Montag bis Menschsein

Leonie Jung

Bei „Montag bis Menschsein“ spricht Leonie Jung ehrlich über Liebe, Trauer, mentale Gesundheit, Dating, Freundschaften, Verlustangst und das manchmal ziemlich chaotische Erwachsenwerden. Ein Podcast wie eine lange Sprachnachricht - für alle, die versuchen zu funktionieren und gleichzeitig einfach nur Menschen sind.

  1. Oct 13

    #21 UMZUG NACH ZÜRICH – Nach 18 Jahren Berlin beginnt ein neues Kapitel

    LEUTEEEE. WIR HABEN EIN HAUS IN ZÜRICH! UND DESHALB GIBT'S HEUTE AM DIENSTAG UNGEPLANT EINE NEUE FOLGE🥹 Und damit beginnt für mich nach fast 18 Jahren Berlin tatsächlich ein komplett neues Kapitel. Ich kann es selbst noch gar nicht richtig glauben und bin irgendwo zwischen riesiger Vorfreude, Aufregung und ziemlich vielen Emotionen. Denn das Verrückte ist: Ich verlasse Berlin nicht, weil ich hier unglücklich bin. Ganz im Gegenteil. Ich liebe mein Leben hier, meine Freund, meine Wohnung und all die Erinnerungen, die ich mit dieser Stadt verbinde. Und trotzdem habe ich mich entschieden, noch einmal für die Liebe umzuziehen. Genau wie vor 18 Jahren, als ich damals für eine Beziehung nach Berlin gekommen bin. In dieser sehr persönlichen Folge geht es deshalb um viel mehr als einen Umzug. Es geht um die Frage, warum wir eigentlich glauben, dass etwas erst schlecht werden muss, bevor wir es verlassen dürfen. Warum wir Entscheidungen so häufig danach bewerten, ob sie für immer gehalten haben. Und warum eine Entscheidung nicht automatisch falsch war, nur weil wir uns irgendwann anders entscheiden. Außerdem sprechen wir darüber, warum Vorfreude und Abschiedsschmerz gleichzeitig existieren dürfen und weshalb Zweifel nach einer Entscheidung nicht unbedingt bedeuten, dass wir einen Fehler gemacht haben. Vielleicht muss das Alte gar nicht schlecht sein, damit das Neue richtig gut werden darf. Eine ziemlich emotionale Folge über die Liebe, das Erwachsenwerden, große Entscheidungen und den Mut, noch einmal neu anzufangen. Happy Tuesday und eine dicke Umarmung! PS: Heute Abend schreibe ich noch die Gewinner:innen des Gewinnspiels an!

  2. Oct 7

    #20 BONUSFOLGE Wie viel Rücksicht ist eigentlich noch Liebe?

    FOLGE 20! WOW! Jubiläum, oder was? 😂 Weil es Folge 20 ist und nächste Woche eine kleine Urli-Arbeitspause ansteht, wird der Podcast vorgezogen. Es geht um Rücksicht. Um dieses eigentlich wunderschöne und für mich auch ziemlich wichtige Ding in Beziehungen: einen anderen Menschen mitzudenken, mal mehr zu tragen, die eigenen Bedürfnisse nicht immer an die erste Stelle zu stellen und zu akzeptieren, dass eine Beziehung eben nicht jeden Tag 50:50 sein kann. Aber wann kippt das eigentlich? Wann ist Rücksicht nicht mehr etwas, das ich aus Liebe tue, sondern etwas, durch das ich selbst immer weniger vorkomme? In dieser Folge geht es darum, warum ein Ungleichgewicht völlig okay sein kann - solange aus einer Phase nicht irgendwann die gesamte Beziehungsstruktur wird. Warum Verständnis etwas anderes ist als permanente Anpassung. Warum kein Streit nicht automatisch bedeutet, dass alles gut ist. Und um die Frage, was eigentlich passieren würde, wenn wir anfangen würden, unsere eigenen Bedürfnisse genauso ernst zu nehmen wie die unseres Gegenübers. Denn Liebe bedeutet für mich nicht, immer zuerst an mich zu denken. Aber Liebe sollte auch nicht bedeuten, dass ich dauerhaft zuletzt komme. Vielleicht ist Rücksicht genau dann Liebe, wenn sie in beide Richtungen fließen darf. Nicht jeden Tag gleich viel. Nicht immer gleichzeitig. Aber irgendwann eben auch wieder zu dir. Viel Spaß bei hören und happy Folge 20 TO US! Schön, dass ihr hier seid! Macht richtig spaß!

  3. Oct 5

    #19 Das letzte Gespräch - und wenn jemand plötzlich wiederkommt

    Warum das eine letzte Gespräch selten das bringt, was du dir davon erhoffst und was es mit uns macht, wenn plötzlich jemand wiederkommt, mit dem wir eigentlich schon versucht haben abzuschließen. Kennst du dieses Gefühl: Ich müsste nur noch einmal mit dieser Person sprechen. Einmal richtig, einmal ehrlich, einmal alles sagen. Und dann könnte ich endlich abschließen. Ich glaube, die meisten von uns hängen an dieses eine letzte Gespräch wahnsinnig viel Hoffnung - und ich erzähle euch heute auch, warum mich genau dieser Gedanke zuletzt selbst noch einmal eingeholt hat. Aber was, wenn dieses letzte Gespräch gar nicht so uneigennützig ist, wie wir glauben? Was, wenn wir dabei vor allem darüber nachdenken, was wir noch brauchen - und viel zu wenig darüber, was wir damit beim anderen Menschen vielleicht wieder aufmachen? Und was, wenn dieselbe Frage auch für den umgekehrten Fall gilt: wenn plötzlich jemand wieder auftaucht, der längst aus unserem Leben verschwunden war? Dafür gibt es inzwischen sogar einen Namen: Zombieing. Ich spreche in dieser Folge darüber, warum Rückkehr allein noch keine Veränderung beweist, warum Vermissen nicht automatisch zum Problem eines anderen Menschen werden darf und warum Abschluss vielleicht gar nicht dieses eine perfekte letzte Gespräch bedeutet - sondern manchmal die Entscheidung, keines mehr zu brauchen. Happy Monday, viel Spaß beim hören, Kommentieren nicht vergessen UND Themenwünsche? Die dürft ihr mir hier schicken: info@leoniejung.com! Dicke Umarmung, Leo

  4. Sep 28

    #18 Wenn du alle verstehst - außer dich selbst

    Wir sind manchmal verdammt gut darin, andere Menschen zu verstehen. So gut, dass wir dabei vergessen, uns selbst zu fragen: Was macht das hier eigentlich mit mir? Warum meldet sich jemand weniger? Warum zieht sich die Person zurück? Hat sie Stress, schlechte Erfahrungen gemacht, Angst vor Nähe? All diese Erklärungen können stimmen. Aber Verständnis bedeutet nicht automatisch, dass uns eine Situation guttut. Und manchmal kennen wir unsere Grenzen längst - wir fangen nur an, sie wegzuerklären, sobald es unbequem wird, sie tatsächlich zu halten. In dieser Folge spreche ich darüber, warum wir das Verhalten anderer so gerne analysieren, weshalb Rückzug manchmal viel mehr in uns auslöst als die konkrete Situation und warum Selbstachtung für mich nicht bedeutet, weniger zu fühlen. Denn du kannst jemanden vermissen und trotzdem nicht schreiben. Du kannst jemanden verstehen und trotzdem gehen. Du kannst hoffen und trotzdem entscheiden, dein Leben nicht auf ein „Irgendwann“ auszurichten. Außerdem geht’s um eine kleine Idee, die ich diese Woche ziemlich spannend fand: die 10-Minuten-Regel und darum, warum wir in Beziehungen nicht nur aufhören dürfen, ständig die Gedanken anderer lesen zu wollen, sondern unser Gegenüber auch nicht permanent zum Gedankenlesen zwingen sollten. Darum geht’s in der Folge: Warum Verstehen manchmal leichter ist als FühlenWieso wir unsere eigenen Grenzen gerne wegargumentieren Warum Verständnis und Grenzen gleichzeitig existieren dürfenWas alte Erfahrungen mit heutigen Triggern zu tun haben könnenWarum Selbstachtung nicht bedeutet, dass uns nichts mehr verletzen darfWeshalb eine Grenze erst dann schwierig wird, wenn ihre Einhaltung etwas kostet Die 10-Minuten-Regel für BeziehungenWeniger Gedankenlesen, mehr Aussprechen Vielleicht müssen wir nicht alles verstehen, um ernst nehmen zu dürfen, was es mit uns macht. Happy Monday (aus Ibiza :))! Kommt gut in die Woche!

  5. Sep 14

    #16 Protect your energy - Nicht alles verdient deine Aufmerksamkeit

    Wie viel Energie geben wir eigentlich Dingen, die längst vorbei sind - oder Menschen, bei denen wir seit Monaten darauf warten, dass sich endlich etwas verändert? Ein schlechter Morgen, über den wir uns beim dritten Erzählen zum dritten Mal aufregen. Eine Nachricht, die wir immer wieder analysieren. Eine Kennenlernphase, in der wir seit Monaten auf Verbindlichkeit hoffen. „Protect your energy“ ist ein Satz, den ich ständig sage -aber für mich bedeutet er nicht „Good vibes only“ oder schwierige Gefühle zu verdrängen. Es geht darum, bewusster zu entscheiden, was wie viel Raum in unserem Leben bekommen darf. In dieser Folge erzähle ich, warum ich heute anders mit alltäglichem Frust umgehe als noch vor zehn Jahren, warum ich mich bewusst dagegen entschieden habe, diese Woche eine sehr persönliche Folge zum Welttag der Suizidprävention aufzunehmen und warum „Protect your energy“ für mich gerade beim Dating und in Beziehungen so wichtig ist. Denn wenn ein Mensch sich seit sechs Monaten nicht entscheiden kann, gehören zu dieser Dynamik zwei: eine Person, die sich nicht committet - und eine Person, die wartet. Das bedeutet keine Schuld. Aber es bedeutet, dass wir Handlungsspielraum haben. Darum geht’s in der Folge: Warum wir Negatives durchs wiederholte Erzählen manchmal größer machen, als es sein müsste Warum „Protect your energy“ nichts mit Verdrängung oder toxischer Positivität zu tun hatWeshalb Verantwortung und Schuld zwei völlig unterschiedliche Dinge sindWarum auch Warten eine Entscheidung istWie viel Energie Hoffnung und unklare Kennenlernphasen kosten könnenWarum Potenzial noch keine Beziehung istWeshalb Verständnis uns nicht zum Bleiben verpflichtetDie Frage: Liebe ich gerade die Realität oder halte ich mich am Potenzial fest? Vielleicht müssen wir nicht weniger fühlen, weniger lieben oder weniger für andere da sein. Vielleicht dürfen wir einfach bewusster entscheiden, was wie viel von uns bekommt. Happy Monday aus Berlin und dicke Umarmung, Leo PS: Kontakt? Den könnt ihr hier zu mir aufnehmen: info@leoniejung.com

  6. Sep 7

    #15 Comebacks, Ex-Nachrichten & die August Theory - Wenn Menschen aus der Vergangenheit zurückkommen

    Ausgerechnet im August meldet sich dein oder deine Ex wieder? Laut Social Media kein Zufall -zumindest fühlt es sich so an. Die sogenannte „August Theory“ behauptet, dass ausgerechnet zum Ende des Sommers alte Kontakte wieder auftauchen, Situationships sich verändern und Menschen plötzlich wieder vor unserer digitalen Tür stehen, von denen wir monatelang nichts gehört haben. In dieser Folge schaue ich mir an, was psychologisch hinter solchen Trends stecken könnte, warum unser Gehirn so gerne Muster erkennt und erzähle euch, was passiert ist, als sich bei mir nach zwei Monaten Funkstille tatsächlich noch einmal jemand gemeldet hat. Spoiler: Es gab keine Welcome-Back-Party. Vor allem geht es aber um eine Frage, die ich viel spannender finde als die August Theory selbst: Will ich diesen Menschen wirklich zurück oder fühlt es sich einfach nur gut an, dass er zurückgekommen ist? Denn ein Comeback ist noch keine zweite Chance. Und manchmal zeigt uns eine Nachricht aus der Vergangenheit vor allem, wie weit wir selbst inzwischen gegangen sind. Darum geht’s in der Folge: Was hinter der viralen „August Theory“ stecktWarum Übergänge und zeitliche Meilensteine uns stärker reflektieren lassen können Warum unser Gehirn plötzlich überall Beweise für solche Dating-Theorien findet Weshalb Bestätigung nicht dasselbe ist wie der Wunsch, jemanden zurückzuhabenWarum ein Comeback noch keine Veränderung und keine automatische zweite Chance bedeutet Welche Fragen du dir stellen kannst, bevor du auf eine Nachricht aus der Vergangenheit antwortest Wenn dir die Folge gefallen hat, freue ich mich riesig über eine Bewertung und schreib mir gerne auf Instagram, ob die August Theory bei dir zugeschlagen hat oder dein August komplett ex-frei geblieben ist. Happy Monday und bis zur nächsten Folge, eure Leo PS: Ihr wollt Kontakt zu mir aufnehmen? Oder habt Themenvorschläge? Info@leoniejung.com ist meine Emailadresse!

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Bei „Montag bis Menschsein“ spricht Leonie Jung ehrlich über Liebe, Trauer, mentale Gesundheit, Dating, Freundschaften, Verlustangst und das manchmal ziemlich chaotische Erwachsenwerden. Ein Podcast wie eine lange Sprachnachricht - für alle, die versuchen zu funktionieren und gleichzeitig einfach nur Menschen sind.

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