18 Schritte zum Tanzbrunnen

Mo-Torres und Tom Neumann

18 Jahre, 18 Folgen, ein Ziel: das bisher größte Konzert der Karriere von Mo-Torres im Tanzbrunnen Köln am 21. August 2026. Der Podcast begleitet Mo auf seinem Weg dorthin – persönlich und nahbar. Woche für Woche entsteht ein akustisches Tagebuch zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Musik.

Episodes

  1. 6d ago

    2019: Rochuspark, E-Werk und ein Abend, der bleibt

    2019 ist bei Mo-Torres ein Jahr, in dem nach dem Chartentry von „4 Wände“ im Vorjahr nicht gebremst, sondern nachgelegt wird. Es wächst weiter — aber gesund. Während draußen E-Scooter durch die Städte rollen und überall „Dance Monkey“ läuft, ist Mo längst auf seiner eigenen Spur unterwegs: neue Songs, neue Bühnen, neues Gefühl. Musikalisch führt der Weg in den Rochuspark. Erst erscheinen „Alles vorbei“, „Müngersdorf“, „Limit“ und „Dat met uns“, am 8. November folgt die EP „Rochuspark“ mit weiteren Songs wie „Es geht wieder los“, „Backstreet Boy“, „Zeitlupe“ und „Müngersdorf“. Musik zwischen Rückblick, Veedelgefühl, Bewegung und Leidenschaft. Live wird 2019 ein besonderes Jahr. „Müngersdorf“ feiert Premiere in der Linie 1 der KVB, dazu kommen Summerjam, Parookaville und die Clubtour mit Stationen wie Namenlos Bonn, Veedel Klub, Reineke Fuchs und Casbah Siegburg. Und dann: 9. November, E-Werk, ausverkauft. Release-Party zu „Rochuspark“ — ein Abend, den Mo nie vergessen wird. Mit Philipp Evers sprechen wir über Tischtennis, Döner und natürlich jede Menge Musik. Über fünf Jahre begleitete er Mo als Produzent - eine lange, vertrauensvolle und ganz besondere Zusammenarbeit. Im Songfokus steht „Zauberkugel“, der Mo-Ment kommt von Sebastian. Eine Folge über Rochuspark, volle Clubs, große Abende — und ein Jahr, in dem Mo-Torres und seine Musik weiter wächst und immer mehr Menschen erreichet. ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Tickets für das Konzert im Tanzbrunnen⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Host: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Mo-Torres⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Co-Host: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Tom Neumann⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Homepage Mo-Torres⁠⁠⁠

    47 min
  2. Jun 28

    2018: Erstes Album in den Charts und volle Kneipen

    2018 ist bei Mo-Torres ein Jahr, in dem aus viel Gefühl endgültig Struktur wird. Nicht mehr nur Songs schreiben, Konzerte spielen, irgendwie machen — sondern ein eigenes Zuhause bauen. Mit Usmveedel entsteht ein musikalischer Ort, der mehr ist als ein Labelname: ein nächster Schritt, ein eigenes Fundament, ein bisschen Büro, ein bisschen Bauchgefühl, sehr viel Mo.  Am 2. November erscheint „4 Wände“ — 13 Songs zwischen Vision, Herkunft und diesem unbedingten Willen, den eigenen Traum 24/7 lebendig zu machen. Mit Trackswie „Weissmaler“, „Was mich ausmacht“, „Jeder Stein“,  „Labyrinth“, „Stecker vom Netz“, „Präsidentin“ und „Allerbeste Zeit“. Dazu veröffentlicht Mo die Köln EP II unter anderem mit „All die Leeder“.  Und dann passiert das, was zehn Jahre vorher vermutlich noch sehr weit weg klang: „4 Wände“ steigt auf Platz 36 der deutschen Albumcharts ein. Aus dem stillen Kämmerlein wird ein Chartmoment. Aus Lachen wird Anerkennung. Aus „mal gucken“ wird: Das hier funktioniert wirklich. Die eigene CD steht plötzlich bei Saturn im Regal.   Live wächst 2018 ebenfalls weiter: 10 Jahre Mo-Torres im ausverkauften Gloria, Zusatzkonzert im Club Bahnhof Ehrenfeld, eine ausverkaufte Liebe deine Kneipen-Tour - vieleAbende, an denen aus Songs gemeinsame Erinnerungen werden.  Mit David Pfeffer sprechen wir über Maarwegstudio, Entwicklung, Ehrlichkeit, GEMA-Akribie und den Blickauf einen Künstler, der immer stärker seinen eigenen Weg findet. Im Songfokus steht „Was mich ausmacht“ mit Cengiz, der Mo-Ment kommt von Andrea.  Eine Folge über eigene Wände, volle Kneipen, Chartluft — und ein Jahr, in dem Mo-Torres sein musikalisches Zuhause nicht nur sucht, sondern baut. ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Tickets für das Konzert im Tanzbrunnen⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Host: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Mo-Torres⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Co-Host: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Tom Neumann⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Homepage Mo-Torres⁠⁠⁠

    45 min
  3. Jun 24

    2017: Erste "Tour" und auf einmal selbstständiger Musiker

    2017 ist bei Mo-Torres ein Jahr, in dem vieles größer wird, ohne dass es den Charme des Kleinen verliert. Während überall der Sommerhit „Despacito“, wird bei Mo aus Musik immer mehr Beruf und Bewegung. Das Studium ist beendet — und ab jetzt heißt es: Musiker. Ganz offiziell, mit allem, was dazugehört. Nach dem Durchbruch von „Liebe deine Stadt“ trägt 2017 diese neue Aufmerksamkeit weiter. Der Song wird beiYoutube zum Internet-Hit, sammelt Millionen Views und bringt Mo auf Bühnen, auf denen plötzlich nicht mehr nur ein paar Leute mitsingen. Gleichzeitig entstehen neue Lieder, neue Ideen und neue Momente, die zeigen: Es geht nicht nur um einen Hit, sondern um den nächsten Abschnitt. Mit „Effzeh International“ wird ein Kölner Gefühl vertont, das in diesem Jahr besonders laut ist – der FC ist zurück auf der internationalen Bühne. Aber da ist noch so viel mehr. ImNovember erscheinen „Du und Ich“ und „Jott un die Welt“: kölsch, nahbar, mit Zeilen, die nach Schulter, Zuhause und Zusammenhalt klingen. Ein Song, der auch weit weg von Köln noch Heimatgefühl auslösen kann. Dazu geht es um die Liebe deine Kneipen-Tour, sieben Konzerte zwischen Joode Lade, Kiez, Kölschbar undPiranha — und um das Jahresabschlusskonzert im Club Bahnhof Ehrenfeld, angekündigt als bis dahin größtes eigenes Konzert. Bühnenbild: Kneipe. Vorhang: ein Bettlaken. Gefühl: genau richtig. Mit Cengiz sprechen wir über Freundschaft, Bühne, Kindsein, Jays Hiphop-Bar und dieses „Wir drei gegen den Rest der Welt“-Gefühl. Im Songfokus steht „Domino“, der Mo-Ment kommt von Margareta.Eine Folge über Kneipen, kölsche Zeilen, größere Schritte — und ein Jahr, in dem Mo-Torres immer mehr merkt: Musik ist mein Leben. ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Tickets für das Konzert im Tanzbrunnen⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Host: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Mo-Torres⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Co-Host: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Tom Neumann⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Homepage Mo-Torres⁠⁠⁠

    49 min
  4. Jun 21

    2016: Usmveedel in die Charts – Liebe deine Stadt wird zum Durchbruch

    2016 ist bei Mo-Torres ein Jahr, das erst nach Veedel klingt — und am Ende plötzlich nach Durchbruch. Während Menschen Pokémon jagen, passiert bei Mo etwas, das sich weniger nachSpiel und mehr nach nächstem Level anfühlt: mehr eigene Songs, größere Räume, mehr Echo. Am 27. Mai erscheint die EP „Jung us’m Veedel“. Mit Songs wie „Scheinwelt & Maskenball“, „Kein Leidgesang“, „Heimat“, „Ärmste Sau der Welt“, „Mein letztes Hemd“ und natürlich „Jung us’m Veedel“. Es geht um Herkunft, Haltung, Stadtgefühl — aber auch um die Frage, wie vielgrößer so ein lokaler Anfang werden kann. Beim Releasekonzert kommen 300 Leute ins Underground und das Gefühl wächst, dass da immer mehr in Bewegung kommt. Wir sprechen über „Ärmste Sau der Welt“, über Luxusprobleme mit Augenzwinkern, und über „Jung us’mVeedel“ als Identitätslied. Wir schauen auf das Video zu „Heimat“, das viele Menschen berührt — von Gänsehaut-Kommentaren bis zur Frage, warum Köln eigentlich so viele Lieder hat und trotzdem immer noch eins verträgt. Und dann kommt der 3. Dezember: „Liebe deine Stadt“ mit Cat Ballou erscheint. Platz 1 bei iTunes, Chartentry auf 26, der meistgedownloadete deutsche Song des Wochenendes — und Mo irgendwo zwischen Flug nach Mailand, Handy an und der Erkenntnis, dass gerade etwas passiert, das sich verrückt anfühlt. Mit seiner früheren Lehrerin Babette Weigel blicken wir zurück auf Schulzeiten, Ecken, Kanten und einen Schüler, der lange Zeit auf einem Foto im Arbeitszimmer an der Wand hing. Im Songfokus steht „Es ist Okay“, der sehr emotionale Mo-Ment dazu kommt von Lisa und rührt Mo zu Tränen. Eine Folge über Veedel, Verletzlichkeit, volle Konzerte — und den Moment, in dem aus lokaler Liebe eine große Bühne wird. ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Tickets für das Konzert im Tanzbrunnen⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Host: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Mo-Torres⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Co-Host: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Tom Neumann⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Homepage Mo-Torres⁠⁠⁠

    42 min
  5. Jun 17

    2015: Erstes eigenes Konzert und was haben Mettbrötchen damit zu tun

    2015 steht Mo-Torres genau da, wo der Albumtitel es sagt: irgendwo dazwischen. Nicht mehr ganz am Anfang, aber auch noch lange nicht fertig mit dem, was da gerade entsteht — mit dem Gefühl, dass aus all dem mehr werden kann. Während Deutschland 25 Jahre Wiedervereinigung feiert und Adele mit „Hello“ durch die Boxen dröhnt, läuft bei Mo ein ganz eigener Film: Release-Stress, neue Songs, größere Pläne und die Frage, wie viel man selbst schaffen kann, wenn man einfach mal macht. Am 10. Juli 2015 erscheint „Irgendwo dazwischen“ über Versunkene Fabrik. Ein Album mit Songs wie „Ausgebrannt“, „Blockrudel“, „10 Tage Rich“, „5051“, „Realityshow“, „Endlich wieder Rap“ und natürlich „Irgendwo“ und „Dazwischen“. Zum ersten Mal gibt es eine eigene Box: mit T-Shirt, Poster, Autogrammkarte und Mo-Torres-Tischtennisbällen. Beerpong trifft Rap-Album. Mit Fabian Thomas sprechen wir über genau diese Zeit: über das erste eigene Konzert im Kölner Underground, Mettbrötchen, Rückschlägen und das Gefühl, Musik langsam ernster zu nehmen. Vieles entsteht neben der Arbeit, vieles aus dem Bauch heraus — aber immer mit der Idee, besondere Dinge zu tun. Der Mo-Ment kommt diesmal von Steffi und blickt auf die erste eigene Deutschlandtour von Mo im Jahr 2022. Eine Folge über Underground, Umwege, Beerpong, Rückschläge — und ein Jahr, in dem Mo-Torres ziemlich genau irgendwo dazwischen steht. ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Tickets für das Konzert im Tanzbrunnen⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Host: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Mo-Torres⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Co-Host: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Tom Neumann⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Homepage Mo-Torres⁠⁠⁠

    51 min
  6. Jun 14

    2014: Krücken, Kurve und Komplimente

    Kannst du gut Komplimente annehmen? Für Mo-Torres ist 2014 ein Jahr, in dem genau das gar nicht so leicht ist. Denn während von außen erste Anerkennung kommt, versinkt er innen im Chaos: Knieverletzung, Studium, Musik, Doppelbelastung — und die Frage, wie viel davon eigentlich gerade zu viel ist. 2014 ist auch das Jahr, in dem Mo in Köln sichtbarer wird. Deutschland wird Weltmeister, Götze macht das Ding, „Atemlos“ läuft überall — und Mo schreibt sich mit dem Aufstiegssong für den FC immer mehr in die Kölner Fußball- und Stadtidentität. Langsam entsteht ein Gefühl dafür, dass die Musik mehr sein kann als nur ein Rapding nebenbei – auch wenn sich das damals für Mo noch nicht so anfühlte. Gleichzeitig ist da der persönliche Druck. Die Knieverletzung wirkt nach, der Alltag wird vollgepackter — und trotzdem bringt sich Mo musikalisch immer wieder selbst ins Spiel. Als Wegbegleiter ist Prof. Dr. Achim Fettig dabei — mit Blick auf Mo als Student, Musiker, Netzwerker und Teil einer besonderen Gruppe am Campus. Es geht um Entwicklung, Texte, Kontakte nach dem Studium und darum, warum Mo es Menschen leicht macht, an seinem Weg dranzubleiben. Eine Folge über erste lokale Erfolge, ehrliche Zweifel, Köln, Kurve und Krücken — und den Moment, in dem Anerkennung langsam lauter wird als Unsicherheit. ⁠⁠⁠⁠⁠⁠Tickets für das Konzert im Tanzbrunnen⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Host: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠Mo-Torres⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Co-Host: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠Tom Neumann⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠⁠Homepage Mo-Torres⁠⁠

    40 min
  7. Jun 10

    2013: Zwischen Ascheplatz und Underground, Erfolgen und Rückschlägen 

    Es gibt Jahre, die wirken wie ein Durcheinander aus offenen Tabs: Fußball, Studium, Job, Knieverletzung, Rap, Dropbox, HipHop.de, erste Bühnen — und mittendrin Mo-Torres, irgendwo zwischen Ascheplatz und Aufbruch. Bevor es zurückgeht, schauen wir kurz nach vorne: auf den Tanzbrunnen. Nicht aus dem Fenster, aber von der Bühne runter, gemeinsam mit Cat Ballou. Hat sich dieser Ort für Mo verändert – jetzt, wo er weiß, dass er dort bald bei seinem größten Konzert stehen wird? Und wo kommt eigentlich „Vielleichtsinn“ her? 2013 ist auch das Jahr, in dem Mo beginnt sein „Chaos“ zwischen Fußballplatz, Musik und Zukunftsfragen zu sortieren. Noch ist nicht klar, was davon Hobby bleibt und was einmal größer wird. Aufstieg mit Blau-Weiß Köln. Dann Knieverletzung, Studienbeginn, zum ersten Mal von Zuhause ausziehen, als Projektmanager Geld verdienen. Kein Studentenleben, eher Leben auf mehreren Spuren. Mo steht als Support-Act bei Olli Banjo im Kölner Underground auf der Bühne. Sein Gefühl: Live könnte mein Ding sein! Als Wegbegleiter ist Max „Sytros“ Schiele dabei — mit Blick auf Entwicklung, Akribie, Vision und einen Beat, aus dem später einmal „Liebe deine Stadt“ wird. Eine Folge über echte Pläne, erste Bühnen, Köln — und den Moment, in dem aus dem „Rapding“ langsam ein Weg wird. ⁠⁠⁠⁠⁠Tickets für das Konzert im Tanzbrunnen⁠⁠⁠⁠⁠ Host: ⁠⁠⁠⁠⁠Mo-Torres⁠⁠⁠⁠⁠ Co-Host: ⁠⁠⁠⁠⁠Tom Neumann⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠Homepage Mo-Torres⁠⁠

    45 min
  8. Jun 7

    2012: Die erste eigene CD - Versandzentrale Elternhaus

    Es gibt Jahre, die kann man nicht einfach chronologisch erzählen. Man muss sie eher auskippen wie eine alteFestplatte: Songs, Videos, Kommentare, Interviews, Freundschaften, Bühnen, Festivals, Familie, Szene, Zweifel — und mittendrin Mo-Torres, im fünften Jahr als Musiker, plötzlich deutlich sichtbarer als vorher. Bevor wir zurückspringen, schauen wir kurz nach vorne: auf den Tanzbrunnen. Nicht als fertiges Bild, sondern als Sammlung aus Ideen, Bauchgefühl und kleinen offenen Baustellen. Was soll dieser Abend werden? Was muss passieren, damit er sich nach Mo anfühlt? Und wie sortiert man eigentlich ein Konzert, das im Kopf schon größer ist alsjede normale To-do-Liste? Dann geht es rein in 2012. Ein Jahr, in dem Mo-Torres plötzlich mehr ist als ein Name in den Kommentarspalten. Bei HipHop.de ist er nicht mehr nur eine Randnotiz, sonderneiner der spannenden Newcomer. Mit „Ambivalenz“ erscheint sein erstes Album, das seinen Titel ernst meint. Zwischen Haltung und Zweifel, Rap und Familie, Studio undAlltag, Freundschaft und Ehrgeiz. Plötzlich werden Netzwerke sichtbar: Timeless, Sickstie, Bosca, Nekst86. Ein Album wie ein Knotenpunkt — nicht glattgezogen, sondern voller Richtungen. Als Wegbegleiter ist Timey dabei. Einer, der Talent mitbringt, während Mo Struktur mitbringt. Es geht um unterschiedliche Wege, Rap, Drogen, Pop, Köln, Abstand, Liebe zur Zusammenarbeit — und darüber, warum manche Verbindungen bleiben, auch wenn sie gerade nicht stattfinden. Eine Folge über Newcomer-Energie, alte YouTube-Schätze, Freundschaft, Familie, und Ambivalenz. ⁠⁠⁠⁠Tickets für das Konzert im Tanzbrunnen⁠⁠⁠⁠ Host: ⁠⁠⁠⁠Mo-Torres⁠⁠⁠⁠ Co-Host: ⁠⁠⁠⁠Tom Neumann⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠Homepage Mo-Torres⁠

    52 min
  9. Jun 3

    2011: 100 Prozent Rap, erste positive Resonanzen und tausende Mixtape-Downloads

    Bevor irgendetwas groß wird, muss es erst einmal roh sein. Und genau so klingt dieses Jahr bei Mo-Torres: nach ersten echten Ansagen, nach Beats aus dem Freundeskreis, nach Videos, die plötzlich professioneller aussehen, und nach Songs, die nicht um Erlaubnis fragen, sondern einfach raus wollen. Mit „Moralapostel“ erscheint ein starkes Mixtape — ein Projekt wie eine offene Kellertür in seine damalige Welt. Nicht glatt, nicht vorsichtig, nicht weichgespült. Eher: Mikro an, Stadt im Kopf, Meinung im Bauch. Songs wie „Alles zahlt sich aus“, „Mein Bezirk“, „Alkohol im Blut“, „Mittelstand“, „MS Edelweiss“ oder „Nordwestkolonie“ erzählen von Herkunft, Haltung, Nachtluft und diesem Gefühl, dass da jemand seine eigene Sprache findet. Als Wegbegleiter ist diesmal Tim aka Sickstie dabei. Mit ihm gründete Mo die Zwei-Mann-Crew 571 Edelweiss, von Berlin nach Köln. Mit ihm entsteht Freundschaft und der erste eigene musikalische Kosmos wächst. Man merkt: Mo baut nicht nur Tracks. Er baut sich ein Umfeld. Im Songfokus steht „Zeitlupe“: ein Lied über Druck, Anspruch, Rastlosigkeit und den Wunsch, alles kurz langsamer zu drehen. Der Mo-Ment kommt diesmal von Lydia — und macht aus der Folge wieder mehr als eine Rückschau. Eine Episode über rohe Anfänge, frühes Echo, Freundschaft, Tempo und den Moment, in dem ein Künstler anfängt, wirklich Kontur zu bekommen. ⁠⁠⁠Tickets für das Konzert im Tanzbrunnen⁠⁠⁠ Host: ⁠⁠⁠Mo-Torres⁠⁠⁠ Co-Host: ⁠⁠⁠Tom Neumann⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠Homepage Mo-Torres⁠

    47 min
  10. May 31

    2010: Im Jugendzentrum gefördert, in Internetforen zerrissen

    Mo-Torres ist zurück in Deutschland, wir sitzen im Podcaststudio in Köln — und bevor es richtig tief wird, müssen erst einmal die Brücken der Stadt sortiert werden. Hohenzollernbrücke, Severinsbrücke, Südbrücke? Köln macht es einem nicht leicht. Und irgendwo zwischen Stadtplan, Studio und Erinnerungen ist auch schnell klar: Vuvuzelas sind keine Option. Nicht 2010, nicht heute, eigentlich nie. Zum ersten Mal holen wir einen Wegbegleiter dazu: Paul. Für Mo nicht einfach irgendein früher Bekannter, sondern sein erster großer Förderer. Damit bekommt diese Folge eine neue Ebene: Es geht nicht nur darum, was Mo damals gemacht hat — sondern auch darum, wer an ihn geglaubt hat. Beim Blick auf 2010 landen wir in einer Zeit, in der Mo-Torres online noch nicht laut war, aber schon Spuren hinterließ. Wir sprechen über seinen ersten Facebook-Eintrag — und den einzigen in diesem Jahr. Über Internetforen, in denen seine Musik von den einen gefeiert, von den anderen zerrissen wurde. Über frühe Veröffentlichungen, die heute wie kleine Zeitkapseln wirken: die Mixtapes „27 Revue“  und „2 unter 1 Million“. Es ist die Phase, in der noch nicht alles groß, glatt oder geplant wirkt. Eher wie ein Kabelsalat aus Talent, Hunger, Freundschaft und ersten Reaktionen von draußen. Aber genau darin liegt der Zauber: Man hört einem Künstler dabei zu, wie er langsam Kontur bekommt. Der Mo-Ment kommt dieses Mal von Jessi und Saskia — und bringt wieder das in die Folge, worum es auf dieser Reise immer auch geht: Menschen, Erinnerungen und Songs, die mehr auslösen, als man beim Schreiben ahnen konnte. Eine Folge über erste Förderer, frühe Forenliebe, Kölner Brücken, Mixtapes und die schöne Frage, wann aus „der macht Musik“ eigentlich „der hat was zu sagen“ wird. ⁠⁠Tickets für das Konzert im Tanzbrunnen⁠⁠ Host: ⁠⁠Mo-Torres⁠⁠ Co-Host: ⁠⁠Tom Neumann⁠⁠ ⁠⁠Homepage Mo-Torres⁠

    46 min
  11. May 27

    2009: Von Fischbrötchen und (fast) Abmahnungen wegen Musik

    Mo-Torres ist noch in Andalusien — irgendwo zwischen Songideen, Sonnenlicht und der bitteren Erkenntnis, dass ein Frühstück ohne Nutella zwar möglich, aber moralisch fragwürdig ist. Die ersten neuen Songs stehen zumindest schon mal auf eigenen Beinen, im Kopf rattert es, die kreative Phase läuft. Spanien macht gerade genau das, was Spanien machen soll: Platz im Kopf, Ideen in den Rechner, Wärme auf der Haut. Wir sprechen über den Künstlernamen Mo-Torres, der seine Wurzeln ebenfalls in Spanien hat, wo die Kids in wegen seiner Größe einst den „Turm“ nannten. Aus einem Spitznamen wurde ein Künstlername, aus einem Witz ein Stück Identität. Während in Andalusien neue Songs entstehen, ist der Tanzbrunnen längst im Sinn. Mo sortiert Ideen und Visionen. Fest steht schon: Es wird wieder einen Kabuki (Vorhang) geben — dieser magische Moment, wenn der Vorhang fällt und alles auf Anfang und Gänsehaut steht, darf nicht fehlen. Wir springen auf der Reise durch 18 Jahre Mo-Torres dieses Mal ins Jahr 2009: Mo jobbt unter anderem bei Nordsee, isst aber keinen Fisch. Er sammelt erste Alltagserfahrungen zwischen Job und Musik — und kassiert fasst eine Abmahnung. Dazu sprechen wir passend zu Andalusien und dieser besonderen Mischung aus Fernweh und Rückblick über den Song „Balkon von Europa“. Eine Folge über Türme, Vorhänge, Fischbrötchen und die Frage, wie viel Spanien eigentlich in Mo-Torres steckt. ⁠Tickets für das Konzert im Tanzbrunnen⁠ Host: ⁠Mo-Torres⁠ Co-Host: ⁠Tom Neumann⁠ ⁠Homepage Mo-Torres

    55 min

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18 Jahre, 18 Folgen, ein Ziel: das bisher größte Konzert der Karriere von Mo-Torres im Tanzbrunnen Köln am 21. August 2026. Der Podcast begleitet Mo auf seinem Weg dorthin – persönlich und nahbar. Woche für Woche entsteht ein akustisches Tagebuch zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Musik.

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