Wenn der Körper spricht.

Kerstin Strübing

Du funktionierst. Du trägst Verantwortung. Du hältst zusammen, entscheidest, reagierst schnell und bist für andere da. Und trotzdem gibt es diese Momente, in denen du merkst, dass da drinnen irgendetwas auf Anschlag ist. „Wenn der Körper spricht" ist ein Podcast für Frauen in Verantwortung, die nach außen stark wirken und innerlich längst wissen: so wie bisher geht es nicht weiter. Für Frauen, die viel halten, viel leisten und trotzdem öfter an ihre Grenzen kommen, als sie zeigen. Ich bin Kerstin Strübing, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Bewegungswissenschaftlerin und Neurosomatic Practitioner. In meiner Arbeit begleite ich Führungskräfte und High Performerinnen an dem Punkt, an dem das Funktionieren aufgehört hat, eine Wahl zu sein. Hier geht es darum, warum viele Frauen jahrelang gelernt haben, sich über Stress und Leistung zu organisieren. Warum Ruhe sich manchmal bedrohlicher anfühlt als der nächste Termin. Warum der Körper oft längst spricht, bevor der Kopf versteht, was gerade los ist. Und was passiert, wenn wir anfangen hinzuhören. Das hier ist kein Optimierungsprogramm. Es ist eine Einladung hinzuhören und die Sprache des Nervensystems kennenzulernen. Ehrlich. Ohne Schonkost. Willkommen bei: Wenn der Körper spricht.

  1. 3d ago

    Wenn du im Gespräch deinen letzten Satz im Kopf wiederholst: Das passiert gerade wirklich

    Du hast gerade etwas gesagt, die anderen reden längst weiter, und du gehst deinen Satz noch einmal durch. Und noch einmal. War das zu weich? Oder zu hart? Meistens nennen wir das Unsicherheit. Vielleicht ist es aber dein System, das gerade ziemlich damit beschäftigt ist, eine Maske festzuhalten. Ausgangspunkt dieser Folge ist ein Satz aus meinem Gespräch mit Regina Volz: Ich habe versucht, der bessere Mann zu sein. Er hat mich zu einer Frage gebracht, die mich seitdem nicht loslässt: Was bedeutet es, als Frau wirklich aus sich heraus zu führen? Und ich erzähle dabei auch von mir. Als ich als Teenager von Südafrika nach Deutschland kam, habe ich schnell gemerkt, dass meine südafrikanische Art, viel zu teilen und nach außen zu gehen, hier nicht funktioniert. Fünfzehn Jahre hat es gedauert, bis ich gemerkt habe, dass ich diese Seite von mir unterdrückt hatte, um anzukommen. In dieser Folge erfährst du: Warum wir an Vorbildern lernen und was passiert, wenn die einzige Blaupause für Führung Tempo, To-dos und Lautstärke istWarum Mädchen schon früh zu kleinen Sozialforscherinnen werden und genau beobachten, wie man dazugehörtWas Masking ist und warum es zutiefst physiologisch ist, bis zurück zum Furchtlähmungsreflex und zum Functional FreezeWarum eine perfekte Maske dich für den Säbelzahntiger uninteressant macht und dich trotzdem jeden Tag Kapazität kostetWarum Verbindung und Nähe für viele Frauen ein so zentraler Weg sind, sich zu regulierenWo du anfangen kannst, die Maske abzulegen, und warum das große Meeting dafür der falsche Ort istDen Impuls, der mich zuerst völlig irritiert hat und mir heute so viel gibt: andere zu bitten, dich daran zu erinnern, dass du wertvoll bistWenn du tiefer eintauchen möchtest, findest du hier meinen kostenlosen Neuro-Impuls: https://kerstin-struebing.de Und wenn du tiefer gehen möchtest: In der Souveränitäts-Analyse schauen wir gemeinsam, wo du gerade stehst und wie deine nächsten kleinen Schritte aussehen können.Sicher dir jetzt deinen Termin: https://tidycal.com/1xgnv5p LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/kerstin-strübing-3297b2166/ Instagram: https://www.instagram.com/kerstin_struebing/

  2. Oct 23

    „Ich habe versucht, der bessere Mann zu sein” | Ein Gespräch mit Regina Volz

    Als einzige Frau unter 30 Männern in der Führung eines Konzerns hat Regina Volz zuerst versucht, der bessere Mann zu sein. Sie war, wie sie heute sagt, wahnsinnig dominant, und es hat nicht funktioniert. Erst als sie verstanden hat, dass sie ihre eigenen Qualitäten als Frau einbringen darf, hat Führung für sie funktioniert. Regina ist Headhunterin und Leadership-Expertin. Seit 2011 besetzt sie mit ihrer Volz Personalberatung Führungs- und Schlüsselpositionen im Mittelstand, und sie bringt über 20 Jahre Erfahrung als HR-Führungskraft mit. Außerdem ist sie Business Coach und zertifizierte Mediatorin. Ihre erste Führungsrolle hatte sie mit Ende 20, und ihr Satz zu Führung ist klar: In dem Moment, in dem Führung Energie kostet, läuft etwas schief. Darüber sprechen wir: Warum für Regina Persönlichkeit alles ist und eine Führungskraft vor allem Lust auf Menschen brauchtWas du tun kannst, wenn du morgens Streit hattest und trotzdem vor dein Team treten musstWarum Regina nach einem Konflikt erst einmal zehn Minuten rausgeht, und was der Blick in den Spiegel damit zu tun hatWie Körperhaltung deine Stimmung beeinflusst, Arme hoch und Blick in den HimmelWarum etwas, das dich triggert, meistens mehr mit dir zu tun hat als mit dem anderenDie Frage, die ihr bei einer großen Lebensentscheidung geholfen hat: Was möchtest du deinem Kind vorleben?Warum Frauen ihre Fähigkeiten so oft unterschätzen, beim Englisch genauso wie beim GehaltMehr über Regina Website: https://www.volz-personalberatung.de/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/regina-volz-recruiting-headhunting-recruiting-leadership-f%C3%BChrung-coaching-karriere-professional/ Ihr Podcast: Leadership is a Lifestyle Für dich Wenn du ausprobieren möchtest, wie dein eigenes System nach einem schwierigen Moment wieder zu sich findet: Meine drei Neuro-Tools dauern keine fünf Minuten. www.kerstin-struebing.de Und wenn du genauer hinschauen möchtest: In der Souveränitäts-Analyse schauen wir gemeinsam auf eine konkrete Situation aus deinem Alltag. Buch dir hier deinen Termin: https://tidycal.com/1xgnv5p

  3. Oct 16

    Jeder weiß, was gesund wäre. Und nach zehn Stunden Verantwortung greifst du doch zur Chipstüte

    Es ist kurz nach neun, der Tag war lang, und du stehst vor dem offenen Kühlschrank, obwohl du dir heute Morgen fest vorgenommen hattest, es diesmal anders zu machen. Und noch bevor du die Tür wieder zumachst, ist er da, dieser Satz: Warum kriegst du das nicht hin? Vielleicht wiegt dieser Satz schwerer als alles, was im Kühlschrank liegt. Diese Woche habe ich für einen großen Konzern einen Vortrag zum Thema Gewohnheiten gehalten, und dabei ist mir noch einmal bewusst geworden, was wirklich passiert. Die alte Gewohnheit selbst finde ich gar nicht so problematisch. Was ich beobachte, ist das, was wir darüberlegen: Verurteilung und Scham, und das Gefühl, dass nur die Vorstellung davon, wie wir sein wollen, da sein darf. In dieser Folge erfährst du: Warum es so schwer ist, eine neue Routine aufzubauen, wenn an jeder Ecke jemand mit einem Lolli steht, und was ein Monteur mit einer Wasserflasche damit zu tun hatWie eine Gewohnheit entsteht und warum dein Gehirn sie als lohnenswert abspeichertWarum die Chipstüte vor Netflix der bestmögliche Versuch deines Systems ist, den Pegel in deinem Eimer zu senkenWarum Scham den Eimer wieder füllt, den die alte Gewohnheit gerade geleert hatWas passiert, wenn du deine eigene Realität verneinst, und warum dein Gehirn dabei Beweise sammeltWas ich gestern in einer brenzligen Situation über das Wort “to witness” gelernt habe, die Realität eines Menschen anzuerkennen, ohne sie gutfinden zu müssenDeine Einladung für diese Woche: Wenn du das nächste Mal zur alten Gewohnheit greifst, sag dir innerlich nur: Aha, okay, so ist es gerade. Und frag dich mit etwas Neugier, was daran gerade so lohnenswert ist. Ohne Korrektur und ohne Urteil. Hier https://kerstin-struebing.de findest du drei Neuro-Tools, die keine fünf Minuten dauern und deinem Nervensystem Informationen geben, die es als sicher einordnen kann. Und wenn du genauer hinschauen möchtest, was hinter deinen Gewohnheiten steckt: In der Souveränitäts-Analyse schauen wir gemeinsam auf eine konkrete Situation aus deinem Alltag. LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/kerstin-strübing-3297b2166/ Instagram: https://www.instagram.com/kerstin_struebing/

  4. Oct 9

    Diesmal brauche ich deine Hilfe: Eine Landkarte für Frauen, die führen

    Du arbeitest an deiner Stimme bei der einen Expertin und an deinen Finanzen bei der nächsten. Jedes Thema hat seine eigene Schublade, und Führung fühlt sich an wie ein Puzzle, dessen Teile nicht ganz zusammenpassen. Und jetzt stell dir vor, du stehst morgen um neun im Meeting, die Bluse sitzt, dein Atem ist ruhig, und das, was du sagen willst, kommt genau so an, wie du es meinst. Diese Folge ist anders als die anderen. Heute möchte ich etwas gemeinsam mit dir erstellen, und dafür brauche ich deine Hilfe. Meine Mentorin hat mir eine ungewöhnliche Aufgabe gegeben: hundert mögliche Gäste für diesen Podcast sammeln, auch außerhalb meines eigenen Fachgebiets. Das war für mich eine echte Herausforderung, weil ich dafür aus meiner Gesundheitsbubble rausmusste. Ihr Satz dazu: Denk größer. Und als ich das getan habe, wurde aus einer Liste mit hundert Namen die Idee einer Landkarte. Denn ob Stimme, Kommunikation, Stil oder Finanzen, in jedem dieser Bereiche sitzt dasselbe System mit am Tisch: unser Gehirn. In dieser Folge erfährst du: Was ein zwickender Anzug auf der Bühne mit deinem Nervensystem zu tun hat, am Beispiel eines Beitrags der Speakerin Barbara BoschWarum ein Kommunikationstraining im entscheidenden Moment manchmal nicht ankommt, und was der Stein im Schuh mit deinem Eimer zu tun hatWarum Kommunikation für mich der rote Faden ist, der alles verbindet, und warum es im Alltag so wenig Raum gibt, sie zu übenWarum hinter jedem Gespräch und jeder Entscheidung ein ganzer Mensch steht und nicht nur eine StrategieMeine Bitte an dich Hier findest du das Dokument mit den ersten Bereichen der Landkarte: [Link zum Dokument] Lies dir die Liste durch. Und wenn du jemanden kennst, der jemanden kennt, oder wenn du selbst so arbeitest, melde dich gern bei mir. Ich suche Menschen, denen du vertraust und die in ihrem Bereich den ganzen Menschen sehen. Per Mail: info@kerstin-struebing.de Auf Instagram: @kerstin_struebing Auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/kerstin-strübing-3297b2166/ Oder schreib mir einfach einen Kommentar unter den Beitrag zur Folge. Ich freue mich über jede Empfehlung. Lass uns diese Landkarte gemeinsam erkunden.

  5. Oct 3

    Zu empfindlich? Warum derselbe Einwand dich dienstags kaltlässt und donnerstags umwirft

    Dienstag, Jour fixe: Ein Kollege stellt deine Priorisierung infrage, und du parierst souverän. Donnerstag, derselbe Kollege, derselbe Einwand, und danach stehst du auf der Toilette und kämpfst mit den Tränen. Und fragst dich, was mit dir los ist. In dieser Folge löse ich ein, was ich beim letzten Mal angekündigt habe: das Bild, mit dem ich in meinen Workshops am meisten arbeite, und auch mit mir selbst. Den Eimer. Du erfährst: Warum eine Reaktion immer Auslöser plus Füllstand ist und weshalb die Frage "Was ist mit mir los?" in eine Sackgasse führtWas deinen Pegel steigen lässt und was ihn sinken lässt, vom Streit beim Frühstück bis zu Menschen, die dich wertschätzenEine kleine Übung zum Mitmachen, die zeigt, wie viel Energie dein System im Hintergrund aufbringt, wenn Informationen aus deinen Sinnen nicht zuverlässig ankommenWarum deine Schutzreaktion anspringt, bevor du merkst, dass es zu viel ist, und warum das für ein Gehirn, das dich schützen will, genau richtig getimt istWas ein Geschäftsführer mit dem Satz "Jeder Tag ist ein neuer Tag" zu tun hat und warum das für viele noch nicht erlebbar istDie drei Fragen, mit denen dein Gehirn Sicherheit einordnet, und warum dein Wissen in vollen Momenten so schwer erreichbar istDie zwei Ziele: den Pegel im Alltag senken und die Kapazität deines Eimers mit der Zeit erweiternDeine Einladung für diese Woche: Wenn dich etwas mehr umwirft, als du erwartet hättest, schau 48 Stunden zurück. Was war alles in deinem Eimer? Nur sammeln, nichts bewerten. Hier https://kerstin-struebing.de findest du drei Neuro-Tools, die deinem Gehirn über deine Sinne klare Informationen geben. Es dauert keine fünf Minuten. Und wenn du deinen Eimer langfristig erweitern willst: Im Souveränitäts-Check schauen wir gemeinsam auf eine konkrete Situation aus deinem Alltag https://kerstin-struebing.de LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/kerstin-strübing-3297b2166/ Instagram: https://www.instagram.com/kerstin_struebing

  6. Sep 25

    Was wäre, wenn dir gar keine Lösung fehlt? Über Freiheit, die im Körper beginnt

    Es ist Montag, kurz nach acht, und in deinem Postfach liegt ein Problem, das nicht besonders groß ist. Du hast schon ganz andere gelöst. Und trotzdem siehst du genau einen Weg, den, der dich schon beim letzten Mal nicht ans Ziel gebracht hat. Also redest du auf dich ein: Konzentrier dich, finde die Lösung. Und je mehr du das tust, desto enger wird es. In der letzten Folge hat Nina Zolezzi einen Satz gesagt, der mich seitdem begleitet: Einige der freiesten Menschen, die sie kennengelernt hat, sitzen hinter Gittern. Weil Freiheit mit den äußeren Umständen nichts zu tun hat. In dieser Folge gehe ich der Frage nach, woran sie dann hängt. Ich erzähle dir von den letzten Wochen, in denen bei mir alles dicht war. Viele Termine, viel zu tun, und plötzlich fand ich den Zugang nicht mehr zu dem Teil in mir, der hier sonst ganz selbstverständlich losredet. Die Routine lief weiter, zack, zack, zack. Für alles, was Verbindung und Reinspüren braucht, war keine Kapazität mehr übrig. Aufgenommen habe ich diese Folge auf Föhr, zwischen zwei Workshoptagen zum Thema Resilienz. Und genau dort ist mir wieder aufgefallen, was mich an lösungsorientiertem Denken so irritiert. Du erfährst: Warum Lösungen sehen kein Willensakt ist und was dein System braucht, damit die Scheuklappen von allein fallenWas der Säbelzahntiger mit deinem Tunnelblick im Meeting zu tun hatWarum du in die Weite rufen kannst, so viel du willst, wenn der Teil, den du erreichen willst, gerade nicht versorgt wirdWie Nina heute mit dem Impuls umgeht, eine Situation zu kontrollierenWarum Commitment ohne Flexibilität zu Rigidität wird, und wie mich ein Satz meiner besten Freundin daran erinnert hat, dass meine innere Lokomotive wieder unterwegs warWarum Anpassungsfähigkeit die zentrale Fähigkeit ist, die wir als Menschen habenUnd ein kleiner Ausblick: In der nächsten Folge geht es um den Stress-Eimer, das Bild, das erklärt, warum dir an manchen Tagen Energie für neue Wege fehlt. Deine Einladung für diese Woche: Beobachte, wann der Satz "So muss es sein" auftaucht oder wann dir der Zugang zu deiner Kreativität fehlt. Und schau, wie sich das in deinem Körper zeigt. Nichts verändern, nur neugierig sein. Hier findest du den Link zu den drei Neuro-Tools. Sie dauern keine fünf Minuten und geben deinem Nervensystem Informationen, mit denen es sich sicherer fühlen kann. https://kerstin-struebing.de Und wenn du merkst, dass du das nicht allein sortieren willst: Im Souveränitäts-Check schauen wir gemeinsam auf eine konkrete Situation aus deinem Alltag, in der es für dich eng wird. LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/kerstin-strübing-3297b2166/ Instagram: https://www.instagram.com/kerstin_struebing/

  7. Sep 11

    "Warum ich Führung in Gefängnissen besser verstanden habe" | Ein Gespräch mit Nina Zolezzi

    Nina stand vor hundert Mitarbeitenden und hielt eine Rede. Die Rede kam an. Was sie selbst nicht bemerkt hat: Ihr liefen dabei Tränen übers Gesicht, weil sie solche Schmerzen hatte. Erst durch eine Kollegin wurde ihr das bewusst. Nina Zolezzi ist in Mosambik geboren. Als Fünfjährige floh die Familie nach Südafrika, von dort ging es später mit dem Schiff nach Deutschland. Sie studierte Psychologie und wurde Therapeutin mit Schwerpunkt Kindheitstrauma. Diesen Beruf hat sie früh wieder verlassen und stattdessen 25 Jahre lang eine Beratung für interkulturelle Kommunikation geführt – mit 120 festen und rund 100 freien Mitarbeitenden. Parallel dazu begann sie, in einem Gefängnisprojekt mitzuarbeiten. Tagsüber Geschäftsführerin, abends bei Menschen hinter Gittern. Aus dieser Doppelperspektive entstand eine Beobachtung, die ihr Verständnis von Führung verändert hat: Die am stärksten traumatisierten Menschen trifft sie entweder im Gefängnis oder im Vorstandszimmer. Die Sprache ändert sich, die Anzüge ändern sich, der Mechanismus bleibt. Was sie in Gefängnissen über Führung gelernt hat, ist deshalb keine Randnotiz. Es ist der Kern dieses Gesprächs. Wir sprechen darüber: • Warum Yoga in vielen Gefängnissen angeboten wird und niemand hingeht – und was passiert, wenn die Männer verstehen, dass sie damit ein Werkzeug in der Hand haben, sich selbst zu regulieren. • Was Nina in norwegischen Gefängnissen erlebt hat, wo Menschen bei ihrer Ankunft begrüßt werden – und welche Haltung ihr in unserem Umgang mit Gefangenen fehlt. • Warum einige der freiesten Menschen, die sie kennengelernt hat, hinter Gittern sitzen. • Was Amygdala-Hijacking im Meeting bedeutet: Entweder du bist schnell und stark – oder klug, empathisch und lösungsorientiert. Nicht beides gleichzeitig. • Warum Führung für Nina keine Entscheidungsaufgabe mehr ist, sondern eine Regulationsaufgabe. Und warum dein Nervensystem als Führungskraft lauter sendet als das deines Teams. • Warum sie heute stoppt und in den Körper geht, bevor sie beginnt, eine Situation zu kontrollieren – und was Kontrolle früher für sie bedeutet hat. • Warum Üben nichts mit Perfektion zu tun hat: nicht besser werden, sondern einen Weg selbstverständlich machen. • Und ein Satz über psychologische Sicherheit, der für mich viele Modelle auf einen Punkt bringt: „Wenn ich Angst habe, bin ich nicht schlau.“ Und Menschen werden dafür bezahlt, schlau zu sein. Am Ende landen wir bei einem Bild, das mich nicht loslässt: Ein Gefangener und ein Mitarbeiter sitzen einander gegenüber und spielen Karten. Nicht als Methode. Als gemeinsamer Raum, in dem beide sich wieder als Menschen erleben. Hier findest du alle Informationen zu Nina und ihrer Arbeit: https://nina-zolezzi.com https://www.linkedin.com/in/ninazolezzi/?locale=de https://compassionprisonproject.org/ Und wenn du mit deinem eigenen System in Kontakt kommen willst, findest du hier drei Neuro-Tools, die keine fünf Minuten dauern: Wenn du tiefer eintauchen möchtest, findest du hier meinen kostenlosen Neuro-Impuls: https://kerstin-struebing.de LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/kerstin-strübing-3297b2166/

  8. Sep 4

    Was in den zwei Sekunden passiert, bevor du im Meeting doch nichts sagst

    Deine beste Freundin sagt dir seit Jahren, wie gut du bist. Deine Zahlen sagen es auch. Und du glaubst beiden ungefähr so viel wie einem Werbeplakat. Mein Imposter sitzt auf meiner rechten Schulter. Kurzer Weg zum Ohr, hohe Geschwindigkeit. Nein, Kerstin. Nochmal. Das würde ich überdenken. Und irgendwann ist mir aufgefallen: Diese Stimme meldet sich nie, wenn ich abarbeite, was ich seit Jahren kann. Sie wird lauter, wenn ich etwas veröffentliche. Wenn ich in einen Raum gehe, in dem ich noch nie war. Also genau dann, wenn ich einen Schritt nach vorn mache. In dieser Folge nehme ich den Faden aus dem Gespräch mit Isabelle Ilori-King auf und schaue mir an, was da eigentlich passiert. Du erfährst: Warum diese Stimme nicht deine Kompetenz prüft, sondern deine Zugehörigkeit, und warum das im 21. Jahrhundert immer noch relevant istWarum das weibliche Nervensystem unter Druck zuerst Richtung Verbindung geht und wann dein feines Gespür für den Raum gegen dich arbeitetWas eine Studie mit 750 Frauen kurz vor der Geschäftsführung zeigt und was der Satz "Ich hatte nie damit gerechnet, hier zu landen" mit fehlender Erfahrung zu tun hatWoran du im Körper merkst, dass du mittendrin steckst: der Blick nach unten, der enge Hals, der flache Atem, und warum die Haltung nicht nur Ausdruck ist, sondern AuslöserWarum positives Denken und gut gemeinter Zuspruch an dieser Stelle abprallenEin Moment aus einer Coaching-Session, in der Reden keinen Sinn ergab, und was nach 50 Minuten Arbeit mit dem visuellen System möglich wurdeDer eine Satz, der dir zuverlässig verrät, dass gerade das Muster spricht und nicht duDeine Einladung für diese Woche: Nichts verändern. Nur neugierig werden, wo du dein eigenes Zeichen zuerst bemerkst. In den Shownotes findest du drei Neuro-Tools. Sie dauern keine fünf Minuten und sind für genau die Momente gebaut, in denen es eng wird. Und wenn du das Thema nicht allein sortieren willst: Ich arbeite mit einzelnen Frauen im Dreimonatsprogramm. Wenn du tiefer eintauchen möchtest, findest du hier meinen kostenlosen Neuro-Impuls: https://kerstin-struebing.de LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/kerstin-strübing-3297b2166/ Instagram: https://www.instagram.com/kerstin_struebing/

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