Zwischen Verkaufsfläche und KI - Der Handelspodcast von und mit Sonja Kaiser.

Sonja Kaiser

Du führst ein Geschäft, hast zu wenig Zeit und fragst dich, ob KI dir wirklich etwas bringt? Dann bist du hier richtig. Ich bin Sonja Kaiser – ich kombiniere meine 20 Jahre Erfahrung im Handel mit KI Kompetenz aus und für die Praxis. So zeige ich Händlerinnen und Händlern, wie sie KI im Alltag wirklich nutzen – nicht als noch eine Software, sondern als neue Art zu denken. Hier gibt es keine akademischen Erklärungen, keine Tool-Listen, keine leeren Versprechen. Stattdessen: konkrete Beispiele aus dem Handel, Workflows, die in den Alltag passen, und Geschichten aus 20 Jahren echter Praxis. Jede Wochen eine neue Folge – kurz, ehrlich, aus der Praxis für die Praxis. #kimachen

Episodes

  1. 4d ago

    #4 Perfektionismus killt deine KI-Ergebnisse — und deinen Vorsprung gleich mit

    Es gibt zwei Typen von Händlern im Umgang mit KI — die einen sehen Möglichkeiten, die anderen sehen, was noch nicht passt. In dieser kurzen Impuls-Folge erkläre ich am Beispiel von KI-generiertem Bildmaterial, warum die 100-Prozent-Erwartung dein größter Bremsklotz ist — und was du stattdessen tun solltest.WORUM ES IN DIESER FOLGE GEHTIn meinen Gesprächen mit Händlern sehe ich gerade zwei Typen. Die einen sehen, was mit KI plötzlich möglich ist — und legen los. Die anderen sehen, was im Detail noch nicht perfekt ist — und warten.Dieser kurze, knackige Impuls dreht sich um eine Frage, die dich entweder voranbringt oder zurückhält: Bist du bereit, mit 90 Prozent zu starten? Oder wartest du auf die 100, die nie kommen?Ich erkläre das am Beispiel von KI-generiertem Bildmaterial für Textilien — einem Bereich, in dem KI gerade einen Quantensprung gemacht hat, den viele Händler trotzdem nicht nutzen.KAPITEL UND ZEITMARKEN00:00  Worum es heute geht00:50  Beispiel: Bildgenerierung im Textilhandel02:30  Was vorher war — und was jetzt möglich ist03:30  Die zwei Typen von Händlern05:00  Warum Perfektionismus dich gerade jetzt am meisten kostet06:00  Was die Medien dir vorgaukeln und was Realität ist07:00  Mein Aufruf: Pack den Perfektionismus wegDREI GEDANKEN ZUM MITNEHMENErstens: 90 Prozent jeden Tag schlagen 100 Prozent einmal im Monat. Wer wartet, bis alles perfekt ist, hat in einem Jahr keinen Vorsprung — sondern Rückstand.Zweitens: KI ist kein vollautomatisches System, das alles für dich macht. Es ist ein Werkzeug, mit dem du lernen musst zu arbeiten. Und das lernst du nur durch Anwendung.Drittens: Es gibt KI-Anwendungen, die heute schon 90 Prozent besser sind als alles, was du vorher hattest. Wer das nicht nutzt, lässt nicht ein bisschen Effizienz liegen — sondern einen Quantensprung.SO BLEIBST DU DABEILass mir gerne in den Kommentaren da: Welche Herausforderung in deinem Geschäft willst du gerade mit KI lösen, kommst aber nicht weiter? Wichtig: Es soll wirklich ein Problem sein, das dich immer wieder beschäftigt — kein Detail, das fast schon gelöst ist.Wenn dir der Podcast bisher gefällt: Abonniere ihn auf Spotify oder Apple Podcasts. Die nächste Folge kommt in zwei Wochen.#kimachen

    8 min
  2. May 21

    #3 So machst du KI zu deinem Mitarbeiter, der dich wirklich kennt

    WORUM ES IN DIESER FOLGE GEHTDu schreibst Newsletter mit ChatGPT, Claude oder Gemini — und trotzdem dauert es genauso lange wie früher. Warum? Weil die KI nicht weiß, wer du bist, wie du klingst und mit wem du sprichst.In dieser Folge zeige ich dir die einfachste, wirkungsvollste Veränderung, mit der du sofort bessere Ergebnisse bekommst: Du speicherst der KI einmal die wichtigsten Informationen zu dir und deinem Geschäft ab — und musst sie nicht bei jedem neuen Chat von vorne erklären.Außerdem in dieser Folge: warum die richtigen Fragen wichtiger sind als das richtige Tool, warum du anfangen solltest, BEVOR du alles geklärt hast — und der eine Satz, der deine ganze Arbeit mit KI verändern wird.KAPITEL UND ZEITMARKEN00:00  Eine Falte im Vorhang und meine Oma Lotte01:00  Warum jeder Händler diesen Moment kennt02:30  Das Grundproblem: Die KI vergisst, wer du bist03:30  Custom GPTs, Projekte, Gems — was bedeutet das?05:00  Die Frage, die sich viele Händler noch nie gestellt haben06:00  Was deine Markensprache mit der KI zu tun hat07:00  Welche Fragen du dir vorher beantworten solltest08:30  Mach dich locker — du musst nicht alles vorher wissen09:30  Der wichtigste Tipp für deine Arbeit mit KI11:30  Warum selbst KI-Profis das immer wieder vergessen12:30  Newsletter und Instagram brauchen verschiedene Sprache14:30  Sich nach vorne scheitern — wie aus Feedback bessere        Ergebnisse werdenDEIN SCHRITT-FÜR-SCHRITT-PLAN ZUR FOLGEDamit du das, was ich in dieser Folge erkläre, sofort umsetzen kannst, habe ich dir einen kostenlosen Schritt-für-Schritt-Plan gemacht. Darin findest du:- Wo du in ChatGPT, Claude und Gemini die Speicher-Funktion   findest (Custom GPT, Projekte, Gems)- Die 10 Fragen, die du beantworten solltest, bevor die KI   deine Texte schreibt- Eine Anleitung, wie du die Antworten direkt eingibst — auch   per SpracheingabeDen Plan bekommst du hier: www.ki-machen.de/podcast/folge-3DREI GEDANKEN ZUM MITNEHMENErstens: Wenn das Ergebnis aus der KI nicht passt, liegt es nicht am Tool. Es liegt daran, was du der KI vorher gegeben hast — oder eben nicht gegeben hast.Zweitens: Die wichtigste Denkstruktur im Umgang mit KI ist einfach und gleichzeitig die, die am meisten vergessen wird: Wenn du nicht weiterweißt, frag die KI. Sie ist nicht nur Werkzeug für den Output — sie ist auch dein Sparringspartner für die Vorbereitung.Drittens: Du musst dich nicht vorher mit einem Marketingkonzept hinsetzen, bevor du anfängst. Beantworte die Fragen so, wie du es heute kannst — und justiere nach. Sich nach vorne scheitern gehört dazu.SO BLEIBST DU DABEIWenn du den Schritt-für-Schritt-Plan ausprobiert hast, schreib mir gerne in die Kommentare: Hat es funktioniert? Wo hat es gehakt? In einer der nächsten Folgen gehe ich gerne auf deine Fragen ein.Und wenn dir die Folge etwas gebracht hat: Folge dem Podcast auf Spotify oder Apple Podcasts — so verpasst du keine neue Folge.#kimachen

    17 min
  3. May 21

    #2 Wer ist Sonja Kaiser überhaupt?

    WORUM ES IN DIESER FOLGE GEHTBevor wir tiefer in KI und Handel einsteigen, will ich dir zeigen, wer hier spricht. Diese Folge ist mein Rundumblick — 20 Jahre Textilhandel in einem Familienunternehmen, alle Stationen, die du dir im Einzelhandel vorstellen kannst, plus die Geschichte, wie ich am Ende doch wieder im Handel gelandet bin — diesmal mit KI.Du hörst, warum ich nicht in einen Großkonzern gehöre, wie wir mit dem Konzept Mein Kleiderzimmer den dreifachen Umsatz pro Kunde gehoben haben, warum wir unsere eigene Mitarbeiter-App gebaut haben und wie aus dem Café Vogt in Knittlingen das Modeunternehmen Schwesterherzen wurde.Und am Ende erfährst du, was es mit den 100 Stück Kuchen auf sich hat, die meinem Vater einmal vorgeworfen wurden.WAS DICH IN DIESER FOLGE ERWARTETWie ich mit 14 in der Auszeichnung angefangen habe — und warum das die beste Schule war, die ich haben konnte.Mein Praktikum im Großkonzern, das mir gezeigt hat, dass ich genau dort nicht hingehöre.Die wichtigsten Stationen in 20 Jahren Familienunternehmen: Warenpräsentation, Einkauf, Filialbetreuung, Personalführung, Marketing.Wie wir vom CRM-System bis zum verknüpften E-Mail-Kampagnen-Workflow ein individuelles Marketing aufgebaut haben — lange bevor das ein Trend wurde.Warum aus Vogt Mode irgendwann Schwesterherzen wurde — und was der Generationenwechsel emotional und strategisch bedeutet hat.Das Konzept Mein Kleiderzimmer: Wie wir mit einem separaten Raum und gebuchten Terminen den dreifachen Umsatz pro Kunde erreicht haben.Die JOLA-App: Warum wir unseren eigenen Kommunikationskanal für Mitarbeiterinnen gebaut haben, statt WhatsApp zu nutzen — und wie daraus ein automatisiertes Onboarding wurde.Wie ich mich in KI verliebt habe, das Familienunternehmen verlassen wollte und am Ende doch wieder im Handel gelandet bin — diesmal von außen.Warum KI ohne unternehmerisches Denken nur Zeitverschwendung ist.Die Geschichte vom Café Vogt, von Oma Lotte und Opa Hermann — und warum mein Vater einmal beweisen musste, dass er keine 100 Stück Kuchen alleine gegessen hat.WAS DU AUS DIESER FOLGE MITNEHMEN KANNSTUnternehmerisches Denken lernt man nicht in der Theorie, sondern im Tun. Wer von klein auf am Point of Sale steht, versteht den Handel anders als jemand, der ihn nur berät.Innovationen entstehen oft aus Notwendigkeit. Wir hatten kein Personal für Social Media — also haben wir eine eigene App gebaut. Wir wollten Kundinnen besser bedienen — also haben wir einen separaten Raum geschaffen. Das ist die gleiche Logik, die heute beim Thema KI gilt.KI ist kein Selbstzweck. Wer KI nur einsetzt, weil sie gerade ein Trend ist, verschwendet Zeit. Erst kommt die Frage: Was will ich erreichen? Dann kommt das Werkzeug.ÜBER SONJA KAISERSonja Kaiser ist Unternehmerin mit über 20 Jahren Erfahrung im Textileinzelhandel. Aufgewachsen im Familienunternehmen Schwesterherzen (ehemals Vogtmode) in Bretten, hat sie alle Stationen des Handels durchlaufen — von der Warenauszeichnung mit 14 Jahren bis zur Geschäftsführungsebene. Heute begleitet sie als Gründerin des Kaiser Kommunikation Instituts und der Marke KI machen kleine Handelsbetriebe dabei, KI nicht zu verstehen, sondern wirklich zu nutzen.SO BLEIBST DU DABEIIn der nächsten Folge geht es zurück zur Praxis: KI und Umsetzung im Handel — die ersten konkreten Schritte. Folge dem Podcast auf Spotify oder Apple Podcasts, damit du keine neue Folge verpasst.#kimachen

    23 min

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Du führst ein Geschäft, hast zu wenig Zeit und fragst dich, ob KI dir wirklich etwas bringt? Dann bist du hier richtig. Ich bin Sonja Kaiser – ich kombiniere meine 20 Jahre Erfahrung im Handel mit KI Kompetenz aus und für die Praxis. So zeige ich Händlerinnen und Händlern, wie sie KI im Alltag wirklich nutzen – nicht als noch eine Software, sondern als neue Art zu denken. Hier gibt es keine akademischen Erklärungen, keine Tool-Listen, keine leeren Versprechen. Stattdessen: konkrete Beispiele aus dem Handel, Workflows, die in den Alltag passen, und Geschichten aus 20 Jahren echter Praxis. Jede Wochen eine neue Folge – kurz, ehrlich, aus der Praxis für die Praxis. #kimachen