Blaton

Team Blaton

Blaton ist, wonach es tönt: Philosophisch, ohne verkopft zu sein und Gelaber, ohne seicht zu sein. Wir sprechen mit faszinierenden Personen, stöbern für dich die überraschendsten Fakten auf und erzählen die Geschichten, die wirklich interessant sind. Nicht immer sind sie einfach zu finden, aber sie sind überall um uns herum: Bei unserer Oma auf dem Dachboden, im kleinen Bistro bei dir um die Ecke, oder da, wo sich die Wege der Wirtschaftsbosse mit den Prioritäten der Politikerinnen und den Interessen der Idealisten kreuzen. Und ja, wir wissen, wie man den griechischen Philosophen schreibt.

  1. Sep 21

    Blaton Nachschlag: Das komplette Gespräch mit Politikwissenschaftler Marc Bühlmann

    Für den Beitrag zum Thema Demagogie von der Blaton Sendung zum Thema Verführerisch vom 17. September, haben wir mit einem Politikwissenschaftler gesprochen. Da nicht das ganze Interview in unserer Sendung platz hatte, kannst du es hier in voller Länge hören. Demagogie neu gedacht Wenn man im Antiken Griechenland als Demagoge bezeichnet wurde, dann war das, zu der Zeit, als der Begriff neu entstand, tatsächlich als grosses Lob gemeint. Perikles, der im antiken Griechenland des 5. Jahrhunderts den Ausbau der Demokratie in Athen vorangetrieben hatte, wurde oft als Demagoge bezeichnet. Als ein Volks-Führer. Doch schon im Altertum selber zu Zeiten Platons uns Aristoteles’ veränderte sich die Bedeutung des Begriffes ins Negative: Ein Demagoge wurde zu einem Volksverführen. Diese Veränderung passierte im Zusammenhang mit eines eher negativen Bedeutungswandels des Begriffs Demokratie in der Antike. Die Demokratie wird heute wieder mehrheitlich als etwas Positives gesehen, die Demagogie hat die Rückkehr zu einem positiven Konzept nicht geschafft. Zu unrecht, findet der Politikwissenschaftler Marc Bühlmann, denn ganz sachlich betrachtet bringen die Methoden, welche Demagogen und Demagoginnen anwenden einen positiven Mehrwert. Man könnte sogar argumentieren, dass sie für eine funktionierende Demokratie notwendig sind. Was diese Methoden genau sind, wo die Gefahren der Demagogie sind und ob wir einfachen tatenlos zusehen dürfen, wie die liberalen Demokratien langsam verschwinden, darüber hat Ralph Natter mit Marc Bühlmann von der Uni Bern gesprochen. Er ist Politikwissenschaftler und Direktor des année polique suisse, das die Entwicklungen in der schweizer Gesellschaft und Politik wissenschaftlich dokumentiert und analysiert.

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Blaton ist, wonach es tönt: Philosophisch, ohne verkopft zu sein und Gelaber, ohne seicht zu sein. Wir sprechen mit faszinierenden Personen, stöbern für dich die überraschendsten Fakten auf und erzählen die Geschichten, die wirklich interessant sind. Nicht immer sind sie einfach zu finden, aber sie sind überall um uns herum: Bei unserer Oma auf dem Dachboden, im kleinen Bistro bei dir um die Ecke, oder da, wo sich die Wege der Wirtschaftsbosse mit den Prioritäten der Politikerinnen und den Interessen der Idealisten kreuzen. Und ja, wir wissen, wie man den griechischen Philosophen schreibt.