlt es sich sicher genug an?), Skalierbarkeit (wie groß ist die Wirkung auf mein Energielevel?) und Strategie (bereitet dieser Schritt den Boden für größere Veränderungen?). Die Energie-Inventur als Werkzeug – Du greifst auf deine Liste aus Folge 11 zurück und wendest den 3-S-Check auf dieverbleibenden Punkte an. So findest du genau den einen nächsten Schritt, der jetzt passt – nicht mehr und nicht weniger. Warum ein Sicherheits-Score unter 7 kein Versagen ist – Wenn sich ein Schritt nicht sicher genug anfühlt, ist daskeine Schwäche. Es ist dein Nervensystem, das dir kluge, strategische Information gibt. Hören lernen lohnt sich. Wenn du tiefer einsteigen willst und lernen möchtest, wie du dein Nervensystem so regulierst, dass du dauerhaft aus dem Funktionsmodus herauskommst – schreib mir einfach „BODY". Links & mehr: https://claudiaglow.tentary.com/ #rausausDemFunktionsmodus#nervensystem #polyvagaltheorie #erschoepfungUeberwinden #selbstfuersorge

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