3D-Druck Wissen, mit Torsten Wolschendorf

Torsten Wolschendorf

3D-Druck Wissen, der Podcast für die Industrie und den Mittelstand. Einfach für alle, die mehr aus der additiven Fertigung rausholen wollen. Ich bin Torsten Wolschendorf, Geschäftsführer und Inhaber der PROTOTEC GmbH & Co. KG. Ich komme aus dem Maschinenbau und habe in verschiedenen Branchen gearbeitet und bringe dieses Prozessverständnis heute direkt in die additive Fertigung ein. Im 3D-Druck erlebe ich täglich, wie viel Potenzial bei Unternehmen auf der Strecke bleibt, weil intern einfach das Anwendungswissen fehlt. Wo hat der 3D-Druck seine Stärken? Wie setzt man diesen richtig in der Serienfertigung ein? Welches Verfahren und Material passt zu welcher Anwendung? Wo liegen die echten Kostenfallen? Wann macht der 3D-Druck Sinn und wann eben nicht? Genau diese Fragen beantworte ich hier, mit echten Beispielen, die du direkt mitnehmen kannst. Für Konstrukteure, Ingenieure und alle, die wissen wollen, was wirklich hinter der Technologie steckt. Im 3D-Druck heißt es Layer by Layer, und genau so baust du hier Episode für Episode dein Anwenderwissen auf. Einfach abonnieren und direkt loslegen. PROTOTEC GmbH & Co. KG: https://prototec.de LinkedIn Torsten Wolschendorf: https://de.linkedin.com/in/torsten-wolschendorf

Episodes

  1. 1d ago

    #008 Wie ersetze ich meinen Spritzguss-Werkstoff im 3D-Druck? So findest du das richtige Material

    #3DDruckWissen #3DDruck #Werkstofftechnik Technische Datenblätter vergleichen klingt einfach. Ist es aber leider nicht. Wer einen PA6 GF30 aus dem Spritzguss sucht und im 3D-Druck nach genau diesem Namen fragt, wird enttäuscht. Wer stattdessen fragt, welche Eigenschaften er wirklich braucht, findet fast immer eine Lösung. Takeaways - Datenblätter aus dem Spritzguss und dem 3D-Druck sind nicht direkt vergleichbar. ISO vs. ASTM, konditioniert vs. trocken, Streckdehnung vs. Bruchdehnung: Wer das nicht unterscheidet, vergleicht Äpfel mit Birnen. - HDT A, HDT B und Glasübergangstemperatur messen grundlegend verschiedene Dinge. Wer Wärmebeständigkeit pauschal liest, unterschätzt oder überschätzt seinen Werkstoff. - Die richtige Frage ist nicht: Welchen Werkstoff brauche ich? Sondern: Welche Eigenschaften muss mein Bauteil unter welchen Bedingungen erfüllen? Chapters - 00:00:47 Intro: Warum Datenblätter ein ständiges Beratungsthema sind - 00:01:12 Das Problem: Spritzguss-Werkstoffe haben keine 1:1-Entsprechung im 3D-Druck - 00:02:45 Die entscheidende Frage: Was brauchst du wirklich? - 00:06:26 Anekdote: Werkstoff in der Zeichnung, dessen Ursprung niemand mehr kennt - 00:08:50 PA6 und PA12 im Vergleich: ähnlicher als erwartet - 00:09:12 HDT A und B: Was Warmformbeständigkeit wirklich misst - 00:14:45 Konditioniert vs. trocken: Wie Feuchtigkeit Kennwerte verändert - 00:17:01 Faserorientierung: Gleiche Effekte im Spritzguss und im 3D-Druck - 00:20:27 Schmelztemperatur vs. Glasübergangstemperatur - 00:24:48 Resin-Werkstoffe: PU, Acrylat, Epoxid und die Rolle der Tg - 00:28:39 Dehnungswerte: Streck-, Bruch- und Biegedehnung erklärt - 00:34:11 Konkrete Werkstoffvergleiche: PP, PA6 und Vakuumguss-Alternativen - 00:35:40 Warum Verfahrens- und Werkstoffbreite kein Zufall ist - 00:36:00 3D-Druck in Medizintechnik und Automobil - 00:37:05 Unsere Realität: 80 % Serien- und Endanwendungen - 00:37:48 Fazit: Anforderungen analysieren statt Werkstoff fordern FAQ - Was ist der Unterschied zwischen HDT A und HDT B? HDT A wird mit 1,8 MPa geprüft, HDT B mit 0,45 MPa. Beide messen die Temperatur, bei der ein Prüfstab 0,32 mm durchbiegt. Ohne Kenntnis der Prüfbedingung ist ein Vergleich wertlos. - Was bedeutet konditioniert bei Polyamid-Datenblättern? Das Material hat vor der Prüfung Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft aufgenommen. Das verändert mechanische Eigenschaften teils um 30-40 %. Viele Datenblätter weisen das nicht klar aus. - Was ist der Unterschied zwischen Streckdehnung und Bruchdehnung? Streckdehnung ist der elastische Bereich: Das Bauteil kehrt nach Entlastung zurück. Bruchdehnung ist das vollständige Versagen. Diese Werte können sich drastisch unterscheiden und werden von Herstellern nicht einheitlich angegeben. Link zur Webseite: https://prototec.de LinkedIn Profil: https://de.linkedin.com/in/torsten-wolschendorf Instagram: https://www.instagram.com/prototecattendorn/

  2. Jul 26

    #007 Eigenschaften entscheiden, nicht der Materialname | Interview mit Andreas Wegner

    #3DDruckWissen #3DDruck #SLS3DDruck Andreas Wegner ist Gründer von AM-Polymers und entwickelt seit 18 Jahren Pulvermaterialien für das Lasersintern. Er betreibt selbst fünf SLS-Anlagen. Thema: das 1-zu-1-Problem bei der Materialauswahl, Datenblatt-Werte die in der Praxis nicht reproduzierbar sind und der Unterschied zwischen kristallinen und amorphen Kunststoffen. Takeaways SLS-Materialien sind keine Pendants zu Spritzguss-Werkstoffen. Gleicher Name, andere Chemie, anderes Prozessverhalten, andere Bauteilkennwerte. Viele Datenblätter zeigen Werte, die am Bauteil nicht reproduzierbar sind. Wer die eigenen Werte kennt, hat einen echten Qualitätsvorteil. Der Mehrwert von 3D-Druck liegt nicht im Preiskampf gegen den Spritzguss, sondern in Flexibilität, Variantenvielfalt und dem Wegfall von Werkzeugkosten. Chapters 00:00 Intro und Begrüßung 00:47 Vorstellung: Andreas Wegner und AM Polymers 01:24 Warum schon 2014 Materialentwicklung für SLS? 02:31 Warum SLS und nicht Spritzguss-Material? 04:47 SLS vs. FDM: Schichtanbindung und Bauteilqualität 06:10 Das Materialportfolio: 8 Polymere, 30+ Produkte 06:57 Das 1-zu-1-Problem: SLS-Material ist kein Spritzguss-Pendant 11:24 Anforderungen statt Materialnamen 14:24 Prozessparameter und ihr Einfluss auf Bauteilkennwerte 17:49 Warum AM Polymers Startparameter für verschiedene Maschinen liefert 22:46 SLS-Pulver als Filament: Was technisch dagegen spricht 23:35 Kristallin vs. amorph: Der entscheidende chemische Unterschied 29:17 Datenblatt-Wahrheit: Welche Werte sind reproduzierbar? 34:44 Bewusst langsamer: Qualität vor Geschwindigkeit 36:35 Überkapazitäten, Preisdruck und Bauteilqualität 38:04 Der echte Mehrwert des 3D-Drucks gegenüber Spritzguss 41:29 Variantenvielfalt und sinkende Stückzahlen als SLS-Chance 43:35 Desktop-SLS: Chance oder Risiko? 49:28 Große vs. kleine Maschinen: Handling und Wirtschaftlichkeit 54:42 Ausblick: Nächste 2 bis 3 Jahre im SLS-Markt 58:41 Kontakt zu Andreas Wegner / AM Polymers FAQ Was unterscheidet SLS-Materialien von FDM-Materialien, auch wenn beide PA12 heißen? Im SLS werden teilkristalline Kunststoffe mit definiertem Schmelzpunkt benötigt. FDM-Materialien sind meist amorph, optimiert für geringen Schrumpf und Haftung auf der Bauplattform. Warum sind Datenblätter für SLS-Materialien oft nicht realitätsnah? Viele zeigen Spritzguss-Rohmaterialwerte oder Messwerte unter optimierten Bedingungen. Schichtstärke, Hatchabstand, Packdichte und Auffrischrate beeinflussen die Bauteilkennwerte erheblich. Wann macht Desktop-SLS Sinn, wann nicht? Für kleine Bauteile, geringe Stückzahlen und maximale Materialflexibilität ist er sinnvoll. Für großen Durchsatz und niedrige Stückkosten sind größere Anlagen bei voller Auslastung im Vorteil. Gastlinks: AM Polymers Webseite: https://www.am-polymers.de AM Polymers LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/andreas-wegner-60a3681ab/ Link zur Webseite: https://prototec.de LinkedIn Profil: https://de.linkedin.com/in/torsten-wolschendorf Instagram: https://www.instagram.com/prototecattendorn/

  3. Jul 18

    #006 Temperierverteiler & konturnahe Kühlung: 3D-Druck im Spritzguss-Werkzeugbau

    #3DDruckWissen #3DDruck #Spritzguss Diesmal mit Gast: Juri Müller, Inhaber des Ingenieurbüros Juri Müller, spricht über konturnahe Temperierung und 3D-gedruckte Einsätze im Spritzguss-Werkzeugbau. Es geht um Wärmetransport, automatisierte FEM-Simulation und warum gedruckte Einsätze oft günstiger sind als konventionelle. Takeaways * Konturnahe Temperierung erlaubt Kühlkanäle entlang der Bauteilkontur statt gerader Bohrungen – das verdoppelt bis vervierfacht den Wärmestrom bei halbem Wandabstand. * Automatisierte Simulation reduziert die Konstruktionszeit für Temperiereinsätze von Tagen auf Minuten und liefert direkt eine Kostenabschätzung. * Gedruckte Einsätze können durch kleinere Bauform und Gewichtsoptimierung bis zu 70 % günstiger sein als konventionelle Lösungen. Chapters * 00:00 Begrüßung und Vorstellung von Juri Müller * 02:34 Intern vs. extern: Was ist Temperierung im Spritzguss? * 07:24 Der Temperierverteiler: Plug-and-Play-Lösung erklärt * 14:00 Automatisierte Konstruktion und FEM-Simulation * 23:00 Kostenvorteile: Warum gedruckte Einsätze günstiger werden * 29:30 Nachrüstbarkeit bestehender Werkzeuge * 47:20 FEM-Simulation von Füllphase bis Leichtbaustruktur * 51:20 Energieeinsparung durch bessere Isolierung * 53:23 Kontakt und Abschluss FAQ * Was ist konturnahe Temperierung? Kühlkanäle folgen der Bauteilkontur statt geraden Bohrungen, was gleichmäßigere Wandstärken und besseren Wärmetransport ermöglicht. * Warum sind 3D-gedruckte Einsätze günstiger als konventionelle? Durch automatisierte Simulation und kleinere, optimierte Bauformen sinkt sowohl Konstruktions- als auch Materialaufwand. Link zur Webseite: https://prototec.de LinkedIn Profil: https://de.linkedin.com/in/torsten-wolschendorf Instagram: https://www.instagram.com/prototecattendorn/ Link zu Juri Müller: LinkedIn Profil: https://de.linkedin.com/in/ib-jm Link zur Webseite: https://www.ib-jm.com/

  4. Jul 11

    #005 SLS ist kein größerer FDM-Drucker: Kosten und Risiken im Vergleich

    In dieser Folge geht es um die Kostenmechanik hinter SLS-3D-Druck und warum ein Fehldruck dort schnell mehrere tausend Euro kostet, deutlich mehr als im FDM-Bereich. Durch neue Desktop-SLS-Maschinen von Sinterit, Formlabs und Raise3D wirkt das Verfahren zugänglicher, als es ist. Ich erkläre, woher die Kosten wirklich kommen und worauf es bei Material, Packdichte und Prozessstabilität ankommt. Takeaways SLS-Pulver ist allein durch Herstellung, Auffrischrate und Packdichte ein ganz anderer Kostenfaktor als FDM-Filament.Ein Fehldruck bei großen Maschinen wie der EOS P7 oder der Farsoon 600 kann schnell 2.000 bis 3.000 Euro kosten.Prozessstabilität entscheidet, ob SLS in der Serie wirtschaftlich bleibt, nicht die Anschaffung der Maschine.Chapters 00:00 Intro: Warum ein SLS-Fehldruck so teuer wird00:20 Warum diese Folge gerade jetzt relevant ist01:02 Kostenfaktor 1: Warum SLS-Pulver aufwendiger herzustellen ist03:13 Kostenfaktor 2: Material rund ums Bauteil statt Support03:38 Kostenfaktor 3: Massivdruck statt Infill04:33 Wann lohnt sich FDM, wann SLS?05:15 Wenn Bauteile für Spritzguss konstruiert wurden06:31 Praxisbeispiel Formlabs Fuse X1 und die Prozesskosten07:13 Die Auffrischrate erklärt07:35 Was passiert, wenn man die Auffrischrate künstlich reduziert09:43 Zweites Risiko: zu hohe Packdichte11:58 Warum wir als industrieller Dienstleister nicht jeden Preis mitgehen13:14 Vorsicht bei Packdichte-Angaben der Hersteller14:33 Was Reproduzierbarkeit in der Serie wirklich bedeutet15:36 Der Warping-Effekt: wenn ein Job komplett kippt17:53 Konkrete Zahlen bei großen Maschinen18:06 Wenn Maße nicht passen: ein Fehler trifft den ganzen Batch19:00 Kein Plug-and-Play, auch bei Desktop-SLS19:29 Der eigentliche Vorteil von SLS in der Serie20:53 Nacharbeit und Platzbedarf nicht unterschätzen23:06 Materialalterung durch Sauerstoff24:58 Warnsignal: Elefanten- und Orangenhaut26:09 Appell: Prozess-Know-how vor Technologiekauf26:27 Reproduzierbarkeit, RoHS/REACH/SVHC und Materialkonformität28:29 Fazit und Kontakt Torsten Wolschendorf Link zur Webseite: https://prototec.de LinkedIn Profil: https://de.linkedin.com/in/torsten-wolschendorf

  5. Jul 4

    #004 NEXT GEN AM: Die spannende Phase nach dem Hype: Warum FDM nicht gleich 3D-Druck ist

    Torsten Wolschendorf und Johannes Lutz sprechen in dieser Jubiläumsfolge, der zehnten des Next Gen AM Podcasts, über die aktuelle Konsolidierung im 3D-Druck-Markt und darüber, warum sich der Fokus klar von Prototypen zur Serienfertigung verschiebt. Sie erklären, warum viele Unternehmen 3D-Druck fälschlicherweise mit FDM gleichsetzen und dadurch das Potenzial anderer Verfahren verschenken. Außerdem geht es um Messen im Wandel, den Gartner Hype Cycle und die Frage, was es kostet, wenn man als Unternehmen zu lange wartet. Takeaways Der 3D-Druck-Markt konsolidiert sich weiter, während sich der Schwerpunkt spürbar von Prototyping zur Serienfertigung verlagert.Für viele Unternehmen ist 3D-Druck gleichbedeutend mit FDM. Das enorme Potenzial anderer Verfahren bleibt dadurch ungenutzt.Wer zu lange wartet, zahlt am Ende nicht für die Technologie, sondern für die verpassten Anwendungen. Chapters 00:00 Intro und zehnte Jubiläumsfolge02:26 Deutschland heizt sich auf, der 3D-Druck-Markt kühlt ab03:47 Stratasys übernimmt Nano Dimension: Markforged und Desktop Metal07:51 Insourcing vs. Outsourcing: Die Wellenbewegung der Branche10:31 Günstige Desktop-Drucker verändern den Maschinenpark13:32 SLS-Anlagen leer? Warum jetzt Serienfertigung zählt15:06 Vom Prototypen-Dienstleister zur Serienfertigung: Torstens eigene Zahlen18:28 Vom "Kennst du 3D-Druck?" zum "Bringt es dir Ergebnisse?"19:32 "Wir machen 3D-Druck" heißt für viele nur FDM21:40 Glaubwürdigkeitsproblem: Wo bleiben die Anwendungen?24:30 Medizin, Luftfahrt und SpaceX als Beweis für Serientauglichkeit28:13 First-Mover-Vorteil und Markenbildung am Beispiel Tupperware31:47 Die eigene Drucker-Falle: Warum ein Gerät nicht "der 3D-Druck" ist33:47 Jede Branche glaubt, sie sei speziell37:34 Ankündigung: Open House am 8.9. in Attendorn39:41 Messen im Wandel: Vom Problem zur Lösung denken43:19 Der Gartner Hype Cycle im 3D-Druck46:58 KI und 3D-Druck: Parallelen im Hype49:37 Formnext-Prognose: Hallen, Stände, Ausstellerzahlen51:41 Formnext vs. Rapid TCT: Warum Deutschland hier vorne liegt54:38 Der Schmerzpunkt fehlt noch: Die unsichtbaren Kosten des Nichtstuns57:48 Fazit und Verabschiedung Link zur Webseite: https://prototec.de LinkedIn Profil: https://de.linkedin.com/in/torsten-wolschendorf

  6. Jun 28

    #003 Intern 3D drucken oder extern bestellen?

    In dieser Folge geht es um die Frage, die sich aktuell in vielen Entwicklungsabteilungen stellt: 3D-Druck intern selbst machen oder extern beim Dienstleister bestellen? Ich zerlege das Thema in seine Bestandteile, von der echten Vollkostenrechnung bis zur Frage, wann ein FDM-Drucker an seine Grenzen stößt. Eine pauschale Antwort gibt es nicht, aber klare Anhaltspunkte für die eigene Entscheidung. Takeaways Wer intern druckt, zahlt oft mehr als gedacht: Ein Ingenieur kostet 65 bis 75 Euro pro Stunde, ein einfaches Bauteil kann so schnell über 150 Euro kostenInterner 3D-Druck hat echte Vorteile beim Lernen und bei der Geschwindigkeit, stößt aber bei Material, Verfahren und Stückzahl an klare Grenzen"Wir haben einen Drucker, wir bestellen nichts mehr extern" ist in den meisten Fällen ein teurer Trugschluss Chapters 00:00 Intro: Intern drucken oder extern bestellen?01:52 Der Knackpunkt: Günstige Drucker vs. Entwicklungsabteilung02:43 Vorteil 1: Mit 3D-Druck lernen, und die FDM-Falle04:56 Vorteil 2: Neue Anwendungen finden und Vertrauen aufbauen06:46 Vorteil 3: Geschwindigkeit, sofort statt warten07:18 Die Realität: Was die meisten wirklich drucken08:30 Was "seriennah" wirklich bedeutet09:26 Lernen ja, aber wo sind die Grenzen?10:40 Wenn Material und Verfahren über den Erfolg entscheiden12:21 Praxisbeispiel: "Wir dürfen nichts mehr extern bestellen"14:05 Die Vollkosten-Rechnung: Was ein Ingenieur am Drucker wirklich kostet19:50 Die Rollenverschiebung: Vom Ingenieur zum Werker21:48 Wenn intern an Grenzen stößt: Verfahren, Material, Größe23:16 Trial & Error: Lohnt sich die lange Lernkurve?26:08 Klartext zum "Wir haben doch einen Drucker"-Argument28:11 3D-Druck wie CNC-Fräsen: Die Zukunftsperspektive30:31 Fazit: Intern und extern sind kein Widerspruch33:36 Abschluss und EinladungLink zur Webseite: https://prototec.de LinkedIn Profil: https://de.linkedin.com/in/torsten-wolschendorf

  7. Jun 21

    #002 3D-Druck als Ergänzung im CNC-Sondermaschinenbau

    In dieser Episode spreche ich mit Dimitri Kapetzke von MillStep, Hersteller von CNC-Fräsmaschinen aus Ostwestfalen. Wir reden darüber, wie 3D-Druck im Sondermaschinenbau eingesetzt wird, wo die Grenzen liegen und warum Konstruktion der eigentliche Schlüssel ist. Diese Folge ist Teil von Next Gen AM, einem gemeinsamen Format mit meinem Kollegen Johannes Lutz. Takeaways 3D-Druck ersetzt CNC-Fräsen nicht, sondern ergänzt es dort, wo Fräsen technisch oder wirtschaftlich keinen Sinn machtOhne fundiertes Konstruktionswissen bleibt jeder 3D-Drucker ungenutztes PotenzialChapters 00:00 Begrüßung und Vorstellung Dimitri Kapetzke03:48 Hat 3D-Druck das Fräsen abgelöst?06:32 Wie MillStep zum 3D-Druck kam08:21 Warum Fräsen für die Abdeckung wirtschaftlich keinen Sinn machte09:41 Der Moment, in dem 3D-Druck zur Lösung wurde10:58 Wie sich der Blick auf 3D-Druck verändert hat12:00 Wird das Potenzial automatisch erkannt?13:45 Wertsteigerung durch 3D-gedruckte Bauteile14:24 Vom Laser-Sinter-Zukauf zum eigenen Drucker15:53 Der interne Entwicklungsprozess für neue Bauteile18:17 Warum der Drucker "Schwarzarbeiter" heißt19:00 Ein Jahr aktiver 3D-Druck: Rückblick und Ausblick21:26 Beispiel Werkzeugwürfel: Vom Problem zur eigenen Produktidee24:02 Metall-3D-Druck und der Wettbewerbsgedanke CNC vs. 3D-Druck26:36 Idee für 3D-gedruckte Düsen in der Minimalmengenschmierung28:48 Wo 3D-Druck seine Stärken hat: das Individuelle29:57 Was anderen Betrieben für den Erfolg mit 3D-Druck fehlt32:19 Welche Services bräuchten Einsteiger ohne Konstruktionswissen?34:23 Können vs. Wollen: Warum viele Probleme nicht angehen35:20 Schnelle Eigenkonstruktionen statt teurer Suche nach Standardteilen36:47 Beispiel: Distanzringe lösen ein Toleranzproblem in Minuten39:55 Der Preisvorteil durch einfache statt hochpräzise Konstruktion41:35 Wissen Kunden, wo 3D-Druck in den Maschinen steckt?42:18 Wann würde MillStep auf einen externen Dienstleister zurückgreifen?45:09 Wenn der Drucker mal nicht liefert: Wartungsplan und Lernprozess47:55 Lernkurve Fräsen vs. 3D-Druck52:06 Rat für Unternehmen, die mit 3D-Druck starten wollen54:27 Was 3D-Druck für Dimitri persönlich bedeutet55:53 Das beeindruckendste 3D-gedruckte Bauteil: das Logo-Relief58:52 Verabschiedung Torsten Wolschendorf / PROTOTEC Link zur Webseite: https://prototec.de LinkedIn Profil: https://de.linkedin.com/in/torsten-wolschendorf Johannes Lutz / 3D-Industrie https://www.beratung.3dindustrie.de/ https://de.linkedin.com/in/johannes-lutz-8598a6108 Dimitri Kapetzke / MillStep https://www.millstep.de/ https://de.linkedin.com/in/dimitri-kapetzke

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3D-Druck Wissen, der Podcast für die Industrie und den Mittelstand. Einfach für alle, die mehr aus der additiven Fertigung rausholen wollen. Ich bin Torsten Wolschendorf, Geschäftsführer und Inhaber der PROTOTEC GmbH & Co. KG. Ich komme aus dem Maschinenbau und habe in verschiedenen Branchen gearbeitet und bringe dieses Prozessverständnis heute direkt in die additive Fertigung ein. Im 3D-Druck erlebe ich täglich, wie viel Potenzial bei Unternehmen auf der Strecke bleibt, weil intern einfach das Anwendungswissen fehlt. Wo hat der 3D-Druck seine Stärken? Wie setzt man diesen richtig in der Serienfertigung ein? Welches Verfahren und Material passt zu welcher Anwendung? Wo liegen die echten Kostenfallen? Wann macht der 3D-Druck Sinn und wann eben nicht? Genau diese Fragen beantworte ich hier, mit echten Beispielen, die du direkt mitnehmen kannst. Für Konstrukteure, Ingenieure und alle, die wissen wollen, was wirklich hinter der Technologie steckt. Im 3D-Druck heißt es Layer by Layer, und genau so baust du hier Episode für Episode dein Anwenderwissen auf. Einfach abonnieren und direkt loslegen. PROTOTEC GmbH & Co. KG: https://prototec.de LinkedIn Torsten Wolschendorf: https://de.linkedin.com/in/torsten-wolschendorf

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