Wenn der Körper spricht.

Kerstin Strübing

Du funktionierst. Du trägst Verantwortung. Du hältst zusammen, entscheidest, reagierst schnell und bist für andere da. Und trotzdem gibt es diese Momente, in denen du merkst, dass da drinnen irgendetwas auf Anschlag ist. „Wenn der Körper spricht" ist ein Podcast für Frauen in Verantwortung, die nach außen stark wirken und innerlich längst wissen: so wie bisher geht es nicht weiter. Für Frauen, die viel halten, viel leisten und trotzdem öfter an ihre Grenzen kommen, als sie zeigen. Ich bin Kerstin Strübing, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Bewegungswissenschaftlerin und Neurosomatic Practitioner. In meiner Arbeit begleite ich Führungskräfte und High Performerinnen an dem Punkt, an dem das Funktionieren aufgehört hat, eine Wahl zu sein. Hier geht es darum, warum viele Frauen jahrelang gelernt haben, sich über Stress und Leistung zu organisieren. Warum Ruhe sich manchmal bedrohlicher anfühlt als der nächste Termin. Warum der Körper oft längst spricht, bevor der Kopf versteht, was gerade los ist. Und was passiert, wenn wir anfangen hinzuhören. Das hier ist kein Optimierungsprogramm. Es ist eine Einladung hinzuhören und die Sprache des Nervensystems kennenzulernen. Ehrlich. Ohne Schonkost. Willkommen bei: Wenn der Körper spricht.

  1. 3d ago

    "Warum ich Führung in Gefängnissen besser verstanden habe" | Ein Gespräch mit Nina Zolezzi

    Nina stand vor hundert Mitarbeitenden und hielt eine Rede. Die Rede kam an. Was sie selbst nicht bemerkt hat: Ihr liefen dabei Tränen übers Gesicht, weil sie solche Schmerzen hatte. Erst durch eine Kollegin wurde ihr das bewusst. Nina Zolezzi ist in Mosambik geboren. Als Fünfjährige floh die Familie nach Südafrika, von dort ging es später mit dem Schiff nach Deutschland. Sie studierte Psychologie und wurde Therapeutin mit Schwerpunkt Kindheitstrauma. Diesen Beruf hat sie früh wieder verlassen und stattdessen 25 Jahre lang eine Beratung für interkulturelle Kommunikation geführt – mit 120 festen und rund 100 freien Mitarbeitenden. Parallel dazu begann sie, in einem Gefängnisprojekt mitzuarbeiten. Tagsüber Geschäftsführerin, abends bei Menschen hinter Gittern. Aus dieser Doppelperspektive entstand eine Beobachtung, die ihr Verständnis von Führung verändert hat: Die am stärksten traumatisierten Menschen trifft sie entweder im Gefängnis oder im Vorstandszimmer. Die Sprache ändert sich, die Anzüge ändern sich, der Mechanismus bleibt. Was sie in Gefängnissen über Führung gelernt hat, ist deshalb keine Randnotiz. Es ist der Kern dieses Gesprächs. Wir sprechen darüber: • Warum Yoga in vielen Gefängnissen angeboten wird und niemand hingeht – und was passiert, wenn die Männer verstehen, dass sie damit ein Werkzeug in der Hand haben, sich selbst zu regulieren. • Was Nina in norwegischen Gefängnissen erlebt hat, wo Menschen bei ihrer Ankunft begrüßt werden – und welche Haltung ihr in unserem Umgang mit Gefangenen fehlt. • Warum einige der freiesten Menschen, die sie kennengelernt hat, hinter Gittern sitzen. • Was Amygdala-Hijacking im Meeting bedeutet: Entweder du bist schnell und stark – oder klug, empathisch und lösungsorientiert. Nicht beides gleichzeitig. • Warum Führung für Nina keine Entscheidungsaufgabe mehr ist, sondern eine Regulationsaufgabe. Und warum dein Nervensystem als Führungskraft lauter sendet als das deines Teams. • Warum sie heute stoppt und in den Körper geht, bevor sie beginnt, eine Situation zu kontrollieren – und was Kontrolle früher für sie bedeutet hat. • Warum Üben nichts mit Perfektion zu tun hat: nicht besser werden, sondern einen Weg selbstverständlich machen. • Und ein Satz über psychologische Sicherheit, der für mich viele Modelle auf einen Punkt bringt: „Wenn ich Angst habe, bin ich nicht schlau.“ Und Menschen werden dafür bezahlt, schlau zu sein. Am Ende landen wir bei einem Bild, das mich nicht loslässt: Ein Gefangener und ein Mitarbeiter sitzen einander gegenüber und spielen Karten. Nicht als Methode. Als gemeinsamer Raum, in dem beide sich wieder als Menschen erleben. Hier findest du alle Informationen zu Nina und ihrer Arbeit: https://nina-zolezzi.com https://www.linkedin.com/in/ninazolezzi/?locale=de https://compassionprisonproject.org/ Und wenn du mit deinem eigenen System in Kontakt kommen willst, findest du hier drei Neuro-Tools, die keine fünf Minuten dauern: Wenn du tiefer eintauchen möchtest, findest du hier meinen kostenlosen Neuro-Impuls: https://kerstin-struebing.de LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/kerstin-strübing-3297b2166/

  2. Sep 4

    Was in den zwei Sekunden passiert, bevor du im Meeting doch nichts sagst

    Deine beste Freundin sagt dir seit Jahren, wie gut du bist. Deine Zahlen sagen es auch. Und du glaubst beiden ungefähr so viel wie einem Werbeplakat. Mein Imposter sitzt auf meiner rechten Schulter. Kurzer Weg zum Ohr, hohe Geschwindigkeit. Nein, Kerstin. Nochmal. Das würde ich überdenken. Und irgendwann ist mir aufgefallen: Diese Stimme meldet sich nie, wenn ich abarbeite, was ich seit Jahren kann. Sie wird lauter, wenn ich etwas veröffentliche. Wenn ich in einen Raum gehe, in dem ich noch nie war. Also genau dann, wenn ich einen Schritt nach vorn mache. In dieser Folge nehme ich den Faden aus dem Gespräch mit Isabelle Ilori-King auf und schaue mir an, was da eigentlich passiert. Du erfährst: Warum diese Stimme nicht deine Kompetenz prüft, sondern deine Zugehörigkeit, und warum das im 21. Jahrhundert immer noch relevant istWarum das weibliche Nervensystem unter Druck zuerst Richtung Verbindung geht und wann dein feines Gespür für den Raum gegen dich arbeitetWas eine Studie mit 750 Frauen kurz vor der Geschäftsführung zeigt und was der Satz "Ich hatte nie damit gerechnet, hier zu landen" mit fehlender Erfahrung zu tun hatWoran du im Körper merkst, dass du mittendrin steckst: der Blick nach unten, der enge Hals, der flache Atem, und warum die Haltung nicht nur Ausdruck ist, sondern AuslöserWarum positives Denken und gut gemeinter Zuspruch an dieser Stelle abprallenEin Moment aus einer Coaching-Session, in der Reden keinen Sinn ergab, und was nach 50 Minuten Arbeit mit dem visuellen System möglich wurdeDer eine Satz, der dir zuverlässig verrät, dass gerade das Muster spricht und nicht duDeine Einladung für diese Woche: Nichts verändern. Nur neugierig werden, wo du dein eigenes Zeichen zuerst bemerkst. In den Shownotes findest du drei Neuro-Tools. Sie dauern keine fünf Minuten und sind für genau die Momente gebaut, in denen es eng wird. Und wenn du das Thema nicht allein sortieren willst: Ich arbeite mit einzelnen Frauen im Dreimonatsprogramm. Wenn du tiefer eintauchen möchtest, findest du hier meinen kostenlosen Neuro-Impuls: https://kerstin-struebing.de LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/kerstin-strübing-3297b2166/ Instagram: https://www.instagram.com/kerstin_struebing/

  3. Aug 28

    Die Welt geht nicht unter, wenn du kürzer trittst. Du musst es nur erleben-ein Gespräch mit Isabelle

    Dein Körper ist kein Arbeitsmittel. Auch wenn du ihn seit Jahren so behandelst. Isabelle ist mit 21 beim Notar gesessen, mitten im Studium, und wurde Gesellschafterin im Familienunternehmen. Zehn Jahre später erzählt sie in dieser Folge, was in dieser Zeit nach außen aussah wie souveräne Führung und was innen tatsächlich los war: 6 Uhr aufstehen, Gym, arbeiten bis 18 Uhr, bloß nicht krank werden. Der Sport war lange der einzige Ort, an dem sie sich überhaupt gespürt hat. Wir sprechen darüber, was passiert, wenn eine Rolle einem 20 Jahre voraus ist. Über den wackeligen Boden am Anfang, über die Fassade, die man dann trägt, und darüber, warum ihr eine klare Struktur damals mehr geholfen hätte als jede gut gemeinte Offenheit. Und wir sprechen über den Moment, in dem sich alles gedreht hat. Isabelle nennt das Muttersein ihren Gamechanger. Ihr Rahmen wurde von außen enger gemacht, und genau dadurch hat sie eine Erfahrung gemacht, die sie sich vorher nicht vorstellen konnte: Die Welt geht nicht unter, wenn du kürzer trittst. Außerdem im Gespräch: Warum dein Imposter kein Feind ist, sondern eine alte Landkarte, die dich zuverlässig auf die schnellste Autobahn schicktWas der Vagusnerv damit zu tun hat, dass du dein Bauchgefühl irgendwann nicht mehr hörst, und warum das eine Schutzmaßnahme istWie 400 Frauen in einem Raum in Frankfurt gezeigt haben, was dein Nervensystem für Regulation brauchtWarum Isabelle heute nach ihrer Intuition entscheidet und was sich dadurch in ihrer Führung verändert hatIsabelles Botschaft am Ende geht an alle Frauen, die vor einer großen Verantwortung stehen und denken, das ist zu viel für mich. Hier findest du drei schnelle Neuro-Tools. Sie dauern keine fünf Minuten und geben dir einen ersten Zugang dazu, dich selbst wieder zu spüren, bevor du entscheidest. Und wenn du merkst, dass du diesen Weg nicht allein gehen willst: Ich arbeite mit einzelnen Frauen im Dreimonatsprogramm. Melde dich gerne bei mir! https://kerstin-struebing.de LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/kerstin-strübing-3297b2166/ Instagram: https://www.instagram.com/kerstin_struebing/ Alle Informationen zu Isabelle https://www.linkedin.com/in/isabelle-ilori-king/

  4. Aug 21

    Dein Team fragt ständig nach, statt zu entscheiden. Der Grund bist du, aber anders als du denkst.

    22:15 Uhr, du sitzt noch am Laptop, drei Chats offen. Acht Stunden gearbeitet und keine Minute an dem, was du dir morgens vorgenommen hast. Du hältst deine offene Tür für Großzügigkeit. Aber eine Tür ohne Rahmen ist kein Willkommen, sie ist ein Loch in der Wand. Und dein Team spürt das: Es fragt ständig nach, statt zu entscheiden. In dieser Folge nehme ich einen Satz aus dem Gespräch mit Kathrin (Folge 11) mit: Struktur in der Tiefe, Tiefe in der Struktur. Und ich zeige dir, warum Struktur und Freiheit keine Gegner sind. Du erfährst: Warum ein Tag ohne eigenen Rahmen trotzdem eine Struktur hat, nur keine, die du gebaut hast, und was das mit deinem Nervensystem machtWarum deine Mitarbeiterin, die zum dritten Mal nachfragt, keinen Freiraum sucht, sondern eine Linie: Deine Grenze ist ihr HaltWarum ein guter Rahmen keine Mauer ist, sondern ein Ufer, das mitwandert, mal enger, mal weiterWie ich gerade selbst mit meiner Morgenroutine experimentiere und warum ein engerer Morgen mir einen weiteren Tag geschenkt hatDeine Einladung für diese Woche: Experimentiere mit Enge und Weite. Fang nicht beim Mount Everest an, kauf erst die Schuhe. In den Shownotes findest du drei schnelle, wirkungsvolle Neuro-Tools. Sie dauern keine fünf Minuten und bauen die Kapazität auf, mit der Flexibilität überhaupt erst entsteht: https://kerstin-struebing.de Mehr zu mir und meiner Arbeit: LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/kerstin-strübing-3297b2166/ Instagram: https://www.instagram.com/kerstin_struebing/

  5. Aug 14

    Mehr Orientierung statt noch mehr Leistung - ein Gespräch mit Kathrin Hirsekorn

    Kathrin Hirsekorn kennt die Welt des Investmentbankings von innen: Zahlen, Klarheit, Verantwortung. Heute arbeitet sie als psychologische Astrologin, Coachin und Mentorin mit Menschen, die viel Verantwortung tragen. Und was sie immer wieder hört, ist ein Satz, den wahrscheinlich viele leistungsstarke Menschen kennen: „Ich bin nur noch am Funktionieren.“ In diesem Gespräch schauen wir genauer hin: Struktur, die Halt gibt statt einzuengen. Kathrins Satz „Struktur in der Tiefe, Tiefe in der Struktur“ zieht sich durch ihre Arbeit. Wir sprechen darüber, was Struktur mit Freiheit zu tun hat – und warum gute Führung beides braucht. Fehlerkultur, die wirklich funktioniert. Denn „Du darfst Fehler machen“ reicht nicht. Es braucht Klarheit darüber, wo die Linien liegen, und einen Umgang mit Fehlern, der Menschen nicht beschämt. Eine Beförderung, die abgelehnt wird. Wir sprechen über den Moment, in dem jemand eine nächste Karrierestufe nicht annimmt, weil er zum ersten Mal ehrlich hinschaut: Passt das, was ich hier leisten soll, überhaupt zu mir? Und über die Teile von uns, die im Alltag verschwinden. Nicht unbedingt, weil wir im falschen Job sind. Sondern weil irgendwann nur noch das Raum bekommt, wofür wir funktionieren und bezahlt werden. Kreativität. Neugier. Rückzug. Freude. Andere Seiten unserer Persönlichkeit. Ein Gespräch über Führung, Selbstführung, Verantwortung und die Frage, was passiert, wenn wir aufhören, uns nur über das zu definieren, was wir leisten. Und über einen Gedanken, der mich aus diesem Gespräch begleitet: Was sagt uns unser Körper die ganze Zeit – und haben wir gelernt, zuzuhören? Alle Informationen zu Kathrin und ihrer Arbeit: https://aditisoul.de https://www.instagram.com/kathrin.aditisoul/ Wenn du tiefer in meine Arbeitsweise eintauchen möchtest , findest du hier meinen kostenlosen Neuro-Impuls: https://kerstin-struebing.de LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/kerstin-strübing-3297b2166/ Instagram: https://www.instagram.com/kerstin_struebing/

  6. Jul 31

    Ubuntu. Warum Autonomie der teuerste Irrtum in deiner Führung ist

    Halte Abstand. Zeig keine Schwäche. Sei unabhängig. Je erfolgreicher du wirst, desto autonomer sollst du sein. Das ist es, was Frauen in Führung beigebracht wird. Und biologisch ergibt es keinen Sinn. Denn ein zentraler Weg, über den dein Nervensystem wieder in Sicherheit findet, läuft über Verbindung. Bei Frauen besonders. Wir trainieren uns also genau den Weg ab, über den wir am schnellsten wieder handlungsfähig wären. In dieser Folge geht es um das Wort "Ubuntu" aus meiner Kindheit in Südafrika, das dem westlichen "Ich denke, also bin ich" etwas anderes entgegensetzt. Um eine Klientin, die vor einer Aufgabe saß, die sie hundertmal gemacht hatte, und trotzdem nicht mehr an ihre Kompetenz rankam. Und um die Frage, ob wir Frauen in Führung nicht an der falschen Stelle anfangen, wenn wir ihnen mehr Standing beibringen, während ihr Nervensystem noch im Selbstschutz ist. Der Gegenentwurf zu Selbstschutz ist nicht Mut. Der Gegenentwurf zu Selbstschutz ist Verbindung. Wenn du tiefer eintauchen möchtest, findest du hier meinen kostenlosen Neuro-Impuls: https://kerstin-struebing.de LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/kerstin-strübing-3297b2166/ Instagram: https://www.instagram.com/kerstin_struebing/ Timestamps: 00:04 - Einführung in Ubuntu und seine Bedeutung für Menschlichkeit 02:18 - Die Herausforderung: Verbindung statt Trennung im Alltag 04:51 - Wie Selbstzweifel und Mauerbau unsere Beziehung beeinflussen 07:11 - Schutzmechanismen: Warum wir Mauern hochziehen 09:44 - Auswirkungen der Mauerbildung auf Wahrnehmung und Nähe 12:46 - Das Prinzip der Reziprozität: Spüren, was in uns passiert 15:30 - Missverständnisse entstehen durch unbewusste Signale 18:52 - Verbindung durch Oxytocin & soziale Nähe in der Neurobiologie 21:43 - Gesellschaftliche Narrationen von Stärke und Unabhängigkeit 24:32 - Attunement: Das feine Einschwingen in andere 32:52 - Praktische Übungen: Kontakt zu sich selbst und anderen herstellen 36:37 - Das Paradox: Stärke durch Verbindung statt durch Selbstschutz 38:50 - Natur, Tiere und Pflanzen als Wege zu authentischer Verbundenheit 42:33 - Die Einladung, wieder Kontakt zu sich selbst und anderen zu finden

  7. Jul 24

    Erfolgreich, erschöpft und erstaunlich schlecht im Genießen.

    Sonntagvormittag im Urlaub. Endlich Zeit. Und dann fängt es an: das Buch, das du seit Februar mitschleppst, die Freundin, bei der du dich melden wolltest, der Sport, der zu Hause immer ausfällt. Du holst nach, weil da plötzlich Raum ist. Und Raum ist zum Vollstopfen da. Abends fragt dich jemand, was du heute zum Spaß gemacht hast. Und dir fällt nichts ein. In dieser Folge spreche ich über etwas, das kaum jemand als Problem behandelt und das trotzdem viel darüber verrät, wie es deinem System gerade geht: Warum dein Kopf bei allem sofort fragt „Was bringt mir das?" und was hinter diesem Satz steckt. Warum dein Gehirn den vorhersehbaren Weg wählt und was das mit Sicherheit zu tun hat. Warum die Neugier als Erstes verloren geht, wenn dein System dauerhaft im Überlebensmodus läuft. Und warum dein Körper irgendwann nicht mehr unterscheidet zwischen der Aufregung, die Gefahr bedeutet, und der, die einfach nur heißt: Hier ist was los, und ich bin dabei. Spiel ist die Brücke, von der ich in Folge 7 gesprochen habe. Damals ging es darum, warum Ruhe für dein System Neuland ist und der Sprung von Vollgas auf gar nichts selten gelingt. Spiel liegt dazwischen. Da ist Energie drin, die dein System kennt. Neu ist nur, dass es nirgendwohin führt. Es geht heute um eine Frage: Wer steckt dich mit seiner spielerischen Energie an? Und wann hast du dich zuletzt anstecken lassen? Wenn du tiefer eintauchen möchtest, findest du hier meinen kostenlosen Neuro-Impuls: wie zeigt sich Sicherheit in deinem Köroer https://kerstin-struebing.de LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/kerstin-strübing-3297b2166/ Instagram: https://www.instagram.com/kerstin_struebing/

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Du funktionierst. Du trägst Verantwortung. Du hältst zusammen, entscheidest, reagierst schnell und bist für andere da. Und trotzdem gibt es diese Momente, in denen du merkst, dass da drinnen irgendetwas auf Anschlag ist. „Wenn der Körper spricht" ist ein Podcast für Frauen in Verantwortung, die nach außen stark wirken und innerlich längst wissen: so wie bisher geht es nicht weiter. Für Frauen, die viel halten, viel leisten und trotzdem öfter an ihre Grenzen kommen, als sie zeigen. Ich bin Kerstin Strübing, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Bewegungswissenschaftlerin und Neurosomatic Practitioner. In meiner Arbeit begleite ich Führungskräfte und High Performerinnen an dem Punkt, an dem das Funktionieren aufgehört hat, eine Wahl zu sein. Hier geht es darum, warum viele Frauen jahrelang gelernt haben, sich über Stress und Leistung zu organisieren. Warum Ruhe sich manchmal bedrohlicher anfühlt als der nächste Termin. Warum der Körper oft längst spricht, bevor der Kopf versteht, was gerade los ist. Und was passiert, wenn wir anfangen hinzuhören. Das hier ist kein Optimierungsprogramm. Es ist eine Einladung hinzuhören und die Sprache des Nervensystems kennenzulernen. Ehrlich. Ohne Schonkost. Willkommen bei: Wenn der Körper spricht.